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Mu-Mi alle Größeu lagernd im 846a Medehaoe Salemer
Gietzener Iuvilaums-Pserdemarkt
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Stute (Hermann Dissel. Griedel): 2. Preis dunkelbrauner Wallach (Karl Marsteller,
heim).
Zweijährige Fohlen, geb. 1923, Wagenschläge. Ehrenpreis und Diplom des
gummiert u. imprägniert f Damen, Herren u. Kind er. Vorbildlich in Schnitt u. Sitz unter
ssrischeFisHe
itutc einaetroffen.
Schellfische lto&> v. B'd. 45 Pf.
Schellfische
aittel, p Pid. *45 Pf. Seelachs
i. 5., v Pkd. 30 Pf. Kabeljau
1S-, p. Pfd. 30 Pf ebrich Kalb leisch. ehfaftrJL^el tfi ä.
"Braune Stute. Sjährig (Simon Kaufmann, Frankfurt a. OK.); 3. Preis: Schwarze Stute, (M. Hersing, Kirchhain): 4. Preis: Fuchs- stutc, 4jährig (Levi Bär, Wvhnbach).
Leichte Arbeitsschläge, einzclN - prämiieren: 1. Preis: Braune Stute, 3jäy (Simon Kaufmann, Frankfurt a. M), 2. Pr.: Rotschimmelstutc, 3jährig (Julius Kaufmann, Rieder-Weisel): 3. Preis Braune Stute, 4jährig (August Frensdorf. Eichen): 4. Preis: Fuchsstutc, 3jährig <Juda Rülf. Holzhausen).
In allen «inichlägigen G* ichaftee erhiitlicb»
Wälthe verbilligt das Wehen
Vorzügliches Einweidanifiel
Unter außerordentlich großer Beteiligvng
Bevöltcrung aus Stadl und Land, insbesondere der Landbewohner und der Händler aus
IdÜyr 2teibarr aus Darmstadt das vol'ttkche lefetat halten wird. (Siehe Anzeige.
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Heskem.
Dreijährige Fohlen, geb. 1922. ArbeitSschläge: Ehrenpreis und Diplom des Pserdezuchtvereins Fuchstute (Job. Philip p s XIII . Fauerbach v. d. H.): 1. Preis Fuchs- flute (Otto Dietz. Griedel): 2. Preis Fuchsstute ' Wilhelm "Ruh. Lang-Göns): 3. Preis Fuchsstutc (Wilhelm Erb. Schadenbach): Auszeichnungen Kohlfuchs (Bürgermeister Schombcr. Reiskirchen», Rotschimmcl (Heinrich Krämer, Langsdorf): Fuchsstute (Heinrich Pfarrer, Weckesheim): Fuchsstute (Wilhelm Laux, Holz-
bei Gießen, Oekonomierat Hoffmann, Gießen, Obervcterinärrat Prof. Dr. Knell, Gießen, | Schlachthofdirektor Dr. Modde, Gießen. Ritt- | meister a. D. Leipold, Münzenberg, Gutspäch- | ter Weih. Hof-Graß bei Hungen und Oeko- i nomierat Breidenbach. Dorheim, die von früh morgens bis weit in den Nachmittag hinein unermüdlich ihres Amtes walteten. Das Ergebnis ihrer gründlichen Bewertung ist die Prämiierung folgender Pferde (der Name des Besitzers ist in Klammern beigefügt).
Reitpferde unter dem Reiter gezeigt: Ehrenpreis: Fuchs-Wallach. Zjährig (Philipp Schudt. Londorf): 1. Preis: Braune Stute. 4jäbrig (Uni- versftats-Dersuchsgut Hardthof': 2. Preis: Brauner Hengst, ^jährig (Ambrolius Peil, Mölln bei Marburg).
Wagenschläge, paarweise zu prämiieren: 1. Preis. Füchse (Stern und Goldschmidt. Marburg): 2. Preis: Stute und Wallach, 4- und Sjäyrig (Julius Kaufmann. Rieder-Weisel): 3. Preis: Braune Stuten (August Frensdorf, Gießen).
