Nr. 282 Münster Blatt
vfehener Anzeiger (General-Anzeiger für Tbnhefsen) Samstag, 2^. Ilovemver
Kirchen, Sekten und Wundertäter.
Aus dem religiösen Leben Rußlands.
Don unterem L. A.-Korrespontenten (Tta^brud, aud> mit Quellenangab-, verboten.)
Moskau, Mitte (November 1924.
Auch wer nichts oder mir toenig für Kirchen- fvagen unb Dinge des Glaubens übrig Hit verschließt sich nicht des Eindruckes, baf) e t n e t i e f- grctfenbe relig löse Läuterung daZ russische Doll durcl^ieht. Unb nicht nur den russischen Teil dieses durch politische Ein- u-nd Mitzgrisie seit nun lieben 3af)ren aufgestachelten und zerfleischten 120-Millione-,.-S aaies. sonoern «auch seine ungezählten nationalen Minterhei en. christlichen und nichtchrchtlichea, ja hi eichen Völkerschaften. Sie sind rn Wahrheit ungezählt Glaubt man heute, es seien 67, so liest man mor, en in den Zeitungen, Professor 3E oder V^crbe aus seiner Studienreise durch diesen oder jenen Teil dec sibirischen Tundra einen neuen, freilich misst eiben den DollSstamm entdeckt.
GS ist in Rußland, wo christliche Mystiker, Wundertäter und Gofuirbbeer rebei Hexen, Heiden und Schamanen etnhe^lvanbeln, eigentlich rrrch immer so geblieben, wie es vor neun Jahrhunderten war, zu Zeiten bei ersten christli ten russischen Großfürsten Wladimir von Kiew, der S-lavenapostel Methodius unb Cyrillus unb des gefürchtetsten aller C-lavengöiter Perkun. Dicht nur, tast bas russische Christentum seit jeher ein einziges tränenreiches ONarty- rhrm qewcsten ist, auch tetd Heidentum ist bis auf den heutigen Sag noch nicht auSgerottet. Gin Beispiel nur von vielen: Dicht weit von Petersburg, dem Eur p.senster Pet ri be? Groben leben Hute noch heidnische Aachkcmrneir oltilavifcher Heiden, die eineste.ls kein chrsttlstchrn Gott und der russisch-orlhodoren Kirche, ar.itenv teils ober auch ihren heidnischen Göttern die en. Mit mannigfachen geheimnisvoller Zeemonei umgeben sie ihren von der Kirche verfolgten Götzendienst: sie opfern noch heule bei D.ut irgendeines Tieres auf einem Stein, wenn K^ik- hjiten ober We'.ter'chäden herernbrechrn, schiechen sich nächtens in Schrien aus dem Dorf in die Wälder wo ihre Opfn^stätten verborg»»» l e en.
Man staunt -u Recht über die Verbindung von ChristentÄm und Kirchendienst. Für Duh- Lmb ist das aber nichts il.b r ascyendes, streifen doch selbst christliche Wundertäter, ke.en man hierzulande wie Sand am Meere hat, in Lehre unb Dogma oftmals die Grenz-e des Heidentums. Insbesondere seit Ausbruch der Bolschewisten-- revolution hnben sich neue Formen solcher dem Westeuropäer als" Zwiespältigkeit ersäeinende Lehren temusgWltet. 3m ycutieen Le-nn'.g ab trat im Sommer dieses 3ah.es ein ehrwürdiger russisä)er Barte en führ er und Wundertäter als Wanberredner auf, wie sie seit D a s p u t i n auch in Westeuropa bekannt geworden sind. Zu Tausenden strömten Leute aus den verschiedensten Bevölkern ngsschichten zu seinen Dorträgen, dis xrr in einem der größten Säle der ehemaligen Zarenresidenz veranstaltete. Seine Lehre ist ebmso einfach wie überraschend: 3n ter heut ge i kirchlichen ober sektantischen Ausmachur.g, spricht er, kann kein Christ Gott gefällig sein. Cs müftten, sagt er, quasi neue Fassons gefunden werden. Die Devolution der Arbeiter und Bauern zstge sie Auf politischem Wege das Volk dem Kommunismus zuzuführen, ist, was er übcreu e d darzulegen verstand, ein Ding der älmnegl.chk it. Man könne dies Ziel aber erreichen unb zwar durch die religiöse Eir.lleieung der kommunistischen Lchrc. Die Apostel und die ersten 6btriften seien darin als.Vorgänger zu betrachten. Die Vereinigung also des Alter mit den Aeuen, de Synthese des christlichen Glr-ubens mit dem Staatsrecht der Arbeiter und Dauern —, das
