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r t ft b a a m e jenaoen, um na$ Gteyen, Frankfurt usw. befördert zu werden
Hesscn-Nanau.
dH. Rodheim a. B. 8. Dez. Der TB a b l- ta mb f verlief hier in gemäßigten Dahnen. Während die Sozialdemokraten Dor ben Wahlen einen sehr großen Werbefleiß entwickelten, wurden von den bürgerlichen Parteien nur zwei LSerfammlungen, und zwar von der Demokratischen und der Deutschen Volkspartei je eine, veranstaltet. Vs kann den bürgerlichen Parteien be»toc?en der Dorwurf nicht erspart bleiben, daß sie die hiesige Gegend sehr vernachlässigt haben. Dei den Wahlen beteiligten sich von den 966 in der Wahlliste eingetragenen Wählern und Wählerinnen 617, wa» einer nicht ganz 64prozentig»n Wahlbeteiligung entspricht. Die Ctimmcn der ausgeblichenen Wähler sind, Haupt« lächlich den Parteien der Rechten verloren gegangen. Die 617 abgegebenen Stimmen für den Deichstag verteilen sich folgendermaßen: Sozialdemokratische Partei 296. Deu schn tionale DollSpartei 108, Zentrum 2. Kommun sten 22, Deutsche Volkspartei 134, Dationalsozialiftifche Freiheitsbewegung 13, Deutsche demokratische Partei 34 Wirtschastsparlei des deutschen Mittelstandes 7, Unabhängige Sozialdemo- Iratische Partei Deutschlands 1. Für den preust i I ch e n Landtag wurden nur 613 Ltim- nten abgegeben, und zwar für Sozialdemokratische Partei 296, Dculschnativnale Dolkspartei 105. Zentrum 4. Kommunisten 22, Deutsch? Volks« Partei 128. Dationalsozialistifche Freiheitsbewegung 14. Deutsche Demokraten 35. Wirtschaftsbartei des oeutschen Mittelstandes 8. Unabhängige Lozialdemokratifche Partei Deutschlands 1. Gin Vergleich zwischen den heutigen Wahlen und den Wahlen am 4. Mai 1924 laßt sich nicht ziehen, weil damals noch ungefähr 250 Wähler von Dieber hier ihrer Wahlpflicht genügten, während Diebcr heute einen selbständigen Wahlbezirk bildete. — Die Wahlen in lieber hatten für den Reichstag folgendes Ergebnis: Sozialdemokratische Partei Deutschlands 208, Deutschnationale Dolkspartei 84, Kommunisten 1, Deutsche Dolkspartei 65. Rational- sozialistische Freiheitsbewegung 2, Deutsche Demokraten 12. Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschland» 3. Für den preußischen Landtag liegt auch hier eine kleine Stimmenverschiebung vor. Es wurden abgegeben für Sozialdemokrat sche Part i 2C9. Deulschn. tionale Dolkspartei 85. Kommunisten 2. Deutsche Volks- partei 63, Dationalsozialistische Freiheitsbewegung 2, Deutsche Demokraten II und Unabhängige Sozialdemokratische Partei Deutschlands zwei Stimmen.
dH. Diebe», 9. Dez. Wie schon mitgeteilt, wurden auf dem hiesigen Friedhof die beiden Schleifen von den am Kriegerdenkmal zu Ehren der Gefallenen niedergelegten Kränze gleich in der ersten Dacht gestohlen. Trotzdem überall angenommen wird, daß sich mehrere Personen an diesem schändlichen Unternehmen beteiligt haben, ist es unverständlich, daß es der Polizei bis jetzt noch nicht gelungen ist, den Tchandbuben aus die Spur zu kommen. Auch wundert man sich allgemein, daß von den inter- fsierten Kreisen noch keine namhafte Belohn ung ausgesetzt wurde: denn im Zeitalter de» Materialismus kann Geld in solchen Fällen noch Wunder wirken.
bl. Dillenburg, 9. Dez. Die Bautätigkeit hat sich in der letzten Zeit auch in den Gemeinden unseres Kreises -echt stark entwickelt. Greifen wir nur unsere Dachbargemeinden Diederscheld und Sechshelden heraus, in welchen in naher Zukunft acht bis zehn Wohngebäude erstehen werden. Durch die Mittel der Hauszins st euer oder unter Zuhilfenahme von Darlehen wurden den Baulustigen allein oder zu zweien die Durchführung ihrer Bauvorhaben ermöglicht.
