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Montag: ichah der Tr« bühne: .Ar Marion, erbureau als auf bat :fch t)W lerft sei, nur hostenllich fier so grober einem vollen : von Gilbert die in der siellimg frta luStoärti viel

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4aftli»'n Pachtung des e-.tr Lande-, hatte die > g cing^flM waren Dinl* Ministerin

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21. November 1924, 10 Uhr norm., im Amtsgebäude Liebig* strahe 23, Zimmer Nr. 12 Iujchlagsfrist 3 Wochen. b',oid Eisenbahn - Betriebs* amt 2 Gießen.

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gen txrrrran nx-nrr« cfTUTiiarfl Gedeihen. toriter- Wn sprachen Landtags vräi ident Adelun g, der Keftor ber LardeS-^lniversitäl ®efcinwat Prof. D. Dr Arügcr, der u. a. mitteille, daß den t Qanbl-.-ii<5<ittfinM<renben un (Zähre 1903 heute 158 gegenüb-ritehen, und Bürgermeister Jtren* |ten im Qiai *ai der Stadt. Geheimrat Prof. Dr. GifeviuS und der Direktor des Ticrzuchtmsli- tutS Prof Dr Krämer wurden durch einen Sa- [amanbe. besonders geehrt Bach aitstude.lttfchr-m Dcauch: flieg bann KommerSlied nach Kommers* lieb, imb in banfbarei Freude für die gelungene Veranstaltung verabschiedeten sich bte Gäste.

Au fwertu ng der Sparkassen­guthaben. Bormünder, Pfleger und andere tZkrmögenÄtxrmdhcr seien darauf aufir.c.fiam ge­macht, daß bis spätesten- 31. Dezember 1924 Guthaben bei öffentlichen Sparkas'e.r bei dielen unö Guthaben bei unter StaatSuuf ichl stehenden nichtölfentlichen Spari^sen bei dem zuständigen 2unUgeri4)t als Au fweriungs stelle oigemcliet fein müssen. Unterbleibt die lechtzeitige Anmel­dung, so gebt der Anspruch auf Ausw.rtttng ver­loren. Guthaben bei Sparkassen anderer al- der vorerwähnten Art bedürfen zur Erhaltung ihres AnspiuchS auf Aufwertung feiner A -Meldung. Deratui.gsstelle für Fvagen der Aufwertung ist das Amtsgericht.

" Anna hmesperre für Frachtstücke nach Oe st erreich Wogen deS in Oc':e reich auSgebrochenen Eisenbaih -erstreik- ist von der dou.schen ReichSlxrh ive.wal u g für alle nach Oe)ierreich zu verfrachtenden Güler eine Annahme­sperre ausgesprochen toorben. 'Auder e n müssen die bereits verfrachteten Güter zuruckgehulten werden. Dor Personenverkehr l'uft dis zur Grenze. D r kte Personen- un_> Ge ärfabfertigurg nach und über Oestereich ist cingcfleüt. freie S der an Oesterreich an^ieijten ei bähe tscheu Di- rrftton sind Dorfeh ung m getroffen, um den ita­lienischen Verkehr um,yuleiLcn.

D i e Hegezeit für Hasen. DaS QBtniflerium des Innern hat für daS laufende Iagdjahr den Beginn der Hegezeit für Hasen auf den 1. Januar 1925 festgesetzt.

fpd. Der HerrG eneralagen t. Als angeblicher Generalvertreter einer Frankfurter Versicherungsgesellschaft bereiste eine bisher noch nicht ermittelte Person Oberhessen und graste hier die Dörfer in gründlicher Weise ab. lleber- all macht« er Zechschulden, nahm Versicherungs­anträge entgegen und lieh sich selbstverständ­lich Vorschüsse und Prämien bezahlen. Hat er eine Ortschaft beimgesucht, dann verschwindet der Generalschwindler über Rächt.

