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•• Amerikanische Geldspenden sürdeutsche Kinder. Dem deutschen Zen-- tralauSschuß für AuSlandhtlfe wurden durch Vermittlung der amerikanischen Quäker auS den von dem Komitee des Generals Allen gesammelten Mitteln neuerdings 150 000 Doll, zur Verfügung gestellt. Das Geld soll, seiner Bestimmung entsprechend, zum Einkauf von Lebertran, Bettzeug und Vorräten für Kinderkrankenhäuser. Heime und Fürsvrgestellen verwendet werden. Ferner haben die amerikanischen Quäker auS eigenen Mitteln 50 000 Dollar angewiesen, die zur Schaffung von Zentralstellen zur Bekämpfung der Tuberkulose unter Kindern benutzt werden sollen.
•• Der Pvlizerbertcht meldet 3n der Aacht vom 16. zum 17. November wurden aus einem verschlossenen Garsten Häuschen in der Verlängerten Ederstratze durch g waltsames Auf- brechen eines Hasenstalles 3 Blaue Wiener und ein granfarbtger Hase entwendet. — Auf dem Wochenmarkt am Samstag. 15. November, wurde einer Dame eine schwarze, lederne Handtasche gestohlen. Dieselbe ist innen mit blauer Setde gefüttert In der Taiche befand sich eine Brille mit Ledersutteral und ein schwarzes, lederns Geld- iäschchen mit ungefähr 20 Mk Sachdienllche Mitteilungen nimmt die Kriminalpolizei entgegen. — Fe st genommen tourben: eine '-Person wegen Sittlichkeitsverbrechen und eine wegen Trunkenheit, eine Fra.>ensPerson wegen Betrugs und Betrugsversuch und eine wegen Gewerbsunzucht. — Zu den gemeldeten Sachbeschädigungen in der Garten- st raste an der Gartenumzäunung des Krstizgesund- heiUamte» und der neuen Dü germeisterei (Steins Garten) ist mitzuteilen, datz zwei junge Leute bzw. Schüler als Täter ermittelt worden sind. — Der am 4 (November gemeldete Kellereinbruch in der Bismarckstrahe wurde aufgeklärt, die Täter festgenommen und in Untersuchungshaft gebracht.
'• Drei Wahlversammlungen sind bis jetzt für diese Woche angekündigt worden. Morgen Mittwoch, abend wird der Landtagsabg. Rechtsanwalt Singel Öet) = Darmstadt in einer von der Deutschen Volkspartei. emberu- senen öffentlichen Wählerversammlung in der Turnhalle sprechen, ebenfalls morgen^Mittwoch, abend sprechen der hessische Minister bti von Brentano mrd Rechtsanwalt Dr. Bok- kius- Mainz im Kathvl. Vereins Haas m einer von der Zentrumspartei einberuhrnen össenttichen Wähler-Versammlung. Am nächsten Samstag abend wird Die Deut Irrationale Bo lks pa riet wieder vor die Wahlerschatt treten, und zwar werden in öffentlicher Versammlung tn Der Turnhalle der Oberlandesgerichtspräsident Dr. Best- -Darmstcidt über die Aufwertungsfrage und ©tuDienrat Dr. Lenz- Obeben, Kandidat für Die Landtagswahl, Fragen der nationalen Politik behandeln._________________
Gs kosteten: Butter Pfd. 230, Matte Kä> 70—75, IDtrliim 7. W itzkraau 41 ',—5. Rot- freait 8—10, gelve Ruben 10 -12, ro e Ruben 1), Spinat 50, Unter-Kohlrabi 5—6, Grunk hl 15, Rosenkvht 40, Feldsalat 50, Zwie.eln 12—15, Meerrettich 40—150, Schwarzwurzeln 50. Kür- ü.s 8, Kartoffeln 5, Aepscl 15—20, Dirnen 10 bis 20, junge Hahnen 100, Suppenh ch er 100, Gänse 100-120, Russe 50, Eier Stuck 18. Blumenkohl 120—150, Endivien 10—20, Lauch 5—15.
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vrl. lj)t am W)tbt.
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zrani'schen Lisenwerte S.m.b.y.
Die SicherungSbovothek, welche für untere Berbinblichkeiten an» ben nom. 12240000 Pnoiermark betragenden a.etl- schutdoeischreibungen cingetroqen tfr, tft nemäh ben Bcstimmungen der 3. ^teuer notnevorbnuno vom 14._Aebruar 1>24 auf einen Betrag von 412A>,n5 s>eingoldmart aufgetvertet worden- Die Eintragung im Grundbuch ist erfolgt.
