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liche Märchenszene „Schneewittchen'
allen.
e i t. 5>'r Schkosser»
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Storm. Zum Schluß Knecht Ruprecht und Einige Schreckensrufe
schüttete se.nen Sack aus. der von den Eltern mit»
den Aepfel und Russe hermachten. Rasch war die letzte Ruß, der letzte Apfel eingeheimst, und nun erhielt jeder Hortteilnehmer feinen Sack mit Strümpfen, Handschuhen, Henrden, Gebäck usw. Strahlenden Auges verließ die Kinderschar den trauten Raum, Dank im Herzen für die Lehrerschaft, die Kinderfreunde und die Stadtverwaltung, die durch ihre opferfreudige Mühewaltung durch Geld- und andere Spenden die
Aus aller Welt.
Zweite Kölner Gartenbaumesse.
ückgewiesen wurden.
Grctzener Lüarhenmttrktpretse
am 23. Dezember 1924 (Händlerpreise).
von Ti', i Trittes
Es kosteten auf dem h;ut gen Dochenmarkre'. Butter 240, Matte 40, Käse 70, W rsiug 10, Weißkraut 5, Rotkraut 10 b.s 15, gelbe R-b.n 12 rote Rüben 12, Sp.nat 40, U ^terkob.rab. 6. Grünkohl 20, Rosenkohl 50, F tos.lat IvO. Zwiebeln 15, Meerrettich 33 bis 80, Schwarzwurz.l.i 53. Kartoffeln 5, Aepfel 12 b.s 20, B.rnen 12, junge Hahnen ICO, Gänse 100 b.s 130, Räss: <3 Pf- das Pfund, Eier 18 b s 20, B.u.nen.ohi (23 bis 200, Lauch 5 dis 15, Sellerie 10 b.S 4^. Pf. das Stück.
Wettervoraussage.
Bedeckt, südliche 'Winde, Rachtfrv't.
Preußen in s chaftli führung l Beifall Ergebn
Herrrot dementiert.
Paris, 22. Dez. (WTB.) Der Präsideitt der Regiecungslomrnission des Saargebietes, R a u I t. hat dem Ministerpräsidenten Her - riot heute die Tagesordnung der Stadtverordnetenversammlung von Sa a r l v u i s übtrmiltclt. Ministerpräsident Lerriok bat so-
kam polternder.
Kleine polititoe Nachrichten.
Der Posten Les Oberbürgermeisters von Hannover, den bisher der sozialdemokratische Landtagsabgeordnete L e i n e r t inne hatte, wurde öffentlich ausgeschrieben.
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Die letzte Rümmer des „Beobachters" (Organ der Demokratischen Partei Württembergs) wurde wegen eines Artikels mit der Überschrift „D e r Herr Staatspräsident" vorn Stuttgarter Amtsgericht beschlagnahmt. Auch die „Schwäbische Tagwacht" wurde wegen Wiedergabe eines Telles des inkriminierten Artikels des „Beobachters" beschlagnahmt. *
Rach Mitteilungen aus Madras ift es in den großen Spinnereien in Galburga in Südin - dien zu erheblichen Unruhen gekommen. Dic Unruhen scheinen bolschewistischer A r t zu sein.
gebrachten Kleinsten, die sich anfangs vor dem bösen „Rickels" unter den Schutz der Ettern geflüchtet hatten, verhallten unter dem Jubel der Größeren, die sich über die am Boden hinrolleri--
fe ertag) die F. er d.r Goldenen Hochze L Be.d< Eh gatten, von denen jedes im 75. Lebensjahre steht, erfreuen sich noch einer guten Gesundheit und geistiger Fe sche.
• • Auftrieb auf dem heutigen Frankfurter Schlachtviehmarkt: 22 Ochsen, 340 Kälber, 152 Schafe.
Landkreis Rieften.
