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ein weiches Lager zu bereiten, auf dem er seinen Rausch ausschlief. Nachdem er erst einmal die Freuden des Alkohols gekostet, muhte man sehr vorsichtig sein und keine starken Getränke in. sei­nem Bereich stehen lassen, wenn man nicht wettere unliebsame Llebervaschungen erleben tootlte. Dom Trinken ging er zum Rauchen über. Er war ein groster Freund von Zigaretten und steckte sich geschickt einen Glimmstengel, den man ihm geschenkt hatte, an der brennenden Zigarette des Desuckiers an, wenn dieser sie ihm reichte: dann gab er sie mit einer kleinen Verbeugung zurück. Dann kam er auf den Geschmack von Zigarren, begeisterte sich für Kautabak und rauchte schließ­lich aus einer kleinen Pfeife, die ihm sein Wärter geschenkt hatte. Aber man bemerkte, dast das Rauchen auf sein Temperament keinen günstigen Einflust hatte, und als er zudem einmal sein Strohlager mit der Pfeife in Brand steckte, wurde ihm das Pfeifchen verboten. Der Herzog ton Orleans war einer seiner besonderen Freunde. Er lieh ihm einmal seine eigene Pfeife, damit er daraus einige Züge tun könnte. Sandy, dem das Bernsteinmundstück behagte, weigerte sich, sie zurückzugeben. Der Herzog bot ihm einige Ba° nanen an, aber Sandy nahm sie und behielt die Pfeife. Run mußte der Wärter in Tätigkeit treten: er zeigte dem alten Sünder die leckere Frucht, gab sie ihm aber nicht früher, als bis er die Pfeife herausgegeben hatte. Der einzige Trost der Londoner ist, dah dem verstorbenen Affenhelden inSandy junior" ein Rachfolger herangeblüht ist, der sich an Findigkeit und guter Laune wohl mit ihm vergleichen läßt

Dienstag. 25. Marz M4

Eietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Gverhessen)

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Datum:

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Der Büchermarkt im Jahre der Inflation.

der Inflation ... ~ ,n

llche Abbrtdungswerle einnahmen. Dagegen ronn-

155.33 18 55 57,85 65,63

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tlr. 12 Zweites Bian

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GbriftiiiTtla Kopcnliaaen etodholm ßclfinafori Htolkit - London . vieimork . Poris . - ednuth S ponten . Wien tu D ' Oei't.obgeu Pro« . . Budapest Puen--AireS Bulgarien Jovan thio Jan Belgrad riuauon

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4,5

Deckungsbedürfnis veranlaßt war. euch lagen vom Auslande Kaufaufträge vor. Die Kursbewegung war daher ungleichmäßig. Montanwerte waren verwiegend niedriger, Deutsch-Luxemburger er­fuhren eine Einbuße um mehr als 3 Billionen Prozent. Ehemisch-Werie waren eher etwas besser gehalten. Sonst hielten sich die kleinen Schwan- i'ungen noch oben und unten rm allgemeinen dre | -22oge. Deutsche Anleihen schwächten sich etwas I ab Kriegsanleihen gaben aus 25 nach 3m spä­teren Verlause hielt die Kursgestalluna ihren chwankenden Charakter bei, bei vorwiegend-.r Vei° gung zur Abschwächung. Die älrnsähe h.elten sich, m ziemlich bescheidenen Grenzen. Dre Deo^en- lurse waren eher etwas fester. Wesentlich ge­bessert waren Paris und Dras.el im Einklang mit den ausländischen Votierungen.

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

/cvn RiMoncn Mark ausgedrülkt. Buenos'Aires, London, New York, Japan, 9iio de Janeiro für eine G ubeiL Wien uud Budaveit für loocoo Eiuheiten. alles übrige für 100 Etubetten.)

