Mi hoch. Äa sich der ®emetnb«Mt Lei der Festsetzung an bk vvm Ministerium vvrgeschlagenen Richtlinien gehalten hatte, um angesichts des Geldmangels der Stadtkasse leine Zeit zu ver- lleren, soll der Finanzausschuß zunächst diesen, Widerspruch ausklären und mit dem Stadtrechner über die Wanderung beraten. Ein großer Teil der Steuern ist bereits bezahlt worden.
ds. Langsdorf. 8. Marz. Bei dem vom Gau Hessen. Bezirk 111, abgehaltenen Dez irks- turnen in Hungen hatte der hiesige Turnverein mit seiner Schülerriege einen schönen Erfolg zu verzeichnen. Zu verdanken ist dieser der rührigen Tätigkeit des Stud. Phil. Karl Roth, der mit unermüdlichem Fleiß und jugendlicher Begeisterung unsere Jugend für die gute Lurnsache zu begeistern weiß. Don den 13 angetretenen Schülern kam keiner ohne Preis nach Haus. Friedrich Fay errang den L. Ernst Krämer und Wilhelm Walther je einen 3. Preis, den 4. Paul Kuhl. In der Jugend urner-Llnter° stufe erlangt der 13jährige Gustav Dau sch den 3. Preis. In der Zugendturner-Oberstufe Ludwig Happel den 16. •*
Kreis Schotten.
* Ruppertsburg. 10. März. Dei der gestrigen Dürgermei st erwähl erhielten Landwirt Christian Högy II. 125, der Gehilfe bei der Sparkasse in Laubach Wilh. Diehl I 101, Beigeordneter Friedrich Fritz 83 und der Vorsitzende des Bauernbundes Otto H u s s e l 58 Stimmen. Es findet Stichwahl zwischen, Högy und Diehl statt.
Kreis Alsfeld.
nt Flensungen. 9. März. Bürgermeister Bräun in g legte wegen vorgerückten Alters und aus Gesundheitsrücksichten sein Amt nieder. 3n einem ehrenden Schreiben des Kreis- mntes Als eld wurde ihn der Dank de: St'.ats- regierung und der Gemeinde für seine fast 23jäy- rige segensreich« Tätigkeit ausgesprochen, in der der Ansttuf des Flensunger Hofgates, die Erbauung des prächtigen Schulhauses, die Erwei- lerung des Friedhofes und die Anlage der Licht- leitung fällt. Für den Plan einer Wasserleitung fand er nicht die genügende Llnterstützung. Aus den Wahlen ging er stets einstimmig hervor.
m. Mücke, 10. März. Das hiesige Bibel- heim Flensunger Hof entfaltet gegenwärtig auf dem Gebiete der inneren Mission eine rege Tätigkeit. Die Zugendbundkonferenz war von etwa 150 jungen Leuten, besonders aus der ülmgegend von Gießen, gut ^besucht. Sie wurde geleitet von Pfarrer E ck a r d t, Basel. Demnächst sollen Kurie für bibelgläubige Lehrer. Pfarrer und Studierend« der Thcvlogie abgehalten werden.
Kreis Lauterbach.
hm!. Lauterbach, 9. März. Der Rhein- Ruh r-P f a l z t a g wurde hcu.e dahier begangen. Die Feier, die dem Gedächtnis unserer unter f an» zösischer Gewaltherrschaft leidenden deutschen Brüder an Rhein, Ruhr und in der Pfalz galt, fand in der Stadtkirche statt. 3n der Frühe klang vom Turme über die Stadt hin Luthers „Eine feste Burg ist unser Gott". Zum feie lichen Gottesdienste hatte sich mit ten vatertcuuoischeu Körperschaften eine sehr zahlreiche Gemeinde emgefunden. Die Stadtkachelle und der Kirchengesangverein unter Lehrer K a l b f l e i s ch s vortrefflicher Leitung taten zu dieser würdigen Gedenkfeier chr Bestes. Es ist dieser Feier mit ihrer eindrucksvollen Predigt gelungen, den Sinn hinzulenken auf die große Rot unserer Brüder und die Herzen zu deutscher Bruderliebe warm zu machen. Die Feier schloß das Riederländische Dankgebet, das der Kirchen- aesangverein, verstärkt durch die Kinderstrmmen der Oberstasse der Stadtschule, erklingen ließ, Ilm- vergeblich wird allen Goltesdienstbesuchern diese erhebende Feier sein.
