Ausgabe 
25.10.1924
 
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Nr. 252 Viertes Blatt Siebener Anzeiger (General-Anzeiger för Tveryesfen)Samstag, 25. Gttoder (923

Wirtschaft.

Börse und Geldmarkt.

Ste Auflösung des Reichs ages und verlchie bener deutscher 'jxtrkimente hat urplötzlich die gesamte Wirtschaft und vor allem die 'Börse vor eine völlig veränderte Situation gestellt Mägen auch unsere innerpolitischen Verhältnisse sich schon so weit gefestigt haben, das) ein Wahlkampf im Reiche und in den Ländern ohne ernste Erschütte rungen des Staatsvvganismus überstanden wer­den kann, so ist doch nicht zu leugnen, daß daZ Geschäftsleben in neue ilnrufyc Scr'eljt und in seiner Erholung stark gehemmt wird. Aehnliches säht sich ja auch jetzt in den Qtevemigten Staaten und in England beobachten, wo ebenfalls Wah> kämpfe starke Störungen im geschäftlichen Le en auslösen. Gerade dieses Zusammentreffen der deutschen Wahlkampagne mit derjenigen in Eng­land und die grobe Bedeutung, die die Wahler­gebnisse beider Länder für die künftige Orien­tierung der europäischen Politik haben werde».«, beeinträchtigen ja auch die internationale Kon­junktur sehr stark. Die Börse ist aus solchen Er­wägungen heraus zu einem Abbau ihrer Engo^e- men 18 übergegangen. Am stärksten machte sich das Abflauen der Llnternehmungslust am An­leihemärkte geltend. Kabinettskrise und Reichstagsauflösung haben alle S> ffnurgen auf eine baldige Erfüllung der Wünsche der Auf­wertungsfreunde wieder vernich'et. Es läßt sich in keiner Weise voraussehen, ob der neue Reichs­tag in der Aufwertungssvagr eine andere S eb lung einnehmen wird als das Reichsfinanzmini­sterium. Außerdem wird zum mindesten eine Frist von mehreren Monaten verstreichen, ehe man wder daran denken kann, diese Angelerenheil aufs Tapet zu .bringen. Wenn sich bis in die letz en Tage hinein noch ein gewisses Interesse für Preuh Konsols erhalten hat, sv ist dws in der Hauptsache spekulativen Käufen und Käufen der Arbitage zuzuschreiben, die sich auf Rachrichten aus London stützten, wonach dort ein stärkeres Interesse für diese Papiere Dor getreten sein sollte. Es hat sich aber hevausgestellt. daß auch die'es Interesse von Berlin aus durch das Bergrohe- rungsglas gesehen wurde. Die Spekulationen, die sich auf die Rachricht von engli^chm Käufen auf­bauten, verloren sehr bald ihren Boden. Der Rückschlag war besonders am Markte der 31 'Pro­zent igen Konsols ziemlich heftig. Die Börse hat schwere Wochen hinter sich, aber vorläufig auch wenig Aussicht aitf eine bessete Zukunft. Die spontane Protestkundgebung der Ter i -er Börsen­besucher gegen den h hen Umsatz stempel. die zu Beginn dieser Woche sogar zu einer eiitäggei Stillegung der gröhten deutschen Effektenbörse führte, zeigt, wie schwierig die geschäftlich' La e des Dankgewerbes gewrrden ist. Es handelt sich hier tatsächlich nicht lediglich um ein Smderinter- esse der Börsenspekulation. Die zuständigen Stel­len sollten vielmehr sobald als möglich an einen Abbau der Börsen steuern denken, um den Kopi'a'- unilauf im Inlande und den Zufluß ausländi chrr Kapitalien zur deutschen Wirtschaft zu erleichtero. Die jetzigen hohen Steuersätze bringen den öffent­lichen Kassen bei der völligen Geschäftslosigkett der Börse ohnehin keinen großen Ertrag, sie wir­ken aber ungemein wirtschaftsfeindlich Die Haupt­sorge der Wirtschaftspolitik muß es sein. HandÄ and Gewerbe anzuvegen und auf diese Weise auch den Arbeitsmarkt zu entlasten.

