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für ter» etrifrrudeboTTc ®rtcbrrt8, zu Dan sich der Abend für viele Besucher g cf faltete, mit herzl-chE und wohlverdientem Beifall ge- txxxrt. Der gemeinsame Gesang des Deutschland- leedes schlob den tresslichen Abend.

Der Verein für Luftfahrt hielt am DynnerStagalx rd Im groben Höriaal des Phyfi- lalifchen Instituts eine Mitgliederversammlung ob An Stalle deS verhinderten 1. Vorsthenden, Eehcimrat König, leitete der 2. Vor inende die Dersammlung. Vach einem Rückblick aaf den gut verlaufenen $üigtag wi^ er auf die Rotwendig- fett hin, in dem wichtigen Derkeorspunkte Dieben einen kauernden Flugplatz zu scha bt, und zeiatr, dab diese Desttebungen schon sehr alt sind. Schon tm Jahre 1913 sanden diesbezügliche Derternd- (imgen statt, die leider durch den Kriegsausbruch beendet wurden. 1919 wurde erneut verhandelt. Auch diesmal kam eS zu keinem Ergebnis, haupt­sächlich durch die hindernden Bestimmungen deS Versailler Vertrags Die zur Zeit schwebenden Verhandlungen führen hoffentlich zu einem Erfolg. Um das Interesse der (Siebener Bevölkerung an Der Luftfahrt zu heben, will der Verein im Laufe des Minters eine Reihe von Lichtbildervorträgen halten lassen, in denen hervorragende Vertreter der Luftfahrt sprechen werden. 3m Anschlub an Die geschäftlichen MiUellungen hielt Dr. Müller einen beifällig aufgenommenen Lichtbildervortrag über: »Fünf Jahre Rhönsogelslug". Er führte etwa aus: Ein geschichtlicher Rückblick führt uns zu Otto Lilienthal zurück, der in den neunziger Jahren des vorigen Jahrhunderts in über 2000 Flügen seine Theorie der Flugmaschine in die Praxis umsehte. lieber der Entwicklung des Mo­torflugwesens geriet dann das Prvb'em deS motorlosen Flugs voll g in Vergessenheit, b'.S unsere jung-n 5Leger nach dem K.ne e unter dem Druck: d s Fr edenSvertr"ges sich der Lösung dieser wichtigen Frage wi de. zuwmdlm Die Rhön mit ihren b eit ansteigenden Hängen wurde bereis vor d m K iege von Darmstädter Gym­nasiasten auSgekunkschast t Sie ist für Segel- Mge wie g schassen 3n der kurzen Zeit von 1920 E>i8 1922 wurden dort ganz unerwartete Erfolge erzielt. De beiden 1-he.i Wettbewerbe hielten nicht völlig duS. waS mm sich auf Gr.nd Ler so überraschenden Erg bn sse von 1922 von »ihnen versprach n h tle. lind d ch ist das Er­gebnis dieser i ins Zahee überaus grob.. W r be­herrschen den motorlosen F.ug tm auf "t inenden Luftstrom, den sog. statischen Segel lug. Zur Lösung des dynamischen Segetfluges, d:r sich die Gcschwindigk.itsschwank .nge i deZ Wrn- deS zunuhe machen maste, wird es jedoch noch vieler aufopferungsvolle Arbeit be ü~ten Glück­licherweise Huben wir unter unserem F ie ernach-

wuchs viele, die unter Einsetzung selbst ihres Leben- diesem Ziel« nachstreben Sie so gen der Mahnung, die mit erhubrnea Lettern auf der schlichten Metalltafel des al en deuischen toten Fl egern g.-widmeten F.iegerdenkm llS am West- Hange der Wasserkuppe ang bracht ist:

Wir toten Flieger blieben S.eger durch un- allein.

Doll, flieg wieder! Unb du wirst Sieger durch dich allein!

23ertretertag des Verbandes ehem. 116er.

