Mittwoch, 15. Scbruar J92jf
Eichener Anzeiger (General-Anzeiger für Dberhefsen)
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Die
s.ÄchW
L Februar 1924.
«bauen trurcc. ^rogoem dic si-m anuiuuny solcher M.fzzrtffe für das kommende Jahr einen Rückgang im Holkrpon -eigen wird, hoffte man we entlich durch d e orrnle dir- , ses (Beitrage» auf einen leidlichen Abschlub >
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Q.UAUTÄTSMAR.KEN
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uar,8Uhr reinshaus MSOPfg. ei E.T^allier, er Ka»e.
Aach einer Hava»meldung au» "Xwn tpirb In vatclanischen Äreikn bet 2 ichlah bei Äon» f o r ba t e mit Bayern al» nabe bcrcrltebenb bezeichnet TTIgi Pacellt. der bckuinnüti mit bei Abarbeitung bldrt Konkordat» betraut ge- 6>den lei. habe des bald feinen Wohn'itz noch nicht in Berlin genommen. obax*bl er bot! zum Qiuntiul ernannt worden ist.
Ueber \\,x nächstes beschick wird vor allem die bevorstehende R inbftaatentonfe» renz zu entscheiden haben. E» ist im höchsten Maste bedauerlich, dast bie für die nächsten Tage unter dem Kennwort ^russisch-balt.sch" ,ad) Riga einberufene Konferenz bi« zur Beendigung der Warschauer Verhandlungen verschoben wurde. Die Bedeutung b;ejer Warschauer Verhandlungen ist dadurch nur noch
leichtern möchte.
Auch die R a n d st a a t e n. in denen diesmal nicht Li t tauen, sondern Lettland ble entscheidende Rolle übernommen hat, sind an der Schwelle grost.'n Ge^cheh-.-nS. DaS estnisch-lettisch« Bündnis wird, umsomehr, wo eS nicht im geringsten aggressiv 1c n kann, anteilig Beifall finden. Lettland ha: im verfangenen Jahr eine sehr schlechte Ernt? gehabt, die eS nur zum Schein durch c.n sehr gu eS Holz- aeschäft ausgleichen konnte, da in fast sämtlichen Forsten über den normalen Zuwachs 9ebauen wurde. Trotzdem die Einschränkung
llr. dz Swetttt Blatt
^ereine öoiiT hochj^
aU6fle«biLtotdbtlg ist natüTitl bk kommend? Gestaltunz der Kaufkraft brr BevS.k.-ru g Lio ift iur 3ett äuherst gertnj. DaS Gewerbe tarn flU-c Äauftraft nihl entwickeln weil ihn da» nö'ige BctricbSkarita, kblL Dte Devolke-u-g belbt info'.ge ihrer gering» ainlonummbeulit - teilweise Darren auch not) grohe
de« Verzehr? - eine grM^eJtaurfäb«jtett eben- fall« nicht. SS kommt zur Bchebu-.g der gcwei.-
gesteigert.
Man wird mit Recht behaupten, dast in der polnischen Hauptstadt die br.nncnbften Fragen ter Oft'cJtaa enlonfereru entschieden werden. Man wird b.cfl umsomehr behaup.en. wo die hauptsächliäen DerhandlungSpunlte reit« bekannt sind. Es handelt sich hier wieder um einen Versuch, die Aust.npoli.ik der beteiligten sechs Machte irgendwie zu k o o r dinieren. nenn auch wohl jener Passus des estnifch-le.tischen Abkommens, der gegenüber den deutschen Ereignissen 'Neutralität vorschlägt, kaum wieder auf da« Tapet gebrach: wird. Littauens Versuch, au« einem Pa- rallelabkornmen zum lettisch-estn.sch.n Vertrag entsprechenden WlrtfchastSooneil zu ziehen, erscheint interessant. Welt mehr Interesse aber wird Ruhland verdienen, das hier zum erstenmal seit der Konferenz Rapallo am Scheidewege sein wird. Es wird cew st ten Be- weis erbringen, dast es viel bünoniSsäh ger ist. als man im allgemeinen wohl glaubt; aber troydem ist auch h er eine schwere Gefahr im Lichtkreis erschienen: Warschau ist schl.cstl.ch die Hauptstadt von Polen. Bon Polen nach Paris ist es nicht weit, und eine Berührung mit der französischen Politik hat immer
übelsten Krisen bedingt
des kommenden ZahreSgeschäftS. Man hofft In Lettland augenbi.dild) überhaupt sehr viel; berechtigte Hoffnungen auf groste Konferenzen, die ihre Wirkung vor allem auch in Deutschland au^u.en werden. GS ist einmal gesagt. Riederdeutlchland sei nur der Teil eines Kreises, ter sich durch die beiden german.schen Meere bis hoch in die nordischen Grenzlande schwingt. 3n diesen „nird^rgermani chen Kreis" hat man zwe: groste Sekanten gelegt, die sich in dem Treffpunkt .Hamburg" begegnen, und von denen die erste d.e clbe tangiert, um Triest mit Euxhaoen verbinden zu können, während die andere aus dem Ruhrgebiet über Lübeck nach den Randstaaten weist. Die tschechoslowakisch und mitteldeutschen Schw'ierigleuen Haden den Handel aus der ersten Sekante erheblich beh.ndert; umsomehr kommt es jetzt auf die zweite an.
