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eteen uno tn Mc JtorbtUere röhrte, lonne vom Süden EhileS bi- in die Düste Atacama im Dor den Der Dortrag verspricht austerordentlich interessante Aufschlüsse. (Sieh heutige Anzeige.)

Del lachini jun. künd'gl in unterem heutigen Anzeigenteil ein dreitägiges Gastspiel in Giehen an Er gibt seine Do/stellungen von morgen. M.ttwvch, biS einsch estlich Freitag» rrberrd im Kathol schen Derci cinue. Auä einer groben Zahl von ^vesfebernch en sowie aus schr fl- 6d>cn 2ner1?nnungsfchre;ben, die er u s v.r» legte, konnten toir scststellen, dah er bisher in all seinen Gastspielorten die volle Zufriedenheit 1x4 Publikums und der Teilnehmer von prirxuen Deoanstaltungen errungen hat. Man darf dem­nach wohl auch hier auf interefTanle Abende rechnen. (Siehe Anzeige.)

Q DeichSneubauten In Hessen. 3n dem dem Reich-nate jüngft z> g gnn-e .en Entwurf deS HauShaltplaneS für das Rei chS:inanzmnuste- i-tum für das Rechnungsjahr 1925 ist. tote tmr hören, eine R4he von Äte itanfortenrngen vorge­sehen. die auch unser Hes e land be üh ten Dorr ach sind tn Aussicht aen unten: Neubau für dc»Z Finanzamt Alaine I. Aeudau für Las Fi aazarni WormS-Stadt. Anbau an das Hcrup zollarniSge- bäude in ® t e h e n und Neubau für das Haapt- zollamt in Worin-.

Umsatz st euersenkungundPreis- nachlab. WTD meldet; Unter Derückllcht gung der Umfai)fteuer|cirf'ing gnnäh der Zweiten De » ordnung des Reichsvrisid nnei über die wirtschast» lich notroencigeii Ckuc.mll eru g n mm 10. No­vember ist mit Wirkung vorn 1. > anua' 1925 der Satz der oflgenul ten Umsatzsteuer von 2 v. H. auf IV? v. H., der Sah der erhöhten Umsatz­steuer von 15 aus 10 v. H h'rtbge e^t worden. 3n beit Durchfuhrungsbe 'immu-gi trl.'d i i eit* sprechender Weise, wie bei der Ermäst.gung der Umlaysteuer -um 1. Oft.br, ein zivilrecht- l iche r Anspruch auf einen Pre IS noch- lay In Höhe von * ... oder 5 v H für- 2c- stungen aus si lchm 'Berträgm gewährt, die vor dem Grlab der Drc-rdi ung de- Reichspräsibir en abgeschlossen wurden, aber erst nach dem 31. Dezember cruSg führt werden Die Geschäfts­welt wird jedoch schon iaht darauf hingewieten, dab dieser Anspruch selbstverständlich nicht für Leistungen au- Dertrige.t cingeräumt werten kann, die zu der Zeil abg schlo'sen wurden, zu der den Derlroglchli.'benden vei der PreiSverei b.i- rung die Lenkung der ©teuevpläne be.annt ge­wesen sein muh.

AuS dem Stadt theaterbureau wird un- geschrieben Die Ab >w ernen werden nochmal- da. auf aufmerksam gemacht, dab h utc Dienstag von 36 Uh der letzte Termin für die>(x>lu g der 2. S ie es QL'orr. e r.e ti 11. AuSgad findet an 4 Schalt.r r in der Dorhaü? deS StadtlhoaterS statt

Die ersten Wagen der ©traben- bahn in der Richtung zum Dahnhof verkehren mit sofortiger Wirkung früher Näheres in der heutigen Dekanntmcxchung.

