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untere Arbeit

derselben Leistung, in

ManaS

als 300 000 Kilometer

der Dienstzeit eine

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tMnkwin9 Äoinl Leber^.Magenleid.,felbstlängs.

MaßtMlU! nclU! Hilst beft. Karlstprnbel Sirkirchen 14

den von Die

leihen keine Verzinsung

Berlin toiro für das 3<

Die Stadt ebenfalls gvö-

Leistung wurde noch übertroffen durch den Brief­träger William Parke, der in 34 Jahren mehr ~ ' gegangen ist. Aber

immerhin ist der Landbriesträger doch noch alS

gegen 3072 im ersten Halljahr 1923 Auch free öatf der ZotitmitfäEte, bk schon in den letzten 3obren ständig anwuchS, ist stark ongefttegen; eS wurden im Berichts Halbjahr 1389 Menschen von wutver- dächtigen Hunden gebissen gegenüber 1271 im ganzen Jahr 1923 3n Frankreich ist die Lebendgeburtenzisser für 1923 mit 1904 höher ge­blieben als in den letzten drei BortrnegSjahren. Da gleichzeitig die Sterbeziffer mit 17 auf den Geringsten bisher beobachteten Stand gesunken, so at Frankreich einen deutlichen Geburten- Überschuh. Besonders günstig steht Droh- britannien da mit einer Lebendgeburiziffer von 20,1, dem ein Rekvrdminimurn der Sterbe­ziffer mit 11,5 gegenübersteht Ungarn hatte tm ersten Halbjahr 1924 eine Geburtenziffer von 27,3 und eine Sterbeziffer von 22,6, besonders hoch ist die Tuberfulose-Sterbli<^eit mit 3,96 auf 1000

Weltrekorde" deS Alltags.

Diele Menschen stellen in ihrem alltäglichen LebenRekorde" auf, von denen sie selbst keine Ahnung haben. Durch die tägliche Wiederkehr

Gegenstand einer c ngeh.nde wert sachlichen Unttsuchung. (Fried,-.

Pädagog.schcs Magazin 597. Derla. H rin rnn Beyer & Söhne, Cangcnfal^i. Preis 3 20 JHf. i Der Verfasser lal/t meist di« Führer dar leider allzu- vielenRichtungen" der gärenden, vorwärts- strebenden und an sich arbeitenden Jugend zu

___ welche eine zerte, «ef'ic Heut u

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Deutsche Handelsdienst" zuverlässig erfährt, wer- die Skodawcrke ab Reujahr die Produktion

Personen- und Lastautomobilen aufnehmen, nötigen Umstellungen sind bereits erfolgt

Buntes Allerlei.

Die neueste Bevölkerungsstatistik.

g u n g macht Professor Dr. A. □ll c f f e r zum

' " und anerkennens-

here Ueberschüsfe erz elen. Davon will sie einen geringen Bttoag der Sparkasse überweisen, damit diese den allen Sparern on Stelle der Auswertung eine Art Almost-n von höchster- 100 Rm g-toäfr- ven kann. 3m übrigen sollen bie Ueberschüs e zu anderen Zwecken verwendei werden. Diesen Dorgängen gegenüber muh es frefiem'en, wenn der Re ichsba: k orä, iden t txv% anerlernenswer e Bestreben einzelner Städte, ifr.cn Pflichten gegen ihre Gläubiger nachHuli mmcn, als be enklich be­zeichnet. Wenn der OLeichSbamkoräsident, und damit wohl'auch die Regierung, die Zeit für eine Aufwertung der öffentlichen Ans ihen nvch nicht für gekommen hält, so lag? eS doch nahe, wenig­stens die Ueberlchüsse der Städte zu einem Aus - wertungs stock zurückzustellen und dam t tte spätere Auswertung vor-uberei.en. Bei tea Städ­ten die unaufgrtD rtete alte Anleichen haben, stehen alle Ueberfchüsc nur auf dem Papier; sie verschwinden sofort, trenn man Verzinsung und Tilgung der alten Arleihen nicht nach der Dritten SteuTrnotverordnu g mit Rull, sondern mit einem angerne' enen 2hif rertimg£bc:r»g in den städtitchen Haushalt cinstellt.