Die §ctbfl-2krtneert>cr/ammtung tei Ver­bände- ehemaliger 116er fand in Darmstadt im Bürgerchof statt. Vom Verein ehem. 116er und feiner Kriegsformationen hatten Vertreter ent'andt: Darmstadt, Offenbach, Frank­furt a. M., Marburg, Bad-Rauhcim. Butzbach, (Sieben, Reserve der Lanöwchrvcrcinigungen, so­wie der Verein der Offiz, des ehem. Inf.-Rgts. K. W und der Verein der Offiz, des Ref.-Inf.- Regts. 116. Ein Begrübungsabend vereinigte schon am Abend vorher die eingetrofsenen Abordnungen mit den Vertretern der anderen hessischen Regi­ments-Vereine und der Vaterländischen Verbände. Der 1. Vorsitzende des 116er-Dereins Darmstadt Dr. S i l b e r b a ch beg-übte tic Gäste oui terS herzlichste und wieS darauf hin, wie wir alle zu- sammenstehen mübten zum Besten des schwer be­drängten Vaterlandes. 3n seiner Erwiderung dankte der 1. Vorsitzende deS 116er-VerbandeS, Major a D Cinbenau, dem Deren Darm­stadt für feine treue Arbeit als 116er, die für je­den ein Vorbild fei. Er wies besonders darauf hin, dast auch wir keinen Krieg wollten und ihn alS ctwas schreckliches verdammten, trotzdem aber mübten wir doch stets an die Worte denken:Si vis barem, para bellum, oder auf gut deutsch für uns heute: ..Mache dich stark, damit deine Feinde dich fürchten, erst dann lassen sie dich in Ruhe, erst Dann hast du Frieden, denn das deutsche Volk wird niemals leichtsinnig einen K i g vom Zaun brech n". Die Drgu g eröffne e Der erste Vorsitzende mit einer Ansprache, in der er vor allem aus die Pflichten als 116er hinwies. Die Vereine hätten in ihren Satzungen mit an erster Stelle die Pflege der Tradition stehen. Dies h.ibe für jeden wahren 116er, an dem Grundsätzen festhalten, die ihm während seiner Dienstzeit in Flei'ch und Blut übergegangen seien. Dieses aber wieder bedinge ein Lernen aus der Vergangenheit. Wenn aber heute 116er behaup­teten, Dab ihnen früher heilige Einrichtungen heute nicht mehr z e i t g e m ä b feien, Dann lern­ten sie nicht aus der Vergangenheit, sondern sie

Dje meinten diese, und da» sei Psllchwerlei- zung. ES müsse sich darum jeder prüfen, ob er noch den wahren 116er-<Scift in sich trüge, lann sei die Pflicht:rf üUu.rg le cht, hart: er d.e en einzig möglichen 116er-Dcist aber nicht mehr in sich und könne er ihn nicht wieder al» heiliges Eigentum in sich ausnehmen, dann solle er die Konsequenzen ziehen. SS gebe nur 116er vor 1918, andere feien unmöglich. Die Verhandlungen erstreckten sich zunächst auf Die Errichtung deS 1 16er-DenkmalS in (Sieben. Die Ar­beit macht erfreuliche Fortschritte, nur mühte na­türlich Die Sammeltätigkeit fortgesetzt werden. Ge­rade weil heutzutage die wenigsten gröbere Sum­men aus einmal geben können, muh die Sammel­tätigkeit immer wieder kleine Summen erbitten. Die Figur des Denkmals wird einmal Die Kraft Darstellen, Die war, unD Dann die Kraft, Die wie­der sein wird. Durch einen Sonderbeitrag von 2 Ml., fällig in zwei Raten, und zwar bis 31. Januar 1925 und 30. April 1925, soll ein Teil Der noch fehlenden Mittel aufgebracht wer­den. Der Rest wird durch weitere Werbung und Ausgestaltung Der Organisation vornehmlich auf Dem GanDc leicht aufgebracht werben können. Durch Ernennung von Obmännern in Den Amts­gerichtsbezirken, Die toieDer ihre Vertrauensmän­ner ernennen, sollen allmählich alle 116er auch auf dem Lande erfabt werden. Wenn 116er-©c- meinfchaf'.en gegründet werden sollen, wird Der Verbands-Vorstand gerne Vertreter zur wei­teren Aufklärung entsenden. Auch Die Einrich­tung von Zugendgruvpen wird freudig begrübt- Die Regimentsgeichichte ist von Prof. Hih, Der Der. Krieg von 1914 bis zu Ende im Regiment mitmachte, in mustergültiger, für jeden verständ­licher Weise geschrieben worden. Die Frühjahrs- vertreterversammlungDes VerbandeS findet am Sonntag, dem 10. Mai 1925, in Marburg statt. 3mnd>lub erinnerte ie: V)rrtzen>e noch­mals an Die Pflichten als wahrer 116er, er dankte allen für Die treue Mitarbeit und schloh Die Versammlung mit einem begeistert aufgenom­menen Hoch auf unser alte» stolze- Regiment Kaiser Wilhelm.

