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Dleeetia e)icintls 2.50 Goldmark eie* schließlich IrLqerlohe, auch bet 7Nd)uri4einfe einzelner Nummern ia* folge höherer Gemalt. - Aer«sprech Anschlüsse: für die Schrift eituna 112; flr Verlag enb

Geschlf1.lt eile 51.

Abschrift für Drahtnach* richten »eteigerOlrhre.

pallchrckfOWta: treiffurl e. M 1168t.

U4. Jahrgang

Montag, U. Zcbruar 1924

EWnerAMger

General-Anzeiger für Oberhessen

PrFtf tmbDfrlog: BrfiMW Untoerfitati.Bidb »irö Sleiubnicktre! R. tcmre in «Etzen. SdiriftlelhiNg nnb 6ef45ftsttle: SAnfVrflM 7.

leaebet hi lijt'l»« fül bw lag*.Tiemeier bl. jem VaibrnMag vorher oheesedeverbtnbNchkett.

preti für 1 mm höh« für An,ei^en vom 27 mm Vreite örtlich«, au. mürta 10 Goldpfenmg, für Ke- Klame-An eigen p 70 ' m Breite 05 9 oldpfennig. Dtuheorfchrift 20* .Auf. schtou - verantwortlich tut Politik a. Feuilleton: bt ^tiedt Wilh Lenge; für den übligee 2r.l Ernst Blumsche n . für den Anzeigenteil fian.Dech, sämtlich in Giehen.

dar

die

3t» britt* Dec-

Rocht- Tcue- mittel- lei di- unter*

tunfl nachprüsen mub. $Xi< Reich Wirb bcn Qftit- t<m und Gemeinden »lebet eigene Steuer* bobcit hi gewtsf« ® fernen zudilligen. bamb ihr Devaatwvrilichketrsgesühl für den ®iunb- soy ..Reine RuAgabe ohne Deckung" geschärfl werde

Das Dahnabkommen über Kölner gone.

hat um den Durchgang«verkehr au errrichen, bedeutende finanzielle Opfer gbacht. Die mit deutschem Geld in Ä5ln ober im übrige« deutschen Sektor gelösten Fahrkarten gelten für die Reise nach jeder Station deS Regie-

nidM nur. sondern auch ber Anklage und fprodjunq, w;rm man die Utfadben der ninq oder gar t>?8 Wucher- fast nur im ständischen Geschäft-!rden suchte. der am testen der Kontrolle der OeffenEchkett

3totftfen dem Reich« kanzler trab bee Parteiführern chat gestern e'ite Be­sprechung über ble Aendertrag Ve« Reichs- watzlge'etzes ficttgefunbeu. In brr Aut spräche fe en Dedenkra dahin grltenb gemacht worden, ob e« möglich wäre, bei b?n große«, vom Reichstag noch ?u fcetoclfgcnbrn Aufgaben bie nötige Zeit für dir Beratung und leralfch ednag be« dom Reichskab nett be­schlossenen Entwurf« nut Aendrrurg bc« Re chswabfge'etz « ?u finden. Man fei infolge- fe fen übererag-kommen, von einer Weiter­leitung de- dem Reich-ral zngegangencn Entwurf« an den Te <f<taa o b z n f e he n. Die nächsten Reich«tag«wahlen Milte 3uni würden a'so nach den bi«herigen Bestimmungen dc« Reichswahlg.f^tze« durchgesührt werden.

