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warb, Gedichte tote das Ideal und daS Leben, die Kranich?. den Grafen von Habsburg, denen Fräulein Lerch und Herr Fries ebenso fin­nige, wie kräftig-ehrliche Gestaltung zuteil wer­den liehen. Mozartschr und Schubertsche In­strumentalmusik, dem Programm schlicht ange- paßt, verband und schloß die beifällig ausge­nommenen Darbietungen.o

D i e .Hessische Dilderbühne" hat den bekannten Vertreter des Okkultismus Fred Marion, der sich auf einer internationale« Dvrtragsreise befindet, zu einem zweimaligen Auftreten verpflichtet. F^d Marion ist nicht mit .Zauberkünstlern' zu v rwechs.ln, er artetet mit durchaus natürlichen Mitteln. Aach einem ein­leitenden Vertrage über okkultistische Vorgänge führte er gestern abend bei seinen ersten Auf­treten zunächst einige recht interessante Srperi- mente aus dem Gebiete der Te'epathie vor, die sämtlich gut gelangen und beifällig ausgenommen wurden. Desonter-s zu erwähnen ist hie bei. dah Fied Marion diese EsperimeMe ohne jeten Kon­takt ausführte. Gr bemonftrievte dann einen sog. .Vetrugsverfuch", d. h. er führte einen Trick vor, wie chn .Zauberkünstler" ost zur Anwendung bringen. Dieser Dlill hinter bie Ku.issen der Gaukler" rief große Heiterkeit hervor. Zum Schlüsse gab Marion noch einige kurze Hand­schriftendeutungen und zeigte auch auf diesem Gebiete reiches Können. Sämtliche Experimente waren durchaus einwandfrei. Gin Vesuch ist zu empfehlen.z.

" Die Aeichskurzschrrft in Gießen. Man schreibt uns: Aachtem in Eisenach ine Schule Gabelsterger dem Entwurf zu der neuen Reichs- kurzschrist zustin.mte, hat auch die Stenographen- Gesellschaft Gabelsterger Diehen, welche der größte Stenographen-Verein von Oterhessen ist. beschlos­sen, die neue Ginhertsstenographle zu lehren. Sie hat bereits eine Anzahl tücyuger Lehrkräfte in dem neuen System ausgebildet und eröffnet am 17. Aovember, wie aus dem heutigen Inseratenteil hervorgeht, neben den laufenden Kursen in Gabels­berger Stenographie einen Lehrgang in terReichs- kurzschrift.

Landkreis Gietzen.

Vg. Grohen-Duseck, 9. Aov. Die Meisterprüfung im Schreinerten-)wer! be­stand Wilh. Franz, diejenige im Schuhmacher­gewerbe Wily. Pfeiffer.

Kreis Schotten.

Ober-Schmitten, 9. Aov. Die hart am hiesigen Dorfrand, aber auf Unter-Schmitter Gemarkung stehende Staffelsche Papier­fabrik erhält auf Antrag Ans chluh an unsere "Wasserleitung, um zum Schuh gegen FeuerSgefahr zwei Hydranten im Fabrikhof an- brIngen zu tönniur. Den übrigen Wasserbedarf entnimmt sie auS eigner Aiederdruckleitung, die aus dem quellenr eichen Dorf gründ gespeist wird. Gleichzeitig wird unser Wasserleitungsstcang im Aorten verlängert, um versch.edene Aeubauten mit Wasser zu versorgen

+- EichelSdvrf, 10. Aov. Gestern wurde eine der markantesten Persönlichkeiten unseres Dor­fes. der langjährige Feldschühe Jäger zu Grabe getragen. Fast die ganze Ge­meinde gab ihm das letzte Geleite, der Krieger­verein schoß ihm drei Ehrensalven übers Grab. Der im rüstigsten Mannesalter Dahingeschi^xmr verwaltete sein Amt mit seltsamem ®ifer und vor- bill>licher Berusstveue. In seiner Feldmark sah er auf strengste Zucht und Ordnung, und das mit einer Rechtlichkeit, vor der alle gleich waren. Und war es einem eingefallen, in feldlichen An­gelegenheiten die geraden Geleise des bürgerlichen Lebens 311 reißen, so rußte er nicht eher, bis er den Schuldigen gefaßt und gerechter Vestrastuig entgegeng?fuhrt hatte. In sonstigen Angelegen­heiten der Gemeinde hatte sein Manneswort guten Klang und war gewichtig in der Wagschale der öffentlichen Meinung. ______________

Ureid Büdingen.

