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Jlutti schmeckt der Kaffee fein! W Der kann nur von Kessler sein, d Der ist doch der allerbest. ' Schau, ich liess kein bischen Pest!

KesslersKa,..

Fa bri k;K:E S$ tER ftfcö,

Las gleichzeittg im

ci-Masken-Verlag in Mün

die zu

Eine kühne Autofahrt auf einen der Riesen­berge des östlichen Himalaja, den fast 24 COO Faß hohen Churnalari, plant ein Mitglied der dritten Everest-Expedition, I. D. Roel. Wie in englischen Blättern mitgeteilt wird, beabsichtigt er, nach Beendigung der Everestexpedition in einem besonders konstruierten Kraftwagen mit Lankrädern den Bergweg von Seligari in Benga­len durch das Land Sittirn über den Iela-Paß zu fahren und dann auf den Chamalari mit dem Auto zu gelangen. Er will von dieser einzig­artigen Bergtour kinematographische Aufnahmen machen. ---

Büchertisch.

X In einem hiesigen Lichtspielhaus läuft augenblicklich der Aibelungenfilm. Ohne hier in den Streit der Meinungen über den Film als Kunstwerk oder gar als Erzieher zum Deutschtum, als Kulturwert eingreifen zu wollen, sei hier auf

zur Berteilung gelangenden Rahrungsmittel 100 Prozent.

3m Auto auf dem Himalaja.

die Durchführung der Speisung verzögert hätten. Die Amerikaner tragen jetzt die Kosten für

Vermischtes.

Die SchweiMrreise des Kölner Männergefang- vereins.

Luzern, 27. Mat. (Wolff.) Der Kölner Männergesangverein erzielte auf seiner Konzert­reise wie in Freiburg auch in Bern einen dollen Erfolg. 3n Bern, too u. a. auch die Deut­sche Kolonie und die deutsche Gesandtschaft dem Konzert beiwohnten, dankte Präsident Wilsert vom Kölner Männergesangverein für den herz­lichen Empfang und gedachte des großen Liebes- Werkes der Schweizer für die deutschen Kinder. Am Montag abend trafen die Kölner Sänger hier ein und wurden auf dem Bahnhof von der Luzerner Liedertafel begrübt.

Die Kinderhilfe der Deutschen in Ehina.

Peking. 26. Mai. (WB.) Die deutschen Frauen von Peking veranstalteten Mitte April einen Dazar mit Aufführurrgen und einer Lotterie zum Besten notleidender Kinder in Deutschlarll), der einen Reingewinn vou etwa 8000 mexikanischen Dollar ergab. Zu diesem Er­folg hat nicht unwesentlich die freigiebige Unter* stützung führender chinesischer Kreise beigetragen. Der Reichspräsident Isao Kun hatte 500 Dollar in bar gestiftet. Bon dem Reinerlös überwies das Komitee 2300 mexikanische Dollar der Deutschen-Rothilfe, 2000 dem Deutschen Zew- tralausschub für 'Auslandhilfe und 700 dem Deutschen Roten Kreuz (davon 200 dem Pfalz­delegierten in Kaiserslautern zur Verwendung in der Kinderhilfe). Der Rest des Geldes wurde in kleineren Beträgen an Säuglings- und Kinder­heime verteilt.

Die amerikanische Kmderspeiftmg in Deutsch­land.

Berlin, 26. Mcri. (WB.) Das Ziel, das sich bas Allen-Komitee in den Dereinrgten Staaten setzte, täglicheine Million deut­scher Kinder zu speisen, ist jetzt erreicht. Es liegen Lebensmittel in genügender Menge bereit, um die Durchführung des Speisungswerkes auf dieser Höhe vorerst bis zu den grohen Ferien zu gewährleisten. Die Zahl von einer Million wäre schon im März erreicht worden, wenn nicht der Hamburger Transportarbeiter- stseik die Wetterkeitung der tn Hamburg ein- lcrufenden Waren verhindert und die Osterferien

Ans dem Amlsverkündjgttttgsblatt.

