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tocrf unserer Stadt erfährt gegenwärtig «me bedeutende Erweiterung, tim die hochgelegenen Gebäiidekomplexe, welche namentlich rn den Sommermonaten an Wassermangel zu lei­den hatten, ausgiebig mit Wasser zu versorgen, wird z. 3t. eine Quelle gefaßt und mittelst eines 1600 Meter langen Rohrstrangs dem Hochdruck- behälter zugeführt; sie liefert täglich 300 bis 400 Kubikmeter. Das Quellengrundstuck am Hahn ent eich wurde von den Frhrn. Riedesel z. E. erworben. Die Ausführung der Arbeiten liegt in den Händen der altbewährten Firma Her- mami Hardt dahier. Das Wasser ist bereits durch das Chemische tintersuchungsamt untersucht und für g u t befunden worden. Die Wahl­versammlungen für Reichstag und Landtag sind auch hier völlig im Gange. Es sprachen bis jetzt Pfarrer Korell für die Demokratische Par­tei, Präsident Adelung für die Sozlaldemo- kratische Partei, Dr. Keller für die Deutsche Dolkspartei imd Dr. Leuchtgens für den Hess. Bauernbund. Sämtliche Versammlungen waren gut besucht und sind ohne ernstliche Störungen verlaufen.

Kreis Friedberg.

sf. Friedberg. 25. Rov. 3n einer von der hiesigen Ortsgruppe der Deutschen Volks- Partei einberufenen Versammlung sprach Gene­ralsekretär Kollbach von Darmstadt über die Politischen Verhältnisse der Gegenwart. Der Red­ner warf einen Blick zurücß auf die Verhältnisse Deutschlands nach dem Ruhrkampfe, er zeigte, wie man damals fast an der Zukunft des Reiches verzweifeln konnte, wie aber allmählich doch durch die Stabilisierung der Währung und die ziel- bewußte Politik Stresemanns eine Besserung in mrseren innen- und außenpolitischen Verhältnissen eingetreten sei. Der Vorsitzende Professor K l > o s sprach dem Redner den Dank für seine mit großem Beifall aufgenommenen Worte aus. An den Vor­trag knüpfte sich eine lebhafte und angeregte Aussprache, an welcher sich außer dem Vor­sitzenden noch die Herren Professoren V»lp und Werner, sowie die Vorsitzeride der Frauen­gruppe Frau Kloos beteiligten.

sf. F r i e d b e r g, 26. Rov. Sn einer gut be­suchten Wählerversammlung des Zen­trums sprach gestern abend Minister des Innern v. Brentano. Der Redner pries die Politik des Zentrums als eine besonders arbeiterfreuud- lichc. Sein Prinzip sei immer gewesenFreie Bahn dem Tüchtigen". Die Vorwürfe, die hier und da gegen seine tinparteilichkeit erhoben wür­den. seien durchaus ungerechtfertigt. Dann streifte er noch das Londoner Abkommen und betonte die Vorteile desselben für das besetzte Gebiet. An der Hand von Aktenmaterial wies 'er die Be-« hauptung zurück, daß die Zahl der Beamten in den Ministerien sehr vermehrt worden sei; trotze dem sich die Arbeit vervielfacht habe, sei die Zahl der Beamten nicht größer. Eine Diskussion fand nicht statt. Der Leiter der Versammlung, Rechts­anwalt Schroder, sprach noch ein Schlußwort.

Hessen-Nassau.

spd. Frankfurt a. M, 26. Rov. Das be­kannte Kronenkaffee an der Zeil wurde vor Jahresfrist, als alles im Milliardenrausch be­fangen war, an ein Bankunternehmen verkauft, das aus den Räumen eine Bank machte. Heute, nach Jahresfrist, floriert die Dank nicht mehr und mußte liquidieren, und man kehrt nun zur alten Liebe zurück, indem man aus den Räumen wieder ein gemütliches Kaffee modelt. 2tehnlich sollen die Verhältnisse bei einer Bank nähe der Houptwache liegen. Zu den vielen windeleien, die im Sommer mit den bekannten Preisausschreiben verübt wur- dsn, hat sich jetzt eine neue gesellt. In großer Auf­machung los man da in den Blättern, daß die