~ 2>er fällige jceoarnene-jnai» faser wurde un- gestern mittag vvrgenigt. Er hat sich bei Herrn L Berlin in Drohen- Duseck Standquartier ausgemacht

ee Ops erwoche de r deuts chen Wirt­schaft. 3m Dezember findet bekanntlich die Opfer wach.' dec Deutschen Nothilse statt, tn der die von der Reichspostverwaltung zugunsten der Deutschen Nothilse he rau-gegebenen Wohlfahrt s- Dri'fmarken tn weitestem Umfange Verwendung finden sollen. Die Spiyenorganffarionen der 3n- dustrie. des Hwidwerts. deS Handel-, der Danken, Versicherung und Landwirtschaft haben nunmehr einen gemeinsamen Aufruf erlassen, in dem die deutsche Wirtschaft aufgesordert wird, die Ge­schäft-post während der Obferwoche mit den Wohl­fahrt-briefmarken au fvankieren Durch den Ver­trieb der Wohlfahrtsbriefmarken der Reichspost soll der Wohl ahrtspflege eine neue Hilfsquelle erschlossen werden Die Marken sind bei allen Postanstatten und bei den Organen der Deutschen Nothilfe erhältlich

Falsche Deich-banknvten über 5 Dillionen Mark. Don den in letzter Zeit au4gcg.'bcnen Reichsbanknoten über 5 Dilltonen Mark mit dem Datum des 15. März 1924. die ihren Schah in einem natürlichen Wasserzeichen Eichenlaub und Kreuzdorn in ornamentaler Verarbeitung darstellend und tn den im Pa­pierstoff eingebetteten orangeroten und g-mnen Pflanzenfasern tragen, sind Fälschungen aufge­taucht. die al- solche an dem Fehlen oder der mangelhaften Nachahmung der Echtheit-Merkmale Dafferz eichen und Pflanzenfasern unschwer zu erkennen sind Dor Annahme dieser Fälschun­gen wird gewarnt.

** Heber da- Werd en und Wesen deS deutschen Sozialismus (Was ist MarxiSmuS?) sprach Pros, von Aster geftetn abend in einer sehr stark beuchten öffent­lichen Versammlung der Sozialdemokratischen Partei in der Turnhalle am O-wald-garten. Ausgehend von der Zeit der Leibeigenschaft, in der die Macht deS Feudalherrn für die Schwachen eine wirtschaftliche Notwendigkeit war, besprach der Redner eingehend den Gang der ökonomischen Entwicklung, durch den alle Ver­hältnisse und auch die Menschen von Grund auf umgeformt wurden. ES begann da- Riefenspiri der Ausdeutung der Bodenschätze. 3n demselben Mähe, als diese wirtschaftliche Entwicklung vor sich ging, muhte auch da- politische Gesicht ein anderes werden. Der Staat selbst wurde mehr und mehr industrialisiert. Redner beschäftigte sich bann näher mit den Funktionen der Macht­mittel des Staates, wobei er hervorhob, es fei grundfalsch, als die Machtmittel des Staates überhaupt nur die militärischen anzusehen. Die wirtschaftlichen Machtmittel seien viel groher, das habe ja ber Weltkrieg zur Genüge gezeigt, wo wir zwar Sieg auf Siez erfochten, die aber für den Aus gang des Krieges doch nichts be­deuteten. Sehr eingehend wandte sich der Vor­tragende bann einer Betrachtung der heutigen kapitalistischen Wirtschaftsordnung zu, die er von ber Aktiv- und ber Passivseite her unter Schilde­

rung nyrer verschiedenartigen wriNchottttchen und politischen Aasftoahiungen gründlich beleuchtete. Er kam dabe: fchliehllch zu dem Ergebnis, dah diese Wirttchas^ocdnung. die auf dem Grundsatz der nur kaufmännischen De trieb-form mit dem Zwecke des Profits beruhe, zu ersetzen sei durch eine Dedarsswirischaft, die nicht nach dem kauf- man.schen Prosit strebe sondern bi? Dedürfnisse der vorhandenen Menschen zu befriedigen und danach die Wirtschaft zu regeln habe Sozialis­mus fei allo ehre Wirtschaftsordnung, die nicht mehr einfach nach dem kaufmännische Prinzip sich selbst überlassen werde, sondern die nur sich selbst lebe. Zur Erreichung dieses Zieles fei vor allem eine Einheitsfront aller gegen Lohn ober Geholt Arbeitenden notwendig, die den Lohnarbeiter, den geistigen Arbeiter, den An­gestellten und den Deamten umfassen müsse. Nur auf dem Wege der Demokratie und des Stimmzettel-, wie Lassalle ihn vvrgezeichnet habe, und auf dem von Marr gewiesenen Wege einer interra: analen Verständigung aller- Arbeiter ber Welt erreiche man d.<seS Ziel, für das d e Sozial» bemofrat.e b sher stets cingctrcien sei Mit einem Werberuf für diese Partei und für die Republik schlvh der Redner seine l1 ^stündige Ansprache. Nach ihm vertrat eiii Kommunist sein politisches Dekenntn.s, dem der bUb.rige Land agsabgco.d- nctc Mann und schließlich im Schlutzwort der Referent entgcgenlnatcn, begleitet von dem star­ken Dellall cher pvlitllchen Freunde

