Einzelbild herunterladen

Landwirtschaft, Haus und Hof.

gur Bekämpfung der Mäuse­plage.

DaZ tzochwcMcr bal tote vor einigen Ratten, tft ;üKir vielen Mäusen zum Berberben octoorben, pal aber hoch nicht orrmoch: brr Mäuseplage so gründlich ben .» |u machen tote viele Oartenb 1 i .er un> OaibnXne rt gewünscht batten Aamrottich In ben v bet gelegenen Gelänbe lück n unb an ben übrigen troden geb tebenen Ct L en sind bte unanpen hnen Kläger ungestört g b.ieden unb hort f^aben fle in ben Garten unb an bei Dtn.c laaien Icbr groben Schaben an gerichtet Ban ber jetzt e.n- tretenben Schneeschmel^e tarn man ja alledet Hebel für bas graue Ung fieser erwarten man muh aber auch damit rechnen bah bic Schüb­linge nun mehr benn je in die Geholte ufm. flüchten Da ist e« 'Zu'g.b-' bei Landwirt» unb Gärtners, hier einen kräftigen Feldzug gegen die Mäuseplage zu führen vor a lern in Strohmieten <2 cheun. n ® ar­te n b litten. reichlich berg steten 2D u n ouImj- legen, um sie so i n ihren letzten 34>lupf> winkeln z u vernichten Da» Gct.Ud i't »ur Zett verhältnismähtg bil ig tu ha en un'' e» ist deshalb bringend »u wünschen, bah Apot>« er unb Drogerien Gistweizcn ber fi eilen. 3m kommenben Frühjahr werben b;e lähi ei Bager noch mit bem Maulettrphu» tu b-kärnviro sein, damit ihre Bernibtuni rn'-g i ch't r idikal durchgeführt wirb. Bei all dielen Mitnahmen muh natürlich daraus geacht ! werd n bib die Gljlstosse ohne Gefahr für bic Haus­tiere verwandt werben

Das Schweinefutter.

sAachdrock netto ten)

Auch bei ber Zubereitung bes Schweinefutters Ml es nötig, aus AeinHaltung ber flMäfw zu achten, damit In diesen nicht eine falsch? Säure­bildung vor sich gebt Die Hauptw rfung des Futters wird durch Bildung von Milchläure er- »i U; darum sollen die Schwei.« da» .Futter im Zustand ber Bülchsäuvebildung aufnebmen. Das Futter soll also nicht g a n a f risch R+i; keines­wegs ist aber unter der Milchsäurebildung die

lal'che Säure, b b bte MNgtäuro. au verladen. ?s emviiehlt Nch. die Hauptd.-itandteUe des .7u:ter», alto AartDMkm, Schrot ober Akte mit taf)fln Matter bti zu 55 Grab ciizubrühen unb 't-cn eite Portion ©aucrtdfl bbttu^itigeft Das Vutter wird barm gut durchrübr:. bamh ein ?l.ichmähiger Brei cniftebt S? die bt das Futter s Stunden lang gut zugrdekr barmt c» In eine 'chwache Gärung üb.r e-; unb et« seine, rach AepRl i Ichmetttnde Saure e^ttridelt Es lind immer *ivt Bebälter nötig- ein Bottich, worin das irisch« .Futter gemilcht unb ein» Gei äh aus wdch?m gehiltcrt wird Da» Futter iür die Zuchtsauen unb die 'Maftich r^ern: muh verlchirdro sein und darum besonders tu bereitet toerbev Zuchtsauen vertragei rän Nch da» Schrvt'uuer nicht: sie werde.i habt au >*tt u ib dieser Um- ltcrnb doeinträchria» dir M lchibivnberung. Auch tragenden Schweinen (Jtdyrere# Futter nil)i dienlich Die Ferkel erhallen ein besondere» Suiter: sie bürten h ber erftei Ztit. nachdem sic von der Sau abgtcltt irrrben. weder Schrot fvch Kl Tie bekomm-n Bete Milch, »üb oder lauer, wird mit frilchen und warme, ÄartofHrln unb b.'ibem avalier n ctiem lrich.'n Brei an- gerührt, unb diese Äartotf-Tuwx Ifl für die Feröei da» Belle Al» Aach'utter bekommen fit ettra» roh? Gerste, auf wb' Serfrf etwa fünf Handvoll Gante Körner Bat unb n ich grd: man bann zu kräftig rocm Falter über, nach ehn Tagen kommt r-liIIdM etwa» D< z-nschale in tt: Kar- tofselsupt-e später auch Br-gicnRe c, unb im Al­ter von vier Monaten können die Schweinchen schon la» übliche Mastfutter bekomme^ Di? K? r- nerbeigabe frrrm nrNa noch vi:r bs fünf Machen noch dem Abieyen deibehrNen werden. 2» Hal sich auch alt vorzüglich etuN.'en, toem man einen HviAkaslen In den .Fedelraum stellt unb in diesen täglich ein Quantum Holzkshlei oder cu4> Kohlennsche schüttet Die ficrfcl nehmen h c'e Stoffe gern auf und zeigen d durch bah ihnen folJX Mineralien notwen.ig sind. P

