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tat 27. Sept. M.
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1 der Herbst Klender- alten. Die Schönheit uf die kurze Spanne tjammen. Me au# Mittel er ferne tvill- stiben über uns aut. t füllen Mer, Ram- 1 DedüchW deS tan- rü. Die farbenpröch- ü smnengvldgrb^nenr m Paar kürzen schönen Mn in ihrem Trund-
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Metze«er Mochenmarktpreise
am 27. September (Händkerpreisej
GS tofteten: 'Butter Pfd. 230, Matte Psd. 80, Ääfc, Pfd 60—70, Gier ©tiid 17. Wirsing Pfd. 10, Weiftttaut Pfd. 1b, gelbe Rüben Pfd. 6—10. rote Rüben Pfd 10, Spinat Pfd. 30, Rö- miflohl Pfd. 5, Bohnen Pfd. 20 25, Blumenkohl Stück 30—100, Salatgurken Stück 5 40, (Jin- machgurken Stück 3—4, Gndivien Stück 5 20, Oter-Kohttabi Stück 10, Unter-Kohlrabi Psd. 5, Feldsalat Pfd. 100, Tonraten Pfd. 25 30, Zwiebeln Pfd. 12—15, Lauch Stück 10, Rettich Stück S—10. Meerrettich Pfd. 25—50, Sellerie Stück 15—30, Radieschen Bd. 8, Kürbis Pfd. 8, Pilze Pfd. 15, Kartoffeln Pfd. 5, Aepfel Pfd. 10—15, Birnen Pfd. 6—15, Brombeeren Pfd. 50, Preihelbeeven Pfd. 80, Ztoetschen Pfd. 10, Honig Pfd. 25, junge Hahnen Pfd. 90, Suppenhühner« Pfd. 100, Gänse Pfd. 100, Rüste Pfd. 40-50 Pf
*
•• Der Racht-Telephvndienst In Sieben. Wie die Stadtverwaltung vor etlichen Tagen bekamttg^b, will die Postverwallunc, den bis jetzt für die aanze Rächt bestehenden Dienst auf unserem Fernsprechamt erheblich ernfchränken, wenn ihr nicht ein TeU der Kosten dieses Dienstes abgenommcn wird. Aus städtischen Mitteln tonn der Zu schuh nicht geleistet werden. Zwecks Aufrechterhaltung deS unbeschränkten Rachttcle- phondiensteS hat die Stadtverwaltung nun an di« Fernsprechteilnehmer die öffentliche 'Äusfvrterung gerichtet, ihr mttzuteilen, wer für die Beibehaltung deS jetzigen Dienstes ist. Wer sich dafür ausspricht, muf) sich gleichzeitig bereit erklären, vierteljährlich eine Lvnderzahlung von 1.80 Mk. je Anschlutz alS Beitrag zum unbeschränkten Rcvcht- telephondienft an die Post zu zahlen Diese Meldungen siüd bislang nur spärlich bei der Stadtverwaltung eingegangsr, so datz zu befürchten ist, datz die Postverwaltung zur Durchführung ihrer 2lbsicht schreitet. Zur Verhütung dieses Rückschrittes — anders Tonnte man vorn Standpunkt d«S Lstlgemeiinnteresses auS die geplante Beschränkung gar nicht bezeichnet — ist es sehr wünschenswert, datz die Fernsprechteilnehmer ihre TereitwiNigkeit zur Erhaltung des uneingeschränkten Rachttelephorbienstrs durrb die äleberirahme der vbengenamtten Sondernh'ung umgehend der Stadtverwaltung mitteilen. Man vergegenwärtige sich, datz 63 Pf. momttlich schlietzlich keine Unerschwinglichkeit sind und man im Handumdrehen auch mal in eine Lage kommen kann, in der die Möglichkeit einer nächtlichen Telephonverbindung (z. D. zum Arzt) sehr angenehm ist.