F. Hi 1 lmann u. Co., Chemische Fa­hr ik n st e r i. W., Herma n n st raß e" für ein paar Mark die größten Herrlichkeiten der Well ausbot. Selbstverständlich sandten viele lausend Personen ungesäumt der Firma die verlangten Mark samt des Rätsels Lösung zu. Aber nie­mand gewann einen Preis. Runmehr stellt sich heraus, daß der Inhaber derChemischen Fabrik" ein junger Manrt war, der sich in der Her- mannst roße in Münster auf 14 Tage ein­quartiert hotte und von hier aus die Preis­ausschreiben mit dem Bombenerfolg für ihn in die Welt schickte. Als er genug Geld beisammen hatte, verschwand er unter Hinterlassung der Miet- und der ansehnlichen Zechschulden aus Münster und tonnte bis heute nicht ergriffen wer­den. Man weiß nicht einmal seinen richtigen Ramen! Auch in Frankfurt trauern sehr viele leichtgläubige Mitbürger den Geldern nach, die sie in das schöne Land Westfalen schickten.

S. Frankfurt i. M, 26. Rov. Der Rat für künstlerische Angelegenheiten hatte die bil­dende Künstlcrschaft Fronkfurts zu einer Sitzung eingeladen, in. der Professor Wiche r t über das zu erbauende K u n st l e h r i n st i t u t sprach. Das neue Institut sott vor allem der Gestaltungs- Propaganda dienen, es soll in Verbindung mit praktischen Zielen zu neuer selbständiger Form­gebung in freie Ausbildung führen, also über den Rahmen des bisherigen städtischen Kultur­kreises hinausgreisen. Dft Anstalt ist als all­gemeine K u n st s ch u l e gedacht, von der ein Teil den Rang einer Hochschule erhalten soll. Sie wird in folgende Klassen zerfallen: 1. Meister- atchcTä, 2. FüMassen. 3. AusbiDungsabteilung, 4. Rebrnfächer. Die Meisterateliers sollen ver­dienten Frankfurter Künstlern zur Verfügung ge- 1 stellt wer? en, die außerdem noch Möglichkeit mit einem Iahrcsgeh.'lt honoriert werden sollen. Die Fachllcisen teilen sich in Gruppen für reine Archi­tekt u-. und Raumkunst, für Bildhauerei. Malerei und DetorationSme-lerei, Graphik und Buchgestal­tung und in höhere ' kunstgewerbliche Frauen­arbeiten. Eine Zllchenlehrschule sott für die Aus­bildung von Fachlehrern sorgen. - Der jetzt in Darmsträ! wohnende Dichter Fritz von tin- ruh soll im Frankfurter Rententurm eine Wftnung erhalten. Der Turm soll nacb> dem Beispiel des Kuhhirtenturms, in dem der Kom­ponist Hindemith eine Wohnung erhallen hat, zur Künsrlerwohnun g umgebaut werden' Der historische Rententurm ist ein Teil der alten Stadtbefestigung .3m Main, er wurde in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts zum Schutze gegen die Wetterauer RitteZchaft gebaut. Dis zum Beginn des 19. Jahrhunderts diente das Gebäude als Rentenstube für den Zoll der ans dem Main ankommenden Schisse. Die Gas gesellschaft will den Gaspreis auf 18 Pf. pro Kubikmeter herabsehen, doch hat der Haupt- ausschuß der St.'dtverordneten den Magistrat ; >- auftragt, für eine weitere Ermäßigung auf ci ursprünglich vorgesehenen 16 Pf. zu sorgen. den elektrischenStrom verlangt der Haupt­ausschuß einen einheitlichen Preis von 45 Pf.