TeIeorav h 11 che Auszahlung

Berlin, 24. März. (Wolff.) Am . duktenmarkt wirkte die milde Witterung weiter abschwächend. Auch das schlechte Mehlgeschaft druckte auf den Preisstand, besonders litt hier­unter Reggen, weil die Reichsgetreidestelle den Mühlen wieder Ware aus ihren Vorräten an» bietet Weizen war gleichfalls schwächer. Gerste war nur bei entgegenkommenden Forderungen verkäuflich. Hafer war matter bei stillem Ge­schäft 3n anderen Artikeln waren die Hmsahe gering. Es notierten für je 1000 Kilo- Weizen märkischen 165 bis 171, Roggen, märkischen 132 bis 136 (matt), pornmersch-en 127 bis 132 (matt), westpr 126 bis 129 (matt), Braugerste 164 bis 186 (geschäftslos), Futtergerste 148 HJl 158 (gc- schäftslos), Hafer, mark. 114 bis 122 (still), Meck­lenburg 112 bis 114 (still), Raps 320 (fest), Leinsaat 410 bis 415 (stetig): für je 100 Kilo: Weizenmehl 24,5 bis 26,75 (ruh.g), Roggenmehl 21 bis 23,25 (ruhig), Weizenkleie 11 (fcW, Roggcnlleie 8,6 (stetig). Viktoriaerbsen 27 bis 28, Kleine Erbsen 16 bis 17, Futtererbsen 14 bis 14,5, Peluschken 12 bis 13, Ackerbohnen 16 bis 17, Dicken 14 bis 14,5, Lupinen blau 12,5 bis 13, Sevatetta alt 15,5 bis 16.5, meu 14 bis 15, Raps- luchen 11,6 bis 11.8. Leinkuchen 22,25 bis 23, T rockenschnitzel 9,20 Mk.

Wirtschaft.

jDerReichsbankausweisvomIS.März.

Wie der Ausweis der Reichsbank vom 15 DS Mts. zeigt, war die Veubelastung der Bank ,n'der zweiten Märzwoche wesentlich geringer als tn der Vorwoche. Für die gesamte Kapitalanlage der Dank die sich in der ersten Monatswoche noch um 119,1 Tritt. Mk. erhöht hatte, ergab «ich in der Berichtswoche eine Zunahme um 56,5 au? 1647,9 Tritt. Mk. Die Vermehrung entfallt ausschließlich auf Renteiimarkkre nw Dbe Renten- mart-Wechselbestande allein srno nämlich um 108,7 auf 867,8 Millionen Rentenmark gewachen. Die Rentenmark-Lombardforderungen ermäßigen f ich demgegenüber um 15,6 auf 171,2 Mill. fktm. ©öS Papiermark-Lombardkonto ging betrach.kicher zurück, nämlich um 74,9 auf 45 Tritt. Mk., wah­rend das Portefeuille an Papiermarkwechseln und Schecks sich um 38,3 auf 563,4 Tritt. M.ausrehnle.

Auf der Passivseite waren diesmal die Ver­änderungen im ganzen geringfügig. Dec Dank- Notenumlauf weist eine Herne Vermehrung um 0 3 auf 613,2 Tritt. Mk. -auf. Die fremden Gelder hoben sich insgesamt um 9,6 auf 717,8 Tritt. Mk. Dabei ist bemerkenswert, dast die Rentenmark- Einlagen um 41,9 auf 401,4 Mill. -^tm. fücgen, I die Papiermark-Guthaben dagegen um 32,3 auf 316,4 Tritt. Mk. zurückgingen.

Die Eingänge von Rentenmark tm Gtrover- kehr der ReichSbank wurden durch sonstige Zu­flüsse aus dem Verkehr verstärkt, so dast trotz der erwähnten ansehnlichen Veuausleihangrn von Rtm die Bestände der Reichsbank an Renten- | Lankscheinen um 2,7 auf 37,9 Mill. Rtm. zunahmen. | Das Darlehen der Reichsbank bei der Renten­bank wurde infolgedessen nicht erhöht.