.*

Di e Frankfurter Frühjahrs­messe 1 925 wird, vor allem dem Drängen von Interessenten folgend, wiederum die Gruppe Lebens- und Genuhmittel aufnehmen und ihr eine gut gelegene, geräumige Halle zur Ver­fügung stellen. Dies geschieht neben den er­wähnten Gründen mit Rücksicht darauf, daß sich maßgebende Firmen der Rahrungs- und Ge­nußmittelbranche des Auslandes an das Mehamt Frankfurt a. M. wegen einer Beteiligung an den Frankfurter Internationalen Messen ge­wendet haben.

* Keine Rotiz von Papiermark- Pfandbriefen in Frankfurt. DerBorsen- vorstand Fraickfurt hat beschlossen, die Dotierung sämtlicher aus Papiermark lautender Pfandbriefe und Schuldverschreibungen bis zum 31. Oktober 1924 einzustellen. Auf Papiermark lautende Hypothekenbank-Pfandbriefe sind ohne Zinsschein­bogen mir mit Emeuerungssch.inen lieferbar.

Ann ahme unbestätigter Schecks durch die Reichsbahngesellschaft. Rach den für den Bereich der Deutschen Reichs- bahiv Gesellschaft getrogenen Anordnungen kön­nen von den Reichsbuhnkass-en außer bestätigten Reichsbankschecks unter gewissen Voreussehungen De-.trauerswürdigkeit und Zuverlässigkeit des Einzahlers, U-.bm.ahme der Derpfftchtung zum Eöfatz der Deutschen Reichsbahn durch die Scheck- anncchme etwa entstehenden Schadens; Vorlage eines auf Antrag eis.-n bahn festig ausgestellten Ausweises auch unbestätigte Schecke bei Beglei­chung von Fcachien usw. an Z-nhlung Statt an­genommen werden. De Annahme unbestätigter Schecke ist in der Regel auf Goldanstalten am Orte der Reichsbahnkassen beschränkt. Rur wenn am Orte der Kasse eine solche Anstalt nicht vor­handen ist, oder außergewöhnliche Umstcindr eine Ausnahme rechts er t gen, können auch Schecke au Banken usw. in benachbarten Orten zugelassen merben. Den Reichsb.ihndirektionen ist überlassen, nach den örtlichen Verhältnissen zu diesen all­gemeinen Anordnungen die näheren Deslimmun- qen zu treffen

Das Urteil über öic Vorzugs­aktien vo n Blohm & Voß. In der Sache der Aufwertung der Vorzugsaktien von Blohm & Doh erkannte die Kammer l des Landgerichtes Hamburg, daß der Auftuf der persönlich haf-

verkehr. Das Geschäft aewann aber nicht an Um­fang. Die Umsätze hielten sich weiter bei starker

tenden Gesellschafter vom 20. März 1924 in den

gen für deutsche Anleihen konnten sich in mäßigem

an und für sich eine Ablieferung der Vorzugs

fammlung hat beschlossen, 5 Millionen Mk. zur Aufwertung eines Teils der Sparkassengut haben

Telegraphische Auszahlung.

0.45J

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20.10

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Anzeiger".)

79,25

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[= i *) Dom Ructzudlungswert.

Frankfurter Getreidebörse.

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111,99 81,00 56.31 12,52

5,48

Frankfurt a. M 24. Okt. Es wurden , - Li- Weizen, Wetterauer 23.25 bis 24,25. OUggen inländ. 23 bis 24, Sommergerste für

Einvernehmen mit dem Reich durchgeführt wer­den. Die Dereftstellung der 5 Mill. Mk. hat den Zweck, zunächst die 65 Jahre alten und älteren Sparer in die Aufwertung einzubeziehen und zwar zunächst bis zum Betrage von 100 Mk.

Sünnes auch an deutschen Farb­werken in teresfiert. Don einer Seite, die im allgemeinen gut unterrichtet ist, hört die Köln. Ztg.", daß ein größeres Aktienpaket der Aktien der Farbwerke Frank Rasquin A.-G. in Köln-Mülheim und der Farbwerke Hepp A.-G. in Zündorf im Besitze von Stinnes sein soll.