Die ^ohlcnproduktiou in Hessen.

Die monatliche Statistik der Kohlenproduk- kion des Dollsstaates Hessen weist für den Mo­nat Oktober 1924 folgende Zahlen nach: An Rohbraunkohlcn wurden gefördert 35 874 Tonnen, verkauft wurden davon 13 654 Tonnen, der größte Teil der Rohkohle wurde weiter verarbeitet oder war zur weiteren Verarbeitung bestimmt.

Unter Berücksichtigung der aus Vormonaten übernommenen Bestände, sowie des Absatzes und Sclbstverbrauchs verblieben am Monatsschluh ab­satzfähig: 13 506 Tonnen Rohkohlen, 2794 Tonnen Briketts, 3764 Tonnen Rahprebsteine, zusammen 20 064 Tonnen Braunkohlen und Braunkohlen- Drodukte im Gesamtwert von 147 724 Goldmark.

Aufhebung der DevisenMelde­pflicht. Die Reichsbank gibt bekannt, das) zu­gleich mit dem durch den Erlast der neuen De­visenverordnung erfolgten Abbau der Devisen- gesehgebung auch die betreffenden besonderen An­ordnungen. die der Devisenhamsterei entgegen- wirken follten, d. h die Bestimmungen über die Meldepflicht aufgehoben werden, nachdem die Vorschriften bereits durch den Fortfall der De- rifenicl'aratterungen gegenstandslos geworden sind.

Die Frankfurter Frühjahrs­messe. Wir ersahen vom Mestamt Frankfurt am Main, dah auf Grund ausführlicher Vra- hingen mit ten Fachausschüssen das Datum der nächsten Frankfurter Me se scwofrl im Zeit: u P, als auch in der Wochenei iteilmg geändert wor­den ist. Die Technische Me i e (S)au 5 der Techn k und Stände rm Fr.ien) wird d esmal schon am Freitag beginnen, und zwar am \L April. Die allgemeine Meäe beginnt, wie stets, an Sonn­tag diesmal am 19. April, dauert aber nur bis eins'chliestlich Mittwoch, den 22. April. An die­sem Tage schliestt auch die Technische Messe.

Die LandcSgenofsenschaftsdank e, ®. m b H. zu Darmstadt verschickt nach­träglich ihren am 23. März 192! abg schlossenen Geschästsbcr cht über das 3nslationsjahr 1923. Aus dieser Zeit hat die Dank nur den Betrag von 74 474,60 Mk. als Re ngewirm gcrett t. nachdem das gesamte eigene Dermögen (l^e chaftsg tfraden. Reserven und sonst'ge Rücklrgon) in Hohe von rund 5110000LOO Mk. geopfert war. Ueber de ersten 10 Monate des 3ahres 1924 kann das Unternehmen Dunstiges berichten Sofort im Januar 1921 begannen die angeschlofienen Ge­nossenschaften den Geschäftsanteil und die Haft­summe auf Rentenmark bzw. Gol maick umzu­stellen. Der Umstellen-sprvzest ist freute bis auf einzelne Ausn chrnen bei sämtlichen anzechlol e- nen Genoss n chrsten dtrchg fühop genossensch istsb. n! selbst hat in der orfrentliaen Generalversammlung vom 29. Marz _ den Ge­schäftsanteil auf 3300 Ml. und die Haftsumme auf 30 0C0 Mk. festgesetzt. Der Umsatz von be den Seiten d s Hauptbuchs betrag in 10 Mona en 415 000 000 Mk. An die angeschlossenen Genossen­schaften waren Ende O.tober 16 810 LOO Mk. aus- geliehm. Mitgl e er sind m 1924 71 beigetre en. so daß Ende Ottober 567 Mitglieder mit zusammen 1312 Geschäfts mte len angeschlossen waren, was einem Geschastsgutheben von 3 933 000 Mk. und einer GZamthafts. nnne von 39 330 000 Mk. ent­spricht. Ende 1923 hat die LandeSgenessenschafts-

vollbringen, summieren sich unsere scheinbar un­bedeutenden Anstrengungen zu Riesenzahlen, über die wir selbst verwundert sind, tvenn wir von ihnen hören. Einige solcherWeltrekorde" deS Alltags bat Richard Worth in einem Londoner Blatt zusammengestelU. Erstaunlich sind z. B. die Strecken, die Briefträger während ihres lang­jährigen Dienstes Aurücflegcn. So hat man z. B. auSgerechnet. dah der Briefträger' Thomas Äing, der in dem Landbezirk von 3ngleton 33 3ahre lang feinem Beruf nachging, während dieser Zeit 250 000 Kilometer marschiert ist. Seine

Hüchertisch.

