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'2>eiu> 'rmrroe tetc^bottigc< Cötaicrtxn uver bte Pläne ihrer Orgamatwn geworben. Die Verneh­mung der Festgenommenen bauert noch an.

Die StrafgerichLsreform.

05 er Um. 26 3an. (Wolff) Wie uns der Deutsche Richterbunb mit teilt, faße bel­len Straf juntUommiffwn zur Strafgerichtsrelorm folgende Entschliehang:5>ie deutsch: Richterschaft begrübt die Verordnung über die Gerichts Verfas­sung und Strafrechtspflege vom 4. Oanuar als einen bedeutenden Fortschritt auf dem Gebiete ber Strafjufiy. Zwar find über einige Einzelheiten ber Verordnung die Meinungen ber Rich.ee ge­teilt. So ist eS zweifelhaft, ob die höchsten beut schen Gerichte noch ebenso gründliche Arbeit werben leisten fönnen, wenn kunf.ig die Senate bes Reichsgerichts start mit sieben nur noch mit drei Richtern beseht sind.

Ruch toetben viele erfahrene Kriminalisten be* dauern, baß bet Staat mit bet Abschaffung der Strafkammern eine bewährte Handhabe zur Bekämpfung beS gewerbsmäßigen Der- brechertnmL ans der Hand gelegt hat.

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Aus Stabt und Cano.

Ttesten, Öen 28 Jammt 1924.

Verseyungen in den Ruhestand.

Auf Grund des Gesetzes über die Alters­grenze ber Staatsbeamten treten am 1. Fe­bruar 28 hessische Staatsbeamte in den Ruhe­stand. Unter ihnen befinden sich folgende:

Oberlandssgerichtspräsibent Dr. Georg Best in Darmstadt

Minist erialbrrekwr Daniel Lvrbacher tn Darmstadt.

Landgerich spräsidmt Geh-Rat Karl Theo­bald t Li Darmstadt.

Landgerichlsdirevvr Rudolf Prätorius tn Giehen.

Landgerich Sbirck vr Ma,Schtlling-Trh- g o p h o r u « in Darmstadt.

Cb la d Sg.rich «rat Georg Diesfcnbach tn Da imstad' .

Oberla b Sgcrichsrat Karl Pfannmüllet in Daimstadt.

Amtsgerichksbirettor Geh. Zustizrat Karl Landmann in Offenbach.

2lm Sgerich ebir-Tttor Geh Zuflizrat Karl Warthorst in Friedberg.

Oberamtsrichter Geh. Zustizrat Friedrich D i e r a u in Fürth L O

Oderrnntsrichtet Geh. Zustizrat Dr. Ludwig Fischer tn Lorsch.

Oberamlsrichler Geh. (Zustizrat Alex. Frist tn Alsfeld

Oberamtsrichter Geh Instizrat Fran- Aof- finger in ®rof>Umftabt

ÄnstaltSgeistlicher Pfarrer Karl Roth tn Butzbach

Bureaudirekwr Karl Mann in Gießen.

Oberjustizinsvektor AlblnuS Blößer tn Vilbel.

OberjufHjlnfpeftDr Zakob Fischer tn Bad- Rau heim.

Strafanstallshauptwachtmeister 3nt Actn- stabt in Butzbach

Stoafanstalisoberwachtmeister IXnt. Hoff­meister in Butzbach

StrafanftaltsoberWachtmeister Adam Röder in Butzbach

Rus diesem Anlaß ist den Beamten die An­erkennung der dem Staate geleisteten langjährigen treuen Dienste ausgesprochen worben.

