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* etn ö<9<t»ettfeiier cn$fixn® am VGlliSlag aveuL gegen 9*/* Lhr in dem Klei- dermagaM von Grünewald in der Erlen- galle. Dem schnellen Eingreifen der Feuer» NxHr gelang es, den Brand auf seinen Herd zu beschränken. Der Gebäudeschaden ist nicht «roß. dagegen sind die Lagerbestänoe des ^KleioergeschäftS erheblich zu Schaden ge­kommen. Die polizeilichen Ermittlungen über Die Entstehungsursache des Brandes sind noch du Dange.

-Demokratische Wöhlerverfamm- < U ti fl. Am DienStag abend fand im Felsen- Heller die zweite Wahlerversanrmlung der demo- ckvattschen Partei statt. Der Vorsitzende wies in seinen einleitenden Worten auf die Schwere deS .Wahlkampfes hin, in den die Partei mit guter Hoffnung eintrete. Dann sprach Prof. Heide- broect aus Darmstadt überDer neue Reichs- bag". Wenige feien sich klar, so führte er u. a. aus. wie wichtig gerade dieser Wahlkampf sein werde. Hauptsächlich in der äußeren Politik gingen wir schweren Entscheidungen entgegen, die bisher immer hmaiusgeschoben worden seien. Die trmmende Regierung, möge sie aussehen wie sie wolle, werde zu den Berichten der Sachver­ständigen Stellung nehmen müssen. Der Redner ging herauf zu einer Betrachtung der inner« politischen Lage über und sagte u. a der rechts­gerichteten Jugend fehle leider die politische E n- sicht. Sie habe die ParoleKampf gegen den Marxismus", und die meisten wüßten gar nicht, was Marxismus fei. 3n Wirtlichkeit handle es sich um nichts anderes als um Kampf gegen die Rechte der Arbeiter. Es seien Bestrebungen im Sange, eine neue Gruppierung im Reiche anzu­bahnen. Don Bayern sei der erste Vorstoß er­folgt, angeblich gegen die jüdisch-marxistische Ver­fassung. 3n Wirklichkeit handle es sich darum, die alten Sonderrechte zurückzugewinnen. Die anderen Länder würden das nachahmen unb es tarne zu einem Durcheinander, das letzten Endes auch zur Loslösung der Rheinlande führen müsse. Die Sozialdemokratie loste die notige Festigkeit der politischen Linie vermissen und folge zu sehr der Waste Die deutsche Volkspartei kämpfe den Dodeskampf, auch die Deutschnationalen würden einmal an dem Mangel an Wahrheit unb Klar­heit zugrunde gehen. Dies Experiment mit einer rechtsgerichteten Regierung würde zu einer Allen- teuverpolitik führen mit allen schlimmen Folgen: neue Gegensätze Mr Entente und eine neuerliche Inflation, die wir nicht mehr überstehen könnten. Die demokratische Pollrtik sei die einzig möglche und ihr verdanke man letzten Endes die Besse­rung der letzten (Zähre. 3n der Aussprache mel­dete sich nur ein Redner, der der Sozialbemo- fratie angehörte, zum Wort. Durch seine länge­ren Ausführungen klang als Leitmotiv der Aus­spruch Dr. Wirths:Der Feind steht rechts." Agch Verlesung der Kundgebung der demokra­tischen Partei auf ihrem Weimarer Parteitag durch den Vorsitzenden sprach Prof. Heidebroeck noch ein kurzes Schlußwort.

Arbeitsjubiläum. Der F.chrmann Ludwig Euler, Dleichstr. 16a, begeht heute sein 25jähriges Arbeitsjubiläum bei der Firma Ad. Lynker. Gießen.

Landkreis Gießen.

* Grünberg, 9. April. Der Gemeinde­rat beschloß in seiner jüngsten Sitzung mit sechs gegen vier Stimmen, bei der Regierung den An­trag auf Ausbau der hiesigen Realschule zu einer Oberrealschule M stellen.

T Lang-Göns, 9. April. Die Gieße­ner Studentenhilfe sammelte dieser Tage in Holzheim und Dv rfgill 600 Eier, m Lang-G önS an 500 Stück. Rur ganz ver­einzelt ließ man sie sich bezahlen: fast alle sind geschenkt worden. Die Sammlung war von den Pfarrämtern empfohlen und unterstützt worden. Cs ist anerkennenswert, wieviel Verständnis die Landwirte für die Rot so mancher armen Stu­denten beweisen. Ohne die wissenschaftliche Ar­beit der Hochschulen Ware ja auch die Land­wirtschaft noch um 100 Jahre zurück.