Kreis Bübingen.
* Hirzenhain. 8. März. Der Stre t k der Belegschaft der hiesigen Eisen werke ist, wie schon kurz gemeldet, beendet. Die Bedingungen der Eisenwerke, zu denen die Arbeit wieder ausgenommen wurde, sind die folgenden: „Die Eisenwerke sind bereit, den Betrieb wieder zu eröffnen, wenn werktäg
lich 91/»« SamStags 8 Stunden ge- arbeitet wird. Sie sind bereit, die alte Belegschaft nach Maßgabe der technischen und wirtschaftlichen Möglichkeiten allmählich wieder einzustellen. Die Gewähr dafür, daß sämt- liche Belegschaftsmitglieder wieder eingestellt werden, wird von der Werksleitung nicht übernommen. Aach Wiederaufnahme der Betriebe wird voll gearbeitet." Zur Zeit werden schon wieder gegen 500 Mann beschäftigt.
Starkenburg und Rheinhessen.
rm. Darmstadt, 9. März. 3m Mittelpunkt des heutigen Opfer tages für das besetzte Gebiet stand eine groß angelegte Feier im Landesthaatrr, die von de i Spitzen der staat- lichm und städtischen Behörden und Vertretern anderer Körpe.schaf en sehr gut besucht war. Die Feier wurde durch musikalrfchr Dorträge des Landesth.aterocchesters int .er Ge.e.aldirekcor Ball i n s Leitung eröffnet, starke Knabenchöre sang n unter ter Di ektion des Kammermusikers Drückmann verschi dene Rheinlieder, worauf Landg rt tsdir ktoc Altendors au ge'ui sei) dir s<chr> reu Rote und Bedrängnis: deh Rhcrn» la-d s schilderte und zum se'ten Zusammenstehen aufs rbert’. Das Riete.lä iti d» Dankgele', mit Orch esterb gleiding unter Leitung von Kammer- rrru,ifcr D.ückmann von vnchchiede.en Männerchören vorg tragen schoß die erbebende Feier. — Gefälschte Schahanweisungen des Deutschen Reiches tarchm in der letzten Zeit in der Stadt auf. Es sind solche über 4.20 Mark — 1 Dollar und 21 Mark =f= 5 Dollar, k-a tert vom 25. August 1923. Die Fälschungen sind sehr gßchickt gefertigt. Merkmale sind die teils f.hlenden, teils un.i-htigen Wasserzeichen, auch sind die letzten drei Endzahlen mit kleinen, kaum sichtbaren Llnrcgelmätzig.entert begehen.
gu den Schulreformplänen in Hessen.
