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l*ld n i tbr Trablnadh t4,t«n SHjtlg«r*i«ht».
I •Mdr ieeic fltltlx.il L. U. 11686.
174- Jahrgang
Zreltag, 25. Januar 1924
GietzenerAnzeiger
General-Anzeiger für Gberhefsen
t>nd rwt Derlei: Vrßhl^che UnlüerPläisBi*- mb SltiBttrderei !L teile ii «Sieten. Sdiriftleltni; und KeschäftrNele: 5<LiMrahe 7.
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Preu er I n ■ 414t |it Injrigen H m o Br.-ut e
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Cm» dU* 4>«‘*. -rtdtx Xeje»gc<xetl. >ut» de a, iU4, 4 “ 1 J1 <
Lenins Nachfolge.
Don F RablnvwI»sch
Ter Ter'afler natfcflrbenbtn 2r- ttteU. Jng.’.iieur und Äaulmartn, lebt fett 1922 all russischer ämtgnar! bi DetUn. D Heb.
Der frot« Centn, der am Montag geworden tft, war eHh cm freund und ÖtuMengcnof’e von mit. Dir buben In Dem und Genf um die Dette ffrbarbt Er bat mich nicht erleb e*Jen [iflen, al« t ‘) Ibm in Petei^burg und Moskau erklärte, baf) ich an fein .Ln'trni" nicht aluubc Er bn ja auch sein System, all er tnxm konhefslonSlolen Äommu- nt«mu« *ur neuen tkonomifche^ Politik überging, ft [brr »llküb' »erlchtagen und bie Scherben mit teuft fchem Hebn t<m bunymben Dol e in« ®e- fidjt geworfen Er tat es. aU er den Beginn der tödlichen Ertränkung im Körper spürte, al« er gleichgültig gegenüber dem eigenen Schicklal wurde Or tat e«. weit er wu^te. bah das Volk die Umfebr nur unter feiner Fahrung geduldig mtrtnadx ’ werde
Du« feinen Arden und besprächen einig' fte- «ognar bl die 3ulve-4)nunien meine« Lageouch» ,34) al« Dvlfchewisi.- sagte Centn, .unterschei e mich rom Anarchtsmu« nur tabjr4>. bah ich die Dotwenoigkeil de« Staate« ancr'ennc“ Gr fugte ba« zu einer Gruppe übler Glcmcnte. die sich an Ibn btranbränfltcn <3r beklagte e« lelbft am meisten, tah er diese Leute nicht abschütteln konnte, tah er namentlich nicht alle von sich weifen durfte ble einst dec Ochtänn anaebörten und b-nxte In der sang bllch ausgelSfteni ^fchrka 11‘cn. Du'ue er doch nur zu gut. bah bie Ochvana brn rusti'chen Staat vor her AeO'lution InJ 'Berber- den ftürAte und bah Ihre e n tigen Ml: lieder I?l- nen Ang n'-lid zögern würden, sich beu e gegen die Del «beoustrogten zu lehren, wen « sie m-rk- ten, bah ber Au« >mich ei »ec n.-ucn Reg erungS- form sich näb »e Boll 6toh verkünde e Centn bei Kker G.legenl'eit: .Ich habe in ganz Buhlanb n b>difte 1 Typus ein*« Staates, die Sowjetmacht bef etert und eingefübri." Den höchsten Typus? Richtig ist nur, bah Mc Sowjetma<C» bekrediert wurde, und gerate dies beweist, bah der Versuch, bie Massen zu überzeugen und auf den neuen lieber,vuatnoen der Massen den Staat aufzubauen. Higüch gescheitert ist.
Lenin dielt nichts von bei Masse. Gr gestand mir: Der Russe ist ein schlechter Arbeiter, er muh erst leinen, zu arbeiten- Lenin stützte sich beibalb autlchl e' [ich auf Ne ."Bortrupparbeiter", wie er sie bexfidr»eib?rtiHk nannte. Da er der Dirtung ibres Do»bilde« allein nicht vertraute, so verlangte er Ne Anwendung von Zwang: .Die Revolution hat bie älteren, bie sistrklen und fditnerftei Fesseln, b.nm sich bie Mallen unter- Worten bitten, .zerrissrn Da« war altern Heute frrdert diel 4be Revolution die wide-.lpruchslo'e Unterordnung -Ter MaN<m unter den ein- ■bcitll J>ei Dillen ber Leiter b*Ä Staate«.'' Und In einer anderen Ansprache: .Ich verlange unwei- «prlldie Unterorb tun 1 unter den Dillen des vow- ferkiter«. des Diktators" Der Denkfehler Lenins wie jede« Despoten, steckte kirtn bah er den So tfd>ritf erzwingen wollte Gr hat den Fehler eing^'de » als er in I tner berühm en Rede über das Sei^stb.'stimmung«recht ber Rationen äußerte, der Äommunl«mu« 1 sse sich nicht mit Gewalt oerbr llen.