Aus Stobt und Land.
9 leben, den 13. Februar 1924 Nnchvernnfa nn«z zur (Einkommen- steuer» Fidschi nst zahl uttfl 1923. Born Han'abunb für 9rretbe, Handel unb Industrie airb uns grlchr eben
Durch bk zweite Ct •uerrTOloerorbnunq werben blr Finanzämter ermächtigt, bk 2 bfchluh - zahlungen a u I Einkommen- und Ä & r - perfchaitSsteuer Dom 10 3aiuar 1924 a n - derweil lefhufeb’n. lall« M*'< Abt hluhzad- (ungen au her Verhältnis zur L istunq»'ähigke'.t bw Struer' ilich i l-n flehen H er bei sollte zum erstenmal bk nu» Brstlnmuna 2iTxnba;u linden dast auch Der Berdrauch zu bTÜi’i st'igen ist. Zu dieser V.'rschrift hat brr R'ich>tinanz- mirl'let am 3 Januar 1921 einen Tri <1 brrau«- q.-flh n. In drm er ail »drückst ch da rau' d 'w?ist. tast bl de Rachveranlagung nur In Au »- nahmei allen borgen nmm n werden f >1! und HncttP?«« llac p~cr [ e Rachveranlaiu^a d>» mit gnn ilf ist. Der ^dib bflrnmt krne dast 0 b< liegen b r Ab />lu''zablu^' nitbi or -» nommen werden sollen wo Buch- und Bet.iebS- nrühinacn 1922 flattqefunten bad n und von den 33.i und 33st kein Gebrauch gemacht warben Ist. Ferner tollen di? freien Berufe - Rerzie und ResttSanw l'.e — durchweg au»- scheiden. Di Rachv na 1 iflirvi foll höchsten? bl« zu 1 20 Gvllmark für 10)3 Mark deS Steuer- fvlls von 1922 k»',r> 1921 bi? 1922 unter Berück- Ud\ l ung ber br? i« gelüsteten Ab'chlustzahlung geben. .,
Trotib-m geben Finanz^mt-r dazu ub?r. den Steun l chti en g-r-rell Des che be »uxul b dm. w durch bk Abschlu'Zahlungen w-s.mt i h erbebt irerb n. und zwar in der R?^?l bi? auf den vom Rech? i^a m ister etgtferten Höchst bei rag von 1.20 Goldmirk Dirfe Be'ch -ist? gc en nicht nur den B:Nret ri d?r freien Beru'e zu. sondern in«bdonbert bcnjeniqen F rmen. die von ben 33a und 33b d?S »intDmmenftcucrgefet^ Gebrauch gemacht haben.