DeS grosten Schwerzer Docksschriftstrlbrr» 3eremiaS Dotthels Gesamtve k dem deut­schen Volk in einer neuen, hand.ipen Gesamt­ausgabe wieder zugänglich zu macben. ist eine dankenswerte Olufg be. d.r sich de Verlag Eugen Rentsch in München mit Eifer und m-tercr Htn- gabe widmet Dankenswert nicht all in des Dich­ters wegen, mehr noch um de. starken sittlichen und nationalen Kraft willen di.- allen seinen eigenartigen, psychologisch warm erfassten Sch fr* fungen entström.. At» ncu-efte Bände des .DolkS- G o 11 h e l f" liegen uns nm .. Wie U l der Knecht glücklich touebv" undUli der Pachter' viell icht die bekanntesten Srwfriungen ix . Dichter-, d e man aber immer w.erer gern zur Hand nebmcii wird und sie nicht ohne reichen inneren Gewinn durchblättert. Die Freud, zur Arbeil, der Weg zur Harmonie, das find Ed.-llieine. die man bei Gotthelf nie verg d ich suchen wird Olach die neuen Bande zeichnen sich durch beste 'ech- nische Ausstattmtg uuS. 1212

- Almanach der Freud im Verlag der Freude, Dolfenbüttel, <tn lustiges Buch voll sonnigen Humore 1226

D i e f r e t d e u t l ch e 3 u g e n ö b e to e »

(3n einem Teil der Auslage wiederholt.)

Die Mächte und der Islam.

London, 15. Rod. (WB. Funkpruch.l Die ^TtmeS" unterstützt in einem Lei ortilel die Aus­lassung des französischen Marschall- Lyauteh von der Rotwerrdigkeit einer g e me infamen Ak­tion der europäischen Mächte^ die in engster Fühlung mit der unruhigen Welt deS 3flarns feien, besonders Grohbritannien und Frankreich. Sine f Ich? g m in'ome Aktion fol tc auch von Spanien nicht alS unsrrundlich an­gesehen werden, im Gegenteil, sie würde ihm vielleicht sehr vorteilhaft sein in einem Augen­blick, wo seine Forderung nach einer stabilen Regierung so innig verbunden sei mit de« AuS- gangc deS Konflikts mit den Mauren.

Tschechische Nüttungspolitik.

radikale Einschränkung der

den könne. Der i ra n z S s i s che v. Mission sind wir sehr dankbar. 3hre Ard it ist im 3n- teresse des Staates sehr zu schätzen und wir Holsen, dah sie noch für die nächste Zukunft frier tätig sein wird.

schenkte tfrt einen Kawellenbufch^ 9x Wurf* ihrem Garten in Malwackon ctngcbfkDyt im» sorglichst gepflegt Von dort auS sand die Ka­melie allmählich ihren Dea nach allen Ländern Europa- und damit zugleich eine gesteigerte Kultur

