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Donnerstag, 20. November 192-
Gletzener Anzeiger t General-Anzeiger für (Dberheflen)
Nr. 21- Swettes Blatt
Mfen Stanaen bis 4 QKeter lang werden. 3n Händen ist. Aber günstig ist dafür das schmale
d^ Pampa Sträucher. Gras und Dusche - d.e Randgebiet, too gerodet wurde. Die Wälder smd
Bäumebalten die Trockenperiode nicht aus die Staatseigentum, werden aber noch kaum bewtrt-
in metcrtixit€m Abstand stehen und sich Polster- schäftet. Infolge der Sommertrockenh^t .st em
in niKlt.llLrMix.in . , . y rRnftnnhA nFi.iofirnnnt hlirm mlaa
Hochschulnachrichten.
D»> der Lande S-A«iversttä1 »iehen.
ß u An unserer Landes-11 n versität sind im laufenden Wintersemester neu immat tituliert insgesamt 311. Hiervon en fallen auf die Thcolog sche F kullät 5. Juristische Fakultät 88. MÄ»uinckchc 8 tultäl 31. De ennarnrediz.irische Fakultät 17. Pb losophische Fatültat 1 2lbt 36, Philosophische Fakultät, 2. 2lbt 134
2 6. April 19 2 5: Waldlausmeisterschaft der D. T. in Rathenow.
13. bi» 14. 3uni 1925: Handballmmster- schast.
14 biS 16. August 1925: Hermanns- [auf Mn der Feier am Denkmal werden keine Wettkämpfe veranstaltet. Sie ist vorwiegend eine Morgenfeier und trägt den Charakter eines Treffens hauptsächlich für die älteren Turner der D. T.
2 6 August 1925: Schwimm-Meisterschaften in Frankfurt a. M.
29 August 1925 Meisterschaften in den volkstümlichen Hebungen in Leipzig oder Derlin.
13 September 1925: Meisterschaften in den Sommers vielen
3. bS 5. Oktober 1925: Fechtmeisterschaf - ten in Hannover.
Außerdem wurde beschlossen, das) erstmalig 1925 eine F u stba l l m e i st e r s cha ft de r D. T. auSgei nagen werden soll. Ferner will dre D. T. Länderwettkämpfe mit anderen Turnvcr- bänden in die Wege leiten, und zwar sowohl im Geräteturnen, wie im volkstümlichen Turnen und hn Spielen Zuerst will man mit der Schweiz und mit Holland deswegen in Verbindung treten.
Aus den weiteren Deschlüssen sind folgende noch hervorzuheben: Wanderpr i'c in Form von Pvbaten t nd ähnlich: i Chren^uSzeichnungen, ebenso LNedwllen sollen nicht mehr gellttei bzw. vergeben werden. Dagegen wird» ein A bzeichen für die Meister der D.T., sowie für die
Berlin. 19. Rov. (WB.) Sine fombtnitde Fustbollmännschaf t des Club Fr an« caile spielte gegen die Fußbollmannschift de» Berliner 0 lubs Tennis-Borussia CTie deutsche Mannschaft siegte mit 4:1 (Halb- Czeil 2:0).
Art erhielten.
Ein De uch in der Wüste Atacama tm Borden CH.les zeigt die regenlo'e al'es Pflanzenlebens bare Wüste, reich durch ihre Salze und Erzlager Mit en in de" Wüste liegen de Tal- peterwerke. die tei^weie in deutschen Händen sind. Gr he Kupferminen ßaei fleinc Städte erwachen la fen. Städte von 6 0, i<i 15 0?0 Einwohnern, die vom Dvden nur L en Sand und die Steine zum Hausbau nehmen kannten All-s sonst zum Leben Ao wendige muh herbe g-schafft w r e schm d s Lasier in 2. - tungen bis 100 Kilome er Länge Kein Daun, kew Strauch oder Grashalm wächst her. ES regnet alle 5-7 Ishre einen Hei en Guß. Un- verhüllt strahlt die Sonne )-^>en T»z aus das Gestein und in der flimmernden Bodenhe^ svre- flelt sich Wa fer vor, breix Seen, in denen das Spiegelbild der umgebenden Derge zu sehen ist.