Die Cenirsche Umk h- fiel wie grsag». w<am- men mit seinem körperlichen Siechtum, mit feinem rninde tens sch^n Iciltne fen Ausscheiden au« den Si-at g s ^ä"en, mit b r Dahrsche nl chkclt ’clner b (b g.'n Ablesung dnoch einen anderen Mann. Aeute steht bie russische D lt vor ber Fvnge. ob der letzte Den Lenin«, ber Den ber Umkehr von seinem Rachfolger weiter berangen werden wird, ober ob eine fanatische Rückkehr zum bn- zcsslonsloien ÄrmmuniflmuÄ plar.g "ei t DaS letztere wäre zu befürchten, wenn T r 0 n k y oder 5t a- m e n e11 oder ber leide schajtliche «Georgier S I a- |ln die gistige Grbschast anträte. Die nächste Folge wären reue blutige Wirren in Ruhlanb Denn Bauern unb Bürger werden nicht ohne weitere; nur auf eine Derortrnung chin. bie kaum er- rurg.'nv freie B. tätig mz in 5*>a tbel und Wandel und in ber Grwerbung von iBrinatelientum unb damit den ersten «gütlich fp trbiren For schritt im g-istiget unb lelb'.ld«cn Wochbesinben wieder aufgeben w^l'en Die F^rxge ter Rach'olge Lenins ist die Sd»i.ssaUfraae bc« brütigen Ruhlands Wird ber Weg ten Der erkrankende unb sterbende Lenin cinldUufl. weiterver vlU. Io wird ba« ruf- fische Reich in ruhixr wirtschaftlicher Aufwärtsbewegung sich -um Rufen und Wodldellnben seiner leibst unb der g-samten e lropäisch-afiatischen Welt cnttoi.feln. Wird der Weg Im Undchwunz Mim alten System oerlrfen, so wird B'utve'g e- ben. weitere wirtschaftliche Zerrüttung die Fol^e fein. Das wird hoffentlich vermied-« werden.
Die llrbrrfübrnnn Arnims.
Moskau, 24. 3an. (Dolfs i Heute um l Uhr morten« traf die zur Udk-rfübning der Leiche Le i rs grtoät<te Delegat vn m Gorki ein, wo bor il« Brb.*ttcrabc*rbnungen in gr>her Zahl versammelt waren Um 10 Uhr morgens wurde die L.lch: Len ns. die in einem von rotem Swts über ©Kren Sarg rubt.*, t»n S aNn Bunov. Krassin. Bucharin, S no^wiew und «amextf aus dem Hause getragen. Die nächsten Freunde unb Schüler Lenins, sowie M.tglteder der Regierung. des Zentralkomitees unb der Partei trugen abwechselnd den Sarg bi« zu der viel Kilometer entt x-*en Gibmbahnstat on Gere - assilo wo. Unmittelbar hinter dem Sorg folgte die Fam8e. Auf dem Wege zur N ation warteten zahlreiche Bauern. M* von w it her bekommen warm, um von Lanin Abschi.-b zu nehmen. Um 1 Uhr mittags erreichte Der Trauer-
Samerungsmatznahmen.
Der Sachverständigenausschuh zur Desteuerungsfrage. - Der Personalabbau.
