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llr. 20 Swett« Blatt

Die koloniale Schuldlüge.

Um xict'tr. bet C' »dre in Deutschland leit brm Xoq.' oon Her*aille<? :rmer genrorten ih. hwnnt |o nrtbt erfi »um teioaUfein feil ter S*4zt-lifitzu :g unle.er IDeb ng IBenn ter Gfnzelne fo Leu IVriuft seine» Iwnbynl. feiner .Subttant m (Mbmarf feflfteUt. un) bann übt r- legt, was te. deutsche Staat an feiner befk.ii >ubflän<, an feinem Beben verloren hat. bann dämmer vielleicht härter He örLminto bet 3u- iairmcnblnge «trHkfxn Sinzellchicklal unb tem Schicksal des Staate« &n verlorenes Vermögen fann feine Zinten tragen, ein oeriorene* Land fann dem Staate (ein n 3rtrag abwerf ei Wenn aber der Staat in feinen Einkünften gelchmälerl ttt, fo muh das notwendig turücftoirL-n auf die Einkünfte des ®tn meinen. Kein Sinsichtlger unrb !«n g-. genäht t den neuen Reichtum von wenigen anfübrrn wollen DieBaffe des 'Bolt;# Ist arm unb ärmer geworben, das fteb< fett Was bat nun veutfch'and an Canbfubttan» verloren? Das blähende, kembeullche 3 l f a h - Lotbringen, Oderfchlesien. Danzig undMemel unb nurnches Heinere Oebiet Daran i<nCen wir natur- gtmäh zunächst, denn dach Verlorene ist 2Mut von unserem Blute unb fein Verlust am schmerzlich­sten Aber dürfen wir darüber des groben beut- schon überfeeifchenBefibes verg I en. brr. um ein vielfaches gröber als Deutschland, vor dem Kriege mächtig tmponubtüben begann? Viel­leicht erinnert sich die Baffe des d.u'.fchen Volkrs feiner Kolonien beute wieder, wo dir Arteils- loftatnl wächst unb wächst unb sich keine Mög­lichkeit austut. ten UeberschubanArbeits- frästen aufoanebmen.

Die Millionen, die setzt in Deutschland ibr Brot nicht mehr linben können, sollen nach Frank- relchs Willen herben Vach dem Willen jenes Ären tret 4)4. das als ein Hauptschuldiger mltge- dolfrn bat bei dem schamlosen Raubderdeut- schen Kolonien Schamlos und einzig da- hebend in der Weltgeschichte tft dieser Vaud des- halb, weil er, ähnlich wie das gam.c Diktat von Versailles mit einer niederträchtig n Lüge be- »rundet worden ist Die Malle des t-eullchem Dal« «s weih wenig davon, spürt ater d'c Folgen da­von um fo stärker Oder will es nichts davon willen? Fast mag es so scheinen: wird doch viel­fach die Frage her deutschen Schuld am Krieg,, dem Fundamente, aus dem der ganze Versailler .Vertrag" beruht nicht die nottoenMac Bedea- tung betgekgt. indem man lagt, es sei ein- Hgc4 Beginnen, mit den Gegnern darüber au streiten, es fei eine .akademilche' Frage Manche dieser .praktischen" Leute werden vielleicht doch lfr*c Ansicht ändern, trenn sie an dem drastischen unb bandgreiflichen Beispiel des Kolonialraubes die .p'akt.sche Bedeutung" et-er Schuldfrage se- b-n Dies geschieht ?um erstenmal in vollem Um- lang in den .Süddeutschen Monalshesten', wo in dem soeben erscheinenden (\rnuarbch Dr Schnee. der ehemalige Gouverneur von Deutsch-Oftasrika, unserer grölten unb tlübenfcttcn Kolonie unter dem Titel .Die koloniale Schuldlüge" auf Grund bisher bekannten wie gänzlich neuen Materials dieses Thrma in objektivster Weise bebandelt.