lieber bte Ernährung ber Schweine mit Äar- tosscln unb Büben leien tmr In Beumann» . Allg. Landwtttschaftlichen Anzeiger' bic folgen den mteitflanten Ausführungen Os mag zeitgemäß fein, auf frühere Fütterungsverfuchc hinzuweisen.

durch btt etntoanbttvt le*lgttaflt to?rbee tft. bah rmt auslchl ieiätche Bet Fütterung von Karte ttein unb Rüben ohne ent anX-re# rtDe.hretchcs Futter eine wahre Berfchwenbu-, i fl benn die Kartoffetn und Aüden aerben hicidel nur tum fleinfttr Teile Lisgroätzt. und die Stärke wanden tum grbhten Teil in den 'Älh, dem fic auch nicht» nüfrt Die Tterv nehmen bei reiner Karwifei- füttetanfl kaum an Gewicht zu werden zulcvrod» schmäler and mageret und ihre Aiut immer faltiger Der Fuit.ltoetl der an kl dochoerdau- lit-ro. aber eiwe. armen Karwfsei intt erft bann in Orfcheiming. trenn da» erforderliche Gweid »ugegeden wird, sei es nun in Form von Grün- futter rcher Gersienschrot ober Fisch­mehl, ZleiIchmehl oder anderen eiweiß­reichen Futtermittoln. Die Frage ber zwechmäbig- fiea Ernährung unserer Aaujtierc zur Grzieluag ausreichender Milch- und Fleischlei-ungcn ist demnach im wesentlichen eine Eiweibfrage Durch Bcrbeffmmg der Die'en du-ch vermehrten Klee- unb Luzerne-Anbau und ber Trocknung des Futters aut Jticicurrrn. durch brn vermehrten Anbau van Lein und Rap», die tu ihren Aum­ständen wertvolle Qelkuchen »eben, durch ben An­bau ber eiweib?^chstrn >t>llanAen ber 3ib*en. Bohnen unb Lupinen du ch alle diele Mittel hnb wir allein unter ben heutigen Verhältnissen imstande, ben dauernden Eiweißmangel zu be­heben unb da» Bieh rationell zu ernähren Sz

Geflügelzüchters Arbeit im Januar.

Der 3anuar ifl unser eigentilcher 'Sinter- menat; er tft ber Monat, der Gl» und Schnee um- b rflr-uL Darum hrbrn die Geflügelzüchter auch in diesem Monat gmz b Ivnd.r» für den Schutz ih er Tiere zu toigen Di? S.allung.m linb fnrg- fälrtg g gen Kälte, Sch'ecw>h n und ctftgc Di ite zu verwahvrn Durch Anbringuna von Stroh­matten läf.t fich schon ein behaglicher Aachtraum schaffen, in dem tic Temperatur n'cht unter vier bi» fünf ff> a Tclstus satten se-llte Hier ausge­stelltes Dufser darf niifl gefrieren Man her- wchee aber nicht der frischen Lust den Eintritt. Tagsüber lasse man sein? Tiere möglichst ins Freie- nur M Schneelieiden unb Aegenwetter sollen sie drinr.e.r gehrlicn werden. Dam» f'tcge man für Beschäftigung Im Scharraum durch ^ir- b-irfen von kleinen Sämereien in die Einstreu

*210* etnem Schratt,tfun rrhngr man gleich einen möglichst groben Dtatz vor den Bu#läj»m 3n fornendeschiraenen geichünton Echrn erricht, man Sivviätze einige btnaclegtc Jfc'tc. Vartcv ober dergleichen genügen beer sonnen sich bi, Tiere gern in Mittage runde-. Steh« ch Düngerchaufen zur Berlügun' ,o mache man die­sen unbedingt den Huhvro "rganglich

