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Gießen (Hofmannstr. 4), den 15. September 1924.

Die Beerdigung findet am Mittwoch nachm. 31/8 Uhr

auf dem Neuen Friedhof statt

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Verschiedenes)

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Lollar, den 12. September 1924.

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Klein-Linden, den 15. September 1924.

Die Beerdigung findet Dienstag, den 16. September, nachm 2*/i Uhr, von Frankfurter Straße 97 aus statt.

In tiefem Schmerz: Philipp Volk.

Mädchen l die kochen u. naben können, sow. Bim mer- bzw Haus­mädchen erb. f. g. Stellen durch Frau Herr, Sonnenstr.O.

Im Namen der trauernden Hinterbliebenen:

Mathilde Wagner geb. Bergen.

Großen-Linden, den 13. September 1924.

Pf. O. Schulte und Familie.

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M ®uttn

1 Solche Briefe besitze ich Tausende, und nun hören Sie weiter.

Gicht und Rheumatismus können mir von innen heraus wirklich kuriert werden durch Ent­giftung des Blutes. Dieses ist verunreinigt durch zurückgebliebene Harnsäure Salze, und diese müssen heraus, sonst nützt alles Einreiben und Warm­halten nichts.

Zur Beseitigung der /Harnsäure aber dient das Gich10 sint.

Sie können das glauben oder nicht, aber Sie

sollen keinen Pfennig dafür ausgebrn, ehe Sie sich überzeugt haben.

Teilen Sie uns Ihre Adresse auf einer Post­karte sofort mit und adressieren Sie diese an: Generaldepot der Viktoria-Apotheke, Berlin A 235, Friedrichstraße 19, es geht Ihnen dann vollständig kostenfrei eine Probe Gichtosint mit weiteren Auf­klärungen und genauer Gebrauchsanweisung zu

Wenn Sie sich überzeugt haben, so steht es Ihnen frei, mehr von dem Mittel zu beziehen, oder es in einer dortigen Apotheke zu kargen.

Gichtosint ist in den meisten Apotheken zu haben.

Sie Hilfe gegenMk n.WllinMilW

Sie wissen kein sicheres Mittel gegen diese Plagegeister, denn alle Einreibungen, Packungen, Däk^r, Salben usw. lindern nur für einige Zeit die Schmerzen, aber sie packen nicht das liebel an der Wurzel.

Ich empfehle Ihnen ein wirklich erprobtes Mittel, und Sie sollen es selbst versuchen, ohne daß es Sie etwas kostet, aber ehe ich Ihnen mehr sage, lesen Sie den folgenden Brief:

Landwirtschaft.

* D i e 3 ZuchtviehVersteigerung des Verbandes mitteldeutscher R 0 l - Viehzüchter am Mittwoch. 17. September, i>pi mittags 10>... ilbr. in Diesten wird endgül ia mit 59 Bullen. 3 Kühen und 7 Rin beim b-?fd)idt Die Tiere können von 9 Uhr ab besichlift werden Die Versteigerung findet auf dem städtischer Viehmarkt plan an der Margarethen- Hütte statt. (Siehe Anzeige in unse.er Samstag- Rümmer.)

Ich teile Ihnen mit, dast Ihre Gichtosint- Tabletten schon nach zwei Monaten bei mir über­raschenden Erfolg erzielt haben. Mit jedem Tage fühle ich mich wohler und kann jetzt trotz meiner 65 Jahre grobe Fusstouren in den Bergen machen und auch die schwersten Arbeiten mit Leichtigkeit verrichten. Die Kur sehe ich getreulich fort, ich hoffe den Rheumatismus für immer los zu sein.

Ihnen sage ich meinen besten Dank und emp­fehle Ihr vorzügliches Präparat in Bekannten­kreisen. Hochachtungsvoll

7093V 3. D. in QL

Hessen-Nassau.

spd. Fran ksurta, M., 14. Sept. Die Lage am Arbeitsmarkt hat in der letzten Woche eine kleine Besserung erfahren. Rur in den tech­nischen und kaufmännischen Berufen setzt sich die Verschlechterung in beträchtlichem Ausmahe fort. Dor allem finden im kaufmännischen Berufe neue

Gestern mittag 2 Uhr verschied nach längerer Krankheit in­folge eines Schlaganfalles meine liebe, gute Frau, Schwester, Schwägerin und Tante

Marie ChristianeVolk geb. Veit im Alter von 58 Jahren.

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Danksagung

Es ist uns nicht möglich, jedem von den Vielen, die uns in Wort und Rede, in Zu­schrift und BInmer/spenden anläßlich des Todes unseres lieben Entschlafenen ihre Teilnahme bezeigt, sowie denen, die ihm, das letzte Geleit gegeben haben, persönlich Dank zu sagen. So bitten wir sie, auf diesem Wege unsem herzlichsten Dank entgegen­zunehmen.

