Nr. 76 Zweites Blatt
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberheffen)
Die hessische Schulreform.
Zu ben Schulreformplänen in Hessen <Diri> unS von dem Hessischen Landesamt für das Dildungsivesen folgend:« geschri Den:
Dem Lande samt für das Dlldungswesen ist es nur erwünscht, wenn die den Lrhrerraten und mideren sachverständigen Stellen zur Vegut- achtung vorgelegten Stunkenplanentwürfe auch in der Oessentlichbeit erörtert werden. Daß, die Beurteilung nicht einheitlich aussallen kann, ist setost- verständlich. Es muß aber Wert daraus ge.egt werden daß keine falschen tatsächlichen Angaben gemacht werden. Die Ausführungen des Herrn Vi-vs Dr Herzog in der Versammlung der Fi-eu ndc des humanistischen Gymnasiums bedürf en deswegen in einigen Punkten«, der Richtigstellung.
1. Gs ist nicht richtig, daß zwei Direktoren- Versammlungen gegen 2)ie Pläne „Veksrntnis abgelegt haben". Richtig ist nur daß der Bericht- erstatter über das humanistische Gymnasium für das bisherige und gegen das Reformgymnasium plädierte.
2. GS ist nicht richtig, daß die Lehrerkollegien überwiegend ihre schweren Dedenken gegen die Pläne geäußert hatten! im Gegenteil, die Plane finden bei der großen Mehrzahl der Kollegien grundsätzlich Zustimmung.
3. Es ist liicht richtig daß das LandeSamt nur in der Frage der Ausbauschule Vertreter der Hochschulen zur Verhandlung geladen habe. Wann die erschienenen Vertreter sich im wesentlichen aus diesen Punkt beschränkten, so lag das Nicht in der Absicht des Landesamts. Außerdem konnten sich die Hochschiilen schriftlich genau so wie alle anderen Stellen über die gesamten Pläne äußern. Es sind mehr als dreißig Gutachten eingegangen. Sie alle zu veröffentlichen, ist nicht möglich. Die Hochschulen können nicht verlangen, bab nun gerade ihre Gutachten herausgegrlffen werden. $er Referent war lange krank und kann erst jetzt an die Durchsicht und Verarbeitung des Materials beranteeten.
4. Die Reformen sollen von Hessen nicht im Gegensatz zu den nrößeien Ländern des Reichs eingesührt werden, sondern sie bewegen sich völlig innerhalb der von den Llnterrichtsoerwaltungen der Länder getroffenen Vereinbarungen. Sachsen. Preußen. CBürtLemberg sind schon vor Hessen vorgegangen. Die beiden letzten sogar radikaler, indem si nur 30 Wochenstunden anzufetzen beabsichtigen.
Die Abschreibungen zur Vermögensteuer1924.
Don Justiz rat R o ß in Kötzschenbroda.
Das Anlagekapital, d. h. alle daueimd dem ^Betriebe gewidmeten und dem Detriebsinhaber gehörigen G egenstände wie Gebäude, Grundstücke, Maschinen. Patente, wird mit dem Anschasfungs- vder Herstellungspreise von Ende 1913 zur Steuer bewertet. Von diesem Reupreise wird ein angemessener Betrag für die von der tatsächlichen Anschaffung oder Herstellung bis 31. Dezember 1923 erfolgte Abnutzung abgezogen. Bei außergewöhnlicher dauernder Entwertung darf anstatt dessen der Derkaufswert vom 31. Dezember 1923 eingesetzt werden. Der Reichsfinanzminister verfügt hierzu in seinem Runderlaß vom 18. März 1924, daß Abschreibungen allein in den Fällen einer Abnutzung aerech'.ferligt sind, sonst nicht. Die Bestimmung wirkt irreführend und ist. jedenfalls in der vorliegenden Form, rechisunwirsiam. Sie trägt in das Gesetz hinein, wa« in ihm Nicht enthalten ist.
Der Minister ist zwar berechtigt, die mit Zustimmung des Reichs rals erlassenen Durch- suhrungsbestimmungen zu erläutern. Er hat aber nicht das Recht, neben der mit Gesetzeskraft aus- gestatteten 2. Steuernotverordnung neue Gesetzes- Vorschriften^ zu erlassen oder gesetzliche Rohnen durch Erläuterungen zu ändern. Der Erlaß ist Anweisung an die Finanzbehörden, im Übrigen aber rein wissenschaftlicher, derRachprüfung unterliegender Rech sst off.