Die ausstehenden Darlehen der Darlehns- Lossen des Reichs sanken weiter um 0.2 auf 9,1 Tritt Mk. Die Bestände der Dank an Darlehns- kassenscheinen ermästigten sich entsprechend.

Die Kohlenförderung im Ruhr­gebiet. Vach vorläufigen Berechnungen wur­den in der Zeit vom 10. bis 15. März im gesam­ten Ruhrgebiet 1 874 911 To. Kohle gefördert und 366 052 To. Koks erzeugt. Auf das besetzte Gebiet entfallen 1 696 631 To. Kohle und 329 581 To. Koks. Die arbeitstägliche Förderung stellt sich in der angegebenen Zeil im gesamten Ruhrgebiet auf 312 485 To. (369 713 To. im Jahre 1913). tägliche Kokserzeugung auf 32 293 To. (1913: 62 718 To.). 3m besetzten Gebiet betrug die arbeitstägliche Kohlenförderung 282 772 To. (348 563). die tägliche Kokser^ugung 37 633 (58 338). Die Wagennnfor- derung belief sich in der Zeit vorn 10. bis 15. März durchschnittlich arbeitstäglich auf 24 018 Wagen, die Gestellungen auf 19 395 3m besetzten Gebiet wurden artens täglich angefordert 21 841. gestellt 1 z 177 Wagen. 3n d u angegebenen Zahlen (auch für 1913) ist die Förderung der von der Regie be­triebenen drei Zechen und die Kokserzeu^inz der von der Regie betriebenen 10 Kokereien nicht ent-

ruhmlosen Tod starben. 3m Zähre 1922 ermittelte fte 684 neue periodische Organe, und 1923 gingen iLi immerhin noch 395 neue Zeitschriften zu, also täglich mehr als eine. 3m letzten Vierteljahr war jedcch schon wieder eine Zunahme zu bemerken, und zwar toevten jetzt wertvollere Organe ge­gründet oder vorübergehend eingestellte leben mit neuem Programm wieder auf."

*

Geschichte« von einem berühmte« Affen.

Sandy, derberühmteste Orang-Utan der Welt" der Liebling und die Zierde des Londoner Zro, ist gestorben. 3n den bewegten Nachrufen, die ihm Londoner Blätter widmen, wissen sie manch lustiges Geschichtchen von diesem klugen, von dm Desuchern des Zoo gefeierten Tieres zu erzählen. Heber 16 Jahre ist er ein Glanzpunkt des Londoner Tiergartens gewesen. 3mgarten Alter von 11 Jahren kam er aus dem Botanischen Garten von Singapore nach ter englischen Haupt- skrdt und er blickte damals bereits aus ein 8jate riae« Leben in ter Gefangenschaft zurück. Da er mit etwa 3 Jahren erbeutet wurde, so kann man berechnen, das; er das für einen As.m immer­hin stattliche Alter von etwa 27 Jahren erreicht hat Er entdeckte zuerst die Reize der Zivtti- sation als er über eine Flasche mit c&2n^.ItJncF geriet, die er auf dem Tische semes D^rters Dittmar fand. Er trank teil 3iihalt aus und kam dadurch in eine so angeregte Stimmung, dast er sich über den Dücheilchra.ik seines Warter-s termadjte. Er ritz eine Anzahl Bande heraus und vergnügte sich damit, die einzelnen Blatter zu zerpflücken und sich aus den Papierschnitzeln

bis 20. Speiseerbsen 24-35, Heu .südd .ges.) 9 biL 9 50 Weizen- und Roggenstroh 6- 6,50, Die» treber (getrocknet) 155016. Tendenz ruhiger.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