** Prof, Dr. HanS Schneiderhöhn, dessen Schaden von unserer Landesuniversität wir bereits meldeten, wurde geboren am 2. Juni 1887 au OHatrn, studierte an den ilntx füllen F ei- bürg i Br., München und Gießen. Vom 1 April 1909 bis 1. Oktober 1911 war er Assistent am Mineralogischen Institut der Universität Gießen. Hier promovierte er zum Dr. phil. In der Zeit vom 1. Oktober 1911 bis 1. Februar 1914 war Dr. Schneidethöhn als erster Assistent am Mine» ralcgisch-petrographischen Institut und Mu'eum ber Universität Berlin tätig. 1914 unternahm er eine Studienreise nach Afrika Don dort 1919 rückgekehrt, habilitierte er sich im (Zull bei ber Raturwisfenschaftlichen Abteilung der Universi­tät Frankfurt für die Fächer. Mineralogie, Petro­graphie und Lagerstättenkunbe. Seit Beginn bes Sommersemesters 1920 hatte er an genannter Uni­versität die Vertretung bes freien Ordinariates für Mineralogie inne. Am 1. Oktober folgte Dr. Schneiderhöhn einem Rufe als etatsmäßiger außerordentlicher Professor für Mineralogie und Petrographie an die Landesuniversität. Seine Ernennung zum planmäßigen ordentlichen Professor erfolgte am 1. April 1922. Gin an ihn im Juni 1922 ergangener Ruf ber Universität Hamburg wurde abgelehnt. In den Osterferien 1923 hielt Professor Schneiderhöhn, einer Ein­ladung der Universität Kristiania folgend, in Rorwegen einen mehr-wöchentlichen Kursus über mikroskopische Erzuntersuchung ab.

Südwest deutscher Rundfunk. In einigen Wochen sobald die erforderliche große Sendestation in Frankfurt errichtet sein wirb - steht die Eröffnung beS südwestbeulschen Rund­funks bevor, der ähnlich wie der schon bestehende Deiliner Rundfunk Rachrich'en und Unterhaltun­gen aller Art drahtlos bis auf Entfernungen von 150 Kilometer von F.ankfurt aus verbreiten wird. Gießen fällt mitten In die gute Reichwei'e dieser Station, und viele Gießener warten gewiß schon mit Spannung auf die Eröffnung diese« Rundfunks, um sich nach Beschaffung der erfordere I Hajen Apparate und Genehini-tungen daran be­teiligen zu können. In F anksurt wirb vorläufig der Runbsunk mU einem kleineren Sender für die Stadt und die nächste Umgebung ausgeübt. Die Interessenten haben sich aber dort bereits zu einer ..Gesellschaft von Freunden ber Radio-Tele- dbonic und -Telegraphie". dem .Sübwestdeutschen Radivklub'. zu'ammengeschlossen der auch Orts­gruppen in allen Orten errichten will, ble von bem großen Rundfunk später er-reicht werden Wie wir hören, ist hier in Dießen bas Physika­lische Institut der Universität bereit die Bildung einer solchen Ortsgruppe in die Hand $u nehmen. Es bürste sich empfehlen, daß die Interessenten In unserer Stadt bem Institute bter, Stevhanstraße 24 ihren Wunsch einem solchen Vereine bcUu treten. baldigst mitteilen. Tann könnte in nächster Zeit eine Gründungsver- I fammfung einberufen und damit zugleich die De- I zichlingen zu bem Frankfurter Haaptverein auf- I genommen werben. Es ist ratsam. baS bald in die CEeg« zu leiten, ba das amtliche Organ ber Süd- I west deutscher, Runbfunlgesellschaft und beS 5 anf- furter Radivklubs, ble .Radioumschau" die allen I Mitgliedern kostenlos zu geht, ihr Erscheinen be­reits begonnen hat.

* Unstatthafte Sammlungen. Wie man uns mitteilt, sollen in ber letzten Zeit mehrfach Einzel fammlungen von Erwerbs­losen bei hiesigen Geschäftsinhabern vorge- kommen sein. Die Sammler hätten babei etn Schriftstück, in Maschinenschrift ausgefertigt, mit Stempel unb der Ramensunterschrift Schmidt*4 versehen, vorgezeigt. Das Ergebnis dieser Sammlungen kommt, wie uns von den Führern der hiesigen Erwerbslosen mitgeteilt wird, nicht ber Gesamtheit der Erwerbslosen

zugute, weshalb es ratsam wäre, den Samm­lern nichts auszuhändigen. Wir find der Meinung, daß man 'unsere Geschäftswelt mit ben Sammlungen in ben Läben über- baupt verschonen sollte, und zwar ganz gleich, w e r bie private Sammelstelle ist. Man sollte die Bekundung der Hilfsbereitschaft, die unsere Geschäftsleute bisher in dankenswerter Weise stets bewiesen hat, dem Zusammen­arbeiten von Wohlfahrtsamt und Ge­schäftsinhabern bzw. deren Berufs- I