+ Aid da, 10. Aov. Die Dürgermei st er­wähl ist auf den 14. Dezember festgesetzt. Dis jccht werden 2 Kund da len g mannt, aber man nimmt an, daß biS zum Wah.termm noch weitere auftreten werden, denen das Dürgerme.steramt begehrenswert erichernt.

Kreis Alsfeld.

0. AlSfeld, 10. Aov. Die Alsfelder Feldbereinigung, die im Jahre 1909 in Angriff genommen wurde, hat nunmehr nach 15- jähriger Dauer im Herbst dieses Jahres ihren Abschluß gesunden. Die Zuteilung der Ersatz- grundstücke ist erfolgt. Aachdem nun auch der Re- klamationstermin verstrichen ist, hat das Schieds­gericht seine Tätigkeit ausgenommen. Die einzelnen Gewanne der weitausgedehnten Gemarkung zeigen allenthalben ein verändertes Bild. Dei der Acu- gestaltung der Fluren hat man den allergrößten Wert auf bie 6 r ß a 11 u n g bet alten Flur­namen gelegt. Eine neue Flurbezeichnung ist ge­schaffen worden. In Anbetracht bes Umstandes, baß bie Felbbereinigung unter ber Amtsführung bes Bürgermeisters Dr. D 0 l s i n g zustande kam. hat man diesem zu Ehren einen Hügel an der Landstraße nach Aeibertenrod mit dem Aamen D 0 l s i n g s b e r g" bezeichnet. In der Aähe der Schwalm, bei den sogen. Erlen, wurde ein großer Teich neu geschaffen Am vergangenen Samstag wurde dieser zum erstenmal gefüllt. Die neue An­lage trägt zur Verschönerung deS Landschastsbil- des wesentlich bei.

Kreis Lauterbach.

hml. Lauterbach, 10. Aov Am Sams­tag veranstaltete dir ßi^ige Bruderschaft des Iungdeutschen Ordens et .en tojtlrer e- reiteten und bis ins kleinste gelungene.1 vater­ländischen Abend. Die geräumige Spieß- Turnhalle konnte die große Zahl der Gäste, unter denen sich auch eine Reihe Aahbarb udc icha tea befanden, kaum fassen. Es war eine würdige, von echt deutschem Geist durchwehte Fei?r, bie der Großmeister Dr. I 0 ck c l in den mi; Fah icn unb Tannengrün relchgrschmückten Festsaal. mit berzlichen Begrüßungsworten eröffnete. Jeder Der bei dem veichhaltigen unb die Zuhörer bis zuletzt fesselnden Programme Mitwirkenden Halle das Beste geboten, was auch der in reichern "Maße gespendete Beifall bezeugte. Die Da bietungen ter h efigen Ctabtlob II\ die Ge anasvorttäge ber beiden Konzertsänger Arnold u.id De l l st e i n aus Wiesbaden, die Kapellmeister O t e r m 0 h - len aus Wiesbaden rnnsterhaft begleitete, die Lieder der Ge'angsabtei^u ig ber Bruderschaft Lauterbach, sowie bie Aufführung ber Aütliszene ausWilhelm Teil" standen durchaus auf der Höhr. Den Höh punkt te3 Abends büri e w hl der tiefernste, die gegenwärtige Lage unseres DolkeS würdigende unb mit tr udrut che-n Herz n fühlende Dorr rag des Ordensbruders Dr. phrl. G ramsch aus Marburg gebildet hibrn. Aach dem mit großer Degnste ung aufgcn^mme.:n Vortrag würbe von den Anw f-nden ftefenb das Deutschlandlieb an gestimmt. Aicht u erw Hit.- fen wir bie tief ergreifenden Gedichte lassen, die Dr. G r a m s ch aus seiner Gebich sammlung von Ahein und Ruhr vortrug. Die schöne und wohlgelungene Feier, auf die der hies.gr Jung­deutsche Orden mit Befriedigung zuiückbi cken kann, wurde mit dem Fribericus-Rex-Marsche beschlossen.

Starkcuburq unv Rheinhc^en.