fpd. Frankfurt a. M., 24. März. Dei­tz eutigen Hauptmarkt waren zugetrielxm: 19t Ochsen, 38 Bullen, 787 Färsen und Kühe, 30! Kälber, 63 Schafe und 2202 Schweine. Es wurden bezahlt' für einen Zentner LebendgewM Ochsen, vollfl. 48 bis 55, junge fleischige nicht | ausgemästete und ältere auSgemaftete 40 bis 47, mastig gemästete 34 bis 37, Dullen, vollfl. 40 bis 44, vollfl. jüngere 34 bis 38, Fürs e r, . und Kühe, vollfl. Färsen 46 bis 52. vollfl. Kühe 40 bis 48, wenig gut entwickelte 38 bis 45, ältere ausgemästete Kühe und wenig gut erus toi leite jüngere Kühe 33 bis 39. mästig genährte Kühe und Färsen 25 his 32. gering genährte 10 bis 20. Kälber feinster Qual. 60 bis^65. mittlerer Qual. 52 bis 59. geringerer QuaL 40 big 50, Schafe 30 bis 48. S ch w e i n e unter 80 Kilo 60 bis 70, von 80 bis 100 Kilo 67 bis 70 über 100 Kilo 68 bis 71. Der Markt verlief ruhig, die Schwrine hinterliehen Heberstand. Marktzeiten ab 31. März, a) Montag (Hauptmarkt): Rinder und Schweine 8 bis 12 Hhr, Kälber und Schale 87z bis 12 Hhr, b) Donnerstag: Für alle Vieh-

I gattungen 9 bis 12 Hhr.

Berlin, 24. März. (Wolff.) toar vcn einem starken Gefühl ter . . . beherrscht. Die bevorstehende Hltimorege.ung der Engagements in fvanzösischen Fvarcken nef bei einer weiteren Besserung der französischen Valuta die Befürchtung neuer Schwierigkeiten hervor und veranlastte fortgesetzte Verkäufe in 'Zfsetten auf »iemlich allen Märkten, namentlich in Vlontan- toeilcn Andererseits bestand Kau stuft, die durch den niedrigen Stand der Effektenkurse und durch

halten.

* Verhandlungen zwischen deut­schen Hüttenwerken und spanischen Erzgruben. Vachdem ter Bezug spanischer Erze seitens der deutschen Hüttenwerke eingestellt worden ist, insbesondere aus dem Grünte, weil Spanien auch nach dem Aufhören der Markent- j Wertung die hohen Dalutazuschläge für die nach | Spanien eingeführten deutschen Erzeugnisse nicht aufgegeben hat, und dadurch den deutschen Export nach Spanien fast unmöglich macht, haben jetzt in Essen Besprechungen zwischen Vertretern deutscher Hüttenwerke und spanischer Erzgruben stattgefun­den, die die Wiederaufnahme ter spanischen Erz­lieferungen nach Deutschland zum Ziele haben. Zu einem Abkommen ist man noch nicht gelangt, da die Gegensätze vorläufig noch zu groh sind.

* Freigabe von Zucker zur Aus­fuhr. Die Regierung hat eine wettere Freigabe von Zucker genehmigt Es hantelt sich um 50 000 Tonnen Weitzzucker, für die an die Fabriken Ausfuhrscheine in ähnlicher Weise wie im De­zember 1923 gegeben werten. Diese Scheine sollen Gültigkeit haben bis Ente Mai des Hah^s. 3hre Dauer kamr aber auf Antrag noch bis Ente Juni verlängert werden, falls eine ent- sprechente Menge Devisen (mindestens 2o Sh. ie Zentner) bis Ente Mai abgeliefert worden ist.

* Verarbeitung von Zuckerrüben m Deutschen Reiche. Vach amtlichen Aus­weisen sind in den fünf ersten Monaten des lausenden Detnebsjahres im Deutschen Reiche rund 144,16 Millionen Zentner rohe Ruben ver­arbeitet worden gegen 185,84 Millionen Zentner m den entsprechenden fünf Monaten des Daran­gegangenen Betriebsjahres.

Frankfurter Börse.

F r a n k f u r t a. M., 24. Marz. Tendenz:Teil­weise schwächer. Die Geschäftsunlust, die ter ganzen Börse ihren Stempel aufdrückte, war am Montan- und 3ndustrieaktienmarkt stärker aus-

Büchcrtisch.

