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flxt wir Bimi <4 rerr begrüben, tnenn feiten« der zitierten Mtttch und 'Sege grtu* Werben, inn grantüddtB besonderen hrän^eflen Bedürf* rillen bei der Regelung gerecht zu werden. Somit. hab wir von unserer Seite aus den Versailler Bertrag aU terrtffen erfiären, kommt man in der Realpolitik nicht weiter Zeder vernünftig M rnsch in Deutschland wird bereit sein, sich mit Fra-k reich -u verständigen. Wer

es dient nicht der DerstandiGMtg. wem» der französische MiniGerprasident tariert Repa.

rationsleiftunqen (eignet.

Unsere Reparationsleistungen haben 42 Milliar» den Ootbmarf betragen Worin liegt Frankreichs Deowerschaf: gegen eine Derftandigung auf der Basis, die uns vorschwebt? Es scheint ,alS wenn in fnuttbsischen Äreifen eine starke Nervosität gegenüber Deutschfoid herrscht Man stellt die Frage der Sicherheiten in den Vordergrund, olS wenn Deutschland daran denke. Frankreich zu überfallen. Wenn man eine nationaL*xabifiüc #nt- Wickelung in Deutschland furchtet, so möge man sich in Frankreich doch daran erinnern, daß bisher alte ^PofitZJer. die eine Verständigung mit Frankend erstrebt haben, an der französischen Poli- t ikgescheitert sind, sonst hätten wir auch feine radital-nationale Bewegung in Deutschland ge­habt. Der .XempT' rät dem deutschen Außen- Minister zur Mäßigung angesichts der Rede, die er wegen der Zurückweisung der P s a l z n o t e gehalten habe. Es fei nicht richtig, zu sagen, daß da« deutsche TMt durch bk Zurückweisung bet □late zur Verzweiflung getrieben sei. Diesen Sah habe ich auch niemals ausgesprochen Wohl aber ntuft ich darauf Hinweisen, dah die Politik deS Ge­nerals de Metz allerdings geeignet ist. daS pfäl­zische Volk zur Verzweiflung zu bringen DK völlig falsche psychologische Anstellung deS Aus­landes wäre es wenn eS glaubt, moralische Erobe­rungen in Deutschland dadurch zu machen, datz eS das alle Deutschland in den Staub Hebt,ine ruhige konstitutionelle Entwickelung in Deutschland ist am besten gewährleistet durch eine Autzenpolitik, die Deutschland leben lätzt und nicht alle seine Anstrengungen zur Ergebnis­losigkeit verdammt.

Wir begraben mit Genugtunng die Beteili­gung der Bereinigten Staaten an dem Sach- berftänbigenlomitee und die jetzt ertolgte Mn* terzeich-iung des druifch*amerikanischeck ft an* delsdertrages.

Dieser Vertrag wird zwar nicht allen unsere« Wünschen gerecht, aber er ist auf dem Grundsatz der IBdHbegünfI igung aufgek«ut. Inzwischen ist durch ein deutsch-eng lis che S Abkommen auch die Reparationsabgabe von 26 auf 5 Prozent hcr.rbgesetz! irtiröei. DK 'Regierung wird die Ausfuhi Industrie für die Abgabe ent» schädigen, sobald sie dazu in der Lage ist. Die deutsch-englischen Verhandlungen haben sich troh- ihrer Schwierigkeit in*tei freundschaftlichsten Form abgespi.lt. Mil den deutsch-polnischen Verhandlungen ist da« leider nicht der Fall gr- wesen Im polnischen Parlament smd s)gar An­träge Angebracht worden, grotze deutsch.- Bv- vdlkerungskreisc auszuweisen und bk Vev- Handlungen abzubrschen (ftört, hört!) Die pol­nische VerwaltungSpraris entspricht gleichfalls nicht ben völkeirechlttchen Verpflichtungen Polens. Der englische Pramtermrmfter hat bk Frage des Eintritt« Deutschlands in den Völkerbund erörtert. Die Reichsregierung steht aus dem Boden der dem Völkerbund zu- grundeliegenden Idee der internationalen Soli­darität. Diese ist aber in der gegenwärti­gen Form des Völkerbundes nur unvoll­kommen verwirklicht Trotzdem lehnt die deut­sche Regierung den Antritt nicht rundweg ab. Allerdings liegt gegenwärtig fern? Einladung zum Antritt vor. S>llte die Fvagr atut werden, so toirb die Reichsr-nierung zu prüfe-« haben, ob btt W>.inb!itng D utlch'andS als vol l ber echt i g- 1 y Mitglied, insbrt ordere seine Aufnahme in bm Völkerbunds rat, gewährleistet ist.

