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tHrrf* Dann ht 24 ötetben ertebtgt fei». (Orf>- hafte Zustimmung.)

Sie Welt wird verstehen, wenn dies« so furcht­bar terrorisierte Bevölkerung der Pfalz schließlich zu Taten gekommen ist, die juristisch zu verurteilen sind, die aber vor Gott und tem Göttlichen in Menschen zu verteidigen sind.

*TE>tr wollen Opfer bringen, aber dis kann unser Doll nur dann. wenn es das Gefühl ha?, baß es mii diesen Lasten di« vertragsmäßige F-eißeit sich erwirbt. Der Kampf des deutschen Dolles u m seine Menschen rechte wird bleiben, auch wenn man unsere Do en zurückweist. (Beifall.) Wenn dieser Kampf Opfer fordert, so fällt die Schuld dann zurück auf die in t e l l e k t u e l le n Urheber dieses Raubes der Men­schenrechte. (Lebhafter Beifall.)

Rach kurzen B-merkungen der Abgg. Henning (Dtsch.-Völ'.), ßcbebour (U 6. P.) und Graes« (Dich -Völk > und einem Schl friert des Abg. Hosfnunm (Ztr.) wird die Pfaljdebatte geschlossen.

Das Tlrbeitsprogramm des Reichstags.

Berlin,.22. 5?bt. (MTB.) 3m Reichstag bat hnlle r>5?nb nach der Plenarsitzung eine ver­trauliche D svrechung t«S Reichskanzlers mit den Führern der Koasjti)nspar- tcien w"-e i der bevorstehenden gritzen poli­tischen Aussprache statigefunlen. Ruch die Deutschnationale B^lkSparte, und die Deutsche Dolk« parte 1 b'e'ten Fr^klins- ! ihn "gen ab. 3n der Fraktionssitzung der Deutsch- nationalen B ilkSpartei, zu der auch Me Mitglieder der Frakktion d:s preußifchen Lnndtags hinzu- gezogen werden mären, wurde be'ch^o'si-n außer hen b reits für d e große politische Aussprache ctrfl brachten Anträgen auf Aufhebung der dritten Steuernotverordnung noch eine Interpellation wegen der Krise der Landwirtschaft einzubringen. Die Reichs- regHung wird u. a. gefragt, ob sie bereit sei. Mah-ahmen zu treffen, di«

eine Herabminderung der auf der Landwirt­schaft ruhenden Steuerlast

berb'ist'hr-'n, zur Belebung der Kvebitnot in der Landwirt chaft und dm Schutz der in- ndi'chrn LrbenSmitte'erzeugung und die Sicherstellung der Dolk^e -nährung ermöglichen.

Auch ein Antrag der Deutschnationalen auf Fortdauer de - militärischen Aus­nahmezustandes ist dem Reichstage zu­gegangen und hat folgenden Wortlaut: Der Reichstag wolle beschließen die ReichSregielNing ?,u ersuchen, mit dem Reichspräsidenten dabin in Verbindung zu treten, daß der militärische Ausnahmezustand zum Schuhe der Wahlen bei vollster Wahrung der Wahlfrei hei* für alle Parteien bis nach dem Zusammentritt deS neuen Reichstages aufrechterhaltcn unb erst dann über feine Fortdauer entschiede? wird.

Rach den Beschlüssen deS Aeltestenrates des Reichstages beginnt am DienStag di«

große poNt.sch« Aussprache,

die mit einer Rede de« Reichskanzler« eingeleitet wird Sie wird sich anknüpfen an die Einbringung des vorläufigen Haus Halts etuts (Rotetat) für 1924 und an die Abänderung«» bzw. Aufhebungsanträge zu den Rotdervrdnun- acn Die Aussprache dürste die ganze Woche in Anspruch nehmen. Die Frage der Wahl­reform wurde noch einmal besprochen. Es herrschte bei allen Parteien tiebereinftimmung, daß die Wahlrcform nicht mehr vom alten Reichstag erledigt werden soll Wie die ,.B Z" eisährt. besteht nirgends die Absicht, die 'Reichstagswahlen über den gesetzlichen Termin hinaus zu verzögern W"der im Kabin-tt noch mit den Par eien ist über einen solchen Plan ge­sprochen worden.

Die thüringische Regierungs­erklärung.