7 Grünberg, 22. Dez. 3n voller Gesundheit feiern am ersten Weihnachtstage die Eheleute Förster Büttel das seltene Fest der goldenen Hochzeit. — 3n der Mitglieder- versanrmlung des Dürgervereins am Samstagabend erklärte der Doisihende Schweiß- g u t h, die Dersammlung be w ecke, die Bürge r- mei st erfrag e zu besprechen. B.s jetzt seien vier Kandidaten vorhanden, wovon zwei anwesend feien. 3m allgemeinen bestand dic Stimmung, sich auf einen bürgerlichen Kandis baten zu einigen, was aber leider nicht verwirklicht wurde. Es wurde beschko fen, in nächster Zeit eine Vorstand5sitzung einzuberufen, dann mit den anderen Vorständen (Bauernbund usw.) über die Kandtdatenfrage zu sprechen und hierauf ;v einer Generalversammlung einzuladen. E.nr <te= Heime Abstimmung, auf Antrag eines Mtt- gltedes vorgenommen, ergab für den F nmiz- eamten P e p p l e r eine bedeutende Mehrheit
Kreis Friedberg.
sf. Friedberg, 20. Dez. 3 m V. d. A. (Verein der Ausländsdeutschen) hielt der rührige Dorschende der hiesigen Ortsgruppe, Ctudienrat Weckerling, einen Vor.rag über die Fahrt der hessischen Kinder au den Deutschen Siebenbürgens, unter Denen sich auch 10 Kinder aus F.iedberg be- fanden. Der Vortragende, dec sruh.r schon in Rumänien als Lehrer tätig war, hat die Kinder selbst h nbegleitet. An Hand zahlreicher Lichl- bilder sch lderte der Redner den g.osten kultu teilen und geistig:n Geg_nsatz zwlhe.i D'U sch- tum und Runränentum, zeigte d.e Arbe r und d.n Erfolg der Deutschen, Die jetzt von Den Rumänen auf alle Art bedrückt werden. Andere Bilder wieder zeigten d.e landsch .ttttchc. ■. Reize der dort gen Gegenden, die Sit e., una Gebränch:-. Trachten. Typen aus der Ru.nän nbevöllcrung, Stcaßenveikäuf r, Zg uner usw. M t einem Hinweis auf die ung?b:ure Arbe.t, die schon von dem V. d. 21. im Interesse dar Artsl.m.bdru.'(chrn geleistet worden ist und auf das, was noch zu leisten ist. um den b drängten B.üdei-n im Aus- lande mit allen Kräften bei-usteh.n, schloß der Redner seinen gutbesuchten und mit großem Dvi^ fall aufgenommenen Vortrag. - Der 0 e < kchichts ° und Altepku w. sve. rein h.i>4 für s inen zweit:n diesw.nte:ilche-i Vor m3 L u* blcnrat Knieriem von Bad-Ra,:h.im gewonnen. Das Thema war .Das deutsche Dorf". 3n feinem äußerst inleretfunten 'Bo;l ag bot er eine geschtchttzcye Entwicklung des Dvrse-,
Der Konrrollbericht.
ALeue Pariser AlarmnacririLren. — Kein Gedanke an Räumung.
FlariS, 22. Dez. (W2D) DaS Inter- lerte Militärtomitee von Derfail- .les hat heute nachmittag unter dem Dsr»ltze der Marschalls Fach den lohten blerzehntagigen De- Licht der Interalliierten Kontrollkommission in Berlin besprochen. Morgen wird d.e B v t s ch a f • terkouserenz an Hand des von Mar.chall Foch erstalleten Gutachtens sich über die Umrisse ihreS Berichts au die alliierten Mächte verstän- Ligen. Wann der Bericht der Botschafter an btt betreffenden Wachte aogeht, ist nicht ersichtlich. Dach dem »Mattn" enthält der Bericht der In° tecal.iierten Kontrolllommifiion insbesondere eine Reihe aussehenerregender Mitteilungen über die Mannschaftsbestände derPolizei und der Reichswehr, die zusammen bei wettem die vom Dertrag vorgesehene Ziffer von 100 000 Mann übersteige. Bei der Reichswehr handle es sich um eine Elitetruppe, die unter Zugrundelegung des von Scharnhorst eingeführ- ten Systems planmäßig die Ausbildung von Rekruten übernommen hat. Alle wehrfähigen Deutschen machen, wie der Bericht hervorhebt, eine kurze Ausbildungszeit durch. Die Kasernen seien dauernd überfüllt. Die ziffernmäßige Zusammensetzung der Reichswehr sei -war ständig dieselbe, doch wurden immer neue Rekruten eingestellt und alte entlassen. Der Bericht unterstreicht die Zusammensetzung des deutschen Generalstabs. Üebereinstimmend fiel en die Blätter fest, baß trotz der von der Reichsregierung in Paris. London und Brüssel unternommenen Schritte d i e KolnerZoneamlO. Januar 1 925 nicht geräumt werden wird. „Petit Parisien" weist darauf hin, daß den brutschen Botschaftern in Paris, London und Brüssel ein und dieselbe Antwort erteilt worden ist. Die Haltung der Derbündeteu sei unttoeideullg. Sie entspreche nicht nur den Verpflichtungen, die fie auf der Londoner Konferenz eingegangen felen, sondern and) den Bestimmungen des Versailler Vertrages. Herriot, Mardonald und Theunis sind trotz des Londoner Abkommens nbereingefommen, mit der R ä u m u n g der b e • setzten Gebiete bas Problem der Abrüstung zu verknüpfen, d. h. die Räumung nur dorzunehmen, wenn der Bericht der Kontrollkvm- misfion die gewissenhafte Erfüllung der Abrii- stungsberpslichtungen feftflellt
Die Räumungssrage.