Für die Wreveryerstellung Ser städti­schen Gebäude, besonders der Schulen, hat der Magistrat erhebliche Mittel bewilligt. Bei der Einführung des neuen 10-Pfennig- tarifs auf der Straßenbahn sollen vor­läufig die Vorschläge der Derkehrsdeputativn ab» gewartet werden. Der Frankfurter Lehrerverein fordert in einer Eingabe die Sicherung der Simultanschule in Frankfurt.

bl. Herborn, 26. Rov. Die Bautätig­keit hat sich in der letzten Zeit in unserer Stadt ganz gut entfaltet. Verschiedene Privatbauten sind in Arbeit resp. schon bereits fertiggestettt. Die Landes-Heil- und Pflegeanstalt, die sich in der letzten Zeit sehr start vergrößert, hat, muhte infolge des damit verbundenen erhöhten Personalbestandes Veränderungen resp. Reu­bauten vornehmen. Für Pfleger hat man drei neue Wohngebäude erstehen lassen. Weiter hat man das Fernheizwerk umgebaut, welches tn Zu­kunft der Warmwasserheizung dienen wird. End­lich ist man z. Zt. mit dem Dau eines eigenen Elektrizitätswerkes beschäftigt, mit welchem man auch Strom abzugeben gedenkt, um den größten Teil der Kosten zu gewinnen.

Wirtschaft.

P hil i p p H o l z m a nn A. - G., Frank­furt a. M. Der Aufsichtsrat beschloß, einer außerordentlichen Generalversammlung, die am 15. Dezember stattfinden soll, vorzuschlagen, das Stammaktienkapital, das 330 Mitt. Pm. betrug, auf 20 Mill. Em., bei gleichzeitiger Bildung einer offenen Reserve von 2 Mill. Gm., umzustellen. Sodann sollen die bekanntlich einem Dankenkonsor- tilmr überlassenen Stammaktien zum Teil ein- gezogen werden, und zwar 30 Mill. Pm., während 25 Mill, weiter verfügbar bleiben sollen. Der Rennwert einer Stammaktie zu 1200 Mk. sott in Zukunft 80 Gm. und einer Aktie zu 600 Mk. 40 Gm. betragen. Der Geschäftsgang im laufenden Jahre wird seitens der Verwaltung als befrie­digend bezeichnet.

Frankfurter Maschinenbau 21.- G, vormals Pokorny & Wittekind. Frankfurt. Die Goldbilanz sieht eine tim­st ellung im Verhältnis von 10:1 vor; die Re­serve ist mit 134 618 Rm. eingesetzt. Kreditoren erscheinen mit 317 595 2dm. und Bankschulden mit 211 675 Rm. Vorräte sind auf 3,9 Mitt. Rm. veranschlagt, während Debitoren 522156 Rm. erfordern.

fpd. Frankfurter Handelsbank A- G. Dorrn. Frankfurter Viehmarkts­bank. Sn der außerordentlichen Gerrevalvsrsamm- lung wurde die Goldbilanz genehmigt und die timstellung des 2lktienkapitals von 520 Mill. Pm. auf 205 000 Gm. int Verhältnis von 50:1 für die Stammaktien und 40:1 für die Vorzu^aklien beschlossen. Der Geschäftsgang wurde von der Verwaltung als zufriedenstellend bezeichnet.

' Stahlwerk Becker 21.=®., Willich. In der G. V. waren 163 Stammaktionäre mit 60 174 Stimmen und die 5000 Vorzugsaktien ver­treten. Rach längerer Erörterung wurden fol­gende Beschlüsse gefaßt: Die Vorzugsaktien wer­den im Verhältnis 100:1, wie die Stammaktien, umgestellt. Die Familie Decker tritt ihre Vor­zugs-Aktienpakete ab, um die Sanierung na­mentlich der Industrie-Bank dadurch zu ermög-. lichen. Die Erledigung der Punkte, die die (Sa­nierung angehen, erfolgte, nachdem die Familie Becker dem Projekt Metz ihre Stimme gegeben hatte, verhältnismäßig glatt. Es wurde also be­schlossen, das 2lk1ienkapital im Verhältnis 100:1 auf 1,5 Mill. Mk. zu ermäßigen, sodann das Kapital um 5 auf 6,5 Mill. Mk. zu erhöhen durch Ausgabe von 5 Mill. Mk. auf den In­haber lautender neuer Stammaktien, die zu pari der sanierenden Gruppe überlassen werden. Fer­ner wurde der Ausgabe von Obligationen bis zmn Werte von 7 Mill. Mk. zu gestimmt. Dr. Eilender gab noch einen interessanten tieber- blick, wie die nächste Entwicklung des Werkes gedacht ist. Er stellte vor allem mit Genugtuung fest, daß die Einheit des Werkes nicht zer­schlagen sei. Die Wiederaufrichtung fei so sorg­fältig vorbereitet, daß bis spätestens Mllte De­zember eine Reihe von Betrieben wieder tätig sein dürften, tiebrigens sei beabsichtigt, an den verschiedenen Aufbaustetten doppelt soviel Leute ernzuschen, wie früher. Das Stahlwerk werde spätestens im Januar wieder arbeiten, und auch in bezug auf die Hochöfen forme man zuversicht­lich sein, wenngleich diesbezügl. ein Datum noch nicht genannt werden könne. Cs ist infolge der erhobenen Proteste kaum zu erwarten, daß die Sanierung und die 2lbwicklung der Affäre Decker nunmehr glatt vor sich geht, sondern es ist mit der gerichtlichen Durchführung verschiedener Pro­teste zu rechnen. Im Zusammenhang hiermit sei erwähnt, daß das Auftichtsratsmitglied Dr. Mohr, einer der Schwiegersöhne Deckers, ver­haftet worden ist.

