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Schmoll. denen durch s mmigen 2esM , Komm-rzl-nr^ für seine W* die er in lang' rrein und seinen m Ehrenmit- eh. Lat König Sammlung SE LS- is®8

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Odenhausen Sobernheim

Kr. Wetzlar a. d. Nahe

September 1924

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steht.

Mr eie Friedberg.

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Hierzu sind alle Berufskollegen freundlich eingeladen.

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MESSE:

KÖLNER

' 14-19. Sept. 1924;

Die Schreinervereinigung Gießen-Land. Die SchreinervereinigungGiMen-Stad^

-IkiictlonD, Heimatstadt und Qmxtng.jyuno und ffhrungcn der verdienten Bunde-» und Fcstlci- tung und ein Spaziergang in die schone Umgebung sch lost sich an, bi# dic Ä^endzügc die letzten Fcst- teilnehmer in ihre Heimat entsührte.

6er Wiederbeirritt wm Mitteldeutschen Bervand der Schorosteinscgerinnungen beschlossen. Ober­meister Karpsinger sührte in einer "Rede ans, datz dic meisten Brände aus unb^tannler Ursache aus mangelhafte Feuerungsanlagen 34- j-ndAufubicii seien Aus dem Lande sei d c Bau- fontrollc noch >ehr mangelhaft. Anstellung Ker S chorosteinfegermeister solle nicht meh- von den SXreiaämtcrn, sondern von dem Ministerium ausgehcn. Dic Versammlung beschlvst. bm Litz öcr Innung von Mainz nach Darmstadt zu verlegen. ES folgten daim Fachvorirägc deS Ber- dandSsynditus Dr. Richter und dcS Professors Eberle von dcr Technischen Hochschule in Darm­stadt. 3n der Aussprache machte Stadtverord­neter Ha u ry - Darmstadt aus die vielen Dach­schäden aufmerksam, die durch Dachdeckerg h lscn verursacht würden: es sei Pflicht der Dachdecker­meister. auf notwendige Dachrcparaturen die Hausbesitzer rechtzeitig aufmerksam zu machen.

" Bor sicht beim Drachen st ergen- lasfcn. Die >seil rst wieder gekommen, in der die Jungen ihre Drachen fteigen lassen Es ist hierbei schon manches Unglück dadurch geschehen, ixih dcr Drachen mit der Starkstromleitung in Berührung kam. Schwere elektrische Schläge, viel- sach sogar der Tod, sind die Folge für den, der das Kordel hält. Darum achte jeder daraus, das) die Kinder nicht in der Rähc dcr Ueberland»

genen Regenschauer srnd von starken öiurmcn begleitet gewesen die sehr viel Obst von den Bäu­men schüttelten, daS noch nicht die nötige Reise hatte. Die Zwetfchen, noch unreif, platzen schon auf den Bäumen.

ri. L i ch , 10. Sept. Direktor Winkler von dem seit 1876 bestehenden, über ganz Deutschland verbreiteten Bund fürHaus und Schule", der auch hier eine starke Ortsgruppe hat, weilte gestern hier und hielt vor einem Publikum aus allen Kreisen der Bevölkerung am Rachmittag und am Abend Borträge über die Frage-Erziehung mit oder ohne Bibel?" Hier ist ein P 0 sau- 11 e n ch 0 r im Entstehen begriffen, der unter der sachkundigen Leitung von Stiftsdechant Lenz

zentrale ihre Drachen steigen lassen.

Landkreis Gictzcn.

X Wieseck, 10. Sept. An unserem

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Wer WeMlMl O oetro. Bernie ]ii Gietzen nm ll üepiemner 1924.

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in der Turnhalle am Oswaldsgarten.

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j Neustadt 15.

sichcn Jugendsvnntag stand der Gottes- dienst mit Worten aus Dichtung und heiliger Schrift, durch den Mund von Sprechern und Sprecherinnen des Wartburgvereins und der Jungschar, unter dem Leitgedanken:Des Meisters Ruf an die Jugend'. Die Gesangs- a b l c i l u n g erfreute durch drei Ehörc Einen Höhepunkt der Feier bildete die ^Überreichung deS groben Verbandsabzeichens mit dem Monogramm Ehristi und dem Wahlspruch .Dienet einander" an vier Mädchen, die jetzt drei Jahre dem Jugendvevein als tätige Glieder angehören.