Schwere Arbeitsschlägc. paarweise zu prämiieren: 1. Preis: Braune Stuten. Sjährig (Simon Kaufmann. Frankfurt a. M.): 2. Preis: Braune Stuten. 4jührig (Julius Kaufmann. Rieder-Weisel): 3. Preis: Fuchs-Wallache, 5jäh- rig (Salomon Michel. Gießen): 4. Preis: Fuchs-Stuten, 4jährig (Isidor Strauß. Ober- Mockstadt).
Leichte Arbeitsschläge, paarweise zu prämiieren: 1. Preis: Braune Stuten, 4jäbrifl (Simon Kaufmann, Frantfurt a. M.): 2. Preis Fuchsstuten, 4jührig «Julius Kaufmann, Rieder-Weisel): 3. Preis: Braune Stuten, 4-- u. 5jahr. (August Frensdorf, Gießen).
Schwere Arbeitsschläae, einzeln zu prämiieren: 1. Preis: Fuchsstute, 3jährig- (Julius Kaufmann, Rieder-Weisel): 2. Preis:
Schwere Arbeit» schl äge. einzeln, zu prämiieren: Ehrenpreis: Braune Stute, 5jähi. (Gg. Rühl, Langsdorf): 1 Pr. Braune Stute, 3jäbr. (Gg. Kiß ler II., RiÄ>er-Weisel), 2. Preis: Brauner Hengst. 3jährig (Buderus- sche Gutsoerwaltg., Altenberg): 3 Preis: Fuchsstute, Ivjährig (Louis Häuser, Rieder-Weisel): Auszeichnungen: Fuchsstutc, 12jährig (Heinrich 1 ©reut II., Griedel >: Braune Stute, 4jährix« ] (Heinrich Bender I , LangSdorf): Braune Stute, 4jährig (Georg Kitzler I.. Ried«- Weisel): Rotschimmel. 3jährig ^Heinrich Krämer. Langsdorf): Fuchsstutc, 3jährig (Wilhelm Ruh, Lang-Göns): Braune Stute. lljährig (Karl Kehler L. Grvßen-Linden).
Leichte Arbeite schlüge, einzeln zu prämiieren: Ehrenpreis: Braune Stute,
Ijährig (Anton Dellen XVI., Lang-GönS): 1. Preis: Brauner Hengst. ?jährig (Älmbrollus Peil. Mölln b. Marb.irg): 2. Preis. Dunkelbr Hengst, cjährig (Kreis L^ndbundzenossenschaft, Bes Siebold, Altenberg): 3. Preis: ©untelhr. Stute, öjährig (G. Hch. Dender. Dorfgüll)', Auszeichnungen: Rappsture. Sjährig (L ck>w. Konr. Luh Lang-Göns): Braune Stute, Sjährig (Carl Wahl. Holzhausen). Braune Stute. 7jährig (llniverfitäts-Dersuchsgut Hardthof): Braune Stute, Idjährig (Mbcrt Engel, Hörnsheim).
Schwere Arbeitsschläge, paarweise zu prämiieren: Ehrenpreis. Braune Stuten H Fey. Langsdorf): 1. Preis: Fuchsstuten, Zjährig (Wilhelm Ruh. Lang-Göns): 2. Preis: Fuchsstute und Rotschimmelstute, 7- und 12,ahrig (Wilhelm Wagner II.. Kirch-Göns): 3. Preis: Fuchsstuten. 4° u. 12jährig (Heinrich ©reut II., Griedel): Auszeichnungen: Dunkelbr. Stuten. 6- und 7jährig (Wilh. Konr. Klotz, Holzheim): Fuchsstuten. 11- und Sjährig (Wilh. Erb^ Schadenbach): Fuchsstuten. 12= und 3jahng (Hernrrch Pfarrer. WeckeShenni.
