Ausgabe 
22.2.1924
 
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ert. Sabel

Jtn Aurwris.

Ur. 45 Swetter Blatt

tx. turn. J Giftet

irtihel (nur b Ben find.

Sriiublidin luhliiti*. II''" l UiTiiriiltn i.

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Wer nunmi r lindem l4inH flinblN ,)abr, dl# nin »! ewhiS

chm.ZUhr f)Qfts^Qu|e« ist ein«

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frnaudb. 86xxng5tre.|c Heranzieh mg der <3i igebo- trxi zu der Ufrwtcn Oik-.^yib ibauarbeit. zur Äuutldnidg'toinruin 1 u. tgl Ganze Dörfer

vl n t> e n t d 6 [ t e 11 und be 8 I m I

fltbt Tkiutcr» 8u. iah t>M- d . bortigr-n QMgkr, Die $tt>.ir elfen dies.' Mi'ao rtsch,,» b r Ucrtoal-

Gieftener Stafcttbeater.

August etrlibtcrg: Bausch.

StrindbergS Kamps gegen den Fern! .lSrnu- 6*rf! auf der B lhnc oft peinlich. toell y mit imgcrcd)!<n Was, en gcfubrt w.rd 3m .Rausch" trhrD btc*Bcialt t'* gemil>ert durst die bedeut - famen c bild- n Cl.üni d e de Di hier <rthd it, denen er aut) das .Wei0 ob xe 3 j>Ict u :1c - fcnt-ft und damit uns die e dämonuche 3 zarte mcnldlidi näher >u brin 11 sucht

(Jtn 5<f riftfk l t t» r ä H im Auzmbllk cd ei gro'cn T'cit.r rs liet f In* Freundin Ceinte und ihre, heiter Kind u;t> t>? fällt dem dämo­nischen 3-avtvr der Hen i ; . s.i leS 'THalerfrcun- deS 3>clfbe .Der S e.eLkra.iz i t toertloS. axnn man ihn n.it

kann, alle- it to*rtlr>v tr..11 man nicht ein Weid

flöht füi einen Lorbeerkranz au» den Händen der txrfubxxnfd ex Grisc t e W?ib und Kia> von sich An Er l,e der untern vH irr en. naiv-gütigen, «bt fraulichen (Vxnnr lc)t er. d r Trunkene, das eaffini«' c _llnglüd»j>.i ?, taS den THanncÄmut tredt ui > ^lut t ttert . a!» G lterbild in den Tempel Siielk.it De beraubte ,^rcunb. bet bin* Gelch den ahnend verhindern wollte, ft reicht vor dem f. it accompl die Segel Da» Paar will fort von der fitättc bei S^rndensaN». eS steht voll Hast die Bande, di' den Mann fesseln da» Kind einer anderen. daS zwischen ihnen fleht und ihre Lied: töten wird, wenn bi: Fesseln nicht ab- geftreift werden Maurice geht, um mit der Der- jassenen Ocllebten Schiust zu machen und von dem Kinde Aoschted zu nehmen Am Abend will er mit Henriette hinau» in die Welt Eine Viertelstunde nach seinem Besuch bei dem Kinde

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Wie es im belgischen Kongo aussieht.

Der .Bersa Iller Friedensvertrog" hat be- ßnnntllst nJ Deutschen jede kvlonrsatorisch«- bigkeit bgesprochen und dafür gebrjt. dast un­sere Kolonien eine Lcbensnotwen- btgfett für un< in andere Hände über- cnttocrie! wurden. Unter diesen Umftänben Ift es tesrnters reizvoll, die cbcschiTlichk.lt anderer floloni tato risch tätiger Staaten aus'uheUen u-V> «amentllch solcher, die in Gebirten arxl en. die auch tn der deutschen Kol ntalg schich e brtannt find Wir denken z B an das Kon^ gebiet und an bic An. wie dort belgischcrselts tn einer jeder Zivilisation ml Geliche schlagenden Weise gewirtschaftet w rd Otn anteree Ausdruck ist nicht möglich wenn man den Berichten folgt, die der fr.-b.-re belg lch- Mi i re- W a u t < r t In Der bekannten belg schon Zeitung ,Qe P.uple" bringt. Berichten. von lenen uni hier be'onders einer Interdhett, der sich mit dem Gesund- cheitszustand der Eingeborenen le- schastigi Schon die lleberichrift .31 faul gu un «mmense Sri de pitiS fdÖDe" beagt viel .Ein ang cheuoer Schrei nach Mitleid mit dem Schicksal der (Mngetxrencn mühte sich e.h*b.m. . .