Paris, 25. Jan. (DIB.) Rach dem ^Reuyork Hcrald" hat das SachverständigeJf lomitx Dawe« sich in feiner gestrigen Sitzung in erster Linie mit der Frage der b e n t • scher- St e verquellen beschäftigt. 3m Äomlttt herrscht Ueberemstimmung bar über, daß bie Destrnernng Deutschlands sich weit unter dem in anderen Ländern bestehenden Ridean HUt, aber es frage fich, ob das nicht ans die schwierige Finanz- pos t on zurückzusühren s.-i, in ber Deutschland bwrtfi dir Beränbmmqen der europäild'en Pol t k in den letzten Zähren gebracht worden sei. Dos gestrige Rerhatttlungsprogramm habe sich ans folgende drei Punkte bezogen:
1. die Frage, ob die deutsche Bcsteuerung sowe't reformiert werden müsse, dast m das Budg. t die Besetznugskosten und die Re- parat onszahlungen für die nächsten Jahre m t ausgenommen werden kennen,
2. bie M ttel der P r i d a t b a n k e n und die Frage, m welchem Umfange diese Mit el für die Zwecke der Regierung Verwendung finden könnten,
3. die Sinnahmen an« den Eisenbahnen, die nach Bnfidd einiger, besonder« der belgischen EQchderstcndigen durch eine ö r • Höhung der Pcrsonen» und Gütertarife zu dem in anderen Ländern geltenden Riveau gebracht werden könnten.
Produktive Erwerbslosenfürsorge.
Barlin, 24. Jan (Wolff.) Der ^Reichs- an-eiger" verösfentlncht Bestimmungen des Raichsarbeitsminister«, wonach auf Grund bet Verordnung über die SrwerbSlosensürsorge vom 1. Rodemb. r 1921 die obersten Landes- behörden ermächtigt werden, für ba« ganze Gebict eines Lande« oder einzelne Landes» t:ilr anznordnon, daß DarlehenoderZu- schüsse aus Mitteln der unterstützenden Erwerbslosenfürsorge an Unternehmungen gegeben werden können, bie ganz ober in selbständigen De- tiebSteileu st il lieg en. Die beresfenden Unternehmungen müssen sich verpflichten, den V<t icb wieder auszunehn'.en und in ihm mindestens zwanzig Srwerb-iose zu beschäftigen.
Die Sabotage
der Rheinlandkommission.
Berlin. 24. Jan (Delfs) Um dl- Hnan- zielle Belastung der ölf-n liebem Körperschaften d irch die S.werbslr,sen-Fürsorge die na u gemöh bet "der gegenwärtigen A.beiiSkrise auherorbemt- lich fchwer Ist. zu ocrriigem. hatte der Reichs- arbeii«mlntflcr am 15. Oktober eine Verordnung über bie Aufbringung der Mille! für die Srwerbs- lofenfürlorge erlalfen. Darin war i»orge ehern, bah Arbeitgeber unb Arbeitnehmer zugleich mit ben Krankenverstcherungöbeiträgen gewisse Zuschläge für d-e Kosten ber Srwerbs» lofenfürforge
abfübren sollten. 3m unbe'etz en Gebiet hat diese Verordnung trotz ber schwierigen Wimfchaftslaae schon bemerken öwer e sinanzielle 8rgelmi 'e gobaol. Im befehlen Gebiet bngegen ist die Durchührung ber Verordnung bisher noch nicht möglich gewesen, weil die ÄrcUbcleglerten Ne Berorbmin- Rheinlanbkrmm sllon al« ungültig ansehen. gen wegen ber mangelnben ®enebmig-mg her Trott aller Bemübningm war es erst Snde De- Lxcml*er möglich die Verordnung bur chdi- Reich^- oermögcn«oertral‘img in Koblenz der Rheinlanb- kommistion vorzulegen Die Genehmigung steht noch immer au«. Da« ist um’o auffällig*r. al« bie Verordnung ber fogenarm en autonomen
zug Moskau <2? folgte eine AndachtSpaufe fünf Minuten, wöhrrnd der jede BCjeguiiq ruhte. Dann turqrn die Freunde Lenin«, barm bie Bauembcl qimen be3 Allrut l'chet Kv^gret e) unb Mitglitder des Revo'ut:r>nävm Äricairat« ben ©arg nach dem Gewerkschaftsbaus. Dem Sarge folgten chundrrltaufende: um 3 Uhr wurde die Li he im Gew-rlschaftSdauS au'gebahrt, wo bie Bevölkerung während brdtr Sage von dem tteon Führer Abtchied nehmen fann. Lenin liegt Im Sarge in feinem üblichen grauen Anzug, an dem Rod ist ber Orben desR oten Ba uners befestigt.
Macdonalds
auhenpolitisches Programm.
