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Groß und Klein zu Deinen Filmen, weil man Dich seit dem „Kid“ lieb gewonnen hat Wir aber freuen uns, daß
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Du hast Deine Weltreise vollendet und bist in London, Rom, Paris und Berlin wie ein großer König empfangen worden. Die zahllose Gemeinde Deiner Freunde hat Jackie
sehen können, denn alle Erwachsenen und Kinder unserer Stadt werden den Höhepunkt Deiner Kunst in dem Film „Lang lebe der König“ in der
Ge- drr
tuen heiratet die Frede, Papa?"
,'lDeib nicht Weih wenigstens nichts neueres Man sagt, einen Missionar aus Kolonie."
„Und das gibt die Mutter ju?“
„Mus; wohl so sein. Ich kvnnnc mit
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Freitag, 28. November 1924
Abschieds-Konzert der Andreas-Hofer-Truppe Großes Schlachtfest Samstag, 29. November 1924 EroffeiMEigs-Konsert der neuen Kapelle, die lustigen Anipertaler
Coogan
einen glänzenden Empfang bereitet Nun hast Du schon lange wieder Deutschland verlassen, um Deine Arbeit in Amerika fortzusetzen. Gern aber
zahlreichen Filmen, in denen Du gespielt hast, wir jetzt endlich den größten und schönsten Film von Dir in Giessen
„Ich kenne die Art deiner Selbstpersiflage." gab er yirud, „sie ist mir nicht nai. Sie stört mich zu öfterem, ab.r das soll lein Borwurf sein. HauptsacL ift mir, dah die erbetene Bedenkzeit im Grunde genommen nur ein diplomatischer Kniff ist."
habe ich nicht gesagt"
,€-o ungefähr klang es."
„Sin Irrtum, Papa. 3d) Äa fierte nur. dah es nicht notwendig sei, dem Onkel unsre Begehrlichkeit zu zeigen immerhin, ich ersuchte um 'BedenkzÄt, um eben über - gewisse Bedenken btnauszu kommen
„Welche Bedenken noch, Gert?"
Ter junge Mann entzündete mit gemachter Langsamkeit eine Papierzigarre. ®r mied vor dem Bater stehen
„Bergönue mir bi? letzte Auseinandersetzung mit mir selbst, "Papa." sagte er. „Es fliegt in dieser nicht alltäglich n Ar»g legeichrit nicht alles so flink über die 3unge. Aber verlast dich darauf, dafi ich auch unlre etwas pvrkör gewordenen Der- hältniss« bemck ichtig.n wer e In starkem Maf.e, verlast dich darauf. Groh-Ponar ist alter Fami- lienbcfih, den möchte ich nicht verlieren. Mein Liplomatcnberus ist interessant, aber nicht etn- träglich. Wir zch en beide vom Kapital. Siche» iimg der ^ikunst ist auch etwa- wert. Und diee sonderlxrre (Zhe tut ja nicht weh. Drei Jahre lang bin .ich verheiratete' Junggeselle Strohwitwer tonn man nicht gut sagen. Pseudogatte ist das richtigste Sir. aus Ternrin g s tzter Ehemann. Die Gesellschaft wird ihre Wichen machen. Begleitest du mich in den Klub, "Papa? Ich mochte da essen."
„Kann leider nicht," erwiderte der alte Herr. „Ich habe mich mit dem dicken Walrofi, dem ftempten, im Kaiserhfi verabredet. Doch lafi dich nicht stören. .Btona seh? id) dich in Orofi-Pomar?"
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Wmlr amt *r Engeln, der uö- yteuer Gerharts, etn Inventarstück aus 3'rt'O- Ponar , , , ___
.Guten 2lbend. Friedrich." faltr Klemen« sie sprach vortrefflich fctitSd) —, »der Herr Gras schon b»T .
Bein gnäfrigw Sröuk'in. ober er bat .wi . em Ähib :el pb -iert. gnädige» '^^le.n möchten es sich bequem machen, gegen halb dt sei er hier." _ ,
Lr half Sleminc« aus der Jacke und nafrii rhr den Hut ab Dann öffnete er die *5ür zum Arbeitszimmer 'eines He.rn .
