Einzelbild herunterladen

war ein Saurer tD»Tfd> r»erl«gt aootsex Die Qteitnen wurden abgebrochen.

Siu Skandal in der Wiener Gesellschaft.

-Dien. 29. März. (WTB.) Die Blätter berichten als auffcbcne.Tegende« Ereignis In der» Wiener Ee.ellfchaft über dis D e r d a s t u n a der Frau des Präsidenten der Landwirlschajtsftelle, Gestmann, unter dem Verdacht, die Der» glftung ihres Mannes tu ch Deimischu g von Arsenik zum Kaffee versucht zu hoben. iGehmann ist der Sohn des verstorbenen früheren .Ministers und Führers der Chritilich-Sozialen 'Partei, Albert Germann. Seine 3rau ist eine 'geborene Doronin Puttkammer. ©;ä er wurde auch © eb mann selbst verhaftet, weil gegen ihn der Verdacht vorliegt, das Gift in den Kaffee getan zu hoben.

Lachende Erben.

Bonbon, 29. Mörz. 3n einem kleinen Zimmerchen in Paignton bei Plymouth, dem einzigen Zimmer, dos sie besitzen, empfing der Prediger Sanders und feine Frau den Besuch eines Regierungsvertretcrs. Er brachte ihnen die Rachricht, dast der englische Staat bereit fei, ihnen eine Summe von acht Millionen Pfund Sterling auszuzahlen. Während des amerikanischen F r e i h e t t s k a m p f e S nahm der ßeutnant William Satter« ein ame­rikanisches Kriegsschiff gefangen. Dafür kamen ihm 7 Millionen Pfund als Prise zu. Der Leutnant .fiel aber im Verlauf eines Kampfes. Da er keine Erben hinterlieh, wurde die Summe in der Dank von England deponiert und wuchs in­zwischen durch Zinsen und Zinseszinsen um eme .Million Pfund an. Don Zeit zu Zeit erschien in der englischen Presse ein Inserat, dos die Erben Carters aufforderte, sich zu melden. Diele Jahr- Kehnte lang wurde dieses Inserat nicht beachtet, dis jemand Frau Sonders darauf aufmertsam machte. Die Dame war mit dem gefallenen Leut­nant ganz entfernt verwandt und machte ihre Ansprüche geltend. Das war vor vielen Jahren. Seitdem ging der Kampf um daS Geld hin und her, bis jetzt die Regierung die Ansprüche deS -alten PaareS endlich anerkannte.

Wirbelsturm in Amerika.

Kansas City. 29. März. (WTB.) In Shownee (Oklahoma) sind infolge eines Wir­belsturmes acht Perfo .en ge.öt.-t und ZO ver­letzt werden. In Kansas sind 233 Häu er ein- gestürzt. Sine Person tourte getötet.

25 Bergleute getötet.

E Harle st own sDigmia), 29. März. sDvlsf.) Tel einer G-plvf ion in e.-nem Berg- toerf sind 25 Personen getötet worden.

4 Millionen Dollar für eine Zeitung.

Der ikbergang desReuh or? Herald" In den Besrtz des (Ägentümers derReuyork Tri­büne", die bisher dos schärfste Konkurrenzblatt desHerold" war, erregt in den Vereinigten Staaten, große« Aussehen. Die genaue Summe, für die das Blatt verkauft wurde, wird ja>ar verheimlicht, doch erzählen Reuyorker Blatter, daß der KauspreiS 4 Millionen Dollar betrug. Der Eigentümer des ..Herald" Frank AM u n | c t) erklärte selbst, er habe sein Blatt nur deswegen verlaust, weil er dieTribüne" nicht kaufen konnte. Der Verkauf soll sich folgendermaßen vollzogen 'haben. Munsey traf den Besitzer brrTribüne", Dgden Mills Reid, auf einer Gesellschaft und sagte zu ihm:Ich will Ihnen 3 Millionen Dollar für die ..Tribüne" geben." Der andere aber erwiderte:Ich gebe Ihnen 4 Millionen für den Herold"." cklnd Munsey schlug ein und machte t$n Kauf jKifeft.