Deutschland ist auch jnbezug auf die Kolonien gutgläubig den 14 Punkten Wilsons gefolgt,

Ser in seinem Punkt 5 feftfcOte .21 ne freie, wctl- beuige und unbedingt unparteiische Schlichtung aller fctontaien Ansprüche, die auf einer genauen Beobachtung des Grundsatzes fufU, bah bei der

Entscheidung aller derartigen Souoeränitätäfra­gen die Interellen ter betroffenen Bevölkerung ein ebensolches Gewicht haben müssen, wie die be­rechtigten Forderungen der Regierung, deren Rechtsanfpiuch bestimmt werden soll". Doch fch)n im Januar 1919 beginnen im .Rat der Zebn" die Raubmächte mit ibten Gelüsten aus die deut­schen Kolonien bervrrzutrelen. Ium erstenmal gewinnen wir Siiablick in dieses Konzil durch die fehl verössentlichten Dokumente des Präsidenten Wilson und die Protatolle Grauen ersaht uns. trenn wir sehen, wie in diesen Verbandlungen die Raubgier Der Sieger über d'.e vorher vei kündete unb dem unterlegenen Deutschland tu gebilligte Gerechtigkeit siegte. Rächte m einmal fettstand. dah Deutschland seine Kolonien nicht mebr zurückcr- batten solle, muhte dieser Raub, wie alle gegneri­sche Unbilligkeit in diesem Kriege, vor der ganzen Welt durch ten Anschein des Rechts be­mäntelt werden. Dies g.-sch-ah in lern Schriftstück, das die Grundlage zur Neugestaltung der Welt unb des Schicksal# Deutschlands bitten sollte, in der Mantelnote ;um .Vertrag' von Ver­sailles Hier, wo Deutschlands Schuld am Welt- k'icge als Rechtfertigung , tner 5dnechiuna fettge- legt ist. wird auch He Wegnahme der Kolonien mit einer deutschen Schuld begrün­det öin militärisches Deutschland bite mit bru­taler Gewaltben schift die von ihm unterjochten eingeborenen Völker mif.hand.lt und sei auf de Schaffung von Stübpunktcn zur Bedrohung an-

Neue Höhlenenldeckungrn in den Alpen.

Das Habt 1983 hat der H hlcnforfchrng. die «rech dem W.'lt'riei cinrn g walllg n Ausickwr g genommen hat au6?r?rb nt ich? arf lz: q br 4.t Reue unterirdische ID Um vo, unz hirre Aui- dehnun., sind in d.n Alpre entteJt ro allem im Dachttringebirg^ Da- Dach st ein - gebirge. de. .maler stchst. G'lirzsstok d.-r nördlichen Kalkilprn". te d n 5c»ltält r Se in Süden b.gr nzt ist Monter A r.i h am Hah en. Hier wurden i.n Jahr' 1910 Ht .Ri s neub'tle" und die .Mammu h.chle" /ugirgli ae s alt Ist man vor Ob r rau r am &a l t ittt Se* ti dr i Stunden zur Schönbergalte. 1313 Bk ter, h -a s gefttegen, bk satt gani von b'bcn Tel dm umgebeih hier liegt ba1 iinte.k -nste ha is der Höhlens h on Cbrröfterr i b f ? crbll t mm in den Stei.abstürzen bc# Dach st . in "at au» viele OdfmmKn. die in kl inerr oder gr 'h.-re Höhlen führen, bk noL nicht a l? crsorscht find Die beiden grohre Höh en. Rief n i 5h3b e un> Ma n- muthöhle, testen aus zahl ofea Wäi n ^ä get Schächt. n. Sva't n in einem unentwirrb ren ? r S- tnanber zum T U in mehrer n S v kw rk n über­einander licgrnb Monte di f'r Räu ne fiis den Forscher nur d rrch Äi'ttem auf Drthtf "ll i.ern Wer stelle Wand- aiwirts oder durchkriechmd enter niedrigen Gewö.b n Lch re en" rrr ich- bar Di. Karvidlamve rh 1 t notdürftig b-n W g durch di. geheimnisvollen Tin erri f b rll t-.« toclr Di itt cs zu b gr-ifci Da 3 immer ne o Gntdeckun.'.c- bk Oll nt i chkeit üb rraf t> n In der Mammuthöhl. gelang e* im .Dom der Ver-

Gießener Anzeiger ^General-Anzeiger silr Dderheßenj

Donnerstag, 24. Januar 1924

derer Rationen au*g-emgm Wohl gemerkt all), «richt etwa wird ein Recht des Stärfenm. ein Recht bet Gew Ui für die Wegmahme D.t Xobnten gel­tend g.macht, «enbetn em moralisches Recht Deutschland h che «ich als unfähig unb u n würdig gezeigt. Kolon «en «u bHchc»'