Köln, 9 5ebr IWTB.) Dir .Köln, meldet zur Lösung der Güenbahnsrage im scher, Sektor, bah auf englischer 6et:e die Handlungen in Koblenz von dem Chef der inter­alliierten Feldeisenbahn. Oberft Danton, ge­führt wurden Der englische Standpunkt wurde gewahrt Die Kölner Rerchsbahnkirektion ist in deutscher Hand g b! c en Es handel: sich um die stchS Hauptlinien KölnReust. KölnDusick- dorf. Köln Grevenbroich. KölnBonn. Köln LroiSdorf und KölnKirberg. Die Reich-baha

die Besteuerung de- Gelchäft-aufwande« konnte nicht bxhcben bleiben, und die Ptmünfti- gen Ausfübru g.bcftimmunjen. welche durchweg alle nvlwe.idigrn und belegbaren Spesen steuer­frei liehen. Haden beruhigend gewirkt. Alles ist öfter nur Roldehell bis fuc grundläglichen 2cn- derung der Stcucrmaterie. Sie auch die Um­satzsteuer auf ihre mittel standsschädliche TDir-

Pari«, 9. 5<br. (D27D.) Die Mitglle» *.. de« zweiten Sack verstäudigenau«. schaffe«, die grstrn adeud von Derl u abgereist fiub, find heute abend in Pari« eragetros- fen. Der Vorsitzende de« Au-schufse- Mac Kenna. der bete t« vorher unmittelbar nach London gereift war, wird sich dort noch einige Zeit aufhalten, so datz wahrscheinlich da« Komitee in der nächsten Woche keine Sitzung abhaUen und seine Arbeiten erst wie- ter aufnehmen wird, wenn da« ur.Ur dem Vorsitze de- General« Dawe« tltige erste Komitee ebenfall« nach P"ri« zurückgekehrt ist. Der Ausschuß Dawe- sollte sich noch etwa acht Tage in Berlin aufhalten.

Die Berliner Verhandlungen.

Einverständnis zwischen Reichsregierung und Sachverständigen. Abreise Mac Äcnnas

3u dem von dem Ersten Sachverstänbigen- fomitee Der c f cnilid>ten Äom.muniquö wird un« von unterrichteter Seite geschriebene

.Die offizielle AaSlas'unz de- Sachverslan- blgenkornltces. dast cA die Währung «arbeiten m Beilin hiermit vorerst beendet haben durste, zeigt in erfreulicher Weise, dast die Zusammen­arbeit zwischen den in Frage kommenden deutschen ©teilen und dem Komitee zu einem befrie­digenden Ergebnis geführt hat. Da« Komitee, da« von der Reparation«kvmmission den Auftrag empfing, Vorschläge für eine definitive deutsche Währung zu machen, hat feine Arbeiten von vornherein und unverändert auf diesen Endzweck gerichtet Der dahingehende Plan hat

bie Vereinheitlichung der bisherigen ver­schiedenen deutschen Zahlungsmittel auf einer

einzigen Goldbafi«

zum Ziele. Die Gedankengänge, die da« Komitee dabei kilen. lind derart, dast auch von deutscher Seite ein Erfolg da rau« erwartet wird Anderer- feit« berfannie da« Komitee niemals, bah untere derzeitigen Wlr:schasis- und WährungSverhäll- niffe ein prompt«« Handeln c fort) nm Die Sachverständigen werden diese Austastung der Repara'irn. komm fllvn guen der aitibrüden. Sie zeigen durch die bereit« für den 18 Februar in Pari« angesehte For fuhrrmg der gemeinsamen Arbeiten, bah es ihnen mit btr beschleunigten Lösung be« Problem« ernst ist Um bie von dem ReichSbankprasibenten eingelc.tetcn Arbeiten aus eine bald ge Heran ie^ama de« inländischen und an«länb p«n Goldkap tri« für die Zwecke

ter deutschen Wirtschaft

nicht zu behindern und ihre Wetterführung zu ermöglichen, hat bie Kommisiion btc Erklärung de« Reichabrnkpräst'enten entreg^genvrnmen und in ihrem KornmuniguH zum össentlichen AuSbruck gebracht, bah die Arbeiten de« ReichSbankpräsi- benten so geführt werden, bah baS Aifgehen ber heran zu ziehenden Kapitalien in den von den Sach­verständigen in« 2>ge gefahten definitiven Plan vorgesehen wird AuS der somit von allen be­teiligten Stellen bezeugten prompten A brat«. wUliglm» und der übereinftimmenben grunbsätz- lichen 2 iffassung geht hervor, dast

die letzten spekulativen Vorgänge auf dem Devisenmärkte feder Degnradung entdeh-ea und dast die Uebnfübnmg der derzeiNaen Wert- verhälwisie unterer Zahlung.mittel tn den defini­tiven Zustand mit Sicherheit in Aussicht steht