Hiernach wäre unsere Gesellschaft ver- pflichtet, am 2» nuar L«3 ! für je Mk. 1000 Nennwert der Slnlethe 3,37 Reichsmark zu zahlen.
Wir erklären uns aber beref, die Teil- schuldver'chreibuugeu schon jetzt zu einem über die Vorschriften der 3. ^teuernotuer- orbmtnfl hinau.Hgebenben «uf.wertnng»sad einzulälen. ^uv te nom. Iht 1<)00 Leid fchnldverschreibungew bte nitt lautendem Zms und ErneuerungHschetu ot» zum 31. Tc^ember 1921 eintchliesilich bet einer öernacbiolßenbenSieücn e'naereicht werden, nenntbren wir 6 Reichsmark.
.ferner erNären wir un» bereit, im rtalle durch MetchSgeiev ober .Berorbnnng bi» 1. ^uli 1925 eine höhere alS oon un» gewährte Aufwert .na iestgesetzl t^cd, bie inerenz. bieten Getetzen oder Verordnungen entsorechend nuchzuzahlen, toroelt die Stücke fristgemäß an un» zurllckge-
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Darmstadt. 23. Rov. (Eig Bericht.) Der Derwaltungsgerichtshos traf gestern eine Vorentscheidung in der Angelegenheit des PoltzeiwachlmeisterS Julius Barth, früher in (Sieben, jetzt in Offenbach, wegen Körperverletzung. Der Polizciwachtmeister ist beschuldigt, Den ftuö. jur. Friedrich Hering aus Goddelau, jetzt in (Sieben, nach einer 'Versammlung im dortigen Kathvl. Bereinslmus bei einer Festnahme mißhandelt zu haben.
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* Fahrpl<»nänDerungen auf der Lumdatalbahn. Dom 30. Äovember ab treten auf Der Strecke Grünberg — Londorf — Lollar — Dietzen*folgende Fahrplanänderungen ein: Pz. 2553. Grünberg ab 6,10 oorm.. ttniD bts Londorf 4 Mtnuten früher gelegt, Grünberg ab 6 06, Londorf an 6.36, ab 6.41 und weiter wie bisher. P^. 2560 fährt in G testen 3 08 ab, Lollar an 3.18. ab 3.19, Grünberg an 4.17 nachm Der lange Autenlhalt in Lollar wird beseitigt und in Grünberg Der Anschlutz an Pz. 557 (QD.), ab 4.20 nachm. nach Fulda hergestelll. P). 2563 verkehrt früher, Grünberg ab 4.55, Gletzen an 6 17 nachm. Pz. 2568 wird durchweg 5 Minuten früher gelegt, Dietzen ab 6.45, Geilshausen an
* Darlehen zur Sxistenzaufrich- tung an Ausgewiesene usw Die Reichs- reg-erung hat bekanntlich Richtlimen (?erau6- geg ben über die Gewährung von DarlehSn zur Dtederausrtchtui'g Der «Sä ien> von (Angehörigen fre.er D.ause. die ein ftlbständigeZ Erwer.-s- gesch-ist gehabt haben und aus Anlatz Der De- fetjung deS Rhe n- und Ruhrg -biets ausgewicsen, iierurängt ober interniert worden sind. Die Anträge auf Gewährung von Darlehen f nd von Öen au» dem Hess.scheu besetzten Geriet Ausgewiesenen bei der Zentralstelle für AuSgewio sen ens ürsvrge in SannftaDt, Luisen platz 5, ei nzu- reichen Die enDgültige Entscheidung über diese Anträge liegt bei der Reichsentschädigungsstelle in Wurzbu.g Voraussetzung für die Gewayruug eine» Darlehn» war die Suihaltung einer ern- monatlichen Ausschlustfnst, Deien Lauf für Den Regelfall am 1. Oktober 1924 begonnen hat. Reuerdrng» hat die ReichSregterung diese Fnst um einen Monat verlängeit, so datz numnd>r Die Anträge im RLgelfalle bi» s p a test e n s zum 30 Rovember 1924 eingereicht sein
AbolsShütte, im November 1924. 9348V
Frcmk'sche E semoerke G.m.b.H.
Barth gibt an, datz der Student in der Q5e» farnrntung al» Hüben Ster ^sgettet« M unt deshalb entfernt werden mutzte. drr ^rud«st sei gegen ibn tätlich nnraegangen 3n bei: ^roet»* aufnabmo wurde feftgeftefit. r«tz dem Studenten Handfesseln angelegt worden Und und datz er Ohrfeigen erhalten hat Da» ® c rtch I traf seine Entfcheidrmg dadin, datz eine A ml »- Überschreitung vorliegt. — Barth tst tn Intereste des Dienstes bereits von Gretzen naq Ofsenbach versetzt worden, auch schwebt ein t f K f plinarversahren gegen ihn.
dienastestoren.