Geweift sich mm diese Behauptung als eine Lüge, als eine beemble gesagte Unwah h.it, so liegt klar zutage, dah hier eine Schuldtag.- er­funden wurde, um eine sonst nicht gerechtfertigte Senkung einen ßänbetraub als gerechtser- tigt hin;ustellen Tat. nun die Bebauptunge? Der Mantelnote tatsächlich erfunden und balUvs sind, das wird von Dr Schnee umfassend und unan- fechtbar nachgewte'rn Deutfch'.an war ns brr mi­litärisch noch wirtfchi'tlich für einen Krieg In den Ät lonten gefiel 7iicht Deuksch'^md. s-nlem de Feinde haben entgegen den internationalen Ab­machungen ten Krieg zuerst In de Kolon.en ge­tragen und durch die MUitarisierunz der Ginge- borenen ein Verbrech.m an der weiden wie an Der schwarzen Raffe aus sich geladen Der Endlichen Anschuldigung über «chlechte Beh ndiung unb Ausdeutung der Bevölkerung tritt am besten das für die Ontente llägliche Abstimmungser- Se b n i s in den Kölln en und das Aeuanis der ingeborenen selbst entgegen. Tah Deutschland in bölxrem Sinne zu toi n | eren verstand, das beif» nicht das Land aus;ut»eutcn. sondern seine Bewoh­ner kulturell zu heben, dafür sind die stärksten Beweise die amtlichen und nichtamtlichen Aner­kennungen der deutschen Kolrnifation vor und nach dem Ärieae durch die Gegner felbft. Unb Deutschland muhte sich das Recht zu kolonisiercn absptechen lassen von den Rationen der Fran­zosen und Belgier, den Mitarbel cm an der Mantelnote von Versailles, welche selbst kurz vor dem Kriege der Welt in ihren Kolonien das Schauspiel beispielloser Grausam­keit undllnkultur a geb.n hatten!

Die geöffneten Gel-eimarchioe Deutschlands unb Rolands hchen längst gezeigt, bah nicht Deutschland, sondern Frankreich und Ruf land am Ausbruch des Weltkrieges schuldig sind Aber diese aus Aktenstücken und Verträgen unwider­leglich und eindringlich sich ergc'.xmbe Wahrheit wird schon darum nicht so rasch durchdringen, weil es sich hier in erster Linie um schristltche Dokumente der Internationalen Diplomatie ban­delt, deren nicht in der Oesfentlichkeil sich abspie- lenber Verkehr bei den breiteren Schichten der Völker das unbehagliche Gefühl mangdnbcr eige­ner Ansl>auunz Hervorruft Auch hat ja schon vor bem Kriege Frankreich mit seinen Helser^hclsem über angebliche europäische AngrisssadNcht-m Deutschlands geädert. Heber unsere koloniale Arbeit aber muhte selbst Frankreich vor dem Kriege nichts Debästiges zu sagen. Bei der kolo­nialen Schuldlüge lagen und liegen -um Teil beute noch He Gefolge dreistigfäh/iger d utscher Kultur­arbeit In den Kollnien den Völkern der Grde offen vor Augen Deshalb wird vielleicht die ör- kennmis der kolonialen Schuldlüge, dieser Teil- sch.uldlüge. leichter und schneller In der Welt Ltxrtb'<ing?n, als die der Kriegsschuldlüge. Offen­bar wird der dreifache Betrug Denn betrogen wurde nicht nur das deutsche Volk durch die Vorspiegelung einer tobn al en Regelung auf Grund von Wilsons Punkt 5, sondern auch die Eingeborenen, denen im ttrlege das Selbst- bestimmung-recht össentlich versprochen worden war. bet regen ist vor allem aber d i e O e s sent­it ch k c i l der ganzen Welt, der vorgemacht wurde, die Gntscch.'idung über die Kolonien sei nach moralischen Gesichtspunkten erfolgt, während in Wirklichkeit Dehrimverlräge und Machtgelüste mahg^b.'nd waren

Wir sehen, bah Macht und Gewalt allein nicht genügt hätten, Frankreich in solchem Umfange siegen und seinen Raub in solcher Ruh« gen leben zu lassen, erst die Lüge, die Vergewaltigung der Wab.be-.' brachte da» fertig Unb nicht Gewalt allein b^te uns die Kolon en rauben können 8 r tt die koloniale Schu idlüge half mit dazu, bab heute Millionen Deutscher hungern und nach Brot unb Arbeit schreien.

