orbnunffömäbi- Reich. Ländern
Rodhetm und im
„Di? Fechter von Ravemta".
Konzert
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inanzgeba ru n g von '_____ ___
sneinden und an der dauernden Beruhi
gung der Wirtschaft überhaupt
leuchtet — allemal wechieln bei ihm urwüchsige. Humor und tiefster ömh derart erquickend, bat ed eine Freude ist. If '
b<6 &arMn* irtirbe dabei der 8 Rooernber bestimmt. Wenn er geahnt hätte, dah die Herren am 12. Rovember selbst machen tr-ürbtn, b hätte er seine Handlungen vom 8. Rzvember lottetiaJkn. 3m Bürgerbräukeller hätten feine Leute aus Kahr nicht die Pistole angeschlagen. Hitler stellt treiter fest, dah die Herren nicht m 11 der Waffe bedroht tvrrde.i feien. Den Tinwand Lass)los, ob auch Horb-
Kleine politische Nachrichten.
Der Demokratische Provinzialparteitaq von Oberhesien schlägt neben dem seitherigen Reichs- togSabgeordnelen Pfarrer ÄorclI Rlinlftcrial- otrcttor älrstadt -um Kandidaten für die nächste ReiL-taaSwahl tror. Gleich-eilig a>irb er -um .vpchtnkandibaten für Obei Hessen für den Hessischen Landtag nominiert.
dnckschland endlich vorgehe, verneinte Hitler, während et den zweiten 8irorxin2> dahin beantwortete. Last Ludendorfs benachrichtigt sei und jeden Wtgenblick eintreffen werde. Ludenbvrff er- klärte beim Gintrefsen, dah er genau so überrascht wie die Herren sei. dah es aber nun notwendig sei, einen vntschluh zu fasten. Hitler habe bann Herrn von Kahr nahegelegt. sofort den Kronprinzen Rupprecht zu verständigen, daß diese Revolution nicht- anderes sei al- nur
Reisend^ die die Anschlüsse nach Bochum, ^fsen Wanne usw. haben müssen, werden fcier-
besonders betroffen. 3ei dieser Sucht, der Geste zu fein, entsteht ein solches dränge, dast Frauen und Kinder zu Boden getoor- Lcnunb getreten werden. Die Kleider werden den Reisenden buchstäblich vomLeibegc- rtssen. Der französische Beamte, der die Pässe VA't- fcl”CT Platz erfrort auf einem Tische nber einem Stuhl eingenommen, um von der ^Uengc nicht mit forlgeristen zu werden Die Pässe werden eingehend 'reprüfL Die Zollkontrolle ist au her st scharf. Fast alle Reitende werden abgetastet, ob sie zollpflichtigc Gegenstände an ibicm Körper verborgen haben. 3n inngefchrter ?l<6J1uni('^Dt‘nuinb Hauptbahnhos- Hamm) muffen die Reisenden ausder Treppe -um Ä ' Wfl ^mniengepfropft aus die Abfertigung
tei 2721. kein Sch. Sozialdemokraten 74 »24. 15 Sitze, USPD 2521. kein Sih. Kommunisten 44 765 9 Sitze.
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Der österreichische GefchättStrngcr Pohl bat dem rusf Ischen Vollslonunissa^iat des Aeubern eine Rote überreicht, in melier der Beschluh der österreichischen Regierung mitaeteilt wird, normale diplomatische und konsularische Beziehungen zur Sowjetunion berzufteilen.
?crIJn-J6 Sehr (Dolfs) Der Verband «S Deutschen Bank - andBankiergewer- des. r^r Deutsche 2 n dustr ie- und Handels tag. die Hauptgemeinlchaft des deutschen Ginzel handel- . der Rllchsvervaud der deutschen Industrie und der 3cntra[ocr- banZ>, y deutschen Drohhandel« wurden, ve ranlahl durch jüngst zu rage getretene Rechts-
Dedichtvorliägen und gesanglichen Darbietung^ der beiden Gesangvereine, die beide, mit guten Strmmenmaterial ausgerüstet und unter der zielsicheren Leitung sachkundiger Duigenten stehend beachtenswerte Leistungen auszuweisen baden.
Mreie Alsfeld.
