daira tm 3ntereffc des etraßcnbilbc« der Derputz des alten Gebäudes Sämtliche Instandfetzungs- arbeiten kosten einschließlich Verputz nicht mehr als 5000 Mk. Diese kommen dem notleidenden Handwerk und der Arbeiterschaft zugute. Die vorstehenden Ausführungen werden wohl zur 'Beruhigung der Gemüter beitragen, da sie die Notwendig- keit und Nützlichkeit der Arbeiten zur Genüge bartun.
•• E in Wunsch. Aus unserem Leserkreis wird uns geschrieben: Die starken Regensälle in der letzten Zeit liehen wiederum eine Strecke des Wiesenwegs nach dem Philosophenwald, kurz hinter dem neuen Gerichtsgebäude, unter Wasser treten. Damit wurde Dielen, die sich auf einen schönen Spaziergang nach dem nahen Wäldchen gefreut hatten, aber durch die grabe Wasserlache an ihm behindert wurden, die kleine Freude verdorben. So ist das schon jahraus^ jahrein bei jedem Hochwasser der Fall. 2Iber niemals wird Abhilfe geschaffen. Diele schieben die Schuld an der Ueberschwemmung den angeblich schlecht gereinigten, nicht offen gehaltenen Wiesengräben zu. Wie dem auch fei: Cs wäre mit recht geringen Unkosten verknüpft, die etwa 10 Meter lange, stets überschwemmte Wegstrecke etwa 20 Zentimeter höher zu legen. Cs gibt Leute, die vielleicht nicht mit Unrecht behaupten, der Wiesenweg nach dem Philosophenwald biete den landschaftlich schönsten Dlick, den man in unmittelbarer Nähe von Giehen genieben könne. So behindere man den Wanderer oder alle die, die den Weg einschlagen wollen, nicht. Da vermutlich die Stadt Eigentümerin des Weges ist, darf man gewib sein, dah diese Anregung die baldige Beteiligung der Wegmulde zur Folge haben wird. Noch ein Wort an das freundnachbarliche Wieseck. Wie wäre eö, wenn der dortige Gemeinderat den Weg zwischen dem Ort und dem Philosophenwald — der Gänsmühle gegenüber, der Kundige kennt schon die stets der ileber- schwemmung ausgesetzte kurze Strecke — ebenfalls einmal in liebevolle Behandlung nähme? Herzlichen Dank im voraus. Bekanntlich ist dort, wo ein Wille ist, auch — ein Weg!
*' Das Fröbel-Seminar hat in den Bäumen des KunstveveinS am Brandplatz die Arbeiten seiner Schülerinnen, die jetzt ihr Kinder- gärtnerinncn-(8tarnen abgelegt Haden, zur öffentlichen Ausstellung gebracht. 3n bunter Reihenfolge must man hier die verschieden artig st eil Dinge für Haushalt und Kinderstube bewundern, die die Schülerinnen mit sichtbarem Fielst und viel Geschick angefertigt hadm. Ein „Groststadt- warenhaus" im kleinen: Buchbinderei-Arbeiten, Schnitzerei- und Laubsägearbeiten, Lederarbeiten, Metalshämmerungen. Bast- und Nohrflechtgegen- stände Puppenstuben und die mannigfaltigsten Spielzeugarten. Unter den letztgenannten schönen Dingen für die Kleinen feien besonders genannt ein mit sehr viel Mühe und Umsicht angefertigtes Puppentheater, ein mit allem Komfort eingerichteter Zigeunerwagen und eine niedliche Wiege für Puppen. Weiter sind ausgestellt: Modellier- arbeiten aus Ton, Handfertigkeits- und Näharbeiten. Alle ausgestellten Gegenstände verdienen vollste Anerkennung und zeigen, wie man aus einfachen und wenigen Mitteln sehr nützliche und nette Sachen für die Kinderstube Herstellen kann.
• • Die s oziasdemD krat i sche Partei Hessens hat für den 5. Oktober einen auster- ordentlichen Landesparteitag einberufen, auf dem die Ausstellung der Kandidaten für die Landtagswahlen vorgenvmmen werden soll.
