nr. zzb Drittes Blatt
Samstag, 22. November 1924
Giehener Anzeiger (General-Anzeiger für Vberhefle«)
2 Teller
MAGGI$SUPPEN
Frage für Me 6taa- und die Wirkung
r großen deutschen d fallt, Im Regime der
Leistungsfähigkeit ist letzten Wochen zum Alm so druckender ist
zeichnete.
Rach menschlichem Ermessen steht also der Rahmen, der jetzt um unsere Außenpolitik gespannt ist und in dem sie sich in den nächsten Monaten bewegen mutz. fest. 3n allernächster Zeit werden auch kleinere Differenzen zwischen den anderen daran nichts ändern, bis sich drüben zeigt, ob sie sich über die Reuvertellung der — wirllich im Ernst in dieser Höhe? — erwarteten Einnahme über die Verrechnung des ftanzösllch-belgischen Raubes aus dem Ruhrgebiet. Über die Sntschädi- gung allo Frankreichs für seinen gegen den Versailler Vertrag geführten F. ldz . g einr.cn können. Rinnnt man hinzu, doh auch Amerika in diese Auseinandersetzungen mit seinem Anspruch auf Vergütung seiner Besahungskosten, vor allem mit seinen Riesensorderungen an die Alliierten des Weltkrieges und mit seinen Ansprüchen an das deutsche Eigentum auch einbezogen ist, so liegen hier Keime zu Auseinandersehungen nicht nur finanzieller Art, die darüber hinaus auch den Dawes-Plan selbst berühren werden
und müssen.
Das kann noch mehr für den Streit um die Handelsverträge gelten, der jetzt in eine entscheidende Phase eintritt. Es ist zum Verzweifeln, daß man in Deutschland durch Schuld der letzten Regierungen und jetzt, weil man mitten im
biet die gebührende Aufmerksamkeit nicht aufbringt, dah man nicht einmal das nötige Rüst-
Besttmmungen des Versailler Vertrages, nicht nur die Arbeit der Zeppelin-Werft zum Stillstand gekommen ist, sondern auch die gesamten Werftanlagen, von den Riefenhallen und KonstruktivnSwerkstätten bis zu den Modellbauten, von völliger Vernichtung bedroht sind.
Z. R. III muhte als Reparationsleistung, in Erfüllung des Friedensvertrages, von Deutschland gebaut und an die Vereinigten Staaten abgeliefert werden. Wenn im Ausland, besonders jenseits de« Meeres, bei allen spontanen Kundgebungen nach der glücklichen Landung des Rie» senzepPelins in Amerika an diese Umstände fast
Anerkennung deutscher in allen Ländern in den Ausdruck gebracht worden, der Gedanke, dah.nach den
Todesgefahr. Mühen und Be chwer en abschneken zu lassen. Forschungsefpedi tonen ins 3nne c I Afrikas unternommen. Ficher, Pocken, Typhus I und auch Pest hatten neben der Schlas'rankheit I früher ungehindert gewütet, ehe die europäischen I Aerzte lamm, um die Schwarzen von den g:säh - lichen, an steck mden Krankheiten befreien zu Helsen.
Eine Kolonialmacht hat im prozentualen Verhältnis zu Umfang und Bevölkerung seiner Überseeischen Gebiete so große Aufwendungen und Anstrengungen auf hygienisch-sanitärem Gebiete I gemacht, um die Erh>l ung der Eingeborenen zu I sichern und den Gesundheitszustand der Reger I zu bessern, wie Deutschland.