Was die Mütter sagen!

Von Margis.

Zum Thema der Grziehungsarbeit ist allerorten sattsam in groben unb kleinen Ver­sammlungen geredet werden: trenlg ober gar nicht ist aber bisher von fetten der deutschen Müt­ter dazu Stellung genommen worden. Dabei muh man stch klar machen, das) fein Stand unb Berus im Deutschen Reich von der Schwere der Zeit so unmittelbar betroffen wird. w:e der der Haus­frau and Muller. Aus tiefem Grund unter­bleibt heute ein groter Teil der sonst selbst- verständlichen Gr.'i.hungxirlx'll einfach auZ 3clt- mangel Kaum. Lao die körperliche Pflege l-es Kinde- mit ter Sorgfalt vollzogen wird. to;c man es vor feinem eig.n.-n Gewissen für notwendig

erechtet Ader schlimmer fraglos ist es mit brr ethischen e^ictxing allerer Kindei bestellt - - r

gen betiudic Mutter Hnn kaum rrvch d.r innere Mute aufbringen, fr.e nctwerrdg nt für eine ge- derhtrche »rzietungsarbeit. Gs ist hier allo ein viellclcht unersehllch r Ausfall zu verzrichncn. bet aber, tpc-ilen wir nicht alle Zutun tsh >1 ,.ng für unser Lvlk begraben, nicht ins Ungcmd ei.- ermet- iffi werden darf dadurch bah mai d^rch epar- famkeitsruckstchten auch in den Lehranstat- ten eine Verringerung ber Orgie- hungsarbeit eintreten lätzt.

CM ist nicht am Platze, hier noch einmal die Auswirkungen ber Ab.aumadrege n m allgem.-t- nen »u erörtere, es sollen nur einige Di h r- ausgegriffen werden, die sich gerade ke.n A rge der Muller mit erichceckender Deutlichkeit bir­st eilen UebtrooUe. schiech« gelüftete und gereinigte Klassen verbunden mit einer gelagerten Stundenzahl muf'en zu einer älebermudung les Lehrers sübren Müde Lehrer werden zwar, so nehmen wir an. noch ihre Pliicht tun, aber dach rnaschineller. mit weniger Berücksichtigung einer allseitigen DeNiefung. mit gcrin ie;em Umgeben auf He individaellen Eigentümlichkeiten des Schu­lers. Für diesen wiederum ist m groten Klaffen He Ablenkung eine ungleich grötere unb gleichzeitig He Möglichkeit der Repetition der Ge­lernten Ausgaben za entgehen, wesentlich aus­sichtsreicher. Man öann sich ja leicht ausrechnen, wie selten ter einzelne Schaler überhiuptdNech ge- frag: werden kann, wie unzuverlällig al o d c Be­urteilung tes Fleides und der Ken.itniss- k-in wtob Sie mub sich mehr noch als bisber auf die schriftlichen Arbeiten stützen, und bah diese wahrlich kein klares Bild ber tatsächlichen Lei­stungen ergeben. Weib jeder moderne Badagoge. Abe. schließlich sind Hes alles Frag?n un c ge­ordneter Dcdrutung. bas Sn scheide.rde ist e». bab in der gegebenen Pslanzställe der Geiheskultur, He die Schule nun einmal ist, g e I tt l g c und vor allem ethische Werte nicht mebr in vollem Umfang gepflegt werden können, bab sie durch die notwendigerwe se crfolgmde Gleichmache­rei nicht zur Gntsaliung kommen unb bah somit He "Hatton um ihren wertvollsten Besitz gebracht wirb.

Sparsamkeit heiht Geld ausgeben zur rechten Zeit unb am rechten Ort. Ter- stänbliche Spaisamkeit ist es. wenn B?b^rlen. die keinerlei produktive Arbeit leisten. aafb3rcn. ver­ständlich ist es auch, wenn man alle Ausgaben aus ein Minbestmab setzt, anverstänblich ater ist. tpenn sich ber Staat seine eigenen Zukunstsmöglichkeiten burch eine Hot.» Mauer vertäut. Unsere Kinder sind un­sere einzige Hoss nun g. für ihre Zukunft arbeiten unb leben wir. benn kaum einer ber jetzt sckafsenden Generation wirb bie Früchte seiner Müh: ernten Sine möglichst Sorgfältig? Srzie- tungaaibelt an unserer Zugend aber Heidt für ten Staat Kapital -um böchsten Zinssutz anlegen. Wenn es nicht möglich ist. und ich be­zweifle, bab es möglich ist, zur Zeit unsere Schu­len zu reformieren, fo muh es jebensalls jede deutsche Frau und Muller als ihre Aufgabe anseben, das Bestehenbe erhalten zu helfen, indem sie sich in Stadt und Land dafür einfetz«, das; keine Veränderungen getroffen werden, die geeignet sind, den erziehlichen Sinflutz der Schule zu Inbintem unb au hemmen. Gs heifu iaifächlich auch hier wieber einmal, ringen um bie Seele des Kindes und die Zukunft unseres Vaterlandes.