• Alsfeld. 26. Jebr. Demnächst soll auch hier unter der Leitung des Deutschen Zentralausschusses für die Auslandshllse eine Kinderspeisung eingcführt tverden, die von der Kinderhilfsmission der lidigibjen De sellschafk der „Freunde- (Quäker, von Amerika auSgeht. Gespeist werden nur solche Kinder, die vom Schularzt dafür namhaft gemacht werden. — Don der durch die He sstscheHandwerkskammer vermittelten Kredit- Hilfe machten 70 bis 80 hiesige Handwerker Gebrauch, ein eindrucksvolles Zeichen für die schlechte Lage unseres Handwerks
vermischtes.
Radio m der Schale.
Die drahtlose Telephoine bient vorläufig hauptsächlich zur Uebermittlung von Nachrichten unb künstlerischen ®eni: Amerika aber
hat man bereits angefangm, diese neueste Gr- finbung, ebenso wie da» Kino, für die 8r- ziehuna nutzbar zu machen G« gibt dort schon einige Schulen, btt mit Smpsanasopparaten au«- geft artet und daher in bei Lage sind, iftnm Schülern auf dies" Seife Vorlesungen benihmln Gelehrter zugänglich zu machen Freilich sind diese Ansagen noch fo kostspielig und die Programm' itnd ruxfr fo Wenig auf Drztehungszweche ein- Srichtet, dah diese ncuartiac Horm btt De.
>rung noch mehr Spielerei ist In England über geht man jetzt emflbafl daran, die drahtlvin Tesephvnie für btt Pädagogik auszunutzea. Der Direktor der Bei tischen Broadcasting-Gefellschatt Arthur R. Durrows entwickelt in einer Zeit schrift ein Programm, um der 201 gemetnbeit uni besonders den Schulen einen reichhaltigen Dis sensstofs mit Hilfe des Radio vorzulegen. Wem auch zunächst nur Privatschulen, deren Besucher gröbere Summen bezahlen ffmnen, mit Ompfang« apparaten ausgestattet werd« können. bürftrr doch diese Anstalten einen gröberen Zulauf er Txiflcn, sobald sie mit einem reichen Radiopre 9 ramm auftoarten können ,Untere Srztehuna«. Programme," sagt Durrows. .werden mit ein fachen Untenvertungen über die korrekte Aus- spräche deS Englischen und anderer Sprachen beginnen. Gs svllr.i Vrilelungen bekannter TRufif- gelehrter folgen, die über die Ansangsgninde der Harmonik unv des Kontrapunktes unterrktten, ein Stoss, der grobem Znttreffe broognen dürfte. Vorträge geographischer und völkerkundlicher Ra- tur werden von befonberer Wichtigkeit fein Die Pädagogischen Programme unseres drahtlosen Telephondienftes werden sich zunächst eng an den Unterrichtsplan der betreffenden Schulen an- schlietzen und die Themen berücksichtigen, die gerade mit den Schülern burchgcmommen trerben. 3« wird für den Lehrer ebcirfo (ntereffant sein wie für die Schüler, über diesen Gegenstand rem einem hervorragenden Sachkenner ellvas zu erfahren Ter Radiobienst kann auch mit Hno- matographischen Vorführungen verbunden werden, indem aus Drahtlosem Wege die DrlLute- rungen zu der Vorführung eines Lehrsllms ge» liefert werden. Sine derartige Belebung und Dc- reichcrung des Unterricht« wird sich bereit« in den nächsten Zähren verwirklichen lassen."
^iuatll vvrüeu. Ludendorff als QM- | auffaffungen in bet 2uNvertungsfrag< bei fc aU& ^Me. Sie entscheidende Sitzung ber Reichsregierung vorstellig und baden ^fgen- hs^e^am 7.^Aovember stattgesunden^ Al- Termin | gen he» t»o i getragen:
Ungrachket chrer Stellungnahme zu dem Inhalt der ^fcticmctDerorömmg überhaupt und ins» befvnd«e zu der Frage, ob und nach welchen Drrmdfiyen hätte aufgewertet werden sollen, erklären die Svitzenvervände. nachdem jetzt die Regelung der Aufwertungsfrage erfolgt ist. must die Wirtschaft unter den gegenwärtigen Verhältnissen den größten Wert darauf legen, dah die durch dte 3. Steuernotoervrdnung geschasieT,« Rechts» a r u n d l a g e in ber AusweNungsfrage unter Femen Umständen weder durch die Rechtsprechung noch durch die Gesetz- «ebuna erneut erschüttert werd. Die« '^bert bad Interesse an ber Ausstellung der • oibbUanien. an ber Grmöglichaing der Krebltbeschafsung. an der orbnungdmäbi- gen und
Präsident empfing in Ge- acntoüit de« Außenministers Dr. S t r e s e m a n n den naicrnannten kaiserlich javanischen auher- erden,l'.Hen bevollmächtigten Botschafter Kuma- Sro öur Entgegennahme seines Sralau- bigungsschrelbens
Rcich-prasibent und Reichskanzler richteten anläßlich des Todes de- Abg Dr. Rvesicke Beileidstelegramme an den Vorst:,td des Reichslandbundes.