• • Don der Herbstregatta. Die Dor- bcrcitungcn für die <am Samstag und Sonntag hier stattsindende 4. Herbstregatta des Lahn- Regatta-Derbandes sind soweit beendet. Der Negattaplah bei dem Bootshause des Dereins N il d e r s P v r t ist aufs beste hergerichiet. Ein Teil auswärtiger Mannschaften ist bereits einge- trossen, um die Nennstrecke abzufahren. Hofient- lich wird der Wettergott ein Einsehen haben und nach den Viesen Regentagen seine Schleusen eine Zeitlang geschlossen halten. Cin interessantes sportliches Ereignis wird sicher zu erwarten sein, da bei dieser letzten Regatta die Mannschaften auf bei Höhr ihres Könnens sich befinden. Die Preise für die 12 Rennen find im Schaufenster des Wäschegeschäftes Hartmann, Seltersweg ausgestellt.
"Schreib st üben auf der Frankfurter Messe. Einem aus Aussteller- und Ein- täufedreifen oft geäußerten Wunsch yufolge wird das Meßamt Frankfurt a. M. zur kommenden Herbstmesse, die pom 21. bis 27. September statt- findet, zum ersten Male Schreibstuben einrichten.
3m Haus der Technik, in Den Hauswirtschaft- lichen Hallen, im Haus Offenbach und in der Festhalle werden solche Bureaus zur Berfügung lieben.
Landkreis Gießen.
" Grohen-Linden, 11. Sept. Am nächsten Samstag und Sonntag findet der Kreisfeuerwehrtag des Derbandes der freiwilligen Feuerwehren des Kreises Giehen statt. Wegen ungünstiger Fahrgelegenheit am Sonntag vormittag läßt ausnahmsweise die Eisenbahndirektion den in Giehen 8.45 Uhr abgehenden beschleunigten Pcrsonenzug in Grohen-Linden hallen. Somit ist den Wehren Gelegenheit geboten, rechtzeitig zu Beginn der Dclegiertensihung anwesend zu sein.
L Wieseck, 11. Sept. Die ungeheure Erwerbslosigkeit im vergangenen Jahre hat Gemeinden von der wirtschaftlichen Struktur Wielecks besonders stark betroffen. Die Stabilisierung unserer Währung und die damit in Zusammenhang stehende Belebung der Wirtschaft brachte eine Erleichterung und Besserung aus dem Arbeitsmarkt. Nun scheint uns die Kapitalnot in ein neue- Stadium großer Erwerbslosigkeit zu bringen, denn die Arbeitslosenziffern in unserer Gemeinde zeigen eine stetig steigende Tendenz. Am 10. ds. Mts. wies die amtliche Statistik 13 4 Boi l- erwerbslose, 60 männliche und 74 weibliche, auf. Hierzu kommen 94 unter stütz ungsbe- rechtigteAngehörige. In den nächsten Tagen wird sich diese Zahl noch um ein beträchtliches e r h ö h e n , da die Dermessungsarbeiten der Feldbereinigung und Ortsvermessung zu Ende gehen und die dabei Beschäftigten restlos der Erwerbslosenfürsorge zugeführt werden müssen. Diese für die Größe unserer Gemeinde außerordentlich hohe Arbeitslosenziffer belastet den Haushalt natürlich sehr stark, so daß von feiten der Gemeindeverwaltung diese Angelegenheit ständig im Auge behalten wird. So war in Aussicht genommen, diesen Herbst die Bearbeitung des Wiesen - Projektes durch die Feldbereinigung vornehmen zu lassen, wobei es möglich ist, eine größere An-" zahl zu beschäftigen. Werden aber die Witte- rungsverhältnisfe nicht bald bessere, so.ist auch dies in Frage gestellt, denn der größte Tetl der Wiesen ist in absehbarer Zeit nicht au betreten.