t bOjährigeS Jubiläum ber Dür- gergesellschaft (Sieben. AuS Anlast ihres 60jährigen Destehens hatte die Dürger- gcsellschaft am Sams.agabend ihre Mitglieder und Freunde zu einem Festabend im Katholischen Vereins Haus eingeladen Die musikalische Aus­gestaltung des Abends lag in dm Händen des Obermusikmeisters Löber. der mit der Kapelle des hies gm Regiments tadellose Leistungen boL Mit besonderem Deifall wurde daS Konzert für Violine (Deriot), gespielt von Herrn Wanit- zeck. ausgenommen. Das Publikum erzwang sich durch stüi-mischen Applaus eine Zugabe, le canan, jenes nette Stückchen, das durch seine Flageolet- tone und Triller an den Gesang des Kanarien­vogels erinnert. Der weitere Solist des Abends, Herr Meye r (Flöte), zeigte in seinem Vortrag. Gute Nacht. Du mein herziges Kind" vortrefflich bi? versch edmcn AuSdiuck?Möglichkeiten der Flöte. Auch die übrigen Musikvvrträae fanden den ungeteilten Deifall der Anwesenom. Dm Prolog sprach Karl 3 uhnke vom Stadttheater recht eindrucksvoll. Die Gesangsabteilung des Vereins bot in ihren Chören recht nette Leistun­gen und machte ihrem Dirigenten, Anton Wicke r t, alle Ehre. DefonderS der Chor mit Or­chesterDer Pllot" zeigte sauberste Einstudierung und gute Uebcreinftimmung von Chor und Or­chester. A»lch d e übrigen Chöre wurden gut bor­ge tragen und sehr beifällig ausgenommen. 3n seiner Ansprache gab Präsid.mt Hirsch ein inter­essantes V ld des Vereinslebms lvährend der sechzig Jahre drs Destehens. Die mit Humor gewürztm Ausführungen des Redners zeigten, dah die Dürgergesellschast während der langen

^cchre MD-«fches gHutm fror sne troieir:* Mitglieder wurden mit einer Ehrenurkunde tttr ihre langjährige Arbeit belohnt. 3m IMmcn bet 3ubifarc dankte Dlafermeister Dierau Den Schluh des offiziellen Programm- bildete dae recht nette Tylophonsvlo des Herrn Mo f er. Anschllesterrd fand ein Festkommers statt, der die Erschienenen noch lange zusammmhielt. Am Sonntagabend versammelten sich die Mitglieder unb Freunde de- Verein- zu einem gut besuchten Festball.

DerGvetbe-Dund hatte für Sonntag­abend ferneräitglitixrr zu einem mustkalt'chen 2lbmd eingeladen, betten reichh^rlti e? Programm von Mitgliedern des Sundes bestritten wurde Nicht um einen hoch künstlerischen Konzen genutz dem Zuhörerkreis zu bereiten, sondern um den Mitgliedern werivole mus^llisch. An reg ng urb Llr.terHaltung zu bieten, war dies? musikalisch? Veranstaltung getroffen, ber we tere derarti e Mus.lubende vor allem unter Mltwi.1 »ng d s DundesorchcsterS folgen sollen Älab er­forderte von Deetlwvm Schum.mn unb Hahdn wechselten ab mit beifällig aufge.iommenen GesrugSvoNragen un> mit

Szene aus Schiller- Maria Stuart (Stceit ber Königinnen).0

Turnen, Sport und Spiel.

