Mittwoch. 26. März 1924
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gderhessen)
Swetter Blatt
3n Simonen Prozent
4.3. | 25.3.
(elften feil.
Frankfurter Dorfe.
FrrHr. 25. Mar»
//
iteten Metal.bank und Darmstädter hoher. 5 proz.
Berliner Börse.
Zu erwähnen sind noch I velchr 1 Dill. gewannen. |
Brr Beginn
Pendenz: herrschte Unsichrr-
Frankfurt a M Berlin
Reichsanleihe sanden zu 78 Milliarden Aufnahme. Etwas Kaufneigung bestand für Anatolier 1, Zo(l° türken und Bagdad II. C Zellstrss Aschaffenburg, welche
D e ch st eins Hexenge- , r i n k im Rikola-
Das Geschäft ist im Verlauf wieder Wesen stich
ruhiger geworden.
Dorfenkurfe.
(Ohne Gewähr.)
Lchlutz»! 5chla>. Kur» | fiii'»
Berlin. 25. März. (Wolff.) des heutigen Esfekteaverkehrs waren entgegen öen
ÄronidFilöf Nottn........
DSni'che 9?ottu ......
Gchwevischr Noten .......
Äoflönbifoe Noten
Deockch-Oesterreich, 1 100 flronen Kmerikanische Woicn.......
feifllllrt)« Noten..........
nkalienifcht Noten velgische Noten..........
Nnaorische Noten L<ch.choflo>vakilche Not« Norwegische Noten ....•••■ Rumäntf(6t Norea. • .......
Gvantlche Noten- • ■ • - -
Kirchliche Nachrichten.
Dieben. Evang. Gemeinde. Mittwoch, 26. März. Johanneskirche. 6 Ahr: Passionsgottesdienst, Pfr. Dechtolsheimer.
(3n einem Teil der Auflage wiederholt.) Antrag auf Auflösung des Hessische« Landtags.
Darmstadt, 25. Marz. (Drahtberichi des „Gieß. Anz.".) Abg^ Dr. O s a n n und Geu. (St. Dp.) haben im Hessischen Landtag einen Antrag auf Auflösung deS Landtages mit Wirkung vom 2 4. Marz eingebracht. Die Neuwahlen sollen am 2 5. M a i erfolgen.
Eine Kabinettskrise in Angora.
Konstantinopel, 25. März. (WTD.) Die Nationalversammlung hat nach einer stürmt schen Sitzung den Art. 25 der Verfassung abgelehnt. der dem Präsidenten das Recht verleiht die 'Nationalversammlung a u s z u l ö s e n. Infolgedessen ist eine sehr ernste Lage entstanden. Telegramme aus Angora melden, es sei möglich, dah das Kabinett z u r ü ck t r e t e , oder die Nationalversammlung a u s g e l ö st werde.
Frankfurt a. M, 25. März.
