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Unterbliebener,
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eichen Beweise i)ei dem Heim- n sage ich auf ien Dank.
Schulfheß.
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■tikel!
ihliff-Risi-rapDail iulmir tbtr ÜiBmi mteBdenitbUllviü norm Zeit und Geld der Rasiermestnrdm > i.habenvIrdieAppm ‘Inrich und vor ► urr e , früheren Kalifrt ho' lir, Biehltr. Airri u - chränklen Lobe.
eiten haaracharfl ** ngiielnlbei:
>r.Wesicnnann, itrits ieraiiparnt. den i h vor autle, gebrauche Ich fut > 4. hart * ie am ent Tue srlla, Frankfurt All* ' ch bei starkem Bin «n n ichhilei, du in doi it übertroffen hat.
11', Alliobirj B.-L, T'r pparat bin ichuhriw iIb, Rotenb- nntrt*■ lamtÄpifaril au 11111* illllt BL Ml V™"
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Gietzener Anzeiger (General-Anzeiger für Dderhefien)
Zrevag, l& Zannar (924
Ur. (5 Zweites Blatt
Betrachtungen eines Volkswirts zum 18. Januar 1924.
Der »eut1iMe<i*lWI*e Krieg m 1872'71 hau« unserem 3o t? mix nur b.e äustere Grntgung arbiaix fotibtrn ;hn rug'eich auch jm: tntex.- beschloss. nd«it flfß b n vhnr »eLd>: der flflra l e wrrtschaft ich- u«) taltotrllt AullHw ni btt 1 tz- Un 3a6t'-6nt.- überbaust nl$t *u txrft'b:n i L Der Me.lU.ei i-oi 1914 13 v ränbert: jedvtz di- eußena D ullchlmM al- De t nabt rv> D u ,d auf unb Brie* unterem ä >Herrn ax in tern Li - |*ah»Id><n ernt ®n!a>ld unj ri.'t in j un er Tor- öubleojftflcn unb '»tbailunjin bif) mai ritlg behaupten Linn THit Dem Fr ebentfch uh Hai «tue neue Stoche bet beu 11 chen volle- »trtfchaft begonnen.
Die 3ufgib:n. vor w Ich: ^inbcl unb 3n- buflrU In 3u&nl* a stellt Itnb b wegen sitz baurt- sächlich in ^a> ‘. Aihtuna n frunib t wir> e* i h botum b-inMn, b .* inUnbtft« Produ ibn und Den heimischen Tlbrt als bi: beid-' G un> Hdlet unseres DirllchaltZte^en Z tri brr zu lütten unb nob fester zu Derinf tn al* b ei to - bet bet Fall g'wrfen ist 3* must bi: g fimte Produktion mb bi: Rohstoff erforgung in ia nei gdentl werben, welch: un) m br Der o.g ing bet BevL'kerung mit AahrungSmitteln un> Bo ba>t*gcg n'iänbri d.s tla ich.n 2,b ni ton 2Lut* lanbc urubbJra'fl-t malen Wohl maj eS vom rein lautmärtnilben et-inbpunlt: au* brt.ab t richtiger unb auch mehr im 3ntrl1- be- D r- braucherschllt g leg?» fe n Aahrungzmittel un > Aohstvffe b?rtbt zu b zi h.-n tr» fie an Dirt 11- haftest.n ring f mf! tret e i timen ba* C aa »* tnierdlc unb ba» a.lfl m*tn: Do t wohl gebeten aber jnü Avttvmdigleit rin: UM hr von b.clem Mege. wenn B.rhtstnill« unb 3uftinbe ein)*- treten find wie blbe. unter b-n-n bit beitdx Doll gegenwärtig &i leben unb zu leiben hat. Mir (al ten also von 3uSlmb: njr 1A 1>: Da - rungsmittri b.zirhen. w ich: im Inland: ni hl beschafft w'tben Lnn n Unb was von bn D H nme*mutdn a It sollt: auch für bi? D.schU u g von ben Rohstofsrn für unsere IibUtrie be- ftimmenb sein Auch hier barl nicht* un ersuch gelassen nxrb-n eu.> die Dbg ichk it gibt bi au tb- bare «rktiftofle für solche ®üt:r her ustelle.n welche im 3manbe nicht vvthtnb n s ' b Dun würbe gl ichwvh! nicht* verchangnis.o l r f ir bi: deutsch: DolLswirtschast fein wen i |i: sich -n Velbslgcnügsamk it btriuf einricht: i wollte, n ir mit bem eigenen auszulommen unb in w is r SeDstbcschränkun, ging unib änzg ton Dus- lande yi werben ^at doch i ?be: 'Za \ b^ TDe t ■ Lrirges ein: Fü le von Zatb w ifen biflr er >iacht, arte eng unb unauflöslich bi? b utsche Dvlk wirt- ,4)0(1 in bie DeÜwirtlchift verfloch en gcjKiei HL Darum muh Dnitfchltnb auch in utu ilt wenn es leben uf 11, f.