Die Kundgebung zu den neuen Schulreform- Plänen. die die Freunde des humanistischen Gymnasiums am 6. März im großen Höriaal der Universität Gießen veranstalteten, hatte zahlreiche Gießener Eltern und Erzieher zusammengeführt. Rach der Begrüßung durch Oberregierungsrat We tcker, in der zugleich betont wird, daß nicht das humamstrsche Gymnasium allein, sondern alle höheren Schulen, wohl ver- besserungs-. aber nicht aböaubedürftig, verteidigt werden müßten, wolle man nicht die Höhe der Leistungen unserer Jugend in unverantwortlicher Weise herabschrauben, führte Prof. Dr. Herzog in längerer Ansprache etwa folgendes aus:
Der grundstürzende Schulresormvlan. durch die Gegenbewegungen, die dir Durchführung der Reformpläne in den übrigen deutschen Staaten hervorgerufen hat, eigentlich bereits überholt, ward am 1 September 1923 den Direktionen der höheren Lehranstalten völlig überraschend zur Aeutzerung vorgelegt, die Hauptpunkte dar Reformen jedoch (gemeinsamer Unterbau, Wochenstundenzahl 30, gleichzeitiger Betrieb nur zweier Fremdsprachen und die Wahlfreiheit) wurden habet ausdrücklich von der Erörterung ausgeschlossen. Gegen die Gefahren der Pläne legten zwei Direktorenversammlungen, die Heiden Hochschulen des Landes, die Landeskirchen ein Bekenntnis ab; in Darmstodt, Mainz, Offenbach, Füedberg und anderen Städten offenbarten Kundgebungen die einmütige Abweh r bereitschaf t der beteiligten Kreise. Besonders äußerten die Lehrerkollegien Überwiegend ihre schweren Bedenken gegen die Pläne. Der Widerstand läßt sich, nicht wegleugnen, es besteht aber die Gefahr, daß er totgeschwiegM und die Pläne in der Stille weiter verfolgt mer- den. Rur in der Frage der Aufbauchule mit nur einer Fremdsprache hat das Landesamt Vertreter der Hochschu en zur Verhandlung geladen. Deren Einspruch, gegen die R-.i e der Anstalt ist erfolglos geb Heben. Seine Veröffentlich ung, wie die der Gutachten der Lehrerkollegien und Hochschulen zu den Gesamtplänen überhaupt ist das Landesamt dem hessischen Volk bis jetzt schuldig geblieben. Der erste Grundsatz der Reformen, die Herabsetzung der Wochenstundenzahl auf 30, unter Hin
zutritt von Reben- und Wahlfächern, wird die Trennung von Dor- und Rachmittagsstunden herbei fügten. wobei Wahlfächer wir F.anzösisch und Latein in Oberklassen auf die Rachmittage fallen, außerdem längere Hausarbeit und vermehrtes Sitzenbleiben der Schüler im Gefolge haben. Ferner mußten die alten Hauptfächer (schon durch Stärkung anderer Fächer und Hin^utritt der neuen) die schwerste Einbuße erleiden. Bisher hatte das Latein 68 Wochenstunden im humanistischen Gymnasium. Das altsprachliche Gymnasium alten Stils der neuen Pläne weift zwar noch 60 Wochenftunden aus, aber diese Schulart soll ja nur als Ausnahme in 3—4 Städten belassen werden alle übrigen Gymnasien sollen in altsprachliche Gymnasien neuen Stils umgewandelt werden, und in ihnen fällt die Stundenzahl des Latein von 68 auf 44 (das Reformgymnasium in Frankfurt hat noch 52 Lateinstunden I). Das Lateinische des Realgymnasiums wird von 55 auf 30 Wochenstunden herabgesetzt, von Unter» sekunder an wird in di fern ..neusprachlüchen Gymnasium" Französisch Wahlfach! 3n tiiem revidierten Vor'ch'ag des Lan^eSamts bleibt zwar Französisch Pflichtfach, ßat ii dag g?n re schwindet als Pflichtfach ganz. Der zweite Grundsatz dr R formen vollendet dir Katastrophe für den Humai ismus: Der dreijäh.tg? gemeinsame fron» zöchchr ülnt rbau. Die abze.eitrte Sprache wird an dir Stelle der lateinischen Grundsprache ges'tzt, die doch anerfanntermaften dem kindlichen Geist am besten schulte und schärfte. Die klassischen Sprachen werden von Ter.ia und Sekunda ab in ein r Schnellpresse durchgepeitscht, was alles eine Vertrmsse ung und Verflachung der humanistische Bildung nach sich zieht, gegen die noch rechtz