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Der Voranschlag der Gemeinde Dorf- Gill für das Rechnungsjahr 1924 liegt vom 15. iis einichl. 21. d. Mts. bei uns

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5b = 4,08 Hälfte des Kaufpreises ist nach er. folgtem Zuschlag zu zahlen, die andere Hälfte wird gegen genügende Sicherheit 4 Monate gestundet.

Angebote sind bis zum Donnerstag. Den 24. April lfd. Iv.. nachmittags 3 Uhr, bei der Bürgermeisterei Wetterfeld einzureichen, woselbst auch die Oeffnung der eingelegten Gebote im Beisein der er- schienenen Bieter erfolgt. 2895D

Der Voranschlag der Gemeinde (Ettings- hausen für 1924 liegt von Mittwoch, den 16. d. Mts., ab eine Woche auf dem Amts- zimmer des Bürgermeisters zur Einsicht offen. Einwendungen können während dieser Zeit daselbst vorgebracht werden. Es ist die Erhebung einer Umlage beschloffeu, zu der auch die Ausmärker beizutragen haben.

Ettingshausen, den 14. April 1921.

Bürgermeisterei Ettingshausen.

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ytnier oea Tettoerigai zurück. Ts xrra®ctt De» zahlt für 4 Meter Duchenschett 50 bt8 55 ML, Duchentnüppel 42 bis 46 Mk., Fichten- und Kiefemknüppel 32 bis 35 Mk. Starck geboten wurde von einem Holz Händler und verschiedenen Bäckern auS der Umgegend.

Hessen-Nassau.

fpd. Frankfurt a. M, 12. ApriL Die Stadtverordnetensihung nahm in knapp zweistün­digen Beratungen den Haushaltsplan für 19 2 4 an. Der Etat wurde in der Allgemeinen Verwaltung im Ordinarium mit 71679100 Ml. Einnahmen und Ausgaben, und im Extra-Ordi- narium mit 9 618 400 Mk., in den Betriebsver­waltungen im Ordinarium mit 32 044 503, und im Extra-Ordinarium mit 4 967 900 Mk. festgesetzt. Aus Antrag des Hauptausschusses erfahren ve.- schiedene Abgaben und indirekte Steuern Aen- derungen und Ermäffigungen. Das Wasser­geld wird mit Wirkung vom 1. April ab von 25 auf 21 Pf. herabgesetzt. Eine Minderung der Gebühren für Elektrizität ist ebenfalls in Aussicht genommen. Auf dem Hauptbahnhof erlitt am Freitag früh der auf Durch- reise nach dem Süden befindliche Hniberfitätd» Professor Dr. Reinhold von Haustein aus Berlin einen Schlaganfall, dem er nach wenigen Sekunden erlag. Auf dem Hauptbahn» hof wurden am Samstag einem Herrn aus Köln zwei Koffer mit Messegut (Fri'euvactikel), einer Frau aus Wiesbaden die Tasche mit 400 Mk.. einer Frau aus Hanau die Handtasche mit 180 Mark, einer anderen Frau die Lasche mit 150 Mark von bisher nicht ermit eiten Tas chen- dieben gefloßen. Wäh.end ein Kra.ftw gen- führer einen Augenblick sein Fah.zeug I 1 4635 an der Galluswarte unbeaussichtigt lieft, sch'rang sich ein Mensch auf das Auto und jagte mit ihm davon. Bis zur Stunde fehlt jede Spur von dem Diebe. Der Hundesperre sind bis jetzt in Frankfurt rund 400 frei um* herlau sende Hunde zum Opfer ge­fallen. Die Tiere wurden in der Tfarverwertungs- crnstalt getötet

an den Meistbietenden versteigert

Die Deraufferung hat sich auf das Zu­behör zu erstrecken. Bei dem Grundstück Flur VI Nr. 101 (Sägewerk) gelten als mit- verkaust das zur Ausübung des Zimmer- mannsberufs und der Holzschneiderei er­forderliche Handwerkszeug und die Ma­schinen. Der Käufer hat in die bestehenden Lieferungsverträge einzutteten. Die von den Bestellern bereits geleisteten Zahlungen -werden ihm vergütet