Tas ist auch im Ausland vor und nach dem Kriege von ma6g .'barten Kolon ialfachleu en verschiedener Rationen anerkannt worden. 211$ rach dem Kriege die jahrelangen Lab ^ratoriumsc ersuche in Leverkusen eine praktische Ausprobung des neuentdeckten Hellmittxlls möglich u >d notwendig machten, ging Pros Kleine mit Ober- | stabsarzt a. D. Dr Fischer, welche jah elang 1 sein Mitarbeiter in Karne un und Oftafrila war, nebst der technischen Asfisentin Frl. Ockelmann vom Kochschen Institut in Berlin im September 1921 nach Afrika. Rach etwa zweijähriger mühevoller Arbeit in Rordost-Ryodesia und im belgif chen Kongo staat konnte die Expedition unübertroffene Heilerfolge mit „Bayer 205“ nachweisen, die vor der Welt Z-uaniS ab- legten von dem ungebrochenen Kulturwillen deutschen Forschergeistes. Zur Preisgabe der Erfolge seiner Männer, bk mit unermüdlicher Zähigkeit und furchtlrsem Zielbewußt'ein in he wischet Laboratorien und in den Urwäldern Afrikas errungen wurden, ist Deutschland drrh keine Versailler Vertrags Paragraphen rervslichtet.
Als Anfang des Iahves 1924 £nei ExpeditionS- berichte des Prof. Klei-e durch die Pre'fe ginnen, hat man im Ausland bestimmt damit gerechnet, daß das deutsche Volk innerlich stärkeres Inter - esse für die Auswertung diesxr Entdeckung zeigen würde, in bezug auf Forderung der Rü ckgabe deutschen Kolonialbesitzes. Die Bekämpfung der Schlafkrankheit mit dem deutschen Heilmittel systematisch in Angriff au nehmen und unter weitg h ndster Mi toi "fang deutcher Ae zte zu organisieren, ist nicht nur auS menschlichen Beweggründen geboten, sondern auch aus praktischen nüchternen Erwägungen not»
fintierten Instrumente, kann hier nicht eingegangen werden.
Uneingeschränkte
„I. R. HI" und „Bayer 205
Don Max Bruno Lehmann.
Möglichkeit einer großen deutschen Ausfuhr stebt und fällt, im Regime der Konservativen bre englische Industrie ganz anders ihren Einfluß geltend machen kann und wird, als unter einem Arbeiterkabinett. Und Amerika? Run, am 4. Rovember hat die Republikanische Partei mit gewaltiger Mehrheit gesiegt, sie, die ja gerade den Dawes-Plan und das aus ihm erwachsene Londoner Abkommen zum Gegenstand des Wahllampfes gemacht hat. Die Rechnung der Republikaner hat nicht getrogen und dem entsprach es, dah Amerika die 800-Millionen-An- leihe, wie in Aussicht gestellt, so aufnahm und
Die Bedeutung deutscher Wissenschaft und Technik ist durch die erfolgreiche Aimittasvhrt des neuesten Riefen lüft schiff es aller Welt zum Bewußtsein gebracht worden. Rastloser Fleiß und unverdrossene Ausdauer in der zielbewußten Fortführung der Lebensarbeit des Grafen Zeppelin, mit Unterstützung der Forschungsergebnisse auf äronautilchem Gebiete, haben Deutschland diesen friedlichen Sieg ermöglicht. Auf die tech- nisch-wissenfchaftlichen Einzelleistungen des Motorenbaues und der für Luftnavigation bn-
Oftafrito hatte 1914 runb 1600 Kilometer Schieneiweg Zentral- u D U',< mbarabah' zu am- men. Auch vier bestehen einmal Die obenerwähnten Schwierigfeiten. Dazu kommt die Unmöglichkeit, in UitDulbrcgionen Lasttiere für den Transport heranzuziehen, hauptsächlich wegen der Tsetsefliegen, nach deren Stichen die Tiere erkranken und sterben. Tie in Zentralafrika herrschende Schla f krau kheit wird von den Tsetseiliegen aus Menschen und Tiere in verheerendem llm a-fl? übertragen. Ganze Dörfer werie-r entvölkert und ganze Regerstämme sind zum Aus« fterben verurteilt, wenn die Bekämpfung der Schlafkrankheit nicht energisch und planmäßig in Angriff genommen wird.