Gin deutscher Schritt iii Brüssel und London.
Paris, 22. D:z. (WTB.) Havas berichtet aus Brüssel, der deutsche Gesandte v. Keller habe tin Außenministerium eine Demirche un er- nommen betreffend die Räumung des Kölner Dr ck nk:p es. Der Minister für auswärt ge An- gelegrnh.tten, Hymans, hat auf seine Ecklä-- rungen in der Kammer hingewiesen, Daß die Regierung sich von dem leiten lassen würde, was auf der Londoner Konferenz be- lchlpfsen worden sei. 3n London sei festgestellt worden, daß hinsichtlich der Anwendung des Kapitels 429 des Versailler Vertrages die Alliierten zu einem opportunellen Zeitpunkt "652. Frage prüfen werde, ob Deutschland gewissen Bedingungen des Dersailler Vertrages, besonders hinsichtlich der Abrüstungsklausel, nachgekommen sei. B.s j tzt lege der Bericht der Znleralliierten Militaiiontrolllom» mission noch nicht vor. Sobald dieser Bericht erstattet fei, würden die All ierteri ihre Anstalten treffen. Rach dem Brüsseler Berichterstatter des „Temps" nimmt man in dort'gen RegLrungskreisen an. daß der D.'richt der Dot- schaft.'rkonferenz am 10. 3muar zugeste.lt w rD unD daß die alliierten Regierungen spätestens im Monat Februar eine Entscheidung treffen werd em
Am Samstag hatte der deutsche Botschafter in London, Dr. Sthamer, eine Unterredung mit dem Außenminister Austen Chamberlain. S>r. Sth 'wer hat die Stimmung in Demschland geschilder.', die nach der offiziellen Srllärung der engt schen Regierung über die Richträumung ter Kölner Zone am 10. 3amiar entstanden wäre.
pariser Berdrehungskünstler.
P a r i s, 22. Dez. (WB.) Der Volk rrechlS- lehrer Prvf. George Scelle beschäftigt sich tn der „Information" mit der Frage der Räu- ramg der Kölner Jone. Cs scheine, daß Deutschland auf die Alliierten einen Druck ausüben wolle, indem es von der Unmö. l ch- keit spreche, daß eine Linksregierung gebildet werden könne, wenn die Kölner Zone besetzt bleibe. Das sei ein Erpressungs- Versuch. Die Q^äumung der Kölner Zone sei bestimmt von der Feststellung der Alli'er- ten, daß Deutschland seineVer Pflichtungen aus dem Friedensvertrag erfüllt habe. 3n Frankreich habe man so 'ar immer erklärt, daß der Lag, von dem aus die Besetzungssrist gerechnet werden müßte, noch nicht bestimmt sei, gerade deshalb. weil Deutschland hinsichtlich der Erfüllung des Friedensoerttages Ob st r u k t i 0 n betrieben habe. Zum mindesten aber müsse man den Bericht der Militärkontrolllommifsion abwacten und eß könne unter diesen Umständen niu/t davon die Rede sein, unt:r dem trügerischen Vorwand, die Außenpolit'.k des D.ut- schen Reiches zu sanieren, sich einfach von ihmentwaffnen zu lassen. Die Demarte des deutschen Botschafters von Höfch sei also mindestens verfrüht, weim nicht gar Psychologisch anfechtbar. Die Engländer nähmen übrigens in dieser Frage eine vollkommen korrekte Haltung ein, während in anderen Fragen ihre Stellungnahme zu Beunruhigungen Anlaß gebe.