Turnen, Sport und Spiel. Bczirksvorturncrstunde des 5. Bezirks im Turnqau Hessen.

2$. DaD-Rauheim, 16. Rov. 3n der Turnhalle DcS Turnvereins 1860 fand heute die erste dieswinterliche Bezirksvorturner­stunde deS 5. Bezirk- im Turngau Hessen unter Leitung Der Dezirkstumwarte Hart­mann, Dad-Rauheim und Lang, Lang-GönS,

statt. Die Beteiligrma war recht «ui_ 16 *t*« zirk-vereine hatten f um ©arte und Vorturner entsandt Geübt nniröcn die Sondervoriudrun- gen am Pferd, die der (Sau Hessen für Da» KreiSturufest in Dieben geplant hat. Als­dann bildeten Drundüdungen und Turnfprache an Pferd und Barren sowie allgemeine jrri- Übungen Gegenstand der Belehrung. 3n bei sich an die Turnstunde anschliebeirden kehr an regenden Besprechung wurde u a. vom Dau- ftaffellauf nach Gieden (zu Ehren de» Dau ebetturntoart* Will) ausführlicher Bericht c. stattet. Von 25 Bezirks vereinen nahmen 24 daran teil, ein schönes Zeichen Dafür, wie man in Turner kreisen sich einem bewährten Führer g 'gen über dankbar erweist. Eingehend besprochen wur­den der Turnstosf und klebung-plan für 192425 Durchgcsührt werden soll im nächsten Jahre die vom Vorsitzendentag in Diesten und vom TirrnauSschust deS (Saue» geforderte einheit­liche Turnkleidung bei turnerischen Der anstaftungen In Frage kommen nyt kurze odei lange weibe Hosen, andere Farben werden nicht mehr geduldet. Den 'Bezirksvereinen wirk eS zur Pflicht gemacht, die am 23 Rovern bei in (Sieben ftattfinDenbe Kampfrichterausbiidungs stunde recht zahlreich zu beschicken. Bei Den nächstjährigen Veranstaltungen de:> DaueS kön­nen nur solche Kampfrichter amtieren, Die an dem AuSbildungskursuS teilg nommen haben Der Deziiksturnwart aubert Den Wunsch, dab sich am Gauturnfest in Friedberg und am Kreis turnfcfl in Dieben alle Bezirk-Vereine mit Musterriegen beteiligen. Das sei Ehren­sache jedes Verein-, und die Turnwarte müb­ten jetzt schon Die Vorbereitungen Dafür treffen. Da- Bezirksgeräteturnen findet am 22 Februar 1925 in Dad-Rauheim statt Die nächste Bezirksvorturner stunde tourte Der Wahlen wegen vom 7. aus den 14 Dezember verlegt. Als Ort Der Zusammenkunft tourte Fr i e D b e r g bestimmt. Daselbst ist an diesen Tage eine schlickte Shrenseier für den 1. Be> zir^turnwarl Fritz Hartmann vorges.hen, Dci nun schon 25 Jahre ununterbrochen an der Spitze deS Bezirk- steht.

