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Die Anerkennung Nutzlands.
Paris, 29 Oft. (WTD vruch.) Ohl dem Anerfennungetrlegramm H e : i o t 3 an die Sowietregierung hei* c_- u. a : ? 2\ verjag
der französischen Republik erkenn: n.xt b:::L' ab die ©otri.'ircgiciung de jure alt- a .. nng d.-e ehemaligen Ru,fischen Rei.x. an .. nAofl-
sich heute die etwas freundlichere Stimmung. Zwar war das Geschäft am Anleihemarkt nicht so stürmisch wie gestern, doch fanden immerhin erhebliche Umfätye bei sehr anziehenden dürfen statt. Vernachlässigt blieben nur K.-Schatzanweisungen. Ganz besonders reges 3nteivssc bestand auch heute wieder für Stadtanleihen. ES kommt hinzu, dast nach sicheren Berich en aus London in der bortlgen Cßanftoelt ganz besondere Geneigtheit besteht. Darlehen an den t sche Kommunalverwaltungen und an die Landwirts cha s t auf Grundlage einer Sicherung durch Hypotheken usw zu geben. Die Börse glaubt, dast angesichts bicfeS vorteilhaften Angebotes die Zahl der Gemeinden, die sich zu einer Wiederaufnahme des Zinsendienstes für ihre eigenen Anleihen entschließen, noch wachsen wird, zumal immerhin die finanzielle Lage des gröhlen Teils der deutschen Kommunen ukw. keine ungünstige ist. Am Markt der 3ndustriepa- piere war das Geschäft nicht sonderftch lebhaft, die Tendenz aber im Grunde freundlich. Die Kaufneigung ist anscheinend bei der Börse selbst und auch bei den Banken im Wachsen begriffen. Einen gröberen Markt hatten Südiee-Phvsphate. die in der Aufwärcsbewegung grobe Fortschritte gemacht haben und im FrsiDerSchr mit 21 gehandelt wurden. Der Geld- und Devisenmarkt lag unverändert. Am Mrmtanmarkt waren zum Teil recht erhebliche Kursgewinne zu verzeichnen. Gelsenkirchen plus 1,4, Deutsch- Luxemburg plus 1. Kaliwerte lagen ebenfalls anziehend. Chemische Werte wenig verändert. Gleltrowerte befestigt. Die Aktien der Metall- unb Maschinenbauonstaften verkehrten zum größtem Teil auf gestrigem Stande. Textilwerte un-
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Die von Kalenin, Rhk)w und Tschitscheri» unterzeichnete
Antwort der russischen Regierung besagt u. a.: Die Sowjetregierung nimmt mit grober Befriedigung den Derschlag der französischen Regierung an. Die regelmäbl^rn diplomatischen Deckelungen wieder herzustell.n und gegenseitig Botschafter zu ernennen, austerde n auch ben Vorschlag, s )fort Verhandlungen einzuleiten. Genau wie die französische Regierung, glaube auch die Sowjetregierung, dast die gegenseitige Richteinmi'chting in di e Inneren An gelegenheiten eine unerlä bliche Bedingung guter Beziehungen nut jedem Staate im allgemeinen und mit Frankr«'nch im besonderen sei.
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Märtte.
Arankforlcr Getreidebörse.
(Eigener Drahtbericht des .Giehener Anzeiger^.) Frankfurt a. M, 29 Okt. SS hm eben notiert: IDeiAcn 22,50 biS 23,50^ Roggen, inlänb. 22 biS 23. Sommergerste für Brauzwocke 24 bis 27,50, ^)afcr, inlänb. 19 bis 22. Mais, gelb 20,25 bis 20.75, Weizenmehl, inlänb.. Speziell 0, 34 bi- 37, Rogaenmehl 3050 bis 34. Weizenkleie 11,50, RoggenNeie 11,25. Tendenz: Unverändert.
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h. Giesten, 29. Ott Der heutige Schwerne« marft war mit 126 Ferkeln und Einlegern beschickt Es wurden folgende Preise bezahlt: Ferkel, 6 bis 3 Wochen. 12 biS 14 Mk. 8 bis 12 Wochen. 15 bi6 18 Mk., älter wie 12 Wochen. 20 bis 25 Mk.; Einleger 60 bis 70 Mk. das Stück.
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- Einen seltsamen Schah uralten magischen Wei-tums, die magischen Lln terweis un- gen deS Paracelsus, des g rosten Meisters mittelalterlicher Hcilftmst, hzt F anz S p u n d a, selbst ein ernster Sucher und Forscher im Reiche des Wunderbaren, in der Handschriftensamm- lung des österreichischen Staatsarchivs entdeckt und ans Licht gezogen. Gin eigenartiger Zauber geht von diesen oft buntel geheimnisvollen alchemistischen Rezepten auS, die weit über das sinnlich Greisbare in daS Symbolische werfen. Der Wolken wanderer-Verlag in Leipzig hat es sich angelegen fern lassen, den mystisch erhabenen Eindruck biejeä Buchet noch durch die wrmdervoll einfühlende Ausstattung zu txr-
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— 3n einem reizvollen Essaybuch „Derma- gis che Dichter" (Wolkenwanderer-Berlag, Leipzig), gibt Franz Spunda Antwort auf eine Fülle brennender Gegenwartsfragen aus dem Gebiet der Kunst und unserer Einstellung zu ihr. Die Kunst als Wegweiserin zur sittlichen Reinheit, darin sieht Spunda die Aufgabe der Kunst in der Erziehung der Menschheit. 408
— Hermann Sinsheimer, Peter Wildangers E o hn. R)mcm. 2 Aufl. Gunther Langes Verlag, München. (Geh. 4 Mk., geb. 5 Mk ) — Das Werk Hermann SinSheimers Übt aus einem mit bitterm Humor geschilderten engen Milieu heraus den Gegensatz zwischen Vater und Sohn sich auswirken. Die Auswirkung gipfelt aber in einem, wenn auch durch zweifachen Tod besiegelten Zusammen klang und in der Schicksalsgemeinschaft der beiden Generationen. Ein rein geistiges Problem, der Kampf des Geistes mit der Materie, der Zdee mit der Realität, gewinnt, ins Bäuerliche getragen, an Tiefe, Plastik und Wahrheit, was es in dieser Umtoett an Kompliziertheit verliert. 1217
—
(3n einem Teil der Auflage wiederholt.)
Freiheit der Lüste!
Berlin, 29 Oft. (WTB. Funkspruch.) 3n einer soeben angenommenen Entschließung fordert die Wissenschaftliche Gesellschaft für Luftfahrt sämtliche politischen Parteien Deutschlands auf, bei den bevorstehenden Wahlen in ihr Wahlprogramm die Forderung auf- zun^hmen auf eine Befreiung des deutschen Lufts ahrzeugbaueS von ihren augenblicklichen Fesseln, um damit der Welt zu beweisen, dast das deutsche Voll einmütig der Ansicht ist, das» Luftschiffe und Flugzeuge für Deutschland in Zukunft nicht mehr die Bedeutung von Kriegswafsen haben, sondern einzig und allein den friedlichen Zwecken des völkerverbindenden Verkehrs dienen können und sollen.
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