Die Devöllerungsstatistik über die deutschen Grobstädte, die ein Viertel der Reichsbevölkerung ausmachen, Leat jetzt für das erste Halbjahr 1924 vor und erlaubt bereits einen Ruckschluh auf die Gesamtentwicklung. Danach ist die Geburten­ziffer, die im 4. Quartal 1923 am tiefsten stand, unverkennbar wieder in Zu na Hine. 3n den deutschen Grohstädten war die Zahl der Lebend- geborenen pro 1000 und 3ahr in den vier Viertrl- jahren 1923 und den ersten beiden 1921 folgende: 16. 15 13,3, 12,0, 14 6, 14,5. Von normalen Ver­hältnissen ist diese Ziffer frellich noch weit ent­fernt. Die Sterbeziffer war unverändert günstig und niedriger als in den entsprechenden Vierteljahren des Vorjahr-. Dabei ist besonders die Abnahme der Säugiingssterb.ic^eit wirksam. Die Tuberkulose-Sterblichkeit ist uirüdge- gangcii und wieder auf 1,49 gesunken, welche Zahl 1921 als die bisher günstigste überhaupt erreicht war. Da aber das zweite Halbjahr immer be­freit tenb weniger Todeäsälle durch Tuberkulose ausweist, so wird wahrscheimich 1924 das Mini­mum von 1921 noch unterschritten werden. Die Ergebnisse der Sterblichkeit bei den anzeigepflich­tigen epidemischen Krankheiten liegen schon für das gan^e Reich im ersten H-Äbjahr 1924 vor. Die Zahl der Diphtherie- und Schirlachsälle zeigt keine nennenStoetle Veränberung; der Schar­lach hält sich feit eitrigen 3afrren auf einem früher nie gekannten Minimum. Dagegen sind Typhus und Ruhr toieber in Zunahme begriffen, während das Fleckfieber auszusterben scheint. Die Zahl der Todesfälle durch Kindbettfieber ist auffällig ge­diegen und betrug im ersten Halbjahr 1924 3436

Mort kommen, weist die die Jugend beux*sta­ben Problem^ auf, hält auch selbst mit seinem Urteil nicht zurück und Hilst dadurch selbst der Jugend im Kamps um eine neue Lebens­form. 1125

Von der führenden nationalen Monats­schrift .Deutschlands Erneuerung" (Z.S. Lehmanns Verlag, München; Einzeihest 1,10 Mk.) ist soeben daS Rovemberh ft erleb:ei.en Es zeich'et *.ch in erster Linie durch zwei Ard iten aus. welche

Übersichtlich zufammensassenrer Deife tte l-»tvtsächl.chea Quellen für die neuere deutsche ü'-es^ichtssorschung zusammenstellen und diese Geschichtsichrcibung selbst b t>.;n. "In. Die erste Arbeit ist betitelt .Die Geswlchtslchreibang de» LDelltriegeS" und hat Dr. Phil. Erich V) i boetf e zum Verfasser Sie behandelt die amtliche Kr e^- soischung, die private militärische und die ptivat» pol.tifche Literatur und ftreift auch die valerlairdS- feliioliche timt»- und puzisistische Li eratur. ,.Diplomatei»b^ichte auS ter Wilhelminischen Zeit" von Dr. Friedrich Lehmann behandelt daS Haller-Bach über ' s Stiften C «lenburg und den Diieswcchsel von Kide^ten-Wächter. AuS dem weiteren Inhalt deS abwechslungsretchev Heftes fei u. a. hervorgehoben die Arbeit über Gold und Gelb" von Dr Hermann Hartl. Mün­chen. welche im Gegensatz zu der heutigen Auf­fassung vonGeld" die remere Auffassung klar­stem, hinter der starke sittliche Begriffe und Kräfte stehen, und d.e al- Voraussetzung jeder Wirtschaft die nationale Unabhängigkeit fordert.

Prag, 15. Rov. (WB) Der BudgetemS- schuh des Abgeordnetenhnu es hot das Budget für das Jahr 1925 in der Fassung der Regis- i-u"gsvorlage vmgenommen im Boran'chlag tefr Ministeriums für Nation le Be.-teioigung wurde ausgesührt, datz der Gesamtaufwand für die Armee noch immer unverhältnismähig hoch Jet Mit der Militärausbildung mässe bereits in der Schule begonnen werden. Mit her Abiüsturg mühten die Rachbr»rstaate>' be­ginnen. Der Minister für natio.-wle Tertcibigu-g erklärte, er fei Pazifist, a&> trotzdem fei die Basis seines Denkens und Fühlens die Idee her Verteidigung des Staates durch e ne starke, gut organisierte und en'lvrechend ausge­bildete Armee Die Aussicht i gering, dah durch eine H^rabmindei-ung der Biaanschrst^stLr'e und durch eine Herabseyui *" *

bank die LandwirttchaftSbank 2L-® in Mainz | gegründet Von dem Akt enkapital von 500 LOO I Mark hat die LandeSgenofienschaftsbank 100000 Mark Vorzugsutt.en und 396 000 Mk. Inhaber­aktien selbst übernommen.