Aus Stadt und Land.

® leben, ben 24. Januar 1924.

C^nbr dsS vrrtraqSlosrn ZnftandeS zwischen Arrzten unb Krankenkassen.

Der Verband ber Aerzte Deutschland- teilt mit Die vom Reichsarbellsminister.um ang?fun- digte gesetzliche Reu rege lang der Kiankenvcisiche- reng auf kem Lande ist nicht, wie die Aerztelchast befurchten muble. ohne Mitwirkung ber ärztlichen Organisation erfolgt. Der Smtwurf ist vielmehr ter arsetz.ttchen Vertretung der Aerzte und Kranken- kasten, dem Rcichsausschust. am J7. 3anuar 1924 zur Kenntnis gebracht worden. Gegen Sin^e'hei- ten der Verordrwng haben die ärztlichen Ver­treter Bedenken erhoben, mit Rücklicht daraus ober, daf. die Regierung von einer Ausschaltung des RcichLausschusto- Abstand gmommen hat, hie Aushebung des vertraglosen Zu st an- des zugesagt. Die kasfenärztllchen Vereine werten den Krankenkassen mitte l -n. dab ihre Mit- (f.Leter auf Grund des vorn R AM. hertre'eaen Reck,tSstandpunkte- bereit s nd. bie ärztliche Zätlg- kei t nach Mak gab? ter Bestimmungen ter alten V tt <r wieder aufzunebmen. Die Ätanlailaffen sind nuenebr rach ier am 17. Oanuar erneu« ver-

iretenen Rech.saustai'ung tes RAM. verpsiich- tet. vllen bisher bet «bim vjgefallenen Aerzten ihre Dtenste noch ben »ruberre Vertregsbevin» Sungcn »u vergüten, bt» tetch die Arbeit bes tcta.toaullbu les neue Vertrage Zustande gekom­men lind Sollten fich einzelne Ka"envoritänd» tre gern, ber Wiete.aufnahne der Iruh-ren bc- lirbungm zuzustimmen. Io banbetn l e den ge'etz- Ud*n Bestimmungen und ben Wertungen des Reichsarbeitsmini ier» e ug-g n b nkrtretten de Beeidgung tes Kamp'e» md veeeilckn die Vo­der 3er tetchast an gell reble 3uammen4rbeli tm Reichsauslchuh Sm tete ' aus einer ellvaigen ab­leb taten Haltung etn*e,ner Kas en neue örtlich» Kampfe, so tragen die Krankmkas en bte Verani Wertung für bie ben Versicherten daraus ent­hebenden Folge«

Keine avsgedobenePabkvn- trolle auf der Strecke Frankfurt Köln. Am Montag veröffentlichten wir eine Meldung unseres shd -Berichterstatters, nach der nach Aushebung ber Pastlontroll« In Hengste« die sranztzfilche Kontrolle auf ber Strode nach Köln nicht mebr bestehe und man unbehelligt burchfabren könne. Jetzt wird uns aus unserem Leserkreise von einem Reisenden, ber die Strode am Dienstaa benutzte, mltflc- teilt, baft bie Rachrlckt in b efer Fassung nicht richtig ist. Zwar ist die Pastkonrrvlle in Hengstei aufgehoben, bafür sindet aber in Vobwinkel nach wie vor scharfe Z o l l- unb Pahrevilion statt. Bon einer un- bebdüflten Durchfahrt nach Köln kann also leider noch nicht gesprochen tverden.

" 3 n den Ruhe st and Vers e tz t wurde der Gendarmeriewachtmeister Ludwig Knobeloch zu Gtehen mit Wirkung vom 1. Februar ab.