C Lchlüchte r n. 8. Dez. Wenn man von Gießen über Fulda nach Steinau im Kreise Schlüchtern fährt, hat man noch dreiviertci Stunden Fußweg, um zu einer Tropfsteinhöhle, der sogenannten Teufelshöhie, einem Daturdenkmal von gigantischer Schönheit, zu kommen. Die Hohle liegt an einem der letzten Ausläufer des Vogelsberges und hat zu ihrer Entstehung Iah. tausende gebraucht. Sie ist durch das Versickern von Bächen in dem dortigen Kalkgcstein entstanden Ihr Eingang ist jetzt verfallen und man kann nur unter besonders günstigen Umständen bei ortskundiger Führung durch Abseilen in das Innere gelangen. Der größte Hohlraum mißt in seiner Tiefe 24 Meter und im Durchmesser 35. Der schönste Teil ist der Dom mit einer Apsis, der 20 Meter im Durchmesser mißt und ebenso hoch wie der Hauptraum ist. Besonders im Dorn befinden sich Tropfsteingebilde von wunderbaren Formen. Ein großer Teil ist von Bubenhand abgebrochen worden, doch zeigen sich Ansätze zu neuen Bildungen. Sachverständige sind der Meinung, daß die Teuselshöhle noch die größten Erwartungen rechtfertigt, daß sich in ihr noch viele Räume mit Tropfsteinhöhlen und auch Seen sinden werden. Dachdem beantragt worben ist, die Teufelshöhle unter Denkmalsschutz zu stellen stehl zu hoffen, daß man bald auch ihrer weiteren Erforschung nähcrtritt.
C Gelnhausen. 8. Dez. Eine t$nt- b c d u n g von kulturhistorischer Bedeutung machte ein Landwirt in Dieder- grün d a u. Beim Ackern stieß er auf einen großen Stein und fand beim weiteren Dach- graben eine ganze Deihe derselben die shstemat.sch zusammengesetzt waren. Allem Anschein nach
uanocll es srch um e,ne Veg rav nr» hätte oder Wohngrube aus ältester Zeit. Es wurden unter anberm Tontöpfe und eine Menge Knochenrefte. allerdings vollständig zerfallen, gefunden.
fpd. F r 0 n k f u r t a. M , 9. Dez^ Ein folgenschwerer Unscrll. dem ein junges Menschenleben zum Opser fiel, trug sich heute vormittag an der Haupt wache zu. Ein achtzehnjährige» Mädchen wollte au» einem Wagen der Linie 12, die über einer Baugrube an der Hauvtwoche unmittelbar vor der Haltestelle stilthalien mußte, abspringen. 3m gleichen Augenblick zog der Wagen an. das Mädchen stürzte nieder und geriet vor den Anhänger, der eS mit solcher Gewalt gegen d i e Bordsteine quetschte daß Ducken und Unterleib furchtbare Verletzungen erlitten. Das Mädchen wurde sofort dem Heiliggeisthospital zugesührt. wo eS kurz nach der Einlieferung verstarb. In dem neulich gegen den Kaufmann Geißelbrecht verband lien Prozeß kam auch zur Sprache, daß her Bankier Graf Günther Dernstorfs. der mit einem gewissen Schiller in der Goethestrah? ein Bankhaus unterhielt, bei der Ausleihung von Geldern feine Kunden in wucherischer Weise auS- gebeutet habe. Die Wucherabteilung hat nun hinter den Grafen und seinen Genossen einen Steckbries logelassen. Beide sind feit einiger Zeit spurlos verschwunden. Als vor einigen Wochen die Mitteilung durch die Presse ging, daß her ®ra< Bernstorfs im Düse eines Wucherers stände und daß er deshalb wohl nach her Schwei; gegangen sei, wurde das sofort von feinem Rechtsbeistand prompt unter Berufung auf Paragraph 11 des Paßgesetzes widerrufen, wobei man erklärte, daß der Herr Graf lediglich seines angegriffenen Gesundheitszustandes wegen bei Verwandten in der Schweiz weile. Der Graf führte, solange er in Frankfurt war. ein sehr feudales Leben. Die von ihm gegründete Dank war eine Inflationsgründung.