UreiS Schotte».

* Schotten, 8. April. Der Gesamt- Vorstand des D.H. C. setzte den Termin der Hauptversammlung ast den 25. Mai fest. Als Beitrag zum Gesamtverein für 1924/25 wurden 1,50 Mk. vorgeschlagen. Der Kachelofen im neuen Klubhaus soll durch einen irischen Saalofen er­setzt, ferner sollen 100 Wirtschaftsstühle für die Klubhäuser angeschafft und an der Eingangs­treppe zum neuen Klubhaus ein feste- @i)en« gelänbcT angebracht werden. Die Platten, die das Gefallenendenkmal auf der He.chenhatner Höhe zieren werden, sind von Buderus in Hirzen­hain fertiggestellt. Rach Beendigung der übrigen Arbeiten hofft man bald den Zeitpunkt der Ein­weihung festfetzen zu können. Zwei neue Zweigvereine,Heimattreue" Berlin und Hütten­berg, wurden einstimmig in den Gesamtverein ausgenommen.

§ ll l r i ch st e i n, 9. April. Die K r a f t p o st- linie lllrichstein Lauterbach hat letz­ten Montag den Betrieb aufgenommen. Die Autos fahren täglich ab lllrichstein 11.30 llhr, an Lauter­bach 12,54 llhr; zurück ab Lauterbach 6 llhr, an lllrichstein 7.42 llhr. Die Eröffnung dieser wich­tigen Verkehrslinie bedeutet ein Verdienst.

B. Bu rkhards, 9. April. Auf Grund des Abbaugesehes trat am 1. April der Lehrer der hiesigen ersten Schulllasse, Konrad Ludwig, in den Ruhestand. Ludwig war 20 Jahre in un­serer Gemeinde tätig und hat sich die Anerkennung aller ettoorbcn, die seinen Pflichteifer, seine strenge Gerechtigkeit unb seine Gewissenhaftigkeit kennen lernten. Auch weit über den Rahmen der Schule hinaus ist Ludwig für seine Gemeinde tätig gewe­sen. Während Jes Krieges widmete er seine ganze freie Zeit derXMitarbeit an der Kriegsfürsorge. Ihrem scheidenden Kollegen, der 44 Öaßre im Schuldienst stand, bereiteten die Mitglieder des Bezirkslehrervereins Gedern eine Abschiedsfeier in Burkhards, die sehr gut besucht war. Die Gemeinde Burkhards feierte ihren langjährigen Lehrer durch einen Eltern- und Gemeindeabend am vergangenen Sonntag,Der Ju­bilar wurde in Ansprachen geehrt durch den Orts­geistlichen, Pfarrer Job, durch den Bürgermeister Kneipp, durch das Schulvvrstandsmitglied Waas, das Kirchenvorstandsmitglied Balser. Für den D.H C. sprach Lehrer Beruhard- Sichenhausen: für die ehemaligen Schuler Handels­lehrer Theo Kunkel- Hanau. Märchenspiele der Jiigeiid unb Darbietungen eines Bläserchors um­rahmten bie Feier. Zum zweiten Male in die­sem Winter traten die musikalischen Kräfte un­seres Kirchenspiels mit einer kirchenmusika­lischen Abendfeier hervor. Das Programm wurde Beitritten durch den Gesangverein Burk­hards (Lehrer Loos), den gemischten Ehor Kaul- ftoß unb den Bläserchor (Lehrer M e n g e l). Reu war ein Biolrnquartett, das zwei Choräle zum Dortrage brachte. Bei dem Verständnis, das die Gemeinde den Darbietungen entgegenbringt, trägt man sich mit dem Gedanken, solche Abende in regel­mäßiger Zeitfolge zu wiederholen.

Kreis Büdingen.