Die Zahlung des Steigpreises erfolgt an die Spar- und Leihkasse e. G m b H. in »Hungen in 10 Martinizielen 1924 bis 1933 -mit Zinsen vom 1. Mai 1924 an in der jHöhe, die die «nannte Kaffe für Hypo­thekendarlehen im allgemeinen fordert. Der Steigerer verpsiichtet sich zur Sicherung des Steigpreises nebst Zinsen eine Sicherungs. Hypothek an den oersteigetten Grundstücken auf Feingold lautend, zu bestellen. Die Ein. pragung der Hypothek soll gleichzeitig mit

liche Zell des Ortf be«lett>e« ist vv« einem Brande ersaht und wird über­schwemmt Die ®abriel<igrube, die der Derg- und Hüttengesellschaft gehört, hatte die größte Förderung von allen Druden und lieferte über 200 Waggons Kohlen täglich Die Förderung auf ter betroffenen Grube ist auf lange Zeit vollständig ausgeschlossen. Die Be­amten- und Arbeiterschaft der Grube wird den übrigen, der gleichen Gesellschaft gehörigen Gro­ben zugeteift werden.

Uraufführung

im Hessischen Landestheater.

Die Äraufsührung der TragödieG i o bann i uni) 21 n n a b e 11 a des englischen Dich ters Hohn Ford hatte im Hessischen Landes­theater einen vollen Erfolg. Ford ist ein jüngerer Zeitgenosse und Aachahmer Shakespeares; fein Drama, das ursprünglich den Titel führt:Es is schade, sie ist eine Buhlerin", wurde von Grwir. K a l s e r ins Deutsche überseht und für die Bühne "bearbeitet. Die Tragödie zeigt unverkennbar die engste Verwandtschaft mit ShakespearesRomer und Julia", doch steht ein Geschwisterpaar ali Liebespaar im Mittelpunkt der Handlung, die zur Renaissancezeit in Parma spielt. Das Bedenkliche dieses Dorwurfs, den man bei mythischen Stoffen Wie in Wagners Walküre hinnimmt, ist hier die Schwäche des Stückes. Die Charakteristik der Per­sonen und die Szenenführung sind, den Schluff ausgenommen, der sichtlich unter dem Einfluh bet Hamlet" steht, auherodentlich sicher und gewandt, stellenweise von erschütternder Tragik, die nicht hinter der Shakespeares zurücksteht. Der Ausdruck der Leidenschaft und eine wundervolle Sprache mildern etwas das 2lbstohende und Widerwärtige, das in dem Grundmotiv der Geschwisterliebe liegt. Die ausgezeichnete Inszenierung Gustav Har­tungs lieh die Tragödie auf einer Art Shake­speare-Bühne spielen, wozu T. C. Pilarh den szenischen Rahmen geschahen hatte. Die Dar­stellung konnte befriedigen. E. B.

Spielplan der Frankfurter Theater.

Ober n bau 6. Dienstag, 15. April: Die Boheme. Mittwoch, 16.: Oenufa. Donners» tag, 17.: Die toten Augen. Freitag, 18.: Par- sifal. Samstag, 19.: Mona Lisa. Sonntag, 20. Parsifal. Montag, 21.: Carmen. Schau­spiel haus. Dlenstag, 15. April: Witteim Dell. Mittwoch, 16.: Die Gegenfandidaten. Don- nersfag, 17.: Wilhelm Sell. Freitag, 18.: Braut von Messina. Samstag, 19.: Rome) und Julia. Sonntag, 20.: Rachm. 3 Ubr Alt- Frank­furt, abends 7 Llhr Wilhelm Teil. Montag, 21.. nachm. 3lübt Alt-Heidelberg, abends 7i/2 -Uhr Die Gegenfandidaten.

DlerCl'enbahnarbei'erübrrfahren und gelotet.

