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Steinberg, den 21. Oktober 1924.

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tzS den Bemühungen der Deutschen Dolkspartei [imgen, chre Einträge in einem ytlcinrentncr- ____,_^.digungsgesetz zum groben Teil durchzusetzen. Dieses Gesetz werde aber schon lange nicht mehr den Erfordernissen gerecht. Es sei nun auch vom Reichs arbeitsministerium eirre andere Regelung in Aussicht genommen, aber bis jetzt handele es sich mir um einen Entwurf. Die Deutsch: Dolkspartei

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y. NechuungSablaae und tfntlnUiinn. be3 '"Rechners, 3. Wadi der 9tcd)nunn3Prnfer, 4, Bor'tandöwahl, 5. Daö KretSsest 192a, 6. Verschiedenes.

Um zahlreichen Besuch bittet

8201 v der Vorstand.

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Die Beerdigung findet Donnerstag, den 23. Oktober, nachmittags 4 Uhr, statt. 8218V

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Danksagung.

Für die herzliche Teilnahme beim Hin­scheiden ihrer teueren Mutter und Groß­mutter sagen innigsten Dank

Julius Schulhof und Familie

Hedwig Klein geb. Schulhof und Kinder Alfred Schulhof und Familie.

Gießen, Frankfurt a. M., 23. Oktober 1924.

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stech: auf dem Standpunkt: nicht Armen Nirs orge, nicht Almosen, sondern Entschädigung für die jRtlemrentner. Diesen Grundsatz werde die Dolks- partei auch in der Aufwertungsfrage durchzu- örüden versuchen. Die Frage der gewehten Aus­wertung von Hypotheken und Anleihen sei erst durch die Deutsche Dolkspartei in Fluh gebracht worden, und zwar durch die Anträge des volks- parteili'chen Abg. Düringer, der im Einklang mit der Partei schon vor der Inflationszeit em Hypothekensperrgcfeh gefordert habe. Dieses Ge­setz sei damals aber von allen anderen Parteien des Reichstages gegen die volksparteilichen Stim­men abgelechnt worden: chatte man es seinerzeit nach den Vorschlägen der Dolkspartei geschaffen, dann wären die Folgen der Inflationszeit für die Kleinrentner sicher nicht so vernichtend geworden. Mit größter Schärfe nahm die Rednerin gegen die Bestimmungen der Dritten Eteuernotverord- nung Stellung, die sie als brutal, unmenscAich und gegen Recht und Gesetz verstoßend bezeichnete. Die Dortragcnde verlangt eine gerechte, ausreichende Aufwertung, die Ibprvzentige Grenze sei glatt ab­zulehnen, denn sie sei ganz unerträglich. Die Deutsche Dolkspartei verlange: gerechte Auswer­tung der Hypotheken entsprechend den Grundsätzen des Reichsgerichts, rückwirkende Kraft und ferner gerechtereBeweNung der öffentlichen Anleihen. Die ersten, die bei der Aufwertung und der Wieder­aufnahme eines Zinsendienstes berücksichtigt wer­den mühten, seien die Kleinrentner. Diese Grund­sätze dur<^usühren, werde die Deutsche Dolks­partei immer bestrebt sein. Mit der ernsten Er­mahnung. trotz aller Schwierigkeiten der Zeit fest zusammen stehen und mit vereinten Kräften am Wiederaufbau unseres Daterlandes zu arbeiten, schloss die Rednerin ihren fesselnden Dortrag, der mit sehr starkem Beifall belohnt wurde.

3n der Aussprache brachten sozialdemo- kiattsche und ein kommunistischer Redner ihre An­sicht vor, währeird ein weiterer Diskussionsredner besonders die rege Wirksamkeit der Deutschen Dolkspartei in der Aufwertungsfrage lobte und die ungünstigen Desoldu.rgsverhältnifse der unte­ren Beamten bedauerte. Olach dem wirkungsvollen Schlußwort der Referentin, das wieder stürmischen Beifall auslöste, fand die Versammlung gegen lli 2 Uhr ihr Ende.__

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Für die uns beim Heimgang unserer lieben Entschlafenen erwiesene Teilnahme sagen wir allen Bekannten und Freunden unseren herzlichsten Dank.

