Deutschnationale Volkspartei
Erklärung
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Der Vorstand.
Freie Aussprache.
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2.
3.
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wählen.
Gegenerklärung.
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Voranzeige.
Der Vorstand.
Reictisbanner Sckwarc-fet-Gold
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mäß ausgeftihrt
Honntag, den 30. Dovember im „Frankfurter Hof". Lindengaffe 1 Trohes öffentliches Preiskegeln (®änfe und Hafen)
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eingetreten wären.
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Die Sozialdemokratische Partei in Gießen fühlt sich bemüßigt, auf unsere Erklärung in Nr. 279 des Gießener Anzeigers zu antworten, obwohl sie in dieser Erklärung gar nicht genannt war. Das läßt schon tief blicken. Wir halten an unserer Erklärung fest, daß bei der politischen Gegnern des Herrn Dr. Werner von vorne- herein die Absicht bestand, die Versammlung zu sprengen. Daß dies der Sozialdemokratischen Partei unangenehm ist, beweisen die krampfhaften Versuche in der Ober- hessischen Volkszeitung, die Ruhestörer, die doch überwiegend ihre Anhänger waren, von sich abzuschütteln. Daß Herr Dr. Werner eine freie Aussprache gescheut habe, können nur politische Kinder behaupten. Herr Dr. Werner, der schon seit Jahren im schärfsten politischen Kampfe steht, hat sich niemals vor einer Aussprache gefürchtet, besonders nicht vor einer solchen mit fozial- ! demokratischen Rednern, die dabei stets den Kürzeren zogen. Was nach der, Versammlung im Gewerkschafts- I baufe vorgekommen ist, steht durch Zeugen einwandfrei fest. Daran ändern auch Wortklaubereien nichts. Wc aber die Meister im Verdrehen sitzen, das beweist die Erklärung der Sozialdemokratischen Partei
Der Vorstand.
aufs schärfste zurück. Wir lehnen eine solche Art des politischen Kampfes grundsätzlich ab.
Wir stellen,fest, daß die gleich zu Beginn bemerkbare erstaunliche Nervosität der Dersarnrnlungsleitung, wie das provozierende Verhalten beider Redner das störende Moment in die Versammlung trugen und Anlaß zu Gegenkundgebungen gaben.
Wir stellen weiter fest, daß ein geheimes Rundschreiben dernsch- nationaler Wahlleitungen vorliegt, wonach deutschnationale Ver-
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sammlungen ohne Aussprache nach Absingen des Deutschlandliedes geschlosien werden sollen. Die Anzeige für die hiesige deutschnatio- nale Versammlung enchielt den üblichen Zusatz „Freie Aussprache" nicht. Daraus schlossen wir, daß die in dem Rundschreiben empfohlene Praxis auch hier angewandt werden sollte. Um aber die Möglichkeit zu haben, aus die erfahrungsgemäß zu erwartenden gehässigen Angriffe antworten zu können, versuchte unser Wahlbureau, im Falle nach obigem Rezept verfahren werden sollte, durch Mieten des Saales die Aussprache sich« zu stellen.
4. Hieraus geht unzweideutig hervor, daß es nicht fit unserer Absicht I gelegen haben kann, „den vorzeitigen Schluß der Versammlung unter । allen Umständen herbeizuführen". 3m Gegenteil, es mußte uns roill«, kommen sein, in der Versammlung zu Wort zu kommen.
5. Der Schluß des Referats und die anfangs zugesagte Aussprache wurden aber unmöglich gemacht durch vr.Werners unglaublich gehässige Beschimpfung der Reichsfarben. Daß diese Verhöhnung weit über die Kreise der anwesenden Republikaner hinaus nicht ruhig hingenommen werden konnte, mußte der Redner wissen. Daß er sich dennoch diese Beschimpfung leistete, ließ deutlich die Absicht erkemien, aus Furcht vor der zugesicherten Aussprache einen vorzeitigen Schluß herbeizuführen.
6. Die Versammlungsteilnehmer, größtenteils aus Gegnern bestehend, werden mit Entsetzen den Abgrund erkannt haben, der sich für das Reich aufgetan hätte, wenn Gesinnungsgenossen der Referenten bei der geplanten Regierungsumbildung in die Reichsregierung
Das Reichsbanner „Schwarz-Rot-Gold" bat mit Schreiben vom 25. 11. Herrn Professor Dr. Werner aufgefordert, sich m der vom Reichsbanner auf Sonntag, den 30. 11. in Gießen ein berufenen Protestversamm lung wegen angeblicher Beschimpfung der Reichsfarben zu rechtfertigen.
3m Auftrage des Herrn Professors Werner erklären wir hierzu, daß in dieser Aufforderung eine Falle erblickt wird, in die hineinzugehen Herr Professor Werner, der überdies durch Versammlungen in Rhein- Hessen festgelegt ist, nicht die Absicht hat.
Daß im übrigen die Aufforderung des Reichsbanners unehrlich gemeint ist, geht aus folgendem hervor: 3n der Korell-Versammlung in Alsfeld am 15. 11., in der der deutschnationale Redner Dr. Brehm Herrn Korell entgegentrat und letzterem anbot, in unbeschränkter Redezeit mit der Zusicherung, unter keinen Umständen gestört zu werden, in deutschnationalen Versammlungen zu sprechen, erklärte Herr Korell, er könne das Angebot nicht annehmen, da er als Spitzenkandidat der Dem»- kratischen Partei in Hessen selbstverständlich nur in eigenen Versammlungen spreche. Was für Herrn Korell gilt, gilt auch für Herrn Dr. Werner.