R o g g e n r e n t e n b a n f A. - G.» D e r- l i n. In der außerordentlichen Generalversamm­lung, in der 740 781 000 Mark Stammaktien und 91 370000 Mark Vorzugsaktien vertreten waren, wurde der Derwaltungsantrag, das Kapllal im Verhältnis von 400:1 zusammenzulegsn, angenom­men, und ebenso der Antrag aus Kapitalerhohung, sowie die entsprechenden Satzungsänderungen. Das Kapital wird um 5 Mill. Mk. auf 7 750 000 Mk. durch Ausgabe von Inhaberaktien über je 100 Mk. erhöht. Den alten 2Iftionärcn wird hierbei ein Be-.ugsrecht im Verhältnis von zwei neuen Aktien zu je 100 Mt. zu fünf alten Aktien zu je 20 Mk. eingeräumt. Die Kapitalserhöhung sott in zwei Ausgaben erfolgen, von denen die erste von 2,5 Mill. Mk. mit Dividendenber^stigung ab 1. Januar 1925 und die zweite von 2,5 Mitt. Mk. mit Dividendenberechtigung ab 1. Juli 1925 aus gestattet wird. Die neuen Aktien werden mit einem Aufgeld, von 5 Proz. heraus­gegeben, ein Viertel des Nennwertes und das Aufgeld ist bei Ausübung des Bezugsrechtes zu zahlen, der Rest für die erste Ausgabe bis zum 15. April 1925, für die zweite Ausgabe bis zum 15. Oktober 1925.

* Th. Goldschmidt 21. = ®. in Essen. Die Verwaltung legt die Goldmarkeröffnungs­bilanz einer am 27. Rovember stattfindeirden außerordentlich.n Havptverlamm(ung t>.:r. Wie bekannt, ist die timstellung des bisherigen Pa- piermarll pitals von 150 Mill. Mk. auf 2D Mill. Gvldmnrk Stammaktien und 300 000 Gm. Vor­zugsaktien vorgesehen. Der Rennwerß der Stamm­aktien wird d ".4 auf 200 Gm. ermäßigt. Der ge-

wur

uit. zuge- f de Pas- Anleihen Gläubiger

n t n ot

*) Vom Rückzahlungswert.

t) Goldkurs.

Devisenmarkt BerlinFranrfuri cu M.

Op® in tonen Mark auFuebrütft. Cnenol-atre». London, Wett» hort. Japan, Mo de ttmietro für eine Etnbelr Wien mib Budapest für 100000 Chi betten, tilel übrige für 100 beiten.) Telegraphische Auszahlung.

Frankfurter Abenöbörse.

Frankfurt a. M, 26 Rov. Die Abend- dorse eröffnete fest und lebhaft auf allen Märk­ten. odwvbl Heinere vereinzelte Kursabschwächun-

geführt, währendSetentgungen 10 409 245 Mk. betragen. Der Derwalftmgsbericht bezeichne! die Dewertung der Beteiligungen als äußerst vor­sichtig. Vorräte betragen 3 330 697 2RT-, Schuldner (einschl. Anzahlungen auf Waren) 3 450161 Mk.