Ohne Zn^elfrl li-qt h'er eine Berkennunn deS Sinne» b r S eu-riot e orbnung und der Absicht deS RelchSNnan^-n nistcrS vor. 5)le Fülle, in denen von ten §S 33i und 33b Gebrauch nemachl trorben ist. wrrden vom Rer-Sfinanzmlnllter tn feinem Erlast vom 3 Januar höchsten« al« besonders beach'.en-wert b-zeichnet. Unter feinen Umständen bart aber in bielcti J^len die Rach- t-erarligung zu einer generellen Mahn"yme führen, sondern e« must auch hier dir Leistungsfähigkeit besonders berüaNchtigt werden. . .,
5)io 2Sera-lagung-bdch^ste f nst schon treten ihrer Form zu bemängeln, da fast in feinem Falle ana'fl ben wird, to rnuf da? Fii^izamt die Br- rech'i'u-'g zur Rachr>?ia'laiunn ftült Rich der ständigen Re^'prehuni d^ ReichSflnanz- hofeS ist jede formelle Sch3"unn. di? b er vo li g'. unzulässig D r Ha sa-Bund emn- W bl! vor allem da. u>o da? Fin -nzamt b.c B - g-ünTu-g b r Rachfnrsterimg nicht anglbt. gegen M'k D fchw rds civukgen und zunächst vorn Fina-^amt Nr ihm obli^id? Drodi^fllcht für H? B? vst igung d r Tk-a-lnuig nebft Angabe der B stm ringSrnrrkm l' »u relanrei. E? toi-b auSd'-ü I ch b m-rkt. dast b i 2Til bnung d?r Be- schverde eine w it.-re Befch'^e?>? an b^n Rr ch?- fina-^of mbgli *) :ft 3n einer Ei i^ an den Reich?d'a-zm r.ister hat der Ha if -Bund auf Md.’ Miststand- bng'd-icfen mi‘ den dringenden E 'u st n. die Fi-a-zämt r amu'v i'ni die Der- a Iiiung zur crdöbtrn Abich u'. astkn i nu'? im Sinne d r R:tv v rdnuni und d?S Rund' laNes vom 3 Januar 1924 durchzuführen Gl-ichzeitig Lat der Han'a-Bu^d gebet-n. die Fin-.n-ämter zu ermächtigen, gencc V. i i ben SlH-m in denen be- grünb-t? De ch- tx* gezen b e De a ligunz zur erbebten 2'dchlustze.h ung eäng-'e t *lrX bte an- grfrrber'en D trüg? bis zur Gdadlzung be? B?- sch^rdeverfahrenS zulchlagS- und zlnSsrrl zu stunden.
Wil zsK
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•• Oberhefslfcher G e fch l ch t » v e re i n. Rm Donnerstag sp ach der Literarbistorl.'er unserer Univer Ität, Professor Dc. K 2 r f f. vor ung-nr-öb l ± z hfr ich" De' arnm'ung über daS beut'chc Humanität-ideal 3' Vaie* form lautet da? Problem WaS ist der höhere M-nfch' waS daS Ideal höherer Menfchlichfeit? Die Antwort ist nur aui gefch chtlichrr Be'rach- tung zu gewinnen- wie Iah da- Ideal diefeS Mensch n in den verfchiedenen Svochm au»? Zwei D isteS'trbme entfrrtngei fern 15. 16 Iahrhun- b?rt Renal lance und Re^orma Ion 3m 17. Jahr- (rnnbTt wird der Renai lance-Mentch zum auf- geklärten Mer.fchen. der veriunftbeherrsch'e Menfch ist da- Jb.mL Der prote'tantische Men'ch ter Reformation verfällt dem ch-lstlick-en Dogmatismus. Dadurch erweitert sich bie K uft zwiichm Heiden Geistesströmungen. Doch da» letzte Drittel
4lgften6 dazu herbcigelafsen b>a:, dem regel- mäftia von außerhalb hergeleiteten ßinien- oeikehr keine Lchwierigkeit madytn zu wollen. Runmehr hat die norwegi'ch.' R-.'gieiung sich genötigt fle eben, durch stärkste Einschränkung ihrer sonstigen Ausgaben, die zur Besserung bet wirtschaftlichen Lage des Arbeitedtandes nötigen Gelder oufzubringen. König Haakon, der etwa zur gleichen Zeit wie der König von England seine programmatische Thronrede hielt, kündigt verständigerw.ik eine bedeutsame Einschränkung der militärischen Ausgaben an. Man fragt lieh dabei unwillkürlich, warum er das nicht langst getan hat, denn, was soll Rorwegen mit Militär? — Schlich- sich soll auch hier noch einmal an die finanziellen Hoffnungen erinnert werden, die Ror- tvegen an die Ausl, 'bung seines Alkoholoer» öots steilweise erfolgt) geknüpft hat. Dee wei- tcrc Kronenfall Ist eins der ungünstigsten Ehrnptorne. denen man h.ute auf dem Gebiet .wrwegi'cher DolkSwirtschast begegnen kann.