I Wirtschaft.

Der Rcichsbank'TlusweiS vom 22. März.

Die Reubranspruchnng von Krediten bet der Aeichsbanl g ng nach dem Bankausweis vom 22. März in dec dritten Marzwoche über das Ausmast der Vorwoche etwas hinaus. Die.gesamte Kapitalanlage zeigt eine Vermehrung um 82,6 (gegen 56,5 vorher) auf 1730.5 .Trillionen Mark. Die Zunahme entfallt ausschließlich auf das Wechs eldis kontgeschä st. Während die Papiermark-Lombardfor­derungen um 17,3 auf 27,7 Trillionen Mark und die Rentenmark-Lombardforde- rungen um 43 auf 128.2 Millionen Rentcnmark guriidginpen, erhöhten sich dve Portefeuillebestände an Papiermarkwechse l und -scheckS um 33,1 auf 596,5 Trillionen Mark, dos Renten- mark-Wechselkontv um 109,8 auf 977,6 Milliv^r Rentenmark.

Der Danknotenumlauf, der in der Vorwoche keine nennenswerte Derän''erung ge- jcigt bitte, nahm in der Derichtswoche um 6,7 auf 603,5 Trillionen Mark ab... Die fremden Gelder erhöhten sich im Papiermork-Dirover- lehr um 29 auf 345,4 Trillionen Mark, Im Renten- mark-Girvverkehr um 45,7 auf 447,1 Millionen DentLmnark. Im ganzen stiegen die Einlagen um 74,7 auf 792,5 Trillionen Mark.

Die Reichsbank nahm ein neues Darlehn von 50 Millionen Rentenmark bei der Renten­bank auf, die Darlehnssumme erreichte bamlt 500 Millionen Rentcnmark. Da bte Zuflüsse an Rentanmark von Seiten der Reritrnbank, im Giro­verkehr und in sonstigen Geschäften die AuS° leihuiigM von Rentenmark übertrafen, so ergab sich für den Bestand der ReichZbank an Renten- bankschednen eine Zunahme, und zwar um 46L auf 84,1 MillivTTen Rentcnmark.

Tie Darleh:sb?stande der RelchSdar- lehnskassen haben sich weiter um 2,9 auf 6,2 Trillivrxm Mark vermindert. Die Bestände her Dank an Darlehnskasscnscheincn gingen auf den gleichen Betrag zurück.

Börse und Geldmarkt.

Dia Weltbörsen standen biS in die letzten Tags hinein noch im Zeichen der groben Verwirrung, die durch den unerwarteten Aufstieg des franzö­sischen Frank im internationalen Devisenverkehr hervorgeausen worden ist. Richt nur die Kreise der eigentlichen Devisenspekulation, sondern auch zahlreiche Mitläufer In den verschiedensten Län­dern haben sich am Frank die Finger verbrannt. Die Gröhe der Verluste läht sich schwer abschähen, da die Daniwelt erfahrungsgemäh derartige Dinge sehr diskret behandelt. Die Wirkungen 6er Ver­luste zeigen sich jedoch an den groben Börsen und Warenmarken sehr deutlich. An den Effekten­börsen von Wien, Paris und Berlin erfolgten ebenso hastige Verkäufe wie an den groben Warenmarkt n Englands. Man muhte um jeden ^Jceiß Geld beschaffen, um die Verpflichtungen in französischen Franks abdecken zu können. Die -Zahl derer, die versuchen, ihre Terminengagemeniä bis