„Stollen Cie sich nicht ft6tx*n. Friedrich," fuhr sie fort, „i<$ nebm' mir ein Buch vor und uxwte gefrulbig An baS Dartcn oin ich gewöhnt "
Sie toorl >ich auch gleich in einen dec schweren Cdfd am 'litteit ch -5 * war ein belxigtidK*» Iunggcfellcuzimmer. mit Büchrrsch.änle.t aa let Bränden, breitem Schreibtifä. einem mächtigen Diwa^t, Massen darüber, vielen übeiciaaiiterge* legten Teppichen. Die Teppiche waren txtd Kostbarste. tonst gt? das Gemach •cin.i'c; Juhtxinfr
Ftiedrich tna noch stebrn geblichen. Gr war merkwürdig eifersüchtig aus das Liebchen seines Herrn, aber er tro;u. gern seinen Gefühlen.
„Lherrtz. Kognak ote; ein süfie> Schaäpsche >, Fräulein lernence? fragte er.
Sie lachte. „Lieber alter Sreicric," rief sie. „Sie kennen meine schwachen Seiten! Habt Ih noch von dem grünen Ehartreuse. der wie nach Frühling schmeckt?"
„Alics noch da." .urtwortetc der Alte, verschwand und lehrte tald wieder zurück, ein Tablett mit einer Originalslasch? und einem Likorgla» li der Hand das er- neben Elemente auf den Tisch setzte. Sr' tiefi den lichtgrrrnen Gewürzweln in dos GläSckren Niefien, neigte wie grutzend den Kopf und trat ab
Clemence I'alte von den .ruf dem Tisch ? liegen,- den Büchrrn und Zeitschriften eine Broschüre genommen Die bliet- .ruf ihrem Schatze liegen, ^i« trank zunächst in Heinen Schlacken das Glas leer und tüllte es von neuem. Sie machte sich nichts aus Mein und verschmähte den Lhanipagner. aber lufoen Likör liebte sie und lief) ihn gern ganz langsam über die leicht gehöhlte Zunge rinnen.
(Fortsetzung folgt.)
. '-morgen oder uDermocgcn " 9t .ray n re Hand des Baders, zögerte aber noch einen Augenblick . . . ."Die geht eS eigentlich in Ztoppietsch?" fnagle er. .Hast du von Freye Elstern und ihrer Mutter wieder einmal etwas gehört?"
„Bickfis. Fst ja auch ausgeschlossen seit aber doch — aber doch, irgenfr jemwrd erzählte gelegenUich, auch die Freye stände vor ihrer Hochzeit! jawohl, das erzählte mir ich we.h nicht gleich, wer .»brr es war so."
„Sie Freu - vor der Hochzeit,' wiederhol e Gert. Er war anscheinend matzlos verblüfft. e3ft das zu glauben?**
„Warum nicht. 6ie wird froh sein, von der verrückten Mutter fortzulematea.
Die beiden Herren bliebe wieder stehen
^M», ich schwetcke nun rech:« ab." fjjte der alte Gras. „Aodio, Gert -- und ick' bitte d.ch nochmals, mach' uns nicht iwch einen Strich durch die Rechnung, verstehst fcu?“
„Ich denke nicht daran. Ich will nur. . .
E$ teile auch Ihrem Seltne
so ergehen, darum gehen Sie mit Ihm heute am letzten Abend in den Vortrag des Fremdenlegionärs Specht über seine
Verschleppung
als 14jähriger Junge und seine
r«*, etn paar hübsche dunkle -Aigen, tn bereit 3riS ein lockendes Lächeln stand
Sie war modisch gekleidet, nicht vhae Getoll- sucht, auch nicht h?rarÄfordernd. Jüan fomtic sie für eine junge Dame von Weit halten, aber in der Berfassung der G.L.-ll chitt rangierte sie tiefer. sie war nur Kinderfrau lein, andere sagten Srzichtrin, hn Hau<e des Bicomte Kodama
Seine Gattin war eine Französin, un< d« Dicomtelle hatte 6 lernen c? Savary aus ihrer Hei- nut mitgebracht. Das sehr arme Mädchen war mi. ihr im gleichen Klötzer enogen worden, und fte hatte sich der Berwaitzen tun ro lieber i."gern- mmen, als sie in der Fremde ei.x ih' freund- ch ältlich gesinnten Gesell'chafterin vedur te. Spa- tot übernahm Zemente die Erziehung der Kinder und machte das ausgezeichnet. Sie war klug, kprachgctrandt. immer g-esällg und wiilsähctg. sie n>a; unentbehrlich für den Haushalt ic* B.com« te'Te, kfie ihr deshalb auch viel Freiheit sorgenlos gestattete.