OB ci mar, 22. Febr. (WTB.) In der heuti­gen Land agssihung wurde zu n Borsihenden des StaaiSmi isteriumS S aatsmi ri ter ßeutbeuhcr und za sein-m Stellvertreter Staatsminister Dr. Settler gewählt. S artsmiiister Lsuteußer aab Namens d r neuen Regierung ei re längere Er­klärung ab. Unerhörte Steuerlasten müssen die füge der Länder finrnziell erschü tern. Die Spar­maßnahmen. die das Reith getro fen hat, werden hoffentlich nur vorübergehender Art fein. Ihnen wird hoffentlich eine Zeit des Aufstiegs folgen. Die schwere wirtschaftliche Lage lieh auch die Befürchtung innerer Unruhen aus­tauchen. In Thüringen hat sich der Terrorismus der kommunistische Hundertschaften schwer be= merfbar gemacht.

die Reichswehr wegen verschiedener Q3orfommniffe g-tabelt wordcu ist, so ch lt e« die Regierung für ihre besondere Pflicht, ihr von dieser Stelle au« für ihr« Tätigkeit für di« Aufrechterhaltung der Ordnung zu daukcn. Um einen Ueberblkf über die Finanzen zu q?r>en, werde die Regierung zunächst eine Art Er­öffnungsbilanz aufstellen. In der Beamten- Politik werde fi? bestrebt sein, den alten Grund­satz von dem Treuv:rhältniS zvische.i den Be­amten und dem Staat zur vollen Geltung zu bringen. In der Justiz müsse das erste Ziel fein, eine durch nihts beemflufjte Sta^tSautorilät Aur Geltung zu bring'» Ein llefcennab von Be­grab u g n und Ri der'ch'c»pin^e, ver- mied.n w rden. Eine der HaupUmfgabeu der Re° gterwrg w rde die Fürsorge für bk Schulen, ent pr ch nd den Srimdsäten der Reichste fnf ung fein. Im Brrwaltungsw.' e i solle die Selbst­verwaltung nc»ch Mög.ichkllt g?|5r'e t wer­ben. Die Kirch.', obwohl sie vom Staat g-trennt fei, werde den Schutz der Regierung genkben. Kunst und Wissenschaft würden sich ihrer gonz b sonderen För e ung erfr uen. soweit dks im Rahmen b?r vorhandenen Mittel möglich sei.

Die fXeci rungÄcriiä nufl tour.'e von der Rech.en mit lautem Beistill ausgenommen und v)n der Li.ik.n durch bauern e Zwi chenr-ufe und og- grefiive Bemer.unge.r un.eebrochen.

Die Last brr Micnmvrrträge.

Essen, 22. Febr. (WTB.) Dl« Pariser blätter haben behauptet, es fei sestgestellt. bah die Selb ft Io ft en de S R u h r b e r g b a u e S troQ der Lasten infolge der Wicumr>erträge um 2,80 Mk. je Tonne unter den Verkaufspreisen lagen, die Deu.fchland auf Reparalionskoino gut- gefchrieben wurden. Diese Behauptung beginnet bic unterrichtete Seite für geradezu absurd Sie Lage des Ruhrbergvaues, der am Ende feiner Mittel ist und zusammen»».

i Dreien droht, ist verzweifel t. Davon werden sich auch die Sachverständigen der Micum bei den Verhandlungen, die am 25 Februar über diese Fragen stattfinden sollen, überzeugen und sich vor den wirklichen Zahlen beugen muffen.

Das Schicksal der deutschen Reichsbahn.

Paris, 22. Febr. (WTB.) Das Komi­tee Dawes hat heute vormittag ein« 1 stün­dige Sitzung abgehalten, um den Stand der Arbeiten seiner beiden Unterausschüsse zur Kenntnis zu nehmen. Die,« Unterausschüsse hielten heute nachmittag keine Sitzungen ab, um sämtlichen Mitgliedern des Komitees zu ermöglichen, den heute vormittag von ten Gifenbahnfachver ständigen Ac- worth und Leverve aurgearbki eten Bericht zur Kenntnis zu nehmen. Der Bericht soll mor­gen innerhalb der Tagesordnung des Komitees zur Erörterung gelangen. Rach demRew LZork Herold" sol.en die Eisenbahnsachverstän­digen in ihrem Bericht ein Programm in Vorschlag gebracht haben, das nach ihren Ausführungen die