-in? ;Xn^ftri:erK ignifh? in Auslände wieder .rdsetzen, um damit wi-der unentbehrliche Roh'to f.- unb Dahrun,sm ttel tiufe-' au tonnen. QHLrMng» macht bas un* eh mil 1 feindlich gesinnte Ausland bie b.rnkbar grachten 2Ln- ftrengiingen, un* auch nach bem Kriege weiter wirtschrist.ich zu schäbigen. D.-utscher ®dft. b.ut- fch«s Oraanisitlonstalent unb vor allem die unserer Jnbuftric unb unserem S>anbJ innewohnende Lebenskraft un> Untern hnangs uft werben jebod) so hoffen wir zuverfich^lch gr ch r unb stärker sein als alle feinbseligen D!ach:n- stchaften unb Widerstände- Unbedingte Doeaus- sechunq hierfür ist arterMni*. dach b:r groche LäuterungAprozeV. welch r sich jeht im deutschen Dolk.- vollzieht auch nicht spurlos am deutschen Kaufmann rorüdergeht Unt -r granbsählich^m Festhalten an alten Ueberlicf rung*n wirb sich der taufminn Ich: Seist ben verind rten Der'ält- niss n anchals n unb ben Sortierungen brr neuen 3cü Aechnung tragen müss n Wis bibei besonder» wichtig erscheint i t die Ps ei? b r Per- sdnlichkeiL Der Tüchtigste, w Ich-i traf, b-r ihm inn trnbn nscn Der inlrgung i n tanb: 11, sich über den Durchschnitt seine» St an e$ zi erh b-.m, unb von der 2Utur au» seine D:stimmuni zu leitender Stellung in sich trägt, muh m:chr nnch als bi» hei die (Zelegenh 4t haben sich beraub »uarbeiten unb au» b^n destedenb n Di!» dungsmöglichkeiten für sich b sondere unb - feittge Tnrtdlc zich.-n Wehr al* sonst müssen dir Lehrpläne unt rer Bildung:an fallen ba* b b* 3ld verfolg en bi: Liebe unb bie Dege.sterun? für das Doll schon bei der herinwachsend n Jugend zu h -b:n Wehr al» bishee must der Wenfch im kommenden Zeit! tor der Arbeit b c beherrschend: Stellung im Mlrtfch-sts eb:n b-r Doller ctnn?bmcn al* der D?fich Di: tu turdl n Ewigkeit»w rte. welche wir durch Art» it b t4> Mirtschalt schaffen un'' m h ei h Isen s>l'en br Wenschd it dien n. nicht bet Kapital häufang. Denn täuschen wir un* doch nicht wie sm) Li b r
Dergangenhei' gar manches Wal vom rechten Mg: abgiLn-.m.n Waterralismus und 3goe».r.uswaren rt..fa4> -U i i d.c Zri b eb.-m unb de^-rr schende Kros. unserer Arve.t D.r Mert e.ner To-Umitiltalt in aber in erster ßtolc barmach w beuneilen, wie w.it fle auch ein H'tlldx*» ®e- tübc ist .Di: D^lkawinfcha t hat auch da: stt - ltche A^fg ihr zu erfüllen, fre < Ak bi? Basis bilden für die 311 .Irnnj b^ luilioe' 1*11114 n unb Lebenszwecke ber eirze n m tm: be* ganz a Dolke». lir fall mckhe.s n b.-i n Diu bt lütll oen TStlL Sic (oll bas Doll biejrnig Äu’turtulc erreichen last n. wich: ihm aus 1 inrm Zerri o- rium mit lernen nntüribe-i unb gri tifen Kräfte i zu erreichen mäglich un) desha b v lich: ift" Die» erfriber ab r 84n- unb linier biarz a It unter bis g nne.nsim: Ziel, forb.-r: vor allem rin verstän^n »oollee, rvi q g nle.tigr - vertnuei getragene» duf immcn rirren von Herrsch' de. u d Ti m nben, Din 3 b il tberi un> Ard: t ebnem beim ber ein: Teil tarn ohn- b n ander, nicht bestehen Do lmm:r wirtfch stt i t< eg ns ä tau • zuglcichen I nb. ba muh c* gelch hm ml echt m unb kb obigem ®tmcinf inn. b, twr f*tn unbul sam r Sonb rgeist einz ln-r f > iiler 51 if et vo:h:rtsch n Fr.