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Dos sehr reichhaltige und da der durchweg ausgezeichnete Pferdematerial machte die gerechte Lösung der Ausgabe der Prämiierunaslominifsion sehr schwer und mühevoll, so daß sich die Abwicklung der Schau und der sportlichen Dercm- ttaltungen erheblich über die vorgesehene Zeit , — -
hinaus ausdehnte. Die Prämiicrungskommisston ' Pferdezuchlvereins braune Stute (H. Xonrao bestand aus Oekonomierat K. Müller, Reuhof St ras he im. Griedel): l. Preis dunkelbraune
Gieß en, 2 April 1925
Leichte Arbeitsschlagc. paarweise zu prämiieren: Ehrenpreis Ravpstute und dunkelbr. Stute, S- und 3jährig» Ludw. Konrad Luh. Lang-Gons), 1. Preis Braune Stuten, 7- unb Sjahrig (Anton Belten XVI.. Lang- DönS): 2. Preis Rappstuten 5- imb 7jährtg (Hermann Fissei - Griedel)
Dreijährige Fohlen, geboren 1922, Wagenschläge Ehrenpreis und Diplom deS PfcrdezuchtverclnS: Braune Stute (Anton Belten XVI.. Lang-Göns): 1. Preis: Braune Stute (Ludwig Konr. Luh. Lang-Göns): 2. Preis Braune Stute (W. Gg F. Strasheim. Griedel): 3. Preis: Rappenwallach (Karl Marsteller. Grüninqen): Auszeichnungen Braune Stute (Karl Lu h, Londorf' Braune 6tuk (Emil Walther. Langsdorf): Fuchswallach (PH. Schudt. Londorf): (Braune Stute (Daniel Schäfer,
Grüningen).
Zweijährige Fohlen, geb. 1 92 3. Arbeitsschläge: Ehr npreis und Diplom des Pferdezuchtvereins Fuchsstute (Karl Belten II.. La g-GönS): 1. Preis Fuchsstutc (Wilhelm Koch. Müuzenbcrg) : 2. Preis Fuchsstute (Hch. D r c u t. Griedel): 3. Preis braune Stute (Konrad Held . Reiskirchen d. Wetzlar): Auszeichnungen braune Stute (Wilhelm Wagner II., Kirch-Göns): Rotschimmelstute (Heinrich Menge! II.. Hattenrod): Fuchswallach (Hermann Kneipp II.. Langsdorf), Fuchsstute (Friedrich Förster, Griedel).
Zuchtftuten mit Saugf o hlen oder mehreren Rachkommen. Wagenschl.: 1. und Ehrenpreis und Diplom des Pferdezucht- tc veins Rappstute, achtjährig, mit drei Fohlen, 1. 2 und 3 Jahre all (Konrad Ludwig Luh, Lang^Zöns).
Zuchtstuten mit Sa ugf ohlen oder mehreren Rachkommen, Arbeitsschi-: Ehrenpreis braune Stute, neunjährig (Georg Bill I., Rieder-Weisel): 1. Preis Fuchsstute, zwölfjährig (Wilh. Wagner II., Kirch-Göns): 2. Pieis Fuchsstute, zwölfjährig (Hch. Pfarrer, Weckest)nm): 3. Preis Schimmelstute. zwölfjährig, FuchSwollack. zweijährig, Grauschimmelwallach, einjährig (Hermann Kneipp II.. Langsdorf), 4. Preis braune Stute, elfjähr. (Earl Kehler I., Großcn-Linden).
Zuchtstuten, nachweisbar in 1924 gedeckt oder erkennbar tragend. Wage n s ch 1 ä g e: Ehrenpreis Rappftute, siebenjährig (Hertnann Dis sei, Griedel): 1. Preis braune Stute, achtjährig (Anton ‘Belten XVI, Larg-Göns): 2 P ^is dunkelbraune Stute, sechsjährig (G Heinrich Bent)er, Dors-Güll)
Zuchtftuten, nachweisbar in 1924 gedeckt oder erkennbar tragend, 2r- beits schlüge: Ehrenpreis und Diplom des Pserdezuchtvereins Rotschimmel. zwölfjährig .Wilhelm Wagner II.. Kirch-Göns): 1.Preis braune Stute, fünfjährig (Georg Rühl, Langsdorf): 2. Preis braune Stute, dreijährig (Georg Kitzler II. Rieder-Weisel): 3.Preis braune I Stute, vierjährig (Herrnmm Fey I., Langsdorf): ■ 4 Preis Fuchsstutc. z hnjährig (Louis Hauser, Rieder-Wcisel): 5. Preis dunkelbraune Stute, sechsjährig (Wilh lm Konrad Klotz. Holzheim): Auszeichnungen braune Stute, fünfjährig (Heinr. MauS III.. Lumda): Fuchsstute, elfjährig (Wilh. (Srb Schader.bach): Fuchsstute, fünfjährig (Ehr. Ärausgrill. Rieder-Weisel); braune Stute, vier-jährig (Heinrich Bender L, Langsdorf): braune Stute, achtjährig (Ludwig Jochem, Gießen), braune Stute, elfjährig (Karl Ketzler L, Großen-Linden): braune Stute (Äonrab Held, Reiskirchen b. Wetzlar).