Akai btarpMK^otfteR» dürfte nicht mehr sehr grotz sein. Die Berliner Börse, die von Der auslän­dischen Spekulation einem besonders starken Essektenangebot ausgesetzt war, hat die kritischen Tage veroaltnlsmähig gut überstanden, und es ist zu hoffen, das) auch in Zukunft keine Er­schütterungen mehr erfolgen. Gegen Ende der vorigen Woche trat sogar eine recht bemerkens- toeite Belebung der älnternehmungslust in die Et-fchetnung. Die Börse saht langsam wieder Ver­trauen in die allgemeinen wirtschaftlichen Der- bältniffe. Die Rervvsität, mit der man bisher den Veröffentlichung m der Sachre stänDi^ei-Kommis- f tonen entgegensah, hat sich etwas gelegt. Eine gctoijfe Beruhigung hat die Erklärung des Reichs­kanzlers geschaffen, dab die Regierung den Sach- ver,läwdig<n gegenüber -einerlei Bindungen ein» mrgangen ist, so dab der Bericht von deutscher Seite sehr wohl zum Gegenstand freier Verhand­lung«, gemacht werden kann.

Der deutsche Arbcitsmarkt im März.

Aus den Wochenberichten der Landesämter für Arbeitsvermittlung ergibt sich folgendes Bill) von der Arbeitsmarktlage im Monat März: Die allmähliche Besserung hat sich fort­gesetzt, obwohl sie i-urch die anhaltenden Arbeits- kämpfe nicht unerheblich gehemmt wurde. Die Vermittlung zu Qtubenarixülen war in vielen Gegenden schon ziemlich fcbbaft In den meisten Bezirken sind die Zahlen der Aobeitssuchcnden, Erwerbslosen und Kurzarbeiter weiter zurückgc- gangen. Die Aussichten für die diesjährige Bau­tätigkeitszeit sind örtlich sehr verschieden Aus einzelnen Bezirken wird bereits eine lebhafte Rachfrage nach Bauhandwerkern gemeldet. Der ArbeitSmarkt für kaufmännische Angestellte zeigt ein sehr ungleichmässiges Bild. Die Industrie und die Banken schränken ihre Bureaus zum Teil noch weiter ein. Gesucht bleiben Angestellte für den @rof> and Kleinhandel, insbesondere Provisionsreisende, Stenotypistinnen und Ver­kaufskräfte für fast alle Branchen.

* Abschlüsse im Metallbank-Kon- zern. Frankfurt a. M. Die Metallbank trägt 42,8 Billionen Mark Reingewinn vor. Sie hofft, ihre Vorbilanz bald vorlegen zu können. Sie rechnet damit, bab, wie säst alle deutschen Industri.-unternehmen, auch ihre deutschen Be­teiligungen, in diesem Zähre ertraglos bleiben werden. In dem Reche.ischaftsbe.ichk heistt es u. <t: Die der Gesellschaft nahe'tehrndm Rheini­schen Hüttenwerk, dir in der 'Berz-lius-Metall- hütten A. G zusammengefabt sin), haben an er Der Aubrbesehung zu leiden. Sie liegen still oder avb:lten in vermindertem Umfang und auf unsicheren Grundlagen. Bei den Handels- and Indust i-untsrnehnra rren de; Konze ns m ch: ich der überaus starke Kapitalbedarf geltend. Die Gesellschaft mub den nahestehenden Firmen in steigendem Mähe Kredit gewähren, den sie nur unter Benutzung des ihr selber im Aus lande zur Verfügung stehenden Kredites beschaffen kann. Hm so härter drücken die jetzt zur Erhebung -ge­langenden Steuern, da zu deren Ausbringung metstens auch der Kreditweg beschritten wrdcn mub. Das technische Geschäft hat sich in 'Bezug auf bte Vervollkommnung der Verfahren axiter gut entwickelt. Das gleiche gilt für die Arbeiten tn den Laboratorien. Im Auslande lassen sich di? in Stage kommenden Verfahren auch kommer- ziell cr.olgreich verwerten während im Inlands, namentlich in den letzten Monaten des Berichts­jahres. die sich immer fühlbarer macheiide all­gemeine Geldknappheit die trolle 'Auswilkung dte Erfolges b-einträchtigen. Die Metallurgische Ge- selllchast trägt ihre 26,5 Billionen Mark Rein- gewi.m gleichfalls vor und berichtet im gleichen Sinne wie Die Metallbank. Die in den letzten Monaten erfolgte Klarstellung auf Goldmark hat auch bei den Konzernen Der Gesellschaft gezeigt, wie teuer gegenwärtig produziert wird und wie viel noch geschehen mub. um wieder zu normalen Verhältnissen zu kommen.