** Oberhessische- Museum und G a i l s ch e Sa m m lu n g e n. Man schreibt uns: Im Zergangenen Vierteljahr sind die Sammlungen durch Geschenk- erfreulich bereichert worden Besonders erwähn-nswerl sind' S ahlstich bei1 Obermühle, des Geburtsorts des berühmten Kupfer- stecher- 3. ®. Wille (1717-1807) aus dein Jahve 1850, Bildnis des ä.lniversitäts-Professors Moritz Carriere, Schwieg, rsvhn von Justus L « io. Um soslente Rotgeldsammlung, in der nur wenige Schein« fehlen Rosenkranz mit große i, reich geschnitzten Bkzchslxrumperlen Alte he fische Schuh- mannSrmlfoi-m. Tabaips eisen der schiel euer Art. sowie Feuerzeuge. Sauber und kunstvoll gestickt« hessische Häubchen auS der älmgegend von Marburg. Alte Handwerksgeräte, Gewichte und Haus-
hattrmgsgegemtände Grvtzr Delfter Base, Fabrikat von 3oh Gaal 1707. Deleuchtungsgegenstände mannigfacher Form. Aus der vor- und früh- zeitlichen Abteilung sind zu nennen Werkzeuge aus der paläolithischeu Zeit der Periode, in der di« Steine und Äisoeben nur roh bearbeitet waren, bei Lämmerfpiel (Kreis Ossenbach). Das Material ist auS dein in allen Farben spielenden schönen Chalzedon, der dem Lchsidian in seiner Sprödigteil gleicht. On der Räh: des Fund- platzcs wurden auch Reste von Ge ätzen aus der früheren und späteren Eisenzeit festgestellt. Bearbeiteter Stein lGeschiebe» aus Ober-Bessingen <Papicrmühle> Bier römische Fingerlinge. Das D ö l k e r m u s« u m tourte durch Zuwci unq von ethnographischen Gegenständen aus dem Sudan (Stifter: Ingenieur Carl G a i l-Konstanz > bedeutend vermehrt. Besonders zu erwähnen sind hochinteressante Waffen und deren Zubehör. Das Kriegsmuseum wurde durch Geschenk von Waffen bereichert. Herzlichen Dank den Gebern für die Zuwendungen. ES wird beabsichtigt, in dem Wille-Zimmer Au sla gen , die in gewissen Zeiträumen wechseln, auszustellen. Der starke Besuch der Museen zeugt von deren Wertschätzung.
*• D i e Kaufmännische Fortbildungsschule wird, wie man uns nntteilt, nach den Herbstferien in neu hergerichteten Räumen der Alten Klinik untergebracht. Das Kaufmännische Bereinshaus ist für die z. Z 486 Schüler der Schule zu eng geworden. Cs verdient bei dieser Gelegenheit aber rühmend hervorgehoben zu werten, welch grotzes Interesse und welche Opfer der Kaufmännische Verein stets für die Bildung tes kaufmännischen Rachwnchfes ausgebracht hat. Wer das Werten der Schule feit ihrer Gründung 1893 verfolgt bat, mutz dies ohne weiteres anerkennen Rach dem heutigen Scheiden ter Lehrlingsschule aus dem Bereinshause, daS sie 31 Jahre lang beherbergt hat, wird ter Kaufmännische Verein seine Interessen weiterhin dem Ausbau tes öffentlichen kaufmännischen Bildungswesens zuwenten und die Räume für di« höhere Handelsschule, die bereits Gast darin ist, und die noch zu bildenden Ha n de l s s ch u l kla ss en für Bollsschulentlassen« zur Berfügung stellen. Auch die Winter-Abendkurse für Erwachsene tr-er- den terin stattsinden. Auf daS diesbezügliche Inserat in unserer heutigen Ausgabe sei hierdurch hingewiesen.
" BomBersorgungSamt wird uns geschrieben: Die den früheren Offizieren usw und deren Hinterbliebenen zustebenden Bezüge für den Monat Oktober werden am Dienstag, 30. Sept, voll ausgezahlt.
** Störung i m ElektrizitätS- Strom bezug von Wölfer-Heim. Das städtische GlektrizitätSwerk Gietzen schreibt uns: Am 24. t>. Mts, abends von 6.30 bis 7.55 Uhr, wurde die Stromlieferung vom Kraftwerk Wölfersheim in Wölfersheim unterbrochen, ohne vorhergehende Mitteilung. Rachdem wir etwa 25 Minuten auf eine Benachrichtigung gewartet halten, riefen wir zuerst beim Ilcberlandtverk Friedberg in Friedberg na<f> dem Grund des Abschaltc-ns an. Letzteres teilte mit, datz es keine Auskunft geben könne. Daraufhin wurde das Kraftwerk Wölfersheim angerufen. Dieses teilte uns mit, datz eine Störung im Krastwerk vorliegen tourte. Grund ter Störung, sowie die Zeitdauer konnten unS nicht angegeben werten.