* Das Amtsverkündigungsblatt Rr. 35 vom 23. Mai enthält: Tagung des Kreis­tages. Wahlen zur Handwerkskammer. Auf­lösung der Flüchtlingslager. Sperrung der Kreisstvahe Lang-GönsHolzheim. Gesuch der Gewerkschaft Friedrich" in Hungen. Feld­bereinigung Wieseck.

. chen erschienene Ribelungenbuch ter bekann­ten Schriftstellerin T hea von Harbou hin­gewiesen, die als Frau des Regisseurs Fritz Lang das Manuskript zum Ribelungenfilm schrieb. Die unaussprechliche Herrlichkeit der Welt um Kriem­hildtmö Siegfried dem deutschen Bolk in einer Form zu offenbaren, die eb ms d reiner Sehnsucht nach dem Wunder entspricht, wie seiner äleber- arbeitung und Müdigkeit, das war Thea von Harlipus Ziel bei der Abfassung des Manuskrip­tes, wie bei der Inszenierung des Monumental- filmlT Der Ribelungenfilm soll zum Sänger, zum erzählenden Dichter seiner selbst werden. Er soll, ruhch schauend, sich beschenken lassen, empfangend erlern und damit neu gctoimren, was ihm, dem Dolr als Ganzes, nur noch blasse Erinnerung ist: das, Hohelied von bedingungsloser Treue. Das mit zahlreichen Aufnahmen aus dem Film ver­schwenderisch ausgestattete Buch wird ein Führer sein zu dem großen Filmwerk und ein Weg hinan zu den lichten Höhen deutschen Heldentums, größten Weltgeschehens.

Storms Kursbuch, Sommersah plan 1924, erscheint soeben. Reben der Ausgabe fürs Reich bringt der praktische und beliebteStorm" Teilausgaben, so für unser Verkehrsgebiet den Storm": Mitteldeutschland. Hendschels Tele­graph und das Lloyd-Kursbuch der Schnellzüge, im gleichen Verlag erscheinend, sind altbekannte Kursbücher für den Reiseverkehr ins Ausland von bestem internationalen Ruf.Srärm",Hend- schel" undLloyd" sind in allen Buchhandlungen. Kiosken und an den Bahnhöfen käuflich

Wirtschaft.

Die Lage des Tabakgeschaftes.

Das Geschäft am Markt mit inländischen Ta­baken war in den letzten zwei Monaten überaus ruhig. Das lag rn der Hauptsache an der großen Geldknappheit, unter der die verarbeitende Industrie durch die außerordentlich hohen Preise der Auslandstabake leidet. Die Preise für In- landtabate haben sich trotzdem gehalten: einer­seits sind die Vorräte darin nur verhältnismäßig klein und drücken deshalb nicht auf den Martt. andererseits können die Pflanzer sich zur Herab­setzung der Preise nicht entschließen, da sie seit Jahren an ein ständiges Steigen gewöhnt waren. Der Absatz an Tabakfabrita-ten hat ebenfalls et­was nachgelassen, die Ursache ist gleichfalls in der Geldknappheit der Verbraucher in diesem Fall zu sehen. Beunruhigt wird der Handel durch die dem Sachverständigengutachten ange­fügte Empfehlung einer Reuregel ung des Handels in Tabakwaren. Rach Rippen besteht bei gleichbleibenden Preisen andauernd gute Rachfrage, die aber jetzt durch große aus­ländische Zufuhren gedeckt werden kann.

Die neuen Dras il tabake Haden gute Auf­nahme. Es kamen verschiedene größere Abschlüsse zustande Lebhafte 2kachfrage bestand auch für feinste Qualitätstabake. Man nimmt aber an, daß hiervon nicht allzuviel angebracht wird, da die Ernte in den feinen Distrikten keine großen Men­gen geliefert hat. Für gute Drasil^cttabake be­steht auch wieder reges Interesse, doch ist wenig passendes Angebot vorhanden. In Karmen und Domingo konnten mangels Angebot keine nennenswerten Geschäfte getätigt werden. Bei den angebrachten Chinatabaken handelte es sich in der Hauptsache um früher auf Lieferung verkaufte Partieen. Bei den exotischen Tabaken wird die augenblickliche Stockung Wohl kaum Ein­fluß auf die Preise haben können, da unter Be­rücksichtigung des Geldbedarfs das Angebot nicht dringend werden kann.