i.tg die S.inrme e hoben werden muß. Freilich, wenn Eltern, Leher und Gemeinden es wünsch n, können nach späteren Erklärungen des Landesamts di.' Gymnasien vielleicht er halten bleib n, aber fe- Ausfall der Entsch i'^ «n,g jener dr i Frkioren b eibt zual.ig unö un ich- . lieber di.' Lehrst 'e der höheren SHulerr, dir doch, wie der pr-ußiche Kultusminister in senem Erlaß vom 15. August 1923 betonte, Grundlage für die Ansehung der Stunden-ahl und Un errichtszeit fein sv.lt n, Hai das Landesamt nich s gesagt. G.rade über sie, für dir die Rot und Zukunft unseres Vaterlandes, di: Bedürf-'.i'se fe ■ Be itre und die Aen^e.ungen in den wissenschaftlichen und pädagogischen Methoden beftimmenb sind, find mündliche Beratungen mit al'en sachverstcn)igen Kreisen nach- zuh len, besonders mit Lehrerkollegien und den beiden Hochschulen. Die letzteren haben im Verein mit den Freund, n des humanisti schen Gymnasiums für den gemeinsamen Unterbau, da wo er erwünscht ist, Latein als erste F.emdsprache dem Landeramt vorgeschlagen, ebenso der Gießener Reuph lologenverein, was übrig-n? Nur die Wiedereinführung einer eh.'dem in Hessen besteh, nden. gerade für das Land un) die kleineren Stälie segensreichen Einrichtung be deuten würde; die genügsam bekannt n ungenuge rdrn Erfolge der Refvrmgynmafien sollten ohnehin das he fische Landesamt warnen. Der älnterricht im Deutschen kann durch den intensiven älnterricht in den klassischen Sprachen nur gewinnen; das Verständnis für Sprachrntwicklung fördern die untern Klassen, das für Literatur und Kultur die oberen an der Hand mober.ier guter Lehr- und Lesebücher (so bereitet O. 3mmisch ein lateinisches Lesebuch vor, das auch die wertvolle deutsche Literatur im lateinischen Gewände wesentlich mit-' berücksichtigt) in stetem Blick auf die Wechselwirkung der Kulturen, vvr allem auf die Befruchtung des deutschen Geisteslebens durch die Antike. Um so mehr zu bedauern ist, daß den Mädchen das Gymnasium verschlossen bleiben soll, trotz ihrer stärkeren Reigung zu den geistes- wissenschaftl.chen Fächern. Deut die F ean^e des humanistischen Gymnasiums glauben, daß für die Erziehung zum deutschen Menschen die Antike der leste Sauerteig ist. Der Reuhumanismus hat am Anfang des 19. Jahrhunderts durch ferne 3beale das deu sche Volk zur Gesundung und Befreiung geführt. Diesen Jungbrunnen lasse man nicht versiegen, man beurteile die Schulrefvrm- f ragen von hoher Warte und schließe die zur Mit- arbeit Berufenen nicht davon aus.
Völlige ilebereinstimmung mit dem Standpunkt des Referenten brachten in eindrucksvollen Ansprachen zum Ausdruck Landgerich'.Sdirektor Reuenhagen als praktischer Jurist, Pfarrer Bechtolsheimer als evangelischer Geistlrcher, Geheimer Rat Prof. Dr. D e h a g h e l als Germanist, Reallehrer Wagner namens der Elternschaft, Geistlicher Rat Beyer als Vertreter der katholischen Kirche, Pros. Dr. Zesionek als Mediziner, Provinzialrabbiner Dr. Sander als Vertreter der jüdischen Theologie, Prof. Dr. E n g e l als Mathematiker, Dr. Werner B o ck als Vertreter der Wirtschaft und Prof. Dr. V i g c - n e t als Historiker. Das Ergebnis der Veranstaltung ward zum Schluß in eine Entschließung zu- famnieng-faut, die in folgendem Wortlaut dem Landesbildungsamt zugehen soll:
„Eine zahlreiche Versammlung von Freunden der humanistischen Bildung und Eltern der Schüler der höheren Lehranstalten hat am 6. Mürz 1924 auf Grund der Darlegungen von Vertretern der verschiedensten Derussarten folgende Ent- schließung zu den geplanten Reformen der höheren Schrien Hessens gefaßt:
1. Reformen des höheren Schulwesens sollen nicht von Hessen aus im Gegensatz zu den größeren Ländern des Reichs eingeführt, sondern um der Einh.i sich leit der deutschen Bildung tollten nur im Zusammenwirken mit dem Reich in Angriff genommen werden.