Anfänglich etwas freundlicher. — Es heute von Beginn an aus allen Märkten hcit. Aus dem Industrie- und Montanaktien-- markt war die Tendenz zum Teil etwas freundlicher. Im Freiverkehr war das Geschäft vorbörslich klein, auch später wellte kein lebhafterer Verkehr auskommen. Man handelte Api 5,5 bis 5 75 Mez Söhne 4,25, Growag 0,225. Decker Stahl 8 5, Decker Kohle 8.65, Hansa Lloyd 1,6, Antersranken 0,600, Afa 6,5, Krügershall 8, Ehern. Andreae 8 25, Ludwigsburger Porzellan 2,4 Dill. Don chemischen Werten waren Anstinwerte, Scheideanstalt erholt. Dadrsche Anilin bliebrn mit 155/s gefragt. Fester auch Holzverkohlung. In Rhenania erfolgten Realisationen. A D. G. etwas höher. Maschinenwrrte bei bescheidenen Amsähen gut behauptet. Daimler, Kleyer, Karlsruher Maschinen setzten höher tetn. 2n Montanwerten erfolgten teilweise Deckungen. Höher lagen Caro, plus 2,2, Oberbedars. plus 1, Phönix, plus 15 Dill. Mansselder haben an Delebung «ingebuht. der Kurs stellte sich bei Beginn immerhin etwas hoher. Gelsenkirchen fester. Auf er- mähigtem Niveau gingen Norddeutscher Lloyd und Hapag um. Zuckerwerte kennten >ich meist befestigen. Zellstoff Waldhof behauptet. Jul. Sichel hatten ziemlich rege Amsätze zu verzeichnen, der Kurs erfuhr keine grobe Veränderung. Phil. Hvlzmann lagen ruhiger. Für Waggon Fuchs bestand Interesse. Anter den Bankaktien eröff-
zunächst nur LandSmann bedeutete, in bor Revo- lutivnszeit den neuen Inhalt des Vaterlands- freundes und »Verteidigers. Nun erst um die Wende des 18. und 19. Jahrhunderts entwickelt sich der französische Patriotismus, der aber mit den weltbürgerlichen Ideen der Aufttärungs- zeit nichts zu tim hat, sondern ganz egoistisch nur die Franzosen umfaßt und stets, wenn es die Kräfte irgendwie erlaubten, kriegerisch und an- grisfslustig war. Noch später als das Wort „Patrie" erscheint in Frankreich das Wort „Nation": es läßt sich zum erstenmal 1723 in der Rechts- und Staatssprache nachweifen, und seit 17t# wird das französische Volk als die „nation fouveraine" bezeichnet. Der eigentlich: Nationalismus, der weniger aus die Band: des Blutes und der Rasse, als auf die dec Gesinnung und Denkart innerhalb der Bevölkerung zurückgeht, hat sich in Frankreich erst in unserem Jahrhundert in seiner ganzen Schärfe gezeigt. „Immer aber, zu allen Zeiten und bei jedem entscheidenden Kamps", sagt Wechhler, „hat sich Stacckseinheit drüben auf Geisteseinheit, b'<* Macht auf den Gedanken fest gegründet und daraus Kraft zum Widerstand und zur Eroberung gezogen. Denn die Idee nur lebt: Idoen allein smd siegreich. Rur aus dec Idee nährt sich der Wille und die Tat."
Patriotismus und Nationalismus, wie sie der FranAvse ist seiner Sprache ausgeprägt hat, sind
— Ludwig Bechstet schichten Hal Gustav M e y Verlag, Wien, neu he. ausgegeben. Dachstein, einer t:er prächtigsten Märchenerzähler des deutschen Volkes, ist wenigstens mit diesem Zweig seiner Kunst säst der Vergessenheit anheimgefallen. Wie diese Neuausgabe — die erste seit 70 Jahren — sehr zu Anrecht. Grausige Realistik, aber wich Sinn für das Romantische alter Zeiten führen ihm die Feder und lassen in den „Hexenaeschichten" Meisterwerke der Erzähstunst erstehen, deren eigenem Zauk-er sich schwerlich jemand, ob Kind oder Erwachsene, ganz zu entziehen vermag.
— Hartenau-Thiel: Im Reiche des Königstigers (Verlag Duische Buchwert- statten. Dresden). Pslanzergeschichten aus Sumatra, der Perle des niederländischen Kolv- niawesit-es, erzählt der Verfasser mit großer Gegenständlichkeit und warmer Liebe für Natur unu Menschen dieser eigenartigen Well des oft- im>ischrn Archipels. Viele Jahre hat der Verfasser als Polizeikommandant auf einer Tabakpflanzung gelebt und schildert nun ein indisches Pflanzerleben voll innigen Verwachsenseins mit der Natur, voll spannender Geschehnisse und wilder Iagdabenteuer. Ein seines Verständnis für die Psychologie der Eingeborenen macht das Buch befonr-ers wertvoll. Zahlreiche Photographien des Verfassers und schnittige Zeichnungen von A. P. Weber ergänzen den interessanten Inhast auf das Glücklichste.
Patriotismus und Vaterlandsliebe.