Dresdner Dank. AlS dritte der I Berliner Grohbanken legte die Dresdener Dank I jetzt ihre Go iixna rkerofi nungSb.lanz vor. Gs wurde vom Vorstand vorgeschlagen und soll vom I Aufs.chtsrat bei der auhero.dentlichen General- I Versammlung Anfang Dezinber beantragt toerfren, nach Einziehung von 125 Millionen Goldmark. I Schutzaltien das Aktienkapr al von 975 Mrl- I lionea auf 78 Millronen Goldmark. Also rm Verhälttri-s von 12.5:1. zusaTnrnenzulegen. Da daS Reinvermögen mit 100 Mill. Mark errechnet worden ist, verbleibetn für die gesetzlrche Rück­lage 22 Will Ionen Mark, gleich 28,2 Prozent deS AttienkapitalS Die Durchführung der Umstel­lung erfolgt in der Weise, dah Die Aktie über I 600 Mark auf 40 Goldmark und die Aktie über 1200 Wirt auf 80 Goldmark unter gleichzeitiger Aushändigung von Anteilscheinen über 8 Gold­mark btzw. 16 Goldmark abgestempelt werden. Um I eine einheitliche Gestaltung des Aktienkapttals in Zukunft vorzubereiten, sollen gegebenenfalls zum Zweck des freiwllligen Umtauschs Attien über 100 Goldmark oder ein Vielfaches davon geschaffen werden. Ferner wurde in der Sitzung dem Auf fichtst at die Bilanz für das erste Halb­jahr 1924 oorgelegt, deren Ziffern eine befriedi­gende Entwicklung des Geschäfts und insbesondere einen weiter, n Ausbau der Kreditoren, die am 30. Juni 1924 einen Stand von ungefähr 400 Millionen Goldmark erreicht haben, erkennen lassen. Der Vorstand berichtete, dah man be­strebt ist, die Unkosten, die alS Folge der In­flationszeit auch jetzt noch reichlich hoch erscheinen, 1 weiter herabzudrücken. Die bei der Ausstellung ; der Goldbilanz befolgten vorsichtigen Dewer- tungSgrundfäye, sowie das seitherige Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres gestatten, wie der Vorstand auSführte, für das Jahr 1924 die V3ici>e rauf nähme der Dividendenverteilung ins Auge zu faffen

D i e Preuhifche Central-Bode n- kredit - Aktiengesellschaft beröffent- lichte in unserem Anzeigenteil vom Samotag einen Hinweis auf ihre neuen 8proz. Cen- tral-Gold-Pfandbriefe, die bis 1931 nicht rückzahlbar sind und spätestens 1960 ge­tilgt fein müssen. Sie sind durch Feingold-Hypo­theken auf ländliche und städtische Grundstücke gedeckt: Kapital und Zinsen werden nach Fein- gvldwert in Reichsmark gezahlt. Der erste Zins­schein mit Zinsen ab 1. Oktober ist bereits am 2. Januar 1925 fällig. Die Stücke lauten über 105, 420, 1050, 2100 und 4200 Goldmark. Die Pfandbriefe sind an der Berliner Börse zuge- lasfen In den letzten Tagen war die Kursnotiz einschliehlich Zinsen 84 Prvz.

** Zusammenschluß im Klöckner- Konzern Der Auffichtsrat der Motvrenfabrik Deutz hat beschlossen, der G -V. am 12. Dezember den Abschluß cii.es fünfzigjährigen Intere'fea- gemeinschastsvertvages mb der Maschinenbau- anstalt Humboldt in Köln-Kalk in Vorschlag zu bringen, wobei das bestehende Freundschaf tsver- hälmis zwischen Deutz und der Motorenfabrik Oberursel A. G. unberührt bleibt

Mannesmann saniert Decker. Wie die Frankfurter Zeitung" _ erfährt haben die Verhandlungen der unter Führung der Mannes- mann-Rchrenwerle, Düsteldorf, stehenden Grupve zu einem grundsätzlichen Uebercirrtommen auf tlebemahme des Stahlwerks Becker geführt.