* Unter Wertung der Gold- unb S llbermünzen. Das alle Zwanzigmarkstück ist unter Wirkung ber Renieamal stixi». ung auf einmal unterfertig geworden Die Rcichsbank zahl' dafür nur 19 26Z Ml 000 000 Papieimari, also etwa 19 25 Rentenmark. Dielet Betrag ent- spiicht urg führ d m reinen G l.wert ter Zwan» zigmarckstucker. Roch v.-sch id.». er w rden die Silbe;ma ilen der Dorlriogrzei! bewertet, für dm bet Reiätodinl-Mrl ipl katvr jezt 40) M il art« beträgt, so bih für ei,e alte silberne R.tDsmarck jetzt nur 40 "2Ln.entfreuig gezahlt werben

Die Rhein- unb Ruhrspende der Deutschen Lanbwirtschast.

Das Gnbergebnis bet im Öanuar 1923 Ur- Leben gerufenen Lebens milielfpenbe Set deutschen Landwirtschaft llagl nunmehr vor.

2s sind ben Waggon zu 250 Zentner ge­rechnet durch die Landwinfchaftskammer für die Provinz Westsalen (Zweigstelle Minbenl 3891 Waggons dem besetzten Gebiet zugeführt worden.

Aus die verschiedenen Arte« ent solle» m Zentnern:

Roggen . . ...... 163188

Wellen .......... 6 241

Gerste und Haser 5 707

Rvggenmehl 52 471

Woizenmcbl..... 8504

Kaitosselmehl ..... . 4 014

'Butter unb Fett 3 989

F eischtt«iren ....... 3 030

Äartolfeln . 818 780

Hülsenfrüchte unb Gemüse ... 10 825

Rci- ......... 4 788

ckiaserf locken 2 193

-ucker ... . 1 »1

Spenden in Waggon- mit herftet- denem 3nba(t (Wurst. Buller.

Mehl, Hülsenfi-üchie usw) . ____ 2

zusaounen 948 511

Au ter bem.

208 Stück Rindvieh.

181 Schweine

433 Hammel,

22 Kälber,

34 Waggon Vieh verschlldmmr 2Ln.

1 Waggon Wild,

3 Waggon f'ische Fische.

1 Waggon F fchkonservcn.

100 Fatz Heringe

571 Mitten kondensierte Milch

100 000 Zigaretten

121 264 Sier.

Der Selb wett dieser Spenden beläuft stq^ nach bem mittleren Grotzhan del-preis vom 11 3anuar berechnet auf rund 10 000000 ®ofb- m a rk.

clnigung" Dipl -Ing Rob'ti CtN (Sal-',urg> d?r einigen Monat n durch Srk etterunz eine.' w-' ig? Meter h:h:n Wan »stuf? ben Zuzanz zr einer wunderbaren unter rdischre Sl-wall za fi den. Spiegelglatte Si-lläche» zieh.n fi b 3)) M ter weit in den Bccz hinein Derartig' au-grdch^ts SiSmaffen waren in ber Mam nulbshlc di h r unbekannt. Von .Dom b?r "Serc n.gj g führt ein abwechflungsr ichcr Gani in taS .Wind- ttollenlabnr nth. den Interessantesten Dell der Mammutböbie. Hier fanb Rodert Oedl einen 10) M.trr tiefen Schacht, durch den eli? völlig neue älnterwrlt ang fahren w irdr. Di lech li­sch n Schwicrigkeit-n cin?r solch n Forschung), fahrt übersteig.'n weit bl2 Äiä t t ein - e. zell e r Menfch?n So itt d:r Höbicnsarfchcr auf die tätige Mitw rdmi anh.rr ang ©iln Un groh' Srpedillon n jnog ih t erislgc.id unt reehmc i za tonnen, bab.n sich bab-r bt? hödlensv sch"bm Veteinigunzen Deutsch an>Z und Oe'tert.i zu einem .Hauptvetbanb deutscher Höhlens or scher" z samm ngrsch! osten Sire ter Ausgab.n ter ersten Taa ang teeM Haap> verbante- im A'agast 1923 be ton) i' te St- sorschung ter ntuen Höbi nvtll, dit darb ben 100 Meter ti.s.m Schach' b trrtm werde i kon te. linier bet Leituni bts Präf.tentm te- Be-- bandes. Major M ü h h o f e r (W eaer Aeutt adtj fanb biKe Sitebtücn ftitt S ne Kanpagn ö t r reich ischer RetbSw hr unter MajoJe in er übernahm dnMll tialtrin bot 6 il Driftcfl- Ititcrn. P ckell Proviant.Karbi> uf D.k un) lei t te bei der Ve>i>'.ngun; te: 10) M ter lang n Dreh - kiüeiter Hervor rag en tes Weite Ha I-. un) Gänge wurden zum ersten Male ron Menschen betreten, neue Abgriinte auch in btefe.ii Stockwerk

