und verzehrt.
jährlich
voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll
— Rhein und RUhr (A. Hofmarm & Co G. m. b. H., ‘Berlin SW. 48) Preis 2 Mk. Das Album saht alles zusammen, was der Kladderadatsch in seinem unermüdlichen Kampfe gegen das Erbrechen der Rhein- und Ruhrbesetzung durch die feindlichen Mächte bis zum Auf geben des passiven Widerstandes in Wort und Bild geleistet
pitalvermögen 92 552 Ulf.
Aach dem Boranschlage 1924 waren durch Umlagen aufzubringen 882 529 Mk. Für den Wegfall der im Jahre 1914 von der Stadt erhobenen Zuschläge zur Einkommensteuer und der früheren Kapitalsteuer — zusammen 862 864 Mk. — erlangt die Stadt Ersatz durch die ihr zuzuwetten, den Anteile an der Aeichseinkommen-, Körper- schafts- und Umsatzsteuer — zusammen 235 000 Mark, so daß in 1924 durch selbständige Gemeindesteuern aufzubringen sind rund 647 529 Mk. Zur Deckung dieses Ausfalles stehen der Stadt heute nach Maßgabe der gesetzlichen Bestimmungen nur die Grundsteuer, die Gewerbesteuer und die Sonderst euer vom bebauten Grundbesitz zur Verfügung.
Die Dermögensrechmmg weist den Zeitumständen und der schwierigen Geldbeschaffung wegen nur geringe und dringend notwendige Vorsehungen auf. Für den Ankauf von Grundstücken (Tit. 71) wird em Zuschuß von 28 000 Mk. benötigt. Unter der Otu- brif — Er bauung gemeinheitlicher .Gebäude - (Tit. 72) ist für Herstellung, von Wegen und Kanälen im 4. Teil des Friedhofs am Rodberg und für die Errichtung einer Lagerhalle auf dem Lagerplatz Ar. 6 der Margaretenhutte eine Ausgabe von 26 000 Mk. vorgesehen, für Er e richtung von W o h n u n g s b a u t e n (-tit et 73) sind 200 000 Mk. in Ausgabe gestellt Die Erbauung, Auffüllungund Verb re i- terung von Straßen (Tit. 74) bebingt einen Zuschuß von 47 500 Mk., die notwendige Durch- I führung von Kanalbauten (Tit. 75) einen solchen von 18 100 Mk., die Herstellung von Lagerplätzen auf der Margareten- Hütte (Tit. 77) einen solchen von 11000 Mk.
Die Gesamtausgaben der Vermögensrechnung betragen 641 256 Mk., die Gesamteinnahmen 484 454 Mk. Mithin sind durch Kapitalaufnahme zu decken nur 156 802 Mk.
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M.
100000Vnbetten, alle« übrtae für 100 6tnbetten.)
Telegraphische A uszahlunA.___
23,1 S 71,22 111,72 157,51
5,91
4,19
18,30 18,70 19,ES
4,51
12,52 58,25
1,C?
57,85
ist eine Reihe üNodenbilder beigegeben.
(3n einem Teil der Auflage wiederholt.)
Die neuen Deamtengehälter.