* Tarzan bei den Affen. ®rIebniJTe eines von Menschenaffen Geraubten, von E. R. Durroughs (Dieck & Co., Stuttgart. Mk. 4,80). Wie die beliebtesten Abenteuer-Geschichten wird dieser Tarzan ter durchaus originell ist alt und jung in seinen Dann nehmen. Die Hand­lung ist von steigender Spannung und ein- gerahmt von eigenartig gewaltigen - rwald- Uenen wie sie kaum ein Schriftsteller vorher geboten hat. Tarzan ist das Kind eines eng­lischen Lords, der mit seiner tfrau von der meuternden Schiffsmannschaft an der westafrika- nischen Hrwaldküste ausgesetzt wird. Unter größ­ten Gefahren hält sich das junge Paar einige Zeit im Kampf mit der Wildnis unb Bewohnern. Ein kleiner Zunge der fbäterc Tarzan wird mitten irn. Schrecken des Dschun­gels geboren. Kaurn ein Jahr alt, verliert er die Mutter durch Krankheit, den Vater durch einen Angriff ter Riesenaffen. Das Baby wird von einer Aeffin geraubt und grvhgezogen. Ganz Affentier, erlebt Tarzan in seinem wilden Kreise die größten Abenteuer, er nichts von ten Menschen, aber der menschliche Verstand wachst und hebt ihn über seine Genosien ter Menschen- asfen-SipPe hinaus. Er schafft sich pnmitive Waffen und bringt zu den ersten Menschs es sind geflüchtete Kannibalen. Aus ihrem Dorfe holt er sich weitere Hilfsmittel^3i^wischen gelingt es ihm unter unsäglichen Muhen, ^eJn un^ schreiben zu lernen, da er in der wietergefuntenen Hütte seines Vaters Bucher Dorf intet Aber wieder reiht die Wildnis ihn in ihre Arm« zurück. Weihe Menschen werten an seinen ein* I Tarnen Strand geworfen, et rettet sie ^,us grost- ten Gefahren und verschwindet stets wieder wie ein Waldgott, da er ten Kulturmenschen seinen Härten nicht versteht und sich'ihm gegen- übrr unfrei fühlt ihm fehlt die»^tur^, ihm fehlt die Sprache. Aber auch das ^bt ihm das Geschick, und sv tritt er mit einem ter Geretteten in die Kulturtoelt seiner Eltern zurück, er verlasst ten Urwald auf der Suche nach der jungen Ame-

I rifauerin die er vor ten Fäusten des Riesenaffen errettete, und doch wieviel steht ihm noch bevor!

(3n einem Teil ter A ittage toteDerbo(t)

Wie die Franzosen Abkommen halten.

Pirmasens 24.März. (WTB.) Die hie­sige französische D e z i.r k s d e leg a t io n hat sich eines neuenDruches des Speye­rer Abkommens schuldig gemacht Durch die Se- t paratisten waren seinerzeit Bürgermeister L u d - wig und ©taötrot Feldmüllerausge wie­sen worden. Die nut ter Beendigung der Se- paratistenherischast emgereichten Gesuche um Ruck- kehrcrlaubnis für die Vertriebenen waren un- beantwortet geblieben. Erst aus erneutes Drangen ter Gewerkschaften haben sich die Franzosen zu einer Antwort herbeigelassen, die bezeichnend ge­nug ist. Die beiten Herren seien zwar durch die Separatisten ausgewiesen wor.en aber schon vorher von den Franzosen zur A u s- Weisung bestimmt gewesen und hatten sich, wie alle anderen Ausgewiesenen, mit einem be­sonderen Gesuch um die Heimkehr an die De^ galten zu wenden. Der Zweck dieses Manövers liegt klar zutage. Die F.mnzosen hatten es bei i der großen Beliebtheit, deren sich die beiden als i QhbciteiDeitreter besonders bei der werktätigen Bevölkerung erfreuten, nicht gewagt, selbst das . Odium der Ausweisung auf sich zu nehmen. Du , Ausweisungen sollen nun auf die genannte ) Weise aufrecht erhalten werden.