Auslegung ehrt iuteruationalm Aule'he von 2 .Milliarden Soldmark dinn.n sechs Monaten ermöglichen würde. Es wird die Wahl ae- lassen, ob eine Gesellschaft zum Betriebe der Deutschen Eisenbahnen gegründet werden soll, an der die Alliierten beteiligt seien, oder ob sämtliche Ausgaben des deutschen Eisenbahnnetzes durch die vorgeschla­gene Rotenbank verwaltet werden sollen. Rach Ansicht ter Sachverständigen wür­den beide Pläne das gewünschte Resultat zeitigen, und es sei jetzt Sache des Generals Dawes, die Wahl zwischen beiden zu treffen. DerGaulois" glaubt versichern zu können, daß terendgültigeBericht des SachrerstäntizenauSschusseS die Wieder­einbeziehung der deutschen Eisen­bahnen im Rhe Inland und Im Ruhr- gebiet in das deutsche Gesamteisenbahn­netz als Pfand für d i e inte rnatio- nale Anleihe derart vorsehen werde, daß sie einem für Frankreich und Belgien höchst annehmbaren Vergleich Anlaß geben werde.

TpanienS D» ntschlandhilse.

Madrid, 21. F-br. (TBolff) Der Kardi- nal-Srzbischcf von Toledo unb Pri­mas von Spanien ha! b?sßlosten. demnächst in sämstichen ka'h^lisch n Ki chen SpamenS eine Sammlung für bie armen deutschen Kinder zu toranstal'en Die Sammlung finbet nicht an ein und demselben Tag: statt, weil die verschiedenen Diözesen berci:8 eine Reihe von Sonntagen für and re Sammlung«, beseht haben. Der Kardinal-Primas hofft auf ein recht gün­stiges Ergebnis.

Die Rachricht von b?m hochherzigen Entschluß des spanischen Kirchenfürsten wird in Deulschland mit lebhafter Freude und tiefer Dan^arkeit be- g üfjt werben. Die Hilfstätig eit. die das edle spa­nische Volk in Deutschlands groher Rot entfaltet, bleibt unDergeffen.

Das I-Iottenprogramm der Labour-Regierung.

3» bramatlfdien Szenen kam es im Unter* baufe. als der parlamentarische Sekretär der Ad­miralität Ammon die Erklärung abgab. bah bie Regierung in Anbetracht der schweren Arbeits­losigkeit entschlossen sei, den von der alten Re­gierung geplanten Reubau von fünf Kreu­zern und zwei Zerstörern birchzusüh' en. Während bie Konservativen der Erklärung Am- monS lebhaft zustimmten erhob sich scharfer Widerspruch feilens der Arbeiterpar- 1 e i und vor allem der Liberalen . Mac Do­nald rettete die gefährliche Lage, indem er be­merkte, bah der Bau der Schiffe ohne vorherige Zustimmung des Haufe« nicht in Ang iff genom­men werd.'. Neubauten bedeuten keineswegs eine Q3erftärfung der Flotte, fonbem lebig ih ei en E r- satz unfahrbar geworbener Schiffe. Die Regierung könne eine Abrüstung nicht zu- ftanbe bringen indem fle zulasfe, bah die brf ische Flotte durch Abnutzung verschwinde. (Beifall bei ber Opposition). Die Frogr des gesamten Flotten- Programms und Les S.andarbs. ggen den Grvh- britannien bauen sollte, werde jetzt e'-wogen B i der Abstimmung über dm liberalen Dertagungs- antrag stimmen die Konservativen milder Regierung, die mit 372 gegen 73 .also mit einer Majorität von 299 Stimmen siegte.

Kleine politische Rachrichten.

Oberleutnant Rohbach ist vom Strafrichter des ersten Wiener Bezirksgerichts wegen Falsch- Meldung unter Benutzung eines falsche, Reise­passes zu 48 Stuaden Arrest verurteilt wor­den, die durch die tin erluchung Zhast als ver- büht gilt Rohbach wurde sofort wieder der Staatsvolizei zur Verfügung gefteFt. die feine Abschiebung aus Oesterreich ver­anlaßt hat

Prinz Heinrich der OTieberlanbe flattcte namens des Rieberländifchen Rv!cn Ärcu- dem Deitfchen Roten K.euz einen Besuch ab, bei dem neben den organisatorischen Ei irichlim- gen des Deutschen Roten Kreuzes, vor allem die burd> bas Holländische Rote Kreuz einqeiichte'en Äafao- und Mi tagsspeisungen für Kinder unb Studenten, besichtigt tourten.