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demokratie, diese Grundlage unseres Beamten- tu ms zu erschüttern. Auch die Sicherung der wohl­erworbenen Rschte der Beam.enschasi kaffe sich di« Deutsche Dolkspartei stets angelegen sein. Wenn in diesem Zusammenhänge der Beamten- abbau erwähnt werde so sei darauf hinzuweisen, dasi nach der Revolution eine grobe Zahl von ungeeigneten, nicht fachlich vvr- ge b i (beten Leu en, die allerdings das so- zialdemokratische Parteimitgliedsbuch hatten, in das Beamtentum bineinkam und infolgedessen eine gewaltige Aufblähung des BeamtenkörperS in dem verkleinerten Deutschland cintrat. Z. B. wa­ren 1918 im Reichsarbeitsminist erium rund 400 Beamte, 1922 dagegen aber 10 403 Beamte und 13 000 Angestellte. Die Deutsche Dolkspartei habe verlangt, das; erst alle Angestellten zu entlassen seien, ehr auch nur ein festangestellter Beamter abgebaut werde, ebenso habe sich die Deutsche Dolkspartei mit der Beamtenabbauverordnung als solche nicht einverstanden erklärt und bean­tragt, diese Verordnung aufzuheben. Dor dem Deamtenabbau solle man erst mal einen De- hordenabbau vornehmen. In der Beamtenbesol­dungsfrage stehe die Deutsche Dolkspartei auf dem Standpunkt, dah die heutige Regelung un­zulänglich ist, bertn einem heute wesentlich er» hohlen Preisniveau gegenüber 1914 stehe ein zur Friedenszeit verringertes Gehalt gegenüber. Die Deutsch? Dolkspartei verlange eine ausrei­chend? Besoldung der Beamtenschaft und in die­sem Rahmen an Stelle des ganz ungerecht wirken- den Ortsllafsenshstems ein veredeltes Wohnungs- gelb. 3n bei- Frage des Deamtenrechts hat die Dolkspartei den Weg nicht mitgemacht, den die Demokraten und Sozialdemokraten beschritten und der zu einem Deamtenrätegesetz mit revolutionä­rem Einschlag geführt hätte: selbst die preussische Regierung mit Einschluß der sozialistischen Mini­ster habe sich gegen diese Regelung ausge­sprochen. Auch zur Frage der Versorgung der Altpensionäre habe die Deutsche , Volkspartei einen sehr wichtigen Antrag im Reichstage ein­gebracht, durch den den berechtigten Wünschen Erfüllung verschafft werden sollte. Der Antrag sei aber von allen anderen Parteien abgelehnt worden. Die Deutsche Volkspartei habe also bis­her schon alles getan und werde auch fernerhin alles tun, um den berechtigten Forderungen der Beamtenschaft zu entsprechen.

An die Spitze des zweiten Teiles ihres Vor­trages stellt« die Rednerin den Grundsatz: Die Kleinrentner haben ein Recht auf Entschädigung für das, was sie ohne ihr Verschulden verloren haben. Die Rot der Kleinrentner schreie zum Ham­mel. Gegen starke Widerstände von links her set

T. 111846.

Samstan, den 25. X., abend) SV- Uhr. im Post­keller:

©eueral- oerWnng. T.-Ordn.i 1. Be- rlditerbatiuna.

P war wegen eines ähnlichen Deliktes schon vorbestraft. Die Frau, die sich an P. gewandt und diesem auch das Mädchen sugefüM hatte, wurde zu 6Monaten Gefängnis ixr- urteill Das Mädchen, das zur Zeit der Tal noch nicht 18 Jahre alt war, wird vor dem Jugendgericht abgeurteilt werden

Der Sattler Ernst Reinhardt. alSStraf­gefangener aus dem Zuchthaus vorgeführt, hatte in schriftlichen Eingaben gegen Darmstädter Richter, die ihn vor längerer Zeit verurteilt hatten, Beschuldigungen gröblichster Art «.heben, die den Stempel der Unwahrh:tt ohne weiteres an der Stirn trugen. Der- vielfach vorbestrafte Angeklagte wurde deshalb wegen wissentlich falscher Anschuldigung zu 9 Monaten Ge­fängnis und 5 Jahren Ehrverlust verurteilt.