Anschließend an die Pserdeschau und -Prämiierung fanden sehr interessante Fahrvorführungen mit Wagen verschiedener Art (Luxuswagen. Geschäftswagen) statt, denen sich schneidige reitersportliche Darbietungen verschiedener Mit- glieder des Gießener Reitervereins und eine glänzend gerittene Fahrschule anschlossen. Sämtliche Darbietungen dieser Art fanden bei den Zuschauern mit Recht lebhaften Beifall. Mit der Prcisverteilung fand die Deranstaltung auf dem Pferdemarktplatz ihren Aus klang.
[ 3m Hinblick auf den Zubiläumstag hatte die städtische Pserdemarktdeputation eine Anzahl Herren, die sich um die Schaffung und die Entwicklung des Pferdemarkts hervorragend verdient gemacht haben, Dertreter der Stadtverordnetenfraktionen und sonstige Ehrengäste zu einem gemeinsamen Wittagmahl in das Hotel Kühne eingeladen, wo für das leibliche Wohl der Gäste in bester Weise gesorgt wurde. Beigeordneter Kommerzienrat Klingspor, als derzeitiger Dorsihender der Pferdemarktdeputa- tion entbot hier den Gästen den Willkommen- .gruß der Deputation und der Stadtverwallußg, teilte mit, daß des verstorbenen Wllgründers des Pserdemarktes, Stadtv. Kirch, durch Kranz- niederlegung an seinem Grabe gedacht worden sei und gab bann seiner besonderen Freude Ausdruck über die Anwesenheit der weiteren Witgründer. deS früheren Gießener Beigeord-
1 neten, jetzigen KreiSdirektors Wolff in Worms,
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Mil her on fi* fragen oder Ers<7 "cht criorbetlid), bei 'ienderjohrc her Jer. taflsmonalc, uom 11 ) Qn jährlich minbt> Jigemielen |inb. lc Beitrag im i tm weniger als bie itragsmonaten nach, llschojl unb damit bet der A.-L. Erlolchenc ngs unter bejonbeter
:t beim Nuhcgell ) <Behrag5monate, für agsmonotc, wenn mir- ui Grund der Letßchc- b; ondernfsUs erhöht che Versicherte auf 150, f 00 Sctragsmonate.
beiicnrenten bt tiucksicht auf bas 8eitragimonaic, wenn je nüdjgeoiejen find, beim lobt weiblicher betrat wcNcher Der agsmonate, wenn diese flicht zurückgelegt sind: ismonate : rcr find in alten iu erfüllen.
Anträge» auf Hril- ch 12 DeiiragMarlen bie zur ^ntxilibtnoet- angerechnet, und zwo' Bcitratismatlc zur an* riu-führungenift^ Pflicht brr versichert« lausrechtzu-rMnH eil zu erfüllen. 6'3 sieg' n fid) ielbll über leim
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den Kreisen Gießen. Friedberg und der benachbarten preußischen Gebietsteile bis über Marburg hinaus und in die Frankfurter Gegend fand gestern auf dem Pferdemarktgelände hinter dem öchlachthvf der anläßlich des 25jährigen Bestehens besonders hergcrichtetc Jubiläums- Fr ü h j a h r s - P f c r d e m a r t t der Stadt Gießen statt, mit dem eine Pserdeschau. Pra^ miierung, reiterfporlliche Deranstaltungcn und Brcisvcrteilung verbunden waren. Die Besonder- heil her Beranstaltunq hatte die Landwirte, die Pferdezüchicr und die Händler zu einer sehr slarken^Beschickunq des Marktes und der Schau bewogen, nut einem Auftrieb von 460 Pferden und 37 Fohlen war der Markt einer der größten, die bisher hier zu verzeichnen waren. Die Men- schenmenge, die nicht nur von dem großen landwirtschaftlichen und züchterischen Ereignis, fnn- dcrn aud) von dem prächtigen Frühjahrsweller angelockt war, belebte den Platz außerhalb des Rorsührungsfeldes in dichtgedrängter Fülle, und mit regem Znteressc nahm man an allen Darbietungen teil, die hier in so vielfacher, faselnder Art geboten wurden.