K. Frank f u r t a. M., 9. Dez. Zur Erforschung der Geschichte des Versicherungswesens hat das Seminar für Derfiche- rungswissenschaft an der Universität Frankfurt eine Rundfrage an alle deutschen Archive gestellt, deren Ergebnis mehrere tausend Akten waren. Um der Bevölkerung mehr Gelegenheit zur Ausübung des Wintersports zu geben, hat das städtische Amt für Turn- und Sportwesen in verschiedenen Stadtteilen Rodelbahnen vorgesehen, hie unter Aufsicht eines städtischen Deamten stehen werden. — Der Frankfurter Verkehrsverein läßt zur Hebung des Fremdenverkehrs einen Film »Leben und Treiben im Taunus" ausnehmen. -- Der Stadtv. Vogler hat eine interessante Statistik ausgestellt über die Folgen der Wvhnungszwangs- s ch a f t. Am 1. Juli 1914 hatte Frankfurt 445000 Einwohner und 2700 leere Wohnungen. Dis zum 1. Juli 1924 sind 7076 neue Wohnungen erstellt worden, in denen 30 000 Personen hätten untcr- gebracht werden können. Die Bevölkerungszahl! Frankfurts ist aber nur um 15 000 Personen gestiegen. so daß für 15 000 Personen Wohnungen frei fein müßten, während tatsächlich nicht eine Wohnung frei ist.
25jähriges Bestehen des Hessischen Nichtervereins.
Die Feier des 25jährigen De stehens des Hessischen Richtervereins fand am Samstag zu Darmstadt in den Räumen her »Bereinigten Gesellschaft" statt.
Der Vorsitzende des Vereins, ^Landgerichtsrak Dr. Schneider, begrüßte hte erschienenen Gäste: Die Vertreter des Hessischen Justizministeriums, den Dekan der Juristischen Fakultät Gießen, die Vertretungen des Reichsrichterbundes und des Preußischen unb des Badischen Richtervereins, der Anwaltschaft, der Dotare, der hessischen Landesgruppe des Reichsbundes höherer Beamter, die Verleger der „Hessischen Rechtsprechung" und den Vertreter des Referendarvereins. Sodann gab er seiner Freude Ausdruck, daß weit über 100 Mitglieder des Vereins, darunter die um ihn hochverdienten Senatspräsident Geheimrat Dr. Kell er und Oberlandesgerichtsrat Helder, der Einladung gefolgt seien. Er wies auf die organisatorischen, ideellen und materiellen Bestrebungen des Vereins hin und sprach big Hoffnung aus, bah her Verein auch in Zukunfi sich seine Bedeutung erhalten möge.
Die Glückwünsche der Lanbesjustizverwaltung überbrachte Ministerialdirektor Dr. Schwarz. Er hob die mannigfachen Verdienste hervor, die sich der Verein nicht nur um die Besserung der Lage der Richter, sondern auch durch Vorträge unb wissenschaftliche Leistungen bei bet Deuord- nung des bürgerlichen Rechts erworben habe. Die Zeitschrift des Vereins, die »Hessische Recht» sprechung" habe sich einen angesehenen Damen im Schrifttum zu verschaffen gewußt, das Iustizmini- fterium habe daher beschlossen, dem Verein als Ehrengabe zu seinem Jubiläum einen Betrag von 1000 Mt. für die Zwecke dieser Zeitschrift zur Verfügung zu stellen.