Köln nach Veryanvttmgen mit Vertretern oes westdeutsch.n Gate.ba g verles en sch 0 'ei', cl e zweite (Sarienbaumihe im Hervst 1^25 abzu- >alten, uni» zwar vo.uussichttich zusammen mit der allgemeinen Herbstmesse.
Eindrvch bei Minister Schisser.
Berlin. 22. Dez. (WTB.) Die Wohnung des Retchsrnrnisters a. D. Schisser im Westen von Berlin wurde gestern nachmittag von Einbrechern heimgrsucht, die wertvolle Deute an Gold- und Silber fachen machten. Die Embrecher find wahrscheinlich drei jüngere Leute, die von Hausbewohnern gesehen wurden.
Bier Knaben auf dem Elfe ertrunken.
Stuttgart. 22. Dez. (WTB.) 3n Heist e r h 0 f e n (Oberamt Ellwangen) sind gestern beim Schlittschuhlaufen auf der Sechta vier Knaben im Alter von 9—11 3ahren auf dem Eise eingebrochen und ertrunken.
Seinen Kompagnon erschaffen.
Berlin. 22. Dez. (WTB ) Heut: nachmittag geriet:n der Ä mf nan.t un) Ma oc a. D. Scha,- f i tz e l ° Ch: rlcttenburg und fe n Komp gnm, d t Kaufmann 3 u l i a n » Licht;rsel)e. ii ujrcm Ge- schästslolal wegen geschästlichrr Angelegenheiten in ein Handgemenge, in dessen V rlauf Schafsitz.l zwei Sch sfr auf outian abgab. Iul.an verstarb auf Dem Transport nach dem Krankenhaus. Der Täter wurde festgenommen.
Grans legt Revision ein.
Hann 0 ver , 22. Dez. (TL.) Der im Haar- mannprv'eh zum Tode ve.u teilte Hans Grans hat gegen das Urteil des Schwurgericht.s Hannover Revision eingelegt und gebe en, als Rechtsbeistand seinen b sherigen Be:ttilig?r, Rechtsanwalt Loh, Hannover, sü: ihn zu be* Deutschen ©artenb inmeife vom Meßamt Köln Rechtsmittel der Re^is on verzichtet,
Raubmord.
Hannover, 22. Dez. (TL) Der Arbeiter Otto G r 0 tz hat aus der Landstraße Sottau-Lüne- burg einen ihm unbekannten Reisebegleiter mit einem Stein niedergeschlagen und mit einem Tuche z u Tode gedrückt. Es handelt sich um einen Raubmord, bei dem dem Täter nur eine einfache Tas *nuf)r in die Hände fiel. Der Mörder hat sich selbst der Polizei gestellt. Die Person des Toten, der etwa 60 3ayre alt gewesen ist, konnte nicht festgestellt werden, da der Mörder die Papiere des Ermordeten angeblich vergraben hat.
Beginn des Heiligen 3ahreS.
R 0 m , 22. Dez. (WTB.) Heute sind die 0 f f i» Stellen Einladungen für die Eröffnung der Porta Santa bei Sankt Peter durch den Papst ausgegeben worden. Sie lauten auf den 24. Dezember, 11 stlhr vormittags. Um Hl/? Uhr wird dem mit Eintrtttskarten versehenen Publikum der Eintritt in die Kirche gestattet, in der der Papst den Segen erteilt. Gestern ist hierzu der bclgische Kardinal Mercier, Erzbischof von Mccheln, in Rom eingetroffen. Die italienische Regierung hat verfügt, daß die Aum Jubeljahr nach Rom reisenden Pilger nicht mit Päs° Jen ausgerüstet zu sein brauchen, sondern daß bei Einzelreisenden die Pilger karte als Ausweis an der Greirze genügt. Bei Reisegesellschaften genügen ordnungsmäßig ausgestellte Ptlgerverzeichnisse.