Hochschulnachrichten.
Vie letzte deutsche höhere Schule in Rordfchleswig geschloßen.
Nachdem in der letzten Woche die Schluß Prüfung k die letzte Klasse (die Sekunda) der ehemaligen ratschen Realschule stallgefunüen hat, ist die letzte eutsche Abbaufchule geschlossen. Somit gibt es m iem abgetrennten Gebiet in Zukunft keine höhere rutsche Schule mehr. Das dänische Versprechen, renigstens eine deutsche höhere Schule bestehen zu liisen, ist nicht eingehalten worden.___
f! spart Seife und Seifenpulver f I Mitverwendung von Henke bei der
Rentner Schwan und Hotlodntutscher lubn sowie der 2 bjä brigen Mitgliedschaft t>ei Oekvnomieräte Müller und Hoffmann in der Prämiierungskommifsivn Der Redner dankte allen, die bisher dem Pferdemarkt treue unb oute Förderer gewesen sind, dankte weiter dem Ber- kcltrsverein für die wertvolle Enterstühung und bat alle, dieser guten Ginrichtung unser«: Stadt
•• Die Saugflugzeuge der Lirpu che f c l l s ch a f t. die gestern nachmittag hier er- ichcftten sollten, sind ai»geblieben. Wie die Lirva . «in April'Gesellschaft uns durch Funtspruch «ffen ließ, ist sie am 1. April nicht start bereu, Gül sie mit gewissen guten Leutchen nicht zn° Irenen .hochgchen ' will
•• Wohitungen für die Studenten.
Rachfrage nach möblierten Zimntern ist lei- der Studenten am Anfang jeden Semesters «*. Schon jetzt laufen zahlreich. Anfragen ein chkHalb wird gebeten, alle freien Zimmer bei brni Wohnurr^amt der Gießener Studenten Hilfe «gnnelden Man beachte die heutige Anzeige
Hauptversammlung der Land W^rtschaftskammer. Die Landwirt ichafts- finvner für Hessen hält am Freitag, J. April, ihre 3, Hauptversammlung ab. Auf der Tagesordnung hkht u. a. der Bericht über die Tätigkeit der Ham. Der im abgelaufenen Zahr. sowie der Voranschlag tr Landwirtschaftskammen für 1925.
s *• Straßensperre. Der Erdtauter E zwischen Schi'senberger Weg und der Einfahrt
Zigarensabrit Georg Philipp Gail dahier wird s Neueindeckung und Neueinwalzung für jeg- Fuhrwerksoerkehr von heute ab bis auf wet- gesperrt.
• Vom Rundfunk. Nach neuerer Bestim- I des Reichspostministeriums können künftig selbsthergestellte Niederfrequenzoerstärker allge- auf Grund der einfachen — weißen — Rundeilnehmergenehmigung verwandt werden. Die tzung selbsthergeftellter oder sonstiger nicht mit jnrt Stempel der Deutschen Reichspost versehener ssöhrenempfänger und Hochfrequenzverstärker ist liegen auch fernerhin nur den Inhabern der Au- fvn-Dersuchserlaubnis gestattet. Die Mindestdauer kr Gebührenpflicht beträgt künftig nur noch sechs Monat«.
• • Der Drtsgewerbeverein hielt jtftcm abend feine Mitgliederversammlung ab, in der zunächst Direktor Dr. D ü n n i n g s einen Itbr interessanten Dortrag über „Rationelle De- tncbSführung" hielt. Die Ausführungen die eine rmachenLc Aussprache auslösten, wurden allseitig Itinlbar ausgenommen. Hieran anschließend beipack) der Dorsihende die geplante D o 1 k s - Halle und empfahl dringend allseitige Unter« hützuug. Aus Handwerkerkreisen wurde angeregt, knr kaufenden Publikum die dringende Ditte zu inlerbteiten, von der Kreditierung möglichst reuig Gebrauch zu machen, da eine zu werb» phendc Kreditnahme dem Handwerk die Betriebsmittel entziehen würde.