Für Sch weben ;ft d c Lage zum mindesten cbcnfo schwierig. Der noch immer nicht aaSgetragene Sundvallstrclk hat gerade in den letzten Tagen wieder eine Derschirfung erfahren, als die Polizei sich genötigt sah. mit blanker Waffe gegen die Demonstranten zu reiten. Dafür hat Schweden auf anderen Ge- bic:cn ein: fühlbare Erleichterung zu verzeichnen. Trotz des erheblichen Einfuhrüberschusses im Vorjahre ist es gelungen, die Valuta aus Dollarpariläi zu hallen. Die übrigen Besserungsanzeichen Haden sich eigentlich nur in der Drofz.nduslr.e seifend gemacht. D.e vieljähri- gen nord'chwedischen Erzunter uchunsen haben ja endlich größere praktische Erfolge gezeigt; auch die Wiedereröffnung des Halm- stüdter Stahlwerks wird h er als ein gutes Zeick«n angef'len werden können. De eigentlich durchgreifende Wirtschaftsausbesserung wird aber auch in Schweden erst dann ein- treten können, wenn die politischen Verh-llt- visse des übrigen Europa einlgcrmahcn stab.liste rt wurden.
Was Finnland anbetrifft, so wirb man fagen müs en, daß solch eine AuSficht dort einstveilen noch nicht d.steht. Die ReichStngs- auflöfung und die damit verbundene R-.uw.ahl werden dem Zuschauer zeigen, in welchem Maste die Veränderung der allsten- und Inn .n- pvlitlscheii Tert l misse auf die innere Einstellung des finnischen Volkes cingewlrk: haben. Vom Regierungswechsel selbst braucht man anscheinend nur wenig zu furch en. da der mit der Kadine.tSbildunq bcauftrag.e Staatsmini- per Eajander schon seit den guten Tagen eines vvinhufvud mehgebl'.chen E.n'last auSübcn konn'e. Eine der Hoffnungen des Regierungswechsels moch e es immerhin sein, dast d-is bedauerlich finnifch-schwcdi ch . ü crtäl n S sich wenigstens von feiten der Finnen fühlbar er-
Die Lage in den Nord- ftaaten.
Die Besprechung der jüngsten nordpolitischen Geschehnisse ergibt die augenfällige Tatsache. dast jedes einzelne der an der Ostsee be- leiligten Länder in den ersten Taaen diese« Jahre« mit besonderen einschneidenden poliri» scheu Tatsach-en aufwarten kann. Deutschland sowohl wie Dänemark unternehmen den Versuch, ihre Taluia zu stabilisieren. 3n Deutschland ist dieser Versuch, soweit man sehen kann, geglückt, in Dänemark artete er zum Gegenteil au« Die dänische Krone ist w eder gefallen. Dänemark hat auch sonst mit Schw.e- ngkeiten zu kämpsen. Die Arbeitslv enfrage ift, wie In den nordischen Ländern überhaupt, so auch don eine Kri iS geblieben. — Ader dafür hat Dänemark schliestlich noch seine Landwirtschaft. bie sich gerade setzt anschiEt. eine ungewöhnlich starke, nach Deutschland gerichtete Ausfuhr vorzuberclten.
Rorwegen, da« ebenfalls unter Arbeitslosenschwierigkelten zu le ten hat. ist auf innerpoluischem Gebiet beträchll ch.n Hemmungen begegnet. Die Hafenarbeiter. 4030 an der Zahh sind In den Streik cingetreten. Alle bisher geführten Verhandlungen haben nur das eine Ergebnis gezeitigt, day man sich we-
Termifcbtes.
Ein alte» Ehepaar verbrannt.
Ho l b ns' a b t 11 Frbr fWostf » ®t«
achtzigjährigtr 8 !<n ba Ö invalide unt> f l e <3 v e I r 4 u fl-.ri e t g ftern abeav nach- p-m H- ihr: Ä t t' zu Silierung D»n Rheuma- ilSmv fchmT^en mit G.str.tu» eingell ben hatten, b m übechlhtrn, Heed zu nahe uib standen bald in bellen Flammen. Die Rachbarn erstickten bk Flammen Di: Eheleute fmd nacht» an ben schweren Tianbnnmben gestorben.
-sntz dem Tlmttzvrrlttnbt^ttngbblatt.
• Da» Amt»verkündlg«ng»blatt Rr 11 vom 12 F.blaar enthält D.terlnäcpoll- lellidfe Baallichügung bei Zuch!Hengste. - Erhebung von Deckgvld *üt bu- Bedeckung der 6tuten — Enteignung von Gelände in BUlingen. — 3jt ®ntta'’ung fornmente Schüler, bu ein Hand- nett erlernen ipollen 2 >» uh ung be» An 20 bei BollS'ch alaesetze» st « ung be» WeNe»
ber 6a<tb<'ü;c HeM che Rolhilfe. - Erhebung r>on Deckgcld für da» Bedecken von Stute» «Dechvii 19241. - DienstnachLichten — Feld- be.einigung Harbach _____________________
Probleme
der Preisbildung.