x-ie kühlen Aächte bringen nach den 20 bis 30° herhen Tagen häufig Sis aus den seltenen Wasserstellen, das in den ersten Morgenstunden schnell schmilzt. Aut die 6003 Meter erreichenden te ls noch rauchenden Vulkane der Linden zeigen Hetnc weihe Kappen von Firnschnee. Diese hohen ketten ringen dec Luft noch die geringe Feuch- tiafeit ab die sie dem kalten Humboldtstrom fee der Küste entlang zieht entnehmen konnte Erst bei 35CO Meter Höhe treten Düsche in lofem Derbartde auf, Pslanzm. de durch die Dtldung ätherischer Ode bet starken Verdunstung wider- ftchcn können. Lama und ZegeaHerden sowie ber graue Esel sind mit diesem Futter zufrieden.
Was liefert nun dieses Gebiet dem Menschen? Wolle, Häute, Fleisch, alles, was von Schafen und Aindern gezogen werden kann, aber nur wenig Milch, Käse und (Butter, da bet ber ertensiven Viehzucht keine Stallhaltung getrieben wird, und somit Milchvieh in unserem Sinne fehlt. Hier weiden 12 Millionen Schale und eine Million Ainder. Aber nur gering an Zahl ist das Vieh auf die Fläche verteilt. Auf guten Weiden kann pro Hektar ein Schaf gehalten werden, auf 2—3 Hektar ein Rind. Doch lassen große Strecken nur eine noch geringere Be- ftodung zu, denn bei 836 000 Quadratkilometer Fläche werden nur 12 Millionen Schafe gehalten, bas sind etwa 15 Schafe auf einen Quadratkilometer Daher ist die Bevölkerung dünn gesät, da die Erwerbsquellen fehlen. Die Fläche der Elt an- aien überschreitet die halbe Fläche desDodenfees: auf 9 Quadratkilometer kommt ein Mensch nach Abzug der Siädte, und auf einen Menschen entfallen 100 Schafe.
3n der Kordillere ist von einer Besiedelung nur an den Stellen die Rede, wo Ackerfläche vor
förmig an die Erde anschmi.gen Dazwischen schaut her tiodcne unbewachsene Vaden heraus.
3n den feuchten Bergen zeugen breite see- efcfüHte Täler von dem Wi fei der etSzcit^chen Glet cher schroffe Waide und stelle meserch re Grate von der Fcvswerwi leiamg der H hen xJn ber Pampas, die durchaus nicht überall to?n und tiefgelegen ist. zeigt sich nur schwaches Relief seh. häung rur die Ei-r'ch litte de. von d r Kordillere kommenden Flüsse m «w Tafelland, von Schluchten durch chni: en. öle den Dcr^erflU s-N des Gebirges zur Regenzeit WaNer zuf-h en. Meseta nennt m^n mit eüiem spani che l Wort diese ti ch denen Flächen, die zum klei errn T r aus vulei chen Ergu^ma fe i f:antmcn, mci t a s anderen Gesteinen, die vor ch e He u.ig te^u vom Meer tcils durch die abtv»zead.m Ärare des Landes ihrs Ebenheit erhalle l Hadem Aa die'en Hochflächen liegen die Schotter alter Kor- dillcreaflüsse, reren feines Material la gt aus- geblasen ist. Roch harte wird ein großer Te l teilen Staubes bewegt, denn die Wind- von den Anden streichen mii ungeheurer Ärän u c he e Hochflächen Diele un) Die g ohe i 1 gl che i Zent peratuischwankungen sind dic unange ehmen e gaben c:nes Klimas mit einer langen Schon- wctterperiod-e im Sommer.
Meine südamerikanische Reise.
Don Professor Dr. Fritz Klute.