Wauters stellt fest, bah brr G.-sundh?ltstzu- stand t<r Eingeboren en^eoökerung denkbar schlecht tfl 3m unteren und mittler«' Kongo nimmt die BevLlkeruna stündig ab Familien mit mehreren Kinlern sind äuhert selten. Zurückz 1- füben ist diese Abai'.hrne nach WauterS auf die Sünden der d.-lg shen Berwaltung Alkoholrnist-

Dung Äön $ Leopolds nlsti zu aerieldlve' toa- jen. doch im Hetzen her An'icht sind. tah auch seht noch lea Wellen von der Berwaltung völli e Frehit In der B Handlung ter Gi.a-oaoren«n «ewuhrt werden solle Es i t sa sch>n. wen., j--der aMtk so einen klein.m König Leopold spielen sann. Das) In Mefer Hinsicht vieles faul, nid»* alles so ist, wie es tm 3nt refle b.*r Zivili­st'kn twdangt werken muh, geb' aal einerBe­reifung Wautcrs hervor, die bei 14t. t»h ein« Besserung der unmcnich'ichen Zustände lolantie «eicht möglich ist, als es nicht ter Berwal im, ge­lingt. i«:x Arb.ltgebern 3d hing vor den E n- eck'txncn beizubr.ngen Ei, - B s'rruni der Le- bensverchältnisse hat die blsh-.'-ige Berwaltun; den Ci q bot\nen nicht verschaffen ki rnen Die Ernähru g ist un'.uaeichenV Bcrbecrenbe Seuchen, wi B l>ett räumen entsef lich unter dm nid)' wi'vrstands- säh g.n St geboren:n auf. c h e bah s der Der- valtung gelingt, diese Sruchen tri f im zu be- tämp en. WxS nüren solche hn 'sivichm Eindch- hingen wie kas ®lng-:bcrcnenb fp tal tn Leopold- Ville un> die au epserungsvvlle Dätigk-U seines Leiters, bk Wautcrs ei xgehrnd b.*schrelat, wenn sie vereinzelt, wenn weite Gebiete, in denen die Seuchen wüten, ohne Hilse bleiben? Waulers stellt fest, das! In allen Zweigen der Denvaltung etwa die Hälfte tc8 notwendigen Personals sehlt Er be eichnei es alS ein des -nbeves Glück, tat) wenigstens auf Medizin.schem Gebiet die 31al'.«ncr fend de sprin^m . . .

Die Feststellungen des früheren belgischen Ministers, wonach schwer g-g-m d e Singebore en acfan'.'igt wird, wo ach auch jetzt noch n cht eine Bef « ung ihrer LebenSbed.ngungen erzielt wer­den konnte, da es an dem notw.ndig-a Personal fehlt, sind uns nicht u 'Mannt Dkü sten st nicht au denen bck nnt g.'tixfen s in, die über daS Schicksal der d.utschen Ät-lonien zu bestimmen 1 l> jaht. und sie muh

bei h. werten köi n n wir ang fichts j. ner Xat- kachen eine andere Frage nicht u kedaf.cn, näm-

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am Platze.

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zrenag. 2?. Fedniar 1924

Ans Stadt und Land.

G i eben, den 22 Februar 1924 2diü6i die kfilrn dinhrr vrm 'ilo.irl#» brrg, rettet den ((kbrritcr 2ee!