Riefenaussperrung in Schweden.
Wie ein Telegramm aus Stockholm meldet, hat der Vorstand des Textilindustriever- b an des heute die Aussperrung bei feinen sämtlichen Mitgliedern beschlossen, da die Verhandlungen über ein neues Lohnabkommen gescheitert sind. Der schwedische Arbeitgeberverband hat feine Einwilligung gegeben. Die Aussperrung, die am 2. Januar in Kraft tritt, trifft über 30 000 Arbeiter.
c 2K e H e durch d e Art ihrer Durch- Den weitesten Streifen lebhaften anö, und auch das geschäftliche _ für Teilnehmer durchweg zufriedenstellend war. bat sich das Mehantt
Tün tn einem Brief den PrSsDenrm Rcuüt ersuch'. u oerzüglich in der kategorischen Form p,e R^ch''idit zu dementieren, dav örani reich aegcn Abtretung Der etabt 0aar- [ 0 u i 3 unb liebel' weiterer saarlalivischer Oct febafter 1X.0 A'gevot gemacht .-ave, 3r a t- reichs Anrechte auf daS Sa ar geb et a>ou:-ef*n. Hemot ersuchte ö-t. Prattvenimu del. Stadlverordnetenoersammlung von caaiLoute sein Giftdunen darüber auszudrucken, da» Manner, Die sich Frievenssreulwe uixb AKanger einer AuSwhnurgspolttik nennen, so leichtierttg eine Rach richt hätten aufnehmeii wnnen, die ebenso falsch wie trügerisch sei.
Das Urteil im Saarbrückener Korruplionsprozeb.
Saarbrücken, 22. Dez. (WTB.) 3m Dörffert-Prvzeß ist heute das Urteil gef allt worden. Der angeklagte ehemastge Pollzeima.or D ö r f f e r t wurde wegen Röngung im Amt, wegen pas ioer Drstrchi 'g. wegen^ F uchtbe.^üasti- gung, wegen Deamteanö igung, ölieiitlicyer Ut* rundensälschung zu einer Gesamtstrafe von 2/2 Jahren Gefängnis, Dirlust der bü geckich-n Ehrenrechte und Unfähigkeit zur D e k l e l • Dung öffentlicher Qlcmter aus die Dauer von 5 Jahren verurteilt. Die wegen e.nfa^r Urkunde Fälschung mllangellagie F au Mack e> hielt einen Moaat Gefängnis. Der mtt- angeflagte Oaerna-'meist:c Reinsbacher c » hielt weg:n fahrlasugei Falsche.ds sechs Mo a.e Gefängnis mit Bewä)ru gsfrist. Der eden- salls angeklaste Wirt Böck n er echlett wegen aktiver De.'techung drei Tloiate Gefängnis. In allen Fällen wurde Döcffett mildernde Umstände zuerkannt. Wie toir Horen, beabsichtigt Dörffert. Berufung einzu.e^en. Dvi Der Anklage wegen Verleitung zum Meineid wurde Döcfsect wegen mangelnder Beweise frei- gesprochen.
Der Aufstand in Albanien.
Paris, 23. Dez. (WTB. Funkspruch.) Dem „Quotidien" wird aus Belgrad gemeldet, daß die A u f st ä n d i s ch e n in Albanien, Die auf dem linken Ufer des Drin-Flusses ständen, sich mit Den am Matt-Fluh besinDlichen AusstänDischen zu vereinigen suchten. Der größte Tell Der R<^- gierungstruppen hält gegenwärtig Den Engpaß von Kiafa-Muriz besetzt. Der Die Hauptverteidigungsstelle von Tirana ist. Rach Der Zellung „Politica" soll in ganz Albanien Der Be- lagerungszustanD verhängt worDen sein, Da Die albanische Mobilis erung in getoif en Bezirken, Die offen mit AchmeD Bey Zegu sympathi- ieren, wenig Erfolg gehabt habe.
Die Gegenoffensive Der albanischen Truppen soll Den aufstänDischen BanDen Kruma wieder entrissen haben und hierbei eine Menge serbischer Geschütze erbeutet und Drei serbische Soldaten gefangen genommen haben. Sie gestanden. von ihrem Kommandeur in Prizrend den Aufständischen für die Geschützbedienung zur Verfügung gestellt worden zu sein.