Die Deutsche DolkSpartei hielt am Donnerstag im Dewerbehaus ihre Jahresver­sammlung ab. Der Vorsitzende Dr. Kraus- müller gedachte in seiner Einleitung ber Ver­dienste des kürzlich verstorbenen Vorsitzenden der Landtagsfraktion Abg. Osann. Zur Tagesord­nung übergehend berichtete Reallehrer Appel über die Kassenverhältnisse im abgelaufenen Jahre. Die Vorstandswahlen ergaben keine we­sentlichen Aenderungen in der Zusammensetzung des Vorstandes. 3m Mittelpunkt des Abends standen die Derichte der Mitglieder ber Stadt­verordneten fraktion über ihre Tätigkeit in ben einzelnen Ausschüssen. Diese Berichte boten den Besuchern der Versammlung zunächst ein klares Bild über die umfangreiche Tätigkeit der Fraktion 'n kommunalpotttischen Fragen, sie zeigten aber mich, wie unberechtigt oft, ohne Kenntnis des Sachverhalts, von Außenstehenden Kritik geübt wird Landgericht« direktor Schudt dankte no- mens ber Versammlung den Berichterstattern für ihre seither Im Interesse unserer Bürgerschaft ge­leistete Arbeit. Den Schluh des Abends bilbete

eine -öelpredjung über bte im Dezember statt- findenden Reichs- und Landtagswahlen, denen die Partei, wie betont wurde, mit grober Zuversicht entgegensetzen kann

" Eine national-sozialistische Versammlung. Man bittet unS um die Auf­nahme folgender Zeilen: Am Donnerstag abend 6 ^hr sprach im Saale des HolelS Hindenburg auf Einladung der national-sozialistischen Frei­heitsbewegung. Grupp« ®leben, der frühere Reichstagvabgsordnete G. Feder-München über Aufwertung eine soziale Gerechtigkeit trotz der Dawesgeietze". In fachlicher Ausführung legte er klar, datz die Voraussetzungen für einen souve­ränen Staat dem deutschen Staate fehlen. Seine Gebietshoheit ist ständig verletzt über die Einnah­men (Steuern) hat er nicht allein zu bestimmen, seine Bahnen hat er verpfändet, fein Geld trägt in Zukunft die Llnterschrift eines Ausländers, er darf nur 100 000 Mann Reichswehr-Soldaten haben, und feine Iustizhoheit hat et selbst preisgegcben. Dieser Versklavung reiht sich ein großes Unrecht an durch daS Gesetz der 3. Steuernotverordnung. In unerhört roher Weise wird dadurch dem Mit­telstand, dem Arbeiter und Beamten, dem Rent­ner, Gläubiger und Sparer der letzte Groschen ge­nommen. Hunger, Verzweiflung und Tod sind die Folgen. Der Staat hat sich nicht entblödet. dem Volke dasAlmosengesetz" zu geben, das lumpige 40 Millionen Mark für alle Ansprüche an den Staat vorsieht, während er auf der anderen Seite 2500 Millionen Mark jährlich dem Volle für das Dawesgeseh herauspreht. 3m weiteren Verlauf führte er Einzelheiten auS seiner Arbeit im Auf- wertungsausichub an und wandte sich dann gegen bi« Zinsknechtschaft des Staates, der auf der einen Seite für ihm geliehenes Geld Zinsen zahlt, die er auf der anderen Seite durch Steuern wie­der abnimmt. Aus der ruhigen, vornehmen Art des Vortrages hörte man den Führer des Volkes heraus, der mit warmem Herzen ihm helfen will. Es ist bedauerlich, daß feine Worte nicht eine breitere Öffentlichkeit erreicht haben. Zum Schluß des Vortrages wurde folgende Entschließung an­genommen:Die im .Hindenburg' anwesenden Männer und Frauen aller Berufe erklären hier­mit: Die Versammelten werden in ihrem Kampfe um die Aufwertung ihrer Spar- und Hypotheken- Guthaben nicht eher ruhen, bis bas von einer unverantwortlichen deutschen Regierung ihnen zu­gefügte Unrecht, welches Rot und Elend dem spar­samen Arbeiter, Beamten, Handwerker und Klein­gewerbetreibenden brachte, durch eine nach mensch­lichen Begriffen gerechte, soziale Auswertung ihrer Guthaben durch eine wahre, deutsche Regierung gutgemacht wird. Gleichzeitig erklären die Ver­sammelten ihr volles Einverständnis mit dem vom Reichstagsabgeordneten Gottfried Feder Im Auf­wertungsausschuß des Reichstages gestellten Ge­setzentwurf in der Aufwertungsfrage."