DereinbarunL zur Beilegung des brt- ^»dajbeiternreit« fleht eine weiter« Lohnerhöhung am einen weiteren Schilling Dom 1. Ium ab vor. Im äün erhaus tciltePremier- m)nister Macdonald mit. er hoffe, dah das Ergeb- uis der Dertzandlungen im Sodarbeiterftreif von Den Arbeitern angenommen wird und dah Die Arbeit in einigen Haien bereits inoi-gen. In den übagen am 23. Februar wieder au'genommen werden wird.

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Der König von Serbien hat, nachdem die Skuvfchttna Den Vertrag mit 31 a 11 c n an­genommen hat den Ziumancr Vertrag sowie den Sreundschastspakt mH 3;alLn u nerz<^chnet In Rom sind daraufhin im Paiais oon

Mussolini an) dem tüdstawtchen Ge andl«n in Rom Anloniewltlch Die Ratiickarions- urkunden au.>arlauscht u»vrden.

Aus Stabt und Land.

Dieben, den 23. Februar 1924.

Der Pfalz- und Rhrinlag in (Oirftrn.

tinfere A.uer.'eurrung und Dankbarkeit wolle« wir den Pfäl-eru, Äh-nniandern unb Ryeinhelfen beim morgigen Pfalz- unb Rheinlag durch die Tat d.S nationalen Bekenntnisses unb der Opf erf penbe bti-vifen. Sie öffent­liche Kunbgebung findet um IN, Ubr voc- mittags im Stabttheater bei freiemEin­tritt statt, tim eine tieberfüUung des Theaters zu vermeiden, ner)en Eintrittskarten au«» gegeben, bie al« Plahausweis zu betrachten sind. Alles nähere ist aus ie:n heutigen Anzeigen­teil ersichtlich Heute beginnt in allen Stadt­teilen ei re Sammlung von Gelbspenben, um dir Schüler unb Sch. lerrnne.i sämtlicher Schu­len bitten werden. Man darf wohl erwarten, bah zu der Sammlung, bie unteren gepeinigten BolkSzenifsen dort Drüben über die fchlirnmste R t,eit bbui> grellen soll, aTett^ilben n chMah- gabe der ganzen Lei itungsfahrgkeit bclgefteuert wirb.

Trwe um Treue! Giehen wirb morgen er­neut bekunden, dah es sich ber hohen Bedeutung sein r nationalen Vorpostenstellung u.ld feiner Pflicht zur opferbereiten tinter ft Übung ber vom feindlichen Joch be­drückten Dc-Ksgenossen bewusst ist!

^ahrpfanändernnstkn ab 25. ^rbrnnr.

Auher den gestern brreit« gerne'beten Fahr­planänderung, n auf der S recke ©ie^nßimburg treten noch folgende Fahrplanänderungen ein:

Strecke Giehcn Delnhdusen:

Pz. 515 W von Hungen, Giehen an 6LL vvrrn., bbber 7,12 vorm. Pz. 501 von Geln­hausen. Giehen an 7,23 vorn, .bisher 7 39 vrn., Pz. 504 W. nach ®eln >auf>n. Giehen ab 5,34 ton., bisher 5.40 ton. Pz. 512 nach Gelnhausen. Girhen ab 6L5 nm., bisher 6,20 nm. P). 518 nach Geln­hausen, Giehen ab 4,31 nm., früher 3,11 nm.

Strecke Dieben Fu lda:

Pz. 561 W nach Burtz- un) Ri.der-Demün- den, Giehen ab 6.33 nm., bi >hrr 5,47 nm. Pz. 559 W. bis Fulda. So dis Alsfeld, Giehen ab 7,38 nm., bisher 7J23 nm. Pz 572 W. von Grün­berg, Giehen an 6.20 Dm., bi rhrr 7.13 vrn. Pz. 554 von Fulda, Gieh n an 11,57 v.n., bisher 12,00 nm. Pz. 556 von Fulda, (Sieben an 7.3? nm., bisher 8,12 nm. Der Pz. 2534 W. Giehen ab 5,10 nm., Lollar ab 5 23, ®vüib:rg an 6.33 nm., ll aus. Pz. 2563, bisher Giehen ab 7,26 n.n. nach Londorf verkehrt ab Giehen 6,50 nm.