Herr Professor Dr. Klute, der Vertreter der Geographie an unserer Lan- deSuniverfität, ist vor einigen Wochen von einer längeren Forschungsreise zurückgekehrt, die den Gelehrten durch interessante, wenig erforschte Gebiete des südlichen Südamerikas führte. In der Gesellschaft für Erd - und Völkerkunde berichtete Professor Klute am Mittwoch an Hand reichen Anschau- ungsma erials in überaus fe selnderWetse über die wissenschaftlichen Ergebnisse seiner Studien. 3m folgenden geben wir seine interessanten Ausführungen in den wesentl chen Zügen wieder. D^Red 3m urgent n scheu Pa tag oni e n stehen sich zwei Landschaften von recht verschiedenem Typus föroff acaenüb.r. D e Pampa und bic Kor b l [ (e r e Di- Pampa als trockenes Canb. unt ist der Grundzug. ber ihr von ber KuNe bis in die auf 1500 Meter ansteigend. Hoch pampas ble bt. die Kordillere dagegen als feuch e Geb.cgSlanb, gleichgültig, ob He “6er dm Grenze des ewigen Schnees e hebt oder ob t> tiefere Regionen als die Pampas eummunt. <_eTn auch mitten in ber Äorbirw Itegei nur 200 und 300 Meter hoher als der Meeres spiegel sind, und dennoch finb fie grunboer- fdj eben von dem Pampaland braußroicfilnte- sched liegt im Klima und feinen nunoen der Oberflächenform und bem Pflanzen Heid Der klimatische Charakter ist hiervor allem an die Ricderfchläge gründen J zeitliche Verteilung 3ni ber Kord.ller. bis 3.03 Millimeter, die ü£r das ganze Iahr wrtntt niebetfleben, den Boden dauernd feicht haben, tosende Wildbäche nähren und blaue ^een füllen. 3n ber Pampa spärliche Riederfchläge. die m großen'Geb eten sogar unter 250 Milameler b-Ä- ten unb fast ausschlElch m den Wintermonaten ,aUia5er au<5 dort. u>o 500 Millimeter fallen. 6te CHtenge noch »u ^ring. u™^,;_8€,¥n0,'t"= Pflanzendecke am 2ebe" zu erhaltem In Der lorbälerc ein geschlossener Hochwald, immer- ÄorouLere ci yc Buchmarten, meterdicke £“’SÄ>. Ä Swen» 5- undurchdrinaltches Unterholz von 8^nmr^,tcau- ch^^ ^r allem dem sperrigen Dambus.
DerDollar bleibt Trumpf. I
Don unserem K-Korrespondenten. kDachvruck auch mit Quellenangabe verboten!)
Reuhork, den 10. Rovember 1924.
Die grvstc Wahlfchlacht ist geschlagen. Der grobe republikonische „Erdrutsch' . den man nicht erwartet hatte, ist zur Tatsache geworden. Der allmächtige Dollar hat seine Wirksamkeit als Htberpebungäiü iftler, als überzeugender Faktor, einmal wieder bewt sen. Ealvin Coolidge ist mit einer riesigen Majorität wiedercrwählt toor- ben und mit ihm EharleS G Dawes als Vizepräsident Coolidge erhielt 18 Millionen Stimmen, fein demokratischer Gegner John W. DaviS. 8 und Robert M Lafollette. KaiDrdat der neuen progressiven Partei, 4 Milliv- I nen Stimmen. Es soll aber nicht gesagt sein, I bab ber Dollar allein ber ausschlaggebende Faktor beim Siege Coolidges gewesen sei, bemt baS ist er nicht. Die Persönlichkeit deS Prä- I sidenten fiel schwer in bic Wagschale, schwer genug, ber von ber Harb ng-Abminiftration er- I erbten Sünbcnlaft das Gleichgewicht zu halten, ilnb noch andere Faktoren spielten da mit. Die Demokraten hatten noch unter den Rachwehen der Wilson-Administvation zu leiben, die der Partei bei der letzten Wahl viele Millionen I Stimmen entfremdete Auch hatten die Demo- I traten in ber Zwischenzeit nicht gelernt, bic Wilfonschen „Ibeale" in bic Rumpelkammer za werfen, von welchen besonders bas Bestreben, die Vereinigten Staaten dem Völkerbund eiw zuverleibeck, ber Bevölkerung schwer im Ma- gen lag.