X Ortenberg, 8. April. Bei der Wahl zur La n dwrrts chaf ttskammer wurdrals Vertrauensmann für den Bezirk Ortenberg. Liß- berg, Eckarlsbocn Herr Holtschmidt in Eckartsboin gewählt. Ferner wurden abgegeben für die Liste des Bauernbundes 12, für diejenige des deutschen Dauernbrndes 14, für die Liste Walther 2 Stimmen Etwa die Hälfte der Wähler machte von ihrem Wahlrecht Gebrauch. 3n letzter Zeit wurden eine Reihe neuer Ge­schäfte dahier eröffnet, so u. a. ein Schuhgeschäft, ein Kurzwarengeschäft, der Qtaiff- eifenreietn eröffnete für seine Mitglieder ein Ladengeschäft.

)( Berghe.im, 8. April. Ein frecher Ein­bruchsdiebstahl wurde in bet Rächt ast Sonntag bei dem hiesigen La ad wirt A verübt. Die Drche, bena nur um mehrere kann es srch hanbeln, stiegen mit Hilfe einer Lester in bie Hos- reite ein unb nahmen alles mit, was sie er­reichen konnten. Insbesondere schienen sie es

auf Dywaren aogLseven zu haben, Derrn fte Meßen die ganze Sch lacht für eine vier­köpf ige Familie mitgehen. Von der Diebesbande fehlt jede Spur, es fällt jedoch auf, daß unser Dorf m dm letzten Jahren sch)a öfters von Irnbrechern heimgesucht wurde

Gietzener Strafkammer.

Gießen, 8. April. Dor der Hei tieft Straf­kammer (Vorsitzender unb zwei Schöffen) wurde in einer Reihe von Berufungen gegen Urteile von Schöffengerichten erkannt, die bei den Amts­gerichten der Provinz noch in der früheren Zu­sammensetzung entschieden hatten.

Dem mehrfach vorbestraften Arbeiter Fritz Mahr von Düsseldorf, z. Zt. in bet Zellenstraf- anstalt Butzbach, waren bet feiner Festnahme auf dem Bahnhof in Mannheim ein vergoldetes Be­steck, eine versilberte Kaffeekanne und eine Elsen- bcintette abgenommen worden. Er gab v)r dem Kriminalbeamten unb später vor dem Amtsge­richt Darmstadt zu Protokoll, daß er diese Sachen in Köln in der Wohnung eines belgischen Offiziers gestohlen habe. Vor dem Schöffengericht Butzbach, an das das Reichsgericht die Sache zur Abur­teilung überwiesen erklärte der Ängetlagte, er habe die Sachen nicht gestohlen, sondern von einem Unbekannten gekauft. Das Schöffengericht verurteilte mit Rücksicht auf das frühere Ge­ständnis zu acht Monaten Gefängnis. Die Berufung des AnKellagten wurde verworfen, zumal ein 3euge, den der Angeklagte zu seiner Entlastung selbst benannt hatte, be.un ete, baß der Angeklagte ihm gegenüber dieselben An­gaben wie in seinem früheren Geständnis ge­macht habe.

Der Landwirt Karl K. I. von Altenschlirf war von dem Schöffengericht Herbstein teeren Diebstahls $u einer Woche Gefängnis verurteilt worden. Er wohnt alS LluSzügler auf einer ab­seits gelegenen Mühle. Gin Zeuge Schn, will ihn im letzten Herbst eines Rachts gesehen hoben, wie er mit einem Fuhrwerk eine größere Menge Hafergarben von einem Feld entwendete. Auch sonst lagen eine Reihe von Verdachtsmomenten vor. Trotzdem konnte sich die Strafkammer nicht zu einer Verurteilung entschließen, da sie einen Irrtum des Zeugen nicht für schlechthin aus­geschlossen hielt. Der Angeklagte wurde frei- gesprochen.

Am 23. Oktober v. IS. tarn es in Friedberg, wie in vielen anderen Städten, zu ge'cvisien Le- bensmittelunruhen. Die Menge sammelte sich in der Schirngasse vor dem Geschäft von Schade & Füllgrabe an, dessen Geschäftsführer infolge der bedrohlichen Haltung der Leute sich gezwungen sah, den Laden m>rübergef>enb zu schließen. Es wurden Rufe laut wie:Brecheisen her! Wir stürmen die Bude!" Die Menge drang in den Hausflur ein zum Lagerraum, wo man einen Druck auf den Geschäftsführer auszuüben ver­suchte. Diesem gelang es noch rechtzeitig, die Tür zum Lagerraum zu schließen. Unter denen, die eingedrungen waren, befanden sich auch die beiden Angeklagten Küfermeister Peter De ch e n t und Händler Wilh. Gayer. Das Schöffenge­richt Friedberg hatte diese beiden auf Gravid der Reichsvervrdnung vom 22. Oktober 1923, die als Mindeststrafe für derartige Handlungen ein Jahr Gefängnis androht, zu dieser Strafe ver­urteilt. In der Berufungsinstanz wurde fest- gestellt, daß diese Verordnung frühestens mit dem 24. Oktober als m Kraft getreten angesehen werden konnte. Somit schied diese Verordnung aus. Das Berufungsgericht erkannte vielmehr wegen schweren HausfriedÄrsbruchs auf Grund des § 124 St.G.2. gegen D. auf fünf Mo­nate und gegen G. auf vier Monate Ge­fängnis. Stoaferschwerend kam in Betracht, daß die beiden Angeklagten. insbesondere D., an jenem Tag offenbar eine besondere Rolle vor der Menge zu spielen sich bemühten.