-t ich wir) c* eine w istchtuenden unb b h,r iichen Staat*!in t bebltfcn um diese mnete Dieberg bart uns r * Do le h r:u - zuführen unb zu n Dohle b.s Daterlanbe» nu b,r zu machen Dazu br tuchen wir chirtkt rao le. wahrhaft grohe Wann r. denen el zar innerst n Lleocrzeug ing g'woroen ist bah d r Staat nicht ein .in antor.trtivem A'b.l g hül te? mystisch » Mstcn ist knd.rn ber lebenskräftig« Ausdruck eines starken freien un) selbst- bemühten Dolles" 35er noch tnb e* t iel •u wenige, die so denk:n un) sühlen bi? bereit find, nntzuh Isen am Daa de* Bolksstaate» i, w.lchrm jeb: D Witterung-gr ipp« »ur Sei u g kommen, in weldher, jede emzrtnr Persönlilf.,. e:n:r ihren Fähi.1 iten entere hen'^n Aufgibe lijtftbar gemacht werden so l Doch sind e* Ut- gczah t?_ benmen: solch: 3uff ifluni von Dee, unb Leben des Staates völ.ig srenb ist. Aoh deut? betrachten vi l: ben St tat all ihr'n ärgsten Se nd. w:il er sich oft g:n>tigt f eht ttef 11 b.e Be haitniss? b.'s einzelnen ei umgreifen All de so denken, übelschen babei bie fiste Dthr^e t. bah ber Staat sdhon um seiner selbst willen gar ni ht* andere* al* bis Geb ihen des kAnnzen irr. Äug: haben kann un) D rt ffex bie - über so oft, baß sie selbst mit baran schuld fitd. wenn aus Staat unb Bo k nicht bi: triftige unb fclbftbeWdhtc Sinh it geworden ist. Da,um muh da» ob rftc und unverrückbar.' Ziel dn.-r guten staatsbüraerstchen Erzieh ani fein, ben Staat zur S e m e i n s ch a s t » sa ch e de» ganzenDolke»zu n?achen.
3n diesem Sinne sott n unb wollen wir die trclunbfunfjigfte Dieb.rk.hr de» 18. Januar 18«. 1 leiem.
Mit Plut!
lieber Matthe», ben Anführer ber Banden. die unter dem Damen .Separatisten' vor einigen Monaten die rheinischen Debi te terrorisierten. schrieb ein englisch.'r Zoumaliit seinerzeit, er mache den ötn)rucf eines Mtnaes, du: zu allem entschlossen sei. Gewih. er q b>rt zu jenen Elementen der D rbrecher. die nichts mehr zu verlieren haben, die eben deshalb za, allem entsch'ossen sind. Sin solch:r Mann gehört in allen Äulturftaaten hin! r Sch'oh unb Dicgcl Da st biefe einfach: Zusttzaktion ni hi bei ihm auSgsüh t to rben kairn v r ankt er 1 bg ich fclncn hohe, G:nn r.a. bei Inhab r.i aller Gewalt In ben rheinischen ©ehrten. b*n französischen Behörden die fc n: ffn schlo s nhei' ;u ihren polit schen Zielen gebrauchen wollen. D h er nicht an b'r Spitze sein-r m ber Pfalz ,arf> i- tenden" Spi hg-fetten st ht ist :cbig i y eiae F l e de» franiös sch n po itiicheo Sübrun^ Scneru d e Metz vertan jt von je für sich eine Sond.-ristellung gegenüber d n ander n französ s Yen Machtha em im Dh'inlond. Sr will bie Pfalz gesondert lostosen von Deu.sch'.and td.e Anaade- .von Bayern" ist kdiglich opportunistische Zakt kl a so müssen .Pfälz'v an die Spitze jener Daub- unb Moidband-n. die sich au» dem Abschaum aller Länder und Böller zufamm rnse'en Daher die Zurückstellung de» entschlossen n Matthe», daher da* Hervorheben dr* gerichtet n Heinz- O bi», den bie französische Propaganda duich d n Titel Dr., wir seinerzeit den Analphab-ien Smeet» als Angehörigen der gibilbetcn Schicht der Bevölkerung vertrauenswürdiger zu machen suchte.