____________Börsenkurse._____________

7.65

10.88

35,13

43

1,75

2,75

8,5

1,05 4.2

87,6 9.50

41

c-3,M 4,1

8,75 1.i,10

11,9

1,51 0.3 01

4 9 8 8

8 9 49 49.40

9 5 1,90

13 4,50

8 35,75 34,9 32 J

Berliner Börse. (Eigener Drahtbericht desGießener

Frankfurter Dorfe.

Frankfurt a. M., 24. Oft. (TU.) Die an - der heutigen Rachbörse einsehende freundftchere notiert Strömung übertrug sich auch aus den Abend- s

8,1

11,10

35.6

43,5

2

2.80

8,6

21,92 1M.M 18,22 59.60

6,92

111,34 80,61 66,08 12,46

<.,46

24,87 5

4

Berlin, 24. Ott. B.i Wochenschluß kam das Geschäft am Effektenmarkt völlig zum Stillstand Die Gla tstellungen der Spekulation sind größtenteils beendet, so eah der auherort>eat- lich minimalen Rachf.age auch kaum ein größeres Angebot gegmüberfk-b ; das Geschäft ist eben völlig cin^ech'asm Am An lei he markt liid die Um a'c stark eingeschrumpst. Am Markt der Industrie Papiere fehlte es sowohl an Un­ter nehmungs.ust. als auch an jeglicher Un erneh- mung. Die Umsätze bei den Bankei sind so gering, daß bei der Roti-rung der variablen Kurse mit Rücksicht auf die unbedeutende i Um ätze tciltoe >e einige Kursfestsetzungen unteroleiber en. Aach am unnotierten Markt fanden kaum noch Abichlü se statt. Einzr lh iten von Inte.esse sind von den verschiedenen Märkten nicht zu berichten. Die Kurse hielten sich säst durchweg aus der gest lägen Höhe. Am Geldmarkt siagnierte das Geschäft ebenfalls, da die Börse vorlau ckg keiner­lei Bedarf zeigt. Der Devisenmarkt liegt still. Di: Kursschwankunge i waren auf den mei­sten Märkten auß.rordent.ich gering Am Man- lanm.irlt lagen etwas fester Gelei irck)en plus 1, Deut'ch-Luxemburg plus 0 5. Im üb.- gen wir'en fast durchweg die gestrigen Kurse notiert. Kal- werte zum Teil etwas gedrückt, Deutsche Kali minus 1. Chemische Aktien schwanken um höch­stens 0.4 Elektrowerte gut gehalten, etwas o - geschwächt Akkumulatoren minus 0,5. Meta b und Malchinenbauwerte fast ausnahmslos unver­ändert. Tercilwerte gut gehalten. Banken un­verändert mit Berliner Handelsgeletlschnf' gab n um 1 nach Schiffahrtswerte eher angebeten. Aus­ländische Renten verkehrten auf gestriger Höhe.

tkrttner HandelSaeleltzchaft

Lommer»- and Pnvot-Bank Darmst. und Naltonatdauk Dkutlche Bank........

Teuisrbe BeretnSbank .... DiSconio Lommandit . . . Mriallbank Miikeldcutfche Lredltbank Ocsleireichische Kreditanstalt Westdank...........

Bochumer Gust ......

BuderaS............

Caro Deutsch-Luxemburg (ttclscnkirchener Bergwerke. Harueuer Bergbau......

flültiütrfe Aschersleben. . . . Kaliwerk Westeregeln Laurahütte Ctcrbehorf...... . .

Phönix Bergbau ......

Rbeinftavl ..........

Riedcll Montan........

TelluS Bergbau.......-

Hamburg-Amerika Paket. . .

NorddeuNcher Lloyd.....

Lheramtschc Werke AlbtN . Zementwerk Heidelberg . , Pvilipp Holzmann.....

Anglo-Cont -Guano Badische Anilin Chemische Mayer Alapin - Goldschmidt Grics.cimrr Electron .... Höchster Harbwecke......