(Don deutscher und französischer Art.)
Die Gegensätze zwischen deutschem und fran- zosischem Wesen treten gerade jetzt wieder besonders schroff hervor, und diese Verschrrden- heiten in der Auffassung der wichtigsten Degrisfe trägt viel dazu bei, dah die beiden Nachbarvölker sich so wenig verstehen, dah wir besonders Öie gegenwärtige Haltung der Franzosen nicht begreifen können. Dir Stellung des Volke s ftum Vaterlande, dieses Grundgefühl, das alle Auswirkungen des Staatslebens bestimmt, hat sich bei uns ganz anders ausgebildet wie o™11*0 reich Dies betont der Romanist der Derlnier Aniversität Prof. Eduard Wechhler in einem Aufsatz „Patriotismus und Nationalismus in Frankreich und bei uns", den er in den „Preuhi- schen Jahrbüchern" verösfentlicht. Der französische Staat hat sich sehr viel einheitlicher und gchlossener entwickelt als der deutsche und des- h auch viel früher einen festen Begriff des .terlandes herausgebildet. Dies Wort „Patrie", das das Heiligste des Franzosen Iums bezeichnet, Iaht sich zum erstenmal 1539 nachwttsen und findet sich barm im 16. Jahrhundert bereits sehr häufig. Im Zusammenhang mit dem Aufkommen dieses Dvrtes erhielt das alte Wort „Patrsttte", das
Schluh.i Schluss Kn 4 I 6,1--.
24 3. | 23. 3
Wirtschaft.
* Aufwertung der DanzigerStadt» a n l e i h e n. Der Danziger Senat macht bekannt, er bis auf Widerruf bereit ist, die Schuldverschreibungen der Stadt Danzig bei Verzicht auf alle Ansprüche mit einer einmaligen Abfindung von 10 Rentenmart für je 100 Mark Nennwert abzuzahlen. Durch k<ls sofortige Wirksamwerden der 10 Prozent stellen sich diese Häher als die 15prozentige Aufwertung mit Wirkung von 1932.
• DerNorddeutsche Lloyd in Ant- werpe n. Nach einer Mellmng des „Nieuwe Rotterdarnsche Eourant" wird der Norddeutsche Lloyd im Oaü ds. Zs. nach dem Antwerpener Hafen zurückkehren, und zwar unter denselben Bedingungen wie vor dem Kriege. Bereits jetzt lausen einige Linien des Lloyd Antwerpen an. 3m Gegensatz za Ion Verhältnissen vor dem Kriege wird allerdings die Vertretung des Lloyd in Antwerpen ausschließlich von belgischem Personal wahrgenvmmen werden. Auch die Hamburg- Amerika-Linie soll beabsichtigen, ihren Dienst mit Antwerpen rwch vor Ende des Jahres wieder aufzunehmen.
• Sta hlwerk Decker A. G. Aeber den Deschäftigungsgrod des Werkes berichtet der /Berliner Dörsen-Courier": Im Gegensätze zu den meisten anderen Hütten- und Stahlwerken der besetzten Gebiete ist die Beschäftigung der Stahlwerk Becker A. G. günstig. Die Rheinholdhütte ist bis auf einen Hochofen, der aber demnächst ebenfalls angeblafen teerten wird, voll beschäftigt. Das weiterverarbeitende Werk in Willich ist gleichfalls mit Aufträgen für mehrere Monate vergehen. Die Drahtzieherei, dw einzige DetriÄ», dec noch ftillag, ist dieser Tage nun auch wieder in Betrieb genommen worden. Die Gesellschaft beschickt mit ihren Fabrikaten beinahe sämtliche Kugellagerfabriken Deutschlands. Grohabnehmer sind ferner die Auto-, Werkzeug- Magnet-Maschinen-, Prefckuftwertzeag--, Elellri- zitäö-, Sägen- und Nietfabriken, Werften, Gesenkschmieden usw. Auch das Ausland ist in nennenswertem Umfange Käufer dieser Erzeugnisse und hat große Aufträge gegeben. Aeber- Haupt macht sich ein starkes Interesse des Aus- fonbeS für die G/ellschaft bemerkbar. Schon seit Iahren bemühen sich die verschiedensten Länder, durch sehr günstige Gebote die Gesellschaft zu erwerben. Die mobenten Anlagen, die Verfeuerung von Braunkohle statt Steinkohle, die Frie- denSleistung der Art-eitec und vorteilhafte Micum- verträge ermöglichen !-er Gesellschaft Gestehungskosten für ihre Produkte, die zumeist weit unter denen gleichartiger Werke liegen. Der Gesellschaft ist es daher möglich, trotz aller widrigen Amstände, die das heutige Wirtschaftsleben belasten, mit Nutzen zu arbeiten.