Diese Rachteile werben aber durch ble Vorteile aufgehoben, die lange «geh:g en Wünschen ber wei­testen VolkSkreife entsprechen. Die Freunde einer stärkeren Beteiligung des Volke« an der RechtSpstege sehen alle ihre Forderungen er­füllt. In ben Gerichten erster Instanz unb In der Berufungsinstanz, überall sitzen Männer und grauen au« b.mt Vrl e neben den Berufsrichtern. Sie aebrt en al« Schöffen H a n d l n H a n d m r t den Richtern, nicht mehr wie bisher ün Schwurgericht scharf von ihnen getrennt. Zeder- mann weiß, hab da« verfehlte Trennungs­prinzip de« Schtvurgerich s oft zu schweren Fehlsp rüchen geführt hat. Diese.- Schaden ist jetzt beseitigt und ein großes Schöffengericht tritt nunmehr an bie S elle des Schwurgericht«.

Dir Richter erhoffen von bet völligen Durch­führung be« SchöfsenprmzipS, mit bem sie durchweg gute Erfahrungen gemacht haben, eine bebeutenbe 6'ä Jung de« TolKverlrauen» zur Ctrafrechtspflege.

Tie Fälle, in denen bie Derorbmrng gestattet, daß Richter ohne Zuziehung von Schöffen als Einzelrichter entscheiden, find sorgfältig aus- gewählt und mit verschiedenen Sicherungsmaß- regcln umgeben. Tie Befürchtung, baß ber Einzel- vx^iev eine zu große Machtbefugnis erhalte, ist daher unbegründet. Seine Befugnis, bei der Er­füllung aller Vorbedingungen auch Verbrechen abzuurteilen, kann das richterliche Verantwor­tungsgefühl nur stärken. Erfüllt ist auch bie alte Forderung ber Berufung gegen Strafkammer- urteile. Der Berufung unterliegen ferner die meisten Fälle von Verbrechen, die bisher von den Schwurgerichten abgeurteilt wurden unb jetzt den Schöffengerichten zugewiesen find.

Erfüllt ist endlich auch bas Verlangen nach der Mehrheit von zwei Dritteln Stimmen für jede dem Angeklagten nach e l ge En scheidung auch in der Straffragt, sowie die lange ge­wünschte Durchbrechung deS Legalität«* pikrz'ps.

Leichte Fälle, tn denen bie Schuld deS Täters gering ist und die Folgen ber Tat unbedeutend ftnb, brauchen nicht mehr verfolgt zu wer- den. Dem Deutschen Richt erb und ist bekannt, baß bie Verorbnung in ber Politischen Tagespreise urtb Insbesondere aus den Kreisen der Anwalt- abfällig beurteilt worden ist Der Richterbund ist aber übenzni'*t daß bei der »aftpe-t D.irchsüh uni D rorbnung ihre Vorzüge bald allgemein erkennbar hervortreten werden.

Dom Hessischen Dolksbund.

Zu dem Bericht über bie b esjahrige Kasteler pabr<^>?r'amrnfung ist nvch folgenbe Resolution über Rheinhessen nad^u!ragen:

-Der H D D protestiert in schärfster Weise gegen leben Verbuch, Rheinie sm im Gegensatz zu bem OBinen deS Volk-S aus bem Verband des Staate« zu lösen. Er verlangt von den französischen Besahungsbehörben, daß sie die Z u- gehorigkeit der Provinz zum hessi- sckien Staat unangetastet lassen, er fordert, daß der hessische Staat w-iter die Berechtigung erbin, die ^Beamtensttllen in Rhewhessm nach I^ung zu besehen: ferner, daß der hessische Staat alle Ihm zu stehen ben Steuerein­nahmen au« Rheinhe's u unverkürzt erhäll Er verlangt Freizügigse t aller Angehör-igen bes hes­sischen Staates zwischen bem besetzten unb unbe­lebten Gebiet lebi l ch auf Grunb eines Passes ber zuständigen Bürgerm i^er-ei und lehnt alle Er!chr:ewngen des inn T e fi^t Verkehrs zwi- fdxn ber besetzten wrb urchest-tzten Zo.re ab Ebenso berteirft er alle Erschwerungen beS De-kehrS in 3onc ^rcnA5cBlct dvn besetzter unb unbesetzter

Sern er verlangt der H. V. B, baß ber Se­tz ar a tl st enh e r r s ch a f t in den betreffenden Orten oe« besetzten hessischen Gebietes von den hessischen Behörden ohne Widerstand der fran­zösischen Besahungsbehörden ein Ende gemacht wird.