In .Bayer 205" hat die deutsche Wissenschaft auf chem.sch-medizinischem Gebiet ein wirksames Mittel entdeckt, das von der Firma Bayer- ßcner tuten unter dem Ramen „Germanin" !>ergestellt p^pd Schon lange vor dem Kriege Xiben neben Prof. Koch bedeutende Vertreter der medizinischen Wissenschatt, ohne sich durch
Außenpolitische Umschau.
Von Tr. Otto Hoehsch. Professor an der Universität Berlin.
Prosellvr Hoetzsch war als Rachfolg-r Th. Schiemanns lange Iahre hindurch der außenpolitisch? Lei:artiller der Kreu.z- zeitung. dessen Aufsätze im In- und Ausland. namentlich auch in England, größte Beachtung fanden. Der Gele! re, te: im ausgelösten Reichstag dem linken Fst g 1 der Teut'chna.i'mal.'n angeh re, gilt auch bei fe.ncn politischen Gegnern als einer der besten Keiner der Weltpolitik und vor allem als eine Autorität in' allen Fragen des nahen und fernen Ostens. D. Red.
Zwischen Veröffentlichung des DaweS-Planes und seiner Annahme hat sich das dmttch? D.lk noch weniger uni die großen weltpolitischen Vorgänge geflimmert, als es das gewöhnlich tut, und der Wahlkampf ist erst recht keine CDeranla fung, nach außen zu blicken. Dah das endlich einmal anders werden möchte, daß unser Volk es fertig brächte über den inneren Kampf der P orte en die Außenpolitik zu stellen und forttoif -id die Vorgänge draußen in ih.-en Wirkungen au Deutschlands Stellung In der Welt und au Deutschlands Vedeu ung und Abllcht«t einzustellen. das ist ein Wunsch, der leider feiner Verwirklichung dadurch nicht näher genickt wird, daß I er immer und immer wieder ausgesprochen werden muh.
Doch nun: Für uns ist das wichtigste, wie die Regierungen Frank.eichs, E g'.aii .S und Am ri- kas zum Londoner Abkommen stehen. Verriet bleibt darin naturgemäß der gleiche und leine Außenpolitik hat seine Stellung gefestigt, die nur von der Innenpolitik her bedroht wird. Der gewaltige Sieg der Konservativen in | England, so kaum je dagewe'er in der Parteigeschichte, ändert an Englands Haltung zum Londoner Abkommen ab?r auch nichts In de Ausdruckswelle, in der Ruance und in der Mcth de wird manches anders, die Lin e dieses 2ll»k mw.e?S ist für ein konservatives Stob.nett so zwangs- I läufig g'goben, wie irgend etwas well sie aus dem Ab atzbedürfnis der englichen Industrie I herauswuchs.
Freilich ist damit gesagt, dah in der Durchführung des Abkommens, doS ja mit der
wendig. „,
Der unersetzliche, bedeutendste Wert tropischer Kolonien ist eine gesund", friedlichesc-hhaf^ ©in- geborenenb völkerung. Es genüit nicht, daß durch zivilisatorische Maßnahmen Menschenraub und Sllavenhandel abgeschafft wurden und daß die Kolon a'mächte die Buschkriege der Regerstämme untereinander zu verhindern tragen. Eine Ausbeutung bei Kolonien ohne Rücksichtnahme auf dos Wohl der Eingeborenen würde sich bitter rächen. Die Förderung der Gesundheitsverhältnisse bet schwarzen Raste, in erfter Linie der Kampf gegen die Schlafkrankheit und andere Tropenkrankheiten hat in der deutschen Koloni- sativnsarbeit feit den Tagen der Flaggenhifsung in Afrika an erster Stelle gestanden.