Hebei die Lage am Devisenmarkt erfahr«, wir noch folgende Einzelheiten:

An bei Rutzcr'er Börse und einigen anderen ausländ schon Plätzen ist eine leiche Abschwä­chung der Mark cinge.rr.en. die sich auf ir- gmdwelche Ge.üch e über .eine ernste Änfe der Rentenmark- stützt, diese Meldungen Hecken keinerlei wie immer ge,

Tatsache der vermehr e i De i enarf rberung-n an ber D-rli er le b'-übr: btc Ren enma t nicht im minbeftm. b.mn selbst to-ir, dadurch bi: Her­aufsetzung der Devisen kur e beding wäre, würde b.e«-stwrs da» Qw bäl ni8 zw'schen drr Pa- Pier- und R:n cmrnrt re schieden. Sämtsiche Blätter f'chren d e 2lb chkvä ch mg der Pa ic mirf an einig m Ausland, sen auf Spekula- tionSmanöver zurück, drnen mnn aber beut- schersei s in voller Ruhe cn qe^en'eben könne. Der Lokalanzeiger" weist darauf Lin, bah ah lich< Vrrf'iche. bie Mark zu 1af^ icren. schon f-üfcer. z. B in Rotterdam g77nacht worben feien, dast aber immer

die Daisfespeknlation dadri schwere Grinste erlitten

bihe Die .Germania" bc ont, bah für den wahren Wert ber Wahr' ng das Quantumbe« Geldumlaufs mad^k e^rd fei QNribe dieses Quantum stabil oder tr>iT>? es gar ge ringer, dann sei der innere Wert der Wäkm. ng ge rbert. Zet« valutar.fchr Veschlech ertng könne bi ntzn hi.^ai rückgängig gemach' tp.rbcn sobaldet Spekulan­ten der 2 em auSg-nge. 2a Rri-'SdankauswriZ habe der dca schr Rolenuml,-rf nicht c wa zug?- nrmmen. sondern um 21 Drillionea Papiermark, I also 21 Mchioncn Goldmark abgenommen.

Gegenwartsaufgaben der Mittelstandspolitik.

Don Senator a. D Beythien. MdR

Der städtische und ländliche Mit^lstond must federn wahren freunde der Erhaltung staatlicher Ordnung und gesunder innerer Volksentwicklung als die Grünblaue deutscher Erstarkung erschemra Dieser ber Iclhftänbigen und felbstverantwortlichen Arbeit dienende Stund ist die Keimzelle des Vernünftigem. Besonnenen. PNlchtbewus)ien und Folgerichtigen, und jede führmde Handlung, die au« diesem 3beenfrcik entlt>r.ni', wird bc Handwerkern. Bauern Äaallcuten. Gewerb.-lrel- benben des Mittel stunde«, bei allen selbständig Tätigen 2nerk<n rung finden. Oft kommt solche 3r- tenntni« allerdings später, al« man im Hinblick auf diese Befonkunh.ii erwarten sollte, aber auf die Dauer belohnt sich die darin gesetzte Zuversicht