24.

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Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M, 24. März. Bei stillem Geschäft zeigte sich nur geringe Pr isbewegung in den meisten Artikeln. Weizen und Roggen ent­sprach den letzten amtlichen Votiermngen. Die Mühlen sind immer noch sehr zumckhaltend, da ter Mehlttnsurn zu wünschen übrig Iaht Für Gerste sowohl für Braugerste als auch für Kaffee­röstereien war stärkerer Begehr. Hafer ruhig aber fest. Futtermittel sind gefragt, bei anders Futter- oerfie und Biertreber. Es notierten für je 100 Kilogramm: Wetz n fWef.erau) 18-18 50 R ggen 16 2516 50. Sommergi.rste (für Drauzwecke' 19,50 bis 20 25", Haser (inländisch) 15,5016 (auslän­disch) ---, Weizenmehl (südd. Spezial 0) 27,2d

bis 28 Roggenmehl 23.50-24,25 Weizen- und Roggenkleie 9.75 10,75, Mais (Laplata) 19,50

Schiutz-s Schi u

Sur» I 6" »

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ten wissenschaftliche Werke, die seit langem ver- artffen und gesucht waren, oft Nicht neu bearbeitet werten, sondern mutzten mittels eines mechani­schen Verfahrens nachgedruckt wertem Ent letzt wird aus diesem Gebiete wieder manches erschei­nen was vorher wegen Druckschwierigkeiten $i- rück'aestellt war. Das Interesse für Rutzlnnd, das eine solche Heberfülle von Veuerscheinungen brachte, scheint noch immer rege zu fein und de- schränkc sich nicht auf die schöne Literatur, sondern umsatzt auch das Kulturleben und dir Politik^ Ebenso vertieft man sich weiter in Kunst und Wissenschaft des fernen Ostens, ^n ter romani­schen Philologie ist die steigente Vorliebe für Spanien bemerlenswe t Di:: Weltkriegs- litera tur tritt immer mehr in den Hm er­gründ, und das Interesse für Sozialismus und Politik, das nach ter Revolution so grotz war hat fühlbar nachgelassen. 3n ter Erdkunde erschienen besonders viele Reisewerke, und da es den Deut­schen im letzten Jahrzehnt fast unmöglich war, selbst Forschungsreisen auszuführ-en, wur.en altere Reisen bearbeitet. Die Veränderung ter Grenzen brachte die Herausgabe vieler neuer Landkarten und Atlanten mit sich. Merkwürdig war a ich die Entwicklung auf dem Gebiet der Z e i t f ch r Il­ten.Die Jahre ter wahllosen und überaus zahl­reichen Zeitschlis ten-Veugründungen, besonders auf dem Gebiete ter Politik, des Sozialismus und der allgemeinen Lebenserneuerung, scheinen glücklich uLviuz~..te.. sri..," sagt Praesent.In drn ersten Vachkriegsjahren könnte die Deutsche-

* a -r: rchsch nittlich drei neue

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Märkte.

Berliner Produktenbörse.

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geprägt. Einzelne Papiere nahmen eine Sonder­stellung ein, doch blieb auch da die Kuv-ibewe ung bescheiden. Im Freiverkehr waren 5proz. Reichs- anleihe Schwankungen uniertoorfen, sie wurden mit 73 bis 75 Milld. gehantelt. Die er-ste amtliche Votiz stettte sich auf 79 Milld. Zolltürien stellten sich schwächer. Api 5,5, Deutsche Petroleum 15,5. Decker Stahl 83/«. Decker Kohle 8J/S. Denz 4, Trag 2,6, Hansa Lloyd 1,6, Kimgwshatt 7%, Mcz Söhne 4, Ludwigsburger Porzellan 2,5, Uf<i6 V 8, ©ecteag 0,200 bis 0,225, Entreprise 44. Der Mvn- tanmarft zeigte sich schwächer. Oberschlesisch? Werte, wie Oberbedarf, Laurahütte behauptet. Deutsch-Luxemburg gaben 2 Dill, nach Vord- teutscher Lloyd und Hapag abgeschwächtz In bei­den Papieren war die Hmsah ä lgicit mastig. Von ten At.irn ter Elektrizitätsbranche muhten sich A E G. durch Rvattsa tonen eine Abschwächung ge­fallen lassen. E.was besser Licht undKraftzVon ten Werten des Anilinkonzerns ware-n Bad Anttin gut tehauptet. Schewcanstalt tocrnadjlafligt, Gries­heimer etwas bevorzugt. Textiftxipiere lagen schwächer Mainkraft etwas begeb-tcr. Zettswtt