Der Arbeiter Valentin R v g a l l a aus Butz­bach dem das Schöfiengericht Baichach wegen zweier Diebstähle zu 1 Jahr 3 Monaten Ge­fängnis verurteilt hatte, wurde wegen des einen Diebstahls fr^igesp rochen und wegen des anderen sechs Monaten Gefängn is

DettttteCt. 3tn tittten Fall Yanvev es sich um den Diebstahl von Wed«. Rach den Zeugenaus­sagen war zwar anzunehmen, daß derWern, insbe- ftnbere Sekt, den der Angeklagte mit Bekannten getrunken hatte, aus dem Diebstahl herrührte, immerhin hielt das Berufungsgericht einen Be­weis nicht für restlos geführt. 3m zweiten Fall hatte der Angeklagte eine Jacke entwendet. Der Bestohlene hatte diese bei dem Angeklagten gesehen und dem Gendarmen, der sie beschlag- nahmt hatte, vorher bis ins Einzelne beschrieben. Hier half dem mehrfach vorbestraften Angeklagten sein Leugnen nichts.

Bücherlisch.

Fräulein Durchlaucht. Ein Künst­lerroman von Agnes Schöbel. Dom-Verlag, Berlin SW. 11. Ganzleinen. 6 G.-M. In un­serer von Düsternissen beschwerten Zeit mutet dieses Werk besonders erfreulich an, es ist erfüllt von Humor, einem feinen, phantastischen Schön­heitssinn und den Wirklichkeitswerten des älteren Berlin sowie feiner großen Künstler. Reinhold Begas lanciert die erste Barfußtänzerin, die, den Volke entsprossen, in Kraft und Urwüchsigkeit unt von einer naiven Reinheit umflossen, ihre reiz­volle Persönlichkeit sowie ihre neue, in brennenden Farben geschilderte Tanzkunst durchzusehen weiß Hach empor trägt sie der Strudel des Lebens: in nwrganatischer Ehe wird sie die Gattin eines Prinzen, eines seltsamen, dekadenten, aber in tief» st er Seele edlen Mannes, der sich zu rechter Stunde zu opfern weiß, unt ihr das echte Glück ar der Seite eines zukunftsreichen Künstlers zu schenken.

Die Aufwertung auf Grund bei dritten Steuernotverordnung vom 14. gebruai 1924. Einführung und Kommentar zu den ein- schlägigen Vorschriften der dritten ©teuernotrer» crdnung unter eingehender Erörterung aller, unb zwar auch der nicht unter die Verordnung fallen­den Auswertungsfragen von Reichsgericht--rat Dr Warn eher unb Rechtsanvxllt Dr. Koppe, Berlin. Preis geb. 4,50 Goldmark. Industrie- Verlag Spaeth & Linde, Berlin E 2. Keines der juristischen und steuerrechtlichen Probleme der Gegenwart beschäftigt die Oeffentlichkett so toU die Aufwertungssvage. Die dritte S:euernotver- Dränung hat nur eine tellweise Lösung gebracht, indem sie nur für bestimmte Gebiete eine Rege­lung vorsieht. Die vorliegende Ausgabe gibt ein lückenloses Bild der Aufwertungsfrage. Sie be­schränkt sich daher nicht nur auf eine Wieder­gabe und Erläuterung der Bestimmungen der dritten Steuernotverordnung, sondern lxchandett die sämtlichen für die Aufwertung in Frage kommenden Rechtsgebiete, so daß jeder, der rni Aufwertungsfragen zu tun hat, gern zu diesem handlichen Buche greifen wird. Alle einschlägigen Fragen sind von der zivilrechtlichen und steuer- rechlichen Seite durch die Zusammenarbüt zweier bekannter Spezialisten auf dem Gebiete des Zivil- rechts und des Steuerrechts so ausgezeichnet und klar behandelt, baß die Ausgabe sehr bald einen führenden Platz in der Praxis einnehmen wird.