L 0 n b 0 n. 24. Oan i DTB.I Unter den durch die Reg^rungsWernahmc lct Arbeiterpartei ae- schastenen auheapolitUdben Möglichkeitrn heb: sich, dem Bcrnebmcn nnch. am florti ber Wu:7tch hervor, die Wied'rau'nahme der normalen Beziehung-n zu Ruhlanb auf der Grund- I läge ber 3 n errennung ber ©owjetre- gierung »u |ori«rn. lieber die <SinstEllung ber | neuen britisch« Regierung tum mitreleuropäi'chen
Regierung der Pfalz, welche die gleiche Angelegenheit behifft. In der Rhelnlanblommrsston bereitsmehrfacherbrtert wurde.
Die Rhetnlandkommissioll schiebt also die Erledigung der Verordnung der Reichsregierung, die für die Entwicklung der finanziellen Lage des Reiches von größter Bedeutung ist, mit unverkennbarer Absicht hinaus.
während an beredet t« die Verordnung ber foge- rannten Psalzregicrung. über deren Un- gdeDlldt'di kein Zweifel hefte vn kann m 11 0 s - fcnslchilicherBe'chleunigllngbehan- b e 11 wird Die 2 g legen bei ig toinni n ch dadurch etn besondere« Gdich. bah die vom Ar- bciisminister verfüg c V r r.n n 1 vom 15. Oktober ben ersten Schritt zur Ardeltslvsenverfi- cherung b.'beuiel. deren Sinfübrun 1 die alliierten Mäd:e seit Othl-en immer wieder von uns verlangt haben.
Die Schulreform.
S t et 11 n. 24. Onn. (WB ) 3n H ter öffentlichen Versammlung führte der preuhl dK Äul- l u « m l n t fl e 1 Boelih au«, ber c 1tc Gtunb- satz. bei infolge ber gerabe^u trostlosen Finanzlage nr>.wendigen Verringerung des Un- t e r r I d) t s v e r s v n a l « Ut ibe. tx b He B11 - dungshöhe un'ctc« Belle« nicht gemindert wird $5 sei banm zum ml ibe ien mih e - ständllch. trenn im Zufamm mh n; mit der Per- lonalabbauoerorbnung von 6d> il-,erH6 ung* unb Bcrfüm.nerjng ber Bildung gekproch^' werbe Die Beuotbnung b.-» höheren Schulwesens würbe Idirn Lange vor öinbiingung ber Adlmuverorbnu g plMwvN In Ang. iss genommen unb auf Grund von Gutachten ber Behörden, Körperschaften unb Ginzelpedönllchkeiten wurden in einer Denkschrift die Grundsätze der geplanten Schulreform und für die einzelnen Schularten entsprechende
Richtlinien und Stundentafeln aufgestellt. Dabei handelt e« sich auch um eine auö pädagogischen Grönden geplante Herabsetzung der Wochenstundenzahl auf durchschnittlich 30 Die einzelnen Schulreformen sotten in Ihrer Sigenart stärker herausgc- arbeitet und ber Gesamtunterricht von der Bll- bungäaufgabe ber betreffenden Schulreform au«- gestaltet treiben, lieber die 6tn-elbci:en be-öiun- Deinxricilung kann zur Zelt näh.-res ncch richt mit- geteilt werben, diese Umstellungen werben aber vor Ostern 1925 nicht v^rchg?sührt. Gletchzeritg wird man einer vor!ich igen Planwirtschaft bedürfen. betsplei-wei e bl? Zusammenlegung ton A-istattan. wenn bi? ei te nicht met-r lebensfähig ist. die andere aber in Blü.e steht. Weiter wird eine leichte Erhöhung der Frequenz gewisser Schulen nötig sein.