Die Haltung Serbiens.
Belgrad, 23. Dez. (TU.) Der hiesige Gesandte Albaniens, Ali Riza Pascha, hat Im Außenministerium vorgesprochen, um Den Standpunkt Der füdslovischen Regierung gegenüber Den Vorgängen in Albanien zu erfahren. Er übergab bei Dieser G legenheit eine Rote der albanischen Regierung, in Der Südslavien verDächtigt wird, an der Organisation Der jetzigen Vorgang« in Albanien rn i t g e w i r k t zu haben. Unterstaatssekretär Markowitsch gab Dem albanischen Gesandten Die Versicherung, Daß Die südslavische Regierung mit Den Vorgängen in Albanien gar nichts zu tun habe. Die süd- slavische Regierung nähme Den Ereignissen im RachbarlanDe gegenüber ehren objektiven Standpunkt ein, habe jedoch zum Zwecke der Grenzsicheruna alle notwendigen Maßnahmen getroffen. Die in Der Rote der albanischem Regierung gegenüber SüDslavien erhobenen Vorwürfe seien vollkommen unbegrünDet und er protestiere gegen Die in Der Rote ausgeDruckte Verdächtigung Der albanischen Regierung Südslavien gegenüber.
Die antibolschewistrsche Front auf d:m Balkan.
Belgrad, 23. Dez. (TU) Außenminister R i n t s ch i t sch ist Sonntag abend von seiner Westeuroparcise zurückgekehrt. Press Vertretern erklärte er, Daß sich Die außenpolitische Lage Jugoslawiens wesentlich gebessert habe. Er 1 eß Durchbl cken. Daß auf Dem Balkan eine ant belsch wiüische Front g b ld t werden würde, zu der sich sowohl Rumänien als auch Bulgarien bereit erklärt haben. Der bulgarische Ministerprös Deut Za n ko ff wrd am 23. Dezember in Belgrad erwartet und sich Dann nach Bukarest beg-b n, um über die ant.bvlschewistische Front zu verhandeln.
schöne Feier ermöglicht hc
•• Goldene Hoch
meister K. Wiganot und seine Ghefmu, g-5.
Zwesch, beg h n am 23. b. Mt3. (2 We chhi- echis-
Aus Stadt und Land.
Gießen, den 23. Dezember 1924.
Provinzialansschust-Titzung vom 20. Dezember.
3n seiner Sitzung vom 13. Dezember hatte sich Der Provinzialausfchuß mit der Festsetzung Der Gemeindebeamtenbesoldung in Ober-Seibertenrod (hier: die Derufun-- gen des Gemeinderechners, des Frldschützen und des Polizeidieners gegen das Urteil Des Kreisausschusses Des Kreises Schotten vom 26. August Ds. Is.) zu beschäftigen Der Sachverhalt ist folgender: Bei Beratung des Gemeindevoran- schlags von Ober-SeibertenroD für 1924 hat der GemeinDerat Die Besoldungen des GemeindL- rechners auf 250 Mk., Des Feldschühen auf 100 Mark unD des Polizeidieners auf 103 Mark — Das sind die Friedenssahe — vom 1. April 1924 an festgesetzt unD cs abgelehnt, die im Voranschlag vorgesehenen B.s.ldungsbeträge von 445 Mark bzw. 292 Mk. bzw. 253 Mk., Die nach den vom Minister um des Innern herausgeg.denen Richtlinien berechnet worden waren, anzunehmen. Tm sich Der Gemeinderat weigerte, einem Ansinnen Des Kreisdirektors des Kreises Schotten zu entsprechen, Das dahin ging, diesen Gemeinde- beamten angemessene Besoldungen zu gewähren, hat Der Kreisausschuh des Kreises Schotten in feiner öffentlichen Sitzung vom 26. August 1924 zu Recht erkannt, daß, vom 1. A?ril 1924 an, an Pausch-Besoldungen zu bezahlen sind: Dem Ge- meinderechner 370 Mk., dem Feldschühen 230 Mk. unD dem Polizeidiener 250 Mk. Maßgebend für Diese Festsetzungen war. daß die finanziell