Strecke Giehen- Frankfurt a.TL:

l)-Zug 59 KölnMünchen, Gi hm ab 1,00 nm., bisher 1.05 n.n. Pz 780 Giehen Frankfurt. Diehen ab 12 32 nn.. bi)her 12,35 nm. Pz. 710 GiehenFrankfurt fällt au 4. bisher ab 4 53 nm. Pz. 727, bisher GiehenMarburg, verkehrt von Friedberg bis Marburg. Friedberg ab 5,28 ton., Giehen an 6,25 ton. Deschl. Pz 1402 Frankfurt GiehenLimburg komml Giehen an 9,12 nm., statt bisher 8,55 nm. Pz. 725 W. Friedberg ab 6,13 ton., Gießen an 7,10 ton., fällt fort

Strecke GießenKöln.

O-Zug 307 KarlsruheGi ßenKöln Gießen ab 3.18 vm.. bisher 4,30 vrn. l)-Zug 57 München Köln, Giehen ab 6.42 nm. .bisher 6,44 nm. Pz. 1617 GiehenWetzlar, Giehen ab 6.53 vrn.. bisher 7,18 ton. Pz. 1604 von Dillenburg. Giehen an 6,54 vm., bisher 7.04 vm. Pz. 1624 von Di'l nburg, Giehen an 2.16 nm., bisher 2.39 nm. Pz 1640 von Troisdorf, Giehen an 10,38 mn., bish 9,26 nm.

*

Berände rungen bei der Gieße­ner Polizei. In ben Ruh-estand versetzt wurde der Poli'^eiveNvaltungS-Obei-sekretär Ludwig Sier beim Polize.amt Gießen auf Rachsuch-en unter Anerkennung feiner lang­jährigen, dem Staate geleisteten Dienste mit Wirkung vom 16. Mai 1924 ab. Aas dem Staatsdienste entlassen wurde der Poli.zei- Wachtmeister Valentin Dittmar In Giehen auf Rach suchen mit Wirkung vom 1. März 1924 an.

Sie Maul- und Klauenseuche Ist in Giehm jensei s bet Lehn sestgestellt worden. Es wurde ein Sperrgebiet gebil el, bestehend au« der Gemarkung Dießm. jensei s Der Lahr, und ei.i Beodrch ungsgebiet. bestehend aus den Gemarkuu- Srn Giehm. dlessei s ber Lahn, und He icchldcim. Sespern sind ausdrücklich die Hcfretten Rodheimer Strahr 40 und Schühmskrahe II.

Sine fesselnd« Filmvorführung soll morgen vormittag 11'/, llfrr in den Palast- Lichtspielen staMinden. .Der Film vom tinbe- tmif>ten, ein Dtick in die Tiefen ber Seele " heiht das Werk, bessen Abrollen von einem ärztlichen Begleitvortrag umrahmt fein wird. Der von Dr. Ernt Thvmalla mit dem Berliner Rerr>marzt Dr. A Kronfeld hergestellte Film soll dem Laien bie primitivsten Kenntnlffe über Fragen des Obe.betouhtfcin« und deS tinbeipubten ver­mitteln und ihn in die Probleme der Suggestion und Hypnose einführen Die hypnotischen Auf- nabmefihungen sind unter (Zuziehung eine« aro- f>cien "LrztekollegiumS. sowie einet Qln.wbl Per­sönlichkeiten des ösfentlicchm Lebens und der Presse erfolgt. .

Vornotlzcn.

$ a g c « ta len be r für Samstag. Bunb ber Kaufmannsjugmd im D. H.V. 8 / .tiht im Kaufm. Vereinschrus froher Abend mit Sdxit- tenspielen Vf B. 3ufammeirf inft im ^Schip- tahah. Raturheilver'.in: 8 tihr tm Der eins- lokal Vortrag über .Aimungskunst". Lichtspiel­haus Bahnhofsirahe: _Der Hof ohne Oacben. Palast-Licht spie le: .Der Sträfling von Sayenne"".