B e r t i n, 12. April. IWTD.) In der letzten Rächt wurden zwischen bem Lehrter Bahnhof und dem Bahnhof Bellevue der Stadlbahn vier Cisenbahnarbeiter von einem Pe sonen- zug überfahren und getötet Die Ar­beiter hatten, da sie sich verspätet und ohne Aussicht an ihre Arbeitsstätte begeben hätten, von dem Herannahen des Zuges keine KennttttS.

Schwere Explosion in einem Bergwerk.

Mähri sch-Ost rau, 13. April. (WTB.) Auf dem Gadrtelaschacht in Kar Win ent- stand heute nachmittag im Förderschacht Ar. 1 eine furchtbare Explosion, die d e ganzen Anlagen des Förderturms vernichtete und in den ttmliegenten Kan-leigrbLuden einen Brand ver­ursachte. Alle umliegenden Gebäude, Kanzleien, Maschinen h iufer und Wohngebäude wurden schwer beschädigt, die Maschinen im Maschinen-- hause blieben aber unversehrt. Auf große Ent­fernung wurden durch den Luftdruck die Fenster­scheiben zerstört. Menschrnleben hat die Explosion nicht gefordert, durch Glassplitter wurden aber viele Menschen verletzt. Die Möglichkeit einer neuen Explosion ist nicht ausgeschlossen. Der ö st -

Schöffengericht»

Girften, 9. April. Daff an Stelle des früheren Verwalters, der nichts getauft bat e, ein junger tatkräftiger kam, der auf Fleiff und Pünktlichkeit sah, paffte dem auf einem Pacht­gut in Petterweil als Knecht bebiei)leten Philipp Hakob Griesheimer von Lampert­heim sehr wenig. Er faffte einen großen Haff gegen ihn. drohte, er werde ihn noch einmal zusammenschlag-n, wenn er auch ins Fuchthaus komme, und führte zw:i Stunden später d e Tat aus. Rach einem kurzen Wortwechsel schimpf le er den Verwalter: »Lump", ^S.rome-c" und te.-gl. und schlug chm, als er sich abwandte, von hinten die Hacke auf den Kopf, dah er bewufftlos $jl= sammenbrach und das Gehör auf dem oschten Ohr fast vollständig einbüffte. Das GeFcht hielt ihm zugut, daff er leicht erregbar und trotz seines vorgerückten Alters er ist 50 (fahre alt wegen Rohheitsvergehen noch nicht be­straft war und berurteilte ifm zu einer Ge­fängnisstrafe von zwei Hahren.

T te Händler Georg und Wilhelm Schäfers aus Dortmund, deren Geschäft nach ihrer Be­hauptung infolge des Ruhrcknbruchs schlecht ging, tarnen Mitte Dezember v. 3. in die Gegend von Erünberg. Georg, der ältere, faffte den Plan, bei einem Landwirt ein Pferd und einen Wagen zu stehlen und stiftete feinen Bruder zur Mit­wirkung an. Während dieser in der Rächt bei einem Dauern einen Wagen stahl, schlich, sich Georg in eine Hofreite und stahl cm Pferd, das er aber gleich darauf, als er merkte, daff er entdeckt worden war, wieder lau en tieft; das Pferdegeschirr, einen Mantel, einen Worläch und eine Decke nahm er Intel mit Dann stahl er bei einem anderen Landwirt etenfalls ein wert­volles Pferd mit Geschirr, spannte es an den gefloßenen Wagen und los ging es im cc tredten Galopp bis Biedenkopf, wo die beiden fefi- aenommen wurden. Das Pferd war durch die Äcbevanstrengung zuschanden gefach en. W lsslm Schäfers war vollständig, fein D.nder teilw-i e

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3m Auftrage des Amtsgerichts Hungen werden Mittwoch, den 23. April 1924, abends 8 Uhr, im Rathause dahier, die nachstehend verzeichneten, im Grundbuche der Gemarkung Hungen die:

1. Müller, Karl Konrad,

2. a) Müller, Karl Konrad zu V,, b) Müller, Emma geb. Parr, deffen Witwe, zu '/ zugeschriebenen Grundstücke -.