sei her einzige Weg. Für den gebildeten Mensch:n ist solche De.v.isfuh.u g wenig uberz ugcab, bat russische Volk aber hi .g b?m Wander, r biger zu Zeh itausenden an, und als Sowjetsourna isten den Alten in feiner Woh ung interviewten, da erzählte er ihnen von seinen zahllosen Heilerfolgen bei Kranken, erzielt durch blostes Gebet oder Hänteau siegen. Vermutlich blicket die 3ourna- listen recht ungläubig drein, da wies er ihnen 40 Krücken, die von ihn sozusagen im Handumdrehen geheilte Lahme „al» Andenken" hinterlassen hatten. Mm einen übrigen Beweis seiner Wunderkräfte zu liefern, zeigte er ihnen den K a k en schein sei er Wirtschafteiin die vor eitern halben 3ahc, b. hastet mit einer unhellba e.n Frauenkrankheit, zu ihm g k rnme.i war. Er hatte die Frau seitdem regelmäh g von Aerzte t untersuchen lassen unb zuletzt befand sich auf dem Papier der Vermerk, von der Krankheit sei keine Spur mehr zu entdecken. Vor einem hlben 3ahr ober hatten die Aer> e die Frau anfgegeben. Die Schil^eru gen der Be samm'-U igeei, <ntf te en ba8 Volk stundenlang den Worten des Predigers lauschte, erschienen dann in langet Feuilletons in der Sowjeipr? fe A.-ec ebenso wie die e Schilderungen. so wurden auch die Mnte.redungen mit dem Allen ohne jegliches Kommentar veröf'e rtlicht Sah sich tu Srwjeiiour:.a'.i tik vor u:'jgeLotte Dätsel gestellt ober vermied sie absichtlich, aus politischen Gründen, eine Verhöhnung der so seltsamm Aeevte zur Crzie'ung kommunistischer Weltanschaurtng? Wahrschritrlich trifft dies und jenes zu. auherbem hätte man das Voll vor den Kopf gestoben, txrr.i ist eine solche Leh e den Bolschewisten sicherlich frequenter und willkommener als die Lehre der Kirchen unb Sek en. Damen Ilich seit dem schmiihlichen Zusammen ruch der von den Sowjets mit aller möglichen Mitteln geförderten reformistischen Lebendigen Kirche im Sommer dieses 3ahres.
Das muh den Sowjets zugestanden werden: Sie hoben eine neue Einstellung zu religiösen unb kirchlichen Dingen überbau p t gefunden. 3d) erinnere mich noch sehr gut vieler Fälle in der gütigen Deoublik der Wol-gautsch m, wo eing-fchw-'re-w Dolscheni en und M t- gLieder der Kommunistischen Pa tei, die g'ech- zeitig veva stwcr.li te Sowsetsstellungen bekleideten, scharf ins politische Gebet genommen ober „zur Besserung" gar auS der Partei ausg^schlrs en worden sind, weil sie ihre Kinder auf das stürmische Drängen ihrer Frauen hin hatten taufen lasten. Derlei Fälle gab es ungezählt auch im übrigen Sowjet land. Cs hat den Anschein, als überbrüeften sich seit meheren Mona en de Gegensätze zwischen Bolschewismus, Kirchen unb Sekten, womit Konfliktstoffe jedoch keineswegs aus der Welt gescchstst sind. Ader man erkennt auch hier den Einfluh der Anerketwu'gen ter Sowjets de jure von feiten deS Auslandes, wie man es auch sonst allerwege sieht. Damentlich in sek- tan tischen Kreisen, die beute groben Zulauf h-tben, wendet man sich mehr und mehr der Ansicht zu: Werden die Sowjets von der ganzen übrigen Welt anerkannt, wa.um sollen wir denn noch länger beiseite stehen, wo tolr ten Sowjets dc^ch auf Gnade unb Mngnate auSgeliesert sind!