Um de. Gefahr beidrimn» l orzubeuaen. find grobkamm.gen Aasten y.um.ne und Kediütt». pro mit Bafdine ober ungv»al»e ,e . Fett, ad: ni« mit Glvzertn etnjumb.n Auch den Futte, ist bdcabeie Beachru ,g zuzuwroxn A umaltsche Stosse dürfen nicht »cd .n Fr.fch g rahlcne K r- che, sind un rbeitrefflich Lde'chi rt'er wie aihb DrinkwaNer i't hei» ang wärmt au ^e ch n Grft-'- tuttcr Kohl. Böhen. Bl obren und ähnliche»» muh den Tieren fiel» zur Benag mj flexn 21Vr fi t einen 3o:Tat g*trodheter "ren,.ssein gesichcr bat. tft tchön betau»; kurz geschnitten unter Ki? Ibcitfutte; gemilcht. er*eoe, Ile da» teuer»'. Kraftfutter jeriger Zett Kleine Gaben von pH" phoisaurem Kalk sind auch sehr von Borteil D> Gier find, der Frostgefahr wegen, mogttchst oft elniutammeln Der rech' trühe Bautet mache' tollt der hat j<rt die 3u4iftämmc zusammenzu- stellen Denn aber nicht enttprechend? Au'zucht» e.n-.tchlungro zur Bcrhiguna flehen, fo ma i man lieber mit der Brot di» Feb uar und Bldn

Das D^tflergctlugel . rom u Ich n mit de > Legen Denn es auch icgcn Kälte faft iirnnrh-- sich tft verlangt es doch zum guten Gedelhro f > eine reichliche, trodene Ornftreu

Tauben meibri schon hier und da mit der Brut beginnen Dill man da» noch de meiXn trennt Sl'lag mbglichli wann und vor allem zugtret zu ballen * Sch

iflllfflftrriitiq brr Zirgrn.

Bei der Stallfütterung der Ziegen sei man reichliche Schrotgaben giv.lfn den Darm an .in? roten Kolik hervor. Cfbcntalli verursacht reicht t» Schrotfötten-ng fchlcimigen AusNu'. am Bftc Se bslvcrsiändl'ch i't cs. dad durch »olche gesund- heitttchc Schädigung auch der O.tUtbntta.t ab­nimmt Btan reich allo gering. Blenjttn voe Getrcibeschrvt. Macho, sich d-nnoch oben angc führte Folgen bcme.faai. Io lii lofvrl die Fütte­rung mit Getreideschrol etnzufteilen.

Boonftrabe 14

Stetn|trobe 53

Dieben, 10. Januar 1924

^222.

Statt Karten

(Sieben (Lindenplatz 1), Januar 1924

Hermes

Alzey (Sieben, den 12. Januar 1923

chalhjahrklasse

;;.i ;.w.f

C^dlotünnOfUn

I dm Ib |r*#T feetalAt#*

vauplatz

zur Verfügung.

197c

Ausführlich« Druckt sch risten unb Anmelb scheine k oft en los.

8001000 qm möglichst Nähe

Wisplillhp hausstanduhren, Aurzieh- übllllllöbllllllö tjjche,Registraturkchränfe, ÄÄ' unö Schreibtische

st-Z » -20 fMbriknene p'-D 8001000 qM M0gllky|l

BUö)Cnfu)tlt Dahnhof in freier Lage

>ie anberes iSart* unb 2Beid)brenn' /YiOlOlC <. .

zu kaufen gesucht

wieder elngetroff.

"D

I

v'ühl IO«Unterrflieti. Tni»rrrt X. 8«ft.

Einfach« unb boppclte Buch­führung

Kaufmännisches Rechnen ßanbelskunbe, Wechsel- unb

Scheckelehre mit Schrift, verkehr

Kurzschrift Maschinenschreiben Schönschreiben Deutsch Wirtschaftsgeographie

zn verkaufen, gut« Arbeit, billig« Preise-

Krerointel, Riegelpsaü 50.

Die Anstatt entspricht bezüglich ihrer Lehrkräfte unb Ein- rid)tungen m jeder Beziehung ben dehörblichen Vorschriften Für die Ausbildung im Maschinenschreiben stehen 30 Schreibmaschinen der verschiedensten Systeme

Edoar Sornnonn, (filtnbnnblunn rrfteven VAL)

sowie anberes Hart- und Weichdrenn- Holz in IBaggcnlabungen sowie ofen­fertig ab Lager in kleineren Mengen

Zah'BEperlÖdrtRnnS I Schriftliche Angebote unter212t) CarlSchunck|an den Vieh. Anzeiger erbeten.

Berthold Rothschild Grete Rothschild geb. Rosenthal banken herzlich für die ihnen zur Dermühlung erwiesenen Aufmerksamkeiten.