AuS SicheryertSgrldrten kaffen anr am Lage unv während ter Hauptteleuchtungszeit unsere Maschinen bis zu einem gewissen Umfange parallel laufen, um bet eintret en den Störungen im Jern- bezug einen Teil des Bersorgungsgebietes ohne Störimg mit Ctrom weiter za versorgen Durch die Abschalturig im Krafiwer! DölferSbcim wurde die Strom^ufuhr eines groben Teils tes ^leberlantmetzes längere Zeit unterbrochen. Im Heberlanbfltf)iet sind eine Reihe von Bvrhnhösen aT^ieschlvsfen, welche cbensalls ohne Licht waren. Ferner beklagt sich die Landwirtschaft bitter bar- tiJbcr, datz sie in ihren Drescharbeiten aufjer- ordentlich behindert fei.
" Das Stadttheater - Abonnement betrifft eine Dirkündigrmg in unterem heutigen Anzeigenteil, d e wir ter AusmerksMnleit unserer Leser empfebten.
*♦ D i e staatliche Grundsteuer für 1 92 4 betrifft eine wichtige Bekanntmachung tes Finanzministeriums in unserem heutigen Anzeigenteil. Interessenten mögen die Berbffenl- lichung beachten.
" Sine Sammlung zum Besten des Roten Kreuzes wird im Anzeigenteil unseres heutigen Blattes angetünbigt. Man unterstütze das edle Werk ter Rächstenliebc nach besten Kräften l
" Die Gietzener S t u den te n h i l s e bittet im Anzeigenteil unseres heutigen Blattes um die Anmeldung von möblierten Zimmern. Hoffentlich findet dieser Ausruf zur Unterbringung unserer Studenten weitgehende Befolgung.
" Wer eine Sparprämie erlangen will, beachte das Inserat ter Dezirlssparkasse Gietzen in unserem heutigen Anzeigenteil.
" Photographische Aufnahmen des Zeppelinfluges über Gietzen, die wir der Liebenswürdigkeit dcS Herrn Wagner, Kaiferallee 5, verdanken, sind in den Bilderschau- kasten in unserem Geschäftshause ausgehängt.
" Achtung, Ladendiebin! Das Poll- tietamt teilt mit, datz vor einigen Tagen cm^ F auensperson in zwei besseren hiesigen Schneiter- geschüsten erschien, um sich Stoffe zur Auswahl vorlegen zu lassen. Am andern Tage haben die Geschästsinhaber bemerkt, datz ihnen je ein abgepatztes Stück Stoff fehlte. Di? Person gab sich alS Frau Förster aus und steht ungefähr in den vierziger Jahren. Die Geschäftswelt sei hiermit gewarnt.
** Eine Film-Grotztat, die Aufnahme der weltberühm'.en Mounl-Cvcrest-S'pedi- tion, wird gegenwärtig im Lichtspielhaus Bahn- hofsttatzc gezeigt. Der Besuch kann wärmstens empfohlen teerten.
Der Mord bei VeVersheim.
Zu der Ermordung tes Dienstznädchens Elisabeth Wirth von Muschenheim, bedienstet in Bellersheim, erfahren wir noch folgende Einzelheiten:
Die 18 Jähre alte Elisabeth Wirth unterhielt mit dem 26jährigen Metzger Adolf Steul, dem Sohn eines Landwirts in Bellersheim, ein Liebesverhältnis, das nicht ohne Folgen geblieben war. Offenbar wollte Steul das hoffende Mädchen los sein, und dieser Wlinsch mag wohl auch ten Antrieb zu ter grausigen Tat gegeben haben. Steul hatte, wie vorher schon oft, die Wirth auch am Sonntag, 14. Sep-
HeiF/o von TieJtlee Kindcrmefjl.
|T:iV'v-f', V t- , j.