Der Mitt l tand Hai nun sei Den Xa jen bc« Umstürze« so viel an Widers» n g-m und seiner Einstellung Feindlichem sich entiallen sehrn, dast er ber wieder kehrenden Gi-sundung inn.rlch skep­tisch und abwartend geg n ibersteht. und wer nun gar noch Del in« Feuer giest! unb dadurch die Wledcidthr des Vertrauen- verb nd.-rt, ber hat auf Zeit gewisse Aussicht, tie Zuneigang ber 3rre- geführten zu erwerben auf gewisse Zeit sage ich. Denn aus die Dauer siegt Doll«Verhetzung im Mittelstände nicht

Kein Zwei el. mit am allerschwersten hat un­ter ter RachkriegSzeit der städtischc Mittel­stand gelitten. E» ist zwecklos. B kan »les zu wie­der hr in, und es sei nur sestgesteUt, dast durch bie fiercnbe Tend n, dieser Z ii, durch die 2b- n den Drun g seien ber Wirtin

ka ntl in D rb ndu g st he.b Em i- r un , u fe c. Wäh ung eine üeraimung te« ohnehin ge­schwächten stäbtilcheii Mittelslan >e- ei. gcli.c.en i,t. Die jetzt in Ansehun; ber (MDbeWCitung er- schreckenb in die Erfcheinung trUL Der länd­lichen Wirtschaft erwuchs b.cse« Abglei en zu­nächst nicht, ja ihre Lage ersch <n der Devolkerun, lange Zeit als besonder« glücklich: aber es baif nicht verschwiegen toerben. dast der bäuerliche Bes i tz sich seit einig e Zeit in einer Krise be- finbet, die ernste Beachtr.ng bei Wirtschaftlern und Politikern verdient. Dennoch zeigt sich b;er bad Bild nicht so trübe, wie beim Mittelstand ber

.. Es gebt nun wirklich um Le>en und Ster­ben der Ration. Wir hatxn einfach die Wahl, ob wir al« selbständiges, unserer Würde bewusttes Dolk selbst das Hau« ber Zukunft bauen wollen, oder ob wir al« Hörige erbarmungsloser Bedrücker un« beren Weisungen fügen müllen. Unb da kann gerade für den fuiat«trcnen, n>ch an einem deut­schen Zbeal häng n'en Mittelstand die Antwort nur so lauten: Wir sind zum größten Opfer bl« an die Grenze unlerer Kräfte bereit, um die Selbständigkeit deutfcher Arbeit. Me Einheit unb Freiheit unfere« Vol- kc« zu sichern.

Solch gute Eigenart der Mittelschicht ver­pflichtet allerdings in befc-nderem Masje d:e F ü h- r u n g in Regierun,. 'jXirlament und Verwal­tung. bei allen Rlalnahmeit zu prüfen, ob und inwieweit Lcben«sntg n IRitkl tarJv*« fchäb- llch ober gar zerstcrenb bceinfluTX werb.n Ennten. Diele berechtigte Klagen ble b?n hier offen, aber zum groben Dell ist nicht un icnügcnbe Fürforge schuld, lonbcm baS Slenb unserer Se­fa m t la g e schlechth n.

Reben der So rderstellung. welch? der f?u- «ämisiche unb gewerbliche Mittelstand unter ber Antiwucherpolitik ei nimmt, stab eS nicht zuletzt ble Steuers ragen, die ihn ernst bedrohen. Wir müssen, um baS erste vorweg-u etzmen. dahin kommen, bem ®ctDerbe*rcibenben i;t ber Preis­gestaltung wieder mehr Vertrauen zu schm- ten. Rachdcm öolbnurf unb -psennig Wieder die Kalkulation beherrschen, erscheinen jene Schi­kanen, unter denen Handel uad Gewerbe viel­fach litten, in einem besonderen Licht. Gegen den Letzten in der Düterverteilung rich e e sich eine Dell von Vorurteil, uib eS will die WiNschast^fremdh it ber öftertllchen Meinung

lag Vertrauen muh wiederkehren, und da muh geaat werden, dah da- Weiterbesteben von Heber IciMeln der Zwangswirtschaft e n't unter die Luve genommen werden muh. Dies gtl: z.B. hinsichtlich der P r ei« v s u n g s st el- len, die in ihren Zusammensetzungen und ihrer* Start« vielfach zu ernsten Bedenken Ve-an-

