MWMSWW-WN.
Cin Roman aus dem 21. Jahrhundert von Ha nS Domtnie.
80. Fortsetzung. lRachdruck verboten.)
Sin Rasseln an der Austentür. Ein Poltern. alS ob sie in Trümmern zusammenstürzte.
Dann Schritte auf dem Flur.
Die Tür zum Zimmer wurde aufgerissen. Rvtgvlden flutete das Licht der Abeirdsmne in den Raum. Dor ihnen stand Georg Isenbrandt.
„Hurra! Gerettet!" schrie Wellington Fox.
Mit erhobenen Armen eilte Theodor Witt- husen auf den 'Retter au.
Doch der sah sie beide nicht. Seine Augei, war«, auf Maria gerichtet, die jetzt wie unter einem inneren Zwange auf 'ihn zuschritt.
Ihre Häute verschlangen sich. Ihre Blick: versenkten sich sekundenlang ineinander.
.Maria!'
„Georg!"
* * * \
Mr. Garvin streifte nachdenklich die Asche von keiner Zigarre, Sein Blick glitt über die Abhänge bc*8 Mattevstocks und die blaue Flut des Stillen Ozeans, um dann an der Gestalt von QMIiitgtolt Fox haften zu bleiben, dessen Profil sich scharf gegen den azurfarbenen Himmel abhob.
Anders als damals in Wirrny blickte Francis Garvin heute auf den Hournalisten, der in lässiger Haltung auf der schmalen Balustrade säst und vergnügt mit den Deinen schlenkerte, als hatte er eben irgendeine Belanglosigkeit zum besten ge-
gdwn. Schon der gute Humor, mit dem Fox seine Abenteuer in ilrga und Karakorum erzählte, hatte dem kühlen Geschäftsmann gefallen. Sin Mann, der mit solchem Gleichmut von schoerstQn Lebensgefahren sprach, muhte doch etwas anderes sein, als Garvin bei dem ersten Hören von dessen Ramen gefürchtet hatte.
„Lind niemand hat auster Ihnen bereiten die schwere Gefahr grtamrt und entdeckt, die unser Land bedroht?" \
..Keine Seele! 2lls ich dem Meister unseres Weihen Ordens hier in Frisko die nötigen Mtt- terlungen machen wollte, feierten sie gerade daS hohe Fest des Holuntermar-kS . .
Garvin schaute ihn fragend an.
„Was? . . . Was ist das?"
..Was das ist. Mr. Garvin? Ein Huntbug in Reinkultur, der aber von der cm sich guten und gesunden Organisation nicht zu trennen ist. Der Meister hatte gerate die Zeremonie beendet, als ich ihn um eilte Unterredung bat.
Ich habe selten ein so erstauntes Gesicht gesehen ir-tc das von . . . Pardon, ich darf Ihnen den dtamen nicht nennen, da Sie nicht Mitglied sind . . . Ein so erstauntes Gesicht bei ein.? Manne, ter doch sonst als kluger und energischer Politiker bekannt ist." >
Garvin lachte.
„Lind weiter?"
..Ich mustte.es bewundern, uric schnell und richtig er dann aber die Sache Mifohte und seine Maßnahmen traf. Da tixir es im 2blgenblick mit all dem komischen Beiwerk aus."
.Wurden Sie nicht daraufhin um dreizehn- undernenhalben Grad hruauftesörtert?"
„Stopp. Sir! Wenn Vte tyeiitc tn fechSIVvcyen noch sind, was Sie heute sind, werden Sie es nicht tn letzter Linie dem Weihen Orden und seinen Holundermännern verdanken. Wer unseren Orden mit den alten Ku-Kur-Klan-Leuten vor hundertfünfzig Hahron verwechselt, der befindet sich in einem schweren Irrtum. Die Parole: ..Reinhaltung der weihen Rasse" ist dieselbe ge- blieben. Auch viele von den mittelalterlich an-- nutenden Gebräuchen und Zeremonien haben sich noch erhalten. Aber der Geist ist eilt ganz anderer geworden . . . und andere Wege verfolgt er zu seinem Ziel. In den kommenden Wochen wird er die Feuerprobe bestehen. . ."
Garvin wiegte in leisem Bedenken das weist- buschige Haupt.
„Ich bezweifle die Richtigkeit Ihrer Mittei- lungen nicht, lieber Fox. Doch möchte es mir scheinen, atS üb Sie die Gefahr als zu grost an- sehen . .
