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1 Wfat>a d gebraust Krtglkfe bei mb deren Poll- -sten Einspruch »r wieder du Stimmen voo tun nicht inehr ör Ichbh de-, i, wodurch der er- und auch m. Jetzt wurde stärker. Diese Qkrfammlung r des Abend­en, zumal dir gewachsen war. je rednerische aren, tarn ei 1 einer kurzen rrben, bk durch .cherweise rasch lumnehr lyurde nalpvlizei die

der Der- : langsam und mtcn die Das- irischen ®egner erk hatten, die ii soryusetzen. 'artell/che mg nicht ent# Drrner- in i irrst» man leben, wie man ebnen ist, veil iltigen Leichs agen, dab bei m Aednerpull it $u erwarten tz aber doch av ischenruse leider persönlich vev und das muv che Weinunas' l ist, nur bv x ist zuzugeöen, ntan das &®* daneben waren ie Absicht, durch zu stöm, mn i muh doch eins )cn Gegner nicht nTmlunflentm ran, daß b,Slang t ungestört blly daraus hüt, lerne nutragai.

.er SW * aus deren tiff ?dauerl'^- Seutt, nachde» IE«" ,, r Partei«« togc^E allen W* t DeElM" , mögen a Ui tratötigt - durch id^u 2 ?:WL & l'X*«"

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Aus Stadt und Land.

Diehen, den 21. November 1924.

Von der Mund- und Zahnpflege.

Einer sorgsamen Mundpflege wird in weiten Kreisen der Bevölkerung Immer noch nicht die Beachtung geschenkt, bic allein schon aus gesund­heitlichen Gründen, abgesehen von ästhetischen Rücksichten, unbedingt erforbcrlid) ist, wenn auch Fortschritte m den letzten Jahren hinsichtlich der Zahnpflege unverkennbar sind.

Gerade die medi-inischen Erfahrungen der letzten Jahrzehnte haben gelehrt, dah eine Reibe von Krankheiten durch Dernachlässigung der Mundpflege bedingt oder wenigstens ihr Ent­stehen dadurch begünstigt wird. Dies gilt zu­nächst von Insekt onslrankheuer.. wie Diphtherie, Tuberkulose, Lungen en tzüidung, Mandelentzün­dung usw Ihre Krankheitserreger, die teil« mit der Luft, te.ls mit den Speisen und Ge- tränken in den Körper eindringen, finden auf der ungepflegten Mundschleimhaut einen sehr guten Nährboden. Sie siedeln sich dort an, begünstigt durch die Temperatur der Mundhöhle vermehren sie sich schnell, überschwemmen den ganzen Körper und verursachen so die Krankheit. Wenn man dazu noch erwägt, dal) ansteckende Krankheiten durch die Flüsfigleitströpschen, die jeder Mensch beim Sprechen, Riesen, Räuspern und Husten in der Umgebung verspritzt, am ollerhäusigsten, wie durch zahlreiche wiftenschaft- llche Beobachtungen bewiesen ist, übertragen wer­den. so erhellt daraus, das) eine ungepflegte Mundhöhle nicht nur eine ständige Gefahr für untere eigene, sondern auch für die Gesundheit unserer Mitmenschen bildet. Ein wohlgepslegter Mund hingegen ist das beste Schutzmittel gegen

Gin Ruf nach Verbilligung der Rechtspflege. Der Deutsche RechtSbund mit oem Sitz in Dresden Hut sich mit einem Rund- schre bcn an den Reichspräsidenten, den Reichs­kanzler. an die Reichs- und Ländenninister und txte einzelnen Fraktionen des Reichstags und der Landtage gewandt und b.ttct darin. die Q5cr- billig ungSak 1 ion der Roichsregier_ng auch auf die ins unerschwingliche ver­teuerte Rechtspflege auszudeh en. Zur unverwe'lten Durchführung werden so. gen de Re­formen empfahlm: 1. De Zustänb.gk.nt der Amtsgerichte auf wenigstens 1500 Golomarr zu erhöben. 2 Die Simultanxulasfimg der Anwälte einzr führen. 3. Da« Sh s beidungsversahien zu vcremsuchen und von unnötigen Kosten zu be­freien. 4 Die Ge -ichtskosten und die Gebühren der Anwälte an >er Landgerichten und Ober- landeSgerichten herabzusehen.