schlechte Lage Der nur 230 Einwohnei' zählenden Gemeinde an die Steuerkraft ihrer Bewohner von allen Gemeinden Des Kreises Schotten Die höchsten A iforDerungen stellt. Gegen diese Festsetzung verfolgten Die vorgenannten GemelndebeamtLN Berufung an Den ProvinzialauSschutz, während Der Gemeinderat Das Urteil anerkannte. Die GemeiuDebeamten bedangen die Regelung ihrer Bezüge nach Den vom Ministerium Des Innern herausgegebenen Richtlinien mit Der Maßgabe, Daß der Berechnung Der Bezüge eine tägliche Be- schäftigungszeit bei Dem Gerneinderechner von 2, Dem FÄdschühen von 4 und Dem PolizeiDiener Don 2 Stunden zugrunde gelegt wird, weil nach Dem Kreisausschußurteil nicht anzunehmen fei, Daß vom 1. April 1924 an Diese Beschästigun^s- Seiten Der B:rcchnung zugrunde gelegt woroen ilnD. Der Kreisdirektor Des Kreises Schotten erläuterte Daß ergangene Kreisausschuhurtell. Der Bürgermeister berichtete über Die sehr schlechte finanzielle Lage Der Gemeinde und bemerkte. Daß nach dem Voranschlag nur eine Umlage von 3700 Mk. zur Erhebung genehmigt fein, während öle Gemeinde, um ihre allemotwendlasten Aus-
" Gedruckte Weihnachts- und Reujahrskarten. Zur Vermeidung von Un- zuträglichleiten und Weiterungeil wird nochmals ilarauf hingewiesen^ Daß gedruckte Weihnachts- unD Reujahrskarten, trenn fie für Die Gebühr von 3 Pf. beförDert werden sollen, außer Den sog. Ab'enderan^a^ett (AbfcnDungZtag, Rame, Firma StanD unD Wohnort nebst Wohnung Des Ab- enDerß, seine E.eri'.sprechnummer. Die Teiegramm- anschrift unD Telrgrammschlüsicl sowie sein Post' check- unD Bankkonto unD sonstige geschäftliche Merk- unD Ken wort ) f ine to:.t cen 5 noschr ft- lichen Aenderungen unD Zusätze enthalten Dürfen. Glückwunschkarten, Die außer Den Äbsenderanga- ben noch weitere Zusätze bis zu fünf Worten enthalten, kosten, wenn sie im Briefumschlag ver- sanDt werben, sowohl im Orts- als auch im Fernverkehr 5 Pfennig, werden sie tn Kartenform vec anDt, so unterliegen sie im Ortsbereich einer Gebühr von 3 Ps., im Fernverkehr einer Gebühr von 5 Pf. U-nzureichenD freigemachte Sendungen werden mit Rachgebühr belastet. Es kann Den Derfendern nur Dr.ng nD gcr^t.n tovtöcn, D.e Bestimmungen zu beachten.
“ Der Massenmörder Angersteii ist nach seiner Heilung am Somstagnachmittac' unter weitgehenden Vorsichtsmaßnahmen aus Del hiesigen Klinik in Das Untersuchungsgefängnis ir. Limburg übergeführt worDen. Der Transport erfolgte unter Der Leitung Des Limburger Staats' anwalts.
** Weihnachtsfeier in Der städtischen Mädchenschule. Unter zahlreicher Teilnahme Der eingeladenen Eltern versammelte Der Kinderhort der städt. MäDch:nfchul: am Freitag nachmittag feine Zöglinge um Den Ehnstbaum zu schlichter Weihnachtsfeier. Im W tt lpuntte Derselben stand die von Kindern gespielte lieb-
gaven D«aen zu tonnen, einen Umtagel^eDarf von 5000 Mark habe. Der PrvvinzialauSfchuß hall« am 13 Dezember die Urteilsve.kündung auf Den 20. Dezember vertagt. DaS Uileil erging in Der heutigen Siyu.:g dahin, daß die Berufungen als unfocgrünDct kostenpflichtig 511*
Köln, 22. Dez. (WTB.) Da Die nach Der ^Deutschen ©irtenbiume fe vo n Meßamt Köln unD dem LanDwirtfchaftlichen De-e n für Rhein- e tembe: ve anfta ec LanDwirt-