* Grünberg, 10. Sept. Am Donners­tag. 18. September, findet hier ein Klauen­viehmarkt statt. Der Auftrieb darf nur in der Zeit von 910 Uhr vormittags statt­finden.

t Grünberg, 10. Sept. Die Dresch­maschine hat ihre Tätigkeit hier unter den schwierigsten Witterungsverhältnissen ausgenom­men, und zwar zunächst im Freien auf der Lehmkaute. In strömendem Regen arbeitete die Maschine und fuhren die Leute ihre Frucht, die ohnedies noch nicht trocken ist, in den letzten Ta­gen zum Dreschen herbei. Daß Mangel an Brot mehl jetzt auf dem Lände vorhanden ist, ersieht man daraus, dah Leute aus der Um» gegenh hier bei dcn Bäckern Brot taufen. Der Uehelftaftb, bei schlechtem Wetter im Freien zu dreschen, trifft besonders Leute, die nur wenig Frucht ziehen und keine passenden Räume zur Unterbringung besitzen. Etwas günstiger ist die Lage für dic Landwirte, die in der Scheune dre­schen können und sich das gute Wetter am ver­gangenen Samstag und Sonntag durch Einiah» ren mancher Fuder Frucht zunutze gemacht haben. Die Aussichten aus die Kartoffelernte srnd ebenfalls sehr betrübend. Beim Ausmrchen dieser Früchte findet man jetzt schon eine ganze Menge angefaulter Knollen, Ein Gang durch die Felder entrollt ein recht sorgenvolles Bild. Selbst

' u^rferr, die sich an Abhängen oder in höheren ^jg.n befinden, flieht oder steht das Wasser in den Furchen. Damit ist aber das Uebel noch nicht zu Etrde. Die in den letzten Tagen niebergegan-

4 Bad-Rauheim, 10. Sept. Die vom Lar.desamt für das Dildungswesen unterm 12. Juni ausgeschriebenen Rcichsjagend- wettkämpfe lieh dic Stadtschule gestern aus- trage.n. Schüler des 7. und 8. Schuljahres betei­ligten sich daran Das Kampsrtchteramt wurde von Mitgliedern des Sportvereins und der Turn­vereine ausgeübt. Es wurden folgende Ergebnisse erzielt: Fünf kamps der Knaben lGruppe I, 7. und 8. Schuljahr): 35 Teilnehmer, 28 Sieger. Der erste Sieg wurde mit 114 Punkten errungen. Dreikampf der Mädchen (Gruppe i, 7. Schuljahr): 19 Teilnehmer, 8 Sieger; 1. Siegerin 59 Punkte. Dierkamps der Mädchen (Gruppe II, 8. Schuljahr): 26 Teilnehmer, 7 Sie­ger; 1. Siegerin 60 Punkte. Die Ghrenurkandö des Reichspräsidenten erhalten besttmmungs- gcmäst nur 10 Proz. der Teilnehmer in jede« Gruppe. Den Mädchen war der Dallweit- w u r f eine ungewohnte Hebung. Die Oberreal- schule trägt die Reichsjugendwettkämpfe am Donnerstag aus.

ftrciö Büdingen.

)( Ortenberg, 10. Sept. Nachdem unsere Gemarkung durch bas Hagelwetter am 20. Juni bereits schwer geschädigt worden war, ging ge­stern abend etwa um 6 Uhr ein neues schwe­res Unwetter über unsere Gegend nieder. Die Wassermassen stürzten von allen Seilen und Bergen über Gärten, Aecker, Wiesen und Stra- hen und verwandelten den Marktpla) in' einen groben See. Die mit dem Abendzug attibmmen- den Menschen konnten nicht in das Städtchen herein, die gerade zu Geschäfts- und anderen Zwecken anwesenden Auswärtigen konnten nicht heraus, bis nach etwas Ab.-bbung einige Wagen den Verkehr aufrecht erhielten. Dic im Juni bereits schon einmal verwüsteten Gärten wurden wieder überschwemmt und vielleicht noch schlim­mer zugerichtet, das Obst an manchen Bäumen zentnerweise heruntergerilsen. Roch schlimmer soll dem Dernehmen nach das Wetter, es kann sich nur um ein oder mehrere Wolkenbruche handeln, in den Rachbargemeinden Bergheim, llfen« born, Gelnhaar und anderen gehaust haben. Schwere Baumstämme wurden zu Tal geschwemmt, das Dieh muhte zum Teil aus den Stallen ge­holt werden, stellenweise war jeder Zugang zu den Ställen unmöglich an manchen Ströhen fielen die Böschungen ein, so bei Wippenbach, über­haupt sind die Landstraßen durch das anhaltende Regenwetter vielfach völlig ausgeschwemmt, die Stimmung der Bevölkerung ist erklärlicherweise sehr gedrückt.