* Falschgeld. Seit einiger Zeit sind im Rheinland und in Südwestdeutschland falsche Rentenbankscheine zu 10 Reir< en - mark im Umlauf. Bei ihnen ist da« Wasser­eichen durch Aufdruck nachgeahmt. An Stelle des Stoff auf lauf« ist der erste Deil der Vorderseite mit einem h llgrün g'färbten Klebemit e über­tüncht. woraus die F.fern etnnetreut sind Bet den echten Scheinen sind die F lern im Papier eingebettet. Der Untergrund der F lschscheine ze gt ein verschwom.nen^S unklares Bild. Die Schrift weicht an verschiedenen Stellen von den echten Scheinen ab 3n Offenbach ist dieser Doge ein derartiger falscher 10-Rmtenmarkfchein an- gehalten und b schlagnahmt worden. Wer sich vor Schaden bewahren w ll, fei also vorsichtig!

RDV. Das Reichsgericht zur Haft­pf l i ch t der Hotels. Bekanntlich lassen die deutschen Hotels den Gast bei seiner -Ankunft einen Acvers unterschreiben, in dem er die Ablehnung jeglicher Haftpflicht seitens des Hotels anerkennt. Um diesen HaftpflichtreverS ist ein heftiger Kampf der Meinungen entbrannt, und es ist von Bedeu­tung, dah nunmehr zum ersten Male bas Reich s- ge riebt in einem Urteil sich Quf die Sette der Hotelbes itzer gestellt hat. Ein Gast, dem eingebrachte Sachen abhanden gekommen waren,

SU nehmen. Jn den <5aucn, wo schon oute Reche von Zähnen der Zange Aum Opfer gefallen ober wo die Zerstörung der Zähne durch Hohlwcrden zu weck vvrg.schritten ist. gewäbren viele Kran en- kassen auch einen Zuschutz zu den Kosten deO

bah et eine Durchlchttst Oe* unlerichrieoeneu saft Pflichtreverse« nicht erholten hab« 8t bezeichnete diele« Verhallen de« Hotel« al» sittenwidrig. Dv« Reichsgericht trat der Auffassung de« Geschädig­ten nicht bei. e« billigte dem Gastwirt vielmehr da- Recht aus Ausschlust der HaiNing »u, ntit per Begründung, dast die wirtichrltlichen Verhüll- nisle der Gegenwart einen Au-lchiust der Dostung - noch rechtfertigen, und im vorliegenden Lall DK Interessen des reifenden Pudlilum« badurch QC' wahrt gewesen sein, dah im Hotel de« Beklagter jeder Reisende Gelegenheit hatte, sein ®cMd selbst zu versichern. Rach dieser 7'eichsgericht«- entscheidung wird also zntünflig jeder -Holelasst gut tun. sowei' er nicht bereit« einen privaten Ber- licherungSablchlust vorgenommen hat. bei fcliltr Aufnahme im Hotel die Verllcherung aus dem ihn'

ansteckende Krankheiten.

Die Vernachlässigung der Mundpflege hat ferner in vielen Fällen chronische Verdauungs­störungen, immer wiederkehrende Katarrhe und Entzündungen der Mundschleimhaut, schlechten Geschmack und schlechten Geruch au« dem Munde im Gefolge. Auch für verschiedene Arten von Kopfschmerzen, für die man lange vergebens nach einer Ursache suchte, hat die medizinische Wissenschaft schon vor Jahren die Ursache in der Vernachlässigung der Mundpflege gesunden.