Aber Mallhes will sich nicht Ealtfteilen lassen 8t versucht den .Parteiführer" zu spielen und wendet sich an ben Deutschen Deichs
tag mit ber Anfrage, oh ben Abgerrdner«, _feiner Partei btc Immunität ebenso wie den anderen Adgeorbneten geUchcra ki Der wackere Löbe gab ahn dir rtchstgr Antwort. Heb:nb«i donner er bie Mita ird r be# rcheaii chen Sechügcrausschusscs an: .Dill einer ihre lech g bestreiten, bat) man an Do.in un Dahr Ln be- kiten Gebiet unter ben sranz^schen Bajone::en als Demokrat un) Depubttkaner freie ktu al* in übtigen D utich and? Di: .Dein 2*t>ll*‘tg" be- meili sehr tröstend dazu, das gelte m l einer einzigen Sinlchrankunz man mäste dazu .Separatist" lein. Unb wahr.ich als Separatist" lebt man im fiantof'ifb besetzten Ge'nel wohl- retftanben nicht im tnj isch:n so frei bas, man sich iio!) be* 3.rbjte», Das en zu tragen bis an die Zähn: bewaffnen tum. ja sog,r noch von ben Znhabern ber grvhw Dasfend potS die Dassen in die Hand gedrückt kriegt, ^nb bah man, so ausgestattet, in bie öf'en.ttch n p.ivalen Gebäude eln>rmjcn di: Beamt.m verjagen. bie Gelder d schlagnihrum sogar eig-ne* Geld ohne Deckun, berau»geben kann. Man kann Läden und Dar nh ausn: ausplünb m Merck pen. tic nicht der gleichen Meinung lirxb au» ihren Häusern vertaee b n S.istenz.n ver ckchtrn lir*. man kann noch leben und Hausen, briUllfiercn. teirorisi:ren. morden, p ündem. rauben, alles, was einem nur gut dünkt, tun — auch hier nur mit einer Einschränkung solange e » b : n Franzosen pastt so ang- man die vollst ch n GcschS'i' ber französ.sch n Barden h sorgt. Animus) man auch immer beton na. bih ni: ein ite.lles Streben ber Bew-gzrund sei. bah man nie bas Dohl b*r Ahein ä ib r und den Jrl'ben ber D U h rd.isühr.n wollte 3n b.*m Düssel- borfer Schupvprozeh haben b'.c Sevara- liftcn nut wahren Sngelszunzen diese» Str dm nach Frieds rtigkeit verkünXt unb daraus sind von den französckchen Gerichten H deutsche Männer, die den Gewalttaten ber M at h sleute entgegentraten, zu in'g'sam: 80 Zähren furchtbarer Strasgesangens af! veruneil! worder D.h aber bie M'tthesl ut? ihr srtedser iges Ziel Heust7 wie immer na, m f Gewa t m l b-r rihe t.n von ben fianz^s schen Behöib n geftü ;ten Ge valt zu erreichen suchen — ihr Zick, b h bas Zi.-l b:r- jenigen, bie ihnen die Gewalt In bi: Hand gaben — geht ebenfalls au* bem Schreiben b » Matthes an b n Lechzigerausschust hervor 8* h:>h' bann. .Da der Sechzig rauZschuh t, seiner politischen Kurckicht gk it und Selb.tüb rhe.'una darüb r (über bie S paratisteni hinveggebt wird die separatistisch: Bewegung über ihn und alle», was seine» Geistes ist. hinv-gsluten. Dielleicht auch mit Blut (I). was nidt unserem ideellen Streben entspricht aber rirttckch b-r r alen Hä te der wi.l.'nsstarken Ah inisch-Destfäiischen Bewegung geopsert werden muh."