Wir die Ja geilet hingen m.B», hat die Siekiu! q5lo.nmitsi.".a b 14.I0 kn. dcn groben Dee del Geber a.s Ku m) an zu egen 3bn er:Ut allo haMelb. Schick al wir bte hcro- U4 Dloo'rr Deich w ni e.< nrch. gv.i igt. noch in legier Stund, daDorhaben der mast^eaenden S.eNen cb.uuKnbcn

Mi! b.*m G.d?-e wurde eines der lehten Jlatur^cntmäl.r ve»schwind 1 d i e einzig« F i s chre i he r k 0 l 0 n i e. die d.r Bogels- berg aufzuw.tfen Hit Man hatte vor einiger Z it schon cinnai dir Befü.htu'.a d,h dir zu'ei lenter. jtdtcrp<Mre. dir un olzi in Bervor» ge.iai an hcn Mookr Eriche > nisteten, nach deren D.ockenlcgunz au a wandert tt*ären. denn trrn des (brigftc' Ba h'u »rn ( der mc r.gen Bogrlfr.unde. die von der Crt lenz der bei.Vnt Ttn rhorste im Obrnnarb tpu'jten blieben die 3riber verfchmund n Da fanb.-n auf einer 8r- furlton durch dm B q lsderg im Sommer 1921 der hessi'che Zoologe Weiner Sunkcl-Mar- imirg. dir Bog Iskergornichologen Aeinrich La g - Scho.icn und Karl Audolf Fischer- Laubach tieiverstcckt in den Forsten an bei Hil» lerebach ein Acihcrpaar wieder, von dem Ite annahmen, dast es eines, und zwar daS letzte, von den Mooser Deichen ki Die'« i Seiber paar flretlt an den Bächrn unh Deichrn des hoben Bogeis- berg# herum und hat seinrn Lieblingsplatz am Gederner See Denn hort fanden el die drei Ge­nannten am 3 Oktober 1922 fischend wieder. DaS W.ivchrn stand, au! Filchr lau.r d unter den Öden, toäbr nd das Männchen auf einer Fichten- hone Wache hielt Am glcich?n Tage ivurben am See austerdem ei 1 Paar Hau'.»en aucher. «in Dlähhuhn. drei Wafs.rlrü mer u ad Der Inder so foltene Eisvogel beobachtet Auf den Orten hielt sich ein gaoher Flug 3rlcn)dHg? aul. Ferner wat das ganze Sreial übedli von Mägen taufendes Aingdtaub.n. die hier sich zur Zugzeil versam­melten. Wenn nun der Geherner See taocken- gclcgt wir), ast drr Bogelsberg um c. 1 Der Dogclwelt ärmer, u ad vor allen Dingen, bi« Tagt des letzten und einzigen Aeiherhortter wer­den gezählt sein. Obwohl der Aeiher. wo er hn groben Flügcn auftauchi. der Filcherci schädlich ist *unb die Fisch.reiberechtigten ihn deLhalo furchtbar verfolgen, ist es die P,licht aller QIatur- freunde, wenigstens die letzten ihres Stammes Im Bogelsb.rg vor der Bernich'.un z zu schützen. Der b?ta inte deutsch? Zoologe Proi. Dr K 0 nrad Guenther, der Beriasser des ausgeieichneten Kormo^bandes .Der Aatudchua' schreibt ganz rich ig in sein em Buche: .Eine dinfchränkung des Fifchrcih rbestandeS ist wegen drr bedeu e iden Schädlichkeat des Bogels berechtigt, aber ein­zeln e Paare sollen jeher Gegend be­lassen werden, der sie tote wenig anders Tiere zum Schmucke geretchen. Wer hat heut­zutage schon einen Aeiher gesehen? Für mich war es ein Erlebnis, als ich einmal aus einen Dampferfahrt von Schaffhausen nach Stein zwei der majestätischen Bdgel mit schön gebogenem HalS über den Bäumen deS älrwaldeS heilen sah." Wenn ber grobe Aatudreund Freiherr v. Gratls- heim eine Reiherkolonie von 20J S ück bei Ieinem Sdilosse Moodtrin a. b Sagst schont tdae Kolonie ist In der Ornithologie wohlbekannt unter dem Aameii .Die letzten Aeiher von Moorslein"I, dann dürfen die Bogelfreunde des DogelsbergS nicht säumig sein, w.mn es gilt, die .letzten Aeiher vom Bogel^brrg" zu sck»ützenf 3m Bogelaberg denkt keiner an Die Bersolgung drS Aeihera. im Gegen­teil. jeher zweite vom Landvoll ist ein echter .Buhlshannes'. der sich an dem Anblick des .WaldstorcheS" (Brrwechfelung im Dolksmundmst drm schwarzen S.orchj freut, und trotzdem scheint

Ein dcutschrü Mittel gegen Zucker- krankheit.