Der westdeutsche Erzbergbau.

Aas dem Bericht über die Lage des deut­schen Bergbaus im April interessiert in unserer Gegend vor allem die Lage im Erzbergbau des Siegerlandes und des Lahn- und Dillgebiets.

Auf den Siegerländer Gruben haben Förderung und Versand im Monat April eine Steigerung erfahren, doch ist die finanzielle Lage der Gruben noch immer ungünstig, da es bis jetzt nicht möglich war, die stark herabgesetzten Eisen- steinpreise heraufzusetzen. Die für April gelten­den Preise sollen bis auf weiteres auch für Mai- liefenmgen bestehen bleiben.

Die Lage auf dem Eisenerzmarkt des Lahn- und Dillgebietes ist gegenüber dem Vor­monat ziemlich unverändert geblieben. In der Rachsvage nach Roteisenstein, insbesondere nach besseren Sorten, hat sich teilweise ein ganz leichtes Anziehen der Kauflust bemerkbar gemacht. In­dessen fallen die tatsächlich verkauften Mengen bisher nur ganz geringfügig ins Gewicht. Dagegen ist leider von einer Rachfrage nach Drauneisen- erzen n^t niedrigem Mangangehalt überhaupt noch nicyts zu spüren. Im ganzen muß gesagt werden, daß die Belebung des Absatzes mit der Ermäßigung der zur Zeit viel zu hohen Erz- srachtsäye steht und fällt. Die Reichs bahn Ver­waltung hat bedauerlicherweise bisher das erfor­derliche Verständnis für die notwendigsten Be­lange des Eisenbergbaus im Lahn- und Dill­gebiet noch immer nicht an den Dag gelegt und erleidet durch die hierdurch bedingten Dersand- ausfälle fortlaufend selbst auch entsprec^nde Ein­nahmeausfälle.

*

* Tagung des Deutschen Kohlen- verbandes. Die diesjährigen Tagungen des Deutschen Kohlenverbandes finden in der Zeit vom 3. bis 5. Juni in Bad Harzburg statt. Am 3. und 4. Juni /igerr die Organe des Zen­tra lverbandes der Kohlenhändler Deutschlands. Am 5. Juni tritt der Deutsche Kohlenhandels tag zusammen. Referate werden erstattet vom ge­schäftsführenden Direktor des Zentralverbandes der Kohlenhändler Deutschlands Karl Borchardt. Berlin, Prof. Dr. G. Keßler, Jena und Steuer­syndikus Dr. Beuck, Berlin.

* Ei n neues Opfer der Kredit­not. Die bedeutende Metallfirma Leo Ja­kobi & Co. in Frankfurt a. M. ist in Zahlungsschwierigkeiten geraten, die auf Arbitragegeschäfte in französischer Währung zurückzuführen sind, wobei teilweise oder voll­ständige Ausfälle von zahlungs­unfähigen oder unwilligen Abneh­mern ausschlaggebend waren. Die Firma teilt dem WTD. mit, daß ihre eigenen Engagements keineswegs über ihre Verhältnisse hinausgegangen seien. Es sind Verhandlungen eingeleitet, die auf ein gütliches Arrangement mit den Gläubigern hinzielen. Die übrigen zum Konzern der Firma Leo Jakobi & Co. gehörenden Firmen, insbeson­dere auch die Deutsche Kupfer A. G. in Frankfurt a. M., sind ausnahmslos durch diese Lage nicht berührt. *

