Ausgabe 
2.5.1925
 
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der Verlängerung dieser Strecke Liegt Stuttgart, wo sich das Flugzeug Wieder nordostwärts wendet über Aothenburg a. 3. aus Bamberg. Dann führt der Weg über den Lhüriger Wald, zweimal die Saale bei Jena und Naumburg schneidend, nach Halle. Auf der letzten Strecke dieser Schleife sind Wittenberg und der Fläming von Wich­tigkeit.

Die vierte Schleife ähnelt in ihrer Rich­tungslage der dritten. Sie schneidet die Eibe zwischen Wittenberg und der Mündung der Schwarzen Elster, verläuft weiter über Bitter­feld, Merseburg und Naumburg, woraus sie den Wetzstein des Thüringer Waldes überfliegt an Kulmbach vorbei nach Nürnberg. Sie nimmt dann noch einen südlicheren Weg n«d) Augs­burg, um schliesslich nach München, den süd­lichsten Punkt des ganzen Rundfluges, zu ge­langen. Don hier geht es fast genau nördlich nach Hof. wobei die großen Höhen des Fichtel­gebirges zu überwinden sind. Don Hoi biegt die Schleife etwas östlich nach Leipzig. Den De- schlutz bildet die Strecke Leipzig -Berlin.

Die fünfte und letzte Schleife reicht von der Ostsee bis nach Schlesien. Der Pilot hat hierbei von Berlin einen rein südöstlichen Kurs zu halten uni> gelangt zum ersten Etappenort Liegnitz. Don hier stiegt er genau mit Ostkurs nach Breslau. Dort biegt die Schleiss wieder nach Norden um und führt über Glogau und Crossen nach Frankfurt a. d. O. Der nächste Etappen­ort ist dann Stettin, von wo die Schleife nach Stralsund, dem nördlichsten Punkt des Rund- flugs, führt. Hier wird im rechten Winkel nach Westen beigedreht und Rostock angcsteuert. Don Beschluß bildet die Strecke nach Berlin.

Wirtschaft.

c und itzreldmarkt.

Die freundlichere Haltung, die in der Mitte der Dorwoche einigermaßen überraschend au der Börse aufkam, wandelte sich infolge der Er­wartung des Ausgangs der Präsidentenwahl in völlige Stille. Als dann die Börse am Montag vor das Ergebnis gestellt wurde, antwortete sie in gewisser Derärgerung mit einem plötzlichen Einbruch an fast allen Märkten. Jedoch bereits am Dienstag sah man das Resultat erheblich kühler an; zudem tarnen Nachrichten aus Neuyori, die in keiner Weise die Befürchtungen bestätigten, die vorher von einer schroffen Wendung der ausländischen Kreditpolitik wissen wollten. Das Gleichgewicht ist somit wieder hergestellt; wie vorher, heißt es nun: Abwarten. Mit Spannung sieht man den Debatten über die Steuergesetz- entwürfe entgegen; es ist zu hoffen, datz deren baldige Erledigung vorausgesetzt- das gesamte Börsengeschäft wesentlich lebendiger wer­den wird.