Die progressive Partei ist noch zu jung, als baf) sie feste Wurzeln hätte schlagen können. Ihre eigentliche Stärke bestaub in der Persönlichkeit ihres Bannerträgers, ber einen Teil ber unzufriedenen Elemente ber beiden alten I Parteien, ber Sozialisten und Arbeiter zu sich zog. ilnb auch einen Teil ber Deutsch- Amerikaner. die fühlten, bah sie eine Dankesschulb abzutragen hatten. — Lafollette war ber einzige Senator, ber währenb ber durch bic Propaganda des allmächtigen Dollars und ber Engländer und Franzosen zur Hysterie gesteigerten Kriegshetze den Mut hatte, gegen den Strom zu schw.mmen, der den Vereinigten Staaten das Docht absprach, gegen eine Ration in den Krieg zu ziehen, die von jeher in Freundschaft mit biefem Lande gelebt und ihm in den schwersten Zeiten h lsreich zur Seite gestanden hatte. Gleichzeitig aber wurden Cafollette durch die offenkundige Freundschaft der Deutsch-Amerikaner zahlreiche St mmen aus jenen Kreisen entzogen, die rrod) nicht zu wissen scheinen, dah der Krieg zu Ende und der Deutsche nicht länger ber „Kain' ist. Der solide Mittelstand, die Geschäftsleute unb Gewerbetreibenden, scharten sich nicht um die Fahne Lasollettes. sie waren mihtrauisch unb fürchteten von seinem Siege einen ilmsturz ober doch eine Aufrüttelung ber bestehenden Verhältnisse und wollten es lieber bei den bie Prosperität deS Landes aufrechterhaltenben Zuständen belassen. Die Lafvllette-Bewegung kann mit ber Rn < rrfcy-Macdonald-Bewegung in England verglichen werden.
Turnen, Sport und Spiel.
Das neue Arbeitsproyramm der Deutschen Turnerschast.
Unter Leitung des Qberturnwarts der Deut- schon Turnerschaft, Kuhnert- Bremen, trat in Fulda der Turnausschuh ber Deutschen Turnerschaft zusammen. Sämtliche Kreisoberturnwarte, sowie die QHitgliebcr der Unterausschüße, welche schon vorher zu Sitzungen zusammenget reten waren, um die Hauptlagung vvrzubereiten, waren anwesend.
Den breitesten Raum in den Erörterungen nahm die Aufstellung des neuen Arbeits- Programms ein. Schliehiich wurden folgende Veranstaltungen ber D. T. festgestellt:
15 März 192 5: Meisterschaft im Dier- und Zehnkampf im Geräteturnen für Männer, sowie im Drerkampf für Frei- und Handgeräte- Übungen. Siebenkampf für Aeltere. Sechskampf an ben Geräten für Frauen unb Dreikamps in Handgerät eübungen für Frauen. Endkämpfe in den Meisterschalten an Reck. Darren unb Pferd. Zu- gelassen werden insgesamt 300 Turner, 150 Turnerinnen, sowie 75 ältere Turner über 40 Iahre.
MWMWkMei liegt im Svar> n. TaS bat die nute €>air8frau längst erkannt. TeSduli) bereitet ste ihren Nasses Malz-, Kornkaffee ober sonstigen Kaffee.Ersatz nur mit einem Zusatz von Werner® reu er S Kaffee Surrogat, weil ne barm ein <*)ctiant von schöner dunkler Aarbc, fräftiaem, aromailichem (Geschmack erbält und biß »ur vdlfte .Qaffee ober Kairee-Ersatz erfoart - Werner Breuer ist seit 124 Zabren in zahllosen Ha-iS- baltunnen im Gebra ich. W14U
Erhältlich in den Koloniaitvarengeschäften.
Die vom Gebirge kommenden Dich? g'bei tüm« merl.chen Dorsbauorn eine 6n,‘lcn>: doch wenn das Wasser über bie mühsam angelegten Felder geronnen ist. ist es verschwunden, denn waS nicht durch de Ps la uzen verdan let, acht direkt in bte trockene Lust, die einem Haut und Lippen springen macht.