Die höheren Schnlm kommen hirr bereit« bl« an die Dcen.e tK« Lrträgliche.r. Auf bem Gebiete dcs BH JJ&ulux ens kann vlne gewi fe Siböbu.tg eint roter Rach statistischen B.rjlexl>c-i z 1 den ben Za: 1?' ber SchulNnber u.rb Lehrkräfte vor unb nach dem Kriege kam ber Minister zu tol- genbem Lchiuh: Heute b?ben wir i n Vergle ch zum Jahre 1911 1^ M l Urnen Schulkinder ir>e» Niger unb 5000 ßebrirätt^ mehr Von jeder Lehrtralt werken 12 Äinbi.T a» ü;er bc:.vut unb im ^rrchschnitl in einer Schulllaise elf Kinder weniger untroiichtet al- damals. Gl bebautet al'o keine Ausgab' ber BUdungShöde unsere« Volke«, wenn wir Hins chtlich ber Kia s.msroque.nz In unseren Volksschulen .rach einem Dcrtorsien Krieg un«
dem letzten Friedensstande anpassen, ebenso kann für ben Uibergang zu einer be'seren Zeit eine gering? Erhöhung ber Pflicht- stunbenzahl ir Äajf genommen wwden. Zum 1. 2lpril 1924 trlrb ich nur eine ge;-bi<T Verminderung auf Grund Nrr C; bä bunt de Älin<m- freou.nz urb ber Ptl chtstunk»^rzap| ermöglichrn lasten 3m Laufe bc 3abr 1921 und 1925 wird sich bann zciien, w evi le ßrbrfrätt: ohne Schafen
für die Bildungsanstalten etng•fri<u2 werden kdn» nen. handel! sich bkr n ch; um eine Zerstörung. sondern um eine planvolle Bfüge ft a 11 u n g unb um eine stärkere Anpaslung der Ärätte al.er.
Diese Darstellung ber geplan en Schulreform durch den Herrn Kultusminister dürfte b>ch attz» roflg lein. Sollte hier ber W intch mitspre^hen. ben Forde rangen be» Finanzmintie s un er allen Umständen g.'.edv zu werben so uxrb badei doch die Grenze unbedingt einzuhal en sein, über bie hinaus jeder wei ere X bau Selbstmord b # beut- schen Volles bedeutet Dte Stettiner Rede deck Kriltusmi.iisters hat in dieser Rich'ung keine Vc- nib g-mg g.brach . 3m übrig n b iben wir bter In OMvfkm au# berufenem Mu.ide über die F Igen dieser Art von Lch ilrosorm eine wesentlich .indem Darstellung erbil en. ©ottten b.e VerhUtniste In Hessen unb Pi r uhen auf diesem Gebiet so arg verfchieden sein?
Vcamtenduitd nnb ^innnzminlfter.
Berlin. 24 Han. (WDB i Die Bundes- leitung bei deutschen Beamten bunbes p r o t e ft I e r t in ei 'er Mitteilung an >te Bi.it er g gen ba« Schreiben be« FInanzminI- ft er« rem 14 Januar an das Re chsarb^itsrnl- i>if?e ium S e l gt Verwrhruni ein re ien H Al^- fuJit ie» 5ir.c zn ni e-fu n«. n ch! nur 00 Nus g keine H r chö d n u g der n« n Ihm selbst al« zu nie ig anerton ten Beamten>?z ge vo zu nehmen, so ider 1 N* tr menb noltocn I k* Neuregelung durch einen Veriuch >r Senkung be« allgemeinen Lohnniveaus auf unhe- g einte 5<it bi auszufd^eVn Die Bunbcel 4*uig re langt baf: die R e i ch « e I n n a h m e n auf eine Höhe gebracht werden, die auSreiche 1. dem Personal der öflenstichen Verwaltung endlich eine menschenwürdige Bezahlung zu gewähren.
Trr ®1bb<in im nNwärtlqen Nmt.
Berlin, 24. Han (Wolff ' Der ©per- au«f<f uh des Reichstages beschäftigte stch mit dem Abbau un Be.eich des Auswärtigen Amtes. Der Personalbestand ich um 520 termlnbert ton-- den. na« gen< 'über dem Bestände vom 1 Ob» trber einen Abgang von 182 Prozent bedeutet. Dab.t ist za bei fuffid)tigen. bah die ArbeitS- lall bet» 3ii«träitlaen Amte« gegenüber der Vorkriegszeit au’ erovbentlld) gewachsen Ist n<a« sich allein au« dem Versailler Bertram und ber vRtwendigkeit ergibt, mit ben neu je- bildeten Staaten unb ben früheren Gegnern zo Reparation «abkommen zu gelangen.
Bayerischer Landtag und Ausnahmezustand.