Gb. Grosten-Buseck, 11. Sept. An den ticSjä ßiigen Reichsjugendwettkämpfen, die wiederum zwischen den Schulen von Beuern, Burkhardsfelden, Großen-Buseck and Reiskirchen ausgetragen wurden^ beteiligten sich 130 Schüler. Als beste Ergebnisse mit UBerpunkteu-Wertung sind zu verzeichnen: W. Du ch t a le cf - ©roßen- Buseck 1. Preis mit 113 Punkten, H. Rühl- Beuem 2. mit 110 P., M. Bell of f - Beuern 3. mit 100 P. W. Dechert und Karl Hahn- Großen-Busec? 4. mit 99 P., E. Gräf-Reiskirchen 5. mit 95 P., H Etsenacher - Reiskirchen 6. mit 94 P., H. Nicolai-Großen- Buseck 7. mit 93 P., H. Möbus - Burkhardsfelden 8. mit 88 P., H. Balser-Reiskirchen 9. mit 86 P. W. Hln t e r- Burkhardsfelden und Fr. Bals er-Reiskirchen 10. mit 85 P., W. Kloos - Großen-Buf eck 11. mit 84 P. O. Schneider- Burkhardsfelden H. S ch n e i der und C. Scheid- Großen-Buseck 12. mit 83 P. Außer- dem Fünfkampf gelangte eine 6x100- Meter-Pende 1°Stafette zum Austrag, die ® r. - Bus eck mit 99 ©etunßen überlegen gewann.
t ® rünberg, 11. Sept. 3n der Nacht zum Mittwach hat der S t u r m eine sehr starke Linde mit ungefähr 80—100 Zentimeter Durchmesser auf der Hochstraße zwischen Neumühle und He s mbrückenhammer umgeworfen. Der Baum fiel auf die Telegraphendrähte, zer- r i ß diese und verursachte dadurch erheblichen Schaden und eine beträchtliche Betriebsstörung. Mehrere Obstbäume und Aeste von Bäumen fielen ebenfalls dem Sturm zum Opfer. — Auf Beran- sassung des Provinzialvorfitzenden des Hessischen Bauernbundes, Landtogsabg. Fenchel, besichtigte heute der Provinzialdirektor Graes aus Gießen in Begleitung des Landtagsobg. Fenchel- Oberhergen, Dr. König, Landwirtschaftslehrer aus Lich, Dr. Selzer, Landwirtschofts- lehrer in Grünberg und des Rechners des Kreis-- bauernbundes R o m p f aus Lang Göns di» noch zum größten Teile im Felde befindliche Getreideernte. Die Herren fuhren morgens von Gießen aus durch die Rabenau bis ®iün- berg und von da über Göbelnrod. Harbach, Lich durch einen Teil der Wetterau zurück nach Gießen. Als Ergebnis der Besichtigung wurde festgestellt, daß der größte Teil der Getreideernte, 40—50 Prozent, stellenweise so
gar biS 80 Prozent, durch das onbaitcno? -Kegen- Wetter zugrunde gegangen ist Auch das F c - nanzamt Grünberg hatte heute auf höhere Anweisung drei Beamte in den Bezirk des Finanzamtes gesandt, um die bis jetzt an der Ernte entstandenen Schäden feststellen zu lassen.
Kreis Friedberg.
sf. Friedberg, 11. Sept. Die heutige Stadtverordnetensitzung beschäftigte sich mit dem Ergebnis der Untersuchung über die Anschuldigungen des Stadtv. 3 a tob gegen die hiesigen Bauhandwerker, denen, er in der Stadtvervrdnetensihung vom 28. Aug ift_ eine Trustbildung vorgeworfen hatte die für bi? Stadt bei der Vergebung von Arbeiten nachteilig gewesen sei. Ser Zuhörerraum des Stadl- Parlaments war, trotzdem man den Zutritt nur gegen besondere Einlaßkarten gestattet hatte, biS aus den letzten Platz besetzt. Der Bürgermeister berichtet zunächst über den Dorsal! und bat, jede Schärfe zu vermeiden. Den Hauptbeteiligten 3akob, Ferber und Mörschel soll eine längere als die geschäftSordnungsmäßige Redezeit gewährt werden. Beigeordneter Dr. Le u ch t- g e n s kam in seinem Bericht zuerst zu der Frage, welches Derschulden den Bauais schuß and das Ba ua m t treffe. Sr berichtete ausführlich über die Vergebung der 1'ißbinberarbeiten in den städtischen Schulen und die Herstellung von Fußsteigen, und stellte fest, daß in allen Fällen ein ordnungsgemäßes Derfahren eingeschlagen worden fei. Früher habe bei der Vergebung von Weißbinderarbeiten das Bauamt das Rach' gehabt, sie freihändig zu vergeben, in diesem Falle aber habe es borg-exogen, dieselben auszuschreiben. Scüann berichtete der Beigeordnete über das Ergebnis der Untersuchung des für diese Angdegenheit eingesetzten Ausschusses. Er hat den Stadtv. Jakob wiederholt um Beibringung von Beweismaterial ersucht, was dieser aber verweigert habe. Ein von demselben eingefanbter Brief deckt sich in seinem Inhalt im wesentlichen mit seinem Eingesandt im „Oberhessischen Anzeiger". Die Bortoürfe gegen Mörschel und Ferber hätte er nicht erhärten können. Eine Ueberforberung derStadt konnte nicht festgestellt werden. Auch die Aussage zugezogener Sachverständigen hätte ein Der- fehlen Der städtischen Behörden nicht seststellen können. Zum Schlüsse seines Gutachtens sprach der Beigeordnete die Bitte an Jakob aus, seine Behauptungen zurückzunehmen, was dieser mit einem entschiedenen „Nein" beantwortete. Hierauf begann die Diskussion, über die wir morgen berichten' werden.