Darmstadt, 10. Aov. < Eigener Bericht, s Die Stadtverordneten-Bersammlung in Offen­bach, in der bekanntlich die Sozialdemokraten die Mehrheit haben, hatte vor einigen Monaten bei einem Ausstand ber Portefeulller den Strei­kenden 50 000 Mark als ilnterßüßung überwiesen. Die Summe ist auch ausbezahlt worden. Das Kreisamt hat gegen diesen Beschluß Widerspruch erhoben, und der Provinzialaus­schuß in Darmstadt entschied in feiner letzten

Sitzung, daß der Deschtuy rechtswidrig sei. Für eine Erwerbslosenunterstüyung komme nicht eine allgemeine Anweisung von Geldern in Frage, sondern jeder einzelne Fall müßte geprüft wer­den. Die Stabt Offenbach wurde auch zu den Kosten des Verfahrens verurteilt.

y. Offenbach, 10 Aov Hier fand im Gemeindesaale ber FriebenSkirchc eine von Land- unb ©tabtgemcinben des Kreises Offen­bach gut besuchte Frauenversammlung statt, einbcruicn vom Verband ber evange­lisch-kirchlichen Fraue n vereine in Hessen und eröffnet von deren Vorsitzenden, der Fürstin Elisabeth von Erbach- Schonberg. Im Mittelpunkt der Tagung stand ein Vortrag von Dekan G u ß m a n n . Kirchberg, übet die Aotwendigkeit und den zeitgemäßen Zu­sammenschluß evangelisch-kirchlicher Zrauenver- eine zu einem Kreisverband. Derselbe wurde ge­bildet und als Vorsitzende Frau Pfarrer Schneider, Offenbach, und als stellvertretende Vorsitzende Frau Johanna Bieget, Mühl­heim a. M. gewählt

Hessen-Nassau.

fpd. Frankfurt a. M. 10. Aov Heute abend gegen 6 ^Ihr brach in den Kellerräumen des Fernsprechbauamtes in Borken heim ein Brand aus. der an den dort lagernden Papier- unb sonstigen Vorräten reiche Aahrung fand und sich rasch auSbreitete. Die Feuerwehr hatte mit der Lokalisierung des Brandherdes mehr als eine Stunde zu tun. Fast seit zwei Iahten verkaufte ein Kaufmann unter ber Hanb toc r tüolle Schmuckfachen an AnkaufS- gcschäfte, besond.-rs viele Brillantringe. In seiner Wohnung fand die Polizei noch größere Vorräte dieser kostbaren Güter. Wahrschein­lich wurden die Sachen, die vorerst der Deschlag- nahme verfielen, vor Jahren gestohlen und kommen nun auf den Markt. In ber Schweizer­straße stießen cm Sonntagatend zwei Autos in voller Fahrt gcgencinanber unb wurden babei vollständig zertrümmert. Die In­sassen kamen mit dem Schrecken davon. Auf dem Main wurde heute früh die Schiffahrt wieder iit vollem Umfange au f ge­nommen. Auch ber durch bie Hochwaffer- katastrophe ' unterbrocyene Straßenbahn­verkehr zwischen Frankfurt unb den nördlich an der Aidda telegenen Dororteir Hausen und Praunheim konnte heute früh wieder in Betrieb gesetzt werden, wenngleich die Landstraße noch überflutet wird. Die im Vortaunus te­legenen Dörfer werden feit einiger Zeit von Hühnerbieben in schwerer Weise heimge­sucht. In dem Dorfe Seulberg bei Homburg wurden z. D. in wenigen Tagen mehr als 10 0 Hühner nächti.chwweile aus den Hühner- ställen herausgehvit. Wahrscheinlich Haven die Diebe bei Dorstewohnern LInterüyung. Es wird angenommen, baß bie Täter aus Frankfurt kommen.

S. 5 r a n f f u r t a. M. 10 Aov. Die ®e- sam'zahl ber Wohnungsuchenben, iie am 1. Oktober noch 16 874 de rüg, ist auf 17 058 ge­stiegen. Unter bi Ze t haben 9315 te.i Dringlich­keitsschein. Die Frankfurter Gewe rbe­treibenden haben an die Bevölkerung einen Ausruf erlassen, in dem diese aufgeförtert wird, zum Preisa bbau dadurch te.zutragm, daß alte Rech nungen sofort bezahlt wer­den. weil hierdurch eine Unzahl von Spesen in Fortfall kämen. In Frankfurt wurde ein Ver­ein Kinderschuh und Jugend Hilfe ge­gründet, der selbständige Aufgaben ter Kin.er- pflege unb ter Jugendhilfe en, vor allem aber den Humanitären Vereinigungen ein S.ühpunkt sein will, bie burch bie Kriegs- unb Jnflations- jahre ihrer H^mptrni tel beraubt wurden Um neuen U.ber chw.mmu gen voiz^beugen, wird ge­plant, innerh -Lo des Sta^tb^irkes an den U f e r n des Mains einen zwei Meter hohen Damm zu errichten.

Hochschulnachrichten.

Gastdozent der Landes-Universilat Gießen.