Professor G m e k i n - Gießen gratulierte namens der juristischen Fakultät der Landesuniversität. her die lebendige Fühlungnahme zwischen Wissenschaft und Praris willkommen sei. Unter allgemeinem Beifall der Versammlung gab er bekannt, bah die Fakultät zum 3ubi- läumstage zwei verbiente Richter zu juristischen Ehrenboktoren promoviert habe: ben Präsibenten bes Oberlandesgerichts Ludwig Lang wegen seiner Verdienste um die Verknüpfung von Wissenschaft und Rechtsprechung,
besonders auf dem Gebiete deS Gewerberecht» unb Patentrechts, unb ben LanSgerichispräki- denten mm Mainz. Heinrich Dee» al» För- berer der Gießener HochschulgefeUschasl unb in i Würdigung des Abwehrlampfes her Richter in dem besetzten Rheinhessen.
Weitere Glückwünsche übermittelten Land- gerichtspräfidein Grimm- Hanau namens he» Deutschen Richterbundes und he* Preußischen RichterDerems unter Ueberreichung einer Bücher- gäbe. Lanbgerichtsrat Winter für ben Badischen Dichterverein. Iustizrat Bender für die Hess. Anwälte unter Hervorhebung her guten Beziehungen zwischen Dichtern unb Anwälten in Hessen, Rotar ötäbcl namenS her Dotare, Oberstudienbirektor Altend 0 rs für die 2an- besgruppe Helsen de» Reichsbunbes höherer Beamten. Verlagsvuchhänbler Di cm er als Verleger der „Hefs. Rechtsprechung' und Referendar Dr. Braun für ben Deserendarverein.
Tiefen Feierlichkeiten schloß sich ein überau» anregender und int restanter Vo trag von Prof. G m e 1 i n - Gießen über hie staatsrechtliche Stellung de» Reichspräsident rn an. Er gab einen ebenso fefklnbeu wie übersichtlichen Ueberbl.cl über die Stellung, welche der Prälid.-ni der Vereinigten Staaten von Dordamer ka und der Präsident der Republik in Frankreich nicht nur nach der Verfassung, sondern auf Grund d r Staats- praris im Staatswesen dieser Länder einnehmen. Daraus war ersichtlich, daß der Präsident in Amerika eine einflußreiche in Frankreich eine gegenüber den anderen Staatsfaktoren wenig Der- vorragende Rolle spiele. 3 m Zusammenhang damit schilderte er die Rechte welch: die neue Deichsverfastung dem Reichst' , al identen in Deutschland eingeräumt habe, und kam zu dem Ergebnis, daß der Reichspräsident keineswegs die monarchenähnliche Stellung habe, wie der Präsident der Vereinigten Staaten, wenn auch seine Machtbefugniste größer fc.en, als ö ejenigen des Präsidenten der Französischen Republik. Die Ausführungen des Gieh.ner Staatsrechtlers. welche eine ebenso neue wie staatsrechtlich und politisch bedeutungsvolle Frage in anschaulicher und ausgezeichneter Darstetlung behandelten, fanden allseitigen Beifall.
Diesen geistigen Genüssen folgte ein ebenso stark besuchtes Miitagefsen, bei welchem der Vorsitzende das Vaterland. Ob:rlandesgerichtspräsi- bent Dr. Lang ben verdienten Vorstyend n hochleben ließen.
Die würdige Feier des Vereins, zu welcher bie „Hessische Rechtsprechung" eine größere Festnummer mit wertvollen Beiträgen heraus« gegeben hatte, wird allen Teilnehmern in bester Erinnerung bleiben. Dr. M
Kunst und Wissenschaft.