Hessen-Nassau.

spd. Frankfurt a. M., 10. Sept. Der AufhebungdesPast- undDisumzwan- ges ist nun auch das Einstellen der Tätigkeit der Grenzzollämter gefolgt. Schon heute macht sich an den Grenzstädten und besonders auf den zum besetzten Gebiet führenden Landstraben die

Bei lttrossittcu und berXctailtunbfdiaft der Delikate h, Kolonial waren«. Bäckereibranche aut eingefübrte

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Die Landesversammlung des EvangeNschen Bundes in Hessen.

)( Büdingen, 8. Dept.

Der heutige Tag wurde im etxing. Gemeinde­haus mit der Mitglicderversamtnlung deS Hess. HilssausschusscS für die cvang. Gemeinden in Oesterreich er­öffnet. Der Vorsitzende, Professor I). Plann - müller- Darmstadt, gab zunächst einen ausführ­lichen Jahresbericht über die Arbeit. Die Lage der Hess. Pflegegcmeinden war in den vergange­nen Jahren schwer, doch sind die größten Schwie­rigkeiten überwunden. Die Zahlen, dic in Er­gänzung des Berichtes der hochverdiente Führer- Sen. D. Spanuth - Leoben gab, lassen die evang. Gemeinden in Steiermark hossnungsvoll in die Zukunst blicken. Das Evangelium ist auch hier im Fortschritt begriffen. Hierauf wurde durch den Vorsitzenden die eigentliche Mitglieder- und Abgeordnetenversammlung, zu der sich auch die Fürstin Earl zu Bfenburg-- dingen eingefunden hatte, eröffnet; sie war eben­falls glänzend besuch! und durch Schristle- sung und Gebet, gehalten von Pfr. Fritsch- Ruppertsburg, eingeleitet.. Es folgte sofort der erste Hauptvortrag überG vangclischer Glaube und mystische Frömmigkeit" von Privatdvzent Lic. Dr. A d o l p h - G i c fi e n. Der gedankenreiche Vortrag wird aus Wunsch der Versammlung im Druck erscheinen. Den Jahresbericht gab Psr. D e r tz - Rastdorf. Dcr Hauptverein umsastt zur Zeit 210 Zwcig- vereine mit 16 682 Mitgliedern und entfaltete im letzten Jahr eine umfangreiche, segensvolle Tätig­keit. Er will weitermit mutigem, fröhlichen Her­zen auch mitten unter der Wolke arbeiten, denn er arbeitet für die Zukunft". Rach der Rech­nungsablage sprach Pfr. D. Waitz über Der Evangelische Bund ein evan­gelischer Bolksdund". Wenn der Bund auch grundsätzlich feinem Wesen nach ein Dolks- bund ist. so must er es noch ganz anders werden. Diese Feststellung und Forderung belegte der Red­ner mit einem reichen Tatsachen- und Zahlen­material, das imDundesboten" den Mitgliedern zugänglich gemacht werden soll. Fünf Anträge, die gestellt und einstimmig angenommen wurden, sollen zur Verwirklichung des Zieles nach einem evang. Volksbund mithelfen und dienen. Mit der machtvollen Stunbgebung der Münchener Tagung schlost der Redner. Eine eingehende Aussprache schlost sich an. ES beteiligten sich daran die Pfr, Strack, Berger, Berk, Elotz. Spanuth, Lenz u. v. a. Um 1 Uhr ging die Tagung zu Ende. Ein Festessen imStern" mit Tischreden auf

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Zollfreiheit au6crotbentli<f) stark bemerkbar, ein Lastwagen nach dem anderen, ein Fuhrwerk nach dem anderen folgen sich in ununterbrochener Reihe und bringen nach binden Seiten der Grenze ihre Waren, die sich im Lause der Zeit hüben und drüben awsgespeichert hatten. Die erstenzoll­freien" Obst- und Gemüsctvagen und -fubnperte aus dem besetzten Gebiet betraten die Stadt viel­fach reich geschmückt, von der Bcvöllerung freund­lich und lebhaft begrübt. Denn auch dic Grenz­zollämter vorläufig ihren Betrieb eingestellt ha­ben, so werden die groben Eisenbahnzoll­ämter noch einige Zage, wie verlautet, bis zum 20. Septcmtcr. ihre Arbeit toettei fübixm und die noch lausenden Geschäfte zur Abwicklung bringen.