Während jedoch die bisher angefühi sundheitlichen Gefahren und Störungen nicht immer einzutreten brauchen, pflegt nahezu aus­nahmslos die Vernachlässigung der Mundpflege zum Hohlwerden und zum Verlust der Zähne zu führen. Dieser Vorgang, der fast in allen Fällen mit vielen Schmerzen verbunden ist, voll­zieht sich in folgender Weise: Bei Vernachlässi­gung der Mundpflege lagert sich in der-Nähe de« Zahnfle-.schrandes und in den Zwischenräumen der Zähne eine weibliche, durchscheinende Masse ab, die als Zahnbelag bezeichnet wird und zum Teil auS zucker- und stärkemehlhaltigen Speise­resten besteht. In diesem Zahnbelag siedeln Uch Spaltpilze an, und unter ihrer Einwirkung wird Stärkemehl in Milchsäure und andere organische Säuren umgewandelt. Die Säuren entziehen dem Zahngcwebc einen der wesentlichsten Bestandteile, den Kalk: in die entkalkten Stellen der Zahne wandern Batterien ein und lösen das Zahn» gewebe vollend« auf. So entsteht zunächst em kleine« Loch, darin setzen sich wieder Speise­reste fest, e« kommt zu neuer B ldung von Milch­säure, und der Zahnfvast schreitet fort Ist die Zerstörung de« Z/»hngewebes bis in me 7cal>e des nervenhaltigen Zahnmarkes vorgedrungen, dann beginnen die gefürchteten Zahnschmerzen, anfangs nur ein le se« Ziehen, dann die heftigen, bohrenden, klopfenden Schmerzen.

Allen diesm Schädlichkeiten beugt man sicher vor durch sorgsame Mund- und Zahnpflege. Da« erste G bot beilür ist: Sauberkeit. Hieraus crg &t sich die Pflicht, täglich den Mund und die Zähne zu reinigen. Hierzu sind eine ftc « sauber zu haltende m ttelha cke Zahnbürste a.tb ein geeignet « säurefreies Zahnpulver notwendig. Gieses Zahnpulver darf nicht grabkarmg |em, zumal bei entzündetem und leicht blutendem Zahn- fle.sch eine leichte Massive nut Bürste und Pul>er vom Vorteil ist. Im Notfall genügt ichon fern gepulvert ? Schlemm?.eide zum Putzen de. Zähne. Auch ein Kind von etwa drei Jahren must bireits an die Zahnbürste gewöhnt we dm. Spätester« vom sechsten Lebensiahre' ab müssen biz Zähre regelmäßig, das h istt jährlich mindesten« zwei­mal. von einem Z-ahnarst untersuchl werden, damit Der Zahnstein fachgemäst entfernt und die hablen Zähne rechtzeitig gefüllt weraen. N ch der Schul­zeit kann der S gen der sozialen Gesetzgebung tur die werttätige Bevölkerung auch für die Znchi- und Mundpflege wirksam werken, wenn man die Einrichtungen rechtzZ tg m Anspruch nimmt Rach den gesthl.chen Bestimmungen übernehmen die Ärantentaffcn in erster Linie die Instandhaltung der Zähne, und jedem M.tgliede stehl es freu die

Zahnersätze«. In bestimmten Fällen wird, wa« wen.g brfannt ist. dieser auch von den Derkiche- rungSanstallen geleistet, unter der Bedingung dast vorher die Mundhöhle sachgemäst in Ordnung gebracht ist. Der Zahnersatz ist zur Erhaltung der Kaufähigkeit, zur Vermeidung von Krank­hecken. mit einem Wort zur Erhaltung der Ge­sundheit notwendig.

Bornotizen.