Veit Anfang Dezember weifen die Preise eine ständig rüdlduf enbe Bewegung auf. Am meisten Hab gefallen Mehl und andere r flanzliche Erzeugnisse, mit Ausnahme von Gemüse, weiter sind sehr zurückg-gangen die Fleisch- und teilweise auch bie Fe:tWarenpreise (nHerbrig? mit Ausnahme von Butter und Milch)' nicht viel verloren von ihrer früheren Höhe haben aller- bingS im allgemeinen noch bie Preise für Xep ti.len. . «... K
Die Pr iSbildunz ist jetzt zur Zeit eine andere al» im Frieden da für fir eine An.ahl neuer Moment - mastg be <d geward n ist. Zu einer Erhöhung der Selbstkosten tr3gt u. a. bei dir Sm- fübcuni neu?t und die Erhöhung der berrit» bestehenden Steuern; ebenial? drr nob immer nicht in allen Fä lm behobene Rückgang b^r Arbeit»leistung; die Derteu?rung deS Zah- lungSr^rkehr? durch bk hohen Banks pesen und durch bk aus dm ZahIuntSve t?hr ruhend-:' S eu-rn; bie Belastung b.r Betriebe mit vi len unproduktiven Arbeiten im 3nterene te? R ihes; bic Erhöhung ber Fracht en, die weit üb?r Fl «eden?höh? Ile je1 und die z. B ke i ZrachtenankU am Getreide von 4 Proz. vor Lern Kriege aus etwa 11 Proz. jetzt gebracht haben Demgege'ü'er wirken verbilligend bie niedrigen Mieten, die jetzt im allgemei en auch für Fabrikation?- und BerkausSräume noch gezahlt werden, sowie b»e Löhne, die teiltoeife unter Fri den »höbe liegen. Die künftige Sntwick- lung ber Prri?rerbältn,sse wi-d - abgesehen von len lokalen Einflüssen besonder» im besetzten Giebkt — in ber Hauptfach? davon abhünzen. wie sich daS Behältnis der DerbilllgungS- zu den Teuerung»saktoren gestalten wird. 3nlbetontere wird wesentlich sein, ob die Analeichuna der Löhne und Mieten an die Friebenrhöhe allmählich so wird, datz In ihnen keinerlei B?r- billigungSmomente mehr liegt und ob die Be- laftuna an Steuern lm Laufe der Zeit so grotz werden wird, dast sie den allmSH'ich'n Fortfall chvr Reibe bilde Vier Berteueru-g faktoren «z.B F achtendöhe, unprodultioe Arbeitdletitunz usw.)
lichen Absatz kn fe viel auf eine Srärckung der all- gememn Kauckvaf . an Dick must u Her Um- standen durch uxujjebenx He.adle: u ig der Prei « gellürU werden, dadurch etwa enftehende Der- Lüfte werden durch eine Stärkung der Konjunktur aus die Dauer sicher ausgeglichen.
belassen.
Kreitz Friedberg.