Hanau, 10. Sept. (WTB.) Der Bahn­wärter Kunze von hier, der mit 2300 Mk. der Stationslasse Hanau-Ost durchqebrannt war, ist von Beamten der hiesigen Kriminalpolizei in Frankfurt a. M. ermittelt und f e st g e - nommen worden.

Mittelgroßer

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mit einigen 9Zcbcnräumen für ruhigen Fabrtkbetrleb gesucht Schrtstliche Angebote unter 023281 an den ®iehenev Anzeiger.

Am Schlust dcr gewaltigen Volksversammlung am Sonntag nachmittag nahm die Riesenversamm­lung aus Vorschlag von Pfarrer Berk durch feicrllches Gelübde folgende Kundgebung an:

Der Hessische Hauptverein des Evangelischen 1) u n d e S , zu seiner Landes- Versammlung in Büdingen versammelt, rüst das g e s a m t e e v a n g c 1 i s ch e Boll Hessens in dielen Tagen schwerster Rot aus, treu und einig zu st e h e n z u m Evangelium und zum deutschen Volkstum Wir bekennen unS zum Glauben an dic deutsche Zukunft, unsere» Gottes froh und seines Evangeliums gewist. Wir geloben Treue dcr evangelischen Kirche, die uns nach GottcS Rat führen soll zur Klarheit und Herrlichkeit des evangelischen Glaubens und zu Freiheit und Frieden der deutschen Ration. Wir verbinden uns mit allen unseren Vollegenossen, die mit uns guten WillenS und eines Sinnes find, zu einem Bruderbund und senden inS Hessen- land die Mahnung: Werdet unseres religiösen Reichtums sroh! Werdet der nationalen Gaben gewist! Werdet dcr sozialen Kräsie voll! Wir er­heben dazu die BStte: Evangelische Männer und Frauen und evangelisch^ Jugend, schllcstt euch alle zusammen im Evangelischen Bund, damit er alS ein Bund aller Evangelischen den Dienst erfüllen kann, den er der deutschen Ration unserem lieben Vaterland schuldet."

Landwirtschaft.

Die Ernte in Preusten.

In den Mittcilungctt des preußischen Slatistt- schen Amtes wird berichtet, dast in Preusten die Einerntung dcr Halmsrüchke sehr un­gleich vorgeschrittetr ist. Sehr weit zurück xfl noch die Ernte in Schleswig-Holstein und in den seuchten Gegenden des Westens, wo der Roggen und dic Gerste sich vielfach noch auf dem Felde, befinden und der Hafer nicht zur Reise kommt, da das Grotegut schon wochenlang gemäht auf dem Felde liegt oder tu Hocken Hebt, ohne zu trocknen. Dadurch zeigt sich viel Auswuchs und Schwarzwerden der Halme. Was die Hack­früchte anbelangt so wird das 'Wachstum und das Aussehen der Rüben- als recht ersreulich bc- zeichnet. Der Stand der Kartosseln wird eben­falls als befriedigend angesehen, doch erlitt U)iv Fi-ische und Beschossen hell seit einigen Wochen durch die andauernde Trockenheil in Schlesien und durch die übermäßige Rässe In Vielen anderen Gegenden erhebliche Einbusten. Der zwe>le Schnitt von Futterpflanzen und Wiesen gras fällt der Menge nach ziemlich reichlich au«; leider sind schon erhebliche Qllengen von Kleeheu durch die andauernde Rässe i*erborben. An Schädlingen zeigen sich in vielen Gegenden, besonder im Westen und Rorölvc-sleii, Un­mengen von Saatschnecken, wodurch der junge Klee sehr leidet und vor allem die jungen Herbst­saaten gefährdet werden. ___

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