Eichener Stadttheater.
Sckiwarz nnb Mathern: Der Metfterboxer.
Die Intendanz hat den „Mecherboxer" wird« m den Spielplan aufg nom-nei, und das volle Haus, das sich gestern obrnd vor Heiterkeu nicht zu lassen wuhte. quittierte mit wahren Beifallsstürmen. Es ist fast zu viel deS Guten. waS durch alle dret Akte hindurch den Lrchmuskeln .mgemutet wird. Allein Rudolf G o l l. der pfiffige Marmcladefabrikant, der auf bem Un? toege über den edlen Dorf Port dem .Grünfutte^ feiner vegetarischen Elxhältte sich Joltbe Zusatzportton Schweinskotelett und RudeSHeimer verschafft, genügte, bie richtige SchDanksllmmung auszulosen Seinen Teilhaber bei diesen Streichen mimte Karl VoIck überzeugend. Urkomttche Seiten entfaltete ber sächselnde Kanzlrirai Jllaf Hots man ns. dem bie Tätigkeit im Schwimmklub ^Poseidon" allerdings einen üblen Schnupfen eintragt, der aber .im Ienfeits" doch noch zu dem ersehnten Speck und Schinken kommt Frlist Rorf olk war als Meisterboxer trotz aller Dlut- rünstigkeit ein urgemütliches Haus, bas sich mit kaum noch überraschender Schnelle das reizende Lottchen iFräulein Reisen) aus ber Morme- (abefobrif zur Braut erkor. Ein anderes glückliches Paar wurden nach einigen amülanten Verwicklungen bie resolute Tänze.an aus dem Zi- tronenlande, als die Fräulein Andre mit spru- delnber Frische über bie Bühne wirbelte, unb Breitenbach junior, der dritte .Meisterbarer , der an Pfiffigkeit und Geistesgegenwart fernem Alten Hernm nichts nachgüd Herr Daum spreite ihn natürlich und munter Die beiden alten Sarneu, bie mit ihren vegetarischen Kochkünsten schuld waren an den Irrwegen ihrer (Sfewanner, und dem daraus entstchcndm Hokusp t s wu ten 2lu- gustc Marcks und Lu s- Jüngling f-hr luftig, letztere manchmal etwas bid wiekerzugeben Auch Erika R o h te stch dem (Sanken gut ein Herrn Golls RE forgte bafÜT ba6 äs Publikum kaum zur Desrnnung tomilnb^it^rrnfBreitenbo^^;^ato mina war: »Die Marmelade rst prrma. —e.
Biertel der Bestände abgebrannt durch Blitzschlag oder Feuerlegen. Der Hebergang zum Waldge- biei ist eine recht markante Linie, bie meist in 3—4 Stunben zu burchschreiten ist. In unberührter Schönheit liegen bie vielen und großen Seen, von jungfräulichem Walb ober von glattaeschliffe- nen Felsen umgeben, unb in ihrem Wasser spiegeln sich Firne unb Gletscher.