Wellingtvn Fox deutete mit der Hand auf die blaue Küste.
„Meine Ansicht ist die, Mr. Garvin, dast es sich emps.hleu dürfte, Ihre Jacht fahrbereit Tag und Dacht hier unten zu Ihrer Verfügung liegen zu haben ... Gs sei denn, dast Ihre 'Liebe zu Helen nicht so grost wäre als meine. .
„Was ist mit Helen? . . . Was soll Helen?"
*21111 einem Sprunge war Helen über den Marmorboden hin auf die beiden zugerilt. Fox glaubte, sie wolle ihm um ter. Hals fallen, fühlte sich aber mit einem energischen Ruck nach vorn ge?,vgen, dast er beinahe mit der Rase den Boden I berührte. Ein kräftiger Klaps von Helens kleiner Hand bewies ihm npch näher, dast er mit seiner ersten Vermutung im Irrtum gewesen war.
„Wellmgroni . . . Was bist du für ein fürchterlicher Mensch! . . . Du sitzt da auf der Balustrade wie tn einem KlubsessÄ. während es hinter dir fünfzig Meter in die Tiefe geht. 11 nb du, Pa, siehst das mit an?!"
Der alte Garvin schmunzelte.
„Ich halt? Mr. For für viel zu fing, um hier herunterzu falle», . . Und wenn er's täte, würde es ihm wahrscheinlich auch nichts schaden."
„Pa . . klang es vorwurfsvoll aus Helens- Mund. ..Du bist häßlich! Wie kannst du so etwas sagen. Ich meine, du solltest doch jetzt anders übe, Wrllington denken.*'
„Tue ich auch, mein liebes Kind! Meine Hoch- achtung ist, das gestehe ich offen, immer, mehr gestiegen, je länger ich ihn kenne. Jetzt bin ich schon beinahr so weit, dast ich auch das grostc Geschäft, das er mir damals in Aussicht stellte nicht mehr für eine Fata QHorgana holten würde."
„Oh, wie freue ich mich darüber, Pa! Einen Kuh für dich und zwei für Wellington!"
„Helen, gib deinem Vater auch noch den zweiten mtb bitte auch du ihn, das zu tun. am das ich- ihn gebeten habe."
„Was war das?"
„Richts für dich, kleine Helen!"
.,Oh, schon (Seteirnniffe vor mir? Aber Helen ist nicht neugierig. Pa, du wirst es tim, um was Wellingtn iüch bat.“
„Ich werte es tun!“
Helen fiel ihrem Vater um den Hals.
..Liebster, bester Pa, dafür bekommst du noch zwei Küsse."
(Fortsetzung folgt.)
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Die Landsmannschaft Darmstadtia.
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sagen wir auf diesem Weg herzlichen Dank.
Die trauernden Hinterbliebenen
Heuchelheim, Wetzlar, den 29. März 1924,
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Das Leben des großen Königs Studierende die übliche Ermäßigung
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Für die uns bei unserem Verlust in so reichem Maße erwiesene Teilnahme sagen wir herzlichen Dank.
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Tagesordnung:
1. Rechnungsprüfung und Entlastung
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Wir laden hierdurch zu der am Montag, den 14. April 1924 im Schützenhause abends HIHI 87« Uhr stattfindenden HIHI
Danksagung
Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Entschlafenen
Herrn Carl Gemandt IL
,Der Sieger der Winterfahrt Beriin-Hirschberg"
Friedenspreise.
Dienstag, den 1. April, von 2 Uhr ad. versteigere ich Brandgasse 3: 1 Sekretär, 1 Wäscheschrank, 1 Kleiderschrank, 1 Sofa 2 Sessel, 1 Küche, Stühle, Tische, Bilder, 1 Badeeinrichtung, Küchengeräte, Figuren, Bettwäsche, Hemden, Strümpfe, Herren' Kleider ufw.; ferner 3 Mormonische, 3 Näh. Maschinen, Gasherde, Sparherde, grohe und kleine Tische, 2 Herde, 3 Ocfen, Spiegel, Bilder, Betten, 2 Küchen, Korbmöbel, Gas. u Tlekt.-Lüster, Lampen, Wasch- u. Nachttische.
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Im Namen der Angehörigen:
Lic. Dr. Heinrich Adolph.
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Witwe mit Kindern nicht ausgeschlossen. Schriftl. Angebote unter 2452V an den Gichener Anzeiger.
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