' Schantung-Eisenbahn-Gesell- schaft. In Der Generalversammlung gab Der Vorsitzende des Aussichtsoats, Franz M r big, einen Rückl-lick auf die Verhandlungen zwischen der Gesellschaft und Der Regierung über Die Ent- fchädigungsfvage. Im Oktober 1923 habe man begonnen, Den Apparat Der Gesellschaft abzu- bauen. so Dab die heutigen Unkosten ans Den laufenden Zinserträgen gedeckt werden können. Don einer Liguidatwn wolle man absehen. Da man es für nötig Halle, das jetzige Fragment eines Dermögensobjektes weiter bestehen zu lassen, als eine Warnung für diejenigen, die im Vertrag von Versailles den unerhörten Raub an deutschem Privateigentum begangen hätten und auch als Warnung für Diejenigen. Die vielleicht in der Zukunft ij.ieDer auf Den Gedanken kommen tonn­ten, Kapital in ausländische älntcmefy.nungen zu stecken. Ein Aktionär betonte, Dab man noch nicht alle Hoffnungen auf eine Aufwertung Der Ent- fd-ädigungssumme aufgeben dürfe. Heute sind das wesentlichste Aktivum Der Gesellschaft die wertb-stärd g n 'Anlagepapie e, die etwa 118 £00 Goldmark repräsentieren.

^reigermäbiflung für Sieger- lan b e r Eisenerz. Der Siegerländer Eisen- ftemverein hat die Verkaufspreise für Den Wag, gon Rostspat weiter um 10 Goldmark ermäßigt unD Den 2lbaehmern erleichtemDe Bedingungen gewahrt. Die Lage habe sich durchaus »roch nicht gebessert.

, , , K ohlenförderuna im Ruhr- vorläufiger Berechnung wurden bis 22 -März 1 895 OSO Tonnen Kohle Tonnen Koks erzeugt. Aus ^rs besetzte Gebiet entfallen 1 Z14053 Tonnen Kohle und 339 547 Tonnen Koks. Die arbeite- tägliche Kohlwrförderung stellt sich in £r angeqt Denen Zeit im gesamten Ruhrgebiet auf 315 934 Sonnen (gegen 369 743 Tonnen im Oabro 1913) hqin «uf 53 644 Tonnen

(1913 . 62 718). In dem besetzten Gebiet brtrua Die ?^^9^^^LÖrte5UTt9 287 676 Tonnen (348 586). Die tägliche Kokser,eugung 48 507 Ton­nen (58 338). Die Wagenanforderung belief sich vom 16. März bis 22. März auf durchschnittlich arbeitstäglich 25 258 Wagen, Me Gestellung auf 19257. Im besetzten Gebiet wurden arbcits^gllch angefordert 23 012, gestellt 17004 Wagen. In Den angegebenen Zahlen (auch von 1913) ist die Förderung der von der Regie betriebenen drei Zechen und Die Kokserzeugung Der von Der Regie betriebenen zehn Kokereien nicht enthalten.

Die neue Grdölquelle in Han- nober. Gegenüber Gerüchten, bah die neu ent­deckte Oelquelle bei RienHagen tn Hannover ins ©toden geraten sei, erklärt die Direktion, das) fogar in Der letzten Zeit mehr Oct gewonnen warben sei, als am ersten Tage. Z. B. habe Die Quelle vorgestern in 14 Stunden soviel Oel ge­liefert, tote am ersten Tage tu 24 Stunden. Der-

schtlmmmngen oder Stemverswpftmg« Wen Bet solchen Quellen nichts besonderes. Die Quelle hat bisher ungefähr 300 Kesselwagen Qel er­geben, das, wie Die Doag erklärt, durch Desti- Kation zu Petroleum und in geringem Waste zu Benzin, Gasöl, leichtem Zylinderöl und Pech für Die Asphaltrndustrie verarbeitet wird. Auch im QanDheife Harburg wird neuerDings, vornehmlich um WullnSDvrf herum, wieder nach Erdöl gebohrt.