• Errichtung einer Sprengstofffabrik in Oberfranken. Die vor einigen Tagen verbreitete Nachricht, dah, die Badische Anilin- und Sodafabrik eine gröhere Fabrikaa- Xin der Gegend von Hastlach zu errichten ke. Härt sich jetzt dahin auf, dah. das Chemische Syndikat München einen groheren Grund- stückkvmplex bei Leuheheim angekauft hat zur Errichtung einer Fabrikanlage, in der vornehmlich Sprengstoffe und andere Nelonprodukte her- gestellt werden können. Mit den Oppauer Werken hat das Anternehmen nichts zu tun.
tun hat, muh in unserem Volksgeist feste Wurzel fassen ..Wir habrn heute das Lebenswerk jenrr fünf heldischen Altersgem.-inschaften von König Fried ich und Winckelmann bis Hegel, Beethoven und Kleist," sagt Wechsler. „Haben sie nur darum ihr Leben hingegeben, um Gegenstand gelehrter Facharbeit zu werden und zu bleiben? Wann endlich wird der deutsche Mensch in der Mitte der deutschen Schule aufgestellt? Der Mensch, von dessen Innigkeit und Tiefe, von dessen schöpferischer Kraft oder dankbarer Andacht der Geistesadel jener fünf Geschlecht-er Zeug- iris und frohe Kunde ablegen kann? Der Lehrer an allen deutschen Schulen erfülle seine Seele ganz mit jener Sonne, von der Eckehart, Goethe und Fichte mit vielen anderen erleuchtet waren. Nur freilich belade und belaste er nicht etwa sich und feine Schüler mit totem Wissen von Namen, Zahlen und leeren Worten . . . Wenn nun der eherne Zwang unserer Feinde drängt, soll mit Notwendigttit am jener Flamme die Treue zum vaterlänbischrn Staat und das Bewußtsein deutscher Volks.inhrtt wachsen. Triebhaft, naturhaft stellt sich dann der geistige Emheitswille ent, des Klügelns und Grübelns ganz enthoben. Dana haben jene Altersgenossen Fichte und Schiller, Stein und Gneisenau nicht umsonst gelebt Dana haben wir Nachfahren uns nicht unwürdig dieser Erzieher zum deutschen Staat erwiesen."