Zugleich warnt ber H. V. B die ReichSregle- bringend davor, im besetzten Gebiet deS Roe Inlandes irgendwelche Desttmmungen zu treffen welche eine LoSlösung der Provinz Rhemhessen vom hesti^chen Saal begünstigen und verbreiten könnten. Der H. V. V. fordert ferner Don der RelchZregterung, solange die Desehung von Rheinhessen dauert, weitgehende Unter- ftuhung des hessischen Staate«, um diesen vor den völligen Vernichtung zu bewahren."

Kleine politische Nachrichten.

Die ReichStagsfraktton der Deutschen De- Partei hat anstelle des bis­herigen Vorsitzenden unb tum Ersten Dürgermei- fter von Hamburg gewählten Pelersm Abgeorb- neten Koch-Weser zum Vor'itzenben unb Er­kelenz zum zweiten Vorsitzen.en gewählt.

Omi&aDe Hervö. ber VertvauenSmann bes ^lhfeeS. schreibt: Da« Ministerium, ba« in ben letzten Wochen sehr krank war, hat sich enblich öeftecn der Mehrheit wieder ge­nähert unb damit eine neueDitalitätge- funbem Wan muh sich über dieses Wieberfinben unsere« Ministerpräsidenten tn letzter Stunde freuen; ein längere« Mißverständnis zwlsche,i ihm unb der Mehrheit hätte das Land tn eine unentwirrbare Lage gebracht.

Dle Sachverständigen.

London. 27. Han. (WTV.) Der Pariser Berichterstatter der .Suitbat) Times" er Hart, daß Grand bestehe, der von Mac Kenna am Frei­tag auf der Generalversammlung der Midland Bank tn London abgegebenen Erklärung über die Aus iHten der Reparat vitsunterluchung be­trächtliche De deutung b.t)un e fen. Er habe vor seiner Abreise von Pari« nach London auf einem Essen, bei dem die führenden Persön­lichkeiten der Reparationskommission unb der Untersuchungsausschüsse anwesend waren, eine mehrstündige Unterredung mitPviu- car 6 gehabt. Am folgenden Tage hibe Mac Kenna einen drei Seiten langen Brief geschrie­ben, tn dem er zum Ausdruck gebracht habe, welche Wertschätzung er der intimm Unterredung vorn Vorabend zuteil werden lasse. Dieses Schreiben, bas natürlich vertraulich sei, werfe ein neues Licht auf Mac KennaS Folgerung über bie Ölendem ng ber Reulralttät. Don Parnser RegierungSseite wirb allerdings die Tatsache dieses Di-iefes be­stritten. Wie aus London berichtet wird, wird Premierminister Macdv iald mit Mac Kenna, ber sich zur Zeit in London aufhält, bar befen Ab reif« nach Derlin ver hanbeln Rach ber» selben Melbuna versichert man tn politischen Krei­sen, Macborald und Mac Äcmr> seien hi if'chtlich ber zu verfolgenben Politik vollkommen einig.

Die britisch« Regierung hat beschlossen, Lord Parmoor anstelle Lord Robert Tecils die Vertretung England« Im Völker­bund« rat zu übertragen. Um ein- en-ere Zu- fammenarbeü zwischen dem Fvrcign Office unb btm Völkerbund zu erreichen, werde "Parmoor ein Bureau im Foreign Office erhallen.

3n Tokio wurde die Vermählung zwischen dem Krvnprin-en H t r o k i t o unb dec Prinzeßin Ragakv Vollzogerr.

Kreis Friedberg.

e $utjba<$. 26 3irt Hier ist eine De» tnegung emgeleuet worden, die auf den AuS- Realschule zur Oberreal­schule abzielt. Man ist sich darüber klar, bah

KreiS Lauterbach.

T, p°uccf,<1*' 28 Oonuar. Ser Wlge ?x6cirtblIt>un8,berein bat sich au la?.