2. Zur Vorbereitung von Reformen sollen von Anfang an in gemeinsamer mündlicher Beratung herangezogen werden die vom Vertrauen ihrer Körperschaften bestellten Vertreter der beiden Landeshochschulen, der Kirchen, der Lehrerkollegien, der humanistischen, philosophischen und na- turwissenschafllichen Verbände, der Eltemvererni- gungen und der führenden praktischen Berufe.
3. Hede weitere Zurückdräng tng der humanistischen Dildungsanstalten und ihrer humanistischen Führer sowie der latelnlose Unterbau wird abgelehrt.
4. Der lateinische und griechische Unterricht soll in höherem Maße in Beziehung zur deutschen Bildung gebracht werden. Die alten Sprachen sollen systema.isch zum Verständnis der Geschichte der deutschen und der modernen Fremdsprachen her- angrzogen werden. Reben den Sprachen soll mehr als bisher die Literatur und Kultur und ihr Zusammenhang mit dem deutschen Geistesleben betont werden.
5. Mindestens zwei Fremdsprachen sind unerläßlich für die Reife zum Hochschulstudium und zu den führenden prakischen Beruf n.
6. Wenn in kleineren Städten nur eine oder zwei Arien höherer Schulen vorhanden sind und Bedürfnis nach einem gemeinsamen Un erbau besteht, so soll als Fremdsprache für ihn Latein genommen werden, weil es zum logischen Siemen erzieht und die beste Grundlage für die moöernen Fremdsprachen und die allgemeine Bildung ist."
Z^etterou i mieiftgc
Leichter Rachtfroft, morgend dunstig, noch zeitweise heiter, durchweg trorlen.
Fortlaufend Eingang der
Frühjahrs -Neuheiten.
Jackenkleider und MMnfel Seidene u. wollene Kleider Blusen, Kostüm - Röcke Morgenröcke, Unterröcke ^eigener ^Schlöte! Frankfurt <3.Main Goelheilraße 9 u.11
Verdingung.
Wnsscrwtsk
der Gemeinde Hachborn (Kr. Marburg).
Rachstehende Arbeiten und Lieferungen sollen zusammen oder getrennt öffentlich vergeben werden:
Los I: Herstellung der Wassergewinnungsanlage und eines Hochbehälters' von 150 cbm Fasfungsoaum aus Stampfbeton.
Los II: Lieferung von ca. 4000 lfd. m Muffenröhren sowie ca. 5600 kg Formstücken von 60—100 mm L W.
Los lll: Lieferung von ca. 155 Absperrschiebern 20—100 mm L W.. 24 Unterflurhydranten und sonstigen Armaturen.
Los IV: Verlegen und Einbau von etwa 4000 lfd. m Muffenröhren nebst Formstücken 60—100 mm l. W., Versetzen der Schieber und Hydranten eintchl. aller Grdarbeiten, sowie Herstellung von ca. 125 HauZan- schlüssen einschll Lieferung der hierzu benötigten Rohre und Kellerventile.
Bedingungen und Angebotsvordrucke find gegen bestellgeldfreie Einsendung von R.-M. 2.50 für jedes Los von der Firma H. Leithäuser, Zivilingenieur, Cassel — Postscheckkonto Ffm 8320 — zu beziehen, wo auch Erläuterungen erteilt werden und die Zeichrungen aufliegen. Bei dem Bürgermeisteramt Hachborn können die Zeichnungen ebenfalls eingesehen werden.
Die Angebote sind unter Anerkennung der beigefiigten Bedingungen bis zum 2 5. März 1 92 4, nacbm. 2 Uhr, verschlossen und portofrei mit der Aufschrift Wasserleitung Hachborn an das Bürg erm ei st era m t zu Hachborn einzusenden.
Die eingegangenen Angebote werden zu obenan gegebener Zeit in Gegenwart etwa erschienener Bieter auf dem Rathaus geöffnet
Die Zuschlagsfrist beträgt 3 Wochen.
Hachborn, den 6. März 1924.
Der Bürgermeister.
Dender. 1645D
Bttllen-Verkauf.