* Lieferung von Ruhrkvhlen nach Schweden. Die schwedische Staatseilenbahn hat für Die Monate 2ft,rtl, Mai und Juni die Liefe­rung von 70 000 Tonnen K)hle vergeben. 15 000 Tonnen entfallen auf England. 20 000 Tonnen hat Die Rahrtohlen-Dereinigung zu einem Preise von 32 sh 9 d je Tonne auf Stockholm erhallen. Es handelt sich um Die erste gröbere deutsche Kohlenlieferung nach Schweden in Den letzten Öabren. Die deutsche Kvhlenausftthr nach Schwe­den betrug im Jahre 1913 350 000 Tonnen.

Berliner Börje.

Berlin, 29. März. Am Wochenschiast stand Der Verkehr an der Berliner Börse wieder im Zeichen vorsichtiger Zurückhaltung. Der Schleier, Der bisher über Den Berichten und Vorschlägen Der Sachverständigenkommissionen lag, wird durch Veröffentlichungen Pariser Blätter mehr und mehr gelüftet Was bis jetzt an positiven Angaben bekannt geworden ist, lasst allerdings die sleplifche Zurückhaltung der Börse sehr begründet erscheinen. Insbes-vnLere ist man über das Schicksal des deutschen Eiseirbahllvesens ernstlich besorgt. Auch über Die Richtung des neuen französischen Ka­binetts herrscht noch zu wenig Stiacbeit, als dah man daraus schon irgendwelche Schlüsse auf Die künftige Reparationspolitik ziehen könnte. So- well heute Effektenkurse genannt wurden, lagen sie grösstenteils auf Der Höhe der gestrigen Ro­tierungen oder sogar etwas Darunter. An Ver­laufe gestaltete sich allerdings Die Tendenz für Effekten etwas freundlicher. Da bekannt tourDe, Dah gröbere auSlänDische Kauforders für Deut­sche Bankaktien nach Berlin gelegt worden sind. Im Zusammenhänge hiermit bekundet Die Speku­lation ein reges Interesse für Bankaktien, für die bereits recht erhebliche KurSbesserungen ge­sichert erscheinen. So nannte man: Deutsche Bank 12, Darmstädter H V4, Dresdner 61/47, Commerz Dank 61/4. Auch für öprozenllae Reichsanleihe bestand zu einem Kurse von 101 regere Rach- frage. Ferner nannte man: Deutsche Petroleum mit 19, Riedel mit 9Vj, Schutzgebiete 31/4 G., Höck)ster Farben mit 161 3 G., A E. G. lll/e- 3m Devisenverkehr lag Der französische Franc wieder etwas fester. Man handelle London gegen Paris mit 781/«- Im übrigen ist die Rachfrage nach aus­ländischen Zahlungsmitteln unverändert grost. Die Repartierungen waren im allgemeinen Die gleichen wie gestern.

Devifrnmarkt DerlftrFrankfurt <l M.

(In BtNionen Mart OHepebriMt. Vueno--8<«r, London, W«. York. Japan. Rio be Oanetro für rtne Sinkrtt, toten und Dudavesr für 100000 (Einbeiten, äße» übrige für 100 Eütheiteu.)

Telegraphische Auszahlung.

(Ohne

Äi. Mär,

29 März

Rcvatt. %

?*. |3».

Smulildr Mrib

Jiottermn

ImttiDiJiottertii

(Mc(b

-Hrtef

ftmU.-RetL

155.38

166,14

155,36

158,14

1

1

Bttt.-AnNv.