Holzverkohlung . . ...... NütgerSwerke ........ echcideanstalt......- - -

Allg- ElekirtjitätS-Gesellschast

Bergmann

Mainkrasttverke .......

Schuckert . . ......

Siemens & HalSke .....

Adlerwrrke Kleyer .....

Daimler Motoren. ..... Heyligenstaedt ....... Megutn.............

frankfurter Armaturen . . . Konservenfabrik Braun . .

Metallgeselluhafl Frankfurt.

Pet. Union A.-G.. .....

Schuhfabrik Herz Sichel Zellstoff Waiühof ......

Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Wagböusel . . -

6*/o Deutsche ReichSanIetde . </. Deutsche RrichSanleihr . 9'/,°/, Deutsche StelchsanletlM 8*/ Deutsche ReichSanletb« . Deustche Sparpraunenanlet-e 4®/« ^reußlsche Äonlol» . . . S/X Vesten 1

3% Hessen...........

Deutsche Wertb. Dollar-Sut dto- Doll -Scha^-Lurvetlua.'!

aklien in Betracht kommen, aber dann müsse es I Tempo fvrtsetzen. bprvzentige Kriegsanleihen ne­in anderer Form geschehen, da die angebotene tierten 455 plus 10 Milliarden, 3.5prt>jjentige Gegenleistung von 25 Prozent der Auswertung Preußische KonfolS 1150 plus 45 Milliarden, nicht Vertrag und Gesetz entsprochen habe. Eben- I 3prozentige Konsols 1075 plus 85 Milliarden, sowenig aber habe die jetzt im Prozeß angebotene 1914er Preußische Schätze notierten 730. Unter Gegenleistung eine Aufwertung von 15 Prozent I den ausländischen Renten waren Ungarische und des Rennwertes in Gold den gesetzlichen Vor- Oesterreichische Renten etwas beachtet. Ocftcr- schriften entsprochen. Die Vorzugsaktien seinen reichische Goldrente 10.2 plus 0,15. 1914er Ungarn nicht nach der Dritten Eteuemolverordnung, §16 llus 0,25. Zolltürken 9 plus 0,13, 5prvzenlige oder § 12, zu behandeln, sondern lediglich nach I Lombarden 7,5 flu8 0,25. Für Montanwerte § 12 Abs. 12, da es sich um einen Anspruch, der bestand fein Interesse. Zur Rotiz gelangten dar­auf einen gegenseitigen Dertrgg gegründet wäre, pener mit 79,25, Manss older 2,75 plus 0,15, Rhei- und nicht um verzinsliche oder mit Aufgeld rück- nische Braunkohlen 26, Tellus 2,4. Etwas leb­zahlbare Schuldverschreibungen handle. Die Aus- Hafter ins Geschäft kamen chemische Werte. Ba- toertung könne deshalb nicht auf 15 Prozent 6c- dische Anilin 18 plus 0,13, Chemische Griesheim schränkt werden, sondern sei nach allgemeinen 16 plus 0.4. Scheideanstalt 12,5, Elberfelder Far- Billigkeitsgründen zu ermessen. den 16 plus 0,4, Th. Goldschmidt 11,25 minus 0,25,

' Zur Aufstellung der Goldmark- Holzverkohlung 6,25, Rütgerswerke 15 plus 0,1.

eröffnungsbilanzen. Die Industri'- und Elektrowerte waren gehalten. AEG. 7.75 plus Handelskammer zu Berlin hat in einer Angabe 0,15, Licht und Kraft 6,75. Am Dankemnarkt an das Reichsjustizministerium beantragt, daß erlitten Berliner Handelsgesellschaft einen neuen die Frist zur Vorlegung oder Aufstellung der Rückschlag um 1 auf 22 Geld. Kommerzbank 4,4, Goldmarkeröffnungsbilanz für Aktiengesellschaften, Darmstädter Bank 8 plus 0.1, Diskonto 11,75 Kommanditgesellschaften auf Aktien und Gesell- plus 0.1. Dresdner Dank 6.63 plus 0,1, Metall» schäften mit befchränkter Haftung sowie alle Ver° bank 12,6, Mitteldeutsche Kreditbank 1.5. Rhci- icherungsvereine auf Gegenseitigkeit, deren Go- nische Kreditbank 2,25. Sonst kamen noch zur schästsjahr mit dem Kalenderjahr zusammenfällt Rotierung: Schantungbahn 1.4, Maschinen- oder in der Zeit zwischen dem 1. Januar bis fingen 6,2 plus 0,2, Karlsruher Maschinen 3.1, 31. März beginnt, bis zum 31. Dezember 1924 Mönus 2,5, Cem ent Heidelberg 19,25 plus 0,25, verlängert wird. Wayß & Freylag 2,75, Hoch- und Tiefbau 2,