Unb zum Schuh droht er: .Asch rechtzeitig gebt ich Ihnen von diesen Punkt m pslichtpemäh Ä n tnt<" ^flii tg m-h? Deich: Pflichten hat Matthä dem Sehzigrr- auSschust g g-nüber? Ob r handelt er g-mäst ferner De.pslichrung feiner bestimmten Auftraggeber? Da» wird der Fall sein. Sonst liehen ih n biefe wobl kaum bi: Mittel unb Dassen zu seinem blutigen Handwerk
Aus Stadt und Land.
Gichen, ben 18. Januar 1924.
Die künftigen Mieten.
Ueber die Absichten der Aeichs- regterung hat Ministerialdirektor tonte sich, wie berichtet wird, zu einem Journalisten solgendermasten geäuhert: Die frühere Absicht, die Mieten bi» Oktober auf die volle Friedens- Höhe zu ftetaern und dabei dem Hausbesih bu Hälfte zuzub lligen. besteht nicht mehr. Man denkt sich — doch ist dafür noch kein fester Plan — die Steigerung unter allen Umständen im Aah- men des Möglichen etwa um 5 bis 10 Prozent im Monat vorzunehmen Dabei wird sowohl bte eigentliche Miete steigen, wie auch ber Steueranteil, ber ja gleichfalls durch Umlage ben Mieter trifft Sine Mietbeihilse bei Zahlungsunfähigkeit wird nicht beabsichtiat Beamte, Angestellte und Arbeiter werden entsprechende Zulagen erhalten Die anderen, also z. B die freien Berufe, könnten wohl ihren Ctcuetanteil gestundet erhalten Die Zwangswirtschaft sott aber möglichst auf bem Dege einet allmählichen Steigerung ber Mieten beseitigt weiden und freie Mietbildung ein treten. Da» dem HauSbesitz nach Durchführung des Programm» weagesteuert wird, entspricht noch dem. was et früher an Hypothekenzinsen aufbringen muhte Der Anreiz zum Bauen ist allo jetzt schon gegeben Fü, neu Bauende ist eine gewisse Steuerfreiheit sicher Die» bezieht sich auch aus
Ausstatrung von Dohnungen Da Ne Hypothekenbanken ,ur ^erv-ibt wen beständiger Hvpv» thrten über gegangen finb ! r.i men auch von dreier Seite schc-' tmc.xi erhevllckx -auzu'chüsse in Frage
•• Lohnpfändung in Go 1 b Bei bt Pfändung von Lohn und Gehalt ist ein be- Ounn-.ter Zeil freig?L:Hen Aach dn:r neuen 2kr- prtmuni be* R.ichsmimster* b r Zu'tiz geht dar siele Betrag i:nt \u 30 Goldmari tn be< Doche Die Goldmari bnechn.t ich bibei nach bem Goldumrechnungssatz Per Reichs nin> ter l er Zustiz kann Ihi auch an >er* b.sti nnen D.e Der» ordnung trett am l Fck>ru,r ,n KsÄ ooibcr erfolgte Pfandun» b sch:, nkt oder ertpcuert ht nach Ihr von Nr nach t .n »ä llgkrit an «1h* vorher eriolgtc Ausrechnung Adt etung otcr Tkr- Pfär.xung verli n ihr: Dlrtang Ins owe ck. al* fW nachher unzuläss.g fein würbe
■e 3 l n vortreffliche» Deihnachts- viebeswe r k hat die 3 Ärmpanie t<* 1 (bdl.) TatL 15 Ins -Agts Ne ih.e , S.an^ort in unserer Stabt bit. in Gera, w-» sie sich zur Zeit uulbMt. in Ne Dege geleitet Die Kompanie hatte, tric b.e .Gerarer .kitung‘ berichtet, eine Detf» t achtsbe'che ung für tic biU»be>tivltigcn Bürger Dera» d rg rtchtet un' iür b.cfen Zweek neben bce e g „en L>,cbe»g*ib m pfera noch zahle iche Spenden au» ter lei (tu gskrästigon 3ii,wohne,1chaft Ge.a» 'usammcng<bracht. Ledensmittel. Bellei- i u gsftücke. Geld.etrag: unb viele sonstige nützliche Sachen kv.mtcn bei ter Feier unter der Leitung les Hauptmann» v