Wesentlich günstig-r ist d e tiefg<le ene ch i- lenische S ite, wo lich am Fuhe der Kirdllle e und ber grohen Vulkane, die noch heute eine Gleicher kappe tragen weites Kulturla n b «rusdehrt, für ©eiTk-ioebau Obst. Mehzucht m gleichem Mahc geeignet. Hier woh:-en citoi 5X0 Deutsch-Chilenen. Rachkommen von 1849 ausgcwaaderten Teutschen, bie es zu gutem Woh- stand gebracht haben unb sich beut che Si te und
Präsident Evolidges Sieg war eher ein persönlicher Triumph als ein Truunph der republikanischen Partei. ES wurde nicht wegen des Rekords der letzten republikanischen Administration gewählt, sondern trotz desselben. — Die allgemeine Unzufriedenheit mit ber Verwaltung des Departements des Innern, der Marine, der Justiz und deS Deteranen-Dureaus erheischten drastische Reformen. Aber das Volk weigerte sich. Coolidge für diese Skandale verantwortlich zu halten. In desem Sinne druckten sich auch die leibenden Parteiblätter auS. Dre TimeS" sagte ua.: „Calvin Coolidge hat seinen Sieg sich selbst zu verdanken. Seine Hände waren rein. Seine Charakterfestigkeit, seine Einfachheit sein Gerechtigkeitssinn, sein Konservatismus ' fein gesunder Menschenverstand, erwarben ihm das Vertrauen der Nation." - Die World" sagt: , Herr Coolidge ist jetzt Präsident in seinem eigenen Rechte. Er hat seinen eigenen Rekord zu setzen unb beginnt mit einer populären Indossierung, die ihm Vertrauen gebot sollte und die Erkenntnis, dah seine Starte nicht von einer Parteimaschine mit ihren mächtigen Stützen kam, sondern von ben groben Massen ber Farmer unb ber Geschäftsleute, bie trotz des Rekords feiner Partei ihm vertrauten." — Die .Herald-Tribune" äußerte sich wie folgt: „Rie in ber Geschichte ber amerikanischen Politik war bic Unterstützung eines Kandidaten und die An- erfennung feines Wertes eine so überwältigende, wie sie Calvin Coolidge zuteil wurde. — Dieser große Sieg ist ein Triumph des ManneS. ein Vertrauensvotum der Ratio n für einen großen Bürger, für einen großen Amerikaner, der sich durch seine Einfachheit, seine Ehrlichkeit unb seinen Mut die Zuneigung und I Bewunderung seiner Landsleute erworben hat.
Erst die Zukunft wird zeigen, ob Goolibge bie in ihn gesetzten Erwartungen realisieren wird. 3m großen und ganzen mag das Wahlergebnis als ein für die weitere Entwicklung des Landes günstiges angesehen werden. So wird es überall in den Kreisen gewertet, in denen wirtschaftliche und politische Fragen mit Aufmerksamkeit verfolgt unb studiert werden.
Die kommende Einstellung der amerikanischen Regierung Europa gegenüber beleuchtet auch wohl grell ber Tatbestand, baß nach der am Tage nach ber großen Wahlschlacht in Washington abge- gebenen Erklärung, — Kredite an F^nkreich niemals für die Militärkaste, wohl aber, und zwar I nur für einen gesunden Wiederaufbau in Frage gezogen werden können —, was wohl zur Genüge besagt, daß unter Coolidge eine letzt fest gcsattelte gesund? Wiederaufbaupolitik, beherrscht von der Allmacht des Dollars, im Interesfe beider Weltteile Platz greifen würde.
Wenn nun auch sein Erfolg hinter den Erwartungen seiner Anhänger zurückblieb, so war feine Kandidatur doch sehr wertvoll. — Sie Stimmenzahl, die er erlangte, beweist den Politikern aller Parteien, daß sie die Reaktum von sich abtun und einen Weg gesunden Fortschritt« in der Politik, namentlich auch in ber Sozialpolitik, einsch'agen müden. ES rpare ein großer Irrtum, anzunehmen, baß mrt dieser ersten Riederlage die neue Partei abgetan fei. Sic ist eS nicht -- unb es wirb in Zukunft mit zhr gerechnet werden müßen. Senator Cafollette bat folgende Erklärung abgegeben: „Das amerikanische Volk hat sch dafür entschieden, die reaktionäre republ lanische Admin.stia ion mit ihrem korrupten Rus unb den Geboten organisierten
Meistermannschaften vorbereitet «ne Frauenturnens soll im Früptahr nrng nerMyicbcner Systeme und Vorträge erfolgen. jp
Wegni daS Ingendsportabzeich-«-
Der Gesamt vorstand deS
Deutschen Le h r e r i n n en - Derdanoe» hat an bk Schulaufsichtsbehörden da« Ersuchen gerichtet, der Herausgabe eines allgemeinen Turn- unb Sportabze 0)enS für jugendliche ihre Zustimmung zu versagen. Der Verdano steht auf dem Standpunkt, baß jcdeS geeignet« Mittel benutzt werden müffe. um unferc Iugend in verstärktem Maß für die Pflege ber Leibesübungen zu gewinnen Die Verleidung eine« Abzeichens an Jugendliche könne tr aber nicht alS geeignetes Mittel dazu anerkenn«,. Die Erfahrungen hätten gezeigt, daß auch del Or- wachtt-nen bie Verleihung ron Llbzeichen nicht dazu geführt habe, möglichst alle zu tuchttgen Leistungen zu erziehen, sondern daß dadurch nur cm ganz kleiner Stamm besonders Begabtes berangezüchtet werde. 3m Interesse der allgemeinen körperlichen Durchbildung unserer xJu- genb müsse baS aber unbedingt vermieden wev- ben. Für bie weibliche Iugend im besonderen würde durch die Herausgabe <nnes^deuNchen AP- zcichenS. baS sogar schon an l2iabnge verliehen werden soll, ekn Ansporn zu Höchstleisningen gegeben werden in einem Alter too ber Körper der Mädchen besonderer Aufmerksamkeit und Pflege bedürfe SS feien also schwere gesundheitliche Schädigungen zu befürchten.