Am Gelbmarli schien Der Ultimo be­reits überwunden, doch zeigte sich, daß der 30. April einige Heverraschungen in foitfer Hin­sicht brachte; für die ersten Tage des neuen Monats ist daher mit einigen Anforderungen zu rechnen. Interessant war es. daß Öle Banken selbst als Geldnehmer auf dem Markt erschienen, wahrscheinlich im Bestreben, der vor Monatsfrist laut gewordenen Kritik zu begegnen und mög­lichste Barflüssigkeit zu beweisen. Der Privat» diskontmartt zeigt weiter gute Entwicklung, was nicht zum kleinsten Teil aus rege Auslandbeteili» gung zurückzuführvn ist; die Nachfrage ist ge­nügend, so daß die Reichsbank auch in dieser Woche noch nicht als Vermittlerin einzutreten brauchte. Die Auslassungen des Vizepräsidenten der Neichsbank, K a u f f m a n n , aus dem Deut­schen Industrie- und Handelstag über die Zu» lunftsaussichten am Geldmarkt glaubt man eben­falls in günstiger Weise auslegen zu dürfen, wenngleich eine Herabsetzung des Diskonts erst von noch größerer Belebung des Privatdiskont» marttes abhängig gemacht wird. Die umlaufenden Piima-Bank-Akzepte bezifferte Kauffmann auf 3- 400 Millionen Rm. Im übrigen sei eine Diskvntermäßigung im Interesse der Heran­ziehung kurzfristiger Auslandkredite, angesichts der Diskonterhöhungen in London und Reuyork, nicht ratsam Di? Golddiskontbant. die nunmehr nach Rückzahlung des Anteils der Bank von England lediglich als Teil der Reichsbank fun­giert, ist mit Erleichterungen am Kreditmarkt neu hervorgetreten, was mit Dank begrüßt wurde. Im ganzen bessert sich das Bild, obschon recht langsam. Dem risikolosen Wechselvermittlungs­geschäft bringen die Banken mehr Interesse ent» entgegen; für die Firmen, die ihr Kreditkontin­gent bei Der Reichsbank voll beansprucht haben, ist der wenn auch etwas teurere Wechselkredit eine willkommene Entlastung.

" Zur Erneuerung des Ruhr­kohlensyndikats wird aus Essen 30. April, mitgeteilt: Um 7,30 Uhr heute abend haben die Zechen in dem Synditatsgebäude, in dem sie seit dem Ruhreinbruch zum ersten Male wieder tagten, den Zusammenschluß auf her in mehrmonatiger Arbeit vorbereiteten Basis be­schlossen. Die letzten Derhandlungen waren na- tii sich die schwierigsten, aber auch diese haben fast ausnahmslos zu einer vollständigen Einigung geführt, bei der man, wenn- auch schweren Her­zens. die Interessengegensätze zum Ausgleich brachte. Außerhalb der Einigung steht nur noch die Zeche »Westfalen", mit der man sich über

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Die WWMr her imssm.

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Heilen heißt reinigen!

So rufen heute Die Aerztr der leidenden Menschheit zu und die armen, vielgrplagten Hausfrauen spitzen Die Ohren und fragen Reinigen?!? -- Jawohl, reinigen, das beißt alles heilen, und besonders im Frühjahr und im Herbst. Wenn öer Storch im Frühling klappert, liebe gnädige Frau (et muß ja nicht gleich S i e besuchens, da ist Die b.'ftc und £>te schönste Zeit einer Frühiahrskur, des groß'n so genannten Reinemachens der Natur, und in biete Frühjahrsprozedur müssen auch wir uns mit Händen und Fußen hineiiistürzen. Sai, .erlnht neue Kreit nas »erscyassi neue Politur. das ver­jüngt, das erhält die Materie, das fcnscht die Substanz auf, das gib! ewig. Iuge-'b'

Manche von Ihnen lächelt erhaben üb-r solch Binsenweish iten, wenn c :<.

Spi-gel sich die ersten Füll.st.v-i . u ersten grauen Härchen auch..zapft Werüci wird man nachdenklich uni c.-..

gute Ratschläge. Dann ruft m.v:

Prophetc'. r.c:*} chun v

die Grundlage der Einigung wohl verständigt hätte, aber ein zahlenmäßiger Ausgleich noch nicht möglich gewesen sei. Außerdem hat in der Sitzung die ZecheFriedrich der Große", der bereits eine Sondererhvhung in ihrer Betei­ligung bewilligt toorben war, nochmals der An­trag auf eine weitere Del eiligungserhöhnng ge­stellt. Diesem Wunsche bat die Versammlung nießt entsprochen. Es wurde einstimmig bcfd)ü>f» fen, den Syndikatsvertrag mit den vorliegende« durch die Kommissior.sberatungen bedingten Er­gänzungen fofoil neu zu unterzeichnen mll der Bedingung. Daß die Untersch'iften hinfällig wer­den. wenn bis Dienstagmittag 12 Ufir nicht auch die beiden genannten Zechen unterzerchnet haben, außerdem die Firma Thyssen, bei der cs fid} aber lediglich um eine formelle vchwre» rigkeit handelt, weil Fritz Thyssen auf Wunsch der Regierung plötzlich nach Paris reisen mußte.

"DieaintlicheGrvßbandelsindex- ziffer vom 29. April. Die auf den Stich­tag des 29. April berechnete Großhandels- Indexziffer des Statistischen Reichsamtes ist gegenüber dem Stande vom 22. April (130,8) mit 130,5 bei nicht einheitlicher Preisbewegung fast unverändert geblieben.

* Französische Reparations­beste I lu n g e n in Deutschland. Nach Mel­dungen aus Nancy beabsichtigt die französische Regierung einen Teil der zur Elektrifizierung der Eisenbahnen im Mutterland und in den Kolonien nötig-h Materialien in Deutschland aus Repnra- tions!onto zu bestellen. Gegen Wagaonbestellun- gen in Deutschland wird der Widerstand immer stärker, und man befürchtet, die deutschen Waggon- lieserungen könnten bei guter Bedienung dauernde Gcschaftsbeziehungen zwischen den deutschen Waggonfabriken und den französischen Eisenbahn- gesellfchasten Herstellen.

- Frankfurter Htzpothtzkanhanl in Frankfurt a. M. Die H.-D. genehmigte den Abschluß für das Geschäftsjahr 1924 mit einem ausgewiesenen Reingewinn von 86 433 Rm., der nach Abschreibungen mit 45 993 Rm. auf neue Rechnung vorgetragen wird. Heber den Geschäsks- gang wurden keine Angaben gemacht.

spd. W ayß & FreYtag A.G.. Fran i- furt a. M. Die Aufsichtsratssitzung beschloß, der auf den 19. Mai einzuberufenden General­versammlung aus dem Gewinnergebnis des Jahres 1924 25 eine Dividende von 10 Prozent auf das Stammkapital und 6 Prozent auf die Vorzugsaktien in Vorschlag zu bringen. Die Gesellschaft ist gut beschäftigt und rechnet auch für das laufende Jahr mit einem befriedigenden Ergebnis.

M a s ch i n e n f a b ri k H a r t m a n n A.-G. in Offenbach a. M. Die Hauptversammlung genehmigte die Reichsmark-Eröffnungsbilanz und beschloß die ükmstellung des Aktienkapitals von 5 Mill. Pm. im Verhältnis 5: 1 auf eine Mill. Reichsmark. Gleichzeitig gelangte der Geschäfts­abschluß für 1924 zur Vorlage, der sich er­gebende Reingewinn wird auf neue Rechnung »urgetragen, eine Dividende kommt nicht zur Ausschüttung.

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(Jri BiOiantu Mark aiSaebräctt. BumsS-AiveS, London, Neu- dort, Japan. Niv de Janeiro für «ine Einheit, Wien nnb Bndavefl für 100000 Einbeiten, alles übetfik für 100 Lmbeiteo.) Telegraphische Auszahlung.

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Tschechoslowakische Note» . .

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Irankfurtci' Abenddärte.