18 31

18,45

18.85

12,45

2

1

GbriiHcntia

67,31

67,M

07,39

17.64

r

1

flopentmarn

68,63

66,97

66.83

67,17

1

1

Siodholm

111,2?

111,7d

111,22

111.7)

1

1

8f!finafor3

10,57

10,83

10,57

10.53

2

t

Otaltert .

18.25

18,3">

18?5

18,31

1

1

Vonbort ,

18,055

18,115

18.05i

1k,14.

1

1

J<riinort ,

4/9

4,21

4,1)

4.21

1

1

*l'nri4 .. .

23.24

23.33

232,

23,15

1

1

Lchivrsi -

72.71

53.09

72.71

73.03

1

1

evnntert . litten in D -

M.4S

14J4

14,43

64.74

2

1

CeiLabge i

«,88

6,1?

R,03

6,1?

8

3

. Budapest

12.16

12,44

12,71

12,7)

1

1

6,33

6.42

6,33

6,42

Bueiu-Aiee -

1,40.

1.41 f

8,31

,405

1/15

2

1

Buigartett

>,?8

3,29

3,-11

voll

50

Japan

1,775

1,7d6

J.775

',73

3

3

uilc c>e Cf'Ui

(,495 8,53

c.'s;

i^0

5

8

Briarav .

6,33

6.8 >

Voll

ti

tiuaben

12,98

13» 1

'2.86

13^4

6

S

Banknoten.

(Ohne Gewähr.)

T rrT<r. 89. Mär;

<»erb

7? . 2 2.44 66,83

111,22 155,36

6,08 4,19

18,05 19.95 18,35

4,24

1 ,71 57.36

2,2« U.U

Mrwfpt Wetr» .......

«rki';-(>ische Wotee ........

fcinHSe Noten ....... ftbnxbfltbt Roten........

Äcnänbifae Roten........

Di-uitL-Oetterreich, 4 100 Ätonec Hmmfc^tltbe Ro«e« ....... Englische -)!otcn .........

tztnliennche Rote« .....

PetcHd« Roten ....... Uitaarndj' Raren.........

Il<»rd)of<oroah1(6t Rotte.....

RonoegUchk Roten ........ Riimänttch« Roten. ......

80 n licht 8tottM. .......

72,98 >8/8 E7.17

111, 8 15,14

6,12 4,21

18,1 20,05 18,1«

4.28 12,79 67,28

c79 14,74

SfeüaST

8 r

8 1 t

> 0

8

3

Voll 8

Märkte.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 29. März. Gestern nachmittag war in vom Inland angchotcner Lagerware zu erhöh­ten Preisen noch vermehrtes Geschäft. Heute war am Mittagsrnarkk das Angebot wieder sehr gering, da Die Landwirtschaft neue Zufuhren nur verein­zelt h rauSg'.bt. Die H-aupti a hfrage für Weizen und Rc-ggen z-.ug e sich neben hiesigem Begehr für die Provinz, die teilweise mehr zahlte, als h.er zu erzielen war. Gerste tn gu er Brauware ge­sucht. aber knapp offeriert. Hafer lohnt durch die erhöhten Forderungen nach Der Küste nicht mehr, ist aber vom Inlands mehr begehr', als hier Ma­terial vorlag. Mchl war gleichfalls fester. Auch für Kleie zeig e sich vtelseittger Bedarf. Man no­tierte für Getreide und Oelfaaten per 1000 Kg (sonst per 100 Kg.) ab Station: Weizen (märt.) 171 bis 176, Roggen (märk.) 133 bis 142, Roggen (pomm.) 131 bis 136, Sornrnerg?rste (rnärk.) 168 bis 187, Hafer (märt.) 125 bis 133, Hafer, (pomm) 122 bis 130. Hafer (meckl.) 122 bis 130, Weiten- mehl 25 biS 27, Reggenmehl 21 bis 23»/2. Weizen­kleie 10.80 Roggentleie 8.30 bis 8 63. Raps 300 bi« 310, Leinsaat 410 bis 415, Diktoria-Erbsen 26 bi« 27. Stteine Speiseerbsen 16 bis 17, Futtererb­sen 131/2 bis 14. Peluschken 12 bis 13, Ackerboh- nen 16 bis 17, Wicken 14 biS 14i/2, Lupinen (blaue) 12>/2 bte 13, Lupinen (g Ibe) 15'/z bis 16'/., Serra- ^ltz^!3'/Z bte 15. Rapskuchen 11.60, LÄntachen 712^, «4 TrDckenschnihel 9.40, vollwert. Zucker- Wdhrt 1Z bte 22, Torfmelasse 8.20 bis 8.40, Kar­toffelflocken 19.20.