^e^'/iigung Ina J*
Temper, zam Stelltechetn aterrte gegen '/L llhr auf die Chaussee 'Bellersheim—Dettenhausen bestellt. Aus dem Wege dort Pin war das Mädchen von einer Bekannten noch gesehen worden, feittem blieb es unsichtbar. Äcis Grund von Aeutzerungen, die es trüber mal getan hatte, nahm seine Dsenstberrschaft in Bellersheim an. es sei seines Zustandes wegen zu ten Eltern nach Muschenbetm gegangen und dort geWieben, wahrend die Eltern das Mädchen gewohnbeits- rnäftig bei seiner Dienstherrschaft in Bellersheim wähnten. Rur dadurch ist es erklärlich, datz das Berschwinten des Mädchens bis zum Sonntag, 21. September, in betten Orten unbekannt blieb. Durch eine Aentzerrmg, die an diesem Tage Steul selbst dem ebenfalls In Bellersheim bediensteten Bruder ter Wirth gegenüber tat, wurde man auf das Fehlen des MÜd cixrns aufmerksam. Man nenmitctc alsbald, datz die Wirth nicht mehr am Leben sei. Rach einigen Tagen lerrfte sich ein Berdacht auf den Steul, ter aber bei einem Verhör Angaben über seinen Aufenthalt am Sorrntag. den 14., abends in tei fraglichen Zeit machte, die durch Beftindungen von anderer glaubwürdiger Seite im groben und ganzen als richtig bestätigt tourten. Arn antem Morgen ging er unter tem Borgeben, er wolle pu fehrcr Arbeitsstelle in Lich fahren (teo er ledoch nicht eintraf), auf tem Fahrrad fluch 1 i g. Run erst tourte bte Staatsanwaltschaft In Gietzen von tem Borfall in Kenntnis geletzt, und bei den jetzt sehr gründlich und umfassend aufgenommenen Unterfnchungen ergab fich, datz das Mädchen ermordet tootten war und nach Lage der- Sache nur Steul al« Mörder in Betracht kommt. Die Leiche tes Mädchens wurde, wie wir gestern schon kurz berichteten, bei einer um saften den Geläntedurchsuchung im Steinbruch bet Bellersheim verscharrt aufgefimten. Rach tem Ergebiris der Ermittelungen bat Steul daS Mädchen dicht bei Bellersheim durch zwei Schnitte in den HalS, von denen ter eine unbedingt tödlich toar, ums Leben gebracht und den Leichnam dann nach tem entfernteren Steinbruch getragen. Dort hat er die Leiche offenbar in ten Stembnlch binabgetporfen, wodurch noch schwere Verletzungen am Kopfe entstanden, und dann fein Opfer unter Steinen und Schutt vergraben. Rach den erforderlichen behördlichen Seflftcl- borgen ist die Leiche jetzt von ter Staatsanwatb- schaft zur Beerdigung freigegeben ivorben. Hoffentlich gelingt es recht bald, den oieblfdxm Täter dingfest zu machen und ter verdienten Straft' zu- Äu'fiibrvn. Steul ist, wie die 6taat<antixilk schafi in tem Ausschreiben in unserer Doto nerstognummer bekannt gab, 1,68 Meter grotz, schmal, blond, hat gestutzten Schnurrbart, trügt gelbe Schuhe, Wickelgamaschen und Rucksack. *$>a8 Fahrrad bat er in L.rngsdorf zurückgelassen. Wer ten Mensck-en bemerkt, möge für seine alsbaldige Festnahme sorgen, oder wer Beobachtungen gemacht bat, die zu seiner Ergreifung fübren können, setze auf tem schnellsten Wege die StaatS- anw ilischäft in Gietzen bzw. auch die nächste Poli-e.hehölte davon in Kenntnis.
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Durch die Hand eines ruchlosen Mörders wurde uns unsere geliebte Tochter
EEäsafosth
im Alter von 18 Jahren genommen.
Um stilles Beileid bittet
Familie Ernst Wirth.
Muschenheim, den 26. September 1924.
Die Beerdigung findet Sonntag, den 28. September, nachm. 3 Uhr, in Muschenheim statt.
Danksagung.
Fflr die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres lieben Sohnes, Bruders, Schwagers und Onkels
Gustav Katz
sagen wir allen auf diesem Wege herzlichsten Dank.
Gerson Katz und Familie.
Streb*. Leuten mit eig. Wohna. ob Laben richt, wir eine
Leihbibliothek mod. Film». Tcict- liv- u. Grotzstabtro' mnneein.Preis^än >' (kl. eintobl, H.'cit in Noten l> Sirfterb.iCrt nleidtnlUt. Vnnf.tnnl. EiNNNhm.Glänz.Er- folflc.VI nn.m.VhhiQbc b. verliinb. Stnv. nnt. F. F. A. -’BSSn.Rmlcl! i^028e, FranMart ffl.