I Waldhof eine Kleinigkeit erholt. In ten Zucker- werten blieb das Geschäft klein, die Kurse ziem­lich zurückhaltend. Bankattien vereinzelt leicht be­festigt. Für verschiedene kleinere Werte beftanb etwas Vachfrage. Jul. Sichel tehauptet, Mrag alter nachgebend. Für Heddernheimcr Küpser machte sich Kaufneigung bemerkbar. Phil. Holz- maren schwächer. Dycker hoff erjuhren kleine Er- mätzigungen.

D orfen htrfe.

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Amtliche Noticrmn

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B*/n Druttchr Rrtchsanlethr 4*/e Dkutsche Rktch-anleihe l'/e% Drutschr R>tch->aiilkth« 51, Druksche NeichSmieide euischr Svarpräuiienauleth« CI. Preußische Kousol« . - 4% Hesse» l'/.e/n hellea..........

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CI. Goldmerikamr ..... I gn Handel^aelellschof» erz» und Prtval«Ba>it it. und Naiionaldauk he r>ank.........

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Mittelbeut'che Ereditbank Qellr reichtsche Lreditaiistalt Welldauk vochumer ®ul . « « Buder ...... 6aro ...........

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Chemische Mayrx Alapin. . . Goldschmidt..........

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RütacrSwerke Ccheideaustalt «Ng Elektrtpiatr^esellschak, I veraniaun Mauikraktwert» eckuäerr ........

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Berliner Börse.

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111,23 10,53 18,15

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1,H5 3,6 1,783 6.46.

5,52 13,04

Das wirtschaftliche Schreckensjcchr 1923 hat, tote auf allen Gebieten des Handels, so aach auf dem Büchermarkt feine teatlichen Sparen hinterlassen. Wie Dr. Hans Praesent in einem Aussatz über die deutsche wissenschaftliche Litora- tur ter beiden letzten Jahre im Citerarifcten Zenttalblatt" ausführt, ist eme Abnahme ter Veuerscheinungen im xtafrre 1923 .N^ustetten. Die fet Rückgang der Erzeugung fallt natürlich m die zweite Hälft-, in ter ter rasche Währungs­verfall jede wissenschaftliche und lvuttschaftlich. Arbeit unmöglich zu machen drohte. Erft nach ter Stabillsierung des teutschm Geltes imVovembel. setzte die Hnternehmungslust auch aus dem Bucher martt wieder em und scheint ^^tein anzuhalten. Die Krisis zeigt sich deutlich in ter StattstrL Während von der Deutschen Bacher st zu Le.pz.g 1922 50 182 bibliographische Einheiten a/s Zu­wachs verzeichnet werden tonnten, wovon als -neu erscheinungen 26 733 Sitel regiftn.rt werten so sind die Zahlen für 1923 bedeutend g^inger. Der Gesamtzuwachs der Deutschen Ducher-i betrug nur 36 647 Einheiteir und an V-uerfchcurungen wurden 21 940 gezählt. Interessant ist es die Schwanlun­gen in ter Bevorzugung ter emzstnen Gebiete auf tem Büchermarkt zu beobachten. Begrststich ist eS

wahre Hochflut von Buchern und Zeilschristen ein- c

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49,5

47,2,

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20

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2,9

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28 2-!

25

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