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Der Kampf um ein neues, völkisches, freies Deutschland ist entbrannt!
Die Deutschnationale Dolkspartei Hessens steht bei diesem Ringen in der vordersten Linie. Dafür bürgt schon der Name unseres Spitzenkandidaten Professor Dr. Werner, der seit über einem Dierteljahrhundert um Deutschlands Erneuerung auf dem Boden des völkischen Gedankens streitet und dessen Name in Hessen wie im Reich überall bestens bekannt ist, wie auch die Namen aller unserer übrigen Wahlbewerber.
Hie Deutsch! - Hie Undeutsch!
Hie National! — Hie International!
heißt die Losung!
Nicht wirtschaftliche Fragen stehen im Vordergründe des Entscheidungs- Kampfes; sondern um den Sieg der Weltanschauung wird dieses Mal gerungen! Selbstredend sind auch die wirtschaftlichen Nöte breiter Kreise daneben wohl zu bedenken.
Schwer leidende Volksgenossen des Mittelstandes! Klein- und Sozialrentner! Denkt an das Trümmerfeld des nachrevolutionären Deutschland! Denkt an die Enteignung auch eueres bescheidensten Besitzes durch die gegenwärtigen Zustände unter der Herrschaft der Koalittons- Parteien! Denkt an die sozialistisch-demokratischen Macher und Derherrlicher der Revolution! Denkt an die Revolutionsgewinnler, an die Futter- krippenwirtschaft der Nutznießer der Republik!
Angestellte! Vergeßt nicht, daß die Revolution und ihre Folgen euere sozialen Errungenschaften zum Teil bereits vernichtet haben, zum Teil gefährden!
Arbeiter! Denkt daran, wer euch mit Versprechungen über „Frieden! Freiheit! Brot!" und mit internationalem Schwindel aller Art jahrzehntelang an der Nase herumgeführt hat! ..
Wo sind die Internationalen in England, Frankreich, Italien und sonstwo in der Welt? — Hat nicht auch der angeblich internationale Sozialistenführer Dandervelde, euer belgischer Genosse, den Schandvertrag von Versailles mitunterschrieben, der in erster Linie euch, deutsche Arbeiter, ins Elend stieß? - -
Habt ihr immer noch nicht begriffen, daß euch die Internationale und der Sozialismus nur Steine statt Brot gaben?
Arbeiter! Wacht auf und bekennt euch zu dem völkisch- nationalen Gedanken und laßt ab von dem euch durch Fremdraffige gepredigten, sinnlosen Klaffenkampfgedanken, von deffen Undurchführbarkeit euere Obergenvssen längst ebenso überzeugt sind wie von der Unmöglichkeit einer Sozialisierung, von der sie schon lange nicht mehr reden.
„Mann der Arbeit, aufgewacht!" Wähle deutschnational!
Beamte! Vergeßt nicht, daß die Sozialdemokraten im Reichstag und Landtag sich als Feinde des Berufsbeamtentums offen erklärt haben!
Abgebaute Beamte! Denkt an die Parteien» die das Ermächtigungsgesetz schufen, das den Beamten wohlerworbene Rechte» die nach der Reichsverfassung unverletzlich sein sollten, mit einem Federstrich wegnahm.
Gewerbetreibende! Handwerker und Kaufleute! Denkt an die bewußte Mittelstandsfeindlichkeit der politischen Linken.
Landwirte! Erinnert euch an den trotz aller üblen Erfahrungen wiederum von den Sozialdemokraten eingebrachten Antrag, die Zwangswirtschaft abermals einzuführen und, wenn es nach ihnen ginge, diesen Zustand zu verewigen. Vergeßt nicht, daß im Sonderausschuß des Heff. Landtages Sozialdemokraten und Demokraten sich sogar für eine Besteuerung der Zugtiere eingesetzt haben!!