31 u r - undTreppenbeleuchtung. In dem Gtngesandt unter dieser ileberfdirift in unserer Freitag-Ausgabe befindet sich ein erheblicher Fehler. Gs muh Dort richtig heißen: „Unter Den Betriebs kosten find diejenigen Steuern usw. zu verstehen. Die bei Einführung des Reichs- mietengdetje» in bei Gemeinde ortsüblich vom Hausbesiyei getragen wurden." _
Kleine Strafkammer.
* Gtesten, 21. Rov. Der pr^kt. Arzt Dr. W. von D^d-Raiihe'M. der Iagdpächter Der G mar- lung Rödgrn. Kr Friedbrg, ist. war an.'.enagt, in zwei Sillen seine Jagdgrmze übcifcbrittcn und unbefugt auf fremd-m Gebiet g jagt zu haben Das Amtsg^cht hi tt le ig'ich für nach- geto Zen. datz Dr. W. in einem F i(I aus Fahr- (äf igleit über seine 3 ig^grcn.^ g g ingen fei und verurteilte ihn wegen ikl> rt-.et mg zu 3 0 Gol > mark: je ne Berufung tour:e H ute »ertror en
Ium fünften Male durch zwei 3n- stanzen hindurch wurde g.'gen Den 3ot». Schneider au» Schlitz w-gen Diebstahls eine» Fahrrades verhandeli; er soll es ür. Mai 1923 von Der St ratze, wo es an ein Haus angdeDnt stand, gestohlen und in feiner Scheuer versteckt haben ist auch auf Grund der Beweisaufnahme von dem Amtsgericht zu 3 Wochen Gefängnis verurteilt worden. 3n Dec heutigen Berusungsve h n' lung erzielte Sch . dem Antecg Des Staatsanwalts entfpr.chend, Freisprechung: Den 2lngihm d.» mt Den Angeklagten verfeindeten einzigen Del st ingszeugen wurde nicht hin'-eichendec Gl.tube b igem fen.
Als m Mai L 3., abends g-gen 10 Uhr ein Automobil auf Der Stratze Wölfersheim- Berstadt fuhr, hob Der jugmdl chs Arbeiter Wilhelm H. von Wölfersheim einet Stein aut, toarf nach den Fensterschetben des Autos und zertrümmerte fe, sv datz Dte 3nsassen durch Gl siche ben verletzt wurden. Die wegen Sachbeschädigung und fahrlässiger Körperverletzung vom 3ugendschöffengericht gegen ihn ausgesprochene Strafe von 50 Mk. h.elt auch die 3ugendstrafkammer für hinreichend
Heute vormittag lO'A Uhr entschlief nach schwerem, mit Geduld ertragenem Leiden mein lieber Ehemann und treu fürsorgender Vater meines dreijährigen Söhnchens, unser Sohn, Schwiegersohn, Neffe, Onkel,
Herr Michel Anstett
im 34. Lebensjahre.
Die tieftrauernden Hinterbliebenen:
Gretel Anstett
Familie Johann Anstett Familie Michel Frey Familie Jakob Anstett
Gießen, Waltenheim (Unterelsaß), den 24. Nov. 1924. Die Beerdigung finde! am Donnerstag, dem 27 November, nachmittags 2 Uhr, auf dem Neuen Friedhof statt. oniei
•• Personalien. (Ernannt wurden: Der Vermestungsprakickarit Hermann Zinn 8« ®ie• ben jum ObervermestungSrekretär. und der Ber- messangSgehlfe Ludwig Kautz zu Friedberg zum Derme sungS-Obcrafiistenten. beide mit Wirkung vom 1. Oktober 1924 an bei einem delD- bereinigungsami. Die prov. Handarbeit»- unD Hausbalrungslehrerm Sofie Anthes an der Mädchenforrb ildungsschule zu G i e h e n , nut Wirkung vom 1. Dezember 1923 ab, zur technischen Lehrerin Dafelbft; Die prvv. Haushaltungslehrerin an Den ForrbildungSlchulen zu AieDer-Ram- stadt, Ober-Ramstadt und Rohdorf. Elite Metz e r. mit Wirkung vom 1. September 1924 ab zur technischen Lehrerin an Den Fortbildungsschulen Da- selbst Durch Entschliehung Des LandesamlS für Das Bildungswesen mit Wirkung vom 1. Oktober 1924 ab Die EtuDienreferendare Hertha Fleck unD Dr. Georg Himmler, beide zu Gietzen, zu ©tu-
Die Dezemder-Miere.