„®et Tokaier", Komödie von Hans Müller.
Zwet Männer, zwet Frauen sind die H lupt- personcn dieser neuen Komödie Hans Müllers. Die eine Frau will sich ihren Kollegen und Freund von ehemals, den Kammersänger Beppo Lutz, zurückerobern. Der Freund und Schieber Stanislaus streckt seine Fühler nach der Frau des Sängers aus. Aus diesem Kamp» geht das Kammersänger-Ehepaar als vereinte Macht hervor, der Tokaier selbst ift Vorspiegelung falscher Tatsachen, denn es handelt sich nicht um allen Wein wie alles im Stück und auch das Publikum glaubt, sondern um die junge Frau Agi Luy. <Mit diesem Alkoholersatz wären auch die Amerikaner zufriedenI) Frau Agi, die ihren Tenorgatten vor jeder Vorstellung zu Glanzleistungen anfeuern (Tokaier) soll, fühlt sich „in ihre Frauenseele getreten", wie es im Stück heißt. Der Sänger glaubt durch künstliche Aufrechterhaltung der Illusion, als ob er seine Erfolge nur ihrer begeisternden Persönlichkeit verdanle seiner Frau besondere Befriedigung zu verlchas^' fen. Zwei Mißverständnisse. Freunde und Kollegen Hetzen tüchtig auf die Beiden, und so geht es zwei humorvoll dramatisierte Akte lang. Der Kammersänger sieht schließlich ein. seine Frau will keinen Mann, sondern nur ein kleines großes Kind. Ueber der Ausführung unter Weicherts Degie lag viel Stimmung. Köstlich der Kammersänger Lutz Ferdinand Darts, die Welt hinter einer Maske von Dummheit durchschauend. Zriita Brod als Frau Agi stand in ganz neuem Licht, fern jeder tragischen Geste. Aida S t u d c r i n g eine Intrigantin mit Charme und Timrerament. Brillierend in seinem Schiebertum, eine prägnante Type seiner Zeit, war der am Schlüsse betrogene Betrüger Fritz Odemars. Dlüllers Erfolg in Frankfurt, kurz nach Berkin, war derartig, daß er alle Llrsache hat, ihm mit echtem Tokaier zu begießen. L. W.
Große Strafkammer.
Gießen, 9. Dez. AuS dem Zuchthaus vorgeführt wird der Sattler Ernst Reinhardt von Darmstabt, der wegen schweren Diebstahls fünf Jahre zu verbüßen hat. In einer Eingabe, die er aus der Strafanstalt an das Justizministerium richtete, beleidigte er die Strafkammer. die ihn verurteilte, insbesondere dessen Vorsitzenden schwer unb beschuldigte letzteren der Rechtsbeugung. Anstiftung zum Meineid. Unter« schlagung unb Beleidigung. Dies trug ihm vor dem Schöffengericht 9 Monate Gefängnis ein; auf seine Berufung wurde heute bie Strafe auf 1 Jahr 3 Monate Gefängnis erhöht. Gegen den Landwirt und Weißbinder Otto Br. von Bettenhausen war Anklage erhoben worden wegen Verrats militärischer Geheimnisse; er soll während seiner Anwesenheit im fran-
zosvchen »Lager zu Griesheim Aux Ma- bil September 1923 mit dem dortigen Spionage- burcau in Verbindung gestanden haben. Die SchösfcngerichtsverHandlung über die seinerzeit bereit» in eingehender Weise berichtet Durb? endete mit Freisprechung mangel • Beweise». Die Berufungst*ei I rndiung ergab af'< derartig belasten dec neue» ?^iaterüil g<gen V... daß er zu 1 Jahr Gesängni i''i ureil:
wurde Er halte sich bcrci. erl, v.\, im uncc' Gebiet bei der Reichowe -u spionieren vui' Desatzunasbehörde Dienstvorschriste'' ertl.
beimbefeyle zugänglich zu mache,, 'eine B.'^anp- tung, er habe die» nur zum Sche - : versprochen wurde für unerheblich erachtet
Gerichtssaal.