Für die Auslegung des Gesetzes ist in erster Reihe der Inhalt der Rotverordnung entscheidend. Sie bestimmt, daß das Anlagekapital mit dein An- schaffungs- oder Herstellungspreise für Ende 1913 abzüglich eines angemessenen Betrages für Abnutzung zu bewerten ist. Die Verordnung enthält im übrigen keine besonderen Absetzungs- oder Ab- fchreibungseinschränkungen. Zu ilnrecht beruft sich Der Minister in seinem Erlaß auf die mit Zustimmung bed Reichsrats erlassenen Durchführungsbestimmungen. Denn sie enthalten kein allgemeines Abschreibungsverbot, sondern erklären nur weitere Abschreibungen fürTDertminberungenaL3 nicht statthaft. Aber auch die Durchführungsbestimmungen haben sich innerhalb der gesetzlichen Schranken zu halten und können das Gesetz nicht ändern.
Mithin verbleibt es bezüglich der Absetzungen und Abschreibungen bei dem bisherigen Rechts- ?ustande. Maßgebend ist der kaufmännische Brauch, oweit er dem Gesetze nicht zuwiderläuft. Absetzung ist Kürzung des Aktivenwertes, Abschreibung Der technische Duchvorgang. Absetzungen und Abschreibungen werden vorgenommen, um zu hoch angesetzte Aktiven auf den wirklichen Wertzustand zürückzuführen.
Beruht das Unternehmen auf Verbrauch der Substanz — Bergwerke, Steinbrüche, Kiesgruben usw., — so darf der bis 31. Dezember 1923 erfolgte Verbrauch abgesetzt werden. Denn was am Steuerstichtage nicht vorhanden ist, braucht nicht versteuert zu werden.
Auch andere Abschreibungen aller Art sind zwecks Richtigstellung zu hoch bewerteter Aktivposten zulässig. Es iäbt sich auf keine allgemeine Formel bringen, in welchen einzelnen Fällen Abschreibungen vorgenommen werden dürfen. Die Lebensverhältnisse sind vielgestaltig und lassen sich nicht in Schablonen pressen.
Abschreibungen für Abnutzung greifen bei Br» perlichr wie bei wirtschastlicher Wertvermlnde- rung Platz. Als Abnuhungsbetrag angemessen ist der Preisteil, welcher dem Verhältnis der Lebensdauer des Gegenstandes zu der seit seiner tatsächlichen Anschaffung oder Herstellung verstrichenen Zeit entspricht. Diese Zeit beginnt nicht etwa immer erst nach Ende 1913. Je nach der tatsächlichen Anschaffungs- ober Herstellungszeit kann vielmehr ber Beginn auch vorher Hegen. Für Gebäude wird vom Minister eine Abnutzungsquote bis 2 v. H. jährlich zugelassen. Für alle Fälle hat aber ein Wert Übrigzubleiben, ber dem tatsächlich noch vorhandenen Ruhungswert der Anlage für das Gefamtuntemehmen entspricht. 3m
übrigen entscheidet die Lage des Einzelfalls. Er- innerungZkontan von 1 Mk. sind nicht mehr kür- zungsfahlg. Wertlosigkeit ist höchster Grad der QDeitDerminberung.
Sonstige im geschäftlichen Leben häufiger vor- fommenbe Abschreibungsanläsfe sind Berich li- gungs-, sog. Erneuerungs-, Garaniie-, Umflel- lungS-, Umzugs-, Heimsallkonten, Dalut aentrver- tung, betriebswichlige Prozesse. Hierbei ist nicht die Bezeichnung Der Buchung, sondern ihre tatsächliche Dedeuiung maßgebend.
Auch Cammelabsch-xibungen(zusammeng.-faßte Abschreibungen auf eine Mehrheit von Gegenständen) und Gesamtabschreibungen auf das Ge- samtunlernehmen sind nach ständiger Rechtsprechung des Reichsfinanzhofs möglich. Voraussetzung der Abschreibung ist indessen außer zu hoher Ak- tivenbewertung immer, daß am 31. Dezember 1923 eine Wertverminderung am Aktivvermögen tatsächlich bereits eingetreten war. Feiner darf das steuerbare Vermögen inländischer Erwerbsgesellschaften (Aktiengesellschaften, Kommanditgefell- fdriften auf Aktien. Gesellschaften m. b. H u. a.) nicht unter dem Gesamtbeträge bleiben, welcher der Summe der Steuerkurswerle oder ermittelten Der- käufswerte für die Anteile an ber Gesellschaft und für die von ihr ausgegebenen Genußscheine und Schuldverschreibungen en-spricht.