, Abg. Dr. .stech- Weser « Dem: geht da­rum. ob in Deutschland das a'sährdcte Allgemein- intereffc der Gesamtheit matzgebend sein soll oder verletzte Spezialintcressen.

Mle Steifte des Dolkrs müssen sich jetzt der* eilen m dem Bestreben, die furchtbar« Gefahr einer neuen Inflation zu bannen.

Das Ist schwer gegenüber den R egterungsverord- nimgen die viele Spczialin treffen verletzten. Z.tzt Ist es aber notwendig ein mal den Ibealismus in der Politik zu zeigen. Mnsere Hauptaufgabe rich­tet sich gegen Die Art, wie unter dem Ermäch­tigungsgesetz btr Deamtcnabbau betrieben ünrb. Wir erwarten, datz die Regierung unseren berechtigten Anträgen Rechnung tragen wird Den abgebauten Beamten muh ein Befchwerderrcht ge- geben werden . Sin« Erhöhung der unerträglich meb.-ig-n Beamtenaehäller ist dringend erforder­lich Erne aus'eichende Vrmogciissteuer würde dem Reick mehr Geld einbringen al« eine Miei- fleuer. iBeifall.) DaS (Metern bei fterrä v Äabr bat wi-der-um bewirten, dah mit der Diktatur auch nichts erreicht wird. Von eine Sehnsucht nach bet Monarch« ist in unserem Volke nichts zu spü­ren Wir sind dem RrtchsvrSsiden-en dankbar für seine entschlossene und lattvoile Art. in Der er in schn eien Zähren daS deutsche Voll geführt hat. (Beifall.)

Bevor der nächste Redner seine Rede beginnen kann, kommt es >u einem Zwischenfall.. Von der archen Zuhvreeckribüne wirft ein älterer Herr viele Flugblätter in den Sitzungssaal Er ruft dabei Zustizverbrecher in Berlin! fünfter als Dampnre des deutsche» Volkes! Der Mine wird durch die Diener von der Tribüne geführt.

?g. Fiölich (Komm.)- Mit gröberer Schamlosigkeit hat noch feine Regier-ma die groli- kapitali st i scheu 3n le reffen durchgefetzt als das Re­giment des Herrn von Saccki Der Reichsftnanz. mmister Dr. Luther hat fogar bte Grotzrnda- ftriellen wisfen lassen, er wundere sich darüber, datz sie nicht einen gröberen Proteststurm gegen feine Steuern entfesselt haben (Hört! hört!) Sie Hauptschuld an den jetzigen 3ultaaben trägt Der erdärmliche Verrat der Sozfelltenrokraten Unter Fehler war es, datz wir in dner schwachen Stunde den heißen Schwüren der sögetraunten linken So­zialdemokraten getraut haben. Die 2ozialdem>- fiatie bat die Reichswehr gegen die sozialistisch- sächsische Regierung marschieren lassen Wer hat denn General von Soeckt eingrtetzt? Euer Fritz Ebert? (Hetterteit.) Herr Ebert tut wieder ein­mal da« Vaterland grrettet um (einen Thron zu rttten. Er wird das so lange tun. bis er endlich ben wohlverdienten Tritt in den 2 bekomm, (Vizepräsident Dr. Riefle ruft ben Redner wr vrtnung. i Wenn bas Eisen nicht httst, hilft das >vtuer. das wir entfachen tuerbei <Abg. Veaer- nwnn (D. Dpt) ruft Sie werden sich die Finger Daran verbrennen >

Der Hitlerprozetz.