X Ei n neuer Frankfu rter Bank­krach Wie dieFrankfurter Zeitung" erfährt, haben sich bei dem seit 275 Jahren bestehenden Dankhause D. u. I. de Reufville ernste Schwierigkeiten ergeben, die weniger durch die herrschende Kredit- und Konjunkturkrise als durch fehlerhafte Dispositionen und Heber« spannang der Beteiligung an Extrageschäften ver­ursacht worden sind. Das Bankhaus hat viele bedeutende Engagements am Geldmartt (etwa P/4 Millionen Goldmark) laufen, denen ausreichende Liquidationsmittel nicht gegenüberstehen. Die Fir­ma hat sich an bte Frankfurter Bankier- Vereinigung um eine Hilfsaktion gewandt. Die beabsichtigte Stützungsattion ist aber ge­scheitert. Es war ein Zahlungsplan vorgeschla- gen worden, der eine sofortige Zahlung von 50 Prozent auf die Verbindlichkeiten vorsäh und für die restlichen 50 Prozent die Gläubiger hinter die Forderungen der neuen Geldgeber rangieren: wollte. Dies hatte die Zusttmmung aller Gläu­biger mit Ausnahme der Bah erischen Staatsbank gefunden, die beanspruchte, daß ihre Forderungen sofort mit abgegolten werden sollten, an welcher Forderung die Stützungsaktion scheiterte. Runmehr muß mit der Möglichkeit ge­rechnet werden, daß die Firma sich unter Ge­schäftsaufsicht stellt.

* Betriebsstillegung bei Phönix. Rach einer Meldung derKölner Zeitung" aus Duisburg hat die Direktton der Phönixwerke durch Anschlag bekanntgegeben, daß sie wegen Koh­lenmangels gezwungen ist das Stahl- und Walzwerk sttllzulegen. Don dieser Maßnahme werden 3000 Arbeiter betroffen.

Bochumer Verein für Berg bau und Guß stahlfabrikativn. Bochum. Die Gesellschaft schlägt vor, den Reingewinn von 3,6 Billionen auf neue Rechnung v 0 rzu - tragen, da durch den Ruhreinfall und die Markentwertung der gesamte Gewinn illusorisch geworden ,ist. Da weder von der deutsch-luxem­burgischen' Bergwerksgesellschaft noch von der Gelsenkirchener Bergwerksgesellschast eine Divi­dende auSgeschüttet wird, entfällt nach dem In- teressenvereinigangsvertrag die Vorauszahlung an den Bochumer Verein, so daß auch eine Varzugs­dividende bei letzterem nicht in Frage kommt.

* Vereinigte Glanzstoffabriken- A.-G., Elberfeld. Rach Abzug von Tantie­men und ®ratifttatränen sowie nach Vornahme von Abschreibungen verbleibt ein Reingewinn von 1 439 328 Billionen, der wie folgt verteilt werden soll: 6 Prvz. Dividende auf 10 Mill. Mark Vorzugsaktien, 10 Billionen pro Aktie auf nominell 100 Millionen Mark Stammaktien, der Rest soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Es ist gelangen, den Betrieb im großen und ganzen aufrechtzuerhalten. Die Rachfrage war beftiebigenb. Die Erzeugnisse sind fast aus­schließlich auf dem Inlairäsmartt abgesetzt. Die

Banknote«.