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Bekanntmachung.

Bett.: Die Vertilgung der Raupennester.

Die Garten- und 'Geldbesitzer der Ge­markung Gießen werden hiermit aufge- sordert, bis zum 15. Mai d. Is. ihre Bäume, Sttäucher und Hecken von den Raupennestern zu reinigen.

Diejenigen, welche dieser Aufforderung nicht Folge leisten, verfallen in die im §368 des Reichsstrafgesetzbuches bestimmte Geld- oder Haftstrafe. Außerdem wird die Vertilgung der vorhandenen Raupen­nester auf Kosten der Säumigen ange­ordnet werden.

Gießen, den 7. April 1924. 2787B

Der Oberbürgermeister:

3. V.: Dr. Rosenberg.

Gemeinsame Nutzholzversteigerung

Am Mittwoch, den 16. April 1924 von vormittags 97, Uhr ab kommt in der Gast- wittschaft Schmidt zu Großrechtenbach aus den nachbezeichneten Gemeindewaldungen folgendes Nutzholz öffentllch meistbietend zum Verkauf.

1. Gemeindewald Grotzrechtenbach ^Auskunft: Förster Schüler, Finsterloh).

1 Eichenstamm Kl. 1 b4,8 Fstm., 4 Eichen­stämme Kl. 3 b 4,15 Fstm., 25 Eichenstämme Kl. 4 b 16,42 Fstm., 14 Eichenstämme Kl. 5 b 6,24 Fstm., 5 Eichenstämme Kl. 3 u. 4 b 2,24Fstm., 6'Eichenstämme Kl. 5b 2,45Fstm., 2KiefernstammeKl. 2 2,80 Fstm., 11 Kiefern­stämme Kl. 3 6,67 Fstm , 14 Kiefernstämme Al. 4 4,71 Fstm, 17 Kiefernstämme Kl. 3 und 4 6,40 Fstm., 8 Rm Kicfernnutzholz 3 Meter lang Kl. 2, 5 Lichenstämme Kl. 4 und 5 2,16 Fstm., 6 Rm. Lichennutzholz.

2. Gemeindewald Hörnsheim ^Aus­kunft Förster Schüler, Finsterlah). 1 Eichen­stamm Kl. 2b 2,38 Fstm., 1 Eichenstamm Kl 2h 2,21 Fstm., 1 Lichenstamm Kl. 4 b 0,91 Fstm., 1 Eichenstamm Kl. 5 b 0,66 Fstm. 1 Eichenstamm Kl. 1 b 3,02 Fstm., 1 Eichen­stamm Kl. 3 b 1,01 Fstm., 2 Eichenstämme Kl. 4 b 1,33 Fstm., 22 Lichenstämme --- 15,17 Fstm., 11 Fichienstämme Kl. 3 3,16Fstm. 2 Fichtenstämme Kl. 3 0,46 Fstm, Fichten­stangen Kl. 1.

3. Gemeindewald Kleinrechtenbach (Auskunft: Förster Both, Vollnkirchen) 63 Fichtenstämme Kl. 4 (lang gestreiktes Holz) 11,79 Fstm., 2 Fichtenstämme Kl. 3 (lang gestrecktes Holz) 1,29 Fstm., 91 Stck. Ficht^nstangen Kl. 1 (lang gestrecktes Holz), L2Stck. Fichtenstangen Kl. 2 (lang gesttecktes Hol;), 1 Kiefern stamm Kl. 2 1,03 Fstm , 4 Kiefernstämme Kl. 3 2,97 Fstm., 4 Kiefer- stämme Kl. 4 1,34 Fstm., 2 Rm. Kiefern- nutzholz Kl. 2 (3 Meter lang), 1 Eichen­stamm Kl. 4 0,53 Fstm.