Da» Schict'al eine» Worphwistin.
ö 5 r a n l f u r t a M . 9 Dez. ?-d» . r batte Uch bei,einer An klag , । • . . . c ■
beschädigten Morphini te <• . uci
Angeklagte Lob ■
bircllor» ift durch ich riegxocvieQung unrettbar Morph,Ni-' g?i" -d . -n sich die Gift zu verschaffen, auf b i. W a . Tvrb . s getmmnen. Er b." ' trbe<trrtfl n-eger Schwindeleien und Hai imm > iv. ' . neu' Eiks ersonnen, um in den Belitz von Geldmitteln ,irr das geliebte Morphium tvmnr n Dach dein neuesten Schwindel verschaff . fid) uir be ;. Vorwand, sein Gepäck zu fuchcn. ' nging zu Lee und überklebte dort h.'.mlidr C-Vi- dftürfc i vorbereiteten Zetteln, di an eine..
Ort dirigierten an dem e- <\r Schwindle, dann in Empfang nahm, schließlich wurde er gefaßt, als er auf diese W?>', n Koffer statt nach Lugano nach Darnifindt g?hcn i.ß Von Darmstadt ließ er die Koffer br ch ein Fuhrwerk nacn Fianlsurt bringen, unb er wurde verhaftet, alj die Eisenbahnkrimlnalponz. 0. Fub>wer v vefiyei nachforlcyt- Unl?r Pcrüdf cfat g.:ni le :i< * Leidens würd', der 2lngetl.iqic wegen miebe**- Holter Unterfchlagung und ilrlrmdeiif.ii'd ung zu zwei Jahren drei M 0 n a t e 11 G c ■ n g n i s verurteilt
Büchertisch.
In her gestrigen Bücherzusaininenftellung für dep Weihnachtstisch linb verfehentlrch b i Ättfei Bücheranzeigen hi1* Verlage irichi genannt. Frank Thieß Der t? c l b b a H. i g ." erschien bei I. Engelhornc Rach' in ©tutiaan. Blei; D e r Knabe Gannmed" be> Ernst Rowohlt in Berlin.
Der beuksche Zeitschriftenhandel wirb . n Augenblick von Magazinen bcherrschk. in deren Kreis jetzt der Verlag Scherl mit einem neuen getreten ist. das er kurzweg Scherls" nennt. Der Inhalt des ersten Heftes ist kurz mit drei Worten gekennzeichnet amüfcint spannend interessant 141.1
Die ausgezeichnete Heinratszeitfchi „Spessart" 'Verlag der Ißailanbtidy? । Druckerei in Aschaffenburg' bringt in ihrem Ro vernberhest wieder ei-n Reihe inter Sanier Bei träge mit guten Abbildungen 14t.
Vom Heger, der belangten Jagdzeit- schrift des Verlages W. G Korn in Breslau er scheint soeben Heft 2fi mit vielseitigem Inhal Der Heger ist unentbebriid) fü; j den Forn mann, ein Iahresb<.zug das schönste Geichen auf dem Weihnachtstisch des Weidmanns 1442 Auch Heft 2 von „11 n | c 1 03 a t e 1 l a n b". Monatsschnst für alle Deutschen, li.'icnisgegebeu von I. D. Laßleben, Kallmünz iPrei/- 35 Pf das Heft, zeichnet lich durch Gediegenheit des In haltes in Wort und B'ld aus, l d.-uttche Heimat uns nahe bringen, ßtjaiabüigcrtug.’nö ,öi/ dem, Streit und Hadc, jeglid । Art vermeiden Das will diese Zeitschrift, von de. un 0I?it jtb?b vorzüglicher edler Kräfte des deutschen Schrift tums slcherlich noch viel Gutes füt unfei Voll zu * erwarten ist. 1440
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