Berlin, 24. Mai. (Priv.-Tel.) Die neuen (Beamtengebälter, die vom 1. Juni an gelten, werden in den 9feinen BesvldungsLassen folgende Höhe erbauen:
23,31
71,39
112,28
158,23
6,93
4,21
18,40 18,80
19,65 4,9.1
12,co 58,65
1,99 58,15
^^a n sa ba nk A.°G-, F ra nkfu r l a. M. Die zur Berichterstattung über das in Zaylungs° schwierigkeiten geratene Institut einberuf sie außerordentliche Generalversammlung entrollte mn trübes Bild, insbesondere von der Offenbacher Filiale Der dortige Direktor hat seine Machtbefugnisse' weitgehend durch zu große Kreditgewährung überschritten. Das Frankfurter Haus ^^ ben Aufgaben die die veränderte Wirtschaftstege stellte nichts gewachlen gewesen i»
zeitweise weggefallen. Aach der dritten Steuernotverordnung findet eine Berzinsung und Einlösung von Anleihen des Reiches, der Länder und Gemeinden, die vor dem 29. Februar 1924 ausgenommen worden find und auf Reichsmark lauten, bis zur Erledigung sämtlicher Re- parati'onsverpflichtungen nicht statt. Aus diesem Grund verzeichnet der gegenwärtige Boranschlag unter den Rubriken Schuldentilgung und Kapitalverzinsung eine Entlastung gegenüber 1914 um 1200 000 Mk. Etwaigen Änderungen der reichsgesetzlichen Vorschriften ist durch höhere Dotierung des Reservefonds Rechnung getragen. Infolge der Uebernahrne der Persönlichen Kosten der Volksschule auf den Staat wird der Voranschlag um 220 000 Mark, infolge Uebernahrne der P 0 l iz e i k 0 st e n auf den Staat um 88 000 Mk. gegenüber 1914 erleichtert. Da nach neuerlicher gesetzlicher Vorschrift die Kreisumlagen nicht mehr im Umlageverfahren von den Gemeinden, sondern durch direkte Besteuerung der Kreis- bzw. Provinzial- angehörigen aufgebracht werden, ergibt sich eine Entlastung des Voranschlags um 205 000 Mk. SonstigeErspamisse und Ausgabeverminderungen gewähren eine Erleichterung um 573 521 Mark. Die Gesamtsumme der weggefallenen Aus-
I gabeposten beträgt somit 2 286 521 Mk. Andererseits kommen gegenüber 1914 Ausgabeposten heute hinzu im Gesamtbeträge von 826 000 Mark, msbesondere zufolge der durch die reichs- und landesgesetzliche Repordnung der Wohlfahrtspflege und des Arbeitsnachweiswesens mit 315 000 Mk., durch Steige-
I rung der sachlichen Volksschulkosten um 24 000 Mk., und durch die der Stadt_ auf zahl-
I reichen anderen Gebieten neu übertra» I genen Aufgaben mit 487 000 Mk.
Auf der Einnahmeseite ist insgesamt eine I W enigereinnahme von 1 823 521 Mark zu 1 verzeichnen, der eine Mehreinnahme von
insgesamt 363 000 Mark gegenübersteht.
Im Jahre 1914 waren durch Gemeindesteuern zu decken 1270 300 Mk. Diese Deckung erfolgte durch die Desteuerungsmöglichkeiten, toeld>e das hessische Gemeindeumlagengesetz vom 8 Juli 1911 in mannigfacher Weise gewährte. Es wurden damals gedeckt: durch den städtischen Zuschlag zur staatlichen Einkommensteuer 770 312 Mark durch Grundsteuern 279 546 Mk., durch Gewerbesteuern 127 890 Mk., durch Steuern vom Ka-
Wirtschaft.
• Vermehrte Kreditansprüchean bie Reichsbank. Der Ausweis der Reichsbank vom 15. Mai zeigt, wie zur Monatsmitte üblich vermehrte Kreditansprüche. Die Wechsel- und Lombardanlage stieg wieder an. Während ine Lombardforderungen im Papiermarkgeschaft um 5 9 auf 14 4 Tritt. Mk., im Rentenmarkgeschäft um 73 auf 106,8 Mitt. Rin. abnahmen, sind die^Pa- piermarkwechselbeftänbe um 46 9 auf 810,6 -^rill. OKatl und die Rentenmarkwechselbestände am 19 auf 1140,1 Mill. Rm. gewachsen. D-ie Kapitals' anlage weist eine Zunahme von 33,1 Tritt. Mt. auf Hier steht auf der anderen Seite eine erfreuliche Gestaltung des Zahlungsmittelumlaufes gegenüber. Die Banknotenausgabe hat um 29,9 auf 763 9 Tritt Mk., der Umlauf an Rentenbanr- scheinen' um 66 auf 1600 Mill. Am. abgenommen. Sür beide Geldzeichen zusammen stellt sich die Abnahme auf 89 Mitt. Goldmark. Der- Bestand der Reichsbank an Rentenbankfcheinen ist von 284,2 auf 350,3 Mill. Rentenmark gewachsen, ®u.D’ gelber der Bank haben sich um 113,8 Still. Mk. vermehrt. Die Ausleihungen der Aeichsd^lehns- kästen haben sich weiter um 0,1 auf 1,1 Still. Mk.