Epiclplan der Frattk?urter Theater.

Opernhaus. Dienstag. 18 2lt>? Amelia oder Sin Maskenball. Mittwoch. 19.: Tannhäuser Donnerstag. 20.: Die Zauberi'öte Freitag, 21.: Der Rosenkavalier. Samstag, 22 : Mignon. Sonn­tag, 23 A>da. Schauspielhaus Diens­tag, 18. Rov Der Liebestrank Mittwoch 19. Rathan der Weise. Donnerstag, 20 . Der G'wis- senswurm. Freitag. 21. Die Eenci SamStag 22.: DaS Ekel. Sonntag, 23.: Romeo und Julia

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am Oswaldsgarten

Mittwoch, den 19. November

(am preußischen Butz- und Settag)

2.

ausgcfütjrt von der Kapelle des I. (Hess) Bataillons 15. Inf.-Negts. unter persönlicher Leitung des Herrn Obermusikmeisters Löber.

Anfang 3'1-z Uhr.

BotjäsliSe Me. öenninser Biere.

Betr.: Die Reichstag-Wahl am 1. De« zember 1924.

Auf die Bekanntmachung des Hesst- schen Gefamtministeriums vom 4. ds. MtS. (Ernennung des Derbandswahlleiters für Den X. Wah kreisverband .Hellen"), ver- öllentlicht im ArntSverkündigungüblatt Rr. 76 vorn 11. XL 1924, wird hingewiesen. Gleichzeitig wird Darauf aufmerksam ge­macht, Dab Kreiswahlvorschläge für die Reichstagswahl im Wahlkreis 33Hellen Darmstadt" spätestens am 20. Rovernber 1924, abends 7 Uhr, bei Dem Kreiswahl­leiter «Dienstanschrist: Staatsministerium. Reckarstr. 7) einzureichen sind. Dort find auch Derbindungserklärungen von Kreis­wahlvorschlägen innerhalb des Wahl- kreisverbandes X .Hellen", durch Die auf Öen Kreiswahlvorschlägen bezeichneten Vertrauensleute oder Deren Stellvertreter übereinstimmend spätestens am 25. ds. Mts., abends 7 Uhr, bei Dem Derbands- wahlleiter schriftlich abzugeben.

Für Die Kreiswahlvorschläge kann von Öen Vertrauensleuten oder ihren Stell­vertretern erklärt werden. Dab Die Rest- stimmen einem Reichswahlvorschlag zuzu­rechnen sind tAnschlutzerklärung). Die Erklärung muh spätesten- am 29. ds.Mt-., abends 7 Uhr. bei Dem Kreiswahlleiter des Wahlkreises eingereicht fein. 9062B (Sieben, Öen 17. Rovernber 1924.

Der Oberbürgermeister. 3.03.: Dr. Öeib

freiwillige Versteigerung von Grundstücken.

Montag, dcn 24. November 1924, abends 8 Uhr, gelangen im Rathaussaale dahier die nachverzeichneten zum Nachlaste der oorftorbenen Johannes Wilhelm Heßler Lheleute gehörigen Grundstücke: 1. Flur I Nr. 370 369 qm (Brabgarten in den Bergen

2. I Nr. 371 51 qm (Brabgarten daselbst

3. I Nr. 372 291 qm Hofreite das. 4. 'VII Nr. 136 238 qm Acker am

Müllerweg

82 qm Wiese das. 5. VII Nr. 135 -- 481 qm Acker das.

146 qm Wiese das. öffentlich meistbietend zur Versteigerung.

Hungen, den 13. November 1924.

Hessisches Ortsgericht Hungen Fendt. 9084D

Wir weifen untere Mitglieder unt Freunde auf die HoiIciiiuocu der Hni vcrsität über die Alkoboljrage, btt MontnaabendS von 8'.) Uhr fta:tflnbrn, bin. Der Eintritt tft frei. f*K2D

9-Voutnfl, 17. November im Pbnsioio- gischen Iustttnt, ^emfvnOciafirnne 17

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