. -Lauterbacher Anzeiger" zufolge ist der Verein, ber wie kaum ein anderer berufen ac- ?>efCn Ansätze auf bem Boben gemein- zu versöh...

ba« Getriebe ber polittfchen Le schäften gezogen unb aus perfönlich^'n aubm her gegen ihn ge-

solcher kann mit 2e d-ertahrig« Tätigkeit zurückbkicken. 5LS: Ei« beträchtllche Dolksbil ungs-

Ti 'zelvortröge, T'eiter- auf'uh u-grn, Ken erte, TeNamationSabe ibei go leistet nwcbetr Lauterbach Hit damit ben trau* «n O^bm erlangt, t«ß m einem Zeitraum von 20 -wer VolkSbilbungsvereine lbre Tätigkeit einstellen muß.«

Wie ber .Reuyork Heralb" berichtet, bezieht sich die Sncmete, bie ba« Erste Sachverstänbigen- Äomitec über btc beutsechn Eisenbahnen ter- an stall et hat, auch auf btc Einnahmen aus ben Ruhreisenbahnen, bi? als De st a n b- teil ber bubgetären Einnahmen beS Reiches betrachtet teer'en. Die Sachverständi­gen seien darin einig, daß man nichts von den deutschen Einnahmen auf geben dürfe, wenn eine Lösung, die sich auf das ganze Re'ch bezieht, gefunden würde. ES fei jedoch mögllch, daß ern Teil dieser E.nnahm^n, namentlich die aus bem Ruhrgebiet, ausschließlich für Repar a- tionszahlung cnDeruenbung finden könnten.

(Entstand und Nuft'and.

London, 27. Jan. (WTBZ Der diplo­matische Berichterstatter deS Observer schreibt, bevor eine Verkündung der britischen de j u r e-A nerkennungSowjetruhland zu erwarten sei, müßten bestimmte Probleme geregell werden. Der einzige Unterschied zwi- scl)en der russischen Politik und der augenblick­lichen brllischen Regierung und der der letzten sei, daß die augenblickliche Regierung bereit sei, die britischen Verpflichtungen gegenüber Rußland bezüglich der Feldzüge Denikins, Wrangel und anderer zuzugeben. Es werde daher erwartet, daß die britische Re­gierung zurgegenseitigenStreichung der britischen und russischenSchul- den, soweit Regierungsanleihen in Betracht kommen, bereit fei.

Die Dschechisierunq Dentsckt'BöhmenS.

Prag. 28. I<rn. sPrtv.-Tel.) Rach dem Pra­ger Tageblatt beabsichtigt die Regierung, Im nächsten Jahre 15 bis 20 Hektar Gan ^wlrtschafts- jboden in Deutsch-D'-Hmcn za kultivieren unb dort tschcchlsche Arbeiter anzusiedeln. Die FDeutschnationale Partei hat in dieser Ang legen- heit bereits eine Interpellation an den Minister ^-es Innern gerichtet.

Der polnische (Üufbrit.

Warschau, 26. Ian. (WTB.) Eine Ver­ordnung des Präsidenten der Retzubltk schafft als polnische Münzeinheit den polnischen Dulden (Zloty), ber e/31 Feingold enthalt und in hundert Groschen eimeteilt ist. Es sollen Goldmünzen zu hundert, fünfzig, zwarrzig, zehn und fünf Gulden, Silbermünzen zu fünf, zwei, etnen und einen halben Gulden, Rickcl münzen zu zwanzig und zehn Groschen' und Dronzemünzen zu fünf, drei und einen Groschen zur Austzrägung gelangen. Das Recht zur Münzprägung Hal nur der Staat. Der Finanz- mtnifter wird dm Zeitvunkt festsehen, wann die neue Münze in Umlauf gesetzt werden soll.

Die Wahlen im Saarland.