Vermischtes.
Die Weltflieger.
London. 24. Mai. (WTB.) Der Welte flieget Mac lat en ist heute von Akyab nach R a n a 0 0 n abgewogen; er mußte aber rm Hafen von Akyab eine Rottendung vornehmen. Sein Flugzeug ist leicht beschädigt.
ö Tokio 24. Mai. (WTB.) Die amerikanischen Flieger, die kürzlich auf einem Marineflugzeug in Kasumija Ära nordöstlich von Tokio em trafen, haben beute^-oho einen Besuch abgeplattet, wo .begeistert b^ grüßt wurden. Bei einem frühstück überreichte ihnen der japanische Kriegsmurrster Errnnerungs- ?eichen als den ersten Fliegern die den Stillen Ozean überguerten Cs wird erwartet daß die Amerikaner Mittwoch oder Son= Eswg ablliege-n werden, sobild ihre neuen Motor geprüft sind.
Abenteuer unter Menschenfreffern.
Der bekannte indische ForschunEreisende Maniir Kothari hat die verschiedenen Menschenfresserstämme auf den Salomomsei.n, den neuen ^briden und Reu-Guinea während feiner letzten Wettreise besucht und erzählt in einem Aeicho^er Blatt von seinen schauerlichen Abenteuern, ^den ui zugänglichen Hochlanden im Innern der unfein iLr d^e Eingeborenen in sehr Primitiven Formen, und KotLri fand daß Mensch^fresterer unter ihnen noch beständig geübt wird. Er wohnte selbst einem Gericht bei, das die Häuptlinge eines Stammes in dem Hochland von Reu-Gmnea abbtelten. Sechs Männer aus dem Untertan t>. waren von d.n Menschenfressern gefangen worden und wurden dazu verurteilt, getetet unb dann verspeist zu werden. Die Leichen der Opfer wurden an einem großen ‘Baum auf gebangt unb jeder schnitt sich davon nach Bedarf ein Stuck Fleisch ab, bald von einem Bein und bald von einem Ann. Die furchtbare Mahlzeit wurde auf einem Bambus-Kocher über langsamem Seaer zubereitet, wobei Kräuter zur Verbesserung des Geschmacks beigefügt wurden. Die entfleischten Knochen der Opfer blieben auf dem Baum hangen zum Zeugnis der grausigen Mahlzeit, die abgehalten worden war. Findet man keine Frmnuen für diese Festessen, so werden unter nichtigen Gründen auch Menschen des eigenen Stammes getötet
Der Voranschlag ist in G o l dm ar k auf gestellt und eine Gegenüberstellung der völlig wertlosen Papiermarksiffern be£ üorjabrigen Voranschlags unterblieben. Bei Beranfjlagung der Etatansätze wurde möglichste Annäherung an die Sähe des V 0 r k r i e g s r e ch n ung s- iahres 1914 erstrebt und ich werde daher in meinen weiteren Darlegungen bei 1^em einzelnen Titel den Vergleich mit den Siftern des Wahres 1914 ziehen. Es wird auf diese Weise deutlich werden daß bei den Ausgaben an den Ziffern von 1914 nicht nur möglichst festgehalten sondern in sehr vielen Fällen mit geringeren Ausgaben durchzrckommen versucht wird.
Ich wende mich zunächst zur Betriebsrechnunv- §>ier schließt der Voranschlag 1924 in der ®e- Wmt-Einnahme und Gesamt-Ausgabe ab mit 2 233 538 Mk. gegenüber 3 694 059 Mk ui 1914. S^gefamte ft ä b t i fc6 = b«rf bat fWj atf» 11m 1 460 521 Mk. gegenüber 1914 verm1n ö c r t. r-n nrofjen Zügen und vorbehaltlich der Einzel- ^achweise bei den verschiedenen Rubriken ist dieser Winderbedarf wie folgt begründet: Zunächst finb eine Reihe von Au s g a bep 0 st e n dauernd oder
erbten 15 bis 16, Futter erbten 13 bis 14, ken 10,50 bis 1$, Wicken 11,50 bis 13, LuPE» blauelll bis 11.50, Lupinen gelbe 13.50 bis 14,60. Seradella 11 bis 13. Rapskiiäfe-n 10, Leuttmhen 18.50. Tioctenschnitzel 8,70, Sorfmelaffe 30 bw co. Kart off elf locken 21 Mark.