Dach Anhörung von Intevessentenvertretun- «n und Sachverständigen hat D.i« hestische Mknr- ffetium für Arbett und Wirtschaft für die Berechnung der Miete für den Monat Dezember folgende» bestimmt:
Die Miete für den Monat Dezember 1921 beträgt in sämtl-chen Gemeinden 45 v. H. der Friedensmiete. 3n dieser Summe find 14 v.H füi laufende und 8 v. H «ür grotze 3n- ftandfetzung-kosien. sowie 23 v H für Betrieb»- kosten und ZinSstetgerung entbot en.
3n denjenigen Häusern, in denen eine Ab ort- fltubenentleerung stattsinden mutz, können die Vermieter Dte hierdurch entstehenden Unkosten nach dem DerhältniS der Friedensmteten auf die einzelnen Autzungsberechtlgten umlegen. Diese sind bann berechtigt, 3 b. H der Friedensmiete in Abzug zu bringen.
3m übrigen wird an der bestehenden Regelung rnchi» geändert.
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•• Sine öffentliche Stadtver ordneten -S itzung wird am kommenden Freitag, uachmtttaffk 5 Ühr beginnend, im Sitzungssaal des Stadthauses. Bergstrasze. stattfinden. 2luf Der Taaesordrmng stehen u. a. folgende Vorlagen: Bewilligung von Mitteln zur Fortsetzung der verbilligten Brotausgcche an Minder bemitleide: Ein- oon kleinen Rotstandsarbeilen: Gewäh-
lxo.,L.fx - „ >,^,s. leichte Buchbinder- ,L)obD . nn Den 1 1Tbeüen lief, tu D (Sich. Auz. erdet. 1 MMTkger Sttritze 20.
'Fritz Philippi, Dom Pfarrer M a t h i a s H i r s e k o r n u n d s e inen 2eu- ten. (3. 3. Weber. Leipzig.) Fritz Ph"^ hat vor 20 3ahren unter den Titeln -E)astclbach und Wildendorn", und ..Unter Den langen Dächern Erzählungen veröffentlicht, Die Westerwalder Se birg«natur unD Westerwälder BoUoleben sehr an- sch^lich schildent. 3n sicherer Beweisführung hat Der Versasser Dargetan, wie tn Dem rauhen Klima, auf Dem schwer zu bearbeitenden Boden und auf Der. mit Basaltblöcken bedeckten Herde, unter der Gewalt des kalten Winters und De» gewaltigen Sturmes, gegen Den man Die Dörfer mit Schutz Hecken verteidigt, sich rauhe genügsame, derbe Menschen entwickeln mutzten Die fpa e^en Erzählungen des Dichtes lassen Dfele Ussprunglichkeit und Geschlossenheit vermissen, sie sind stark mit blutleeren Betrachtungen durch ^t und in e nem recht manierierten Stile geschrieben Mit seinem neuesten Werke kehrt Philippi wieder zu seiner alten Art zurück, das Buch ist cm Stück Sewst- biographie, es schildert, wie Der junge Pfarrer von seiner Vaterstadt Wiesbaden auf den hohen Westerwald gelangt und Dort mit Land unD Leuten vertraut wird. Urwüchsige Gestalten ^werDtti uns hier BoracfüSrt: Sie Ammea^I d-r tzinki«. griffet'. Der Wind lipps und Krtschrrs 3am. Von packender ©etoali itt das Staoitcl. >" dem der Der- fasset schildert, wie er in Den ,-Woost , Den Schneestucm, gerät und durch Da« (Mautc einer Glocke/ das ihm Den Weg zeigt, vom Tode geratet wird. Da« Westerwalder Volksleben hat grobe Aehnlichleit mit Dem oberheisischen VoUS- leben. Wer sich für dieses, überhaupt für deut- «*e» Volksleben interessiert, wird gern zu Dem neuesten Werte Philipvis greifen, Der nun schon feit 3ahrcn vom Westerwalde weggezogen tst unD in seiner, vom m^den Klima begünstigt«, Vaterstadt ein Pfarramt beneidet Seme Gestal- ten die alle gelebt haben, sind in echt dichterischer, humorvoller Weise vorgeführt, so datz man glaubt, ihnen Auge in Auge gegenuberzustehen
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