Saarbrücken, 28. Jan. (Wolff.) Die Wahlen zum saarländischen LandeSral sind rubln verlaufen. Die Wahlbeteiligung scheint im allgemeinen etwas größer gewesen zu sein als bei den letzten Wahlen. Aus den bis jetz^ vorliegenden Teilergebnissen ist ers-chtlich, daß ble Saarländische Landespartei, Partei der Franzosensreundc, s e h r k l a g l i ch ab ^"schnitten hat. Sehr starken Zuwachs scheinen die K o m m u n i st e n erßal en zu ha­ben. c Landesratswahlen in ihrer Gesamt­heit weisen bis zur Stunde folgendes Ergeb­nis auf: Z e n t r u m 98 662, Sozialdemo­kraten 44 536, Deutsch -saarländische Dolkspartei (Liberale und Demokraten) 32 058, DeutschnationaleDolkspar- tei 2791, Haus- und Grundbesitzer- Partei 9178, Kommunisten 39311, Saarbund (Franzosenpartei) 5586.

Die Mandate verteilen sich bisher wie folgt: Zentrum 14 (l6), Sozialdemokraten 6 (5), Kommunisten 5 (2), Deutsch-saarländ. Volks- Partei 4 (Liberale und Demokraten bisher zu­sammen 5), Haus- und Grundbesitzerpartei 2 (IX Dcutschnationale 0, Saarbund 0.

Eine kommunistische Delegierten­konferenz anfgehoden.

Hamburg, 27. Han. (WTD.) Rach Mtt- tedungen ber staatlichen Pressestelle tourte von ber Pvl'z t in HummelSbütteleineVer- iammluna ' o m m u n i ft l cher Delegier­ter aus Rord west deut schlau b, Berlin unb Leipzig aufgehoben. De 55 Teilnehmer an ber Versammlung wurden verhaftet. In ihrem

j Weiterer

Bezugspreis-Abbau

' de« Gießener Anzeigers für ben Monat Februar durch Erhebung von zwei Halbmonatsraten in bet Hohe von je

1,15 Golbmark

"Ebst 10 Gvlbpfennig für Träg er lohn. Fälligkeitstage 1. unb 15. Febr. Zahlung de« DezugSgelbcS für den ganzen Monat mit 2.30 Golbmark nebst 20 Goldpfenuig kur Trägerlohn bevorzugt. FälligkeitA.

tag 1. Februar.

Derlag des Giehener Anzeigers organifation überlassen, denn nur auf diese Weise wird es erreich: werden, daß die Spen. den in gerechter Weise allen Hllfsbedürf- tlgen zu kommen. Die Gebe freudig keil unserer Geschäftsleute wird dabei sicherlich nicht ge­ringer sein.

« E b st a h l. In letzter Zeit wurde auf ton Gelände eines hiesigen Werks eine zehn Meter lange lleingliedrige Schlffskette, Glied- starke 8 Millimeter, entwendet. Sachdienliche Mitteilungen erbittet die Krimmalpolizcl.

Diee Anmeldung von Brot- getrelde- und Mehlbestänben, die nach der Verordnung vom 23. Oktober v Zs erforderlich war, ist nicht mehr nötig, da jene Verordnung durch eine neue des M nlstertums für Arbeit unb Winschaft aufgehoben vor- den ist.

Vornottzen.

7- Ta geSkalen der für Mvnr^g ?sJn >ur 1X14 Deutschtum im Ausland: tw Augustiner Hauptv.-r ammlung - Friy-Rcu- ter-Abcnb: > ,S älhr im Kath. DeceinShauS Gast spiel deS On.tl Drä'iz-Darsteller« Anton Mekzec Palast-Lichtspiele: Filmvvrtrag: ®tnc Reise mit dem AuSwandererschlff nach Südamcrifo; Da« örboeben in Iapan. - Lichtsp elhaus, D'hnhof. st raße: Die Tragödie ber Liebe. Da« Erdbeben 'n Japan unb Ehaplin solo allein.

. . Ötabtlbeaterbureau

totrb uns geschrieben: Aus bie morgige Llufsüh-

'? 1 1 £1 bic du ermäßigten Preisen ftattftnbct, lei bclonbcr« bingewieseri. ba es die lebte des Werkes ist. In dieser Vorstellung wirb Herr C a m b e r t i n ben Othello spielen, ba ein auswärtiger Intendant den Künstler gern in einer klassischen Rolle sehen möchte.

L 3. öffentliche Vortrag in

iber Aula ber Universität finbet am tommenben Donnerstag abenb statt. Prof Dr überDie Entwicklung ber'Ito

'n Goethes Faust". (Siehe 2ln;eige

wissenschaftliche Flug.