Prof. S i n g e r Hai tn der Wiener Ge'ellschaft dcr Äerzte über eine neue Methode der Behand­lung Zuckcrhanser g-rsvrvchea. 3m Berlaufe t>>n Berauchen fand er, dast nach M lchlnjektionm bVt AuSIcheidung von Zucker zurückgeht unh btt Patienten vi l mehr Kohlehydrat« ahne Schaden vertragen ober wi« man dies Willenschafilich nennt - «hr? erhöhte .Toleaan»" für Kahle- Hydrat? auia,.ifen Damit schei at <>ach die Zucker- kran'h it (Daab.teS) tyraxu i ch durch die ,»ge­nannt _ Aeizkörpertherapte o?« Protein- körperthciapie günstia b.xliflu!;bai, axaS um so bcmerkenslreitrr ist. al$ Diake'es m ist eine Folge von Störungen bei .inneaen S k etion". v>r allem der Bauchsprich l)räsc ist. Milch!njektlv-E>a. be- ziehungsa^ise 3n;«stionen ge ijneter Medika­mente, welche die chemische Industrie aus den Markt gebracht Hai, werden in brr letzten Zeit bei 8itkut«n Kiansh.iten mit günstige n Erfolge vrr'aendet. Professor Singer hat nvcht nur Im Di rverfuch durch Injektion von bekannten ,art- frvmten*Oraeifj'* sich von bei günstigen Beet fluslung der Zuckcrkrankhdt üb.r>ejge 1 können, sond rn auch bei hänfen Menschen Besserung beobachtll. DaS Präpar r, das Professor Singer ixrnenbete, ist cm In Zer-.tetiei'en wo l'ekanntes b l tgeS deut ch«) ör>~ufl'lJ, daS .öafeofan** b r Lhemilchen Fabrik von Heyden ö) ist daS Terbicnft Professor Singers, darauf hiagewiesen xu haben, tast auch die deutsche Wissen­schaft gegen die Zuckerkrankh'ni perüftet ist Man nennt die Behandlung mit Talcoscm bh .unspezilllchr". a^br-mb dir 3nsulmthrrapie als .spezifische" zu bezeichnen ist.

Gletzener Anzeiger fGeneral-Anzeiger für Gderhesfen)

lich die toi« ist es mbgltch. bab einer Aation bie. wie die Tatsachen origen, völlig au < itande ist. tn ihrem eigenen Kolonialbesitz mer'.f*«.itoüringe Zustande zu schaffen weit« Oebute unseres einst so blab n_>.-n ostaircka» rifche-a Schutzgebietes zur Man aKrertoahung übetgeber woiden sind? Wie wollen die all 1 ei­tel und assoziierten Mächte des Beda.ller .Fa re­de 'Sver:rages" tiefes mit dem Prinzip der fitt- Udxn und kulturellen Hebung brr Eingeborenen vereinigen das sie doch dc.r Welt als de Ugfle 2ufg.be her Zivilisation verkünd.t haben?

Hundme von deutschen Arrzten. die Ung>

Haires auf dem Gebiet« der Bekämpstang tropi- 14-er Äianüv.ten un? Seuchen gelea l.-t haben. Tausend, tüchtigste: drutlch.r Äolumalbcamter. Zeh i:au!e ade d.urtcher Ku.turpi n e e werden zur U n I ä I i gl e 11 in der z u eng geto >r- Denen deutschen Heimat peruriedt w-h end trau'« 1 Mi.ii.n.n von Eing-b?.r .e a ib-tr Halst a. f J Dri rg n.sie (♦türlen u.agrzadlre Hafen ihre fie l«m a d? in g.-g .,g h :i G.b» es ein schrraead.rcs Un.ech: hr» Ei <g b r.n n g> g?n^b.r?! Unh das alles geschah und grtch c;i unter den Auspizien des .Döllerbu.-ade; B)ie lange noch . .?

MMellSDlM üoö 5WM im Siels (Sieöen imlaür 1923.