L.U. Dr. albert Russell, Professor ber Theologie und Direktor des Quäker-Er liege in Swartmnore in Pennsylvanien, hält als Gast­dozent ter Universität Bvrles ungen in e ng- lischer Sprache über .Tte Religious and Social Ideals oi tte Eolonists in Pennsvivanir and tbett Jnfluence on Americae Life" Miittvoch 12. Aov., 56, Freitag. 14 Aov., 78. Mittwoch 19. Aov., 56. Freitag. 21 Aov., 78 «Hör- faal 54). Professor RuNekl einer ter geistigen Führer ber Quäker bei Der.'iniften Staaten Dis Vorlesungen werden vom Englischen Snninar ver- anftalfet unb sind allgemein zugänglich

Landwirtschaft.

Stand ber Jeldsrüchte in Hessen Anfang Aodember.

Aus den Berichten ter Saatenstandsbericht- erst alter geht hervor, baß sich die Aussaat durch bie seitherige schlechte Witterung im all­gemeinen verspätet hat. In vielen Gemeinden konnte sie sogar biS jetzt nicht vt>rgenommen werden. Es fehlen batet viele Saatenstandsnoten

Aus benjenigen Gemarkungen, die üb. r einen günstigen Stand ter Aussaat berichten, wirb ater über Schneckenploge gelingt.

Die Soalenstandsnoten betragen für Winter- weizen 3,0, Winterspelz 2.5., Winterrvggen 2.7 unb Wintergerste 2,5. Hierbei bedeutet 2 gut und 3 mittel. ----

Büchertisch.

* E i n neues Buch des Kaisers Unter dem Titel@rinn c runge.i an Korfu" wirb Mitte Aovemter im Berlage von Walter de Gruyter & Eo. in Berlin ein neues Buw Wilhelms II. erscheinen Es schildert bie Ergeb Nisse unb Beobachtungen, die er während seines AusenthalteS auf Äorfu gemach! hat. und be­richtet über bie Ausgrabungen, die er dort hat vornehmen lassen. Ein reicher Dildschmuck wird zur Ergänzung des Wortes beitragen.

Friedrich List, Fried errkeDrion Ein Beitrag zu Goethes elsässischer Schuld und zur Psnchologie seiner Liebe. De lag der Fc.ber­schen Un vers.tätsbuchhonUung, Inhaber Dr. phll Walter Huch. Gießen. 3 Auslage mit einem Dor- spruch von Werner Dock. Dec junge, geniale, stürmisch vorwärtsdrängende Goethe Hst sich dir Qiatur ber Mädchen- und Frauen gestalten, bix in seinen Lebe ns kreis traten, ungeadjtel ter Ver­zauberung. bie ihn ergriff, zu pafstv gedacht Gewahrte er bann, tr e der eben be.ührte und bald verlassene blühende Zweig sich senkte und verdorrte, überkam ihn das Gefühl der Schuld, bedrückte ihn bittere Reue Schuldbewusstsein strömt sich in bewegten Rhythmen, in unfterb- lichcn Liedern aus. ^Jch fühle nun erst den. Verlust, den sie erlitt", schreibt er über die Stunde der Trennung von Friederike Drion.unb ich sah keine Möglichkeit, ihn zu ersehen, ja ihn zu lindern. Ich konnte mir mein eignes Unglück nicht verzeihen." Friedrich List geht mit feinem Spürsinn ter Sesenheimer Idylle nach, aber ei ist west entfernt davon, zu richten oder gar zu verdammen Da« Ichmerzl.che Drld des schuldlos verlassenen Mädchens wird por uns lebendrg, ein Denkmal der sanften Dulderin ragt vor uns auf. Wir gewahren, wie di«s Erlebnis da« Innerste de« Dichters erschließt, wie er ahnungs­voll die Pflichten fühlt, dieauf dem Haupt der Ausertvählten lasten". List löst das Rätselvolle ter Sesenheinrer Vorgänge auf. zeigt die Wege zum Verständnis des GeniuS und gelangt, Un­schuld und Schuld alS Magneten des Schicksals erkennend, zur Synthese. Der Schr st hat Werner Doll einen Geleitspruch vorangesetzt. ber das Sesenheimer Erlebnis, ferne Harmonie u.rd Dissonanz, mit lyrischem Schwung und dramatisch ersaßt. 1303

Die Magei-Oe ellschaf< hat ihre Erzeug isse

die ausgiebigste

deshalb

die billigste! I

Wimmln «kN m «MMN»

(E. ®. m. b. H.

WWMillSWM»!