Oberhesfische Landschultagung.

(Eigener Bericht des©leb- Anz.")

Gleben, 8. Rov.

Der zweite Verbandllrngstag zeigte dne n ch regere Btteiligung aus den Kveie i dec ober- hesiischen l^urdl.'hvrrfchaft als ter erste T^g Der Vormittag wurde ausgefüllt durch ctnei aus reicher Erfahrung geschöpften Vor:vag des Kreis- schulrctts Dieterich aus Darmstadt über den ^Abteilungsunter richt in der ein­klassigen Schule". Au^hend von dem Stundenplan für bte eintta.'sige Schüfe, wie ihi der neue Lehrplanentwurf für die Grundschule vorsieht ze gte ter Redner gangbare We e, auf denen der Lehrrn ber einklassigen S hule der Schwier gkeftrn, tte daS gleichsei ge Unterrichten

von acht Jahrgängen naturgemäb mit stch bringt, Herr werden kann. Drbei f Jtxb er tcef liche W rt« über den Geist des rechten Retigionsun^rrtchts, bei dem letzten Endes nicht di« Anzah. ber aus­wendig gelernten Sprüche und Liede.ftrovhen au:- schiaggeoend fein baej, bei dem es v.elmed. aus die rxble Anwcndu rg ber im Un.eirichte erwor­benen Kennti.i f« und Sinsich e i ankommi- Auch ben unterrichtlichen Gängen im Dienste ter Hei­matkunde, Urgeschichte und Rnt.irlehre mibt ber Redner groben Wer', bet Weiler wies et auf die nuNicherld Vorzüge erziehlicher und unter- richtlicher Art hin, die die ugegliederte Land­schule gegenüber ihrer reich gee.lie.ert en ftäbtl chen Schwester aufwoi en kann, und schloß seine treff- llchen AuSiühruegen mit einem d)orle Dörpsel S, des groben VcllS chulmannes deS vorigen Ja)- hunder.S: .Die cinfluf ige Schule i t für den Leh­rer eine Hochschule." Seine txeleitlgcn, aus lang­jähriger Praris geschöpften Dartegunger na m die Derfammlung äußerst beifällig auf Die Aus- fprache brachte auch kdne we'entliche gegensätzliche Auffassung zutage, so daß der Leier dem Ree- renten den ungeteilten Dank ber Versammlung auSsprechen konnte

Die Mittagspause war auÄgefüllt von einer Protest Versammlung ber oberhessischen Landbeamten, bei der der Vorsitzende deS Kreis- kartellS Gießen-Land, Lehrer Westphal ((Sie­ben), die jüngste Ort» klassen regeln ng einer scharfen Kritik unterzog. Von den ver­schiedensten Rednern wurde daS der Landbe- amkenschast angetane Unrecht gekennzeichnet, das darin besteht, daß bas neue Or Sklassen- verzeichnis allein auf der Grundlage der Woh- nungsmieten aufgebaut ist, während die Aktiv­posten der Landbeamtenschaft: vermehrte Aus­gaben für Einkäufe in der Stadt, für Ausbil­dung der Kircher, für Arztkosten und für kul­turelle Zwecke außer Acht gelassen wurden. In einer Entschlleßung, die an alle mabgebenden Stellen weitergeleitet werden soll, fand die Ent­rüstung der versammelten Landbeamtenschaft Ausdruck: weiter wurde aus Antrag des De- ztrtslehrervereins Lich der hessische Landbeamten­ausschub durch Hinzuwahl von Lehrer Meckel (Lich), Lehrer Petri (Beltershain) und Förster Büttner (Langd) aus sechs Mitglieder ergänzt.