NlllelletK fit ietfißtttnöen und ^iidiiiügcimdiftn önnörongen liesertinertzllnisiger AuSsübrung auScig- ner Hersteüune, n.. - , Emil Matt
Mnzenbach.
©tinftin- Einkauf für Wiederverkänler.
Bekanntmachung.
In unser Handelsregister Abt. B wurde heute bezüglich der Firma Eugen Dürr & (So., HolzhandelSa?tiengesellsd)aft,Gietzen eingetragen: Durch Bcschluh der Generalversammlung vom 2. Juli 1924 ist dci- Grundkapital auf 20000 Golbmark, ein» geteilt in 500 Stück Inhaberaktien zum Rennbetrage von 40 Goldmark herabge- seht worden. § 3 der Satzungen ist ge- ändert.
Gietzen, den 20. September 1924.
Hessisches Amtsgericht. 7455B
Pserde-Versteigerung
Montag, den 29. September 1924, vormittags 11,45 älhr sollen auf dem Hofe des Marstallgcbäudes. Mathilden- platz 17 dahier, sechs ausgemustcrte Landgestütsbeschäler versteigert werden.
Hiervon einer «Belgier' unter der Bedingung des sofortigen Abschlachtens, ein Belgier,'14 Jahre alt, 2 kastrierte Belgier, 6 und 5 Jahre alt, sicher im Gefchirr, und 2 Oldenburger je 15 Jahre alt, angefahren.
Darmstadt,! den 23. September 1924.
Hessische LandgestütS-Direktion.
Schörke. 7378D
Bekanntmachung.
In unser Handelsregister Abt. B wurde heute bezüglich der Firma ^Hausgesell. schäft der Arbeitgeber zu Gietzen", Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Gietzen eingetragen: Direktor Thome ist als Ge» schättsführer ausgefchieden, an seiner Stelle ist Direktor Jean Ley, Wetzlar, zum Geschäftsführer bestellt.
Gietzen, den 23. September 1924. _________Hessisches Amtsgericht. 7458B Hin- und Strfiraf ciuks Boilku.
Die Gemeinde Merlau beabsichllgt, einen fprungiähigen Bullen anzukaufen. Angebote sind an die Bürgermeisterei zu richten.
Montag, den 29. September, nachmittags 1 älhr wird am Bullenstall ein Schlachtbulle meistbietend versteigett. Die Bedingungen werden vor der Bersteige- rung bckanntgegeben.
Bürgermeisterei Merlau.
E ch o m b e r. 7466V
■
MM
Hiermit die traurige Mitteilung, daß meine liebe Frati^ unsere gute Mutter
Frau Marie Schuld! geh. Ströhm gestern früh plötzlich und unerwartet im Alter von 38 Jahren sanft dem Herrn entschlafen ist,
In tiefem Schmerz:
Obertelegraphensekretär' Paul Schuldt nebst Kindern Friedel und Paul.
Gießen (Mühlstr. 29), 26. September 1924.
Die Beerdigung findet in Offenbach-Bürgel statt. Kranzspenden dankend abgelehnt. Owio
Bekanntmachung.
Betreffend die staatliche Grundsteuer f. 1924.
Das am 15. Oktober 1924 fällige 3. Ziel der staatlichen Grundsteuer für daS Rechnungsjahr 1924 bleibt bis auf weiteres unerhoben. Es gilt als auf unbestimmte Zell zinslos gestundet. Besondere An- tragstcllung bei dem Finanzamt ist nicht erforderlich.
Diese Anordnung bezieht sich nicht auf die Erhebung und Beitreibung etwaiger rückständiger Beträge aus vorderen Raten.
^Inberührt hiervon bleibt ferner die Einziehung der staatlichen Sondersteuer vom bebauten Grundbesitz.
Darmstadt, den 24. September 1924.
Hessisches Ministerium der Finanzen.
Henrich. 74870
I Nutzholz-Submission
Die Stadt Lich (Oberhesien) verkauft auf dem Submission r Wege: Eichen-Stämme l.Kl. 2,465fhn. 1
2. „ 0,71 „ Z g
„ „ 3. „ 11,50 „
6. " 141 >7 I
Fichten-Stämme 3. Kl. 3,17Fstm.