festgestellt und durch einen wellen Ab'llra voi 130 Metern ein noch tätiger Höbienflutz ge­funden. Scheinbar enXofe Forlfeyangei die es Höb'enftzstems taff.n weitere Snldeckr n zen 11 den nächsten 3abren erwart.n An bie Ausdauer aller Teilnehmer ber Unternehmunj wurden outergew^bn ich? Anforderungen gestel t di er te Höb^nfahe« tnahrte 50 ein- zweit.' 3) St nben! Da- Thrtmometer zeigte 2 bis Z GradG.llius über Aull.

Damit find He ®nttedunjrn des letzten Wahres nicht erfchöpst Aus ten W ge zur Mammut- bohle fan) Oed! durch em: eng: Cef n nj ein ridigcÄ Hödlen'ystcm bas bem Altm itte: d-r Dachsternyäbf ms: rlchvng Lan^eskultuna' Bock (Graz), zu Sbr n Bok-Müb e genmn warte Diese Höhle wstst etnrn b.ionber) gut erhal­tenen Dünnst als ebrma igto Höblenstro:bli auf. Denn die Höh en in den K rlkrlpe.a s nh durch bie Groironstärigkeit unterirdischer Flülll ent­standen.

Die Srforschung ter Höhlen ist von grober Beben tun a für die Lösunz vieler gwlogtschTr Fragen, Die ten Bau ber Alper betreten So steht ter .Speläologie" eine erfolgreiche Snt- Wicklung bevor Otto S a t o w

9yermann Subermau übet sein zukünftiges Schaffen 3m Hinblick ans bie ©iehencr Zuffübtung von Sudermanns neuestem Schauspiel .Die Denkmalsweihe" bürite es interessiere»,wa­ter Dichter etnem Vertreter beS .Reuen Wicner Tagebiatles- über leine gegenwänrge» unb fünf. »

tigan Arbeiten u. a. mltg-leUl bat .3ch arbeite f° erzählt ber Dichter, .an einem Roma»

-Der tolle Prefessor-, ter In ter BiSmarckkch«' 3eit spielt Der Stoff, ter mich schon seit meiner ju?aen fahren gelangenhölt. wir) mich wohl ruxt toäb enb ter nächsten zwei Zahre beschäftig-» 3r He Grzählung wertet viele meln-r kebmdig qc- Hlebenen 3ug nterinnerungen <ingew ten fein örh küttzLich habe ich ein Dteat?nkück beenbef -Der Halenfcllhändler- W:s mich ater üi te- lebten Zah en an meinem Si-re d i'che In gröf>?n Anspannung meiner Kräfte hielt war ein - von vier Dramen unter tem G.llimttllel Da* deullche Schicksal-. Dos erste Stück. .Heilig Zeit ", beschä l g: stch mit ten Mastenrmpul^eo ke, Kriegsrausche- und spiell im August 1914 bei Auso. uch kes Wellkr eges in Berlin Der zweist Te ( .Op'er-, hantelt um 1917 zur Zeit des in- reren Zusammenbruche- aus eirr-m norbteutlchen il-ut Die teilte dramatische Handlung spi«>ll wll- ter in Berlin unb. tft aus ten Sturmen tes ersten Revclutivnsjab e- geboren. Dirier Teil betitelt sich .Rotrof^ Das vierte Drama endlich tehav telt He Rückkehr einiger Krieg-gelangen er aus Srtirien, He im ressilchen Vordem verschvl en wa­ren. und benennt sich .Die die Träumenden' 34 teziehl 'ich auf den Bibelspruch .Wenn ter Herr die Qe'angcnen Zion- wird ertöten, werten wir sein wie t-.e Träum en? en" Wena mir da- Schick­sal körperliche und geistige Rüstigkeit Derleibt fe habe ich genug Strff um damit bie Zeil bis $um neunzigsten Letens-ahre m rastlos« lätigfHt zu füllen.**