Freitag, den 14. März 1924, nachm. 2 Uhr, wird ein schwerer, 1. Qualität
Simmentaler Bulle
auf dem Submissionswege der hiestgen Bürgermeisterei vergeben. Bedingungen werden vor dem Termin bekanntgegeben.
Oppenrod, den 8. März 1924. Bürgermeisterei Oppenrod. ____________Balser._______1728V
WW-MWMM.
(Es werden versteigert:
Donnerstag, den 13. März 1924, vormittags 9”. Uhr ab, in der Hörle'schen Wirtsd;aft in Merlau (Bahnstation Mvcke) aus den Forstorten Linnes 7 und 10, Lehnh Linnes 1 und Kammerwald 8 und 9 der Försterei Lehnheim, sowie den Forstorten Hoheroth 1, Keilskopf 2, Haag 1 und 2, Eichheege 2, 3 und 5 der Försterei Mei lau: Schnittholz: 1 Buche 3. Klasse — 1,33 Fstm., 3 hesql. 4. Klasse = 1,94 Fstm, 5 Kiefern 2. Klasse = 7 Fstm., 2 desgl 3. Klasse = 3 Film., 1 desgl. 4. Klasse — 0,h8 Fstm., 1 Lärche 2. Kl =• 1,91 Fstm. Stämme : Lichen: 4 Stück 2 Klasse Lehnh Linnes = 6 Fstm., 6 Stück 3 Klasse — 5 Fstm., 11 Stück 4. Klasse — 7,5 Fstm., 10 Stück 5. Klasse — 4 Fstm., 6 Stück 6. Klasse — 2,19 Fstm.; Eschen: 22 Stück 5. u. 6. Klasse — 4,28 Fstm.; I Kirschbaum 3 Klasse — 2,35 Fstm.; Fichten: 10 3. Klasse — 15,5 Fktm., 23 4. Klasse = 22 Fstm., 58 5a Klasse = 34 Fstm., 128 5b Klasse — 42,5 Fstm.; Kiefern: 17 3. Klasse — 18 Fstm., 55 4. Klasse = 46 Fstm., 86 5. Klasse = 50 Fstm ; Lärchen: 6 Stück 3. Kasse — 6,5 Fstm., 6 4. Klasse == 4 Fstm., 9 5. Klasse — 4 Fstm. Derbstangen: 79 Fichten — 6 Fstm. Nuhknüppel, Bm.: 3 Eschen (1,5 Meter lang), 48 Fichten (3 Meter lang), 6 Lärchen (3 Meter lang), 6 Kiefern (3 Meter lang), 3 Rm. Fichtennutzreisig (Schichten).
Auskunft erteilen die Herren Förster Edelmann zu Merlau und Müller zu Mucke, sowie die unterzeichnete Stelle. [1646J
Grimberg, am 4. März 1924.
Hessische Oberförsterei Nieder-Ohmen.
Nutzhoizsubmission.
Aus den Waldungen der Gemeinde Albach soll folgendes Holz auf dem Sub- missionswea verkauft werden.
Eichenstämme 4. Kl. 4 5L = 3,36 Fstm.
.. 5. „ 2 „ = 1,02 „
Fichtenstämme3. „ 3 „ = 331 „ „ 4. „ 6 ,, — 5,43 ,,
„ 5a. „ 41 ,, — 20,34 ,,
„ 5b. „ 54 „ = 12,83 ,,
Das Holz ist mit Rinde gemessen. Der
Kaufpreis ist per Festmeter nach Goldmark anzugeben. Die Gebote sind nach Klassen und Sortimenten getrennt zu halten und müssen bis zum 14. März 1924 nachmittags 3 Uhr verschlossen auf der unterzeichneten Bürgermeisterei eingereicht sein, wo in Gegenwart der erschienenen Bieter die Oeffnung stattfindet. Die Bedingungen werden vor der Oeffnung behanntgeqeben.