3m Anschluss an bk kürzliche Deröffrnt- llchung über bi» D«oölfrru7aasb -a'eaung i i ber ö:abt ®k;ea teilt uns vom xr.iSjdu-nbb'iUumt Amtsarzt Ti Schüppert über d«i G s u n d- heitszustand und die Sterblichkeit im Kreis ® leben im Hahr 1923 fol^ndes mit:

3m 3abr 1923 sind m bzn 79 Gemeinden des Kreises Gieh.'n, bei. «lnschläestlich b«r Stadt (Me­ten. 97 6D0 Elmr-vhner nach der letzten Bolls- zällung vom Hahr 1919 zählt. 2291 Kinder lebend gebeten u?rden. hiervon kommrn all Brvölle- aungsAuuachs kes Kr.i >.s nicht i.a Betracht 323 Kinder, bar In der Faauonkf ntt geboren, als Älntcr krrisfaemder Matter alsbald triebe cvf gebracht wurden, so bah 1931 Kinder als Gr- burtenzuaachs an,*.unebm«n sind. Brr der oben- genannten Ginw-hnerzahl k)mmrn auf je 1000 Otntrb-xr 20,2 G.burioa.

3t#ddJ:ct)unge^ fanh«t tm ÄrtS Dieben im Bcrtch'.s^ahr 89) start, troD>n 290 auf bw 6kOt und 60) auf den Landkreis er. al

Destorbrn sind tm ganri Kr.iS 1383 Per­sonen. Wrnn wir 6iett>>.i tn den Krankten- anstallen Glrhros Ber torbenen. bk dr n Är\i3 Cbief/en nicht a-igehörrn und drrrn Zahl 235 be­trägt. In Abzug bringen, beh.il e i wir 1145 K »an aehdt.gr übrlj, für dir sich ein? ölerb- lid>!eits»fser von 11,7 auf Tausend ergibt; es wird allo diese ÖlerbeM fer von Der Geburts- zi,fer. dir oben mit 23.2 angegeben ist. um ein bllräch lache» übrrlch rtten.

Wk sich die Dersiotdenen auf die einzelnen Al ersklassen veitrilen, ist au8 der folgendrn Zu- sammanst lstmg ersichtlich, In w'lch'^ auch bi« Zahlen für ©labt und Landkreis getrsint auf- geführt sind:

! - I (riw

3 inobner-

1^ ~ ± A L 13 - " zahl

Stadt 44 22 7 28 101 68 114 38» 33000

Landkreis 91 35 21 77 144 125 7kS 761 c4tC?

iufjmmcn 135 57 28 105 245 193 382 1145 97600

B^tlachten wir die Todesfälle der Kreis- angehörigen nur diese sind berücksichtigt geordnet nach den wichtigeaen Äranfbeiten und Kranckbeitsgluppen, so ergibt sich folgendes:

Don den 135 gestorbenen Kindeim unter einem Zahr sind allein 69 im Laufe des ersten LebenSmcnats an Lebensschwäche (Frühgeburt. Dildungsfehler) verstorben; Darnakatar-ab und Sr- ndhi"ung6fiÖrongen sind verhälmismähig selten als Todesu.fache angegeben.

Die namentlich dem Kindesalter gefährNchen ansteckenden Krankheiten haben eine Zunahme gegen die früheren (fahre nicht erkennen lassen, trenn sie auch tn einigen Orten in gebäufterem Mafv auftraten. 3m ganzen wurden uns 48 TiDhtbericcrtranfunaen (29 auS ter Stadt und 19 au8 dem Landkreis) und 88 Scharlachfälle (66 au8 der Stadt und 22 auS dem Lanhkrois) gemeldet. Während bk letzteren alle in Genesung übeigingen vertiefen von den Diphtherieerck.an- fu igcn 4 Falle tätlich, di« Kinder im vvrichul-

pffi<fuigen Aller in Alten-Buseck Klein-Linden. TMlllrqcn und Wie'eck betrafen.