Berliner Börse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeiger".) Berlin, 26. Rov. 21n der heutigen Börse nahm die Flucht vom Rentenmarkt ihren Fortgang, doch verursachten zeitweise Deckungen dauernde Schwankungen. Bei den Abgaben dürfte es sich nicht lediglich um ganz frei toi [[ige Ab­gaben handeln, sondern es scheinen auch Zwangs-Exekutionen unter ihnen zu sein. Am Aktienmarkt hält das Interesse für die führenden international bekannten Werte an. Be­züglich der schweren Montanwerte argumentiert man an der Börse, daß zwar die Ruhrbesehung Der rheinisch--westfälischen Industrie geschadet habe, daß aber keinerlei Veranlassung besteht, die Lage zu übertrieben pessimistisch zu beurteilen, zumal auch die Frage der Entschädigungen durch das Reich einer baldigen Lösung entgegengehen dürfte. 2llrch liegen Anzeichen vor, daß Der internationale Markt einer Besserung entgegengeht. An den übrigen 2Härften konzentrierte sich das Geschäft auf einzelne Spezialwerte; so waren heute Berlin- Karlsruhe wieder stark gesucht. Am Danken­markt bleiben Tiskostto-Kommandit ansch inend weiter bevorzugt. Mast glaubt auch, daß der Diskonto-Gesellschaft Verhandlungen schweben mit dem Ziel, 'Die Schutz--Aktien in das Ausland zu geben. Der Geldmarkt bleibt unverändert, tägliches Geld ist leicht zu haben. Monatsgeld 1*4 Proz. Der Devisenmarkt lag unver­ändert.

vn tnnenen Prozent

Frankfurt a. M

Berlin

Schluß Äur»

>SchIuhk Abend­börse

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«».Mittag. Bure bSrse

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0,98

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1,45 0,51

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DeuZche Wertö. Dollar.»«!.

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_

Berliner DandelSaesellschap. Commerz- und Prrvat-Bank

120

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120,25

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Tarmst. und Nanonalbant .

11,33

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Deutsche Bank.........

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12

12

Deutsche Beretnsbank ....

DtSconto Couimandtt . - . .

15,40

15,40

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15,20

Mctallbank...........

14,25 0,4

14,75

-

Mitteldeutsche Creditbank. . Oesterreichische Lreditanstalt

1,85 0,38

1,8

0,4

1,80 0,37

Westbank............

0,37

66,50

0,3 71

Bochumer Guß ......

er

BndcruS............

15

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14,62

1J.90

14,8

Lar» .............

11,65

11,75

11,25

Deutsch Luxemburg......

_

76

71.5

73,76

73,5

78 25

Gelsenkirchener Bergwerk. .

76

79,75

ßarpener Bergbau......

101,6

100,25

14

103

Jtalhverte AscherSleüeu....

14,21

-

13,9

Saltwerk Westeregeü».....

16,25

16

15,6

Laurabiitte...........

_

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6.6 12,13 46,6 40,5

Oderbedarf...........

11,65

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12 65 46,75

11,4

43,9

40

Phönix Bergbau .......

Rheinstahl ..........

Rtebeck Montau........

Delluö Bergbau........

37,75

U

37,5

39.25

Hamburg-Amerika Pavel...

Norddeutscher Llovd.....

24,13

24

3,75

3,62

Theramische Werke «Ibtu . .

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Zementwerk Heidelberg ..

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Philipp Holzmann ......

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5,13

4,90

«nglo-Tonr-Guano .....

10,26

11,40

Badische Antltn........

23,13

23,40

23

23,70

Tbcmilche Mayer Alapdr ..

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Goldschmidt...... ....

18 75

18,50

17,75

17,90

Griesl-eimer Electron ....

21 6

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Höchster Farbwerke......

21,50

21,30

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21,40

Holjderkoylung .......

7.4

7,5

*

Rutgerswerke .........

16,75

16,75

16,50

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17

Allg. EtektrtzttütS-Gesellschast

9.4C

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9,20

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15,13

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53,75

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Siemens & Halske ......

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1,95

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3,25

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2.9

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8,5

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8.1

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Frankfurter Armaturen . ..

Konservenfabrik Braun . . .

Metallgeseltzchaft Frankfurt.