TageSkalenber für Sonntag (Siebener Äonyrtrecx in: 5 tihr in der Aula 9. Ko-yzert. Sladtthco^r: 3A tihr .Minna t>xi Barnh.lm". 7 tihr: .Katja, die 2önserm; in beid n Dorile lunxei D)rstn-uch *um Psäl tag. Lu'asgun inde: 8 tihr Ge.meimdv^cnd tm Ge- nKtntwfanle Liebigstr. 56 Svang Arbeiter- vermn: 7 tibr ti ber Turnhalle zRor>xUag«) Dvl Suuterhaltung^ch nO zum D.stecr Winter^ no blfe. 3. Drrlrag üb.*r 6tinimbilbung und S irnrnstöruog 5 tiht im Phy iofog Institut. Paair-Licht.ptele: 11», tihr to>rmiita^ Film- üo -rag .Der Film vom tiib-touhten. ein D ick m die Ti ck*i t«r Seele ' Besieitvortrag von Dr. mcb. G erster. Licht>pLch>äu er Programm wie Snmsttez

7- D i« Verein igun g der Vaterlän­disch e n Verbände Oberhef sens bringt

am nächsten Montag. 25 bs Mt«. abenb« tm Sradrrhoater ehte einmalige Wrederholung be« Donfwen Abends zugunsten der Gießener Wlnter- nothilfe heraus. D-e Crst-Aufführung Hai be» kann.lich einen sehr guten Erfolg gehadr. Karr« sind bei Shallier zu haben. (Siehe Anzeige.)

Konzert be s Frankfurter Sym­phonie-Orchesters Man Ichoeidt uni: Wie bereits bekannt gegeben. futOei am nächsten Don­nerstag, len 28 ^xbrunr. ein Sornvhonie-Krn-ert be« Frankfur.er S:)mpho!>re-Orchej>ers In öet Turnhalle am O«axil>eg^r ei statt. Sie Koa»er:- länger« Getti udc Weinsch« ak aus M.än; toi cd etnige weniger gehörte L^der von HayDi^ Reichardk, Himmel und I. P 2l Schulz sämt­lich Ze-t-enofsen), f>a>i_- die Arie des Se.tus aus Mozarts .Titus' mit Segieitung de« Orchesters fi gai. Vorauf geht Die Ouoerture zur .Z.»iber- fldte und bei Aoschlub de« mtere.fa'xlen Pro­gramms bildet Mo» w.s L^-Dur-Sympyorle. Sie Leitung hat Karl Änübel vom bieiljcn Stad:- thea:er. Trotz der enornun tin.o3e.i find Die Ein­trittspreise ri.-biig gehal en. KacAm find tm Docvcr.'auf bei Shalliec zu haben. Alle Pläh« sind nummeriert

tVCttrrvoraudtnqe

Teil« hei er, teils wolllg. Temperaturen unter Rull, ohne Riederfch'.äge.

taiiDtrcie Gictzen.

Garbenteich 22. Febr. Hier ist bU Tlaul- unb Klauenseuche amtlich feile,e- stellt worden. Die Gemarkung Gaiben^ich Ist Sperrg biet di« Gemaikungon ^u en unb Stein­bach gehören zum Deobochtungsgediet.

D L i ch. 22. Febr. 3n|o.<;e Ausbruchs ber TZaul- unb Klauenseuche in Garbenteich i|l bie Adhalti/ng b,S hiesige i Fastnuchls- markte« (Schaf-, Hchw.i ie- unb Ärämennacft) am 3. März untersagt worden

tt. Tr«i« a. b. Lda., 22. Febr. Be! ber Sammlung für bk Hessische Rothilfe, die der hiesige HilsSausschuh mit behördlicher Genehmigung ve.anfilltcte. gingen 145 M k. ein, von denen 105 Mk. für hefige Rollet- dende verwendet und 40 Mk. für die Haupt- geschäftüstllle in Darmstadt bestimmt wurden.

Kreis Alsfeld.