Frankfurt a. M., 1. Mai. Die Abendbörse ließ sich etwas freundlicher an, obwohl in der Ge- schäftsslille eine Besseruung nicht zu verzeichnen ist. Bei stillem Verkehr zogen die Sturfe auf etwas Deckungsbedürfnis der Spekulation an. Auch der deutsche Anleihemarkt gestaltete sich etwas freund sicher. 5proz. Reichsanleihen schlossen zu 0,557} bis

sucht man Mittel und Mittelchen, tieft jede An­kündigung, g ht zu allen Aufklärungsvorträgen, läuft zum Haus» und Leibarzt, macht ein de- sondcvs wehleidiges Gesicht, klagt ba über Druck, dort über Stich, hier über Ziehen, dort über Reißen und über schlechten Avpetst, schlechten Schlaf uno schlechtes Aussehen, über ilnluft beim Arbeiten und über Müdigkeit und Abgespannt- heil, über schlechte Launen und über häuslichen Anfrieden!

Da lächelt der Herr Sanitätsrcu listig über seine Brillengläser hinweg und Iveitz Bescheid. And er nimmt ein kleines Rezeptzcktalchen und schreibt der Gnädigen daraus: Vier Wochen süd­liche Sonne! Dann ist ihr und auch dem Gatten geholfen, sie erholen sich beide I

2tbcr - jawohl, jetzt aber kommt Has große Aber! So was koste' Geld, sehr viel Geld sogar. Denn Kurieren beißt Geld kos! en' -Uni) wenn H 'nen Reinigen heißt, so ist das eins sehr kost» spießige Reinigung. Das merkt man erst, wenn > " äh .;u:turnt in feine vier Wanke, und mr.ii

I i. "n fcf.d) wird er alle- an» rittst wie man rs verladen ha , ent üi man dm Fehler Der ärztlichem Äalhuatirn Was nützt Die schönste und beste Frschjahrstu des inneren Menschen, I W»;'N t un d.e ji'f ,ie f irt Umgebung,

i 'N i'ic er himivg st! teUtc? Heim-,

0,560. Montan- und Chemieaklien waren etwas in den Nordcrgrnud geriidr. Don Industrieaktien setzte eine starke Aufwärtsbeweming für Wayß & Frey- tag ein, und zwar auf günstige Dividendenaussichten, dagegen setzte sich das Angebot für Holzmannaktien fort, die um mehr als 2 Proz. nachgebcn mußten. Von ausländischen Renten waren mcrjkanische wei­ter gesteigert, Die Börse schloß bei ruhigem Geschäft in befestigter Haltung. Deutsche Anleihen: öproz. Reichsanleihen 0,560, Zwangsanleihe 55, 4proz. Ba- den von 1914 0,800. Ausländische Renten: 5proz. Goldmexikaner 401, SOproz. Silbermexikaner 17,12. Bankaktien: Commerzbank 103, Darmstadter Bank 125, Deutsche Vereinsbank 86, Discontogesellschaft 115,25, Dresdner Bank 106,25, Mitteldeutsche Kre­ditbank 9987, Reichsbank 134, Oesterreichische Kre­ditaktien 8.10. Montanaktien: Deutsch-Luxemburger 99,50, Gelsenkirchen 76,75, Phönix 115,50, Rhein­stahl 39, Kali Westeregeln 21, Chemieaktien: Badische Anilin 138.50, Scheideanstatt 129,25. Indu­strieaktien: AEG. 110,50, Dyckerhofs & Widmann 4, Eßlinger Maschinen 7, Fuchs Waggon 1,95, Holz­mann 81,50, Jung 1,90, Waytz & Freytag 93.

Dörsenkurfe.

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Miircldciitlche Grcbilbant . . Oesterreichische Crebitmtsialt. Weübank . .......

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Deutsch-Luxemburg Gelsenkirchener Bergwerke. . ßarpencr ^eravau ... .

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Phönix Bergbau ....... Rheltiiiuhl ..........

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All«. EtektrüttätS-Sesellschak» B-ramann ........ '.yrntntrninoerfe ....... Schuckeri . . ........ Siemens <fc HalLl» ..... Ablerwerke fiteüee ..... Daimler Motorc«. ..... Hehltgenstoedt ........ Meguin. Motorenwerke Mannheim

Frankfurter Armaturen . . Konservcnsabrik Braun . . . TOctanqckU'dbaft Franks««. Pet. Union A.-G Schuhiabrik Her; . . ... Sichel *. HcUftoff Kalbhos Ziicierlabrtk Frankenthal .. Zuckerfabrik Waghäniel . .