Steigende Ausfuhr französi­scher Eisenerze. In den ersten acht Monaten ist die Eifenerzausfuhr Frankreichs auf 76,3 Mill. Meterzentner gegenüber 58 Mill, im Jahre 1923 und 56 Will. Meterzentner im Jahre 1922 ge­stiegen. Deutschland nahm in diesem Jahre nur 8 Mill Meterzentner ab, während es 1913 noch 38 Mitt, bezogen hatte. Dabei ist allerdings zu berücksichtigen, daß damals Lothringen, Luxem­burg und das Saargebiet zu Deutschland ge­hörten. __

Skodawerke A. -G., Pilsen Wie der

unermüdlicher Fußgänger bekannt, wäbrend man von denKletterkünsten" eines Omnibusfchaffners wenig weiß. Zehn Stufen führen in dem gewöhn­lichen Omnibus auf das Dach, auf dem sich eben­falls Sitze befinden: jede dieser Stufen ist 11 Vs Zoll hoch Bei l>escheidener Schätzung Rettert ein Omnibusschaffner alle drei Minuten währerrd seiner achtstündigen Arbeitszeit diese Treppe hinauf. Er macht also in acht Stunden 160 solcher Reisen und steigt etwa 1920 Fuß empor. In 14 Tagen klettert er 26 860 Fuß stoch, also fast so hoch, wie der höchste Berg der Erde, der Everest, ist. Der Fährmann, der die Londoner von einem Ufer der Themse zum anderen übersetzt, rudert durchschnittlich acht Kilo­meter den Tag. Viele dieser Fährleute sind 20 Jahre im Dienst. Er legt also während dieser Zeit mehr als 57 000 Kilometer zurück, d. h. er könnte den größten Strom der Welt, den Äma- zonenstrom, neunmal entlang rudern. Eine ähnlich überraschende Riesenleistung ergibt die Summie­rung aller Fahrten, die ein Liftboy in einem Jahre macht, und wir selbst stellen ebenfalls solcheWeltrekord.?" auf. Man denke z. D. daß man täglich 10 Kilometer bis zum Ort der Arbeit zurücklegen muß und diese Reise sechsmal in der Woche macht. Das sind mehr als 60 000 Kilometer, die man zurücklegen kann, ohne über­haupt je feine Vaterstadt zu verlassen.

Geschichten von einem berühmten Gelehrten.

Erinnerungen an den soeben verstorbenen großen EntwicklungSmechanckec Wilhelm Roux veröfsentl.cht LieSbet Dill in der .Deut­schen Medizinisch.^ Wochenschrift". Roux war ein unermüdlicher Arbeiter. .Bei Regen und Wind, im Schneegestöber ging er jeden Morgen um 7 ilfrr nach der Insel fln Halle) um dort seinen Kaffee zu nehmen, nachdem er schon 2 Stunden gearbeitet hatte. Er arbeitete Tag für Taa, ohne Feiertag, ohne Pause. Er brauchte feine Erholung er reiste feil vielen Jahren nie mehr . . . Einmal bat ich ihn, mir die Schreibtischlampe zurechtzu- fchrauben.Wozu find Sie denn Entwictlungs- mechaniker." .Sie halten mich wohl für einen belferen Schlosser," sagte er, und er machte die Lampe brauchbar mit ein paar Griffen . . . Ein paar Tage vor seinem Tode ließ er seinen Rach­folger. den Chef der Anatomie, rufen und be­sprach sein Begräbnis mit ihm. Er wollte etn- balsamiert und in der Stille begraben werden: er wollte aber, daß sich seine Freunde noch einmal an der Stelle versammeln sollten, an der er ein Vierteljahrhundert gelehrt und gewirkt hatte, in der 2üiatomie der Universität. Dort sollten ihm Pros Menzer, fein Rachfolger Stieve und sein Freund, der Psychiater 2tnton, die | letzten CRetei H .Uen. Er bestimmte, was er gesagt zu haben wünschte. Er hatte schon zu Lebzeiten Anton fern Geh.m vermacht Aber er wollte nicht i mehr seziert werden. .Mein Gehirn ist klein," | sagte.Rachher meinen die Kollegen, zur Gnt- wicklungSmechanik brauche man nur ein tleuwd Gehirn . ."