Tage skalenber für Freitag: Stadtthcater 6s/< Uhr:Dcr Ziacuncrbaron". 8 Uhr: Sauer« Saalbau Bffcntl. Vortrag Emil Peters:Menschen in der Ebe". Zentrumspar­tei: 8 älhr Kaihol. Vereinshaus Mitgliederver­sammlung. Hessische Bilderbühne:Gösta Ber­lins". #

" Zwei Gedenkfeiern zur Ehrung unserer gefallenen Krieger werden am nächsten Sonntag veranstaltet, und zwar geht die Dormitlagsfeier von der Arbeitsgemeinschaft ber militärischen Vereine und Vereinigungen, die Rach mittags feier vom Reichsbanner Schwarz-Rot- Gold aus. Man beachte die Einladungen ijn heu­tigen Anzeigenteil.

Glockengeläute von den Türmen unserer Kirche lieh die Einwohnerschaft gestern nachmittag versch.ekentlich aufhorchen. Wie wir von unterrichteter Seite erfahren, handelte es sich habet um eine Reparatur am Läutewerk bei­der Kirchen, wobei die fehlerhafte Stelle nur fest- gestellt werden konnte, wenn das Läutewerk In Bewegung war. Zur Vornahme dieser Arbeit war der Monteur einer westfälischen Firma auf der Reise von Frankfurt a. M. gestern nachmiv- tag unvermutet hier eingetroffen, und da der Mann feine Zett verlieren Durfte, musste als­bald an die Arbeit gegangen werden. Die über­raschende Ankunft und Die Eile des ManneS machte den maßgebenden kirchlichen Stellen eine rechtzeitige vorherige Benachrichtigung Der Ein­wohnerschaft unmöglich.

Die Zeitungen und Zeitschriften in Hessen. Rach einer Ausstellung in den QUittciiu/gen der Hesti'chen Ze ttralstel e für die Landesstatistik" ersch inen zur Ze.: in Hessen Tageszeitungen: darunter sind aber viele Kopf- Teilungen, b. h. Zei ungen. die fe i clbcn 2st'b<lll l)<rben. ab r einen anderen Ti.el füh en. Neben den Zeitungen wurden noch 9Z Zeitschriften

fett zu werven von den Ketten von Bersaille«. Auch die Deutschnationalen wünschten den Frie­den mit unseren Nachbarn, aber diese mühten uns auch als gleichberechtigt in der Welt ansehen. Da« Deutsche Volk wolle nicht Der Schuhputzer de« AuSlanDes fein. Gin Voll ohne Nationalgefühl könne sich nicht behaupten, aber Nationalgesühl unD internationale VerstänDigung als Gleichbe­rechtigte schlössen sich Durchaus nicht au«. Der Redner trat dann für eine Politik der Älaffen- versöhrrung und -Verständigung tm gesamten Deutschen Daterlanbe ein, auS der dann auch Die Kräfte kommen würden, die zu einer Revision de« Versailler Dettrags nötig seien. Unserem Volke könne keine international eingestellte, sondern nut eine national orientierte Politik Helsen.