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3,2

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Berliner Börse.

Berlin, 1. Mai. (TU.) Mangels jeglicher An­regung ist die Börse wieder in völlige Lethargie verfallen. Die gestrigen Ausführungen des Reichs- finanzministerü waren nicht dazu angetan, günstige Perspektiven zu eröffnen. Namentlich enttäuschte es sehr, baß für das Jahr 1925 die Einkommensteuer­erhebung noch in ähnlicher Weise wie bisher vor­genommen wird. Enttäuschend wirkte auch, baß in den letzten Tagen eine größere Reihe von industriel­len Werken für das Geschäftsjahr 192-1 Dioidenden- losigkeit erklärt haben, während man angesichts der scharfeit Zusammenlegungen damit aerechnct hatte, daß nach der Seite der Dividendenzahlung schon für 1924 ein Ausgleich für die Aktionäre gesunden würde. Während auf der einen Seite Kaufaufträge so gut wie gar nicht Vorlagen, kam jedoch auch nur geringes Material heraus, jo daß die Kursänderun­gen gegen gestern sehr geringfügiger Natur waren. Etwas lebhafter war heuie das Geschäft am Kriegs- anleihemarkl, der sich nach vorbörslicher Schwäche nicht unuvelentüd) befestigen konnte, anscheinend auf Deckungen hin. Nannte man vorbörslich Kriegsan­leihe mit 0,53, so wurde sie gegen Mittag mit 0,55 gehandelt. 23er K-Schätze II gingen mit 0,5 um.

Die Versteifung am Geldmarkt macht weitere Fortschritte. Tägliches Geld ist mit 8) bis 11 Proz. stark gesucht, Monatsgeld fast lediglich nominell 9) biß 111 Proz.

Arn internationalen Devisenmarkt sind keine

nennenswerten Veränderungen eingetreten. Paris-

London 92,60, Dollar gegen Pfund 4,845. Die Mark notierte in London 20,36, in Amsterdam 59,925, in Zürich 122,80.

Märkte.

Frankf;:rter Go.re-deborse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeigers".) Frankfurt a. M., 1. Mai. Es wurden no­tiert,pro 100 Kilogramm: Wetzen (Wetterauer) 21 bis 23,50, Roggen (inländischer) 1922,50, Sommer­gerste für Brauzwecke 2025, Hafer (inländischer) 17,5022, Mais (gelb) 2121,25, Weizenmehl (süd­deutsches Spezial) 3638, Roggenmehl 3031,50, Weizenkleie 1313,25, Roggenkleie 14,50. Tendenz: fest.

Berliner Produkiettbövse.

Berlin.^1. Ottai. Der Produktenmarlt war heute durchgehend fest. Inlandware hatte bri kleinem Angebot rege Nachfrage. Gerste lag fest. Hafer behauptet seinen Preisstand für heimische Ware. Es notierten per 1000 Kg.: Weizen, märt*. 247 bis 251, do. Mai 255 bis 260, do. Juli 254 bis 255, Roggen, märL 215 bis 219, do. Mai 207 bis 211, do. Juli 214 vis 217,50, Gerste, mark. 222 bis 240, Futtergerste 197 bis 210. Hafer, märt 202 bis 211, do. Mai 184 bis 185, Raps 395, Leinsaat 385; per 100 Kg.: Weizenmehl 31,50 bis 34. Roggenmehl 28,50 bis 29,75, Wei­zenkleie 15.20, Roggenkleie 15,90 bis 16, Viktoria erbten 22 bis 26, kleine Erbsen 20 bis 21, Futter- erbten 18 düs 20, Peluschken 19 bis 20. Acker­bohnen 19 bis 20, Wicken 19 bis 20, Lupinen, blau 10 bis 12, do. gelb 12 bis 14,50, Serradelle 14 bis 16, Ra^ Lüichen 15 bis 15,30, Leinkuchen 22,20 bis 22,60, Trockenschnitzel 10,40 bis 10,60, Torfmelasfe 9,50, Kartoffelflocken 19 30 bis 19,70