München. 28 Febr. (Wolff.) In der Heu- Ugen Bvrmittagsfitzung bemerkte SfeatfoNvalt otenglei» zu den Behauptungen. dah Kavi- ' tänfentwmt Ehrhardt trotz bei bered» früher Safteten Wünsche, Pöhnors. Shrhackn als gen zu Deraet .-neu nicht verarm men werden ite. da danntls *wt Aufenthalt dirfes Zeng-n mcht fefigestellt werven konnte, gegen Ehrhardt schwebe fein Strafverfahren und die Staatsanwaltschaft habe jetzt fern JitereOe an Der zeugen sachliche» Vernehmung EhrhardtS RechtSanwalt Hell bewnt. datz von einer ge- tt^fen Seite des KapüänleulnantS Ehrbardt mit grtetft wurde, er «erbe wenn er von der Ber- tdtigung als Zeuge geladen werde, von der StziatSanwasttchafl verhaftet. Der milttärts che Führer de« Kampfbunde-. Generalleutnant a. D. Kriebel. äufeertz sich eingehend, teils in öffent- H<tcr. teil« in geschlossener Sitzung, übereine Tätigkeit und die Beweggründe seines Handelns Er machte die Feststellung, datz die Einwoh­nerwehr damals nutzt aal Anordnung von Kahr entstanden sei. sondern sich au« der Ini­tiative verschiedener Männer, hauptsächlich S s che- richs. herausbildete. Als bann bk Aullöfrm, bei GinwohnerweHr verlangt wurde, habe er sich zu Äabr begeben, am Aufklärung über die Lage erhallen. Kahr habe aber abgrtebnL ihm eine Antwort zu erteilen Die Schuld an der Auf­lösung der Einwohnerwehr liege also einzig und allein bei Herrn d. Ä a p r. Er habe damals er­kannt. datz er ein Mann der offenen Hinter türe fei. Dir Auslösung der Einwohnerwehr hatte zur Folge, datz die wahrhaft vaterländisch ge­sinnten Männer sich von dieser Organisation ab» Lenden mutzten Der Angeklagte bittet dann, seine Ausführungen uiftcr Ausschluß der Oesfeat l i chke i t machen zu dürfen.

Vach kurzer Beratung beschloß das Gericht, die Ocsfentlichkeit für die weiteren Ausführun­gen Knebels auSzufchließen. da sie eine Gefähr­dung der Staatssicherheit bedeuten würden. Der Sitzungssaal wirb daraus geräumt.

Die belgische Kabinettskrise.

Brussel. 2v. Febr. (MTV.) Der König hat gestern bereits den Kammerpräsiden­ten und den Senat-Präsidenten emp­fangen. ®r wird heute die Staatsmini ft er zu sich rasen. Man nimmt allgemein an, dah er tenn Bandervelde di» Kabrnetsbildung an­bieten. daß bfrter aber ablefrien wirb 5« werden insbesondere drei 'Reimen von Personen genannt, tenen die Kabinettsbildung angetragen werden soll: der jetzige Wirtfchaftsminifter Vyveres, der ehemalige Minister R e n f in und der katho­lische Abgeordnete Barem ft )u kart, der be- kanntlich ben belgischen Sachverständigen ange­hört. Der Brüsseler Korrespondent desTemps" glaubt schon jetzt Voraussagen zu können, daß die Krise sich i;n Sinne enter ÄabinetUbHbung orten- ttere, die sich von neuem auf die L i beralen und Katholiken ftützen werde. OOterMna» solle dieses Ministerium ausschließlich die Aus­gabe haben, di« Geschäfte bis z u den Wa hlen -u befolgen. Mit letzteren rechnet der Bericht­erstatter für 3ufi oder Oktober Wenigstens gehe dnhin der Wunsch ber Oogiaüften.

Die Trennung von Kirche und «aat in der dürfet.

Konstantinopel 28. Febr. (ftava-.) In der türkischen Kammer- hat gestern eine Sitzung von großer Dichtigkeit ftattqchmbcn. deren Folgen in der islamitischen Welt schwer im voraus zu b-urteilen sind. Die vvrg-schlagen- Ref^tutijn sieht im wesentlichen vor. 1. oah die religiösen Gerichtshöfe, die Evtafs oder frommen Stiftungen vollständig aus den Regterungsangelegenheiten herauSgclöst und ihr Wirkungskreis genau umschrieben werde: 2. dah jede Zuwendung an das Kalifat beseitigt werde. 3. dah di« ottomanische Dynastie vom Gebiete der türkischen Republik au«gewiesen werde: 4. daß das Kalifat von einer Rechtsperson wie ber Rc- tionclDerfammhmg übernommen ober einem von der Rationa[pcrfammlimq bestimmten religiösen Vertreter übertragen werde.

Kleine politische Nachrichten.