Svnlvlan Der Frankfurter Theater.

bau -Dienstag. 1. April. Tiefland.

®te Doh^rne Donnerstag, 3.: Die Derfaufte CBraat Srrttag. 4.: Die Jüdin. Sams- &l :JlrndU Maskenball. Sonntag, 6.: ßobengrin. Schauspielhaus. DienStag.

1. April: Hancket tn KrShwtnkL MMwvch, X . nebeneinander. Donnerstag, 3.. Romeo und Julia. Freitag, 4.: Einmaliges Tanzgastspiel von Mary Wigmann und20Wllsterschülesirinen. Samstag,5.: Hamlet in Krähwinkel. Sonntag, 6.: Romeo und

Diichcrtisch.

Den Werdegang eine« groben Entdecker« zu verfolgen, bietei desonderen Reiz. Einen tiefen Einblick ut Sven Hedi ns For-scherleben er­öffnet der soeben erschienene 23. Band der be­kannten SammlungReisen und Abenteuer" (Drockhaus, Leipzig), Der Den TitelAn der Schwelle Innerasiens" trägt. Man lernt hier die ersten Schritte kennen, die der damals 25jährige schwedischc- Forscher tn Dem Gebiete tat, das ihn wenige Jahre Darauf als Den erfolg­reichsten (SntD«fer Wiedersehn sollte. Die Aus­stattung des Buches mit Bildern ist wieder reich und mustergültig: wir finden darunter eine ganze Ai^ahl Han Drei dj nu ng-en Hedins und auch Bilder nach Zeichnungen dcs berühmten russischen Malers Wereschtschagftr. Der wertvolle Band, Der vom Anfang bis zum Ende in hohem Maste fesselt, wird nicht nur allen Freunden Hedins will­kommen sein, sondern auch allen denen, die sich gern über ein Gebiet unterrichten, das heute infolge der politischcn Ereignisse w eder ins Dun­kel Der Vergessenheit zurückzusnrken droht.

Die Macht der Drei, der grobe Zukunftsroman von Hans Dominik. (Verlag von Ernst Keils Oiachf. (August Scherl) G. m. b. H., Leipzig). Politische und technische Zukunftsmvg- lichkeiten grössten Ausmastes erscheinen in diesem Roman im Lichte Der WirMchteit. Zwei ameri­kanisch-japanische Ä liege sind geschlagen. Die Welt steht vor Der größten Kriegskatastrophe, vor Dem Cntscheidungskämpfe zwischen DenEnglish-Spe- akecs", Den Amerikanern und Engländern. Ein Fluidum unsäglicher politischer Spannung kenn­zeichnet die Situation. Da tritt, fast unvorher­gesehen, ein neuer entscheidender Machtsaktor auf. Der Erfindergeist Der Technik. Drei Männern ist es gelungen, Die im freien Raum gebundene un­geheure Energie beliebig frei zu machen, das Problem Der .telenergetischen Konzentration zr lösen, um dadurch physikalische und technische Wir­kungen von ungeheuerlicher Kraft und Gröhe zu entfesseln. Das Schicksal Der Völker und Staaten Ist diesen drei Menschen, dem Deutschen, Dem Schweden und Dem Inder. In die Hand gegeben. Ihre Macht gestattet ihnen, das politische Ränke»- spiel Der Welt zu durchkreuzen, den Lauf Der Geschosse in Den Rohren der Kanonen und Flinten aufzuhallen und ganze Flotten wie SpielbäNe in Den Ozeanen beliebig hin- und herzuziehen. Das groste polltisch-milllärische Würfelspiel be­enden die drei kurzerhand unblutig auf ihre Welse. Man hat es hier mit einem Buche zu tun, das viele Anklänge an DenDschingis-K^n" hat und das den Leser nicht nur zu belehren, sondern auch mit atemberaubender Kraft von Anfang bte zu Ende zu fesseln vermag.