An Tnfbu» ertränkten 5 Personen (2 in Gierens und an ParatnrduS 4 Personen (2 in ffie^-enf ^bemif.te Kinderlähmung imrbe In 6 Fallen fest gestellt, darunter viermal in Oieben; hbLstwahrfchclnlich ist die Zn-ektionSguelle in dem benachbarten KreiS Mardur, zu fuchrn. wo seit einer im Zahr 1922 brobartv:ei fchwnen Gbidemie stets noch bei art i c Grkianku i?.en (ich <ieignen. Die 6 Im KreiS Gie . n erkranllen Kin­der traten zum Teil nur lei.f> t ertrank! und find dlS auf geringe Lähmunasrischeinungen wie­der hergest.llt. T>.*i 3 polnischen Arbriierinn n aas einem Gieken benachbarten Gut wurde äavv- tische 2u-enkrankh.it «Tiachom». die ansteckend ist. festgestellt und die Kranken sofort der Augen­klinik ».ugefubrt, wo Heilung ftattfanb. An Wochenbettsieber starb eine Wöchnerin und an anderen Folgen der Geburt 5 Frauen.

An Tubedu'.ose sl d Im KreiS Gi?hm 145 Per­sone i goftDib n. und zwar entf allen auf Lungen» schwlrch uch 113. auf Tub r.'ul fe anberer Org ine 26 und auf miliar« Tu'*rr ulofe 6 TodeStalle. W.chi'end in 33 Orten Slrrbeidlk an Lungen- schwind uch: nicht Dorfamen, find solche In den fol- g.nd n 41 Gemeinden zu rerzel fmen: AllendoN a d Lah a 1. Annerod 1. Bellersheim 1. Beuern 2, Birklar 1. Bur.hardäfcldm 1. öberftabt 1.Ettings- hiufen 1 Garben eich 1. D ehen 40. Gr^^en-Lin en 2. Gründ? g 1, Harbach 1. Heuchelheim 6. Kessel- l-ach 1. Klein-Lindm 2. Langst 2. Lang-GönS 3, Lanoidon 1. Leihgestern 1, Lich 1. Lollar 4. Conboif 1. Lumda 1, Mufchenb.llm 2. Obborn- befen 1. Oppenrod 1. Qn«ftorn 1. hgeS 1, Aüddirgstha 'scm 1. Au tershau'en 1. Stangenrod 1, 6 a f mb rg 1. Steinbach 3. Stockhaufen 1. TraU- Horiolf 2. Treis a d Ldn 2. 11 phr 3, Dlllin- gen 2, W.ickartshain 3. Wieieck 10.

An Lungen^ntzünknmn starben im Berichts­jahr 103 ( 46 Stadt, 63 Landkreis), an Grippe und beten Folnrn 9 P erkrankun^en traten nur gani verrinzelt auf und ihr Bert auf ttar m allgrmeinen ein gutartiger. Grkran?unge.n der Atmunss« r'O.ne führten tn 61 (11 b>to 50) und ber Krrt^laufsorgan« m 111 Fällen (43 bzw 53) zum Tod; Gehirnschlag ist 59mal (26 brv 33) alS TodeZursache angegeben. 5mcl führte Blinddarmentründung zum Tod, diese Fälle gehörten dem Landkreis an.

Kv?bs brachte 97 ( 39 Stadt, 58 Landkreis) und and ne bösartige Aeub ldung-.-n 18 (11 bzw. 7) Todesfälle. Durch Srlbstmard endeten 17 Per­sonen (8 bzw 9) und zwar 11 männlichen und 6 welblchen Gefchldchts. 18 Personen starben an den Folgen «in *6 ^Inglücksfallrs. Das Opfer eines Mordes wurde eine 71 jährige Frau von G^hen und ein n?ug borenes Ki »d inWatzenbam.

Alter'schwächr ist in 247 Fällen all Todes- urfad> angegeben, 40mal In der Stodt Gleben und 2O7mal im Landkreis 3n Gi?hen hatten 3 Männer das 90. Lebensjahr übrrsch itten, der äl este Mann trar 95 Zanre 6 Moncaie alt ge- trorten. Im Landkreis starben über 93 Jahre oft je ein Mann tn Lirdenstrulh (92 Bahre). Geils­hausen (94'zt Wahres und Lollar (9634 3c»hrr).