Woher kommt die Kamelle?

Zu den mit Unrecht von der Mvdelaune vernachlästigten und erst jetzt wieder m ihre alten Rechte eingesetzten Blumen zählt die Ka­melie. Ihre zarten Farben und ihre ungemein schöne Form deuten auf ihren südlichen Ursprung hin. Sie stammt von den Philippinen. Ein spa­nischer Missionar, immens Eameli, hatte sie um fräs Jahr 1703 dort entdeckt. Entzückt von dem Gleichmaß ihrer Gestalt und von ihren blendend reinen Abtönungen, nahm er einen ganzen Strauch mit Wurzel mit, pflanzte ihn in seiner Heimat im königlichen Garten an und verewigte sich fetbft dadurch. Da die Gemahlin König Ferdinands V. sehr stolz aus den Besitz der sel­tenen. in Europa dazumal nvch völlig un6e- Eannten Pflanze war, ordnete sie an, daß der Ho'gärtner in dem Kniglichen Buen Retire ihr eine besondere Pflege angedeihen lasse. Bald enthielten alle Wandelgänge des königlichen Landsitzes üppige Kameliensträuche. Es wurde aber ein Verbot erlassen, die Blume außerhalb des spanischen Hofes zu verbreiten. Rur wenige Botaniker wußten damals von der Existenz her Kamelie Als Rapolevn I. Josephine heiratete, wollte der damalige König von Spanien ihr | eine ungewöhnliche Aufmerksamkc-n erweisen und

scheme gegebenen Darlehen müssen nach der I Tritten i,eu:rncTixiorbluiag nach allgemeinen Grundsätzen, höchsteiu aber bis zu 15 Prozent aufgtaxrtci werden Viele Gemeinden lehnen auch frier ein? Aufw. ctung mit bet Dehrup um ab, daß es fia) um öffentliche Anleihen handele

Man hatte gehofft, vaß die Verhandlungen im .AufwertungSavs ch des Reichs ag; wenig­stens zu einer Beteiligung Dieter offenbaren Mängel tec Tritt n eUuernotDerorbrur : füfr ei würden. Der Reichstag ist aber aufgelöst. eue es Au einem Beschluß gekoinm n ist. ES ist des­halb nicht zu verwunderrn. daß in den Krei'en der Lebensocrficherten immer gröbere Verbitterung entsteht, tt>;nn sie erfahren, daß die Städte viel fach in durchaus günstiger Finanzlage futi> Drei besonders bemerkenswerte Fülle find int Auj- wertungSausschuß des Reichs ages besprochen worden. Die Stadt Köln fril sich durch Aus gäbe von Rotgeld bi? Mittel verschafft, um große Viel fege baute, also werbende 2lnlag<m. herzu stellen und eine schöne Grünanlage um die Ctabt zu legen. Sie gilt nach al!g.-meiner Auffassung im Rheinlairde als eine der reichsten Städte, zahlt aber ihren Anleihegläubigern we er Kapilal noch Zinsen. Die Stadt München frxt vor kurzem die 2111 ien einer Ho'.elgefelllchaf t erworben, w lchc die Hotels .Vier Jahreszeiten" in München, Drei Mohren" in Augsburg und RiehereSe? in Garmisch umfaßt. Sie hat sich hierdurch wer­bende Anlagen geschaffen. Außerdem weist sie für daS vergangene Jahr einen Ueberschuß von 12 Mill. Rm. nach, während sie für ihre An-

Färberei ßelip. Röver

Laden: Marktplatz 8.

Ihre Garderobe (Herren-, Damen- u. Kinder- Kleider), Decken, woll. und seid. Vorhänge, Gardinen, Federn, Handschuhe etc. etc. Die meisten Gegenstände lassen sich durch chemisches Reinigen oder Färben sicher wieder wie neu herstellen. ===== 7085D