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Vermischtes.

Starker Schneefall im Hochschwarzwalb.

F r e i b u r g i. Dr., 13. April. (WTB.) In den letzten Tagen ist im Hochschwarz w a l d als Folge des starken Temperaturwech^els Schneefall etngetre en. Am Sonntag trat Schnee sturm ein. Es fielen 55 Ze itimetcr Reuschnee, so daff die Schnee deckte bis jetzt wieder ungefähr 2,5 Meter beträgt Grö- betv Verkehrsstörungen sind aber nicht eingetreten. Tragödie m einer Ebener Fabrikantenfamilie.

Berlin, 14. April. (WTB.) Wie die ^Montagspost" aus Essen meldet, wurde unter dem Verdacht des Giftmordes an seinen ©(ter n tec 22jähttge Sohn des Fabrikbesit e s Georg Müllet verhaftet. Er soll zuerst den Vater vergiftet haben, um die Leitung der Fibrck und die Verfügung über das väterliche Ver.nögen zu erhalten, um dann eine Krankenschwester x u heiraten. Als sich die Mutter Müllers diesem Plane widersetzte, soll der Sohn drei Wochen später auch seine Mutter vergiftet haben. Der Verhaftete bestritt bei seiner Vernehmung jede Schuld. Als er nach, der Vernehmung wieder in Hast abgeführt wurde, stürzte er sich ans eürm Fenster des zweiten Stockwerks und erlitt einen Schädelbruch! und andere schwere Verletzungen.

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Landkreis Gietzen.

tt Sich, 12. April. Zwei Konzertv verschafften dem zahlreichen masMebenden Publl- Lrm unserer Stadt auSerl^ene Kunstgenüsse. Der hier schon von früheren Besuchen rühmlichst be­kannte Konzertorganist Wieder verans.a tetc zu­sammen mit Professor Dr. Moser in der M a- kienstiftskirche ein an Auswahl der Stücke vnd Darbietung derselben erstkfasftges Orgel- ikvnzert. Gestern nun war für die hiesige Musikwelt ein besonderes Ereignis, intern der neugegründete Konzertverein zum ersten Mal mit einem Konzert in der Turnhalle vor die Oeffenttichkett trat. Die Mitwirkenten sind Mitglieder des Landest Heaters Darmstadt. Die Opernsängerin Frau Martha Kuhn-Liebel sang Lieder von Hermann LonS, komponiert von .Kammermusiker Fr. Brückmann, auf der Harfe begleitet vvn Fräulein Franziska Fischer. Der Komponist selbst spielte mit Harfenb gleitung auf der Bratsche drei Stücke alter Meister. Be­sonderen Beifall fand ein Harfensolo. Für näch­sten Mittwoch ist ein weiteres Konzert vorgesehen, veranstaltet von der hiesigen C h o r s ch u l e unter Mitwirkung von Organist Stein, Frau Diehl auS Gieffen und Lehrer Fries aus Hofhftm. Heute nachmittag fand in Steins Saal die Gesellenprüfung statt. Die da- 1 ei ausgestellten Arbeiten der Prüflinge legten Zeugnis davon ab, was das Handwerk der ®&en= wart zu leisten vermag. DaS Wahrzeichen Lichs. der alte wuchtige Stadt türm stehl be- fanntllch, von der Kirche getrennt, an der alten 1 Stadtmauer. Durch den Durchbruch der Stadtt . mauer und Riederlegung eines alten, baufälligen ! Hauses neben dem Turm ist jetzt der alle Turm völlig freistehend. Die auf dem Gelände des alten Walls entstandene Straffe wichst fort­dauernd durch Errichtung weiterer Einfamillen- häuser.

Münster, 13. April. Der Sänger­bund ,C h a 11 i a begeht im Sommer hier fein BundeSfest verbunden mit Wertungssingen.