Starkenburg und Rheinhessen.
'Darmstadt 10. Sept. In B e n sheim ist das vierjährige Töchterchen der Familie Schlink von einem Automobilüberfahrenund sofort getötet worden. Das Auto fetzte seine Fahrt fort, ohne daß sich Lenker und Insasse um den Unfall kümmerten. Sie konnten bis jetzt noch nicht ermittelt werden.
Hessen-Nassau.
* Frankfur 1 a. M., 10. Sept. (WTB.) Im großen Saale der Handelskammer tagte am Mittwoch eine Berfammlung des Mittelstandes, insbesondere von Handwerkern, in der über die Gründung einer neuen Genossenschaftsbank in Frankfurt beraten wurde. Nach dem Referate des Bankdirektors Schöneberger liegt hierfür ein Bedürfnis vor, weil die Frankfurter Genoffen- fchastsbanken nur 9000 Mitglieder zählen, während das an Einwohnern fünfmal kleinere Wiesbaden in zwei Genoffenfchaftsbanken 18 500 Mitglieder vereinigt. Trotz einer starken Opposition, die allerdings aus Kreisen der bereits in Frankfurt bestehenden Genofsenschaftsbank bestand, wurde die Gründung der A 11 g. Spar- und Kreditbank in Frankfurt beschlossen, der sofort 69 Mitglieder beitraten. Der Geschäftsanteil beträgt 500 Goldmark. An der Spitze des Aufsichtsrats stehen Dr. Karl Kotzenberg und Stadtrat Schanz, während den Dorstand der neuen Bank die Herren Schöneberger und Regierungsrat Dr. Heiser bilden.
fpd. Frankfurt a. M., 10. Sept. Im Beifein von Vertretern der Regierung, der Fi- nanzbehorde, der Kreis- und Kommunalverwal- tungen und der Landwirtschaft wurde in weiten Gebieten unseres Wirtschastsbezirkes eine Feststellung und Abschätzung der Ernteschäden, verursacht durch das nasse und feuchte Wetter, vorgenvmmen. Der Roggen ist im nördlichen Nassau völlig oder nahezu vernichtet, im mittle
ren und südlichen zu etwa sä Proz tm suny- schnitt In den hessischen Gebieten ist stellenweise die Vernichrungsguvte im günstigsten Falle ciwa 75 Prozent, sonst ist auch bi er der Roggen fast völlig verdorben. Etwas besser scheint der Wetzen zu stehen; man beobachtete. ix»ß durchschnittlich etwa 60-70 Proz. der Gesamternte veimichtet seien, eine für sich allein gewiß auch furchtbare Zahl Die Landwirtschaftskammern aller Eelne e versuchen, Kredite und Sachlieferungen mit Hu« der Regierung zu erhalten, doch sind die Bcr- handlungen noch nicht zum Ende geführt. Wie verlautet, hat der Bayrische Landtag bereit^ für die Rhön und den Spessarl größere Summen bewilligt.