d A ecke an etwa 800 Hillsdedürfttge Nrvh ausgegeben werden, wählend die Gaben an 300 weitere HoUcibenbe durch Icke Dermittlung von Dereinen au»g hindigt wur- l-en. Die freier nahm nach trm Bericht be» Geraet Matte» einen sch stimmungsvotten 2*ersauf und zeigte, tast unsere 15er sich in ber tharinaischen Stadt grober Achtung und Beliebtheit erfreuen. Olle ftaif bie vampathen für Ne Truppe sind. Ne in jenem politischem D.tterwtnkel heute „ach ter Diedert.hr von Au'< Sich« Nit unb Ordnung turch ba» Ging reisen des Militärs die Obe,Hand htben, kann man au» bem Schlufckah in lern frestdericht der .Gevaer Zeitung^ ersehen, in lern e» u a Heidt. .. sprechen wir au» ben Her en Ungezählter, wenn wir heute an Neser Stelle dem Gedanken Ausdruck verteih-n, bah es au'tervrdenUich ,m 3n ter die ber Gesamtheit liegen dürste. u<>m Gera zu einem dauernNn Stand- ort der Deich»wehr werden könnte, sowie bah es mr mit tiefem Bebauern aepaarter Dank unb Segenswünsche sein können, die ihr bd etwaigem Scheiben von hier aus zur Seile ft hm" Aus Nck warme Anerkennung ihrer Tätigkeit tonnen unsere 15er stolz fein.
•’ Feuerversicherungsverb and hessischet Lehrer. Der F-uerrerstcherungs- verband hessischer Lehrer, der vor 21 labten in# Leben gerufen wurde, veröffentlicht soeben seinen Geschäftsbericht über das abge’aufenf 3dbr 1923 Die baiau» heivorgeht. stelle bei Derein feine 1krii4erung»beiträge usw bereit# »nbe Sep- t em ber auf Go Id bas is ein. 3m 3abre 1923 wurde ber Bet band von 13 Brand- unb 12 Tinbrach»- schaden betioffen, die insgefaml 39 432 903 952 255 Mart Entschädigung erforderten.
•• a in Hilferuf der Familie Pip- matz geht un* zur Veröffentlichung zu In bei Hoffnung, bah er überall freundliche» Geh», finden wird. Sr lautet: 3nfalge be# untyrodbrr- lich hohen Schneefalle» und der anhaltenden Kälte lind wir in bittere Aot geraten. Die Leichname Vunfervr Lieden Anverwandten, öle man in den Waldern, Gärten und Anlagen an versteckten Plätzen finden kann, sind zahUos. unb noch ist keine Aussicht aus Linderung unserer Aot. 3n Anbetracht ber erspriestlichs' Dienstzs, tr-elch: wir der Forst- unb Landwirtschaft, ba* dem Gartenbau wahr^ib bet Ausübung unsere» Berufe» unb damit besonder» auch der Stadt unentgeltlich erwi.-sen haben, halten wir unter Drinelichke-.tsgesuch um Hilfe nicht für unbescheiden. sondern figar für geboten. TBenn aber tratzdem im Hindi ck auf unsere geschilderte Zättg- feit die Aedensart laut werden sollte: .Das mchts kostet, ist auch nicht»", bann würden wir bitten, tm nächsten Frühjahr e nige Mitglfeder der Landwirtschaftlichen Komm'ssion nah A)rd- d'ct Ostdeutschland zu senden, wo unser Geschlecht irf Ige der längten Dinter unb ber mangelnden Fürsorge be hr:item n'cht so zahlreich ifL al* in unserer Gegend Die Herren würden bestätigen. was trdtcerrifte Mitglrrder unserer Familie berichten, nämlich, bah gänzlich kohl gr- freffcnc Schonungen. Obst bäume und Gemüsefelder nicht» seltene» sind, weil dort die Poltzet- aufsicht fehl', welch- wir über da» Gesindel der Aauven und Schäklinge ausübm. Unsere ilr- qrjteÜem habm un». al» wir noch jung waren.