Elemence suchte nach einer Droschke fand s e und lieh sich nach der Neuen Wilt-etmstrafie tohren. Da lag die Wohnung Gerhart HvraS. Es. ivar ein gefdloftener Wagen, so datz Elemence ungestört ilyre Toilette n«hprüsen konnte.
Sie lehnte sich zurück in die ver'chvlsenen Polster des WagniS. Sie hatte mm den Sch eier gelüftet. Aus dem reizenden Rund deS Ge ichtS sing sich ein Schatten des Sinnens. Sr verdamm eNe schnell, ein keckdreistes Zucken bewegte die Lippen, ein Funke sprang in das Schwarz- uiaun der 2tugar rrnb entzündete eine rasch aus- glüh.'nde Flamme, ein weiches Lächeln war ivie der Bachhall einer glücklichen OTbiung. Sie nahm itr tkinee Hcindtäschchen vor und öffnete es. Sie iah nach — cs war alles darin: Taschentuch. Börse Puderdöschrn. ein kaum tzandtellergrofier Spiegel in Silbrrfasiung, drei Blatt dünner Brief- begen aus sogenan.item ^iedcr'eepapier, ein gol- >c er Schi.'bevleistist sein Geckenk @erla.t?) und das Lederbcutclchen für den Hausschlüsiel. 'Rasch löste kie das- Stahlschlüsfelchen vom Strumpfband und schob cs gleichfalls in die Lederhalle. Dann betrachtete sie sich in ihrem Spiegelchrm und fand sich immer noch nicht alter geworden.
An der Ecke der Linden und Beu en Willelm- stratzc stieg Slenwnce aus _______ _____
Drucksachen «8er Art ftattung Itilrtin und^preiswrrt dir srühl'lcdr UnioersitStr.vrockrrei. R. Lange. Sietzen. Schultzr. 7.
Alten nicht mehr zusammen. Ich bin für sie ja nach wie vor der „Mörder" ihres Marrnes . . ."
Gerhart hatte noch zwrmzig Fragen auf der 3ungc. Doch er fragte nid)i mehr. „Wieder- fdtaun, Papa," tagte er. Mit gesenkten Kopfe schritt er davon. Der Kopf suchte nach Srinue- ningen. die überflüssig geworden waren.
2.
Um Aeuirzehnhundert trug ein Haus in der Berliner Liergartcnstrahe ein toe.tig bemerkbares Heines Schild mit einer geöftneten. g ldenen Blutne. einem Chry'anthrmum. ter Mappen' ! ame Japans. Hier redfricil? die j^rpani che Gesellt schäft.
(Sin junges Mädchen schritt in der zehnten Abendstunde durch den Borgatten des Hauses und irxmbte sich in der Skratze dem Potsdamer Plot» zu. Sie trug einen Schleier, aber unter der durchsichtigen Hülle fU) man anmutige 3ug-' von unregclmähigem Beiz, ein frisches Soub.eltenpro-
Die Schultern des .fiten Herrn zuckten, lieber gepflegt Gesicht skrich ein leichter Schatten Aeraer.
nach dem amerikanischen Vorbild neuzeitlicher Kreditgewährung für Beamte und Annegtellte liegt unbedingt sowohl im Interesse des Käufers, als d^s Verkäufers; der Bevölkerung, ihren Bedarf zu unglaublich billigen Preisen zu decken, da dio Mehrzahl der Verbraucher die ganzen Beträge für ein gutes Möbelstück, Betten, Teppiche, Steppdecken usw. nicht sofort zahlen kann. Ich lasse die Ware sofort in ihren Besitz übergeh n, da Sie Bedarf haben. Sie zahlen in wöchentlichen oder monatlichen Teilzahlungsbeträgen den Gegenwert ab. ohne Ihre übrige Lebenshaltung zu beeinträchtigen.
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