DaS KomiteeDawe» hatte seine angekün- dig'e B-fprechung mit dem Leiter ber Wirtschasts- abteüung d-S Völkerbundes. Sir Artur Salier der feinen Ausführungen bzn schriftlichen Bericht zugranbrlagte. den er auf Ersuchen bee Komitees über die Sanierung Oesterreich- erstattet hat. Sir Artur Salier h>'.t aus Grund Der in Oesterreich er­stellen Ergebnisse erklärt, daß man. waS Deutsch­land an beton ge. der Zukunst mit Vertrauen ent­gegensehen kSnne. falls zu seinen Gunsten ,twas gleichartige« wie m Oesterreich durchgeführt werden sollte.

Zwischen dem Staatssekretär des Au-wärtigen Amt«. Freiherrn v. Malyan und dem '^artfer siamesischen Gesandten, dem Prinzen Eharoon vonSiam ist etn vorläusigss Wirtschafts­abkommen unterzeichnet worden. Die Meist- begünstigung ist in den Fragen der Ein- und Ausfuhr, des Zolltarifs, ber Schiffahrt und deS Schutzes gewerblicher Eigentum-rechte gewähr-

«

IHe griechische Ratinnalherfamm- I n n g bat mit T$2 gegen T2 Stimmen eine Resolu­tion der Republikanei abgelehnt. die die sosortige Absetzung der Dpnastie vertanqte und eine Refo- lurttm angenommen, die eine Volksabstimmung hir bte Festlegung der griechischen Berfafsunq vorsteht.

Aus Stadt und Land.

Gießen, ben 28. Februar s-2«.

9teid>4ffeuer ^nlliqfritcii im März.

Bi« 7. Mär - (Ablauf der Schoawoche» Die am 2 9 Februar fällig geixfene Vermögen- st euerra te.

5. Martz: Lohnsteuer (letzte Februar-Deka^) Keine ÖdbonfrUt.

10. Mäitz: Einkommensteuer- Voraus^ad- Uing lf>>4 aus Gewerbe und Bergbau ä, Grund des Febr mr-Umsatzes .wie im ^a- nucrl). Schonkrist eine Woche.

10- TR&tfc KörperschastSsteu« V^raus- wMung 1084 wie nn Fanner Schon fei st eine Wvcha

10. Marz Umfan neuer für Februar (Zah­lung irrtb Voranmeldung nur von Betrieben, deren Umtan 1922 mehr als ly$ Million Mark betragen hat.) Umstryertrag 2> < t>. ft bcs Umfagee Schonsrift eine Woche.

15. Wärz. Lohnsteuer (I Mär; Destnde).Keine Schonfrtst

25. Marz. Lohnsteuer <2 Mär-^D«Iaöe). Keine Schonfrist

Sprechstunden der Ae d aktion. DM starke Anschwollen ihrrr Dieiftgefchäsre -wingt die Redaktion, im Interesse einer glat­ten Erledigung ihrer Obliegenheiten Besuche des Publikums nur noch zu bestimmte! Stun­den angunepmtTL Dir Sprechstunden sind von 11'/, bi« 12* , Uhe vormittag« und von 5", bi« 61 , Uhr nachmittag«.

< Fahrplanverändernngen. Der Personerzug 2551 Londorf Gietzen ver- febrt von Montag. 3. März, ab 3 Minuten früher. Londorf ab 4.47 vm_. Gießen an 529 vm kumwr 4270 Mücke- ft »ngen fährt ab 3. Mäiz in Mücke 1.25 mn sbisher 1.2=») ab 0eit 25. Februar hat der Schnellzug D 57 Mün­chen Köln ber m Gießen 6.42 nm aWäbr. auch Aushau in Wetzlar. Herborn und Mcitburg. Der Schnellzug 307 nach Köln, der in Gietzen 3.18 nach" abfährt, hält nicht in Wetzlar und Herborn

Merkwü rdige Naturerschei­nung. Am Mittwoch nachmittag gegen 6 ityr ist in der IohanneSstraße sowohl von der Strafe, wie von Den Häusern au« «ine merk würdige Grscheinung in Gestalt r'ner kleinen feurigen, sehr hell leuchtenden Kugel beobach­tet worden, die sich unter Zischen über die Dächer der Häuser hinweg sehr schnell nach der Anlage zu bewegte und dort unter leich­ter Rauchentwicklung verschwand, ohne irgend­welche Spuren zu hinterlassen. Da dem Slek- trizitätswerk keine Störungen gemeldet wor­den sind, dürfte irgendeine, durch Kurzschluß in freiliegenden Leitungen hervorgerufcne 5euetcr1d)cinung nicht in Frage kommen. Um öle Ratur der Erscheinung aufklären zu kön­nen, wäre es wünschenswert, daß alle, die si« beobachtet haben, ihre Wahrnehmungen mit ganz genauen Angaben über Ort und Zeit dem Physikalischen Instttut (Stephanstr. 24) mit- teilten.