Iwei Freunde.
Boman von Dilhelm Hegeker.
72. Fortsetzung (Aachdruck verboten.)
.Derzrihf - Die unangenehm T
Humpelnd trat er auf ben Aasen, nahm eine Handvoll Blätter unb begann, ihn abzuwischen.
Sin elender Knüppel. Aber er hat mich auf dem ganzen Marsch fehltet. Ich mag ihn nicht wegsch-misten Berzrih tausendmal! — Dvttcn wir da nicht e oblegen?"
®r wie» auf bie Haupt all«. Sie gingen, und einer spürte faum de» an Deren Gege ,'wart, fo war jeder eingehüllt tn eine fmltere Dolle. Als sie das Ctnbc de» 'Parks erreicht hatten. Hieb er stehen unb streckte ihr bk Hand bin
.Leb wohl. Annkf
.Han», bleib — noch heute!"
Gr schüttelte nur bei Kopf. Kraftlos erhob Hc die -and. bk er auf halbem Dege ergriff
Aber wie fie ihm jetzt ins Gelicht sah. ber- stand fie. baf) c* ber kurzgefchiittene B-irt war. der ihn fo verändert batte, und verstand auch, bah er das ihretwegen getan hatte. troCIte tbm in» Gesicht schreien: wa» bu gesagt hast, ist ja alle» nicht wahr Ich wrth ja. bah bu m'd> noch llebst . . . Aber fh fühlte sich wk unter einem Savgdeckel begraben.
Unb er. ber fernen Blick auf den Straust an ihrer Brust gebettet hkll. wollte sie bitten, gib mir die Beilchen Bon unsrer ganzen bethen Liebe [ah mir dies bihchen Duft.
Aber auch er sagte nichts. lieh ihre Hand stnken. lüftete mit einiger OKübe den Hut unb entfernte sich, indem er sein rechte» Bein etwa» Machschlev pta.
Schon am nächsten Zag verliest Hans die Stadt und setzte fich wieder in Marsch Aber trenn er früher ein Ziel gehabt hatte, jetzt hatte er kein». Unb wenn früher btc Hoffnung sein« frühe beschwingt hatte, jetzt beschwerte ste der Gram Doch mit der Zell les er sich auf den geduldigen alten Landstrasten nicht nur die Stiefelsohlen ab
Unterwegs begegneten ihm Landbriefträger. Bauern. Handwer>r. Hausierer, die ihm bann und wann den Dcg durch ein paar Dort: verkürzten, auch traf er abends in den llcknen bäuerlichen Gasthäusern manchmal einen riifamen Amtsrichter oder Doktor, mit dem eine Unterbot'ung zustande kam Und »renn Mmt die erst n S^h'eufte*- üb-r kie Ka t ff T . «oblen- uib f nsti e Mater o ienn)i getan waren. g<langte das Gefpräch aut die gröbere Ao: de» einst so stol'.en Vaterlandes, das nun gebemütigt und auS tausend Dundon büitenb bamicbcrfag. 11 nb b nabe jeder erzählt: ihm. bah er einen nahen Davor wandten ober lieben Freund verloren hatte. Trauer war übrratt Doch überall auch wieder die Spuren neuen Lebens. Da der Dintor gtftnbc war. sah Hans von der St raste aus da und dort auf einem höher gelegenen Feld einen Bauern hinter dem Pflug stergehnr Unb in den Dörtem waren Maurer mit ber Ausbesserung beschädigter Häuser beschäftigt. auch wurde in einigen sogar cm neues Lädchen eingebaut
Mit der Zell ging bem Herumtreiber da» Gell» zur Aeige. unb er hätte schon längst, wie es verabredet war, an Hermann Alt um neues schreiben müllen. Aber es festste ihm d e Grrergie. unb er verschob es von einem Zag auf den andern.