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Das am'ltch festgestellte Wahlergebnis tn Mecklenbu ra-Schwerin ist foLterte«: De itschnationale 96 17« Stimmen und 19 eine Detitsckvölki'che 63511 und 13 Sitze, Deutsche Vvlkspartei 23 962 und 5 Sih«. Demokraten 11 739 unb 2 Sitze, Wirtscha'tSb'-nd 5122 und ein Siv. Landpanei 4553. fein Siy, Republikanische Par»
— V. H. T. Freitag abend Vortrag. iSiehe Anzeige.)
Landkrei« Hficsten.
X W i e s e ck. 25. Febr. Unser Wartburg» verein beging seine 2. Zahresfeier gestern mit einem liturgisch reich aujgcftatteten Fest» av 11e S d i e n st, bei dem auch die Siebener Bruder- und Schwestervereine vertreten waren. Vor dem Altar brachten Sprecherinnen zu EHSren und Gedichten Worte von Friedrich Licnbard an bie neudeutsche Jugend zu Gehör und teilten sich mit dem Geistlichen In die Verlesung des von Der Gemeinde mit dem LutheUied beanüoortrten 46 Psalm- Der Protektor des Vereins verlas bei feiner Festvrediat ein sehr herzlich gehaltene- 'alückwur ich schreiben der Zentralstelle für Volksbildung und Zugcndpslegc unb verkündete die Ernennung de« elften ®bw mi glieds. KarlKllff- Müller (Wartburg-Diesten, Rach einer Aufführung für die Schuljugend nachmittags im Saal von Braun bildete den Äcschtust des Tages abends ein gut brsuchler Zarnilicnabend
ri. Rieder-Dessl ngen. 26 Febr. Der ticliac Alicefrauenverein hielt gestern im Saal der Gastwirtschaft von Sok seinen schon lange geplanten, durch die Ungunst der Verhält- niHe immer wieder verschobenen Familien» abend ab. Der Leiter der Deraristatkuna. Lehrer Graulich, hatte für Abwechslung gesorgt, so bah jeder Geschmack auf feine Rechnung kam Der Abend brachte einen kurzen Vortrag des Orti- pfarrers über feine •rfebniffe in Rordbulgarien, eine Reihe bei lerer Aufführungen aus dem DoltzS- leben, gemeinsamen Gesang unserer unvergänglich schönen deutschen Dolkslieder und »wischendrein die Kaffeepause zur leiblichen Srauickang. Die Alien. Arm.n und Kranken der Gemeinde 6t- kamen heute ihren Anteil an Kaffee unb Kuchen ins Haus gebracht.
~ JCobbc:man derHorloff. 2v. Febr. Am Sonntag baren wir einen, für unsere von den Mütelpunften geistigen Leben- ableit* liegenden Dörfer, seltenen ®cnub: Alte unb junge Tiit- glicbcr ber SlubcntcnDcrbinbung IS Ingolf in «Sieben boten un- ein Kirchen- lonierl. Orgel und Posauncmhor. rrechfelnd mit GZä. aen ber Gerneinbe. führten in die reine schöne Welt ber Töne Der Leiter hrttc mit fei nem Verstänbnio feine Darbietungen als eine-. Gang burch das Kirchenjahr ausgebaut. Da« Kon iert war der Dank für eine gröbere Wenge Srnte gaben die im hiesigen Kirchspiel iin Herbst für die Giestener Studenten Hilfe ge’ammell worden waren. Die Zuhörer gingen gehobenen Gemütes und voll befriedigt nach Haufe. — Zwei weitere teert Dille Abende bereitete unserer Anwohnerschaft der ehemalige Bärenführer Koos Zooste Sr erzählte un- Grlebte« unb Geschautes. Der Hann weist die Herzen zu fesseln Einerlei ob er die Kraft beu gen Wesens betnunb.-,t ober deutsche Fehter unb Laster ichonui^slo- steiheu. einerlei ob er von bem Leben ber Dur r. tn Krieg und Frieden, in Haus und Feld unb Wall» berichtet, oder das Treiben der Kaffern bc ;
Die Preispolitik der Reichsbahn.