Mir liegt ein für diese Wmblung bezeichnendes Dokument vor. Dachdem seiner.eit schon bie Geben bige Äircbe im Gegensatz zur alten russisch-orthodoxen Kirche die Sowjets an.nfairnt unb nachdem vor nun über e nem 3ahr auch die deutsch - russische Baptistengemein de ter Sowjetreg erung ihre Aufwartung deklariert hatte, sind nun auch de Adventi-
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sten vom siebenten Tag als zweite teutsch- rufsische christliche S tie auf die Seite terjenigen getreten, die die Sowjetreg.erung als _v o n G v l t eingesetzt" dezeichrren Da 5 Dokument, gedruckt in der Staatsdruckerei der Aepublik der Wolgadeutschen 1924, betüclt sich .Deklaration des 5. All-Dätc-BundeS-Kongrei e.r der S eben- ten Tags-Adveir listen zu Moskau", stattgehabt im „3. Haus der Date vom 16.—23. August 1924. Die Deklaration ist ein über cticoenteS Beispiel des St chhineinfrnteas beachtenswerter religiöser Kreise in das S-owjetregime. Die anerkannt in fast überschwenglichen Ausdrücken den .ilebng.ing vom Kapitalismus zum Sozialismus', „txm der Monarch e zur D publik", .aste Dcgieiungsg Walt den Arbei s ä en", »tes La b dem arbeitenden Dauern', .Gewi se sf.eiheit. religiöse und antireligiöse Prosx^gan a . .die Sotr- jetrcpublik — ein Bergungsort |ür religiöse Ter- folgte", .Aus dem Grunde bitten wir", ist In der Deklaration g-fagt, .(Sott m ge auch in Zu- lu :ft ter Aätcr ^gie ung die no we ck> ge Weis eil ter Leitung ter Völker verleihen, u n die Prinzipien von Fre heil und Gerechttg.'e t durchfüh c.i zu können. Wir li’ib überz ugt. bah G -tt i r l i- ncr Vorsehung dar Herz u i eres unixrgebl d en Lenin gelenkt irrb ihm sowe .einen nächste' Mitarbeitern Weishit zur Schaffung bes einzig in ter Welt dastehenden frrtschrittiiche.r unb zeitgemäßen Staatsapparates gogeten hat."
Man wird über solche w.i^gel» nte Anerkennung ter Sowjets verwundert sein, um so mehr, als hier ein direkter Druck von feile t ter Behörden kaum vopgrlegen hat. Doch brache man, bah die russische Ocf entlichkeii immer sch r- fer auf die Anerkennung der Sowjets von auf en reagiert, und so entstehen hier Formen und Bekenntnisse. die mir im Rahmen ter russischen Wirklichkeit zu begr.ifcn sind unb bie gerecht zu beurteilen überaus schwer ist. W.nrn je ein Land, so find die russischen Cbmer das Land ter tin- beg-engten und u verständlicher M glrchkeiten Oft doch auch ber Aberglaube her noch innrer eine Macht, gegen die selbst Göller verg-blich ankämpfen und die auch ein Bolschewisten schwert nicht niederzus'äbeln vermag. Zwei bstnrde.s ch.r- rakterrstische Fälle dieses Oahres schweben mir da vor Augen. Bor wenig:n Wochm entstand im westliä)en Mittelrublano unwstt einer kl.inen Stadt fin Erdrutsch, rurch te.t sich da leb miger Sumpf bildete. 3rgenb jemmb v rb e te e nun die Mär. ter Lehm besitze Heilkraft, unb d.e Folge b ssen war das Herbeiströmen von vielen 3-bnt3u'en<'en Kranken, so datz shlieblich behördlich eing gr f en wwten muh e Ai ht anders ist es vor kurzem im Gcuvernement Woroi e h ergangen, wo ein .Heiliger Quell" e.rtieckt worden war, zu dem sogie.ch wiederum Zehn- taufente nicht nur des Lesens und Schreitens unkundige Dauern pilgerten, sondern auch solche mit Schulbildung.
Diese Erscheinungen können gedoch nrch. nur auf das Konto des Aberglaub'.us geschr eoen werten sondern auch ber stl n be f r iebig t he i t des' russischen Dolles in Dingen ber Kirche selbst. Der Russe hatte von jeher mehr Ehrfurcht vor seinem Priester als vor ter Kirche, die kirchlichen Zeremonien beetnf[übten ihr mehr als die alt- slav.schen Altarlektion n, von denen er doch nur daS allerwenigstc versteht Das ist darauf zu- rüdsutübten, bah ber russische Staat bie Kirche schon immer als Mittel zum Zweck gebrauch! hast eine Tatsache, die insbesondere seit Peter -dem Groben in bie Er'chdnrc.g tritt, der das Pot i- archat seit 1703 unbesetzt lieb und an ferner ©.eile tert trf;igigen Heiligen Synod einführte. Aach dem Sturz ter Zarenh-rrschaft 1917 tourte das Patriarchat toieter pr flamiert, das re ttem ter auA tm AuSloird vielgenannte frühere Metropolit Tichost inneh.ll. Ei er sei Lr e.-ften 21 te toar die Erklärung ber Sowjets auber Gesetz: Die neuen Herrscher wurden in Bann getan.
Derwaltungsf ragen.