Prof. Dr. Werner- Butzbach, der bisherige Reichstags- und Landtag-abgeordnete, beschäftigte sich zunächst mit Fragen der hessischen Politik, aus der er aber angesichts der groben Fülle des De- samtstoft« für seine Rede nur einzelne Punkte derauSnahm. Den von seiner Partei beantragten Mmisterienabbau und die Vermiiideruna der Landtag«Mandate hätten die jetzigen Koalition«'- Parteien De« Landtage«, die Sozialdemokraten. Demokraten und daS Zmtrum, abgelehnt, obwohl man da hätte sparen Dirnen Wenn man in Baden jetzt ohne ein eigene« Wirtschaft-Ministerium oj«- komme, könne eS auch für ba« kleine Hessen gut und gern eingespart werden. Diese« Ministerium bleibe aber ruljig weiter bestehen. Die Zivilliste des früheren Grohherzoq«, von der jetzt oft viel gesprochen werde, sei au« dem F.unilienbZitz de« Grohherzog« bestritten worden, der her Staats­kasse jährlich sogar noch 5 Millionen Mark Ein­nahmen überwiesen habe. Das sei auch von links­stehender Seite al- richtig zugegeben worden. Der Redner übte dann Kritik an der Recht-Pflege und machte dabei dem Iustizmlnister v. Bren­tano zum Vorwurf, dah er den Richterstand nicht geschützt habe gegenüber den schweren Be­leidigungen, die von sv>i-uldemottatischen hessischen Zeitungen gegen da- hessische Richtertum grund­los geschleudert wurden. Weiter erinnerte er an die Gewaltakte in Darmstadt gegen die Abqq. Dingel detz und Osann, Vorgänge, die für die Staatsautorftät nicht vorteilhaft waren. Er bezeichnete sodann die Behauptungen von dem Bestehen einer .deutschnationalen Mörderz^enttale ' als gänzlich unwahr und unbegründet, wie« dabei aber hin auf die Ermordung de- österreichischen Ministerpräsidenten Grafen vtürgk durch den österreichischen Sozialdemokraten Adler, , der heute noch in seiner Partei an hervorragender Stelle stehe. Den politischen Mord, wie über- Haupt die Gewalt im Kampfe der politischen Mei­nungen verurteile die Deustchnatianale Volks- Partei genau so entschieden, wie jeder anständige Mensch Hierauf erläuterte der Vortragende die Deutschnationale Abstimmung bei Der Verab­schiedung ber Dawes-Gesetze: die Nein-Sager wie auch die Ja-Sager hätten dabei nur auf Grund gewissen Hastester Erwägungen und nach schwerem inneren Ringen ihre Entscheidung ge­fällt. ilebrigen« habe e« früher auch bei anderen Parteien schon oft Umfälle gegeben, auch bei der Sozialdemokratie. AlSdann kam er auf die KriegSfchuldfrage $u sprechen, wobei er der deut­schen Sozialdemokratie den Vorwurf machte, dah sie sich zur deutschen Kriegsschuld bekannt und unter dieser Begründung die Pflicht Deutsch­lands zur Reparationszahlung anerkannt habe. Gegen diese KriegSfchuldlüge müsse nachdrücklichst ©türm gelaufen werden. Denn nur wenn diese Lüge falle, Bnnten wir auf die Revision des Versailler Vertrag« und damit auf u nseren Wiederaufstieg Hofs en. In ber Innenpolitik habe die Sozialdemokratie das Ermächtigungsgesetz nicht verhindert, obwohl sie dazu in der Lage gewesen fei, und mir durch diese« Gesetz leide jetzt die Beamtenschaft beim Abbau und der GehaltSbernessung. Hinsichtlich der Steuerpolitik forderten die Deutsch nationalen eine gleichmässig und sozial gerechte Desteuei-ung aller Stände in Stadt und Land, die Wiederherstellung der Steuerhoheit der Länder und Gemeinden, und ferner feien sie gegen die Wiedereinführung ber Zwangswirtschaft, gegen die Kommunalisierung und Sozial ifierung. In der Sozialpolitik ständen fie von ganzem Herren auf dem Standpunkt, dah tocitgebenb für die Arbeiter gesorgt werden müsse, denn ohne die Arbeiter, ohne die Bauernschaft, bo« Handwerk, die Kaufmannschaft usw. fei ein Wiederauf bau unmöglich: alle deutschen Schaf­fenden würden gebraucht, und für deren Schutz feien auch die Deutschnationalen. Heute über bie StaatSform sich zu unterhalten, sei unnütz, bas fei jetzt mir eine Frage zweiten Ranges. Diese Frage müsse zurücktreten, jetzt sei Wich­tigeres zu tun, jetzt gehe eS um deS deutschen CBolfc« Wohl und Glück. Danach sei allein zu streben. Als Redner hierauf die Reichsflagge erwähnte und dabei den oben zitierten Ausspruch tut, trat ber vorzeitige Abschluh der Versamm­lung ein.

vorgclcgten Schein abzuschliesten.