4. Gemeindewald Lützellinden (Aus­kunft Förster Schüler Finsterloh.) 1 Eichen­stamm Kl. 1 b 3,03 Fstm. 3 Lichenstämme Kl. 4 1,59 Fstm., 6 Eichenstämme KI. 5 2,13 Fstm., 3 Erchenstämme Kl4b 1.14 Fstm., 3 Erchenstämme Kl 5 b 1,17 Fstm.» 8 Rm. Erchennutzholz Kl. 2 (3 m lang), 10 Kiefern­stämme Kl. 2 11,66 Fstm., 23 Kiefernstämme M. 3 16,45 Fstm., 27 Kiefernstamme Kl. 4

10,07 Fstm., 1 Fichtenstamm Kl.3 0,92 Fstm., 1 Fichtenstamm Kl. 4 0,50 Fstm., 4 Fichten- stämme Kl. 4 0,64 Fstm., 10 Fichtenstangen Kl. 1 0,90 Fstm.

5. Gemeindewald Münchholzhausen (Auskunft: Förster Schüler, Frnsterloh). 34 Erchenstämme Kl. 5 b 13,54 Fstm. (Stell­macherholz), 2 Eichenstämme Kl 3 und 4 b 1,59 Fstm. (Stellmacherholz), 1 Eichenstamm Kl. 1 a 3,69 Fstm. (Schreinerholz), 1 Lichen- stcrmm Kl. 1 b 2,74 Fstm. (Schreinerholz), 1 Eichenstamm Kl. 1 a 1,85 Fstm. (Schreiner­holz), 1 Eichenstamm Kl. 1 b 1,99 Fstm. (Schreinerholz).

6. Gemeindewald Vollnkirchen (Aus- kunft: Förster Doth, Vollnkirchen).

11 Eichenstämme Kl. 1 19,14 Fstm. iGlaserholz, tellweise geeignet zu Fournier), 6 Eichenstämme Kl. 2 7,74 Fstm. (Glaser- Holz), 1 Eichenstamm Kl. 4 0,92 Fstm., 2 Kiefernstämme Kl. 1 2,26 Fstm. (Schnitt­holz), 11 Kiefernstämme Kl. 3 6 85 Fstm. (Bauholz), 21 Kiefernstämme Kl.4 9,28Fstm. (Bauholz).

7. Gemeindewald Volpertshausen (Aus­kunft Förster Doth, Vollnkirchen).

3 Elchenstämme Kl. 1 2,93 Fstm. (Four- nierholz), 6 Eichenstämme Kl. 2 8,52 Fstm. (Fournierholz), 8 Kiesernstämme Kl. 3 5,30 Fstm. (Schnittholz), 61 Kiefernstämme Kl. 4 17,76 Fstm. (Schnittholz), 1 Fichtenstamm Kl. 2 1,15 Fstm. (Schnitt olz), 8 Fichten- stämme Kl. 3 4,72 Fstm. (Zimmerholz), 49 Fichtenstämme Kl. 4 15,76 Fstm. (Zimmer­holz), 9 Fichtenstämme Kl. 2 11,92 Fstm. (Zimmerholz), 25 Fichtenstämme Kl. 3 20,54 Fstm (Zimmerholz), 20 Fichtenstämme Kl. 4 7,81 Fstm. (Zimmerholz), 4 Eichenstämme Kl. 3 4,82 Fstm. (Schreinerholz), 3 Eichen­stämme Kl. 3 3,09 Fstm. (Schreinerholz).

S. Gemeindewald Weidenhausen (Aus­kunft Förster Both, Vollnkirchen).

2 Eichenstämme Kl. 1 b 3,27 Fstm (Glaserholz), 5 Eichenstämme Kl. 3 3,52 Fstm. (Glaserholz), 2 Eichenstämme Kl.4 0,72 Fstm. (Schreinerholz), 2 Eichenstämme Kl. 2a 2,04 Fsttn. (Fournierholz), 1 Rm. Eichannutz- Holz Kl. 1 (Im lang, Küferholz), 2 Rm. Lichennutzholz Kl. 2 (1 m lang, Küferholz), 32 Fichtenstämme Kl. 4 4,75 Fstm., 38 Fich­tenstangen Kl. 1., 25 Fichtenstangen Kl. 2

Die Zahlungsbedingungen, die günstig sind, werden in dem Termin bekannt gegeben.

Großrechtenbach (Kreis Wetzlar), 2781D den 7. April 1924.

Der Bürgermeister. Schneider.

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Londorf, den 8. April 1924.

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