uns so fremd, dah wir für dttse Worte in unserer Sprache keine entsprechenden Bezeichnungen gefunden haben. Gut deutsch ist das Heimatgefühl, das zunächst V.\ der Zeit der Zersplitte- inrg des deutschen Reiches i:i so viele Vaterländer nur auf de begrenzte Heimat des Einzelnen Anwendung fand. Der Degrt.f der V a t e r l a n d s° liebe ist für das deutsche Volk der neueren 3eit erst allmählich aus den Kriegen Friedrichs d. Gr. geboren worden, in denen zum erstenmal wieder ein Gefühl des Zusamme.rya.ige? in den deutschen Landen hervortrat. Damals, in dieser größten Zeit des deutschen Geistes, wurden die Ideen geschafft,, aus denen noch heute unser Staatsgefühl Nahrpng schöpfen muh. In dem Jahrhundert von 1732 bis 1832 vollzog sich die ungeheure Äraftanftvcngung des Geistesadels, die zur Selbstbesinnung und Selbstdarstellung des deutschen Geistes führte und die französisch-e Geistigkeit übevaxrnd. Den Höhepuntt stellt die Generation der Befreiungskriege dar, in der F i ch t e dem Franzosen, dein „neulatetnischen Menschen", das Ideal des deutschen Menschen gegenüberstellte. Dies Ideal hatte nichts mit einem verwaschenen Weltbürgertum zu tun, sondern es war der von Rousseau geträumte und geforderte ursprüngliche Mensch, erkannt, entdeckt, geosfen- bart im schöpferischen Deutschen unserer Heldenzeit, des 18. Jahrhunderts." Diese Auffassung, die mit dem französischen Patriotismus nichts zu
gehegten Befürchtungen to llere Ex ckutionswrkäufe 1 nicht zu bemerken, und daraus schlost man, das) bte < aus der Daissespelulatwn in 3 aufen entstandenen Schwierigkeiten für diesen Monat behoben sein dürften. Demgemäß. waren Deäungs- und Meinungskäufe entschieden im Aeb.rgewichc über das Angebot, und die ersten amtlichen Ku.se wiesen fast ausnahmslos Desserungen aus, die sich für die'wichtigsten Papiere des Montanmarktes auf etwa 2 Trillionen Prozent beliefen. Auch Deutsche Kali und Westeregeln Alkali hatten Gewinne in gleicher Hohe zu verzeichnen. In etwa gleichem Umfange fliegen unter Te.ücksichtigung d:s niedrigeren Kursstandes chemische Werte und Clektri- zitätsaktren. Oberschle,ische Korswe.te stellten sich sogar um nahezu 4 Billionen Prozent höher. Don Bankaktien kennten sich Berliner Handelsgesell- schast nach dem gestrigen Rückgang kräftig erholen. Schifsah.tsaktien zogen burchwez teilweise um 1,5 bis 2 Billionen Prozent an. Die Aktien der Rolandlinie gewannen sogar 3 Billionen Prozent. In Elektrischen Hochbahnallir-n entwickelte sich zeitweise lebhaster-es Geschäft bei einer Höherbewertung um 3,5 Billionen Prozent. Von deutschen Anleihen waren Kriegsanlmhe etwas gebessert, ausländische Rr-nten wenig teränbert unb still. Die Befestigung der allgemeinen Tendenz war von einer mäßigen Belebung des Dertehrs begleitet. Die freundlichere Grundstimmung erhielt sich auch fpäterhin trotz des Abnehmens der Amsätze. Am Devisenmarkt waren die Anforderungen hoch, so dah die Zuteilungen z. D. für Amsterdam und London herabgefeht werden mußten. Brüssel und Paris etwas niedriger.
Märkte.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 25 März. Am Produktenmarkt hielt die schwach- Tende nz'an, da bei dem milden Früdlingswetter ti? A^rmehmungsluft sich zu- rü'.'hä'.t, und Was'e ^ufub.ert besonders in Roggen unb Hafer zu erwarten sind. Hie.durch wurde ter Einfluh des gert igem inländischen Angebotes aufgehoben. Srüdcnb wirkte auch txrc Mangel an Kapital, und die sehr flaue Terden des Weltmarktes. Ebenso wie Getreide u-ib Mehl, hatten auch Futtermittel schwächere Teodorz. Es notierten für je 1003 Kilo: M.i/.in, märt. 164 bis 169, Rogr«n, märf. 131 bis 133" (etwas matter), pomm. 126 bis 131 (etwas matter), westpreuh. 125 bis 123 (etwas matter), Sommergerste 164 bis 186 (ruhig), Wintergerste 148 bis 158 (ruhig), Hafer', märt. 114 bis 122 (ruhig), Mecklenburg. 112 bis 114 (ruhig), Raps 315 (still), Leinsaat 410 bis 415 (still); für je 100 Kilo: Weizenmehl 24,25 bis 26,50 (etwas mattet), Roggenmehl 20,50 bi? 23 (matt), W.iz-enlleie 10,83 (mat'.er), RoggwnkÄe 8,20 bis 8 30 (matter), Dikto.waerbsen 27 bis 29, kle'ene E:bcen 16 bis 17, Futtererbsen 14 bi? 14,50, Peluschken 12 bis 14, AckerboOven 16 bis 17, Wicken 14 bis 14,50, Lupin-en. blau 12,50 bis 13, Dera- i>clla, alt 15,50 bis 16,50, n*u 14 bi? 15, Rapskuchen 11,50 bis 11,70, Loinkuchcn 22 bis 23; Ttvckensch'nitzel 9 bis 9,20; für je 50 Kilo: Kartoffeln, weihe unb rote 2,10, gelbe 2,50, Weizen- unö Roggenftroh, drahtgeb. 0.83 bis 1,05, Hafer- stwb, drahtgepr. 0,70 bis 0,85. Stroh, strohseilgeb. 0,65 bis 0,85, Kleeheu 2,33 bis 2,70 Mark.