Verl in. 26. Febr. (WTV.) Um dem Ve- dürfnis der Reich-bahn nach Steigerung ihres Umsatzes und zugleich einem Bebürlni- ber beul- schen Volkswirtschaft Rechnung zu tragen, wer - ucn mit Zustimmung ber Reichs reg ierung die G ü-> t,e r t a 11 f e am 1. März um weitere 10 Prozent ctmä big t Die Ginnahmen der Reichsbahn l müssen aber auf alle Fälle gesteigert werden; et ist daher die gleichzeitige Regulierung von I'Ginheitssatzen im Persvnenverkekr nötig. Die feitberigen Sätze ber dritten mb &t vierten Wagenklasse sind noch Friedenssätze und decken darum bei weitem nicht die öetbftföfter. THefcc Fehlbetrag von nmb einer Million Doll- mark täglich, der den Güterverkehr stark belastet, bedrückt die Allgemeinwirtschaft, um den Personenverkehr zugunsten der einzelnen Reifenden zu schonen. Die cm« der Inflationszeit stammend-, befvnbers starke Versteuerung der ersten Klasse hat bei den heutigen Verhältnissen zu ihrer Verödung und zur Ablenkung des internationalen Reiseverkehrs auf Reisewege geführt, die Deutsch- land meiden.
Di« Fahrpreis« werden nunm«hr ab 1. Marz 3 Pfennig in der 4. Klasse. 4,5 Pfennig in der 3. Klaffe. 6,6 Pfennig m der 2. Klaffe, und 9,6 Pfennig tn der 1. Klaffe pro Kilometer betragen.
Das bedeutet eine Grhöhang gegen den Friedenspreis um 30 Prozent in der vierten and brilt-m, 47 Prozent in ber zweiten unb 37 Prozent in ber ersten Klasse. In den internationalen Fahrplan- konserenzen ist bie Höhe des Tarifs für die 1. unb 2. Klasse wiederholt als Hindernis für die ®in- Icgung internationaler Durchgangszüge für Deutschland bezeichnet worden, fo da steine weitere Grhöhung hier derkehrSschäblich wirken m> st
Um den Dedürfnipen des Ter fs- unb Siede- lungSveiSehrs Rechnung zu tragen, werden die Preise ber Monatskarten, Schul-rmonatsfarten. Wochenbtrten, Kurzarbeiterwochenkarten unb Ar- bdterrüdfabi lartcn von ber Erhöhung ausgenommen Für ben Atisflugsverkehr sind die SonnlagSkarten ausgedehnt worden, auster- dem werden zur Fei-senzelt Sondcrzüge zu ermästlgten Preisen gefahren werden.
Der ilu^nnhmeiuftanb in Dhürinqen.
Weimar, 27 Febr (Priv.-Tel) Das thüringische Staatsministerium hat beschlossen, seinen Vorsitzenden, den Minister Dr Ocut- bcuhcr. nach Berlin zu senden, um bei ber Reich-ivgiemng die Fortbauer des Aus- nabmezusfanbes tn Thüringen zu beantragen ober wanigsiens die Beibehaltung von Truppen al«S Stütze der Regierungsgowalt angesichts der immer noch drohenden Gefahr kommuntstifcher Unruhen ju fordern Die dauernde Belegung von Weimar und Erfurt mit Reichswehrtruppen soll so gut wie gesichert sein
Die ‘Hufwertungsfrage.
England
unb bie Militarkontrolle.
Pari«, 26. Febr. (DTD.) Dem Temps zufolge soll bie englische Regierung in ihrer Rote an die Votschafterkonf-reuz über die Militärkoutrolle iu Deutschlaud den ToifdUag gemacht haben, bi« jetzige mtrralliierte Militarkontrolle, beten Ausgabe beendet fei, durch «inen GatantieauSlchust zu et« feilen, ähnlich dem. der für die Marine tmd die vuftfckrtfsahrt besteht. Dieser Au-schust soll eine vollkommene Inventur über die Rüstungen unb alle«, was sich auf dir mili. tärischen Smrichtnngen in Deutschland an Alenschen und Material bezieht, aufnehmen.