Für die zahlreichen anlützlich unserer Verlobung erwiesenen Aufmerksamkeiten sagen wir Allen auf diesem Wege unseren herzlichsten Dank

Albert Duchardt Johanna Haller

Für die uns anläblid) unserer Vermahlung erwiesenen Aufmerksomkeiten sagen wir herz­lichen Dank

Regierungsrat Ludwig Grünheit und Frau Lene geb. Hettler

bis 90 P. S. mit

60 , Hebst«.

fi IcOen BttihlitrülN 14. Jadbat Beginn neuer Handelt- kurwe. Anmelder tAgl. Prosp. frei

Carl Haas jr.

Frankfurter Str. 59, Telephon 1682.

Glückauf Ofen

O.R.P .an. ÖO/eErspamis.

Großer HelselTrkt!

H.Schön,Marburg.Str.22

Wie werden billig und dauerhaft geflochten K.Hohl

Vinbeno6flel*2*

Bureau möbel

inerstklM>lg»t Aus­führung wegen Ver­einheitlichung des

Lager* 179A wettunterTazes- preis abzugeben

Angebote unter P. T. Illi ai »la- HiaacBitela n. Vogler fraiklert >a Hell.

Schleuder-Woche SSÖ zu Friedenspreisen 100 IVlaiermänlcI. Hilter. VnlrtoM und Irlbnr. MSntrl '6 Li« -i lOOWinterlopyrn, ftlbar, burd>gelüiii:i. UMf 7.'1. «rbrltoidiubr. nnr Mlmblcber buoocltpblt.i Wr. :kir6l 4<* 40 llt 11 bi» 14.71 nmrrif. ürt ubr loiurii 'mrit reut l'il.ilrb«it»brmb«n lit ATS. I lonr. Tuchdol.-n *i IMIrf- nn> 3tt>irnbolcn Dit K. iiritc ÜNAÜacllt M ^vortboicu 'Uit ft bl» 10. blaue Lllilosfcranzliae Mk ÄM. Vlueivdri. Slunöcn cibnlt. niibripriniUima. U77h Arbeit erdekleidungshaus K.Grünewald, (kieken, Lriengasselk

liflniimD Wtwie UllglsM 6ie6toä:ss

Goethestrafte 32, Fernsprecher 2064

Seit Jahren bekannt gute Busbilbungsftälte für Damen unb Herren als Duchballer, Korrespondenten, Stenotypisten, Prioatsekretüre.

Beginn öer neuen öanöe'slnrle am 14. Jon. 1924

Unterrichtsfächer:

Ab Honieit: 178c

Die Königin von Saha

Etwas Aehnliches hat Gießen noch nicht gesehen

Lichtspielhaus

Behnhefetr. 31 «JleOen .Telephon <077

Bevor Sie

= einen neuen Ofen kaufen, »eben =

= Sie sich den nD =

Wir bitten hflfl. um den Besuch der Nachmittage-Vorstellungen.

In Vorbereitung:

Der Boxerkönig von Neuyork

Der Film unerhörtester bensei Ionen.

Höher« ßonbelshlen« Dauer */, « 1 Jahr

Einfache, bopp. unb omtrik. Buchführung

Nauftnännisches Rechnen Hanbelskunb«, Wechsel, unb

Scheckl-mit Schriftverkehr Kurzschrift Maschinenschreiben Schönschreiben Dürqersunbe tzonbelsrecht Volkswirtschaft Englischer Briefwechsel Französischer Briefwechsel

Xur noch heute und morgen:

Ber Marit von Venedig

Altvenetlanliches Drama in B Akten Ferner:

Der Ehemann als Hausmädchen

Groteske in 1 Akt.

Dick bei der Wahrsagerin

Groteske In 1 Akt

Verlegte meine Wohnung nach fctalr. 70

II. Ttock. .

Maria Schneider

Hebtnnme.

llandvisBchuie

Palastlichtspiele

I.lndenplete 1 OleBen Telephon 2077

Hie rlnMchl. Mittwoch der Ortglnnl amerik- tiroüflhn, welcher monatelnng Im «Capitol" au Neuyork mit dem größten Erfolge vorgeführt wurde:

Das alte Nest

(Ehre deine Mutter)

Ein tiefergreifendoe Drama In 7 Kapiteln aus dem Leben einer Mutter.

IndeuIIauptrollen Amerika« bedeutendste

Cudrviq Gutmann

Jreitcsa-ßüro-tlnrlditunGShaus

Frankfurt a. M.

44 Kaiserstrasse 44

Sonntag, den 13. Januar,

Konditorei

nachm. 4-7 Uhr

Konzert