Der Reger ist in tropischen Gebieten nicht durch besteb ge Einwanderung europäischer De- völkerungsüberschüsse zu ersehen, weil in den Tropen der Weiße körperlichen Anstrengungen auf die Dauer ohne Schädigung seiner Gesundheit nicht gewachsen ist. Wohl wird und muh die Technik auf kolonial-wirtschaftlichem Gebiet danach streben, durch maschinelle Hilfsmittel menschliche Arbeitskräfte weitgehendst zu ersehen. Trotzdem bleibt die Förderung der Gesundheitsverhältnisse der Eingeboren e n be v ö l k e r u n g die Hauptaufgabe der Kolonialmächte.
Mit Hille von ßufMiffcn können heute Er- p^itwnen in wenigen Tagen in Gebiete gebracht werden wozu bisher viele Monate Zeit und Hunderte von Karawan ntrögnm gebraucht tour- ben. Dazu kamen unbeschre.blicher Aufwand an □Hübe und Anstrengung, um die Gefahren und Schwierigkeiten der Forschungsreisen zu über
zeug dafür hat. dah man ob ne einen neuen Zolltarif, ohne Klarheit in Sachen der Meistbegünstigung, ohne Ausgleich zwischen »-and wirtschaft und Industrie in Verhandlungen mu allen möglichen VertragSgegnem sich vesino^. Die alle zulammen den Wunsch haben. Deutschland jetzt in seiner Zwangslage so weit wie irgend möglich schon sestzulegen. Im Mittelpunkt dieser höchst wichtigen Verhandlungen, die nicht nur wirtschaftlicher Art, sondern politische Kampfe größten Stils sind, steht die 26prozentige Abgabe aus die deutsche Ausfuhr, Du England einführte und Frankreich nachgemacht hat
' Wie aber di: weltpolitische i Dinge alle einen großen Zusainmenhang, so sehr far uns ^aw^- Plan und Handelsvertrag un Bordergrand steht, p Iden, daS zeigten die Guildyall'Re^i der neuen englischen Minister am 11. Rovember. Hier Völkerbund und Genfer Protokoll, dort M o s s u l und Arabien. Dort vor all m die am Horizont heraufziehend.' Intem>mt,oa tn Ehina, zu der m->gl'cheiw ife die Inerffetten infolge des unaushör'.ichen PrätenderäenlainpfeS der chinesischen Revolulioänre ge'.wungen sinh das hängt zusammen, w rtt auseinander und Damit natuil ch auch auf Mitteleuropa und auf das für Mitteleuropa maßg be 'de Derl)ältins zwischen Frankreich und Dentschla n d.
Zu den Interessenten jener chne'-sl-en In e - vention gehören heute nicht nur ®ngl n>. Inpan, Rordamer la, sondern auch Rußland, das von China längst anerkannt ist, d.is die Ostchin fildx* Bahn in der Hand hat, daS dort fernöstlich.' Pol^ik treibt und hier mit England und Fr.inb- reich zielbewußt und zäh vvrtoäctszukommen sucht auf seinem Dege, tn und mit seiner ne um Staatsform die alte Stellung im StaatSweien doch wieder zu erreichen. Ginundzwac^ig Sta.iten haben Cowjetrußland anerkannt, auch Frankreich schickt seinen Dvtsch s er nach Moskau, und wenn d e englischen Minister in der Gulld- hall von Rußland nichts fugten, so heißt daS nicht, daß sie die Feindseligrtit im Wahlkampfe gegen Rußland fortsehen wollen, sondern auch sie uvr- Den auf ein dauerhaftes DertragSverhäl nis hin- arbeiten und die Qlnerfenmmg nicht rückgängig
micht erinnert wurde, ist dies gewiß als ein erfreuliches Zeichen der Wandlung des Geistes der Rationen gegenüber Deutschland zu begrüßen. Doppelt bcre<f)tigt ist deshalb der dringende Wunsch, daß sich die Welt auch dafür einseht, Dem deutschen Volk die Möglichkeit zu erhalten, die bisher erzielten Resultate ernster Fiiedens- arbeit, für die Z R. III der sichtbare Beweis ist, ferner auch wirtschaftlich auswerten zu können. Die gemäß dem Versailler Vertrag geforderte Zerstörung der Friedrichs Hafener Zeppelinbau- anlagen