* Teilaufwertung der Berliner Spinnerei Hammersen 18,88 plus 0,1, Gebr. Jung- Spark assenguthaben Der ständige Haus- Hans 9,75 plus 0,15, Rheinmetall 7,25 plus 0,25, Haltausschuß der Berliner Stadtverordnetenver- Julius Sichel 2,95, Chemische Mainz 9, Zucker fammlung hat beschlossen, 5 Millionen Mk. zur Stuttgart 2,6. Im Freiverkehr kamen Umsätze Auswertung eines Teils der Sparkassenguthaben nicht zustande. Die Börse schloß bei stillem Ge­be reitzustellen. Die Auswertung erfolgt auf Grund schäft zu gut gehaltenen Kursen.

von Darlegungen der Direktion der Städtischen Devisenmarkt BerlinFrankfurt M Sparkasse, nach denen eine Auswertung der städti- /rv -vevisenmarn Berlin erranyun er. ju.

OTnfoihon innnrhft nir 'Bi'rfin nKt'in nicht in (In Billionen Mark auSiedrstckt Bueno»«Nlre6. London. Neu»

fchcn Anleihen zunach t für -v^iin allem mcyr xn .ort 3QJ)Qn wto be onetro föt elne tinbflt. Wien und

Frage kommt. Die Angelegenheit könne nur im Budapest für igoooo Einheiten, alle« übrige 'llr 100 ein betten.)

Vmcrlkanllchr Rote» * * . * *

Velgifcbe Roten Dünstche Rote» Enolische Note» .

Frantönlkde Rode» ...... pollandisMe Rotr» ...... Stc.UrnKcbt Rote» ...... Rorweailwe Rote»......

T'utidi Cffttrt, ä ioo Jtttmea Runiänllche Roten......

Schwedische Roten Schweizer Roten Spanische Roten Tschechoslowakische Rote» . . Ungarische Roteu . . .

Hamburger Tageszeitungen aus Ablieferung der f - -

Vorzugsaktien nicht gültig fei. Es könne wohl Zuruckhaltung in engen Grenzen. Die Defserun-

23. Oktbr.

>4 Okt r.

Repart.

AmiNckr 'Jloltenim cd,Id l Brie'

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21. ! 24.

Ami.Nou Brll..-?!niw 6l)riftinnin Sov.'nbnqen Gtortbolm . Hrlsingsor- ulalien. . . London. . . Reuyork . . PoriS. . . . SLwei; . . Svaai-n .

Dien in D-- Ceft. abgcll Prag . . . Budapest. . Buen. AlreS Bul,< arten Fapan . . Wo de Jan Belirad . L'llabon . .

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24. Oktbr.

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Datum:

23. 10. | 24 0

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Drauzwecke 25 biS 28,75, Hafer, inländ. 20 bis 23, Mai- (gelb) 20 25 biS 20,75, Weizeirmehl, inländ., Spezial 0 35 bis 37,50. Roggenmeh» 32,50 biS 35, Weizen N ei. 12,25. Koggen liefe 12

Berliner Produktenbörse.