Da kam ihm der Zufall zu Hllfe. Auf feiner Wanderschaft war er in» Thüringer Land ge
kommen und hatte einen ganzen Morgen einen einsamen Dald durchstosst, al» er gegen Mittag eine Bauersfrau a-rtraf, ein llckne*, fchvöchüch auSfehendes Deiblln, das sich vor einen mit meterlangen Hoststämmen beladenen Handwagen gespannt hatte. S lang« der Deg eben war. vermocht: bie Alte. w:nn auch mit grober Mühe, ben Da gen vorwärts zu bringen, aber bergauf vertagten ihr bk Kräfte. Han- rief ihr zu, er wolle ihr helfen Srtchrock-en. ba sw dr? Schritte de» hintre ihr Gesten den auf ben weichet Aab-ckn nicht gehört hatte, dreht? sie sich um und übrrlleh ihm den Handgriff der De chsel. mehr aus 2lngst. al* weil sein: Hilf« ihr willlornmen gewesen träte Um ihr Misstrauen zu befätigai, begann Jr<ine ein Gespräch, rezähste. bah er aus russischer Kriegsgefa"ge7ckchast fäny, unb er'uhr. hast auch btc alle Frau einen Sohn in französischer Ge- »anflcnktan hatte. Das ba« Holz ertfangte. so hatte sie es auf einer Auktion erstanden unb wollte es um die unerfchwrtgl chm 3b'n hrtvlttn zu fraren, silbst nach Hause trcmsportteren. Aber es wäre was Dolles, murrte sie. was ihr im vorigen Dinier noch eine Kleinigkril gewrtrn. wollte fetz: parttuu nicht mehr gehen, fo hätte ber Ahrurnatismu» sie gepackt und ihre Knochen gelähmt.
Aach einer ffrinen Stunde hatten sie da» T-ort erreicht, tn dellen erstem, garu stattlichen Gehöft Frau Geist tr-ohnte Ato er ben Wagen in den Hof fuhr, überkam ihn ber Durckch nach alter, in bet Gesang ick chast gekernter Dei'e ferne Krätte zu regen. ®r schlug der Frau vor, ihr gegen ehw gute Mahlzeit ba« Host zu *crfleinem. Die Mahlzeit lehnte sie ab. da sie selbst knapp zu ellen hätte, wollte ihn aber für fehu* Mühe vezalcken Ihm war es recht, unb nachdem er in bem nächsten Wirtshaus feinen Hunger T"r ILt
hatte, machte er sich an die Arbeit, ohne bi» yim Abend fertig zu werden
Al* er am nächsten Morgen toicberfam, fand er da» Mütterchen stocksteif unb mit grosten Schmerzen im Bett H:gen unb bei ihr ein zehn- iäbrige» OnH lnb, da» ekvmt arms-li^en. bläulichen Flämmchm bn Ofen durch heft gä» Biofen rollend» ben Garau» machte. Di: Frau klagte ihm ihre Aot. aber nicht wehleidig jeumnemb, «onbem eher mit Gemurr dast sir dis ganze Aachi kein Auge zugetan hätte unb dast ba» Aeisten sie vlaae. e* wäre was Dolle». Unb zwischendurch Hopfte sie ungeduldig m't ihrem Krückstock aut den Boden unb schalt, bah heutzutage btc Kinder auch gar zu dumm wären und nicht mal ein freutr machen könnten und dir Streichhölzer verbrennten, al» wenn dir kein Grid kosteten Ohne viel zu reden, zog Han» sein 'Zafdhenmesser l-ervvr. suchte ein Stück Kim unb schn tz t e Späne Bold knisterte eine Luftige Flamme im Oren. Dr er vom Stall her un^ebulbige» Muhen vernommen hatte, trag le er, wie s denn damit ttrire, ob er vielleicht b c Kuh vnckargen solle. Das gab mm Anlast zu neuen Ausrällen über bie Torheit ber Menschen heutzutage. Dir Dincktniogd ihrer Schwiegertochter hätte llch vorige Woche in bie Stadt gemacht, angeblich weil Fe mehr Lohn bekäme, in Dirtl chk i! aber, well es bort mehr ZamDergnügen gab? Unb ihre Sch ri-^ertachter kümmerte sich auch nicht in ber richtigen Welle um fie. Gs wäre zu arg. wenn man sich sein Lebtag geplagt hätte unb auf seine alten Tage so hilfloS träte. Am Ende aber gab fle ihm doch Antr-eisungen. wo lich ba* H?u in der Scheuer befand und die Gerät schallen standen, bietz jedoch vorsichtshalber ihr önfdrnb mitgeben
iSchlub folgt.)