Nur noch 2 Gol-matt monatlich

an DezugSgebühr nebst 20 Goldpfg, für Trägerlobn kostet unsere Zeitung vom 1. März an. Zahlung auch in zwei Halbmonatsraten zulässig.

Verlag des Gietzener Anzeigers.

, Oeffenttlftc Dücherhalle. 3m Februar wurden 1504 Bünde auSgeltesten. Da­von fernen aus: «rzählende Ateratur 77«, Zeit­schriften 137. Zugendichrfften 134. Cbemturge- schtchte 5, Gedichte und Dramen 11. Länder- und Völkerkunde 120, Kulturgrtchtchte 26, Geschichte und Biographien 118, Kunstgeschichte 14. Ratur- w4ssenschaft und T«hnvi>gte 79. ftecr- und See­wesen 4, HauS- uaD Landwirtschaft 4, Oefuitb- heitslchre 11. Religion und Phil)sophi- 30 Staatswisfenfchaft 14, Sprachwissenschaf! 10, Fremdsprachliches 11 Bände. Rach auswärts ka­men 29 Bände.

ADV. Wieder birekteFahrkarten nach Düsseldorf. Don jetzt ab werden im unbesetzten Deutschland wieder direkte Fahr­karten nach Düsseldorf. Hauptbahnhvf. au«- gegeben. Auch Reisegepäck wird direkt ab- gefertigt, vorausgesetzt, daß die Zollvorschrlf- ten für da« besetzte Gebiet erfüllt sind. Dage­gen befinden sich die Bahnhöfe Düsseldorf- Bilk und -Derendorf ausschließlich in der Ver­waltung der Regie; eine direkte Abfertigung nach diesen Bahnhöfen ist daher nicht möglich.

RDB. Die Freifahrkarten der Ab­geordneten Die Eisrtibahafrrtfahrlarten der Abgeordneten sind bereit« mehrfach der Gegen­stand öffentlicher Erörterungen gewesen, weil sic den Anfetz, xu llnzuträgkichkeiten mancherlei Art gegeben haben TfeuerdmgS sind ehto Anzahl JaUe des Fehlens von FrrtfehrtauSwrtsc-n and sonstfeer Unrcaelmaßigkrtten auf ber Eisenbahn festgeftcllt worden. So hatte z. B. ein Abgeord­neter nicht weniger ati viermal seine Karte ver- Irren, anbere Abgeordnete zeigten ben Verlust ihrer Karte an. fanden fte aber nachträglich «He­ber, nachbem dte Sffenb.istnverwaltung ben Der- luft bekannt gemacht un> die Ueberwachung der verloren gegangenen Karten veranlaßt statte. Um die Abgrvrdneten zu einer sorgfältigen Verwah­rung ihrer Ausweisferte zu veranlassen hat ber ReiLsverkehrsmimlter jetzt angevr^,« baß Ab- geordnete, die bei einer Gisenbahnfahrt nicht Im Besiß istr«s Ausweises sind, wte andere Reisende ohne gültigen Fahrtausweis beben beit werden also ben Lartfmahtgri Fahepreis zu zahtra haben, und daß sic den .HahrgelderstottungSanspruch durch da« Präsidium ihrer Körperschaft an dte zuftön digr Eifenbahndlen Vtelle richten Zur Vermefe dirng von Aaseinardersetzunqeu soll jedoch dem Erste'i'mgsa.-.trag ohne Rücksicht auf Den Grund des Fehlen« der AuSweisferte Folge gegeben werten