M. Friedberg. 11 Zebr. Bor Eintritt in ble ^agcüribnung be: i ngste i Stadtverordnete n v e r f a m m l u n g sprach ber Bürgermeister bem Deig.'vrd.icren Lang»dors. der 25 , abu Cem Stabiparlament aU Stadtverordneter u.ib Beig.crln ter angeh?>rle. die Glück» wünsche und Tn.ikennung sur lein verdienstvolles Wirken ramm., ter Stadt Frledderg au» Ei» Gesuch der Schutzpolizei uni Erweiterung bei südlichen, an ble Kaserne angrenzenden Wingert»- g fle wurde abflclcb.it, ba eine Beipflichtung hierzu nicht voiliegt ES wurde der Schupo anl-eim- gestellt, bic Erweiterung entweder felbft ober durch La» RelchSbauamt aui^ufübren. da? erforderlich» Gelände soll zur Dertugung gestellt werten Die En ichtung einer amtl ch n Gold- und 6 11 b e r • anlauioftelle wurde einstimmig aboelebnt Die Kino st euer wurde von 33', Proz. auf 25 Prvz ermäßigt und somit bei übrigen Ber» giüflu igSsteuern < leichgeste'.lt. Die Eintrittspreise sur das Museum und Archiv wurden wie folgt scstg'setzt 50 Ps für Erwachsene. 25 Pf für Kinder. Schalen be« Äreife« 5 ie'-terg biben fre c i Ein'.itt. für andere Sch«' I n ;c 10 Pf Die E.h'chu ig Lcr Ein rittSpreise für AuSlan er tnurTc ta nicht mehr zeitgemäst gistiichcn 3n t-er M in er Toranlige 'wettlicher Vc I) sollen zwei Reiben Buume entfernt w r en. doch sol en vorher die Anwohner larüb?r besiog werd n: tr-e n d e Mchrzabl dafür ist. f. Il 'i? S-iferm n; f fort vorgenommen tner- b?n, and-ein all« kommt die Sach nochmal» zur Beiatung Stadtverordneter Repp regte noch die Anlass eine» Freibake» In der llvet- ter an. c» I llen mit b n ^emeiuden Dorchei« i be. Schwalb im Te hindiung n wegen lieber- lassung eine» geeigneten Gelände» eingeleiiet weraen
bH 11 Zahrchund.-rr» vereinigt <il wieder i» .Sturm und Drang" zum .Geist d.r Gvetchezeit . in den aber die i c wujenXi täfle versiegen die AutNäru g er'cku tert durch Rousseau, ter ch istliche ?©c. iti*mu» durch die liberale Jbeo.c^u tVdliaa. He der Pie c erstrebt leben- t ige Religioli a: i - ^eaensatz zu den aebuubenc« 5ctnen einer Loten R .i;i i von Rousseau gebt da» JbMl be« .dä-wmla.m" Menschen aus Rue in folcke n Zusamm n \ ist die Doethesche Zugend.. -'u'g »u o.-rftebm bl? beiden Wurzeln eine* neuen Hu nani äuLideale? laufen hier zu- lammen ?.i ^v.-asatz zwischen dem 11 aendtich- Icd*biung b.-j goiM üllten 2llen'ch.n und der re Ucn d-.bit-h-i st <bt zum Au g < ch. Er wirb c< unben im llalsuch n Hu.nant:at>ideal. In der Beribhnung von Goll atb Welt. Diese gre-w HeilSbolschaft !at un> drr kla'il'chr Goethe av- kiach Faust. L.l'.'elm M i 'er. 3. btacnle XaHo. Aci nan i und Dorrt >a Al» klarste» Beispiel wird Wildelm J2LUcr ante'ührt. erfüllt von einem rxd-itDcmmcim 3b*al. tki» erin den Künsten Ikbt. trtt: er In? praktische Leben, obnt dabei inierllch lein Jbeal au'zageben: der wenderi'che Mensch wird zur Entsagung erzogen bu aber gepaart ist mit einer idaali tischen Kraft der e* ar >n,t. zu einer synbolischen B^-r- Hurun wi cklich i Leben» zu gelangen Alle» Bergang^che ist nur cm Gleichni»". — WklJI» Som; und klarer Au>d.nick der GedankenlüN» zeichneten ben BoNraa au». Er förderte daduvch auf* glücklichste da» Streben de» Obe r de s I I- fchen Geschicht»verein*. bei feinen Mlt- glieb.m u b Sr.un^<-il»er1tän «i< zu u^ecken und zu vfleg.m auch für F.aae i die über den enge ree Degrick be» IDovte* .Geschichte" hinausstreden.
•• Tic beiden Kirchenkonzerte, bk am Sonn lag und JUonMfl abend In der ötabt- kirche unter bei SbrL'crung ber Reger-Ge- sclllchaft stattfanden, wurden von einer lehr gro’ cn Gem inbe vr>' Ttuhlfreunben al« auher- videnilich . künstle i'ch« S eignilfc gewertet Man batte ben Eindruck. M jetzt schon die Zeit ge- Icmme: Ist. in der bi- grosten Werke Aeaer« auch auf lueitere Mafien eine lehr starke Wirkung aueuben Ruth 3 r nbt unb Adolf ID lebet bewährten erneut ihre schon oft an dieser oielle gewürdigte ai>*g zeichnete Künstlerschaft. Mon- bet® stand Ttuth 21 r n b t mit der Wiedergabe der geistlichen Lieber von Bach und Roger weit über dom Durchschnitt oft gehörter guter Vciltunflen. 3m Hinblick auf bie Tatsache, bah unser Mus.k- ijerent dem Vorstände der bleflg?n Ortsgruppe ber Mar Regei-Gesllllchast angetzört. sei e« bei oiefet Registiieiung der beiden Voranftaltunge»


