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Dom Turngav Hessen.
2$. 5>cr 5. Bezirkim Lurngau Hessen hielt am Sonntag in der Turnhalle zu Bad - Rauheim eine gut besuchte Bezirksvvrturner- stunde unter Leitung des Dezrrksturnwarts Hart- ma nn (Bad-Rau heum) ab. Don den 25 Vereinen
6er am morgigen Mittwoch abend in der Neuen
Aula Proben seiner Dortragskunst gibt, zählt
Mein Grundprinzip seit über 30 Jahren ist, das Beste vom Besten zum Verkauf zu stellen Kleiner Preisauszug aus meinem Riesenlager:
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entstellen da» schönst« Antlitz. Ubier Mundgeruch wirkt ab- stotzend. Beide übel werden sofort in vollkommen unlchädl. | Weise beseitigt d. d. bewährte Zahnpaste (’Lloro-douL.
Kreis Schotte«.
m Stumpertenrod. 9. März. Unsere Gemeinde beabsichtigt, noch zwei Glocken an« zuschaffen, damit unser Gotteshaus, welches von den beiden Glocken im Krieg eine hergeben
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verschiedene Formen 4 bis 6 Jahre Mk. 9.75, 1 bis 3 Jahre Mk.
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Kunst und Wissenschaft.
Die Kant-Feiern im Auslande.
Der 200. Geburtstag Kants wird von fast allen Kulturnationen festlich begangen werden. Die meisten Universitäten bzw. Landes« und Ortsgruppen der Kant-Ge ellschast planen Festakte. Japan wird eine eigene Landesgruppe der Kant-Gesellschaft gründen: in Sofia hält Professor Lschauschoss die Festrede; Bukarest und Jassy veanstalten eine achttägige Feier, aufoer- d in wird den rumänischen Schu en und öffe ntlichen Bibliotheken eine populäre, von Professor nescu verfaßte Kant-Biographie übergeben werden, Kants Prolegomena erscheinen in rumänischer Sprache und eine besondere Festschrift seitens der rumänischen philosophischen Gesellschaft. 3n Peking wird Pfarrer Dr. Richard Wilhelm die Kant- Feier leiten; in Herus alem, wo ebenfalls ein Festakt stattfindet, wird die Kritik der reinen B r uiTjt in h bräischer Sprache ersch.inen. Ebenso werden Kant-llebersetzungen ins Ungarische und Japanische vorbereitet. Weiter beteiligen sich die Schweiz, Oesterreich Amerika, England und die Tschechoslowakei an dem (Jubiläum.
Ein Döntgengedächtniszimmer.
Im Physikalischen 3nftttut der Universität Würzburg ist zu Ehren Röntgens und zur Erinnerung an sein Wirken das frühere Arbeitszimmer des Forschers als Röntgengedächtniszimmer eingerichtet worden. Reben vielen persönlichen Andenken ist hier ein grvher Teil der Originalapparate Röntgens gesammelt worden, die fast alle von des Meisters Hand gefertigt
und bei den ausschlaggebenden Versuchen venuyr worden sind: die ersten Röntgenröhren, alle Origi- nalphotographion, die zur Entdeckung der Strahlen führten, und auherdem zahlreiche, erst neuerdings durch Prof. Wagner als von Röntgen benutzte, von ihm selbst gearbeitete Apparate festgestellt. Härtemesser, Prismen und Linsen aus Hart- ?,ummi und Aluminium zum Brechen der ©traben, Magnete zum Ablenken der Strahlen und kleine Fluoreszenzschirme. Ein besonderer Schrank enthält die Ehrenurkunden, die Röntgen der Uni* versität stiftete, vor allem Mitgliedsurkunden der verschiedensten Akademien und die Robelpreis- urkunde. Als einzige Original-Handschrift ist die Riederschrift seiner Gntdectungsarbeit vorhanden. Den Raum schmückt Röirtgens Büste, ein Grps- ab druck der Bronze von Hildebrand. Rebm Röntgens Arbeitstisch ist ein Teil seiner Bibliothek vorhanden, vor allem die vollständige Sammlung der von ihm gesammelten Sonderdrucke. Einem Einblick in sein persönliches Leben gestatten zahlreiche Photographien.
Büchertisch.
— H Voigt, Dr. h. c., Die WelierS- lehreundich. Kosmotechnisches Erlebnis eines Ingenieurs. R. Doigtländers Berlag, Leipzig. Geheftet Mk. —.30. Roch vielen ist die Wett- eislehre Hanns Hörbigers unbekannt geblieben, die sich gegenwärtig mit überraschender Schnelligkeit Bahn bricht. 3n dem vorliegenden Büchlein stellt sie nun Dr. h. c. H. Borgt in großen Zügen für breiteste Kreise dar, in einer ebenso kritischen wie warmherzigen Art, in der auch ein trefflicher Humor zu seinem Rechte kommt. Diese Schrift ist eine ausgezeichnete Einführung in die Welteisbücherei, die in völlig volkstümlicher, denr Gelehrten wie dem Laien gleicherweise zweckdienlichen Art, dies neue Weltbild in Einzelbänden darstellen wird.