Danksagung,

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers, für die liebevolle Pflege der Krankenschwester und für die zahlreichen Kranzspenden unseren tiefge­fühltesten Dank.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Heinrich Hettche und Kinder.

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noch- und Tiefbau - Staatipraiung. Beginn des Wintersemesters: 14. Oktober.

Hierdurch die schmerzliche Mitteilung, daß unser innigstgeliebter treusorgender Gatte, Vater, Sohn, Bruder, Schwager und Onkel

Herr Prokurist Otto Wagner heute nacht von seinem langen, schweren Leiden durch einen sanften Tod erlöst worden ist

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dingt richtigen uuoystav aeve, rattoncUe Betriebs­weise zur Verminderung der Produktionskosten und kaufmännische Führung der BeMcke, die jederzeit den Stand des Geschäfts mit der erforderlichen Klarheit ausweise. Weiter verlangte er eine ge­rechte Verteilung der Steuerlasten, größte Spar­samkeit des Staates und der Geineinden und end­lich EinNuhnakme auf die politischen Parteien, da­mit bei den bevorstel>enden hessischen Lmrdtags- wahlen eine der Bedeutung des Handwerks ent­sprechende Derlretrmg im Landtage erzielt we.de.

Rach der Mittagspause sprach der Torjl cit'c des Bundes deutscher Tischlermeister h . R Wittig jr.-Ha rnover über 3.ci und A gaber des Bundes deutscher Tiichlerin.isler ohne .'In- schließend wurde der Haushalrsplc»t bc'pi'.tci und genehmigt.

Die Wahlen ergaben fol en" e > usa r.mo setzung des Vorstandes. Lautenbach r Die" bürg, 1. Vorsitzender: Thomne D.irmn.id1 2. Vorsitzender: May s e n.-Grcß-1.lmstadt Ka - sicrer: ferner Haubach uüb Muller ' i.stn Engelmann' Alzey. Schm u hl -Av m un Fay - KI.-Liirden.

Als Ort des nächstjäh igen DrrrandstageS wurde Bensheim bestimmt

ren remes großen Ausgabcnkreises mit gutem Er­folg betätigt hat. Wenn auch nrcht alle Wünsche erfüllt werden konnten, so war es doch möglich, sehr vielen Mitgliedern und der Gesamt- heil des Berufsstandes bedeutsame Dienste zu leisten. Heute umfaßt der Verband 34 Ein- zelorganisationen in 90 Ortsgruppen, die genaue Zahl der Mitglieder dürfte im Dezember ds. Is. vorliegen. Ohne Aussprache wurde dem Vorstand einstimmig Entlastung erteilt.

Sodann sprach Orth- Essen über das Thema Gemeinsamer Bezug de r hauptsäch­lichsten Rohstoffe auf genossenschafl- Hebern Wege". Der Redner schlug vor, wie beispielsweise in Sachsen und Rheinland-West­falen auch in Hessen eine Landes-Roh- stoff-Dezugsgenossen schäft ins Leben zu rufen, die als wirtschaftliche Abteilung deS Landesverbands unter dessen Oberleitung zu or­ganisieren sei. Mit Hilfe dieser Bczugsgenossen- schaft könne sich das Handwerk freimachen von der Allmacht der großen Konzerne. Die Genossen­schaft dürfe nur als Diener des Berufsstaftdeo ar­beiten, ihre Ueberfcbüffe muhten ganz dem Stand zugute kommen. Man müsse sich immer vor Augen halten, dast man es heute nicht mehr mit dem Han­del von 1914 zu tun habe, sondern mit Leuten, de­nen das Gcldmachen über alles gehe und die da­bei nichts nach dem Wohle des Handwerkerstandes fragten Im übrigen machte der Referent noch Detailvorschläge über den Aufbau -einer solchen Genossenschaft. An den Vortrag schloß sich eine eingehende Aussprache an, in der das Für und Wider gründlich erörtert wurde Schließlich wurde einstimmig eine Entschließung angenommen, inc den DerbandSvorstand beauftragt, die Gründung einer Landes-Bezugsgenossenschaft des hessischen Holzgewerbes zur Beschaffung von Roh- und Hilfsstvsfen in die Wege leiten und die Grün­dungsversammlung noch im Jahre 1924 einzu- berufen.