Der Minister hat sein Abschreibungsverbot nur für das Anlage-, nicht auch das Dnriebs- kapital ausgesprochen. Das Verbot betrifft also nicht die Betriebsmittel, die fortlaufend dem Verbrauch, dem Wechsel oder ber Formveränderung dienen.
Die Finanzbehörden werden durch das Verbot gebunden, nicht Dagegen die Fincnizgerichte und der Reichsfinanzhof. Wird es nicht noch rechtzeitig geändert, so wird das Verbot voraussichtlich eine Flut von Rechtsmitteln gegen die Steuerveranlagungen zur Folge haben.
Aus aller Welt.
Rasches Steigen ber Elbe.
Dresden, 28. März. (WTB.) Infolge Schneeschmelze sind die Elbe und ihre Rebenflüsse in raschem Steigen begriffen. Die ElbkaiS und die am Wasser gelegenen Lagerplätze muhten geräumt werden, ebenso in Pirna. Meißen und den übrigen Elbplätzen. Der Pegelstand der Elbe in Dresden betrug heute vormittag nahezu drei Meter. Von den übrigen Plätzen wird ein weiteres langsames Steigen des WasserstanbeS gemeldet. Auch die Mulde, Rlandau und Reiße sichren Hochwasser.
Ein dänisches Militärflugzeug abgestürzt.
Kopenhagen. 28. März. (WTB.) Heute vormittag stürzte ein Militärflugzeug über dem Exerzierplatz von Holboek ab. Der Führer, ein Fliegerieutnant, wurde getötet, ber Insasse, ein Soldat, schwer verletzt.
Die Erdrutsch-Katastrophe in Italien.
Rom, 28. März. (WTD.) Aus seiner Reise nach Amalfi geriet ber König in große Lebensgefahr Wenige Minuten vor Ein- trefsen des königlichen Sondectzugas in Teano erfolgte bart ein ungeheurer Erdrutsch auf dem Gleise des Bahndammes. Im letzt«, Augenblick gelang es, ben Zug zum Halten zu bringen. Der König setzte die Reise im Automobil und banxt mit dem Kriegsschiff »Guglielmo Pope" fori. In Amalsi fuhr er in einem Fischerboot ans Land, wo er vom 11 nterftaat5fctvetär für öffentliche Arbeiten Sardi, General A l b r l c c i und den übrigen Zivil- und Militärbehörden empfangen unirbe. Don ber Bevölkerung begrüßt, begab er sich zu einem Besuch ber Flüchtlinge ins Seminar und richtete dort an alle Worte des Trostes. Da es vollkommen unmöglich war, sich an die Unfallftellen zu begebet, fuhr der König über Reapel nach Rom zurück.
Die Zahl ber Opfer, die bet der Katastrophe ihr Leben einbüßten, beträgt rund neunzig. Deutsche befinden sich nicht darunter. Der deutsche Konsul in Reapel hat ben Präfekten von Reapel und Salerno sein Beileid ausge- sp rochen. Auch ber deutsche Botschafter in Rom wurde angewiesen, ber italienischen Regietung das Beileid der Reichsregierung auszudrücken.
Verhaftung eines großen Betrügers.
Paris, 28. März. (WTB) Der nach U n - terschlagung von 20 Millionen Franken flüchtig gewordene Bankier Anton Simon ist in Bukarest verhaftet worden.
Amerika und die Bayreuther Festspiele.
R e u h o r k, 28. März. (Wolff. Durch Funkspruch.) Siegfried Wagner, ber eine Konzerttournee durch die 03c reinigt en Staaten unternahm, um für die Da yreuther Fe st spiele 75 000 Dollar zusammenzubringen, befindet sich aus ber Rückreise. Wie er vor ber Abfahrt erklärte, hat er die Hälfte deS Betrages erzielt. Das noch Fehlende werde durch Sammlungen aufgebracht.
Wirtschaft.
* Verein deu tscher Eisengießerei- verbände In der letzten Hnuptfitzung wurden die EinheitSkalkulationsgrundlagen gründlicher Rachprüfung unterzogen und festgestellt. daß grundsätzliche Aenderungen auch heute noch keineswegs vonnöten sind. Rach ben Ausführungen über die Marktlage belfert sich die Lage In Gesamtdeutschland allmählich, die Preise b'eiben jedoch noch sehr gedrückt, liegen oft unter den Selbstkosten der Gießereien. F ir die nächste Zeit dürste mit einem Anziehen ber Preise gerechnet werden. Bezüglich ber Klagen vieler Interessenten über die zu hohen Gußbruchpreise wurde empfohlen, solange die gegenwärtigen Preise, die ost über den Preisen der Rohstoffe lägen, anbei ten von Gußbruchkäufen abzusehen, bis genügend Ware im Markt sei und das Angebot in feiner Menge den hohen Preis senke.