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Gießen. Sonntag, den 3. Mai. Jubilate. Stadt­kirche. 3: Pfr. Mahr. Zugst Christenlehre für die Neukonsirmierten aus der Matthäusgemeinde. 9l/3: Pfr. Decker. 11: Kinderkirche für die Markusgem. - Iohanneskirche. 3: Pfr. Bechtolsheimer. Zugl. Christenlehre für die Neukonsirmierten a. d. Lukas- gern. 97,: Pfarraff. Schultheis. 11: Kinderkirche f. die Iohannesgcmeindc. Pfarraff. Schultheis. Kirchberg. 10. 11: Heilig. Abendm. f. d. Jugend von Lollar. Lollar 17,. Staufenberg. 17.,.. - Watzenborn-Garbenteich. Watzenborn-Steinberg 9: Beichte anschließend Gottesdienst und heiliges Abendmahl der Jungverheirateten. Garbenteich. 1.

Katholisch« Gemeinden.

Gießen. Samstag, den 2. Mai. 4' . u. 7 Beichte Sonntag, den 3. Mai. 3. Sonntag nach Ostern. 61/.. Beichte, 7 Messe, Kom. der Männer, 8 Kom-, 8'7 Messe, 9 Hochamt m. Predigt, 11 Messe m. Predigt, 27? Christenlehre u. Andacht, 8 Llnterhaltungsabend der Iungfrauen-Kongregation. Dienstag u. Freitag abends 8 Maiandacht. Grünberg, 973 Messe m. Pred. - Lich. P/._. QEeffe m. Pred. Laubach. 10 Messe m. Pred. Hungen. 6 Mcriandacht mit Predigt.

Für Lotteriefpieler!

Am Freitag, dem 8. Mai 1925, abends 6 Uhr lauft die Frist für (Erneuerung der Lose zur 2. Klasse der 25./251. Preußisch-Süddeutschen Klassenlotterie ab. Versäumnis der Frist hat den Verlust des Anrechts auf das Los 2. Klaffe zur Folge.

Die Ziehung 2. Klasse beginnt am Freitag, dein 15. Mai 1925. Ts stammen 16000 Gewinne im Ge­samtbeträge von 1980000 Reichsmark zur Aus­spielung. Haupttreffer 100000 Reichsmark, -isosid

Keine Asthma- und Bronchitis-Beschwerden mehr!

Wenn Asthmador-Zigaretten nicht sofort bei den allerschwersten Anfällen von Asthma, Bronchial- Asthma, Atemnot und anderen asthmatischen Be­gleiterscheinungen von Bronchitis Linderung bringen, so wird Ihnen Ihr Geld zurückgegeben werden, das ist die Bedingung, unter welcner alle hiesigen Apotheker, wie auch in jeder Stadt Deutschlands, Dr. Schinmanns Asthmador-Zigaretten verkaufen. Wie schwer und hartnäckig Ihr Leiden, wie oft oder heftig die Anfälle auch sein mögen, Asthma- dor-Zisaretten werden Ihnen stets Linderung brim gen, gewöhnlich in 10 Sekunden, immer aber innen halb 15 -Minuten. Die Apotheken sind von Dr. Schiffmann ermächtigt worden, jede Packung sei­ner Asthmador-Zigaretten unter der Garantie zu verkaufen, daß das Geld in jedem einzelnen halle zurückerstattet wird, wo Asthmador-Zigaretten nicht sofortige Underung gewähren oder wo man nicht findet, daß sie zu den besten Mitteln zählen, die man je angewendet hat. Ihre Meinung ist allein maßgebend, und unter positiver Garantie riskieren Sie absolut nichts, da ja Ihr eigener Apotheker Ihnen das Geld zurückerstattet, wenn Sie mit dem Erzeugnis nicht zufrieden sind. Unter dieser Garantie wird Ihnen das Mittel jetzt zum neuen Preise von Mk. 2.25 per Nachnahme zugeschickt. Falls Sie trotzdem vorher einen Versuch machen wollen, wird Ihnen eine Gratisprobe auf Wunsch zugesandt werden, wenn Sie sich umgehend an Dr. R Schiff- manns Niederlage, Postfach 3. 2, Berlin SW 48, wenden, im Falle Ihr Apotheker diese nicht liefern kann. 4507A