A Ronnenrvth, 13. April. Die Ge­meinde hat die Erneuerung der Kirche beschlossen. 3m vorigen (fahre wurde das Innere vollständig wiederhergesteltt. und in die em Iayi e soll das Gotteshaus auch in seinem Aeufferea Sieder ein schmuckes Aussehen erhalten. Zdmnermeister Karl Rinker wurde zum Ve:- trauensmann für die Landwirtschafts- rammerwahl gewähll.

Kreis Schotten.

' Nidda, 12. April. Die hiesige Orts- gruppe der Deutschen Dolkspartet veranstaltete dieser Tage einen Familien- abend, der gut besucht war und einen har­monischen, echt deutschen Verlaus nahm. Nach den Eröffnungsworten des Vorsitzenden, Amtsgerichtsrat Muhl, der auch verschiedene .Zuschriften der Landesgeschäftsstelle politi­schen Inhalts, sowie Anträge der Landtags­fraktion bekannt gab, hielt die LandtagSabge- vrdnete Frl. Birnbaum einen ausgezeich­neten Vortrag, dessen Mittelpunkt die S t r e - Jemannfche Znnen- und Außenpo- itik bildete, wie sie der Reichsparteitag in Hannover klar herauSgestellt hat. Die Red­nerin kam später noch auf die hessische Fraaezu sprechen und legte dar. aus welchen Gründen die Deutsche Volkspartei die seiner- . zeitige (Srörtenmg in der Oeftentlichkeit be­dauert habe. Einige jüngere und ältere Freunde trugen durch musikalische Darbietun­gen und durch Vorträge zur Verschönerung deS Abends bei, und das Gefühl der gemein­samen nationalen Rot löste eine weitere An­sprache, sowie verschiedene gemeinsame Ge­sänge patrwtischer Lieder aus.

Kreis Alsfeld.

m. Werlau, 12. Aprill Bei der gestrigen Hvlzver st eigerung, die auch von F en'un- yen, Olsdorf, Groh-Erchen, Lehnheim und Grün- berg gut besucht war, blieben die P rei s e etwas

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geständig. Wegen Diebst-ahw. AnMvmgNrmM«- stahl uito Begünstigung eryiell Georg Schä­fers zwei Jahre drei Monats, sein Bruder ein Jahr Gefängnis.

Alle Verurteilten der Sitzung und bie 0taatg* anwallschaft verzichteten auf Berufung.

(BericbtsfaaL

Zwei Todesurteile.

Landsberg a. d. Warthe, 11. ArE DaS hiesige Kleine Schwurgericht verurteilte den 19- jährigen Bäcker Walter Schwandt and den 20jährigen Bäcker Walter Steinbock wegen Ermordung der 50jäh igen, in Lcmdsberg wohn­haften Kauftnannswitwe Agnes Hohdorf, einer Tante Schwandts, zam Tvde. Beide erbro fei­ten am 19. Avvember vor. HS. die am Kochherd stehende grau, und beraubten sie. Die Beute wurde ihnen auf dem Berliner Alexanderpfatz von Gaunern geraubt

der Eintragung des Steigerers erfolgen.

Anschließend sollen das vorrätige Ho!z, sowie 4 Wagen meistbietend versteigert werden. Die Bezahlung des Steigpreises hierfür hat spätestens am 1. Mai 1924 ebenfalls an die vorgenannte Kaste für Rechnung des Karl Konrad Müller Erben zu erfolgen.

Die Dersteigerungsbedingungen, fowie der Auszug aus dem Grundbuch können auf dem Geschäftszimmer des Ortsgerichts während bet Geschästsstunden eingcfehen werden. 29000

Hungen, den 11. April 1924.

Hessisches Ortsgericht Hungen.

Fendt.

1» zur Einsichtnahme offen. Es ist die Erhebung 519 qm 1 einer Umlage beschlossen, zu der auch die Ausmärker herangezogen werden.

Dorf-Gill, den 12. April 1924.

Bürgermeisterei Dors-GIN.

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