wäre nicht nur eine unsinnige Vernichtung grober Werte und eine schwere Schädigung der Wirtschaftsintrressen Deutschlands, sondern auch im höchstenGrade kulturwidrig. In der Auslandpresse ist nicht nur die Reugestaltung des Trans- vzeanverkehrs durch die Glanzleistung deS Z.R. III erörtert worden, sondern man hat auch sofort die weitreichende Bedeutung lenkbarer Luftschiffe mit großem Aktionsradius für die weitere Erschließung der großen Kolonialgebiete inDetracht gezogen.Wenn wir beispiels- weise von Afrika nur die deutschen Kolonien betrachten und den Flächenumfang der einzelnen Gebiete mit ihren reichen Naturschätzen Den gelingen Bevölkerungszahlen Der Regerstämme gegenüberstellen, muh auch der Laie erkennen, von welcher Wichtigkeit es ist, alle technischen Errungenschaften in Den Dienst tolonialei Zivilisation und Kulturförderung zu stellen. Der Anlage von weit ins Innere reichenden Eisenbahnlinien stehen vielfach unüberwindbare Schwierigkeiten entgegen. In den klimatisch für Europäersiedlungen nicht tn Frage kommenden Gebieten hätte man lange Strecken zu bauen durch Gegenden, die für große Plantagenanlagen oder für Eingebvrenenkulluren zu ExportzweMn nicht geeignet sind. Der ungeheure Geldaufwand für den Dau solcher Stt>^- Tcn, sowie die Unmöglichkeit, genügend brauchbare Arbeitskräfte zu finden, verhinderten bisher die schnellere Kolonisation wertvoller Länder.
Die wirtschaftliche Erschließung reicher Roh- ft off quellen für die heimische Industrie, Die Hebung der kolonialen Lcnrdwirtscha t anD Viehzucht durch Förderung Der friedlichen Bodenständigkeit Der Regervölker und Die wünschenswerte Sieige- rung Der Zahl weißer Kolonisten in Den gesünderen Binnen- und Hochländern der Kolonien, wurde durch Den Mangel an Berkehrs- undTransportmöglichkeiten durch vorgenannte Umstände erschwert oder ganz unmöglich gemacht. Auch Die Anlage von Verkehrs- stiahen für Automoblle war wegen Der Kltma- UnD Dodenveihältnifse bisher nur teilweise möglich und selten rentabel. Die Flußläuie tn den Tropen können bis aut wenige Ausnahmen für Schittahrt nur streckenweise, oft monatelang gar nicht, nutzbar gemacht werden. Als Illustration ' DiStc folgendes: In Südafrika kvmtte ein von 16 bis 20 Ochsen gezogener Frachtwagen vei einer Belastung von 30 bis 50 Ztr. täglich bestenfalls 35 Km. zurücklegen, meist nur 20 bis 2o Km. In Kamerun, dessen Flachenumfang der Große Deutschlands von 1914 entsprach, mit einer Regerbevölkerung von vielleicht 5 Millionen hatte man sich erst sehr spät zum Bau von Ellen- bahnen entschlossen. Die von Dualla ausgehende Rord- und Mittettandbahn umfaßte bis 1914 nur einige hundert Streckenkiloimtter. r famte Süden der Kolonie omt abc\ für aUat Transport von Tau schwären für den und Ruhlasten für die tm 3n(a^- ^nJ gl9,n Europäer auf Trägerkarawanen angew.e^t Eben- fo mußte jede Last Rohkautschuk, das Hauptaus ftchrprodutt. Palmenkerne Elfenbeinusw auf Rogerrücken zur Küste gebracht werden. Bei ge setzlich zulälligem Höchstgewicht von 25 Kg. P Äst charen bei 20 Km. 2k or mailet st ung ^-^ns porttage von Der Produktwnsstelle b^ zum Hafenplatz keine Seltenheit, «zast abn^ich lag- d^'Verhält nisse in Deutsch-O st a frika^^ Kolonie, ein Land doppelt so groß wie Deut'ch- land hatte ca. 8 Millionen farbige Bevollerung und war kolonialwirtschafllich der bedeutenste Teil ahSonif<6en
' /nrnfier als Bayern mit ca. 1 Juiuton 5^er) mfolgc verschiedener günstiger ^Imstande als Musterkolonie S^lt. ___
machen.