D i c Gesellschaft f 6 r Erb - und Völkerkunde bot am Mi Mo ich In ihrem zweiten Vortragsabend den Mllgltedern und im-rbrn der Gesellschaft triebet etoen be*wttier*n Genust Dr. Panzer vom btesigen <3cDgrapht- schen Institut hielt etnen fe'ftlnbcn Bartrag über Spanien, das er feinen Zuhörern z?igen wollt-, wie es ist. wte er es anlästttch eener Skurstsneife gefefcm and tm Bilde fest gehalten ha. Dte spa- ni'ch: Haldstrfel zeichnet sich aus durch ihr? ®e- bi gigfeü Spanien ist daS gebtcgigfie Land Eu'ova» und durch ihre Ttockenhest. dte ihr infolge der febr b?ben T ig^ipcratum fteilen- treifc schon afrifenisches Gevr»g? verleiht. DaS ^nnrr? des Landes. Das ftochfeab der beiden Kastilien, wird ringsum durch hohe R«chgebierte abpefperrt. Die von der See kommenden Wfede geben ihre .HenchttgDrtt 'chvn Im J"rbe» und Westen des Lande- ab. so daß fte im 3ancrn nur

sirrtn* Tsteder^chläge bretromif* »i*«l Gallrto die nordwestliche Lard^chott. extnmxl mtt fehwm grümrn Matt« und Weiden an eine I

beuHt? Mmcige irgSfe-dtchall. Roch hctatail*« mutff der Anblick brr hochzeaach'cncn. N.-mben. blauäugigen Ewlohner an. in deren Adern, als RachAvmme« des aller Sta.-unte- der Saeven. jo germanisches Blut rotil. Ze weiter mar nach Oftc* fnrnnt, umfo rcgewarnter und Dürre wird die Landschaft. Rur in der Röhe ber Flälle bete« Wasser zu Be r<sie rangszweck« benutz trird. wird der Pstanzcn^-tehs üppi-c? Doe- la"ra air* die Bogelscharrn ihre Steter ertchalfen blühen uwb butten Blumen und Cb tbaumbtülen Detter ab vom Mu'sc wird dte Sandschafe »Uber unfrucbÜMr. Sinzelstehenbe Pinten geben ihr ein efecnartigcs Gevrägr Immer wieder muh der Mcn'ch ben auSgcdörrte-. Soden pflügen, um ihn für dir Feucht iaht- cnpfänglich zu machm, Pröch. t'4 waren die 2fefnahmen bie de-i Turchbruch des Sbro durch die steil zum Fluß abfältenben Kalk- »dkn zeigten. Eigenartig, zu den vce^chtedenften ia> n beraitetorbrmb regen dte .iw und

Soden des .«ertjgtci Monilerrat empor, in dem auf halber Höhe gleichnamigen

Kloster wird dn UTundcrtätiaes Marienbild auf- bewahrt Selbst in ben größten Städten findet man noch eine uns schon etwa« fonkErbar an* NUN ende Verquickung vrm Städtischem und «ad- lichrtn So treibt der Ziegen Hirt unbekümmert um den Großstadtverkehr feine Herden durch die Stiatzen einer Stadt. Ochfe^ftmnfe -fetehen ihr- schtrercn Lastwagen Wenn wir Deutlche außer moralilchrr auch feine bedeutendere 1 latentügeog von Spanien erwarten fbnne-'. da« drtrlge innere. Schwierigkeiten auf-envolltisch stark gebunden ist so müssen wir doch hoch achten biete« fwlze B>st das nich- m süßem 2tt**tun in ben Zag ohttto-

sondern ti lchwemr Arßeit ber- tr^enn st.-tilgen Boden feinen Lebensuntzervatt abrtngi Rekbcr Beifall banfte dem Redner ber es treff* hA verstanden hatte Land unb Leute Irt.vn Hörern vertraut zu machen.

Boriott^N.

_____ragcskalender für Freitag Stabttheater: 7 Uhr . ÄatM Me lämertn - Zentrumspartei: 8 Uhr tm Koch Verrtnsbaos -Ertrag des S taatsanwalls Zustiznot Weidemram über .Dte wirtschaftlichen und pvllnschcn Aas- gaben der 3entrum«parter - B. H E S» , Mbt im Raiulgcsätzchtsfeal der Obcrrcallchute Vortrag .Dom Dünsberg^

.Die Einführung in das meter- lof e Flugwesen-. So lautet das Thema eines .-silmvortrages. den der Flugzeugführer Ingenieur Rolf Eck- Heidelberg am Soirntag hier halten wird lRäheres im heutigen An teigen teil.) Der Bortnog ist von dem Wissenschaftlichen Flug. Sportverein Gießen in die Wege geleitet worden der damit in der Allgemeinheit größeres Ver­ständnis für die Zwecke und Ziele »es Bemtns wecken möchte. Al« nächstes großes Ztei erstrebt der Verein die Erbauung eines eigenen ®iebener Segelflugzeuges.