4.2 75,70

4,13

0,073

0,195

0.325

0,095

0,206

9,5

13,75

44

48

64

76,70

4,25

4,2 76,40

4.13

0,071

0,196

0,825

0,205

2,5

17,5

13,5

9,3

10,6

10,25

11,90

0,400 0,550

47,9

10

13,25

43,75

47,65

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4,2 75,40

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47

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43,75

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64

8

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6,1

18,1

23,13

26

9,6 14 44

47,76 58,26

8

12,6 8.13

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18,25 13,13

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0,070

0,410

0,200

0,830 0,085

0,219

0,071 0,420 0,205 0,825 0,080

0,209

8 0,540

8,40 13,5

1,65 0,376 0,400

13,75 1

9,75

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10,5

6,75 11,65 13,25

7.90 11

4,7

38

1,42

2,65

2,25 13

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13,9 1

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7

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1

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3,13 2,2

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32

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8

8,3

1,8 0,4

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11

31

88,25

1,4

2,5

13

Leistungsfähigkeit der Fabriken ist im Berichts­jahr beträchtlich gesteigert worden. Im Verlauf des neuen Geschäftsjahres war der Absatz bisher befriedigend, jedoch mehren sich auch in den Ge­schäftsbetrieben der Gesellschaft in der letzten Zeit die Folgeerscheinungen der schweren Krise, in der sich die deutsche Wirtschaft befindet.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 27. Mai. Tendenz: schwächer. Wieder ist heute die Stimmung an der Börse schwach und wieder mußten die Kurse emp» fink^iche Einbußen hinnehmen. Die finanziellen Schwierigkeiten der verschiedenen Unternehmungen werden immer größer und besonders unter den Banken wird die Zahl der Opfer immer wie­der durch neue verstärkt, die den unsicheren und ungeklärten wirtschaftlichen und politischen Ver- hältnissen zum Opfer fallen. Das Angebot über­wog heute wieder stark die Rachfrage, so baß das Material nur zu bedeutend niedrigeren Kursen untergebracht werden konnte. ^Iltimoglattstellun- gen waren heute weniger bemerkbar, dagegen Verkäufe für eine der angesehendsten Frankfurter Danken die sich ebenfalls in finanziellen Schwie­rigkeiten befindet. Eine Stützungsattion ist zwar eingeleitet morden, ob sie aber Erfolg haben wird, wird in gut informierten Kreisen pessimistisch be­urteilt. Die Kurseinbußen waren beute noch et­was größer als gestern, sre gingen teilweise bis auf 3 Billionen Prozent, namentlich wieder für Montanwerte. Auch Da nken waren heute vernachlässrgt und ziemlich schwächer. Später konn­ten zwar einige Rückgewinne verzeichnet werden, doch blieb das ganze Kursniveau zum Tell er- 'heblrch unter dem gestrigen. 3m freien Der - kehr wurden umgesetzt Api 3Vs, Decker-Stahl 27/8, Becker-Kohle 51/8, Benz 2Vs, Gvowag 0,175, Petroleum 1214, Ufa 4^8. Aus dem Daluta- markte hat bte Rachfrage nach ausländischen Devisen eine weitere Abnahme erfahren. Paris hegt jetzt etwas stabiler, gegen London 792/4.

Börsenkurse.

5% Deutsche Reichsanlcihe . 4% Deutsche Reichsanleihe . 3'/,°/« Deutsche Rcicheanleihe 3% Deutsche Reichsanleihe . Deutsche Sparprämienanleihe 4% Preußische ÄonsolS . . . 4°/0 Hessen...........

3-/,% Hessen..........

3% Hessen........

Deutsche SBertb. Dollar-Anl. dto.Doll.,Schay»An Weisung.) 4% Zolltürken 5% Gold Mexikaner Berliner Handelsgesellschaft. Commerz- und Privat-Bank. ST arm ft. und Nalionalbank . Deutsche Bank.........

Dcuische Dcrcinsbank .... Dtsconro Commandtt .... Metallbank...........

Mitteldeutsche Creditbank. . Oesterrcichlsche Creditanstalt. Weltbank............

Bochumer Guß ...... Buderus............

Caro ..........

»-Luxemburg......

trchencr Bergwerke. . Haroener Bergbau......

Kaliwerke Aschersleben.... Kaliwerk Westeregeln Laurahütte......... .

Oberbedarf...........

Phönir Bergbau ...... Rbeinstahl Riebeck Montan ....... TelluS Bergbau........

Hamburg.Amerika Paket. . . Norddeutscher Llovd.....

Cbcramische Werke Albin .. Zementwerk Heidelberg . . . Philipp Holzmann Anglo-Cont.-Guano Badische Anilin........

Chemische Mayrr Alaptu. . . Goldschmidt..........

Griesheimer Electron .... Höchster Farbwerke......

Holzverkohlung........

RütgerSwerke Schcideanstatt Allg. Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann...........

Ma In kraftwerke........

Schuckcrt............

Siemens & Halske Adlcrwcrke Kleyer ..... Daimler Motoren. ...... Hepligcnstaedt.........