Berlin. 24. Okt. Der Produlienmarki er­öffnete auf die niedriger amerikanischen Pivns- noticrungcn völlig ,u 'n es. Auch d<u> letz.tigig etwas größere Ee'chäft in prgrnptrr oder nab?- liegender Terrninwa.e wegen dee i^ranrabenoen Ultimo war still gewort e i Mebl flau -Koggen niedriger notiert Es wurden not.ert für je 1030 Kilo: Dei,zen, märt 215 bis 220, Roggen, märt 210 bis 214, Gerste, mär! 240 bis 265. neue 210 bis >?25. Hafer, mär!. 175 bis 185, Ra PS 390 bis 400, Leinsaat 400 bis 410; für je 103 Kilo: Weizenmehl 33 bis 33.25, Roggen mehl 29 bis 33, Weizenkleie 13 Sogjvn'.le.e 12 5 bis bis 26, Fultererblen 19 bis 20, '^c ulebten 17 bis 19, Ackerb ihnen 20 bis 22, Wick.-n 18 bis 20, Lupinen, blau 14 bis 15, gelb 16 bis 19, Serradelle, alt 14 bis 15. neu 2' bis 24, Raps­kuchen 15,80, Trockeiischnibel 10,63, Toismelui e 9,10, Kartofselslocken 19 bis 19,50.

Gießener Stadttheater.

Kalma«»: Das Hollandweibche«.

Es ist wohl fchrn mehr als ein Jahrzehnt inS Land gegangen, feit Emmerich Kalman sich mit feinerCsardasfürstin" verdienteimaßeii einzn Dombenerf)lg holte. DieCfardasftirftiii" trat einen Siegeszug um die Welt an und ihren Kompmisten stellte man neben Strauß und Lehar. Das Hollandweibchen" ist als Kunpofitrw eine zweite, nicht verbesserte Auslage. Lind doch bat auch dasHollanoweibchen" auf allen gr)f}cn Operettenbühnen der Welt einen beispiellosen Er­folg gehabt, ein Beweis, daß heutzutage auch ein mäßiger Kalman noch turmhxh über hundert Konkurrenten steht. OaS Libretto ist zwar wenig originell aber geschickt und bühnenwirksam, kein Wunder, wenn sich ein so raffinierter Praktiker wie Leo Stein an der Abfass' .g beteiligte Das Leben am Hofe eines deutsa-en DuodezfurstentumS des vorigen Jahrhunderts mit feinen Haupt- und Staatsaktionen wird köstlich persifliert. 5 in ein- verwoben ist die Liebesg. schichte ber Prin .e die der fürstliche Bräutigam veischmäh! und die ihn sich dann als fesche holländisch.' Kellnerin doch erobert. Der feierlich-komische Auszug zurHoch­zeit per Prokura", das fixle Strandleben in Wyk, wo sich dann alles findet, gaben der Regie Ernst Dadekows Gel.'gmheit zu netten Bildern und flotten Tanzeinlagen. Meta Liebermann war eine anmutige Prinzessin, Else Simon eine schalk­hafte Hofdame, Richard Riedel ein flotter pnnzlicher Schwerenöter, Emst Dadekow er­setzte mit Erfolg, durch temperamentvolles, drob liaes Spiel, was ihm an Stimme gebrach Der Ooerhosmerster Herrn Schreibers erregte als Hausknecht im fröhlichen Trio mit den beiden Hollandwerbchen wahre Heiterkeitsstürme. Albert Mischel war für die melodiösen Weisen Kab mans ein guter Interpret. Das Blech drängte sich aber namentlich im ersten Akt ungebührlich vor.

Hessisches Landeslheater.

Darmstadt. 24. Ott. (Gig. Bericht.) DaS Hessische Landestheater hat seinen Spielplan be­reichert durch Aufnahme der OperDie neu­gierigen Frauen" von Wolf-Ferrari. Der Komponist ist bekanntlich der Sohn eines deutschen Malers, der aus Weinh.im a. d. Berg­straße stammt. Die Aufsuhrung, die im Kleinen Hause des Landesthealers ftatifanö, verwendet zum ersten M>ile h er eine Drehbühne: sie hatte ihren Hauptreiz in dem architektonischen Aufbau der Dühnenb'.lder und in den Kostüm­entwürfen, die ein hohes Maß von kunstgewerb­lichem Können betoie'en und eine Sehenswüroig» feit für sich waren Bühnenbilder und Ko>iüme waren das Werl von Lothar Schenk von Trapp. Die lünstlerischen Leistungen der Dar­steller bewegten sich aus einer bemerkenswerten Höhe.

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