* 2l«f rlb, 21. Sehr. Da die 2 l «feld « « 5«Ibbereinigung jeot nahezu bevnbet ist sie wurde im Irhce 1909 beantragt, ihre AuS- füb -ung muhte während des Äckged aber unter- brochen werben fand kürzlich im hiesige-; Ra:hause Die Flurtaufe statt Etwa 330 Ge- toanne waren zu taufen. Dabei galt dB oberster Gruiidsay. bie allen eingebürgerten Flurnamen unter allen timftä.iDcn zu erha ten. sie auf ihr« Richtigkeit in Bezug au^ ßage und Rechtfchici- buiig zu prüfen und di fel >e i i i Den ne Kn Ge­wannen elnzutragen. Als Unterlage bie.it« n ullt Fluikarlen und u kandllch^ Be ege aus dem hie­sigen Archiv. Mancher Fehler, der sich im Qxiuf der Jahrzehnte emzeschllchei h.ute, uurbe nah reiflicher Piüfung auögemerzt Sämtliche Flur­namen werben feilens des hefsifchen Staats- archloS in Darmstadt eln:r R-acharü.ung unter- zogen. Aus die Erhaltung denkwürdiger Slättea und histollfch geheiligter Punkte in d-r ®enkii- tung wurde ein befo.oberes Qlugeninerf gerich el. Manche alte Flurbe,zei2)nung fand ihre Erk.äim g unb Deulunr. Gerichtliche Vorgänge bie Te- schafsenheit be« Dobens, Sage und Aberglauv«. ber Humor, Sitten und Gebräuche unb manch« Hamen alter Alsfelder längst erloschener Ge­schlechter spiegeln sich in den alten Flurnamen wieder. Aus Antrag eines Kommt slonsrntl- gliebes wurde ber elnftbnnriqe Beschluß geiaht, die höchste Erhebung in ber RS he Der Rei der: e i- röber Straße unter Wüibigung des SreigniNes, baß bie Feldberei tigun^ in der Gemarkung Al> selb unter ber AmBsührua; des Bürgermeiste.« Dr. 03 6 I f i n g zur Durch ührun z gekommen Ift, k diesem zu Ehren mit dem Ramen .DölNng- berg" zu benen len. 2u> Anregung bes Büraer» meiftcr« Dr. Völsmg toar seinerzeit befchlols^i worben, an diesem höchsten Punkte ein« Stell« zur Errichtung eine« Ausslchtstempels auszu­scheiden.

KrciS Schotten.

Gedern. 21 F br. Durch Urteil bH Franksuiter Schössengericht« vvm 14. QTooemhcr v. Is, war, wie wir in Re. 291 nom 11 Dezember berichteten, ber Händler Wilhelm ßimpert von hier wegen RahiungsmittelsäNchiing zu zmcr " Wochen Gefängnis unb zehn Billionen TH-irf Gclbftrafe verurteilt worden Der Angclckmlbiat« I legte gegen dieses tirtetl Berufung bei tve f 5-annulier Strafkammer ein mit dem Erlöst,, daß er unter Auflrcbung be« angefochtenen Ur­teil« mangel« Beweife« freigefv rochen und die Kosten de« Verfahren« ber Staatskasse auf- erlegt wurden.

KreiS Büdingen.

* Büdingen, 21. Febr. Zu ber gestern berichteten Erklärung des Ge - meinderats gegen das GemeindsratSmll- glled. Iustizinfpckror Otto Walther be­merkt dl fer jetzt imBüdinger All gern. An- zeiger" folgendes:©ccenüber dem tinell. da« der Gemeinderat zu Büdingen In feiner Er­klärung vorn 19. Februar 1924 ImBüdinger Allgemeiner Anzeiger^ Rr. 22 in unzuläffiger und verletzender Wei> über mich gesprochen hat, beschränke ich mich heute auf die Mittei­lung, daß ich gegen diesen Spruch bie Hilf e deSGerlchteS und dcr V e r w a l i u n g ', behörde nachgesucht habe, um eine volle I Klärung und objektive Würdi gung der Angelegenheit herbelzusührcn und zu zei- ' gen, wer im vorliegenden Falle uneigennützig ' und im Interesse der Gemeinde gehandelt hat." Dem Ausgang di'seS Konflikts darf man mit Intercfse entgegensehen.

Hencn-SLasfau.

fpd. Frankfurt a. M. 22. Febr. Post- | zeirat Dr. Pa tzejck, der im besetzten Geblct wohnt«, aus ki.fem ober au-gewiesen war, er- 1 hielt dieser Tage eine Vorladung vor di« franzö'isch« GerichlSdehörde nach WieSba- Den, der er auch Folge leistete. Dr. Panelt wurde unmittelbar nach dem Termin von den Franzosen verhaftet und dem Wies« badener Gefängnis zugefühn. In bk gro­ßen Falschmünzerwerkstätten scheint jetzt etwas Licht zu kommen. Die Polizei ver» haftete am Freitag den 45jährigen Mak» !er Max Laux. Dieser wird beschuldigt, sich an der Verbreitung deS in le ater üUr

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