Frankfurter Getreidebörse.
F r a n k f u r t a. M., 25. März. Es notierten für je 103 Kilo: Wetterauer W.i'en 18 bis 18,25, Roggen 16,25 bis 16,50, Braugerste 19,50 bis 20,25, Hafer, inläud. 15,50 bis 16, Weizenmehl, fübb. Spezial 0 27 bis 28, Roggenmehl 23,25 bis 24, Weizen- unb Roggenkleie 9,50 bis 10,25 Mark.
Vermischtes.
Der Petrrspsennig des Bistums Paderborn gestohlen.
Rom, 25. März. (WB) Laut dem „Sortiere d'Italia" wurden dem Bischof von Paderborn, der mit drei anderen deutschen Geistllchen in Venedig angekommen war, 7 0 000 Lire, welche denPetersPfennigtes Bistum? ausmachten, g e st o h l e n. Der Sekretär des Bischofs hatte die Geldmappe mit anderem Gepäck einem Gepäckträgw übergeben, der alles in den Krcuz- gang des Karmeliterklosters hinstellte, wo die Geldmappe verschwand.
Im Flugzeug Paris—Angora.
P a r i s, 26. März. (Wolff.) Nach der „Chicago Tribüne" soll demnächst die französische Luftverkehrslinie Paris — Bukarest bis Angora durchgeführt werden.
Das neue Delhi.
D'e großartigen Bauten, die fort 12 Hahren in Delhi ausgrsührt werden, um seine Bedeutung als Hauptstadt Indiens zu zeiger, nähern srch allmählich ter Vollendung. Wir der leitende Architekt'Sir Edwin Luty:m? in englischen Dlä ern berichtet, ist die Fundamo.ttie.ung des ganzen Grund und Bodens, die überaus schwierig war, beendet. 70 Proz<mt der Bauten für di: Derwal- tungsbeamtcn stehen bereits da. Die Paläste der indischen Fürsten sowie d e grvstm Derwaltungs- gdu-urie sind ebenfalls fast fertig. Mit dem Bau des Kri>g?muscums und W grohm Kriegsdenk- mals ist bcgonn.n. Der Schmuck der Bauten wird
vollständig durch indische Kunst Handwerker aus- geführt.
Ein neues Detäubungsversahren.
Wieland Hat nach der „Medizinischen KQ-» nik" entdeckt dast dem Azetylen eine dem Stick- n>ydul ähnliche, aber stärler betäubende Wirkung zu^mmt. Diese Entdeckung ist zur Ausarbeitung eines neuen Tetäubungsrnfahrens benutzt ux>r- ben, das Gau st in der „Deutschen medizinischen Wocheirschrist" empftehlt. Das gepeinigte Azetylen wird ui einem besonderen Apparat mit Sauer- tt'ii gemischt und einer luftdicht vrrschliestenden Maske zugeführt. Die Betäubung tritt nach einigen Minuten ein und hört nach Abstellung des Gases ebenso rasch wieder aus. Ein Erregungstadium geht selten voraus. Nach den bisherigen Derbachtungen ist das Verfahren ungefährlich, quälend und gefährliche Nebenwwkungen ,ehlen. ES hat sich bei kleinen wie bei großen Operationen gut bewährt.