Zur Rachmittagstagung der oberhessischen Landlehrer hatte sich Ministerialdiiektor ilt* flabt eingefunden. der die Grüße des Landes- amts für bas Dilbungswefen überbrachte unb der Freude darüber Ausdruck gab, baß biese Veran­staltung ihr Zustandekommen allein ber 3nitiative der Lehrerschaft verdankt. Auch fanb er treftliche Worte für die unheilvolle Wirkung deS Orts­klassenunrechts gegenüber den Lehrern auf dem flachen öanbe.

Den Abschluß ber oberhessischen Landschul­tagung bildete ein tiafschürfender Vortrag deS Krersschulrats Fischer )Giei)en) üvecDie län bliche Fortbildungsschule". Er er­läuterte zunächst bas Unterrichtsziel der Fort­bildungsschule, daS nicht in einer einseitigen Zu- spitzuna auf den Beruf zu erblicken ist, sondern vielmehr eine Menschenbilbung im edelsten Sinne erstrebt. Diese Zielsetzung hat zur Folge, bah die Fortbildungsschule keine reine Wiederholungs- schule sein kann, sondern eine wirklicheFortbil­dungsschule" auf der Grundlage des Berufs fein mub. Die weitgehende Differenzierung nach Be- rufen, wie sie in den Städten durchgeführt ist, ist auf dem Lande nicht möglich unb auch nicht nötig, da 9/10 aller Schüler im Haupt­ober *21 eben beruf landwirtschaftlich tätig sind. An organisatorischen Maßnahmen verlangt ber>ner, bah der Lehrer der länd­lichen Foribilbungsschule weitgehende Kennt­

nisse tn Theorie unb Praris der Landtmrrschrft besitzen muß. baß auS biclcin ®runbc ber haupt­amtliche FortbilbungSschullehrer auf dem Lande mit allem Nachdruck zu fördern ist, und bau Ver­suchsfelder in verschiedenen Gemeinden angelegt werden müssen Rach einigen wertvollen praktischen Hinweisen auf die Gestaltung deS Un­terrichts In einzelnen Fächern schloß ber Redner feine Ausführungen, die die Versammlung äußerst beifällig ausnahm. Dem Redner wurde der Dank deS HauseS durch den Vorsitzenden ausgesprochen

Rachdem bann noch Retror Dr Hein (Die- fed) und Rektor LooS (Gießen) b-*r Leitung und den Vortragenden ben Dank ber Veriammlung für bie in allen Teileir tt>3b/]clunge*e IBerctn Uilli g zum Ausdruck gebrach', bauen gab Mit .üerial- direktor 11 r ft a b t aut Wun ch der Dersainrnlltng noch Auskunft über ben derzeitigen Stand der Reuregelung der Lehrerbildung in Hellen.

Gegen 6 Uhr fchloß ber Äoriiyende bie Ta­gung, von ber alle Teilnehmer mit sichtlicher Be­friedigung über die reiche Fülle von Anregungen schieden.

Hochfchulnachrichten.

]( Marburg, ?. Rov Die Gesamtzahl ber immatrikulierten Studierenden stellt sich im diesmaligen Wintersemester auf 1742, darunter 222 Frauen GS studieren 116 Männer und 7 Frauen Theologie, 526 Männer und 15 Frauen 3ura, 247 Manner und 22 Frauen Me­dizin und 631 Männer und 178 Frauen Philo­sophie. Im letzten Sommer waren es insgesamt 2154 und im vorigen Winter 2030 immarrilulierte Studierende Die Hörer sind nicht mit eingerech­net. Der Rückgang ber Besucher erklärt sich durch die ungünstigen wirtschaftlichen Verhältnisse.

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Opernhaus. Dienstag, 11 Rov: Die toten Augen. Dienstag, 12.: Der Troubadour. Donnerstag, 13.: Salahra Freitag, 14 Hoft- manns Erzähluttgen. SamStag. 15.: Der Schatz­gräber. Sonntag, 16 Eavalleria rufticana, hier­auf: Der Bajazzo. Schauspielhaus Dienstag, 11. Rov.: Medea des Euripides Mitt­woch, 12.: Das Ekel Donnerstag. 13 : Medea des GuripideS. Freitag, 14. Sechs Personen suchen einen Autor. Samstag. 15 Die Eenci. Sonntag, 16.: Das Ekel

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