Hurag geben. 3m Anllwucherver^abren muffen gröbere RechtSgaoantien geam Zehllt*rüche ae- schaffen werden: den wirklichen Wucher soll man schwer bestrafen: aber eS ist ein Widersinn, wirtschaftlich verständliche M-ah-ahmen al« Wucher zu charakterisieren, wie die- u. a. bei Forderung wertbestä digcn Geldes in der lehren Inflationszeit geschah Der Kaufmann feinedrit« formte nur gegen wertbeständiges Geld Ware erhalten. Man räume durch eint allgemeine Am­nestie mit der älnzahl von Strafverfahren auf. die au« jener hoffentlich überwundenen Zeit noch laufen.

Scharf greifen jetzt bie Gvlb steuern in die Wirtschaftskraft drö Mittelstände- ein. dabei darf nicht DcrgcfTcn werden, bah bisher nur bie Gehalts- unb Lohnempfänger ihre Steuern unenttoertet zahlten, unb dah Die Wirtschaft in Stabt und Land wirklichen Steuerdruck infolge ber Inflation nicht gekannt bat Jetzt alle diea5 Wirb bie Belastung im Zusammen Hana mit der Erkenntnis unserer Verarmung donprl: schwer. Die unter dem Ermächtigu.gSgesetz getroffene

DieSteuerverhanblungen

Berlin, 10. Febr (DTB) Der Fünf- zehnerouSfchuh bc« Reich«tag« hat bi? Artikel 5 unb 6 ber dritten Steu -»-Notverordnung behanbelt. Eegenstanb bc« Artikel« ö ist ber Finanz­ausgleich. Seitens ber Reichweite u tg wurde hierzu au «geführt, dah infolge des Währungs­verfall- da« Reich durch Defoldungszufchüsse den Perfonaletat ber Länder unb C-emetnbcn zum überwiegenden Dell habe übernehmen muffen, und darüber hinaus dir Länder und Gc- meinten durch Gowäh uhfl von Zu'chüsien zu br» Gehältern ber Geistlichen unb 5 irchenbeamten sowie rwn Zuschüßen für solche Anstalten unb Lln ichtungen. die die Au'qabcn ber ösfe^'tlichcn WohlsahrtS. sie e unb bc« öftent i chen Schu'- unb Bilbarng-wefcn« cr üllcn. weltlich entlafkt wer. den muh'.en Infolgedessen wurden in der Re­gierungsvorlage de.a Ländern unb Gemeinden wiederum die­jenigen Aufgaben gnr f lbft »digcn Regelung und Erfüllung überlassen, die nach bet ge- fck'.chtl cken Entwicklung trab auf Grunb de« siehenben Rechte« als die ihrig« an zusehen find,

närnsich dseWohlfahrtspfleaelin aewisiem ilmiangci, au ^«rdem da« »pchul- und Dll - dungswesen sowie die Polizei. Dement­sprechend setzt die Regi«7ungSvor1age den 2nt .il Der Länder an der 3intommzn- and Körper- schastSslruer aus 90 Prozent, hebt die Erbschafts­steuer .^lS älcberweisunnssteuer auf and beschränkt tu Deicisigung der Länder und Gemeinden an der Mmfahheuer aus */. Prvz. da« nach 2rtifd 4 und § 2 de zwei en Stcucrnvtre-orbnung Don den stcuerpsllch Ifen Hmtären teS Kalenderjahre« 1924 über den bisherigen Satz hinaus zur Hebung kommt.