BütfterMÄ.
— Deutschlands Zukunft Deutschlands Erwachen!. Der Zerfall der Sozral- demokratte (Verlag 3 G. Huch, Berlin-Friedenau, Mk. 1). Ein Sozialdemokrat. Arno Franke, etzt sich mit schonungsloser Klarheit mit den Widerständen auseinander, die in der Sozialdemokratie dem nationalen Gedanken, dem Grund- ah: das Vaterland über die Partei, entgegen» leben. Mit rücksichtsloser Offenheit zieht er zu Felde gegen den Geist der Anduldsamkert, mit dem die Parteibureaukvaten au? Angst um ihre Sinekuren die nationalen Strömungen in der sczialdemokratischen Partei zu unterdrücken versuchen. Aus dem Ende des Monats stattfindenden Parteitag must es sich zeigen, ob die Rechts- cppositlon wieder die Stellung in der Partei sich erkümpsen wird, die der Verfasser ihr zuweisen möchte und die notwendig sein wird, wenn die Sczialdemokratie wieder staatliche Aufbauarbeit
•) Dom Rückzahlungswert.
Devisenmarkt Derlla—Frankfurt a. M.
(In BiNionen Matt auSflcbritcft. BocnoS-NireZ, London, Ncu- Nork, Japan. Rio de Janeiro für eine Cindeit. Wien und Budapest für 100COO Einheiten, alle« übdgc für 100 Eiahetten.) Telegraphische Auszahlung.
'Ohne Gewabr.)_______________
Datum:
F/» Draische NettdSanlelhe <•/• Dtnfldif Rc-ichSanti-ihe BV4 Trnfftbe Rtttbcaiilrilie
Dentsche RrichSnileihe . Deutsche Svarprämienanleiht 46/c Preußische dtonfoli - • - C*. Hessen , .....
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Miitesdentiche Treditbank. - Öesteueichische Lreditanstal» Weltvank ....... •
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Slnolo Tont.-lAuano Badische Anilin Chemische Mayer Alapin. . . Goldschmidt GricShcimcr Electron .... Höchster Farbwerke......
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Zellstoff Waldhof Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Laghänkcl . . .
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London .
18,055
18,115
18,055
18,145
2
1
ÖlenNork .
4,1 J
4,21
4,13
4.21
1
1
Paris .. .
23,64
23,66
23,11
23,23
1
1
^chweli -
72,62
72,98
72,6?
77,9 l
2
2
Cvanieu .
Wie» in D.-
54,61
14,83
14,61
54,89
2
2
L eit.abgr t
5,18
6,12
o.03
6,1?
3
3
Prag. .
12 21
12,23
12,21
12,29
2
2
Bndnvelt.
6,38
6,42
6,38
6,4?
20
10
Buen^lcres
1,40'
1 415
3,21
1,405
1,415
3. 6
2
2
Bulgarien
3,19
3,21
voll
voll
Javan .
1,775
1,755
1,775
1,78.
3
l)i fo bt Jan
l,475
0,505
0,185
C.4G.
5
voll
Belgrad .
5,4
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5,53
5,6?
30
voll
rtiiabon
12,98
13.01
'2,95
13,U4
3
3
Banknoten.
(Ohne Gewähr.)
Meld
Brief
Reoart °/.
72, 2
72,98
3
2 -.44
15, 6
25
68,13
66,67
S
111,22
111/8
S
155,11
155,89
2
6,18
6,22
10
4,13
4,21
1
18,05
18,1 '
2
19,55
19,65
10
18,3r'
18,'5
3
4,41
4,46
voll
1 -.21
1?,‘9
2
57,35
57,65
5
2,24
/ ,26
voll
14,61
14,89
10