5b „
14,08
Die Bcrkaufsbedingungen liegen bei
14,05
21,38
4.
5a
uns offen. DaS Fichtenstammholz ist entrindet, jedoch ebenso wie das Eichenholz mit Rinde gemeffen. Zahlungstermin 15. Rovember ds. IS.
Angebote in Goldmark, mit der Aufschrift „Holzsubmission" versehen, sind bis zum Dienötag, den 7. Oktober dS. I«., vormittags 11 Llhr, bei uns cinzureichen.
Lich, den 23. September 1924. Hessische Bürgermeisterei Lich.
Böller. 7442V
Bekanntmachung.
In unser Handelsregister Abt. A wurde heute bezüglich der Firma Emanuel & (So. Gietzen eingetragen: Die Firma ist er- loschen.
Gietzen, den 20. September 1924.
Hessisches Amtsgericht. 7456B
Kartoffellieferung.
Die Lieferung von 500 Zentnern guten lagerfähigen Speisekattoffeln für die Universitäts-Augen- und Kinderllinik Gietzen soll öffentlich vergeben werden.
Angebote sind an die Kliniksverwaltung bis zum Eröffnungstermin, EamS- tag, den 4. Oktober 1924, vormittags 12 Llhr einzureichen. 7477B
Bekanntmachung.
In unser Handelsregister Abt. B wurde beute bezüglich der Firma Johann Spietz & (So., Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Gietzen eingetragen: Moritz Levi ist alS Gefchäftsführer au-geschieden, an seiner Stelle ist Julius Levi zum Geschäftsführer bestellt. § 8 deS Gesellschaftsvertrages ist geändett. Die Defellfchaft wird, wenn mehr als 1 Gefchäftsführer bestellt ist, nur durch gemeinfchaftliche Handlung von mindestens 2 Geschäftsführern vertreten und verpflichtet. Durch Desell- fchafterverfammlung vom 30. Juni 1924 ist der Gefellfchaftsvertrag geändert und neu gefotzt. Der Isidor Berliner Ehefrau, Helene geb. Levi ist Prokura dergestalt erteilt, datz sie berechtigt ist, zusammen mit dem Geschäftsführer Julius Levi die Firma zu zeichnen.
Gietzen, den 23. September 1924.
Hessisches Amtsgericht. 7459B
Arbeitsvergebung.
Unter Hinweis auf den Mtntsterial- erlatz vom 16. Juni 1893 und die Ergänzungen hierzu werden Erd-, Maurer-, Eisenbeton- und Steinmetzarbeiten für den Umbau der Zehntscheuer am ßanb- gras-PhilippS-Platz zu Dietzen zu einem Pollzeiamte im öffentlichen Wettbewerb ausgeschrieben.
Unter anderem kommen in Bettacht: etwa 460 cbm Srdaushub, 300 cbm Bruchsteinmauerwerk, 150 cbm Backstetn- mauerwerk, 700 qm '/, Stein starke Tuff- stein- oder Backsteinwände, 100 qm 1 Stein starke Fachwerkwände, 280 qm Eisenbeton- oder Hohlsteindecken, Eisenbeton- stürze, Treppenstufen, Fensterbänke usw. Das Backsteinmaterial ist grötztenteil« vorhanden.
Bedingungen,Angebotsunterlagen und Zeichnungen liegen von Dienstag, den 30. September an auf unserem Amte, Stephansttahe )8, während der Dienst- s'.unden zur Einsicht offen.
Angebotsformulare können, solange der Borrat reicht, von diesem Tage ab gegen Erstattung der Herstellungskosten von unS bezogen werben.
Angebote sind verschloffen, mit entsprechender Aufschrift versehen, Postftei, bis Wontag, den 13. Ottober, vormittags 11 Albt, bei unS einzureichen, wo sie in Gegenwatt etwa erschienener De. werbet eröffnet werden.
ZuschlagSfttst: 4 Wochen.
Dietzen, den 26 September 1924.
Hessisches Hochbauamt Dietzen.
I. B.: Kuhlmann. 74440
Aepselversteigerung
DienStag, ten 30. September, von vormittags 10 älhr an, kommen die der Gemeinde Lauter gehöttgen Aepfel «ur Versteigerung. Der Anfang ist an der Stratze Lauter—Wetlerseld.
Lauter, den 26. September 1924.
Bürgermeisterei. A f f. 74960
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