stirbt die Kleine ohne Krankhei -Erscheinungen AuS einem vorhergegangenen Gelvräch deS Paares von Bedienten aufgefangene Worte fügen sich zusammen zu einer furch baren Mordanklage gegen den Tkxlcr un? Henri?tte. Die stete Erinne­rung an eine ähnlich grausige, noch ungesühnta Tat. die schwer auf Henri et teS Cvipiflen lastet, war Deranlassung zu den geheimnisoollen Wor­ten. die sich nun in falscher Dellehung gegen fie und den Geliebten kehren. DaS Gericht spricht /.war beide auS Bdangel an Beweisen frei, aber die Gesellschaft stobt die Gefehmte.i auS ihren A.ihen, unh Ik selbst quält briderseitiger Arz- wohn keiner ist sich dessen sicher, dast nicht der andere die Tat begangen hat Der alte Maler- sreund. selbst ein Büher von Gewissensschold. entreistt daS Paar dem verzehrenden Aausch der Selbstzerfleischung und bannt dir Dämonen deS ArawohnS und deS .zur Hälft? bösen Gewissens", nad hem die Obduktion der Leiche sie von aller äu cren Schuld s.eig-rwaschen hat Der verstehende Freund weckt im Weibe das Getoissen Aicht Furcht vor Strafe, sondern der 2'scheu ihres besseren Menschen vor den Untaten ihres schlim­meren führt die Sünderin der Tat auf den Weg der Aeue und 'Bufft, den sie entschlossen betritt, ein reines Leben beginnend Maurice, der Sünder tn vrcDanfcn. wird ebenfalls seinem Freunde Advlr-He folgen und die nur in Gedanken be­gangenen Derb echen. für die da- Gesetzbuch zwar keine Paragraphen kennt, durch selbstauferlegte Strafe sühnen.

Die von T «l r k y äaherft prägnant und s arg- fäl ig b raus gebracht? Aufführung unterstnch vor al cm durch daS trarotragenbe Spicl GlleK ) ovS die dämonisch-rnystifche-t Motiv«. Fräulein Koop gab mit ter Portier Grisette durch cin. d?a gan'.rn

Körp-r ter rnimi'chea Darstellung unterorbnen- k'eS Spiel und eine ti?fe ®rfa fung bei kornpll- z'erten 6c-1 -nkb nJ fckfei Weib«?, «'ne Leistung, tie sie neben die Iren? Aeiretberg der Frau Sturm) ll und die 3aan Kacharina Ao e Aub- rc-.^ s'rtlt Zn Karl 2om b« r 11 n hatte sie einen Pariner, der den toridjen (Sbarafler eines, ter T< I düng cin.4 verführ -n^chei WeibeZ er­liegenden ManneS restlos auZschäpft«. Tt-n Düher Adolphe. t«n .ZdealmenschTn", arbeitete Kart Juhnke mit allen fciiizn Auancen sorgfältig und grcf.'.ügtg b rau? Ban durchbrachtestem, m al <n B^ eLuigTn. In Spvvch? und Mrmik ekelstem Spiel trar wieder Frey> öturmfel« al» die re.lallene .gütig vazriberrk« (Jeax AuSge- ri/i <:< Letstang n boten auch K «rl Bald als Abbe und vor al cm Frou Schubert-Züng- ling Li ter (teilen Aslle Der Mad«-ne Gath^- rine, ber eitfachrn Fr.m auS bem Bolke die in ib-xr sch-lichtei Frömmigkeit und Herz:nSeinfall immer daZ Rechte tr ift. D.»zegen wird es He-.m Schmitz immer noch schwer, die erfarderckiche Beweglichkeit und Anmut mit auf di« Bretter zu bring..i. Dte 3n,lymicrung war gut g langen Werckwürdig war nur d.-r Wind im Luienbourg- garten, drr trotz heftigen A >usch nS kein Mlttchen äu bc.-.gcn vermrchtr. Der stumme Detellio war In d ie'er Au fma cha ng dem üb ijea A iveoa der Aufführung uerwärdig. 3m übiig^n zeiNe Strind- bcrgS .Aauich' in Kürze ,um Drittel Mole, dast urfer Schaufpi.l tn d.-r richtigen B fetzung und vor einer loh enden Aufgabe, mehr und mehr tu «irem Enf-emble zufarnm noächst. dck «.n 2Lie- einandrrflaitern man, abgesehen von einigen auf ter Hand lie-mden Aufinschangen und Srgän- xungen, Im 3nt.resse etter gefe tagten künstlrri- sch.n Traditivn nur bedauern würde.e.

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