Meguin..............

frankfurter Armaturen ... Konservenfabrik Brann . . . Metallgesellschaft Frankfurt. Pet. Union a-(3.......

Schuhfabrik Herz Sichel..............

Zellstoff Waldhof Zucker,abrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Waghäusel ...

) Dom Rückzahlungswert.

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

(In Billionen Mark auSgedrückt. BuenoS-AireS, London, Neu» hark, Japan, Rio de Janeiro für eine Einheit, Wien und Budapest für 100000 Einheiten, alles übrige für 100 Etnhetwn.) Telegraphische Auszahlung.

29,26 4,13

7,4

8 0,575 8,5 Z 0,400

In DMlonen Prozent

Frankfurt a. M.

Berlin

Schluh. Kurs

Schlutj. Kur»

Schlutz. Kur»

Schluß« Kur«

Datum:

23. 5.

26.5.

23. 5.

26.6.

26. Mai

27. Mai

Repart.

Amtliche Notierung

Amtliche Geld

iortecititi Brief

7

26.

27.

Geld

Brief

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157,51

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10

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voll

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71,12

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Berlin, 27. Mai

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Deutsch-Oesterreich, ä 100 Kronen

Amerikanische Noten.......

J 21

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Englische Noten..........

18*40

18,7'

Jtcilicnische Noten.........

Belgische Noten..........

19,60

4,46

12,50

voll voll voll

Ungarische Noten.........

4*44

Tschechoslowakische Noten.....

1240

Norwegische Noten........

58,20

58,50

voll

Rumänische Sloten.........

1,9t

1,96

voll

Khfluii«" '<oten .......

57,46

57,74

voll

Berliner Börse.

Berlin, 27. Mai. (Wolff.) Bei der noch vollkommen ungeflärten politischen und wirtschaft­lichen Lage, die u. a. dauernd ihren Ausdruck in beinahe täglich erfolgenden Insvlvenzmeldunge» nicht nur unbedeutender Firmen, sondern auch von alten angesehenen Häusern findet, ist die Zurückhaltung und infolgedessen die Geschäftsstille in noch größerem Maße als bisher an der Börse vorherrschend geblieben. Die LInternehmungslüft ist außerordentlich gering, und aus diesem Grande sind auch die Kursveränderungen nach oben und unten nicht bedeutend. Immerhin ist eine gewisse Widerstandsfähigkeit des Marttes nicht zu ver­kennen, weil man glaubt, daß nach der Reubü- dung der Regierung eine Veränderung in diesen Zuständen eintreten wird. Die Kurse einiger Montan werte konnten daher auch etwas in die Höhe gesetzt werden, wobei Gerüchte von einer baldigen Beilegung des Ausstandes im Ruhr­gebiet infolge einer Einigung zwischen den Par­teien eine Rolle spielen. Der Geringfügigkeit der ilmfäße im Groß verkehr entsprachen auch die un­bedeutenden Abschlüsse in den zu Einheitskursen gehandelten Industriewerten. Am Geldmartt hat die Erleichterung der Lage angehalten. Im De­visenverkehr ist erneut ein Rückgang der Anfor­derungen, besonders in den Dalltten, die gestern voll zugeteilt werden konnten, festzustellen Da auch Danzig heute Vollzuteilung erfuhr, werden jetzt nur noch Amsterdam, London ^nd Reuyork veparttert, wobei London heute 10 Prozent gegen 3 Prozent erhielt. - --

Märkte.

Franyarter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 27. Mai. Es notierten je 100 Kg: Weizen, Wetterau, 16.25 bis 16.50, Doggen 14.50 bis 14.75, Sommergerste für Drau- Swecke 16.75 bis 17.25, Hafer, inländisch 14.50 bis 15 Weizenmehl, südd. Spezial 0, 26 bis 28, Aog- genmeßl 22 bis 23, Weizen- und Roggenkleie 9