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. die englische Regierung sich jetzt auch
I f)€L" Dotf«chafterkvnferenz gegenüber aus ben Standpunkt stellt, bab die Aufgabe der Konliollkom- Missionen beendet ist, so kann daS Deutschland nur willkommen sein. Rach dem Versailler- Ver-
I trag farm man aber daraus nur folgern, dast nunmehr an Stelle der bisherigen Kcntrvll- daS Regime des Artikel 213 des Vertrages in Kraft tritt, wonach der Völkerbund jederzeit U n • terf uefcunaen ad hoc über drn deutschen Ruitungsftand vornehmen kann. Das. was nach der Meldung des „Temps" beabsichtigt fein soll, [rare etwas ganz anderes, nämlich die Mn- setzung eines neuen Komitees an Stelle des alten mit einer völlig neuen und gegenüber deu bisherigen Funktionen der Kontrollkommissionen wesentlich erweiterten Aufgabe. Ginderartig- Einrichtung ist iM Versailler Vertrag | "ich' vorgesehen, es erscheint daher wenig glaubwürdig. bab bie englische Regierung jetzt istr- Hand bo3u bieten sollte. unS einen derarti-r«m Eingriff in unsere Souveränität zu^u- muten, der über die im Versailler Vertrag vorgesehenen Maßnahmen noch weit hinaus» gehen würde.
Französlsche Ioll^chlkanen.
' 2®-8«br. (WTB.) Seitdem tie fran- ävstsche Pah- und Zollkontrolle von Scharnhorst Äauptbahnhof verlegt ist wird sie hier unter Zuhils-nahme der I deutschen Zollbeamten, bie sandig unter der Auf- fiqjt der französischen Zollbeamten arbeiten müs» I reu. m ber rigorosesten Weise gehandhabt Ramentlich bei dem Verkehr in der Richtung Armm-Dortmund spielen sich bei der An- kunft in Doi-tmund Szenen ab, die an bie Vorkommnisse in den ersten Tagen N*3 Ruhreinbruchs erinnern Sobald ter Zug am Vahiisteig einarlau- 1 tot ist. stürzt da« Publikum, soweit es die Der» der Zollkontrolle kennt, mitunter 22L?clhln62 mc^r- im Eilschritt mit Kisten unb Koffern auf die Pah- und Zollstelle: denn wer zuletzt kommt, und wer al« einer der 0«M«n abgefertigt wird, must öfter« em bis zwei Stunden warten, bi« die Abfertigung bt.
endet ist.
Deutschnationale V)lkst>artei: 8* t Uhr im ®c- werb Haus Hauptversammlung. — Lichtspielhaus. Dahi.hosstraye: ^Marcei". — Palast-Lichtspiele.
kennen zu lernen. Ir bbarborfö lein beitr wurden Zoostes Au-tührungen unierbrvchea vo
Aus Stadt und Land.
Viesten, den 27. Februar 1924.
Ta« Urteil im Tchiffenberger Morb Prozest vollftrer-4.
DaS am 27. Sept. 1923 nach dem Wahrspruch I des oberhess Schwurgerichts In Giesten gefällte Todesurteil gegen den Landarbeiter Wilhelm Sauer vcn Zülshoff. der am 3 Juni 1923 die 72 Zähre alte Frau Witwe H c f m a n n hen hier in der Rahe des Schilfen berge- ermor- 1 bete, wurde, da das hestilch« ©etamtminifterium von feinem Begnadigungsrecht keinen Gebrauch gemacht hatte, heute hü6 5*/. Uhr in der Zellen- ftrafanftal; in Butzbach durch Snthauplung voll- I streckt Die Staatsantoalilchaft war bei der I Vollstreckung durch den csfentlichen Anlläger in I dem Prozest Staatsanwalt Dr. Ackert, der Gerichtshof durch die Landgericht-rät« Strack unb Keller vertreten. Don ben tm Prozest gehörten Sachverständigen wohnte Amtsarzt Dr S ch ü p - perl der Handlung bei. Der Verurteilte machte I oen Gmdruck eines kretisch völlig gebrochenen Menschen, er trat aber gesastl seinen letzten Gang an.