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mit dem er verwachsen ist. Ohne dies ist alles nur eine halbe Reinigungstur und halbe Kuren sind erst recht zu teuer.

Der ganze Mensch, die ganze Wohirung, dir ganze Atmosphäre, oder wie der Brrliner jagt, das ganze Miliö muß ausgemvttet werden, frisch geputzt und strahlend neu und frisch qanad)t werden. Und Atoac auf moderne Art unb Weise. Richt wie die Großmutter es machte, als sie den Großvater nahm und mit dem Stock ausstäuble! Richt den Großvater, sondern die Gardinen, die Vorhänge, die 'Decken, die Teppiche dte Möbel, die Kleider. Heute ist auch hier dw Menschheit ein Stück weitergekommen durch die chemische Reinigung.

Rur sie verbürgt oie blmicnifd) allem ein» wandfreie Reinigung, das heistt die restlose Ab­tötung g'sundheitsch'ch^ichec Keime und Bazillen, mit denen man Jahr und Tag seine Wohimng teilt. Dabei ist auch das Groffmuttermärchsn längst dahin, bafe ötoff und Färb Schaden b.i der Reinigung erleiden könnt«i, im Ge .c iteil, Stoft, Farbe u;o Appretur gewinnen an An­sehen, und auch hier heistt Reinigen - Heilen!

ganz b sonders cmoftehlt Heb das auch für ganz' Zimmerein Achtungen. Erstens bleiben alle Gegenstände viel längec gebrauchst > ig. und i iter.c wird hem persönlich.'n Wohlbrsinden

und den hygienischen Bedürfnissen des Kultur­menschen von heute in viel größerem Matze durch eine chemische Reinigung Rechnung getragen. Eine solche Reinigung heißt Sparen, denn da­durch, daß man manches dutzende Male waschen lassen kann, wird es erhalten, und man spart das Geld für teure Neuanschaffungen. Deshalb sagen wir: Hecken heißt Reinigen, chencksches Reinigen aber heißt Geld sparen! Namnentlich, wenn man zu einer chemischen Anstalt von Rus geht, wie es die bekannte chemische Waschanstalt unb Färberei von Gebrüder Rover, Gießen. Laden: Marktplatz Ar. 8, ist.

Rufen Sie TelLphon 459 an, das Gewünschte wird sofort abgcholt und in wenigen Tagen haben Sie es als etwas ganz Neues zurück! Unö di.' Hausfrau braucht keine teure Reise zu machen, sie kann auf ihrem Balkon in der Sonne siegen, die Hände im Schatz, sie wird ihre helle Freude an ihren neuen sauberen Gardinen, Vorhängen, T:cken, Teppichen. Möbeln und Kleiüersachon haben, ihr Wohlbefinden wird sich In dieser properen neuen Umgebung h.ben, ihr Appetit wird besser, ihr Schlaf wird besser und das Der» stehm der Ehegatten wird auch besser Drum: [42 366

Li.be Hausfrau, ich rate dcr nur, Probiere auch mal diese Frühlingskur!