Büchertisch.
- „Zeitschrift für Musik". Äambf» blatt für deutsche Musik und Musikpflege. Hauptschriftleiter: Dr. Alfred Heuß. (Steingraber- Derlag, Leipzig.) Eine Richard-Wagner-Aunmier. Gewichtig durch bis dahin unveröffenlllchte zahlreiche Schreiben des Meisters zur ersten Aufführung des „Rheiirgald" und der „Walküre' In München, mitgeteilt von S. Röckl. Dann werden die drei wichtigen Briefe Wagners an den Lieder- komponisten Robert Franz mitgeteilt, von denen man bis dahin nur eine dumpfe Kunde hatte. Dr. Alfred Heuß führt die brennend wichtige Frage, wodurch die Musil in Wagners Musik- dramen das älebergewicht über das Drama erhalten habe, einer Lösung entgegen. Auch Dr. Georg Göhlers Artikel: „Bedeutung und Aufgaben der kleinen und mittleren Opernbühnen m Deutschland" ist insofern Wagnerscher Art, als er mit frischestem Geist und echter Sachkenntnis die außerordentliche Wichtigkeit der betreffenben Bühnen einer wohltuenden Betrachtung unter»
her Besteuerung durch die Gemeinden unterlagen. 1 ; Rachdem neuerdings auch den Kreisen und Pro- 1 vinzen das Recht zuerkannt ist, direkte Steuern 1 vom Grundbesitz und Gewerbebetrieb zu erheben, ergibt sich, daß aus dieser Steuerquelle nunmehr Staat, Gemeinde, Kreis und Provinz, also vier Steuergläubiger, schöpfen, ein Zustand, der keineswegs erfreulich ist und den Grundsätzen idealer Steuerpolitik widerspricht, daß die Steuergebiete I säuberlich abgegrenzt seien und aus e i n e r Steuerquelle möglichst nur e i n ©teuergteubiger schöpfe. Cs muh in Zukunft wenigstens eine Annäherung an diese letzteren Grundscche erstrebt und namentlich erreicht werden, daß die Ge werbesteuer, wie früher, und auch heute noch in dem größten Staate Preußen, der alleinigen Besteuerung durch die Gemeinden unterliegt. Die Gewerbebetriebe sind mit der Gemeinde viel enger verknüpft wie mit dem Staat: durch B^eitstel- lung von Gelände, Herstellmig von Straßen, Kanälen, Anschlußgleisen, Schaffung von Bildungsgelegenheiten und dergleichen haben die Gemeinden von jeher dem Gewerbe Ansie^ungs- und Entwicklungsmöglichkeit gewahrt, auch sind I die Gemeinden am besten in der Lage, den Gewerbebetrieben die ins einzelne gehenkte steuer- I liehe Behandlung angedeihen zu lassen die allein eine gerechte und wirksame Gewerbebesteuerung verbürgt. Mit vollem Recht steht auch die hiesige Handelskammer auf diesem Standpunkte.
Die Lage, wie sie durch den vom Landtag beschlossenen Finanzausgleich für die hessischen Städte sich ergibt, ist nach alledem recht wenig den Wünschen der Städte entsprechend. Die Städte wollen gewiß nicht verkennen, daß die Verhältnisse des hessischen Staates aus mancherlei Ur» jachen recht schwierige sind, und daß es an sich eine Leistung und eine Rotwendigkeit darstellt, die Finanzen des Landes in geordnetem Zustande zu erhalten, namentlich angesichts des Umstandes, daß ein sehr beträchtlicher Teil des Landes der Besetzung unterliegt. Ebenso gewiß aber leben die hessischen Städte der Lieberzeugung, daß es dem Staate bald gelingen wird, durch notwendige entsprechende Verwaltungsmaßnahmen die | finanzielle Lage des Staates so zu gestalten, daß schon in naher Zukunft ein Finanzausgleich zwi- jchen Staat und Gemeinden stattfinden kann, der die hessischen Städte im Gesamtergebnis nicht ungünstiger stellt als in der Mehrzahl der übrigen Länder. In dieser Hoffnung werden die Städte dadurch bestärkt, daß bei Beratung des Finanz- <wsgl°ichsg°!-tz-s im Landtage die Dartr-lei großer Parteien den gleichen Wunsch zum Aus druck gebracht haben.