Wer

in diesem Jahre seine Umsahmarken abgeliefert hak, wird fiebeten, seine Rückvergütung bis zum 15. November in einer Derteilungsstelle abzuholen. Je-

den Pfennig

dreht die rechnende Hausfrau dreimal in der Hand um, ehe sie ihn ausgibt, deshalb tut gut, wer auch den letzten, wenn irgend möglich, in den Konsumverein trögt. Wer sein eigenes Geschäft nicht vorzieht, nicht unterstützt und somst

nicht ehrt,

nützet nur anderen und schädigt sich selbst, denn er ist sich nicht bewußt, welche ungeheure Starte in der Kauf­kraft der Verbraucher liegt. (Er

ist

auch selber schuld, wenn er jetzt zusehen muß, wie Hunderte treue Genossenschafter

den Taier

in Igroßer Menge in den Derteilungsstellen abholen (Rückvergütung für entnommene Waren) als Belohnung genossenschaftlicher Treue. Trotz dieser Vortelle gibt es noch viele kleine Verbraucher, die halten es der Mühe nicht wert

Mitglied unserer Genossenschaft zu sein. 8845c

M löt H( roiitte es viel Heiler lein, fit tollen w wimmeln.

Bekanntmachung.

In unser Handelsregister Abt. A wurde eingetragen:

Am 29. Oktober 1924 bei der Firma Gießener Oel- und Fettfabrik Lamm & Eo.» Gießen: Das Vermögen der offenen Han­delsgesellschaft ist in die Aktiengesellschaft Gießener Oel- und Fettfabrik in Gießen eingelegt und von dieser übernommen. Die offene Handelsgesellschaft ist somit er­lösten.

Am 30. Oktober 1924 bei der Firma Peter Heß, Gießen: Die Firma ist er­loschen.

Am 1. Aovember 1924 bei der Firma Hermann Wiesen, Gießen: Die Firma ist erloschen.

Am 5. Aovember 1924 a) die Firma Herz & Eo, Gießen. Gesellschafter sind: Bankier Moritz Herz in Gießen und Hanna Herz geb. Meyer, dessen Ehefrau, daselbst. Die offene Handelsgesellschaft hat am 30. Oktober 1924 begonnen. Hanna Herz geb. Meyer ist aus der offenen Handelsgesellschaft ausgefchieden und diese erloschen. Moritz Herz treibt daS Geschäft als Einzelkauftnann unter ber seitherigen Firma weiter: b) bei ter Firma Theodor Pfeffer. Gießen: KaufmannAlftebUlbrich in Gießen ist mit Wirkung vom 1. Oktober 1924 in das Geschäft als persönlich haf­tender Gesellschafter eingetreten Die offene Handelsgesellschaft hat am 1. Oktober 1924 begonnen. Die Firma ist geäntert in Pfeffer und Htbridj.

Gießen, den 8. Aovember 1924. 8850C Hessisches Amtsgericht.

ein körfähiger SisimMMe etwa 18 Monate alt, zu kaufen gesucht. Angebots an den Gemeindevorsteher in Dollnstirchen (Kr. Wetzlar). 8847D

MW MM!

Wir machen unsere Mitglieder auf den Vortrag des Seevereins über $le MA am Stoma! am Freitag abend in der Aula aufmerksam und bitten um zahlreiches Erscheinen. *e$6c Der Vorstand.

3000 Goldmark

Lebe SverstcherunnSschuy Qenen eine Iabresvrämie von nur 60 Mk.. wich m öierteljäbrL Raien zahlbar. Näheres durch bie Gcu. Agentur deS etutt artet Nouzerns, Dr. Rulan d.Plockstr. 13,Irl.632. ,Ä6

Nutzholz-Submission

Aus den Waldungen der Gemeinde Steinbach sollen folgende Holzsortimente vergeben werben:

a)Äiefem-6tämme 3. ÄI.~ 16f.= l,13Fstm

, 4. . --1 , 0,74

b)Fichten-Stämme3. =26, =42,84 4. . =29, =27,82 , 5a-, =21. =12,44 . 5b- =10. = 2,20 .

Das Holz ist im Winter 1923 24 ge­fällt. entrindet, jedoch mit Rinde gemessen. Angebote stnd in G^M. nach Klaffen ge- trennt pro Festmeter bis zum Donners­tag, dem 13. Aovember d. IS., nach­mittags 3 ilbr, bei unterzeichneter Bür­germeisterei einzureichen, wo anschließend die Oeffnung ftattfintet. Die Verkaufs­bedingungen werden vor dem Termin be» lanntgegeben. Auf Verlangen wird das Holz durch Förster Herbert vorgezeigt.

Steinbach, den 7. Aovember 1924. Bürgermeisterei Steinbach.

Krämer. 8820V

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