Ob nun die ausdrückliche Anerkennung ter Sowjets ober die stillfchweigente Hinnahme ter Tatsachen bas richtige ist, wird die Zukunft lehren. Heute jedenfalls lavieren Kirxhen und Sekten, heute lauert auch ter Staat, dieser freilich mit dem Schwert in der Hand Form und 3nhalt ringen um einen neuen Ausl)ruck
Versammlungen unb in den Sst le'
Aber auch bie neue Friedl chkeit Hit ih betenNichcm Seiten. Einem Aund'chre'.b.n Volkskommissariats für Vvllostil u g u olg? müs
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3nzwischen hatte sich jedoch unter Leitung teS Bi chosS Krasnibki eine lefv.mrsti<ch Ä? toegung »rusgebreitet, die die Le-vnvige Kirch? g'üntete, di Sowjetregie mng und bei Kommunismus ati Gottestr'erk am.ries. Tichon zur Sete drängte unb grundlegende 5rirxte>itefonne i rwv strebte Trotz aktiver Förderung von fei en ter Regierung brach die Lebendig.' Kirche ate zusammen. verschiedene ihr aiZg Schlot c e B s ö c unb Metropol.ten ver.ieten lie kur erh»rd, als sie ihre 3solierung vorn Dol e a en un? 5ara • nitzki vereinigt..' sich mit fanu sei « i Oltih i 'ii m ' Tichon und crfamite ihr als allda inubge.cinc Oberhaupt ter russischen Kirche' an.
Tie Tragödie ter Lebe b gen Kirche hti im Sommer dS 3S ihren Ab ch u i g ojn.cn, nab- bem Don bet Kommuni ti ch n j Parole im Lvampf gegen die Tvd.g ?'.i betau 3 < geten worden war Schon vor ei .e n ?ab polemisierten Sinowjew unb Centn g c > 'ic Auswüchse ter a ititellgiölen u r. all<i illch n Propaganda, tote sie sich bi' m.t 'chw ren b au?gehalte"e laruriöfe Zcittchr f! „Ce Go', w e unb vor all m Ne Komma .i tische '«har e"; unb ter Kommunisii che 3ugenivrrb m . selb t batten z i schulten kommen lasen. „Wir oü fm un bet Wmern durch unsere Religi^nSpolittk ni t zu n Feinte machen" sagte Sinoto jew. „‘miter.t wir müssen aDAUtoarten t" t !en. bi.- istn seine g.mze Entwicklung uns näfre: br g' Ge e - über ter 'Jkirtei aber ist und b ei ' .i: A l gi n reine Prirattache." ilnb so wird seit : u b Tag ein zähe^ Kampf g g.m A liiion und A > r- gsauben („Plassen und Schauipi le aetr ib11 a > gleiche Gewcrb.', Bühne und '21 tar sind rnc c & v er wandt") auf „friedlichem" Q: eg' geführt, au
Sotojetitee gewonnen wertet.
Die Äeligions reiheit »ist somit in Xuhlanb noch immer n cht gelunten, obwoh' gewisse sel i tische Della allo ten davon fhred) - ■ Immer wie- der stobt nttin auf eine gerat»? ,u sin r.^ervi reute Vielgestaltigkeit, mit der die ci.ij m.n Kircl-en unb Sekteit, ebenso aber auch bie Volksmasse auf die Belig-onsPolitik ter SowielS reagieren. Auch ber Patr-iarch Tichvn hat sich in ter Haft im Sommer b. 3s. zu einer restlosen Ane f .nnung ter Sowjets entschlossen, allerdings gegen bad Pfand seiner Freilassung unb, wie man faqt auf besonderen höheren Druck hin. Einen eigenen Standpunkt hat im Kreise ter Kirchen im 3uw die lutherische Kirche Stuf)laute eingenommen, deren Generasshnote eine unabhängige „Freikirche" prvllamiert hat. Bei gröbter Lo yalität den Sowjets gegenüber tourten Beschlüsse gefasst, die jedes Uebergteiten in untere Formen als bie von ber zentralen Kiochmleitung vorgeschriebenen von vornherein unmöglich machen. Freilich (ollen auch in ter lutherischen Kirche verschieden geartete Strömungen vorhanden leist', dich hantelt eS sich hier offenkundig mehr um
fen in diesem Schulj.ch e alle Heiligenbiller nur ten Schul räumen cnfer.it toei en. ?e i Geben ist der Beuch von Gotttsdienten verbo e.i. wer den sie auf dem Kirchgang ge.r?sfen, so drost. ihnen bie fristlose Gntla lung D,e Dolksmaf! selbst wird ,3l5 „boch schon verloren" (füi ben K-rnmunismus nämlich) b tindjrtet un > lo ilr s Glaubens wegen nicht mehr frrq’’lieft, balür sollen in birstm Win er die S-^'tt der u ä» einen besonderen antirel;gi:Ve t Feldzug fü die