33. Deutscher Wandertag in Hersseld.
K. Hers seid. 9. Sept. Der Verband Deutscher Gebirgs- und Wandervereine, dem 100 Untervereine mit rund 450 000 Mitglieder angeboren. hielt vom 5 —8. September in dem fast 1200 Jahre alten Städtchen HerSseld seinen 33. Deutschen Wandertag ab Der Tagung entboten Vertreter der Stadt, des Kreises und Regierungspräsident Springörum ihren Gruß und beste Wünsche. Studiendirektor Kissing e r - Darmstadt leitete die Verhandlungen, in denen wichtige, das deutsche Wanderwefen betret tende Beratungen gepflogen wurden Geschäfts- sührer Iustizrat Wenning- Kassel konnte seinen Bericht über die vergangenen zwei Jahre mit Dore freudigen Bemerken schließen, daß die Ideale, ine im deutschen Wander wesen begründet liegen, nachdem die Inflationsjahre vorüber sind, in immer weiteren Kreisen Anklang finden. In langerenBc- ratungen wurde die große Bedeutung des 3 u - gendwanderns betont. Es bestehen bereits SOOOrtsgr-uppen desIugendherherssve^bandes mit 77 000 Mitgliedern und 2000 Jugendherbergen Es seien aber mindestens 10 000 Jugendherbergen nötig. Nachdem im Reichsbeirat für körperliche Ertüchtigung einstimmig ein Antrag angenommen worden ist, daß auf gesetzlichem Wege auf die Gemeinden wegen der Errichtung von 3ugenDberber- qcn ein gewirkt werden soll, wird diese Angelegenheit in nächster Zeit den Reichstag beschäftigen. Man nahm eine Entschließung an, nach der Den Vereinen, besonders den kleineren, der Zusammenschluß zu Arbeitsgemeinschaften empfohlen wird. In den Dorstand, der aus Studiendirektor Kissinger, Iustizrat W e n n i n g, Pfarrer Löscher, Dn-ektvr Kramer. Professor Nägle. ® raß und Lange besteht, wurde noch Geheimrat Kaufmann als Dertreter des besetzten Gebietes gewählt. Zum nächsten Tagungsort wurde Schneeberg in Sachsen bestimmt.
Buntes Allerlei.
Die geschenkten Zähne.
Wenn man Protektor und oberster Chef so vieler exotischer Länder ist, wie der englische König, so muß man zu manchen sonderlichen Ehrenbezeugungen gute Miene machen. So bekam der Jing“ kürzlich von Fiji-Häuptlingen einen Sah Zähne geschenkt, eine Reihe auf Hanfkord aufgereihter, schon ziselierter Walfischzähne, das verbindlichste Geschenk nach der Sitte der Fijileute.
Die Eröffnung der Ifarwerke.
Die Großkraftwerke der mittleren Isar, die erst ein Jahr nach dem Walchensee- und Bayern- Werk in Betrieb genommen werden sollten, werden noch in diesem Jahre eröffnet werden. Wie in der „Umschau" mitgeteilt wird, sind die Kraftwerke Finsing und Auslirchen mit zusammen 55 000 P. 8. bereits der Elektrizitätsversorgung Bayerns eingegliedert. Im Spätherbst wird noch das Kraftwerk des ersten Ausbaues Etting mit 32 000 P. 8. hinzukommen. Als letztes dieser Kraftwerke, durch das der volle Ausbau der Ifarwerke vollendet wird, ist das Werk Pformbach mit 32 500 P. 8. und ein Speicherweiher zu betrachten, so daß im ganzen ungefähr 120 000 P. 8. auf diese Weise gewonnen werden.
Kirchlich« Nachrichten.
Isr. RellgionSgemelnde. GotteSd.i. d. Synagoge (Süd-Anl.). Samstag, den 13. Septbr. Dorabd. 6.30, mvrg. 8 30, abds. 6.50 u. 7.30.
(Zsr. Religionsgesellschaft. Sabbatfeier, 13. Sept. Freitag abd. 6.15, Samstag vorm. 8.00. nachm. 4.30. Sabbatausgang 7.30. — Wochengottesdienst: Morg. 6.15, abds. 6.00.
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