Der Fünf'ehnerau-schuh hat diejrnsgen 2cn- berungen Der Regierungsvorlage gct.Ltgt die ber ReichSrat im Ctmxnmebmen mit ber Reichs- regierung vergenommen hat, ferner emen Antrag, ba bie RmchSregierung ersucht, für ben Fall, bah bie bisherigen Bewilligungen auf Grunb beS SSO. 25f 8 unb 61 be« F'.nan.nusgleichS- gcfchc«. unb zwar ohne jede Kompensation, in Wegfall forrmn. einen

kulturellen Rotfiaudsfrmd» ta angemess nem AuSmaß

einzusetzen Rach den Beschlüssen des Aus- | schusseS sollen ferne die Ausgaben ber Wohl»

Reuregelung ber Einkommensteuer kann nur eine vorübergehende sein. Denn zu roh ist ihre Bemessung mit 2 Proz. de« Rohertrages: arbeitet t>och «. B der Grohhandel ost mti weit geringeren Gelamtoerdientlätzen Ersreu- lichecweise ist cS gelungen, k. B für 2»nzeihanbd unb Gewerbe eine erhebltwe di i seren zierte Ver­minderung dieses ProzeMsaheS zu erreichen. Auch

Sine Inflaticnsgcfahe sei allo in keiner We,fe verhand m. Der _B ö r s e n k u r i c r" schreibt: Wie günstigsich tatsächlich bie Rentenmark ent­wickelt bat, wirb man demnächst auS dem Renten­bankausweis vvm 31. 1. 1924 etfehen; u. a. wird man e fahren, welchm Überrascheird hohen Betrag seines Rro enmarkkret4 e« das Reich an die Dank iu rückzahlen konnte unb bah e« baju in bei Lage war. weil bie Steuerei ngängc im Ja­nuar btc Eiwiriungm übertrafen. Die erhöhten Deviscnansp-üche an ber Derliiier Dörse gehen, wie bk Dlä'tcr betonen, naa> verlählichcn Äon- trollfestsctzurgen saft durchweg aus 2lnforbeimn- gen bet Leder- und Lesstilindustrie zu­rück, die damit bie erfreuliche Tatsache ihres Wiebeiaufleben« barlun.

Der Reichskanzler zur Reparotionsfrage.

Derlin. 10. Febr. (Prlv.-Tel.) In einer älnteroeb ng mit bem Dckgie len bes schwedischen Roten X»eu,e4, Dr. Hildebrand, e klarte Der Reichskanzler u. a. er erwarte, dah die Sach- verständ.geaauSschüfs« zu einer ähallche.» Ansicht kommen würben, wie sie beutfcherleft« vertreten wer^, bah nämlich Deuckchland seinen Ha u «- halt dalanzlcren un> feine Valuta fta- bllis ieren Bnne nur unter ber Voraussetzung, bah im Ruhrgebiet sobald wie möglich bie Wiitschastliche und fincTi^idle Hoheit be« Reiche« Wiederhergestellt Wird. Der Kanzler führte aus, dah der Standpunkt der Regierung m der Repa- raliouSfrage der gleich? fei, wie <t i» dem deutsche» Memorandum vom Juni 1923 dar­gelegt wurde.

Er erwähnte in diesem Zusammenhang Die Ver­schlechterung Der wirtschaftlichen Lage Deutsch­lands seit ber Mitte bes Donahoe« Don einem Deutsch la nb. bas durch ben künstlich geschürten Separatismus und bauernde Dedruckung beun­ruhigt und in ften iger Erregung gehalten werte, sei Arbeit für Reparationen nicht z u erwarten; trenn die Arbeiten der Komitee« der Sachverständigen zur Dertiefun; dieser Er- tennrn.« bellrügrn, so würben sie nicht nur der Wi.rsch.aft. sondern auch ber gesamten Menschheit au' erorde illichr Di n tc erweisen, und auS ber gegenwärtigen Situation Europa« ben fchlimmsten Dtanoherd entsemen.