Familienabend der Lu kasae - mein de. Da dte Zohannesstrche treten der Ausbcffcrung der ftevtenabanla»? erst am 9. März wieder benutzbar fein wird, findet der nächste Familienabrab der Üufo«gm**nbc am Dtertelog. 4 März, abends 8 Uhr. tm Lufesfeale statt Geh OberfDnfift^rtalrat Superintendent D Peter­sen wird sprechen über .Dte Ptlage des teil- fftbfen und kirchlichem Lebens" Mufttatstche und gcsangttche Vorträge werden barqeb'lm tuerben

Der Wa rtbu rg-Verein ftbrt am Sonntag abend tm Gemeinhehaus Kirchstraße 9 einige HanS-Sachs-Spucke auf. Näheres tm Heu tlgen Inserat

CnN>frci# Wieweit.

Reiskirchen. 29 Febr Zu dem gestern gemefberen Brand in der hiesigen WltJkxbrtT der Firma Gq fteinr. Schirmer erfahren wir noch daß daS Feuer wahrschemsich infolge von Kurzschluß entstanden ist. und wohl kaum eine solche Lusdehnung erfolgt hätte, wenn Mt Ortswasferfeitung nicht abgeftefit getreten wäre Der Schaden, ber durch Versicherung gedeckt ist ist verhältnismähsg gering, da dte ttv-rtnollen Rchtabakc und dte ferttoen Zigarren im Keller lagerten, der weder durch das Feuer noch durch Wasser gelitten hat. Der Betrieb erleidet kaum eine Unterbrechung, da dte Firma es ermöallcher kann, ihre sämtlichen in Reiskirchen beschäftigter Arbeiter in ihrer Gteßener Zentrale vorn fern* menben Won tag ab weiterzu beschäftigen

Kreis Schotten.

Schotten, 28 Jede Der ® r mel nbe» rat bat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen. Sargholz in Zukunft nicht mehr zur Ber* fugung zu stellen 3n Fällen besonderer Bedürfe tl^krit wird die Stadl aus Antrag ehtt finan­zielle Beihilfe zu den Beerdigungseosten gewähren.

wg. Gedern, 28. Febr Pvstbfrektrn Klligelhöffer aus Mainz, her vor Zah- re-fr-ft von ben Franzosen zu einer einjähri­gen Gefängnisstrafe verurteilt worden war. lediglich deshalb, well er als deutscher Mann seine Wlidit als Beamter erfüllt hatte, Httn diesen lagen nach Verbüßung dieser Strafe ans dem besetzten Gebiet au «gewiesen worden unb hier eingetroffen, wo seine Fa- milie ihren vorläufigen Wohnsitz genommen bat. 3n der kürzlich stattgehabten außer­ordentlichen GeneralverfammUmg des Kir­chengesangverein« nmrbe bas Pro- graunn für das im Sommer Wer flattftnbenbe 40. 3 a b r e « f c ft be« Svangelischen Ktrchengefangverein« für Hessen befanntgegeben, wie es von dem Borsfanb des Landesvereins in Darm' ibt entwerten wor* den ist Man beschloß, mit ben Festvorberei- tungen unverzüglich zi beginnen Als ,9tfh Sonntag ist ber 20. Juli in Aussicht ge­nommen.

* Rainroh 27 Febr. Die brotige ftoU- Versteigerung der Oberiöefterti ^ichelsdort brachte Prelle, die das doppelte dcr fescher genauntm Zahlen darstellen und dte als außer­ordentlich hoch zu bcwtd*tn find Diete Hrlzpreise smd um lv anverüoüblicher als sie in «ncm 'ehr starken Gegensatz zu den viel niedri­geren Kvbfenp reifen stehen

«reis Lauterbach.

rr. Schlitz. 28 Hebe Bor vier 3ebvtR verschwand von Mer 'pur'-X bei Rächt unh

der Ser 3 . dn su.rgoerdrtraietee

□Ban«. Me Rabtcr <Du.ig.-n na a dem Ifermibte* blifbai crWfll« Sie Frau des Vertchwundenrn «fctitU schtteßlutz kte Eichel düng und per bete rötete sich End- -»xiam .tefcre» wteder. Rim