• Schwedische und italienische Aufträge für Krupp. Die Firma Fr. Krupp in Essen hat aus Italien und Schweden bedeutende Bestellungen auf kinematographische Vorsühiungsapparate die zu Unterrichtszwecken in den öffentlichen Scyulen ber Länder verwendet werben sollen, erhalten.
Berliner Börse.
Berlin, 28. März. (Wolfs.) Bei Beginn des heutigen Efsektenverkehrs zeigte sich ein entschiedenes UebernHegcn des Angebots über die Kaufaufträge. Man sah darin die Rachwirkung der gestern zum Schluß emgetretenen Ermattung.
Schwere Mvntanpapiere stellten sich bei der ersten Äureinotierung in vielen Fällen um ein bis zwei Billionen Prozent niedriger. Don Eleklrizitäts- weiten verloren sogar Llkkumulatorenfalnik 3V-i Prozent. Bald aber befestigte sich die Haltung unter dem Einfluß ber Hoffnungen, die man auf die Zeitungsmeldungen über die zum 1. April bevorstehende Ermäßigung des Dörfenumsahstem- pels setzt. Angeblich soll zwischen den Bankvertretungen und den mafjgebemben Regierungsstellen eine Vereinbarung über die Herabsetzung ber Aktienumsatzstempel für Kundengeschäfte und der Efsektenpi-ovision für Aktien auf die Hälfte und les Stempels für Händlergeschäfte um ein Drittel zustande gekommen sein. Äe Erholungen gingen aber nicht über ein bescheidenes Maß hinaus. Rach vorübergehender Belebung des Geschäfts, namentlich in Petroleum-, Schifsahrts- und Bankaktien, wurde es wieder recht still infolge weitgehender Zurückhaltung. Der gebesserte Kursstand konnte sich aber allgemein behaupten. Die Devisenkurse Hieben unverändert.
Börsenkurse.
(Ohne Gewähr.)
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Hessen...........
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Metallbank Mitteldeutsche Eredikbank. . OeNe>reichtsch« Eredtiaiiltast Desldauk -
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Devisenmarkt Berlin—Frankfurt <t M.
(In Billionen Mark ausaednickt. BuenoS-Nire-, London, Neu- York, Japan, Rio de Janeiro für eine Einbeit. Wien und Budapest für 100000 Einheiten, alle- übrige für 100 Einheiten.)
Telegraphische Auszahlung. zOhne E.-vähr.)
Banknoten.
(Ohne Gewähr.)
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Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M 28. März. Tendenz: Schwächer. — Das Geschäft, das während der letzten Tage an Lebhaftigkeit zugenommen hatte, war heute bereits wesentlich geringer, als an den Vortagen. Die Haltung war nichts einheitlich. Am Montanmarkt war die Geschäftstätigkeit gering. Von den führenden Aktien erschienen Luxemburger etwas schwächer auch Phönix leicht nachgebend, Gelsenkirchen behauptet. Die ober- schlesischen Papiere zeigten geringe Veränderungen Mansselder belebter. Eine ähnliche Preis-
Samstag, 2 ). März
MMMeMMeMWM—W—M8— UJW Mu.