Lieber dieHebung der Absatzmög­lichkeit, Senkung der Produktions­kosten und zeitgemäße Maßnahmen des Berufs­standes zur. Erfüllung dieser Aufgaben" sprach der Derbandsvorsitzende Lautenbacher. Er for­derte geordnete Preiswirtschaft, wozu die von der Derufsleitung aufgestellte Preislehre den unbe-

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Im gestrigen Sonn- Beteiligung der 2e- Reichsjugend. , wodurch den Zu. e Schule neben der auch in körper, zu leisten vermag, und Schülerinnen, i hiesigen Turnvcr. chtoeren Dedingun- urden, bewegten sich vhe. Ganz beson- n Mädchen der bei« : Aeigen. Mühe und durch den Erfolg hnung. Die höchsten Urkunde des Reichs- 'olgenden Knaben: . Mert Müller B., 4. Mert Me. Miäei 81 P. - öach 53 Punkte. Elisabeth Seipp cht. Der Aund- rd in der Umgegenl» esunden. Hier zahlt ennen. Die Dar- rgen namentlich der Schaft immer eine weitgehendes Inter- > dem Polizei- >den Sonntag vor Mngsübungen de> m Hundefreimh sehr

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L Aus der Wetterau, 15. Sept Die Ricderungen des Riddatales stehen auch jetzt, nachdem eine Besserung des Wetters eingelr^icn gst, noch unter Wasser. Die ($rntc auf den davon betroffenen Feldern und Wiesen dürfte ret­tungslos verloren sein. Das günstige Wetter der Letzten Tage hat die Bergungsarbeiten der Ge- tveibeemte zwar begünstigt, doch sieht man noch immer Mitte September! große Felder, von denen die Ernte, in der Hauptsache Weizen und Gerste, die einen traurigen Anblick bieten, noch einzufahren sind. Wie man von zuverlässiger Sette hört, ist mit den in Frage kommenden preu­ßischen Regierungsstellen eine Vereinbarung ge­troffen, die gesamte Ridda zu regulie­ren, um derartige Katastrophen für die Zukunft zu verhindern.

Kreis Alsfeld.

-ft Al sf eld, 13. Sept. Die hiesige Orts­gruppe des Hhpvthekengläubiger- und Sparer-Schuhverbandes, die vor tur- m gegründet wurde, zählt hmte bereits bunte t Mitglieder. Am 20. September wird Geheimrat D e st aus Darmstadt über bte 3. Steuernotver- orbnuna einen Dortrag halten, der von großem Interesse für weite Kreise in Stadl und Land fein dürfte. Die Ernte ist in den letzten ^agen gut vorangeschritten. Allenthal- .bert- leeren sich die Felder, und in allen Orlen ti ummt die Dreschmaschine. Sie hat die es Jahr .besonders schwere Arbeit

Starkenburg und Rhcinheffcn.

Sarmftabt, 14. Sept. In dem Reu bau der Liebfrauenkirche stürzte ein Teil der Decke ein. Die für heute vorgesehene Ein - weihungSf eier mußte verschoben werden.

-bvjajungen in ,eyr geringem Maße statt, so» Bankgewerbe nimmt fortgesetzt erhebliche Kündi­gungen vor Die Zunft der Taschendiebs hat augenblicklich Hochbetrieb. Auf der Straßen­bahn wurden in der Rähe der Hauptwache in drei Tagen nicht weniger als 15 goldene Uhren gestohlen. Bisher gelang es noch nicht, die Diebe, die einer internationalen Bande anzugehören scheinen, zu fassen.

Landesverbandstag hessischer Schreinermeister. Unter starker Beteiligung der Derbandsmit- glieber und in Anwesenheit zahlreicher Ehren­gäste fand gestern in der Turnhalle zu Gießen die Hauptversammlung des 3. Landesver­bandstages hessischer S ch r e i n e rpiei- ster und verwandter "Berufe statt, nach­dem eine Ausschuhsihung am Samstag nachmit­tag im Felsenkeller vorausgegangen war.

Der Derbandsvorsitzende Lautenbacher- Dieburg eröffnete die Tagung mit Degrüßungs- worten an die Gäste und die Dersammlung, ins­besondere an die Mitglieder aus dem besetzten Ge­biet, und mit einem kurzen Rückblick auf die jüng­sten Wirtschaftsschwierigkeiten, sowie mit der Er­mahnung an die Mitglieder, stets und überall in Einigkeit zusammenzustehen zum Wohle des Be­rufsstandes. Als "Vertreter der Schreiner-Ver­einigung Giehen-Stadt und -Land sprach Schrei­nermeister Haubach »Gießen herzliche Degrü- ßungsworte, im Ramen öpr Stadtverwaltung ent­bot Beigeordneter Dr. Frey den Willkommen- gruh und beste Wünsche für den Verlauf der Ta­gung. Ferner sprachen im Auftrag des Provin- zialdirektors und für Has Kreisamt Gießen Re- aierungsafsessor Schmidt, für die Handwerks­kammer Darmstadt Direktor Schüttler, für den Ortsgewerbeverein Gießen Prof. Dr. Kraus- müllet, und noch verschiedene andere Redner im Ramen ihrer Organisationen beste Wünsche auS. Schriftliche Begrüßungen lagen von ver­schiedenen Kollegenverbänden vor.

Hierauf erstattete der Geschäftsführer May den Geschäfts- und Kassenbericht. Aus seinen Mitteilungen ging hervor, daß sich der Ver­bandsvorstand auf den verschiedensten Gebie-

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