Der Vorstand.
Gießener Konzertverein
Sonntag, 30. November 1924, nachmittags 4V, Uhr in der Universitäts-Aula
Es werden sprechen:
Herr Fabrikant Dr. Georg Büchner
Landtagsabgeordneter
Fräulein Hilde Korell
die Tochter des Reichstagsabgeordneten.
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werden gewissenhaft, reell und sauber ausge- sühtt (auch auswärts),sowieDe- sorgungen von settenSchweinen.
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Wer den Schuh und die Förderilttg des Mittelstandes in Stadt und Land, besonders des Hand' Werks, Einzelhandels und Gewerbes, des Grundbesitzes, den Schutz des Berufsdeamtentunrs und die Wahrung seiner Rechte, den Schuh der schwerbedräng- ten Angestellten und der Arbeiterschaft, den Schutz der freien Berufe, die Sicherstellung der Kriegsbeschädigten und Kriegshinterbliebenen, das Einstehen für die Ruhegehaltsempfänger, Kleinrentner, Sozialrentner, Witwen und Waisen, den Schutz der Flüchtlinge, Ausgewiesenen, Hypothekengläubiger ! und Kriegsanleihezeichner erstrebt, wer völkische > Ziele und die Parole „Deutschland den Deutschen" verwirklicht sehen will, der muß tmoMOMei
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Dienstag, den 2. Dezember 1924
in der Turnhalle am Oswaldsgarten
Oeffentliche
Wählerversammlung
Redner:
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Freie Aussprache. (M93D (Eintritt 50 Pfg.
Erklärung
ODic stellen fest, bah eine offizielle Anweisung in die Wernersche Versammlung Mi neben nicht gegeben wurde. Hätten wir unter Leitung die Versammlung geschloffen besucht wäre es Werner nie gelungen, die Versammlung zu sprengen, um Die republikanischen Gegenredner nicht zu Wort kommen zu laffen- Das ist der Kern. Wir hatten doch kein Interesse daran, die Versammlung zu sprengen, da doch dadurch untere Redner nicht zu Worte kamen. ,
Sin Gröhes aber zeigte die Versammlung: Die Republikaner laffen die Reichs, färben nicht beschimpfe», am allerwenigsten von einem „republikanischen Beamten, der sich als nationaler Kämpfer aufspielt und im Kriege reklamiert war
Wir rufen mit Ulrich von Hutten: Die Geister werden wach: es ist eine Lust zu leben. nnserGlaube an die schwarz-rvt-goldeneZutunft wirdBergeversehen.Werneru.Genoffen mögen - pygmäenhaft - in den Müllkästen der polittschen Vergangenheit weiterwuhlen.
Frei Heil dem mündigen Grotzdeutfchen Staatsbürger.
Der Vorstand.
Erklärung
Zur „Erklärung" der Deutschnationalen in Nr. 279 des „Gieß. Anz." oben wir folgendes zu sagen:
1. Wir weisen den Vorwurf, die Versammlung der Deutschnationalen vom 20. November d. I. absichtlich gestört und gesprengt zu haben,
Drittes Konzert
Amar-Quartett
nnnimvmnnnnnnniininnTnnmnRiniitiiniiiiiiiiiiiiniiiiiiiiiiiiiuiiiiiHiiiiiiimiii
Streichquartette:
Hindemith op. 22 — Schubert 125 Nr. 1 — Debussy op. 10
Eintrittskarten: Mk. k-, 4.-, 3- nnd 2. - bei Emst Challier und abends an der Kasse. Studentenkarten Mk 1.— beim Hausverwalter der Universität gegen Vorzeigung der Ausweiskarte.
fwmmnimmnninimmmnwnnmmmimimirmuiiHiinrnnnmnmmm Samstag, d. 6. Dezember, 8 Uhr Nikolaus-
Gesellschafts-Abend
Mitwirkende Mitglieder d. Stadttheaters: Rita Andre Mauf Nelsen Kurt Joachim Baum Felix Norfolk
Kurt Richter „c
Tfsdibestenungen können nicht angen. werden
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Montag, den 1. Dezember, abends 8 7* Uhr im Saale der Turnhalle am Oswaldsgarten
Oeffentliche
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Lichtspielhaus
w .......... Sahnhofstrasae
Nur noch heute und morgen:
Oer Befangene auf Castell d’lf
in 10 Akten
nach dem bekannten Abenteuer-Roman von
Alexander Dumas.
Dumas lebt auf. Die romantische Geschichte des Grafen Monte Christo, die Gemeingut aller Gebildeten geworden ist, umfängt uns mit dem ganzen phantastischen Reiz des Originals. Wir erleben aufs Neue das grausame Schicksal, das den jungen Matronen Dantes in die unterirdische Kerkerwelt des Castell d’lf verbannt, sowie seine Heimkehr als Graf von Monte Christo. Märchenhafte Ausstattung kommt zu prächtiger Bildwirkung und erhebt den Film zu einem Werk ersten Ranges. - Jugendliche haben Zutritt Anfang: Samstag 4 Uhr, Sonntag 3 Uhr.
Ästoria-Lichtspiele
Der spannende Detektiv- und Abenteurerfilm
Die japanische Maske
Ab Montag: 9535c
Die Insel der verlorenen Schiffe.