fahrt«pflege, bes Schub unb Bilbungswesen« und der Polizei den Ländern nach Matzgabe ber näheren reichsgesetzlichen Vorschriften zur Aus­führung überlassen bleiben Von ben Ausgaben bet Wohlfahrtspflege, di« im 6 34 ins­besondere als Ausgaben der Länder angeführt werden, empfahl ber Ausschuh zu streichen bie soziale Fürsorge für Kriegobcichädlate. Kriegs­hinterbliebene, bk ihnen auf Grund der Qkr- sorgungSgeictzc g'.elchgestcl.tcn Personen unb bie Fluch lingssüillorge Zu Art. VII schlug ber Aus- fd)uh vor. bah nicht nur ber Rcichssinanzminlster beschlichen soll, wann bie Vorschrosien biert Ar­tikels au her Kraft treten sollen, sonbern bah auch ber Reichstag ba« Erlöschen biekr Vvrschrts- ten octlangcn kann Daraus nahm der <v-uN- zehnerausschuh dir Schluhbestimmungen ber Drit­ten Stcueinotverordnung zur Kenn ml« unD ver­tagte sich.

Das Reichstagswahlgesetz.

Derlin, 10. Febr lWTV.) Die vom Reichs la bi nett gencbn g'c Rorel'.e zum Reichs- tagSaa lgesch ist dem R 4 HSrnt vor gelegt war­ben. Di. Zahl Der Reich«taq«mitgl»e- Der wird aus 399 festgesetzt 16 Wa hlkrei«- verbände trerden in Wa!kkrefte ml durch* schaltllich 380 000 Einrr-ohnern unter,e t*L Ins­gesamt ergeben sich 156 Wahlkreise D a Berte lungSzahl von 60000 wird auf 75 0M er- t Jeder Krciswahlvsr'chaa darf nicht mehr aU zwei Vewerber n imen »rib muh ein KenMr-ort tragen. Innerhalb eines Verbandes g Iten die Waylvorfchl 'g: mit gl ichem Kemwari al 3 unten i ander v rbunb ne. Verbünde ne Wal-lvorschläge gelten anderen Kreis vadlvrr- fchlägen g.-f.e üb.r als ein Wahlvorschlag Ein unb Derselbe Wohlvorschlag kann im er halb eines Derbandes b mehreren Wai-lkrei!en auf- gestellt werden.

Dam't wird ein elastisck^s Verfahre« ermög» l'tH und den Dedürfn'ss'n d?r Parteien nach iften verfck «denen Starke^ -Halfniffen hi de» einzelnen TDef, Ereif .« rch ung g trage».

Jedem Wa! lvvrlch ag und jeder Gruppe verbun­dener Wahlvvr^chlägc wer len soviel Abgeard- netC7-sitz? zugerrillen, bah je c aer auf <5 000 für sie abq gebene 0 Immen kommt. Die bei die­ser Dert Itung u:tb. 1fl ht!gt b eibcntei 6 Ln- men 4<ien al« Rest st Immen unb w-rbet dem R tch«a-ahlvorschlag zur Drr tertung überwirf -n Dir auf eine Drul've verbundener Wuhlvor!ch!äge entfalle »ber» ArgeordnCe »sitz« merben auf die ei rz Eten mlietnanber rerbun- denen Wahlvorlchläge nach bem Hd-chstzahlen- fnftem unter» rtctlL Dir <*irmeinen Wahlvorschläge werben nach ihrem Wa' l rfolg b t ber Dr r'-ung ber Abgeordnetensitz« bet tl gl. Derrn 2u«fchei^en eine« 2b «ordn ten tritt al« Er atzman.i der Be­werber des Wa lvorfchlige« mit der nächten Höch' zahl ein. Dir auf bk R ichswahlvorschläge üb rwt.sencn Rest stimmen werb- n zusammenge- zähl und j'b r R.ichSw-ahlvorschlag erhält auf je 75 000 6.Immen ein Mandat.