I " Die erste Rate der Vermögenssteuer must fbäteflend am 29. Februar gezahlt
I werden. Wer sich vor Unannehmltchkeilen schuhe.i 1 will, versäume dielen letzten Fälligkeitstag nicht.
Räheres über diese Steuerpflicht ist auS dem Artikel ersichtlich, den wir tn unserer Rümmer 44 vom 21. Februar abgedruckt haben.
" Rückkehr in den Sian dort. Wie wir erfahren, werden bie noch in Thüringen wellenden Teile unserer Garnison am kommenden tfteitufl vormittag 11,33 Uhr toiecer in Giehen cinlvcHcn.
** DieMaul- undKlau enseuche tm Kreise Dieben. Mit Rücksicht auf die verbreitete Maul- und Klauenseuche im Kreise Sieben veröffentlicht das Kreisamt im neuesten Amtsoerkündigungsblatt bie wichtigsten der zur Zeit geltenden Dekämpfungsvorschristen, und zwar I sowohl für den Sperrbezirk, wie auch für bas BevbachtungLgebiet. Das Polizeirersonal der De- metaben ist }ur Mitarbeit bei der Durchführung der Vorschriften angebalten, den Dendarmerie- ftationen ist strengste Veaullichtigung zur besonderen Pflicht gemacht. Zeder Polizetbcamte und PolizeibcdiL-astc.e ii vervilichtct, Zuwid.-rhand- lungcn wr Attzeige zu bringen. In Sieben, jenfeit« der Qobn, ist Die Seuche durch Abschlach- tuna der verdächtigen Tiere unb Abnahme ber Desinfektion erloschen. Die Gemarkung jenseits der Lahn ist au- dem Sperrgebiet au-geschieden unb Bcvbachtungsg.'blet geworden. Das Gleiche gilt für 14 Tage für ben Stall des Bernhard Meyer, Schütz en strahe (Fischerhof). Die Gemarkung Giehen, diesseits ber Lahn, und Heuchelheim sind aus dem Beobachtungsgebiet au-geschieden. Reu festgestellt wurde die Seuche in Leihgestern. Der Sperrbezirk umfabt hier die Gemarkung Leihgestern (ausgenommen Aeuhof), das Deob- achtunasgebiet besteht auS ben Gemarkung-teilen Reuhof und den Gemarkungen ®robcn-ßlnocn und Steinberg. Ferner ist die Seuche auf ber Biua- mühle (Gemarkung Lauter) ausgebrochen. E- wurde ein Sperrgebiet gebildet, bestehend au- der Gemarkung Vingtnüble, ihrem Deländebezirk und dem Weg Lauter zur Bingmuhle, und ein Veob- achtuugsgeblet, bestehend aus der Gemarkung Lauter.
Vfimothrn.
— Tageskalen ber für Mittwoch. 0tabrtharter: 7 Uhr .Die Deakmalsweihe". — Deutscher FrauenmlssionSbund: 8 Uhr im Saale der S'abtmisfior Versammlung für Frauen und Jungfrauen. — Gesellschaft für Grd- unb Völlier- funbe: 8Jj Uhr in ber Aula LichtbUdervortrag von Dr. Panzer Über ^Frühling in Spanien". —
.Ansicht- ber Tatsache, bab dem Reich-- mmuiet des Innern bk Anberaumung des Toge- t <i g t toa b 1 e n überlassen ist. ist es möglich, bah ber 6. April Wahltag sein wird.
bfe Abrechnung mit den Rovemberverbrechern Von einer Erpressung könne auf feinen Fall Die Rede sein. Auch Ludendvrff hatte nicht das geringste Bedenken Kahr wäre verpflichtet gewesen, axnigftend Pähner Ausichlub zu geben, und Lossow hätte Die Pflicht gehabt, Ludendvrff au sagen, er könne nicht. Es sei eine Gewissen- losl gkeit sondergleichen gewesen, bab diele Verständigi-ng nicht erfolge. Sin Kamps gegen Dte Reichs- unD Polizertrehr sei von seiner Seite nie ins Auge gefabt wvrden Ss habe nur zwei Möglichkeiten gegeben: Dte Sache aus München hinauszuverlegen oder n)ch einmal zu .ersuchen, Dte öffentliche Meinung zu gc* i »innen. Hitler gab sodann eine Schilderi^ng über hen Marsch bi die Stadt imb trat der Behauptung entgegen, al- ob feine Leute die aufgebDlenen Soldaten entwaffnet hätten.