Richard Gu ringer: G leichniS bei Zeit. (Haessel, Leipzig, br. 1,50.) Ein starker Glaube an Gott and die von ihm ausgehende Lebenskraft geht von diesen feingeschliffenen, in Form und Inhalt gleich kösllichenBesinnlichen Geschichten" aus. Ein befreien Der Optimismus macht die Lektüre des Düchlelns zu einer Er­bauung und Erhebung.

Franz Schnabel: 17891919. Eine Einführung in Die Geschichte der neuesten Zelt (B. G. Teubner, Leipzig, geb. 4.00 Mk). Eine kurze, schnell orientierende Dar­stellung brr Geschichte der neuesten Zelt für wei­teste Laienkreise fehlte bislang eigcntllch Die mei­st en bisherigen Werte, Die in dieser Richstung zielten, waren entweder dickleibige Folianten oder Darstellungen, die durch ihren Mangel an starker Gliederung in vieler Hinsicht gewih ein auster- ordentlicher Dorzug ein schnelles Auffinden eines bestimmten Stoffes erschwerten. Das vor­liegende Duch eine Sonderausgabe des Grund­risses für die Oberstufe höherer Lehranstalten, ver­meldet geschickt beide Klippen. Auf eine zusammen- Hangende Lektüre wird es allerdings daher kaum rechnen dürfen, aber eine schnelle und absolut sichere Orientierung wird durch eine praktisch, Gliederung des Stoffes, unterstützt von einem guten Sachregister, gewährleistet. (An Literatur- verAerchnls bahnt den Weg zu weiterem Studium. Besonders wertvoll sind Die zahlreichen mitgege» Denen Karten und Diagramme, die vor allem auch Die .Segnungen" des Versailler Vertrages in das ihm gebührende Licht rücken.

HanS Bötticher, Dre Woge. Ma- rine-Krtegsgefchichten. Gehestet 3,50, in Ganz» leinen gebunden 5,50 Goldmark. Verlag von Alb. Langen in München. Dieses Buch des unter Dem Pseudonym Joachim Rlngelnah weithin be­kannt gewordenen Autors a>irb trotz aller 2lb- neigung, Die heute gegen Kriegsgeschichten herrscht, mit Situ De begrübt und Dantbar gelesen Merden Denn was Hans Bötsicher in feinen zwölf Ro- veilen erzählt, ist mit echtem Dichterherzen er­lebte Wirklichkeit und fern von Dem sentimen­talen Kitsch, der in Der sogenannten Knegs- litcratur gang und gäbe war. Dor allem Eenid Bötticher daS Leben auf See wirklich und ist ein starker und feiner Deuter der Deemannspsyche. Richt von strahlenden Heldentaten berichtet er und. dafür aber um so mehr, auch wv er satirisch und grotesk wird, von stillem, ver-sch wiegen em Heldentum Er treibt feinen Aufwand mit Span- nungsmttteln und spannt ans doch fieberhaft Jede dieser von Stimmung gesättigten, oft mit derbem Humor gewürzten Geschichten hat etwas, was unS in ihren Bann zwingt.

Fortlaufend Eingang der

Frühjahrs - Neuheiten.

Jackenkleider und Mäntel Seidene u. wollene Kleider Blusen, KosiUm - Röcke Morgenröcke, Unterröcke

Wagen er ^Schlöte!

Frankfurta.Mdin

OoeibeitreOe 9 u.11