Schließlich. Die Krise der Diktatur. Die heute in verschiedener Form tm Süden Europas sich beobachten läßt, am stärksten in Spanien, aber auch in Italien, und selbst in der Türkei muß die starke Dersönllchkeit Mu- stapha Kemals mit einer wachsenden Opposition rechnen oder kämpfen. Anzeichen, ebenso, wie die schleichende Krise in Griechenland oder in I u g o s l a w i e n , die unllare Lage in B u I- g ar ten, und Auseinandersetzungen in Ungarn und Oesterreich, Dafür daß tm Süden und Südosten Europas zusammengenommen Gärung, Unruhe und Unsicherheit genug vorhanden ist, tret) der Dölkerbundssanterungen für Oesterreich und Ungarn und trotz einer Vormundschaft, Die Flankreich und England Dort üben wollen. Die Wege zeichnen sich wohl ab, auf denen Der Südvsten Europas einschließlich Itallen« zu Konsolidation und zu gemeinsam stärkerem Schwergewicht tn Der großen Politik kommen könnte. Abei- bis zu jenem Ziel ist eS noch wett, und tote die Wege tm einzelnen laufen, Da« hängt auch recht sehr davon ab, wie daS eng- lisch-ftanzösifche Verhältnis. Da« französisch- deutsche und daS englisch-deutsche Verhältnis sich gestalten: tm Fortgang Der Handelsvertragsverhandlungen, tm Fortgang von Räumung und Durchführung deS Londoner Abkommens, In Den heraufziehenden ErrdauSeinanVersetzungen um die Räumung der Kölner Zorre. Unb Dtefe letztere wird, kann eine kritische T rendeziehungen in Europa -
des Dawes-PlaneS in Europa überhaupt
Prof. Hu x leh Der Universität Orford charakterisieren, die anfangs 1924 In der englischen Presse zu lesen waren
Dir deutsche Entdeckung .Bayer 205" zur Heilung der Sch'a ttraalh.it ift c.n bxhstwichtige- Schritt noiwärts, Die Trvvenländer betoob-bir zu machen. Diese Deut che Entdeckung ist für al e Rationen mit tropischen Ztoloniei: von solche Wichtigteit, daß sie auf einen Schlag ins Helle Licht rückt, wie verbrecherisch dumm es ift, eine große wftsenschastlich^ Ratton wie Deutichland tn eine solche Rotlage zu bringen, die es ihr immer ichwerer macht, ihre wissenschaftlichen Forschungen fort- zusehen. Diese Entdeckung wird w.chr'checill ch finanziell weit wertvoller sein als die ganze Summe der ursprünglich geforderten Kriegsentfchädigung."
,3. R. IIP und .Bayer 205" find Kultur- werte aus deutschem Geist geboren, durch deutsche Arbeit und Dehar-lichkeit zu unanfechtbaren (Sifolgen gestaltet. Deutschland bat berechtig e Ansprüche auf Gegenleistung Wir b suchen R e u 1 a n d in Ueber ee Die Rückgabe der deutschen Kolonien ist eint LebenS- und Sch.ck alsf .age für daS ganze deutsche Volk. Es ist notwmdg. daß wir selbst zu dieser Erkenntnis kommen, da n.t auch das Ausland eS einsieht und begreift.
werden!