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Gieden, 20. Ott Der Kutscher Richard E r o m m von Weilburg stand ihr September d 2». m Ober-Morlen in Arbeit. Da er glaubt», tm Arbeitslohn benachteiligt worden zu sein, meg er bei seiner Dienstherrschaft ein und enttvendete ein Fahrrad. Dabei trug er einen Revolver bei sich. Strafe: Sechs Monate Gefängnis unter Anrechnung von 4 Wochen Untersuchungs­haft. Strafmildernd wurde ei»? gewisse Rot­lage des Angeklagten berücksichtigt, straferschwe­rend eine Vorstrafe wegen Diebstahls.

Ein trauriges Sittenbild entrollte die CBci*- Handlung gegen die Brüder Gottfried und Georg Scheibet aus Ober-Morlen. Die Oefsentlichkell war bis zur Verkündung des Urteils ausge­schlossen AuS der öffentlich verkündeten Urteils­begründung ging hervor, dasi der 20jährige Gottfried Sch. mehrere Wochen hindurch und der 24jährige Georg Sch. zweimal mit ihrer erst 12jährigen Schwester sträslichen Derk.h. gepflogen hatten. GottfriÄ) Sch. war ferner eines Rot­zuchtversuchs. begangen an einen anderen Mäd­chen, überführt. Beide Angeklagten sind vor­bestraft. Gottfried Sch. erfreut sich eines besonders schl«hten Ruis. Trotzdem sah das Gericht bei beiden Angeklagten nochmals von einer Zucht­hausstrafe ab. Es wurde verhängt gegen Gottfried Sch eine Gefängnisstrafe von einem Zahr und 9 Monaten, gegen Georg Sch eine solche von 1 Jahr und 3 Monaten.

Wegen Lohnabtreibung zu l I a h r und 9 Monaten Zuchthaus und 5 Fahren Ehr­verlust verurteilt wurde der Mechaniler Ludwig

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Darmstadt, 21. Oft. (Gig Bericht.) Aus iMu melden die Darmstädter Blätter, dast die ttellung des ehemalgen Darmstädter 3n- tTtbontai und nunmehrigen SchauspieldireftorS krS Kölner Stadttheaters Gustav Hartung ,, schüttert sei und man mit seinem Rück- Ir itt rechnen könne.

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ftjb. Frankfurt a. W, 21. Oft. JmViertel- jtix FÜniSeptember wurden in Frankfurt 1 2 4 Neubauten errichtet, darunter befanden Ach 19 reine Wohngebäude, unter diesen wieder Einfamilienhäuser. Die Zahl der entstandenen Wohnungen belief sich auf 9Z. Insgesamt ergibt jh ein Reinzugang von 68 Wohnungen

I Kleinrentners

und Beamtenfragen

LDcten das Thema einer sehr stark besuchten sfentlichen Versammlung am Montagabend in ct Turnhalle, zu der die Deutsche Dolks- rartei eingeladen hatte. Aus berufenem stunde wurde dort die volksparteiliche Politll u diesen beiden wichtigsten Fragen unserer Zeit .rgetegt. Reichstagsabg. Morath, der über ^samtenfragen sprechen sollte, war angesichts der s spannten politischen Lage telegiaphisch nach ' er (in zurückbrrufen worden, seine Aufgabe U^rnahm die für die Kleinrentnerfragen vorge- i.)me Referentin Frau Direktorin Dr. Matz -ntt. Zn etwa anderthalbstündiger, glänzender ?iede behandelte die Vortragende mit tiefer Satz- (cnntnU und schneidiger Schlagfertigkeit gegen- Axr verschiedenen Zwischenrufern, aber auch mit r(»erzeugend warmem Mitempstnde.i der Rot der Kleinrentner und der Beamtenschaft den ganzen qrc6en Fragenkomplex.

Zunächst ging die Rednerin auf die De- amten f ragen ein Hier zeigte sie mit guter Begründung, datz die Politik der Deutschen Volks- Partei gegenüber der Beamtenschaft immer von oiötztem Verständnis und toeitg he.-.dstem Wohl- ^(fen geleitet war. Die Deutsche Volkspartei f stets das Berufsbsamtentum als solches gehalten und alle Bestrebungen unterstützt, darauf abzielen, das Berufs beamten tum zu er halten gegenüber den Absichten der Sozial-

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