Meine Damen und Herren! Wenn wir im Begriffe sind, den finanziellen Rahmen festzu- legen, innerhalb dessen die Verwaltung der städtischen Angelegenheiten im kommenden Rechnungsjahre sich vollziehen soll, so bleibt auch heute wiederum zu beflagen, daß die kommunale Selbstverwaltung materiell und formell in den letzten Jahren durch Reich und Lander eine Behandlung erfährt, die eine völlig unangemessene ist. Seit Ende des Iahres 1918 ringt die kommunale Selbstverwaltung um ihre Existenz gegenüber der Allmacht des Reiches und der Länder, und es ist sehr bezeichnend, daß der Deutsche Städtetag genötigt ist, zum Verband- lungsgegenstand seiner im Herbst in Hannover I stattfindenden Tagung die „gegenwärtige x,age der Selbstverwaltung" zu machen. Rur eine abwegige Staatskunst kann die Bedeutung verkennen die der kommunalen Selbstverwaltung für das Reichs- und Staatsganze zukvmmt, und es war ein arger Mißgriff, daß das neugeformte deutsche Staatswesen nicht nur die Axt an die Wurzeln der Selbstverwaltung «elegt sondern diese Wurzeln vielfach schon durchschnitten hat. Wer sich mit der Geschichte der inneren Bertoal» tung und insbesondere der ^schichte der Selbstverwaltung Deutschlands naher beschafttgt hat und sie namentlich vom staatspolitischen Gesic^s- punkte aus betrachtet, weih, dah gesetzliche Beschränkungen der Selbstverwaltung und verwaltungsmäßige Eingriffe m die Selbstverwaltung fast stets zum Rachteil des Staates selbst aus- geschlagen sind und der Kenner der Entwicklung muß mit aller Entschiedenheit seststetten, daß dem Wohle des Reiches und des Landes nicht in der | richtigen Weise gedient wird, wenn die <5ejteln unaelbft bleiben, welche die kommunale Selbstverwaltung seit einigen Jahren einschnuren. Man muh oaher an die Lenker des Reiches und Staates die ernste Blabnung richten: m e hr L, 0 l e r a n z. mehr Freiheit, mehr Vertrauen, mehr Selbstverwaltung!
Wenn ich nach diesen Ausführungen allge meiner Art mich nunmehr dem Voranschlag für das Rechnungsjahr 1924 un erneuen zuwende, so bedarf es kaum der. Verslche- runa daß die Stadtverwaltung bei ferner Ausstellung als obersten Grundsatz benjemgen äußerster Sparsamkeit beobachtet hat. Ja, nachträglich muß ich bekennen, daß die Ansätze der Ausgaben vielleicht am einzelnen Stellen allzu knapp bemessen find und. dah ?s äußerster Anstrengung der Stadtverwaltung und Scadtver- ordneteu-Bersammlung bedürfen wird, diesen Boranfchlag durchzuhalten. Es tragt biefer Bor» Slag angefi*« Der Lage des deutschen Wirtschaftslebens eben den Charakter eines Rotetats, und ich möchte hoffen., daß die Stadt nicht allzulange in der Zwangsfacke eines solchen Voran- schlags stecken bleibe, sondern die wirttchaftlicyen Verhältnisse in Deutschland bis zum Rechnungs- iabr 1925 sich gebessert haben, so daß unter» nehmungsfreudiger, vorwärtästrebender Sinn in öffentlichen Verwaltungen sich wieder regen
Märkte.
Berliner Produktenbörse.