Rachdem Hitler mehr als vier Stunden gesprochen hatte, fahle er seine Ausführungen in foteenbe Schluhsatze zufammen: Ich kann mich nicht schuldig bekennen, ich bekenne mich zur Tat. Gs gibt keinen Hochverrat bei einer Handlung, die sich gegen ben Landesverrat von 1918 ivenbet. Wenn wir schon Hochverrat aetrieben haben sollten, bann wundere ich mich, bah div- jeniaen, die damals da- Gleiche getrieben haben, nicht an meiner Seite fitzen. Ich fühle mich bler nicht als Hochverräter, sondern al- Deutscher, aer das Beste gewollt bat für sein Volk. Auf eine Frage des Vorsitzenden erflcirtg der Angeklagte Die weitere Entwicklung ber Dinge habe er sich so vorgestellt, bab eine ungeheure nationale Welle in ganz Deutschland lo-brechen würde. Wenn General i von Seeckt von sich au- die Absicht hatte, los- | Zuschlägen, barm muhten bie Ereignis^ in München die Entwicklung in Berlin beschleunigen. Auf verschiedene Fragen des Srsten unb Zweiten Staatsanwalts bezeichnete e- Hitter al- Tatsache, bab Reichswehr und Larckxspolizei hn Anmarsch gewesen feien. Hitler stellte zum Schluh noch die Bitte, falls Im Verlaufe der Herbanbtunicn die I Oefsentlichkeit ausgeschlossen werben solle, ihm bei diesem Teil ber Verhandlungen die Möglichkeit S geben, alle die Au-sührungen zu machen, e nicht für die.Oeffentlichteil geeignet feien. —
Darauf wurde bie Verhandlung auf Mittwoch vormittag vertagt.
Vückerkisch.
y ®lc deutsche Novelle nennt sich eine Bücherei zeitgenössischer Dichtunq des rührt gen Trierer Berlages Friedrich Vintz Di« Sammlung will zeigen, bah tm deullch»n Schritt- tum ber Gegenwart noch Kräfte am Werfe find die inmitten ber ringsumher wuchernden Armseligkeit die Ghrfurcht vor der geprägten Form >wch nicht verloren haben Sin Dell>7i» dafür, bab da« Unternehmen unter Mar Tau« rite vaiifchcr Leitung zur Grsüllimg Me'c? hochgemut- Programm« auf bestem Wege Ist, btoten bl: un« in gelchmackvollr. Aufmachung vorliegenden neun QMnbe. In einem einleitenden Dcmd spril' Han« Franck In feiner. Nachschöpfers»cher Ar! fern allen literarhistorischen Ehrgeizes üb:t Deutsche Drzählkunst". D« Schleste.
Hermann Stetzr, dessen 60. Geburtsiaa bat aebilbete Deutschland vor kurzem fcfilld) beginj. steuert in einem Dänbchen .Das entlaufen: Herz' drei feiner «irtcflen, vvhlaZormtcsten und an Inhalt köstlichsten novellistischen Schöpfungen bei. Bernd 3lcman n git? in .Ungewollt' da« «raretfendc Schicksal eines feil,amen Kinde«. Friedrich Griefe« S»ähkungcn Da« Korn raufcht" atmen bei lchr.r- $rb6aul, feiner mecklenburgisch n Heimat, Deren echte, trcu< Menschen er packend im Rahmen der ntcbcrbciit- schen Landfchast zu schildern weih. Der Kleist. Preisträger Paul Gurk bietet in .Dretfäl« tiareit' Avvesien. gleich eigeoanig in ben ge wählten Mcliven, wie tn der Form Zofes Don- ter. aewitz einer unserer bcbäüeabftrn lebende Srzabler. hat unter dem Titel .KkeineProla- viel Schönes auS feinet Studtenmappe »u einem starrlichcn Bande vereinigt, der ein belle« Licht auf dte vielseitige und ticfft6ürfmbc Begabung
— Konzert des Frankfurter Symphonie-Orchesters. 3n unserem heutigen Anzeigenteil wird noch einmal auf das morgen, Donnerstag, in der Turnhalle ftatt- findende Konzert bc« Frankfurter Symphonie Orchester- Mngetoiefcn. Karten sind noch bei Ehallter zu Haven.