*

1,6

1,5

2,6

2,9

8,8

Schuhtabrik Heri . . ....

2,65

2,75

Sichel..............

2,9

2,825

9

Zellstoff Wall,Hof.......

6.6

Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Wagbäiisel

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3,6

3,05

.'S. Novbr.

26 Nov

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Belgische Noten ... . Tanilche Noten . . . . Englische Noten..////* Französische Noten . .. . * Holländische Noten.... Italienische Noten ...

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Norwegische Noten . V. '

Schwedische Noten . . * * * Schwe,;er Noten . . .

Spanische Noten.....* *

Tschechoslem^sch: mQ,

Ungarische Noten . . .

gen nicht ausblieben. Die Rachfrage war totetWt recht rege, besonders am Montan- und Santen» markte. Auch für Kriegsanleihen konnte sich eine bessere Stimmung durchsetzen. Rachdem im freien Verkehr Kriegsanleihen mittags bis auf 720 gesunden waren, kam es im Abendverkehr in­folge einiger Rachfrage zu einer mäßigen Er­holung 747,5 bis 740 bis 742,5 Milliarden Pro­zent. 3prozentige Reichsanleihe 1410, 3,5prozen- tige Preußische Konsuls 1287, Agio-Schätze 520. Von ausländischen Renten kamen ungarisch. Gold- rente mit 8,6 zur Rotiz. 2lrn Bankenmarkt er­zielten Reichsbankanteile eine neue Steigerung auf 57 Billionen Prozent. Auch Darmstädter Dank waren stärker begehrt 11,38 bis 11,5 Geld. Sonst notierten: Draubank 1,7 Billionen Prozent, Berliner Handelsgesellschaft 119 Prozent, Kom­merzbank 5,9, Deutsche Dereinsbank 0,3, Dis­kont okonrmandit 15,38. Dresdner Dank 8, Metatt- bank 14,75, Mitteldeutsche Kreditbank 1,85, Rhei­nische Kreditbank 2,63, Oefterreichische Kredit­aktien 0 38. Lebhaft waren die _ timsätze, die sich wieder am Montanmarkt abwickelten, doch setzten sich hier die Kursschwachungen in ge­ringem timfange fort auf Gewinnsicherungen Der Spekulation. Zur Rotiz kamen Buderus 14,75, Deutsch-Luxemburg 76, Gelsenkirchen 79,75, Glöck­ner 53, Mannesmann 52, Phönix 45,75, Rhei­nische Braunkohlen 32,75, StinneS-Riebeck 39,5. Tellus 2,3. Oberschlesische Werte waren gehalten. OberbÄrarf 15,63, Caro 11,75, Laurahütte 6,63 Billionen Prozent. Der chemische 2Itortt lag nicht einheitlich In geringem timfange bröckelten die Kurse mäßig ab. Badische 2tnUtn 23,38, Griesheim 21, Scheideanstalt 17, Elberfelder Far­ben 21,25, Th. Goldschmidt 18,5, Höchster 21,2 bis 21,3, Holzverkohlung 7 5, Rutgerswerke 16,75. Fest lag Der Elektromarkt. AEG. 9,13, Berg» man 16,75, Siemens & Halste 64, Lahmeher 11,6: Sonst kamen noch zur 27otiz Kleyer 2,1, Daimler 3, Karlsruher Maschinen 3,25, Fuchs Waggon 1,2, D'yckerhosf & Widmann 4,4, Bingwerke 3 4, Spin­nerei Hammersen 17,5, Inag 1.35, Gebr. Iung- hans 11, Lechwerke 17,25, Rheinmetall 8,4, Julius Sichel 2,825, Chemische Mainz 8,6» Wahß & Frey tag 2,75, Zellstoff Waldhof 9. Badischer Zucker 3,05, Frankenthalzucker 3,6, Heilbronnzucker 3, Offsteinzucker 3,05. Die Börse schloß bei lebhaftem Geschäft in nicht einheit­licher Haltung.