München. 24 Han (WTB) 3m Bet» faftunn«au«f<fcuh be« LanbtagS erklärte Innenminister Schweyer zum Antrag ter Sozial- bemnfraten. ble veifprochene Beroibnuna zur Sicherung ber Wahlsreihelt noch vor ber Beratungen bes WahlgesedeS Im Plenum bc« Lanbtags vorzulegen, bah eine solch- Bor- otbnung erfassen unb babzl stark in bri bestebenden Au«nahmezustand (IngegrLfcn werb- Ber» fammlungcn unter freiem ^imm-f unbßtrafzn- Umzüge dürfen nicht gebildet werden. Bei der ganzen Materie handele e« sich um einen Akt der Ssekutive. die ber Sntschribang des Landtags entzogen ist. 3m Verlaus der Debatte äufxrten sozialhemokratlsche und bemofxi- tische Bebner Ihr Mihtrar'en gegen ba« Versprechen ber Renierung Dieses lönne erfl be» seitigl werben, wenn
da« Generalstaaiskommifsarial verschwnnde« sei Der Minister erklärte schkiehlich seine Bereit- tmlUgfeit, kurz vor der Abstimrnung über ble LanbtagSauflöfunq In einer In'? Iraktioaetten Sik»ung bl«. Berorbnung zckr Äenntnli bringen unter ber Vorau?feyung. bah ba?d Mnr Beschlüsse geiaht würden Der 2Int-ai ber Sozial- bemofraten würd' sch'iehttch angenommen. .?r dem Antrag ber Begriffen Mittelpartri. ber bU
Problem ocrlautet, bah mehr benn je bie Tendenz •utay tritt
b:e endgültige Lösung unter hervorragender Mitwirrnng ein-« D.nlschland unb Rvtzland umfassenden Völkerbundes
berf>et«ufübven Vor allen Dingen sei zu erwarten, bah der Premierminister d.-huriam vr'rgrh? unb 'a'. fein Augenmerk herauf gerichtet fern werde, den Bkg zu ci c gerecht-n un's fr.mil tigen Re- g lang zu beschreiten Gs wird weiter hervorge- h-h?n. dah Grrhbriwim en sowohl in der Frage der Kölner Gifenbahnen als auch in d'r bringenberon Frag? bes Separatismus In der Pfalz auf einem sehr festen B-dm ftefx. ba e# bei den Kölner Buhnen tm Besitze ber ©5( ffelftcUung fei unb ba bie von Eltve im Barnen ler bv.tifchen erun 1 in der Pfalz an- gestellte Unteriuchurg klar croe5cn habe, bah bie dortige Srrichtnng der fogenannlen „an- tenomen Reqirrnng" nicht in dem Willen der pfLlzkfch« Bevölkerung wurzele.
Der ftcrlc Lindruck, den das im Unterhaus ver- Icfend Telcg amm Clives, der dis Der ppe feines Berich'?« an He britisch? Regierung un> das Ge- gebot« feiner UnterfudTung in der Pal.; bildet.
in Deutfdilanb unb vor allen In b r Pfalz selbst berrerg -ru e t hat. wirb viel b-mer*!
Das Kudi c t fnt g-fte n bie 2 fstrtt ng -lief neuen Arbeit «sy ft ern« bvrch bie Bildung eine« kleinen 2 u s f ch u f 1 es f ir He Behandlung verfch.i<bener inne pnli.t'chrr 2nq« [cgenbo'en unb für bie B?rf>roei;ung ihrer Regelung be» schloffen, wobei indessen
dem GefoMtkabmell bie endgültige Gntfchei- düng dorbehalt n
bleibt. Hierdurch wird da« Ministerium In der L and gricht. feine Zeit ben attg-melnen pol« 1- sch<n Problemen zu widmen. Wie ferner gemeldet wirb, verbrach e Mncdonalb ben heutige Bor- mittag im 5tt i ji O'fice. Guenm-, Slnnd-rd be» ridj’et. bah Mrcbonalb bereits in Fühlung mit ber ruNischen Regierung stehe unö bah dal big? Sch i te zur 2'erteimung ter Sowjet- icgümng wahricheinlich feien
D'te Zusamn»e iletzung be« Kabine t« hat noch Srgänumgen er'ahren dädirch bnh Fran' H 0 d- gcs. General sc're Lr beS Brr gar ei er ehan" el. zum Zivi Hrrb ber 2bm ira 111 ä t u d Harry Go«Ung. Boriih-mber te« TrrnLpori- arbeitcr- und be* Allgemeinen Arbelterverbände* zum Verkehrs Minister ernann: wurden.