«kchNche Nachrichten.
Gvangellsche ®emetaben.
Gießen. Sonntag, 23. Rovember. Totensonntag. Stadttirche. 91/,: Pft. Becker. 11: Kinderkirche für Die Markusgemeinde Pfr. Becker. 5: Pfr. Mahr. IohanneSkirche. 9' ,: Zugl. MllitärgotteSdtenst. Pfr. Ausfeld. 11: Kinderkirche für die ZohanneSgem. Pfr. AuSfeld. 5: Pft. Dechtolsheimer. Kapelle de« Alten Friedhof«. 2: Pfarrassistent S^.ltheiS. - Kirchberg. 10; 11: Heilg. Abendmahl 77r die Zugd. von Daubringen. I1',: Lollar. - Watzenborn- Garbenteich. Wahenborn-Steinberg. 1: lFriedhof, Kirchenchor.) 7'/,: Totenfestorawttum: „Tod wo ist dein Stachel? Garbenteich. 10: Schülerchor. (Koll. f Kriegsstiftung und Gräberfürforge). - Wieseck. 10: Pfarrassistent Schultheis, Gießen. (Frauenchor). Opfer für dic Krieg-stiftung. DienStag, 25. Rovbr. 8: Frauenabend.
Katholische Gemeindeti.
Dießen. Samstag. 22. Rovbr. 4", u. 7 Beichte, Sonntag. 23. Rovember. 24. und letzter Sonntag n. Pstngsten. Gedenlleier de« 10 jährig. Bestehens des ElifabethenvereinS. 61/, Deichte, 7 Messe f. d. verstorb. Mftglieder. Generalkommunion, 8 Kom., 9 Hochamt m. Pr.. 11 Messe m. Pr.. 2 Andacht, 3 ElisabethenvereinSfeier im VereinShcu e. Redner Herr Karita«direktor Sttempel auS Mainz, wozu die ganze Gemeinde eingeladen ist.
Sie verschleudern )hr Geld
nuhloS.wenn Skestch statt des selt124Inbren bewährten Kaffce-Lurroaates von We rner $8reuet In den bekannten blauen Wateten andere minderwertige Zufätze oft nodi in täufdienb ähnlicher Pervacknng in die Hand drücken lassen Ächten Sie daher nentui darauf, daß daS oerabfolflte Paket die Sluffdrlft „Werner Breuer" tränt, denn nur dann haben Die die Gewißheit. daßLie Ihren teuern Kaffee, Pfalz-, Kornkaffe ob fonitiaen Kaffee- Ersatz nicht verderben und viel Geld foaren. 1 Erhältlich in den Kolonialwarenae chttten. 9014D
mit „Daher 205“ tn Afrika erzielten AciTcrfoIac unb die technisch - wissenlchasttiche Höchstleistung des Z R. Ill auf dem Gebiete der Lufttchifft»hrt berechtigen zu Zukunftshollnungen, an Denen nicht nur Deutschlcmb als Ration interessiert ist. Ieder rechtlich denkende Mensch muß dafür eintreten, dah die Fottsetzung der Arbeit der Zeppelinwerft in Fri^richSHafen dem D»utf<bCTi Volke aesichert wird. In welchen Za- ^y.v.. —.. • - ■ ., .....
to^Sanq die Zttdeckung des Hellmittels Wahllampf tst. für Dies unendltch wtchttge Ge-
G^arün" mit Dem Repa rat i on s p r o - noWrtvrervbt Aufmerkfamkett nicht auf-
b I c m zu bringen ist, sollen die Worte des
Wer schnell eine gute Suppe kochen will
nimmt Maggi'- SÄlffÄ
mit lomaten, Erbg. İk° Kumforb, Pilz. R-i- u,w. K-nnz.ich°n i D-r N-m-Maggi unb bi- gelb-rote Packung.