— Das Reichsgeseh über wertbeständige Hypotheken vom 23. Juni 1923. Bearbeitet von Dr. A. Düringer, Hustiz- minister a. D., und Dr. Werner Schulze, Landgerichtsrat. (Preis geh. 3,50, geb. 4 Goldmark. Industrieverlag Spaeth & Linde, Berlin C 2.) Durch den Währungsverfall sind Tausende von Hypothekengläubigern in Gefahr, um ihr Der- ntogen gebracht zu werden. Günstigenfalls werden sie nur einen Teil davon retten können. Dadurch sind die Hypotheken als Kapitalsanlage in Mib- kredit geraten und war auch den Grundeigentümern die Möglichkeit genommen, den oft wirtschaftlich notwendigen und nützlichen Kredit $u erlangen. Um dagegen Abhilfe zu schaffen, ist im Juni 1923 das Reichsgeseh über wertbeständige Hypotheken erlassen worden, auf Grund dessen in Zukunft Hypotheken eingetragen werden können, deren Wert sich nach dem jeweiligen Preise gewisser Sachgüter (Roggen, Weizen, Feingold, Kohle, Kali) richtet-Der vorliegende Kommentar soll allen, die mit Hypotheken zu turt haben, vor allem auch den Hypothekenbanken, ein praktischer Ratgeber fein.
des Bezirks waren 24 vertreten. 3m Anschluss an die Turnstunde fand unter dem Vorsitz des De- zirksrertreters Schuchmann (Friedberg) eine Dezirkstagung statt, an der außer den Vorturnern und Turnwartcn auch die Dereinsvor- sitzenden teilnahmen. Der Bezirksvertreter, der im Gau das Amt eines Gauwartes für turnerisches Geistesleben bekleidet, gab wertvolle Anregungen. (junggruppen sollen nwglichst in allen Dereinen gegründet werben, und in ihnen hat die Pflege des turnerischen Geisteslebens in erster Linie einzusehen. Am (Jugendtreffen der Deutschen Turnerschaft, das in diesem Sommer voraussichtlich in Marburg stattfindet, will sich der Bezirk recht zahlreich beteiligen. Der Be- zirksturnwart gab nähere Auskunft über die Erwerbung des Turn- undSportabzeichens. Die Prüfung kann vor besonders dazu bestimmten Vertrauensleuten im Bezivk abgelegt werden. Das Hallengeräteturnen des Bezirks findet am 6. April in Dad-Rauheim statt, der Frühjahrsgeländelaus wird im Laufe des Aprils ebenfalls in Dad- Rauheim abgehalten. Uni das volkstümliche Bezirksturnfest, bas am 15. Juni veranstaltet wird, haben sich die Turnvereine in Muschenheim und Griedel beworben. Die Wahl fiel auf Muschenheim. Reu ist dem Bezirk und damit dem Gau Hessen der Turnverein Gberstadt (Kreis Dieben) beigetreten. 3n die Bezirksleitung wurden einstimmig wieder-, gewählt: Bezirksvertreter Studienrat Schuchmann (Friedberg), Dezirksschriftwart Lottig (Steinfurth), Dezirkskasfena-art Hofmann (Mtv. Dad-Rauheim). Dezirkspressetoart Ostwald (Tv. 1860 Dad-Rauheim).
mustte, ein vollständiges Geläute von 3 Glocken erhält.
* Dom HoberodSkopf, 10. März. „6t. Moritz im VogeÜberg", das war der gestrige Ski-Sonntag auf dem HoherodSkopf. Strahlende Sonne am blauen Firmament, und trotz derWärme ein idealer Sport-Schnee. Gerade an den sonst oft vereisten Südhängen tixirch die Abfahrten prächtig. Auf dickem festgelagertem Altschnee schossen die Skier dahin. Selbst am Rachmittag „pappte" es dort nicht, im Gegensah zu manchen Wald- Schneisen. Die fröhliche Ski-Gemeinde trank zum Mittag ihren Kaffee im Freien und nur zu bald nahte die Abschiedsstunde. 3n sausender Fuhrt gings hinab zum Tal, wo sich schon der Frühling zum Einzug rüstete.
Starkenburg und Rheinhessen.
* Darm st ad t, 10. März. Aus dem Stra- benbitde unserer Stadt werden in den nächsten Tagen die gelben und grauen, von Pferden gezogenen Postwagen verschwinden und restlos durch neuzeitliche und leistungsfähigere Beförderungsmittel, elektrische Kraftwa- ge n, ersetzt werden. Don der Reichspostverwaltung sind fünf Zwei-Tonnen-Krastwagen beschafft worden, die hauptsächlich für den Paketzustell» dienst verir-endet werden sollen. Daneben dient ein kleinerer 0,6°Tonnen-Wagen für Beförderung von Driefposten und für die Zustellung von Eilpaketen. Damit ist die hiesige P v st h a lterei, die seit dem (Jahre 1881 von der Familie des jetzigen! Pvsthalters Walther geführt worden ist, entbehrlich geworden und aufgehoben.