Berlin 24. Mai. Die Geschäftsbesserung tm Mehlgeschast, besonders für Roggenmehl, hat angebalten und die bis gestern erhöhten ^oröe» 1 ungen wurden heute gleichfalls bewilligt Das sprach lich auch im Bertelyr mit R^gen aus, für den die Mühten verschiedentlich Käufer blieben und manche Frage nach Mitteldeutichland sich zeicste Für Weizen ist im Anschluhhieran gleich^ falls "eine leichte Besserung in der Rachfrage einqetietcn Verschiedentlich ging auch Weizenmehl obwohl meist in kleineren Mengen an ten Konsum besser ab. Gerste war ruhig Hafer bei zurückhaltmdem Preisangebot für den lokalen Konsum und für die Küste gefragt. Im Verkehr mit 5tleie 'hat sich die Situation nicht viel sgeanderck Sonstige Futterstoffe meist für später etwas mehr beachtet Man notierte für Getreide unb Oel» X per 1000 Kilo, sonst 100 Kilo ab Statron: W^zen märt. 155 bis 158 initteldeutscher lo4 bis iTq CRoaaen 130 bis 134, Sommergerste mark. 158 166 dto Gerste 145 bis 155, Hafer marll ift.biß 134 Weizenmehl 20,50 bis 24.50, Roggen- mebl 19 25' bis 20,25. Weizenkleie 8,80, Roggen- S 920 bis 9.30, Raps 285 b^ 290, 5tenisaat 390, Erbsen. Viktoria 20 bis 22,85, kleine Speise-
®(f)K>ebcr ..............
Fran.-ösischc Noten . ......
DänitÄe Noten..........
Sckwedische Noten........
£>o(länbi?d)e Nölen . ------ ®eutfd) Ceitcrrei(l), ä 100 Kronen amentcinifdje Noten.......
Englische Noten..........
tttaticnische Violen.........
Lelmime Noten..........
Ungarische Noten .........
Tsrvchoslowakische Noten.....
9lottoc ufeb» 'Jlotcn........
Nnmänlsche Noten.........
Spanische Noten..........
sind alle Hautunreinigkeiten u. Hautausschläge, wie Mitesser, Pickeln, Blütchen usw. durch tägl. Gebrauch d. allein echten
ZeLKckmrsÄ.Ä'ellD
von >• <k Co.. Radebeul, überall zu haben.
Krenz-üroß. Ännnsl Noll, P. J. Drog Geer» _________Walleatete, Lroi. g. Winterbolf. 4148c»
Haben Lie einen echten türkiichen Kaffee- Kenner in Idrem Bekanntenkreise ober in Ihrer Verwandtschaft? Den laben Sie einmal zur Kasfee- vrode ein unb setzen Sie ihm 2 Tassen Kaffee vor, eine bnoon mit Pfeiffer & DttlerS Kaffee-Cssenz zubereitet, bie anbcrc ohne. Welche Taffe wirb ex wohl loben? Sir können gewiß fern, er trinkt nur bie Taffe mit Pfeiffer & DiUerS Kaffee-Essenz auS. benn diese Kaffee- ssenz uerfeinert den Geschmack so aiifferorben'liÄ unb zudem macht sie baS Kaffee- Getränk noch so erfreulich btllin. Bitte machen auch Sie einmal einen Versuch. 3153D
Die Kinderzulagen betragen für Ktn-i der von 1 bis 6 Jahren monatlich 16 Mark, für Kinder von 6 bis 14 Jahren monatlich 18 Mark und für Kinder von 14 bis 21 Jahren monatlich 20 Mart. Der F ra u en zu s chl ag ist auf 10 Mark monatlich festgesetzt worden. Die von den Beamtenvrganlsationen ursprünglich verlangte Vorauszahlung auf das Iunigehalt ist vom Reichsfinanzminister endgültig abgelehnt worden.