Sportoeretn labet ju einer morgen cbenb lm Eal6 Örn ft Ludwig statt findenden

MltAlleberversammlung ein.

, . Die Frauengruppe ber Deut- schen Demokratischen Partei hält mor- EÄÄ"* -u,'

L0cNervoranSsoqe

Zunächst toitiwr leichter Frost, bann milder und trübe mit Ricberschlägen.

Lanvkrclb bNctzcn.

-. ~ 1® 1® d, 25. 3an. Gestern begingen

bie EhelQite D anld $ef tor und Frau Elisa- 7^ n 5^ im engsten Familienkreise da« Fest der Goldenen Hochzeit.

* Reiskirchen, 28 Zan. Bei ber gestrig«, Dürgermeisterwahl, IL» buich be Amts- meberkgung b.« Dstr^errnciiters La u n«pach rberlich geworbm war, erhirlten ber Land- . Wirt Phtt PP Schorn ber 173. ber Eienbahn. arbetter Ludwig Jünger 170 unb ber Landwirt Hemnch 3 u n g e r 83 Stimmen. Es ist Stich- wa hl zwischen Pt.ilipp Schornber unb Lud- trig Qungcr erforderlich Al« Tag to Stich- Wahl ist ber 10. Februar bestimmt worben

Kreis AlSfcld.

.^.^^^lb, 26 3an. Um Mittel zur Er- rtchtuna weiterer Wohnhäuser zu be­kommen. hat unsere Stabtverwalkung einige ber Stabt gehörige Wohnhäuser zum Ver- kauf ausgeschrieben. - Die Volksküche lm Weinhau«. bie Ende Hohember n. Zs in« Geben trat, enodll sich mehr unb mehr als eine fegen«- Zh,?m u bie ,i^rrn Zweck vollauf

^111 3n den erften Tagen ihre« Bestehens tour* den etwa 200210 Portionen Mittag s en nertetü.

Ü übergroße Aufgabe dadi«^ ba* rfne Anzahl Arbeiterfamilien triebet ibr Brot oerbienen können e wa« erleich ert toor- den; « toerbwt |etjt nur noch 160-170 Porltoneo rai«geöebcn^ Aber noch Ist die Gage auf dem Ar- bettömarft lo mißlich und bi« Derbienstgelegenhett JW? Wohkf2hr:-einrichtung unto oingt gesichert bleiben muh Wiederholt ist (n den jungften jkiaen in dem Gir en- und Wiefen- .>w«Lo.fchen Kreisfra-ike.hni- 1 nd Krone ein beobachtet worden, da« durch

Einheit stch hier offenbar um zwei Exemplare des Seidenschwanzes der rm nordischen Polarkreis heimisch ist und nur bei Hartem Schneefall feine Heimat verläßt. Man bat Mer diese Vogel, die die Größe einer Taube und ^erlleid haben, seit Iahrzebn- ten nicht beobach:et.

R». Dad. 3e SrWahr ü Kalch«l!^ in Äur3H*den Wien vcllic b SorfierdW-11 $ürfi wird viä rantg ntbnm-

spd. Fran ta der Ärv« «psLnacr find lurüägegai bdtimflrit kann ben, ba Dkl. of gemcDd tp.*rZ>ci loser £>.)n? Den hci6fn (Wt-J bunb und du grlelllchast einer groben L txrän zusam ftcCimg. dk w soll, wird cinr' tarntet Fvankfir ersparni-g SoTfien Darha .eboben unb rottfl Verden. 2 tenfrtllen 1 5rüti ahr siatlfl vahlen mit blbaturenc vegung geht In schot Dankngel zu tcflto? lm 5 nillrrt smb. 0 Dadlrn bckeill, fclhaft, da trlci stimmt sind in anschlichen tw>| mrmefjr endgüs g'Nr-ten ( 'tiuf), ber unb schluh. ben l^ch sich ziekn Ö4bl bk QHltt sich i n ber stvidlaer Drückenbau M eine öltr «mgen.

Mr Wi ob MD bann mit m frerlTen ® J- Wuar ab IreieDUch IM & «ncr Äovtli »dapstichÄ ?°bren,

- cu. 8^ Lehr 1 J^enbOrf kl ?°'Seldsch ?^ehr l b: über 50