Wohnungsuchende! Habt ihr noch immer nicht begriffen, daß die auf sozialistisches Betreiben zurückzuführende Wohnungszwangswiri schäft schuld an dem allgemeinen Wohnungsmangel ist?
Kriegsteilnehmer, Kriegsverletzte, Kriegshinterbliebene!
Ihr gabt eure ganze Kraft, gabt euer Liebstes dahin für ein einiges, starkes und freies Deutschland.
Was hat die Revolution aus euch und derHeimat gemacht?
Wir rufen euch alle auf, am 4. Mai die eindeutige Antwort zu geben, auf daß die alten, lieben Reichsfarben wieder wehen können über einem wehrhaften und sozial-befriedeten deutschen Vaterlands.
Hessische Wähler und Wählerinnen!
Gebt dem Zentrum die Antwort für seine Erzberger-FinanzpolLtiK und sein Bündnis mit den Parteien des Judentums!
Beseitigt die kläglichen Reste der Frankfurter Ieitungsdemo- brätle im Heffenlcmde!
Beweist auch der Deutschen Dolkspartei, daß ihr die Strefenunm- Politik ablehnt und weder die Zustimmung der Deutschen Dolkspartei zu dem Republikschutzgesetz noch zu Herrn Eberts künstlich t>er* längerter Reichspräsidentschaft verstehen könnt!
Bedenket, daß nicht der Deutschen Volkspartei, sondern dem Derttfch* nationalen Dr. Helfferich die Befestigung der Währung durch die Rentenmark zu danken ist. Bedenket, daß die Deutsche Dolkspartei durch ihre Koalition mit der Sozialdemokratie dieser Partei es ermöglichte, ihre Parteigenossen an der Futtergrippe zu halten.
Wendet euch ab von der verlogenen Demagogie der Soztal» demokratie, die im Reichstag das Ermächtigungsgesetz annahm und nun im Lande über ihr eigenstes Werk schimpft und zetert!
Wähler und Wählerinnen! Wahltag sei Zahltag!
Wir fordern:
Wehrhaftmachung des deutschen Volkes!
Freiheit für Rhein und Ruhr. Donau und Weichsel!
Kampf gegen die schmachvolle Lüge von der deut» schen Kriegsschuld!
Kampf gegen den Schandvertrag von Versailles, den gentrum und-Sozialdemokratie unterschrieben!
Kamps gegen das Gesetz zum Schutz der Republik und gegen die juristische Ungeheuerlichkeit des Staatsgerichtshoss!
Kampf gegen die religionsfeindliche und undeutsch« Beeinflussung der Schuljugend!
3n wirtschaftlicher Beziehung fordern wir:
Steigerung der Produktion durch ausgiebige Unterstützung der landwirtschaftlichen und kleingewerblichen Derusskreise,
Schutz der Verbraucher gegen Wucher- und Schiebertum.
Ausreichende Besoldung und Sicherung der Grundrechte für unser Berufsbeamtentum.
Gerechte Verteilung der Steuern, Entlastung der schaffenden Volksstände: Landwirtschaft, Handwerk, Kleingewerbe.
Scharfe Heranziehung des steuerpflichtigen Spekulations» Kapitals.
Wir wollen keine Knechte des internationalen mammonistischen Weltjudentums bleiben.
Christentum, Vaterland uud Sozialreform ist unsere alte Losung.
Wir wollen:
Frei Deutschland nach innen und nach außen!
Hessische Wähler und Wählerinnen! Auch in eurer Brust sind die Sterne deutschen Schicksals!
Euer Weg ist klar:
Nur durch völkisch-nationale Bahnen geht der deutsche Wiederaufstieg!
Wählt Deutschnational!
Wählt am 4. Mai die Liste mit dem Spitzenkandidaten:
Professor vr. Werner-B utzbach
Mitglied des Hessischen Landtages.
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Ljrühttstde llnrverfiläts-Buch^ ün.> ctcti'.'niuacta R. Lang«. GteHeü.