Hierzu ist zu bemerken, daß die obigen Gehaltsätze einer Regierungsvorlage entsprechen. Über die das Reichsfinanzministerium jede Ver- handlung ab gelehnt hat, da das Reich keine weitere Belastung tragen könnte. Die Beamten- organisationen haben die Vorlage unter scharfem Pi-otest angenommen, der sich namentlich gegen die unzulängliche Aufbesserung der untren Beamtenkategorien wendet, die bei einer Kaufkraft von 60 Prozent gegenüber den Friedensgehältern auch in der jetzt erreichten Höhe das Existenzminimum nicht erreichen, wozu man aber durch eine andere Verteilung der vorhandenen Gesamt- । mittel hätte gelangen können. Der Vertreter des ! Reichsfinanzmintstertums, Ministerialdirettor v v n ! SchNeden. hat in den Verhandlungen noch besonders auf die gesunkene Stauftraft hingewie- sen und festgestellt, dah unter Beachtung dieses Gesichtspunktes leine Bcamtenfatcgorie ihr Frie- densgehatt wieder erreicht hat.
Berlin 24 Mai. Am Devisenmarkt blieben die Anforderungen noch butter bem [onft am Samstag üblichen Maß zuruck. Die Ku^e ^bren nur für Paris Buenos, Helsmgfors wpaiuen und Iugostawie'n Sine kleine Mchwachung entsprechend der internationalen Betoertung, unb wurden, sonst lmverckndert irottert. '-^^ u , ' ^rei farbig revroduzterte Ge
lungen krmntM für Stoc^ttn vv ^roz. T ffj« Aus dem frnrftigen Inhalt der Rümmer 30^. dteSchwe^^io a besonders hervorMhebeu eine Zeichnung von
50 .Proz. erhobt 801 /. Otto Delling „Sonntag im Berliner Zoologischen
zugetmlt. Purisruhte vollständig Garten", sowie fünf Aufnahmen zur Einweihung ® I de- neuen in Bin,. Mn die F—eit aeftnaen Schluhlkurfe wurden als Geld be^ichnet. Deutsche Erdöl wurden mtt 381/8, Deutsche Petroleum mit 131/4 genannt.
alaubt mit ton heften Teil des alten Personals bat. Kaum etne Rümmer des Kladderadatsch hat weniastens eine ruhige Liquidierung durchfuhren in dieser Zeit die Abwehr des feindlichen^reibens w fiSnnen in den besetzten Gebieten in Wort und Bild Der-
5 * EineSchweizer Textilgründung missen lasten, so ist der Gedanke, diese @fod)e durch
der höchster Farbwerke. Unter der Firma eine geschlossene Sammlung seiner Darbietungen Philme A °G. wurde nach einer Züricher Mel- dauernd Item deutschen Volk als Erinnerung an dunades Kons “ mit Sih in Basel mit 1 Million jene schmachvolle Zeit imd zur Kraftigungdes FEken Grundkapital eine neue A.-G. gegründet, weiteren Widerstandes einzupragen, a-ißerordmt- die dmi ^rt^uf und Vertrieb der nach den Pa- lich dankenswert Aber ^ch denen im besetzten entender Farbwerke vorm. Meister Lucius & Gehet, denen währenddes paMven Widerstandes BrüT^na Röchst w Main, und der Textilpatent- der Kladderadatsch nicht zugänglich war. wett die GetellsÄaft Liestel (Schweiz) verarbeiteten Tex- Cinbruchsrnächte das Blatt selbstverstandlich^aus tttten im In-und AiMande vornehmen soll. Das berechtigtem Angstgefühl, heraus verbotenIckten, ynternebmen leitet her Mitpatentinhaber Charles soll die Sammlung nachträglich zeigen, daß der Sckwart; Direktor der Textil-Manufaktur Koech- Kladderadatschs ihnen m ihrem Widerstand getreu n? Baumaartner & Co., A.-G. in Lörrach. Bi- zur Seite stand und ihren Interesten und ihren den ^ie Patente von denen in Stetem Zusammen- Abwehrmüheii nach Möglichkeit und nach ferner
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* met. Die Zeitung beweist auch mit dieser neuen
Berliner Börse. geographischen Sondernummer, daß sie weitaus
" - ' an der Spitze aller deutschen illustrierten Zei
tungen stDt. Das Heft enthält eine derartige Fülle von ausgezeichnet reproduzierten LlbbiDun- gen und interessierten Artikeln, dah jeder, der die Schweiz kennt oder teimenzu lernen wünscht, mit größtem Interesse danach greifen wird. Alle Artikel sind reich illustriert. Reben den Photo-
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Kinderzulagen