Hessen-Nassau.
][ Marburg, 10. März. Eine Versammlung des Pferdezuchtvereins für den Kreis Marburg beschlost endgültig, mit dem am 27. März stattfindenden FrühjahrS- pferdemarkt eine Prämiierung zu verbinden. Für die letztere sollen 13 Klassen vorgesehen werden. Bei der Aussprache wurde von einigen Rednern die Rotwendigkeit betont, auch der Warmblutzucktt wieder größere 2lufmerksam° feit zu widmen, überhaupt das bodenständige kur- hessilche Pferd wieder mehr zur Geltung kommen zu lassen. Dr. Sprenger von der Landwirt- schaftÄammer in Kassel hielt einen Dortrag über „Die wichtigsten Warm- und Kaltbluttiere".
spd. Frankfurt a. W., 10. März. Kurz nach Vollendung ihres 92. Geburtstages verstarb Freifrau Mathilde von Goldschmidt-Rothschild, die Ehrenbürgerin von Königstein. Sie war eine Tochter des Barons Anselm von Rothschild, der später die Leitung des Wiener Bankhauses übernahm, und mit Frei- Herm Wilhelm Karl von Rothschild verheiratet. Rdrthilde von Goldschmidt-Rotyschild übte dank ih.es grohen Vermögens Wohltätigkeit in weitestem Sinne und hatte für künstlerische Bestrebungen stets das regste Interesse und allezeit offene Häiche.
!/ich an groben Beispielen gebildet, aber er hat sich nicht an sie gebunden, eine neue Vortrags- kunst hat sich ihm erschlossen. Wir dürfen uns freuen, dah Dr. Drach am Mittwoch abend uns die poetische Schönheit bedeutender Dichterwerke nahe bringen wird.
Wettervoraussage
Leichter Rachtfrvb, tag- milde, vielfach heiter, trocken.
Landkreis Gießen.
tt. Treis a, L., 10. März. Die durch die Versetzung von Forstwart Schneider nach Gieben, der fast 25 Jahre hier seines Amtes gewaltet Hai, fveigewordene Oberförster- stelle wird, wie man hört, auch dem D e - amtenabbau zum Opfer fallen. Die Oberförsterei soll in zwei benachbarte Oberförstereien nufgeteilt, die umfangreiche Wohnung mit grober Scheuer, Stallung und Hofraum soll an pensionierte Beamte vermietet werden. — Die Po st Verhältnisse im Lumda tal haben sich in letzter Zeit sehr verschlechtert, indem an den meisten Orten nur einmal täglich Post abgeht, in manchen selbst das nicht einmal, wie in Allertshausen. Dafür zahlt man doch nicht täglich mehr Steuern, dah die öfsenllichen Einrichtungen täglich schlechter und teurer werden. Auch die Eisenbahn läht einen Rachmittags- zug weniger fahren, so dah Arbeiter aus dem oberen Lumdcttal, die auf dem Mainzlarer Werk beschäftigt jind, nach Schluh der Arbeitszeit, um früher nach Hause zu kommen, stundenweit zu Fuh gehen, was bei dem schlechten Wetter und crusgeweichten Boden sehr mühselig ist. Auch die Schüler und Angestellten, die täglich nach Gießen fahren, kommen erst abends gegen 8 ülhr nach Hause, statt wie früher um 6 2hr. Hier wäre im Interesse der Volksgesundheit baldige Abhilfe dringend notwendig.
ton. W e i cka r t s Hain, 10. März. Am Samstag abend hielt der hiesige Kriegerve r- e i n im Saale des Gastw. Hock eine Abendunter- hallung ab. 3m Mittelpunkt der Veranstaltung stand ein Lichtbildervortrag des Lehrers Schmoll aus Elpenrod über „Die Wunder der Tiefe". Mit grober Spannung folgte die Versammlung den überaus interessanten, teils mit köstlichem Humor gewürzten Ausführungen des Redners, der an Hand trefflich gelungener Licht- bilder die grohe Reichhaltigkeit der im Meere vorkvmmenden ßebetoejen tierischer und pflanzlicher Art schilderte. Anschliehend an diesen Vortrag wurde noch eine Dilderserie über das deutsche Volkslied gezeigt, wobei von der Versammlung die passenden Lieder mitgesungen wurden. Zwischendurch erzählte der Vortragende Atoei Märchen und führte dazu die entsprechenden Bilder vor. llmrahmt war die ganze Feier durch einige von dem Gesangverein gut vorgetragene Lieder.
Mk.