Deutsche Rodelmeisterschaft.
Die Deutsche Robelrneisterschast für Ein- und Zweisitzer, die am 25. Ianuar auSgesahren wev- den sollte, ist jetzt auf ben 28. Februar verschoben worden Austragungsort ist T i t i s c e int Schwarzwald. Verteidiger für Einsitzer Uno Heinr-ich Breiter-Brückenberg i. Rgb unb grL Hedwig Schmidt-Oybin, für Zweisitzer F Posse« und H. Lorenz, beide auS Oleubod
Deutsch- sranzösischer Aufchallwettkauips.
®ertd)t5faal.
Darmstadt, 19 Rov. (Eigener Bericht) DaS Dezirksschössengei-icht verurteilte die 1892 in Pasing bei München geborene Cäcilie Koldl. geborene Wechmann. wegen Mietgeld - schwinbelS zu einem Iahr Zuchthaus und 150 Mk. Geldstrafe. Die K ist schon vielfach vorbestraft: sic bot sich mit gefälschten Zeugnissen bei Herrschaften alS Köchin. Stütze usw. an, nahm das Mietgdb und verschwand
Monopols untertänig in der Macht zu belassen. Die Progressiven sind durch dies S Ergebnis nicht entmutigt. Unb der Kampf hat er ft begonnen. ES kann keinen Kompromiß geben hinsichtlich der Fundamentalsragen, die wir vertreten. Der Verlust dieser einen Schlacht in diesem lebenslangen Kampfe der Massen gegen die privilegierten Klassen ist nur ein Zwischenfall. — Ich rufe allen Progressiven zu: Schließt die Reihen und umgürtet euch für bic höchste Schlacht' Wir sind nicht besiegt worden. Wir sind nur für diese Spanne Zert überwältigt worden durch Ausbringung von KorouptionS- fvnds durch Einschüchterung und technische Obstruktion nnb du ich Mißbrauch der Amisgcwalt bei der Beschaffung eineS Platzes für die unabhängigen Wähler auf bem Stimmzettel und bei der Zählung der Stimmen. Was mich persönlich anbetrifft so stehe ich für die Zeit meines Lebens in diesem Kampfe, der sich die Vernichtung ber vereinigten Macht deS Privatmonopols über die Regierung zum Ziel gesetzt hat und die Zurückgabe de Regierung an das Volk.
Wirtschaft.
• Schuhfabrik Herz AG. Frankfurt a. M Die o. H-V genehmigte für 1923 den Vortrag von 200 Bill. Mark Reingewinn auf neue Rechnung Die Gm -Bilanz sei noch nicht fcrtiggeftcllt. Die Geschäftslage habe im lausenden Iahre eine Besserung erfahren
' 21® für Hoch- unb Siefbauten, Essen-Frankfurt. Der Auss chtSrat schlägt einer zum 28. Rovember einberufenen D-D. vor, das Stammkapital von 83 Mill. Pm aus 1 660 000 Gm umzustellen, d. h. pro 1000 Pm. eine Herabsetzung auf 20 Gm Dem Reservefonds werde«
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