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 27. Mai. (Wolff.) Am Produkten- martt gab sich bei befriedigender Rachfrage für Roggenmehl und bei den dafür zu erzielenden, etwas höheren Preisen auch für Roggen mehr Be­gehr kund. Rach Sachsen sind verschiÄ>entlich Ab» schlüsse gemacht worden und ebenso wurde Fob- Wiste--Ware gehandelt, wobei zum Teil auch bes­sere Preise durchzusetzen waren. Weizen- und Weizenmehl ziehen von diesem ilmschwung nur langsam Ruhen, well don Mehl noch andauernd viel zweithändiges billiges Angebot im Martt bleibt. In Gerste, Hafer und anderen Artikeln war wenig Verkehr. Es notierten je 1000 Kg: Weizen, märt, 156 bis 159 (ruhig), Roggen, märt, 132 bis 136 (etwas fester), Sommergerste, Brau­gerste, 158 bis 166 (still), Wintergerste, Futter­gerste, 145 bis 155 (still), Hafer, märt, 127 bis 134 (ruhig): für je 100 Kg: Weizenmehl 21.75 bis 24.75 (still), Rvggenmehl 19.50 bis 21.75 (stetig). Weizenkleie 9.20 (stetig), Roggenkleie 8.80 (stetig), Raps 280 (still), Leinsaat 390 (still), Diktoria- erbsen 18 bis 20, kleine Erbsen 14 bis 15, Futter­erbsen 13 bis 14, Peluschken 10.50 bis 12, Wicken 13 bis 14, Lupinen,blau, 10.50 bis 12, Seradella, «alt, 13 bis 14, Seradella, neu, 11 bis 13, Raps­kuchen 10, Leinkuchen 21, Trockenschnitzel 8.50, Kar­toffeln, weiße, 2.80, Kartoffeln, rote, 2.80; für je 50 Kg . Weizen- und Roggenstroh, drahtgeb., 1.00 bis 1.10, Haferstroh, drahtgepreßt, 0.90 bis 1.00, Stroh, strohseilgebündelt, 0.80 bis 0.90, Häcksel 1.25 bis 1.40, Wiesenheu, gut, gesund und trocken, 2.30 biS 2.60, handelsübliches Heu 1.60 bis L90.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Gießen. Donnerstag, 29. Mai. Christt Himmel- fahrt. Stadttirche. 97,: Pfr. Mahr. Johannes- kirche. 9/2: Pfr. Bechtolsheimer. Kapelle des allen Friedhofs. 2: Pfarrass. Hertel. Auf de« Gelände der Waldbühne. 4: Waldgottesdienst Pft. Bechtolsheimer. Wieseck. 9 7,

Katholische Gemeinde«.

Gießen. Mittwoch, 28. Mai. 47, u. 7 Deichte. Donnerstag, d. 29. Mai. Christi Himmelfahrt. 61/, Beichte, 7 Messe, 8 Kom., 9 Hochamt m. Pred.» 11 Messe m. Pred., 27, Vesper m. Segen. Grünberg 97, Hochamt m. Pred. -

(In einem Tell der Auslage wiederholt.)

Arbeitsaufnahme in Mannheim.

Mannheim, 27. Mai. (WTD) Der Streit bzw. die Aussperrung in der Metallindustrie von Ludwigshafen und Mannheim ist nunmehr been­det. nachdem heute morgen die Wiederaufnahme der Arbeit beschlossen wurde.

Dor einer Regierungskrise in England.

London, 27. Mai. (WTD.) Der parlamen­tarische Derichterstatter desDaily Rews" mel­det: Wenn die Regierung bei der Abstimmung über das Gehalt des Arbeitsministers am Don­nerstag geschlagen werden sollte so würde sie entweder zurücktreten oder Dem König an» raten, das Parlament aufzulösen, Damit sie an das Land appellieren könne. Ein Beschluß in dieser Hinsicht sei bereits von Häuptern der Partei gefaßt worden.

Sommersprossen MBMMHMill ......................

gtzt ijt es Zeit, Sommersprossen, Leberflecke, gelbe :cke im Gesicht und an den Händen zu beseitigen rch Bleichen mit Klorokrem und Moroseste. Un- schädlich und feit Icchren bewährt. Mit genauer An­weisung in allen Chlorodont-Berkaussstellen zu haben.