* Austrieb auf dem heutigen irp n f f u r t e r Schlachlvichmarkt. Färsen unb Kühe 4, Kälber 1302, Schase 450, Schweine 3)78.
auch fernerhin alle Förderung angebetben zu lallen Die wrbienten Gründer Schwan unb Huhn und die eifrigen Mitglieder der Prä Tniierungskommillivn Oetonvmieräte Mülle r unb Hoffmann tmid>cn von der Deputatio, durch die llcberreichung von Pserdc-Statuctten ausgezeichnet Renrner Schwan sprach Dankes Worte unb plauderte einiges aus seinen (Srinnerunflen über die Entstehung des Pferdemarktes aus. Oetnnomietat Müller feierte im Anschluß an ferne Dankesworte ben lehigen Dorlrtzenden der Deputation, Bcig'ord neten Klingf pvr, Oelonomieral Hoffman, gedachte nach seinetn Dank der vielfachen Dozic Hungen, die der Pserdentarkt zwilchen Stadt- und Landbevölkerung zum Rutzen beider Delle geschaffen habe, Krersdirellor W o l s s°Warnte verband mit feinem Dank für die Einladung die Detsichcrung feinet Freude, daß er mttiwr mal in Gießen weilen dürfe, wo er so gern sich be tätigt habe Er rühmte die Opsersrntdigkeit, dick zur Zeit der PserLnnnarllgründtritg die Bürget schäft beseelt habe, und wünschte, daß dieser Hohr Gemeinsinn sich auch jetzt uni) in Zukunft in unserer Stadt betätigen möge Sein Hoch galt der Stadt Gießen Weitere Ansprachen hielten Landstallmeister Schörke Darmstckbt und Odo nomierat Bähr- Darmstadt, letzterer als Der tretet der Lnndwirtfchastslammer, die gleichfallo auf den herzlichsten Ton gestimmt waren. Don Herrn B i ch l e i Basel, früher in Gießen, wai ein Glückwunschtclegramm eingegangen Best-' Stimmung hielt die Gastgeber und die Gäst> nach dem erfolgreichen Der lauf des Tages now einige Stunden in- schönster Geselligkeit bev sammen.
Der- Gang des Derlaufsgefchästs war Veit Zeiwerhällnisftit entsprechend rege. Gs kosteten gute Pferde bi» zu 1800 Mt., mittlere Qualität etwa 1200 bis 1300 Mk.. unterpreisigc Pferde 500 bis 600 Mk.. Schlachtpferde 200 bis 250 Mk. An den Käufen waren die Landwirte und auswärtigen Händler in gleich regem Maß beteiligt.
Graphik im Oberhessischen Kunstverein.
Die im Turmhaus am Brand augenblitf'* lich gezeigte Ausstellung verdient trotz oder viel leicht gerade toegen der nur geringen Anzabl von (Hamen eingehende Beachtung Es ist sc dem einzelnen Künsilei möglich gemacht, eine größere Anzahl von Arbeiten, die zeitllch hmter einander liegen, nebeneinander auszustellen und auf diese Weise ein vollständigeres Bild seines Schaffens zu geben, als das in Sammelausstel- lungcn möglich ist.
Der Frankfurter Ma» Beckmann ze,gt eine Anzahl Drucke, d'c eine gewisse Derwandt schäft mit George Groß verraten, doch fehl' allen diesen Bildern die Herbheit und ilner- bittlichteit des Blickes, die diesen Ankläger der bestehenden Gesellschaft auszeichnet. Durch bat Fehlen dieser einheitlichen Linie entsteht bei Gindurck einer künstlerischen Llnsicherheit — Willi Münch- Khe aus Bod n-Baden vermag ebenso nicht immer von der Einheitlichkeit seines Schaf senswerkes zu überzeugen, irgendwo meibi immer ein Zwiespalt zwischen Stofflichem unk Technischem, und bei aller Sauberkeit der Wiedergabe bleibt der Künstler oft nur Referent, nicht Schöpfer. Derschiedene seiner Motive erhall«- durch seine Radel eine ans Japanische grenzende Gebärde. — Stärker unter östlichem Einfluß Refft W. Wolfgang Braun- Berlin, wohl der Klarste unter den drei Ausstellern. Er kleidet die Ro^ mantik seines Empfindens in bie Leichtigkeit uni Anrörperlichkeit nach Osten weisender Linien. Dabei bleibt er in der Konzeption durchaus deutsch und findet hymnische Steigerungen aus den Weltgcfühl eines Klopstock heraus. (Hymne an den Bodensee.) Sn allzugroßem Gcfühlsüber fchwung verliert er allerdings (ohne aus seiner Kraft dazu innere Berechtigung zu erlangen) ben Boden unter den Füßen unb wird romontrsch süßlich. (An Italien.) Gleichwohl scheint er der Stärkste der drei Aussteller, mit denen sich zu beschäftigen durchaus lohnend ist. e-s.