Rindermarkt in Gießen.

h. Gießen, 25. Rov. Zum heutigen Rinder» markt waren 844 Stück Großvieh und Kälber auf- getrieben. Sehr gesucht waren auch heute toiefccr gute Milchkühe, für Die bis zu 600 Mk. bezahtt wurden; 2. Qualität kostete 350 bis 450 Mk., während Schlachtkühe mit 120 bis 180 Mk. bezahlt wurden. Der Handel war bis zum Ende schleppend,

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 26. Rov. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer 2123, Roggen, in­ländischer 2122,25, Sommergerste für Brau- zwecke 2426,50, Hafer, inländischer 17,5021,50, Mais, gelb 2121,50, Weizenmehl, inländisches, Spezial 0 3538,25, Roggenmehl 31,5034,50, Weizenkleie 12,5012,75, Roggenkleie 11,75-12, Mari. Tendenz: Ruhig.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 26. Rov. Der Produktenmarkt war anfangs ruhig und schwächer, spater aber behauptet. Der Mehlabsatz sei noch immer schwer, was Den Getreidemarkt drücke. Ianuar-Roygeni gegen Schluß 224, Dezember 215. Roggen cif. Berlin 219,5. Es notierte die Tonne. Weizen (märt) 218224, Weizen (pvmm.) 215, Roggen (märt) 207211), Gerste (märt) 220245, Gerste (neue) 190-200, Hafer (märt) 168175, Hafer (pmnrn.) 159166, Mais (1000 Bln.) 206208, Raps 400, Leinsaat 410420; Der Dopj>elzentner Weizenmehl 29,5032,50, Roggenmchl 28,25 bis 31,50, Weizenkleie 13,7013,80, Roggenkleie 12,20 bis 12,40, Vittoriaerbsen 3033, Heine Erbsen 2023, Futtererbsen 18,5020, Peluschken 16 bis 16,50, Ackerbohnen 21,2522, Wicken 1718, Lu­pinen (blau) 1214, Lupinen (gelb) 1517, Ser­radelle (alt) 1112, Serradelle (neu) 1617, Rapskuchen 16,5016,70. Leinkuchen 25,5026, Tvockenschnitzel 8,608,90. Torsinelasse 8,30 bis 8,50, Kartoftelftvcken 1818,50.

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Kirchliche Nachrichten.

Isr. Religionsgemeinde. Gottesd.i. d. Synagoge (Südanl.). Samstag, d. 29. Rovember. Vorabd. 4.30, morg. 9.00, abds. 4.40 u. 5.20.

Isr. ReligionSgesellschaft. Sabbatfeier, 29. Rov. Freitag abd. 4.05, Samstag vorm. 8.30, nochm. 3.30, Sabbatausgang 5.20, Wochengottesdienst morg. 7.00, abends 4.00.

(In einem Teil der Auslage wiederholt) 25 Wahlvorschläge für den Reichstag.

Berlin, 26. Pod. (Tti.) Die öffentliche Sitzung des Reichswahlausschusses für Die Reichs- und Landkagstoahlen fand am Mm tag statt. CS wurden die Reichstagswahldorschläge in folgender Reihenfolge und mit folgenden Qüimmern festge­setzt: 1. Sozialdemokratische Partei Deutschlands, 2. Deutschnatirnale Volkspartei, 3. Zentrum, 4. Kommunistische Partei, 5. Deutsche Volkspar ei, 6. Rationalsozialistische Freiheitspartei. 7. De­mokraten, 8. Bayrische VllkZparill, 9. Wirt­schaftspartei des deutschen Mittelstandes, 10. Land­bund, 11. Deutsch-Hannoversche Partei, 12. (bleibt unbesetzt, wahrscheinlich, weil der Bayrische Bauernbund keine eigene Reichsliste eingereicht hat). 13. Häusserbund, 14. tinabh. Sozialdemo­kratie, 15. Stark-Bund, 16. Fraktionslose Partei, 17. Deutsche Aufwertungs und Ausbau-Partei. 18. Freier Wirtschaftsbund, 19. Deutsch-soziale Partei und Reichsbund für Auswertung, 20. Christ- sich-soziale Volksgem inschrft für Deutschland, 21 Rationale Minderheiten, 22. Deutsch - Völkische Reichspartei, 23. Aufwertungs- und Wiederauf- bau-Pariei, 24. Mieterpartei Deutschlands, 25. Partei für Volks Wohlfahrt (Mieterschutz und Boden recht).

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