Aus hem Siebener Stande«' a m t« r c g i H c r. ES rtrftarben in der Zeit vom 1 bi« 15. Rovembcr 1 Rovemder Wilhelm Plank Rentneä. 75 Jahre alt. Müdlstrahe 3 Wilhelm Rvld. Bauamtmann. 59 Jahre alt R von st raste 1b: 5. November Minna Slooh. Trichinenschauerin i R. 70 Jahre alt. 64)inev- stratze 14 8 November El labettz Schmidt, l Tag alt Groher ©tcintpcg 18, Äarolinc Schmidt. 1 Taf al! Groher Steinweg 18. Kaonline Schuchardt ohne Berus. 15 Jahre alt. ßonnenfkahe 11. 10. November GL|abl5 Dender geb Zecher Witwe, 73 Jahre alt, Kn sei allee 24; 12. Nm>m ber Sbriftlan Ecker, Geschäfts ithrer, 43 Jahr« all. An den Babnhösen 7: 14 3loi>.mbcr Lu s. Ge.llu«. ohne Beruf, 86 Jahre alt, West an läge 49. 15. November Helene Schnccko. ohne Beruf, 8f Jahre alt. Sicher ©trabe 74.

" Rkntgenkursu« für Mediziner unb praktische Aerzte Man berichtet uv«: Aus Beranlassung Der Giestener Hochschul­gel ellschast hielt die wissenschaftliche 2lbteih.mg bei Siemens & Hasske-Werke in Berlin einen Röntgenkur« für Mediziner und praktische A r» e ab Dr Scheffers gab in d.m Doickrägen einen Einblick in die ptztzfikalischen Grckndll.gea ter ganzen Röntgentechnit und Der Mehmeth den, die erst erlauben, die Strahlung den Kranken al« ein immer wieder reprvd.izierbires Rle^ika- menl zu verabreichen Obedugenieur ll le­rn ann behandelte in Drei weiteien Vorträgen Die technischen Au«sichiungen D?r modernen Röh­ren, der Hochspannung«.ipparat' und Mest nftru- mente Die Vorträge waren «um Teil von lehr­reichen Lichtbildei-n. zum Teil von De.suchen ergänzt Die Hochfchulgesellschast hat bumi »um criten Mal. betpäpite Männer eine; technischen Fachgebiet':« herangezogen, damit sie den Höre n und Freunden ber ilmveHität von ibivr Er­fahrung geben. Wie sehr fie damit recht getan, zeigte ber anhaltend starke Vefach der Vor­träge. Wie gut die beiden Vortragenden ih er Ausgabe gerecht wurden zeigte die Stär e de« Be fall«, den ihre Ausführungen bei bcn Hörem fanden. ,

" BeNachini jr.. Der bekannte Zauber­künstler, gibt hier im Kath. VereinShauS ein lurzes Gastspiel. In feinen Sinleillingsworlm weist Bellachtni darauf hin, dah niemand Heren unb zaudern könne auch er nicht, feine Kunst­stücke feien lediglich Fingerfertig'e'.t und Täu­schung Er btetet ein gute» und reichhaltige« Programm Von den vorgeführten Zau e binft- ftüden to rlten einige au herordentlich Derblüifenb und mürbe.-, mit anhaltendem Beifall belehnt. Hier feien nur die ausgezeichneten Fakirfeuer Kunststücke erwähnt. Die eenation des A end« ist zweifellos ..Hatha V^h^". ba« u gelöste Rät­sel: nämlich das Zersägen einer lebendigen Dame. Alles in allem bi?tet da« Programm Bellachini« einige Stunden bester Llnterhalmng, fo dah ein De|uch einpfehlenSwert ist.

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