Wctlsrchten.

Am Sonntag fand ein Wettsechten bet 3ungmannen beS 3. DezirkS, S Kreio (Mittelrhein), in der Halle des Turnverein- 1846 Drehen stctt. Es traten 21 Wettsechter -um Kampfe an. Sämilichc Kämpfer verrieten gute Schulung. Die Dorführungm waren sehr interessant. Die zur Endrunde angetretenen 8 besten Kämpfer erran­gen folgende Siege: 1. Sieger Karl Hahn, T.-D. Dad-Rauhelm. mit 5 Siegen; 2. Sieger Christian Ziegler, T.-V. 184b Diefrm. mit 5 Siegm, 3. Sieger Paul Hoffmann, T.-V. Dad-Rau- heim, mit 4 Siegen: 4. Sieger Daun, T.-V. Wetz­lar, mit 4 Siegen: 5. Sieger Walter Hoffmann, T.-V. Dad-Rauheim, mit 3 Siegen; 6. Sieger Otto Gu 1 jahr . M -T.-V. Diesten, mit 3 Sie gen; 7. Sieger Ludwig Henh, T.-V. 1846 Die­sten, mit 2 Siegen; 8. Sieger Dangel, T.-V. Wetz­lar, mit 2 Siegen. Weiterhin konnten mit Auv-* Zeichnungen bedacht werden: 9 Sieger Karl Kühn, T.-Gemeinde Friedberg, mit 12 Punkten; 10. Sic ger H Gidmann, T.-D. 1846 Diesten, mit 12 Punkten; 11. Sieger Lemke, T.- u. Sp.-V. Mar­burg, mit 12 Punkten: 12. Sieger H Henning. M.-T -V. Diesten, mit 11 Punkten; 13. Sieger L. Krämer, T.-D. Dutzbach, mit 11 Punkten.

Briefkasten der Redaktion.

Deutsche nach Südafrika. Auswanderung- luftigen erteilt gern näh'ne Auskunft Herr H<t mann Sibter in Christiana Transvaal (Süd­afrika). Gs sei nochmals bemerkt, dah nur arbeite- lustige und arbeitsfähige Landleut in Betracht kommen. Für Abenteurer ist dort fein Platz.

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Die Wunschzettelformulare für die in Giehen wohnenden in der Gemarkung Wieseck begüterten Grundeigentümer kön­nen auf dem Stadtvcrmessungsamt, Derg- strahe 20 (Zimmer Nr. 3), in Empfang genommen werden.

Diesten, den 17. November 1924. Der Oberbürgermeister.

3. V.: Krenzien. 9110B

Detrifft: Eröffnung einer Straßenbahn­linie der Stadt Giehen Dahn- hofstraheNeustadt.

Nachstehende Bekanntmachung bringe ich hiermit zur Kenntnis.

Die cn. den 17. November 1924.

Der Oberbürgermeister. 3 D.: Dr. Seid.

Bekanntmachung.

DiePläne des Entwurfs einet Strahen- bahnlinie der Stadt (Sieben Bahnhof­straste-Neustadt liegen auf unserer Regi­stratur in der Zeit vom 18. bis 25. No­vember einschliehlich zur Einsicht offen. Einwendungen gegen denPlan des Unter­nehmens sind in der vorbezeichneten Frist bei Meldung des Ausschlusses schriftlich bei und anzubringen. 9109b

Diesten, den 12. November 1924.

Kreisamt Diesten. 3. D.: Dr. Merck.

Mn,3 Cvezialität!

Alle Waagen enwfie It und luerdctt etdifabiii berneücllt.

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Bekanntmachung.

Detr.: Strahenbahnbetrieb.

Um den Anschluh an den 6» norm, nach Wetzlar gehenden Staatsbahnzug zu erreichen/ verkehren die ersten Wagen der Sirastenbahn mit sofortiger Wirkung 7l Minuten früher.

Abfahrt: Ab Wiesecker Weg 6^ vorm.

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Der Fahrplan der nachfolgendenWagen bleibt unverändert.

Diesten, den 17. November 1924. Direktion der Straßenbahn.

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