Geschäftliches.
— Unsere Zukunft liegt — in bet Kinderstube. Das wissen mir in diesen schwc ren Tagen mehr denn je, wo Kinder unsere floff nuna und Zuversicht sind. Es dürfte daher will lammen sein, zu erfahren, daß auch in bezug auf Körperpflege der Kinder die deutsche Industrir Dorgeforgt hat. Die „Steckenpferd-Buttermilch. Seife" von Bergmann & Co., Radebeul, eignet sich besonders für Kinderpflege________________________
Schwurgericht Gießen.
Gießen, 31. März. Unter dem Vorsitz des Zandgerichtsdirektor Gramer wurde heute gegen bie ledige Emma Sch. und den Schlosser Karl Z. doh Gamdach wegen Meineids bzw. versuchter An tfifttmg hierzu verhandelt. Folgender Sachverhalt kg zugrunde Am 27. 4. 1924 hatte die Clise <vch. wn Gambach ein außereheliches Kind geboren, als iefien Vater Z. gerichtlich in Anspruch genommen jiirtc Zn, Laufe dieses Prozesses wurde auch die cd), eidlich als Zeugin vernommen: sie beschwor am $). 7. 1924, sie wisse nicht mehr, ob Z. und die cd), im 21ugust 1923 zusammengegangen seien, und am 10. 9. 1924, es sei nicht richtig, daß sie anderen ,)tugen gegenüber (die dies bekundet hatten) zu- gtgeben habe, daß sie wohl wisse, daß die beiden im lüqust drei bis viermal zusammengewesen seien. Z selbst beschwor am 19. 11. 1924, daß er innerhalb dkr Empfängniszeit mit der Schr. verkehrt habe. Die hi klage hält diese Gide für falsch, sie behauptet ferner, daß Z. Ende April 1924 versucht habe, einen kannten zum Meineid zu verleiten. Die Derneh- ',(nung der Angeklagten und die Beweisaufnahme linden unter Ausschluß der Oessentlichkeit statt. •Staatsanroalt Fischer beantragte, die Angeklagten je 1 Jahr 3 Monaten Zuchthaus zu verurteilen, j Fic Verteidiger, R.-A. Katz und R.-A. O h n a ck e r uni) R.-A. Dr. Katz beantragten Freisprechung. Idas Gericht verkündete — die Berhandlung war aus den Nachmittag des 1. 4. 1925 vertagt worden — Urteil dahin, daß Z. s r e i g e s p r o ch e n und die cd), unter Freisprechung im übrigen wegen eines «etneibs zu 1 IahvZuchthaus zu verurteilen s«. Das Gericht hielt nicht für ausreichend erliefen, daß Z. unter Eid die Unwahrheit gesagt und r>rsucht habe, einen anderen zum Meineid zu ver- ikittn. Es konnte auch nicht feststellen, daß die Sch. ’ki ihrer ersten Vernehmung gewußt hatte, daß tiie Schr. und Z. im August zusammen gewesen Baren. Es hielt aber für erwiesen, daß die Sch. ki ihrer zweiten Vernehmung bewußt der Wahrheit zuwider ausgesagt habe.
* Gießen. 1. April. Das Schwurgericht verhandelte heute unter Ausschluß der Bcffentlidäfcit gegen den Landwirt Heinrich (tum Pf und die Wttwc Konrad Alb ach VIII. kmHa11cnrod. die wegen gemein schäft- l'.cher Tötung des von der Witwe Albach (ebDrcnen Kindes angeklagt waren. Das tdends nach sechs Ahr verkündete Urteil lautete degcn Totschlags auf je sechs Jahre Zuchthaus und zwei Jahre Ehrverlust. Wir retben weiteres berichten.
Henko <
Hehkel^Wafch und Bleich-Soda