beuxgung halten Zellstoff- und Zuckeraktien, Wesentlich ruhiger wickelte sich das Geschäft in chemischen Aktien ab. Badische Anilin, Höchster, Griesheimer büßten 1 Billion ein In Rhenania vollzog sich eine weitere Preise-rmäßigung. Don den Aktien von MaschinenfabriLen eröffnete!'. Daimler Kleyer Maschinen Karlsruhe. Reckar- sulmer bei abgeschwächteii Kursen. A. E. G. waren niedriger gehalten, auch Lahmcher etcr»> nachgebend. Don ben übrigen Indust clepapirren begegneten ReiNlNger-Geppcrt einig r Rachfrage zu besseren Kursen. Etwas höhe? gefragt warckn Weiß & Freytag. Phll. Hoizmann behaupte^ Hammersen schwacher. In Schi jahrtsaktien zei ckr sich die Haltung nicht einheitlich. Rorddrutsche Lloyd neigten nach unten, auch Hapag sind etwas schwächer. Dankenwerte zeigten geringes Geschäjt. Metallbank, fest, plus 1 Di lion. 5 proz. Reichsanleihe setzten mit 91,5 Milliarden ein. Der Der^ lehr in ben übrigen heimische?! Renten war äußerst beschränkt. Türkenwerte schwankend. ®efragtet erschienen Tellus Bergbau, auch Mainkrast git gehalten. Am Markt der amtlich nicht notierten Werte bestand anfänglich für Api Rachfrage mit 61/« bis 63/8 bis 6V2. Deutsche Petroleum IT3/, bis W/- Becker Kohle 9,25 bis 9,50, Becker Stahl 9 bis 91/«, Hansa Lloyd 1.6, Grawag 0,275, Holsatia 1,5 Elektra Unters ranken 0,625 bis 0,650. Krügers hall 8,75, Mez Sohne 4, Rastatter Waggon 7. Tiag 2,5, Ludwigsburger Porzellan 2,25, Drown Daweri 2,7 bis 3.1, Ufa 7.25
Märkte.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 28. März. Das andauernd kle^ie Angebot hatte heute am Pvvduktenmarkt eine Befestigung der Haltung zur Folge. Die Mühlen zahlten für Wrricn mitunter höhere Preise. Aog-> gen wurde verichiedentlich nach Mitteldeutschland und auch für hiesige und andere Mühlen gefragt. Die Preisforderungen lauteten aber teilweise zu hoch. Don Gerste wurden einige Posten guter Brauware umgefetzt. Hafer war fest bei weiterer Rachfvage für den Kmrsum und für die Küsten Von Futlerariikeln begegnete Kleie guter Rach- frage und wurde teuerer bezahlt. Andere Futter- artikel waren ruhig. Es notierten für je 1000 Kilo: Weizen, märt. 169 bis 174 (fest), medtenb. 168 bis 170 (fest), Roggen, märt. 136 bis 140 (fest), mecklenb. 138 (fest), Braugerste 163 bis 185 (fest). Futtergerste 150 bis 160 (fest), Hafer, märf. 120 bis 126, Raps 300 bis 310 (still), Leinsaat 410 bis 415; für je 100 Kilo: Weizenmehl 24,50 bis 26,75 (fest), Roggenmehl 20,75 bis 23,25 (fest), Weizenklete 10,60 bis 10,80 (fester), Roggenkleie 8,30 bis 8,40 (fester), Diktoriaerbsen 26 bis 27. kleine Erbsen 16 bis 17, Futtererbsen 13,50 bis 14, Peluschken 12 bis 13, Ackerbohnen 16 bis 17, Wicken 14 bis 14,50, Lupinen, blau 12,50 bis 13. Seradella, alt 15,50 bis 16,50, neu 13,50 bis 15. Rapskuchen 11,50 bis 11,60, Leinkuchen 22 bis 23 Trockenschnitzel 9,20; für je 50 Kilo: Kartoffeln, weiße 2,10, rote 2,20, gelbe 2,50, Weizen- uftö Roggenstroh, drahlgeb. 0,85 bis 1,10. Haferstroh^ drahtgepr. 0,75 bis 0,90, Stroh, strvhseilgeb. 0,70 bis 0,90, Häcksel 1,70 bis 1,90, WiesenhAi, gut. gesund und trocken 1,05 bis 1,20, handelsübliches Heu 1,15 bis 1,35, Kleeheu 2,40 bis 2,80 Wart
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 28. März. Es notierten für je 100 Kilo: Wetterauer Weizen 17,50 bis 18.25, Roggen 15,75 bis 16.25, Braugerste 19 bis 20, Hafer, inländ. 15,25 bis 15,75. Weizenmehl, südd. Spezial 0 27 bis 27,75, Roggenmehl 23 bis 23,75, Wrizen- und Roggenkleie 9,25 bis 10,25. Mais, gelb 19,25 biS 20. Tendenz: Ruhig
Briefkasten der Redaktion.
M. Wenn Sie Vorwürfe gegen uns erheben wollen, die nach der Sachlage ganz Unbegründet find, bann hüllen Sie sich wenigstens nicht in ben Mantel der Anonymität. Falls Sie mit Ramensnennung an uns heTan- treten, werden wir Ihnen gern Antwort geben, und Sie werden dann erkennen, daß Sie daneben gehauen haben. Im übrigen empfehlen wir Ihnen, unsere Veröffentlichungen fortlaufend genau zu beachten. Hätten Sie das in der fraglichen Angelegenheit getan, dann wären Sie jetzt nicht im Zweifel.
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