Albach, den 6. März 1924 1666O
Hessische Bürgermeisterei Albach ______________Arnold._____________
Sau- undNutzholzversteigerung Donnerstag, den 13. März lsd. 3s., vormittags 11 Uhr werden in der Lehr', schen Gastwirtschaft zu Eichelsdorf aus den Staatswalddistrikten- Gierköpfe 7 der Försterei Rainrod, Alteberg 1 und 2 der Försterei Ulfa, Dörrenberg 5 und 6 der Försterei Stornfels versteig'rt: Nutzholz: Stämme: Kiefer 5. Kl. 1 St. = 0,12 Fstm. Lärche 5. Kl. 4 St. = 1,30 Fstm. Fichte 3. Kl. 1 St. = 0,85 Fstm.; 4 Kl. 6 St. = 7,36 Fstm.; 5a. Kl. 121 St. = 76,17 Fstm.; 5b. Kl. 179 St. = 49,01 Fstm.
Derbstangen: Fichte 1. Kl. 82 St = 8,59 Fstm.; 2. Kl. 165 St. = 8,61 Fstm. NutzknÜppelreiflg: Rm.: (Schichth.) 11 Fichte.
Nutzreisig: Rm.: 6 Fichte.
Das Holz beliebe man sich vorher anzusehen. Nähere Auskunft durch die Herren Förster Ruppert in Rainrod, Reeg in Ulfa, Jacob in Stornfels und die Oberförsterei.
Eichelsdorf, den 7. März 1924. Heff. Oberförsterei Eichelsdorf.
Bechtel. 1687D
Holzverfteigerung in den Freiherrlich von Nordeck zur Rabenau- schen Distrikten Hainstruth 1, 3b, Rinn- wege lh, 5a, 7a und b, 11b 16b (Alte Brunnen), Kirchgeheeg la, 2b und 3o Donnerstag, den 13. März 1924.
Versteigert werden; Stämme Fstm. Eiche 2. Klasse 1 Stck. = 0,32. 6. Klaffe 14 Ltäu = 0,70 (2 Meter lang); Derbstangen Fstm. Fichte 1. Klaffe 43 Stck. = 4,01, 2. Klaffe 115 Stck. = 4,47; Nutzscheiter Rm. Fichte 2. Klaffe (3 Meter lang) 2, Kiefer 2. Klaffe (1,25 Meter lang) 7; Scheiter Rm. Buche 1.Klaffe 122, 2. Klaffe 2, Eiche 21, Kiefer 6, Fichte 2. Klaffe 26; Knüppel Rm. Buche 1 Klaffe 221,2. Klaffe 2, Eiche 46, Kiefer 103, Lärche 22, Aspe 4, Fichte 1. Klaffe 23, 2. Klaffe 24; Knüppelreisig Rm. Kiefer 72, Fichte 9,5; Reisig Rm.Buche 508, Eiche 316; Stöcke Rm. Buch« 28, Eiche 23, Kiefer 63,5, Fichte 62,5.
Beginn der Versteigerung 8'c, Uhr vormittags am Waldeingang Distrikt Holzapfeldrusch. Das blau unterstrichene Holz kommt nicht zur Versteigerung. Es wird nicht vorgezeigt das Holz im Distrikt Hain- ftruth 1 und 3d, sowie das zerstreut sitzende.
Londorf, den 7. März 1924.
Hessische Oberförsterei Rabenau.
Löber. 1701V
Holzversteigernng in den Frech errlich von Nordeck zur Rabenau' schen Distrikten Hörnes 11a, c und 12c
Freitag, den 14. März 1924.
Ve steigert werden: Nutzscheitsr Rm. Eiche 6; Scheiter Rm. Buche 178, Eiche 39; Knüppel Rm Buche 95, Eiche 34, Kiefer 2; Reisig Rm. Buche 340, Eiche 172; Stöcke Rm. Buche 74, Eiche 30.
Beginn der Versteigerung 9 Uhr vormittags im Distrikt Hörnes 11a an der Kreisstrahe Apvenborn-Weitershain. Das blau unteistrichene Holz kommt nicht zur Versteigerung. 1702V
Londorf, den 7 März 1924.
Hessische Oberförsterei Rabenau.
Löber.
Nuhholzversteigerung.
Donnerstag, den 13. März 1924, kommen im Gemeindewald Langsdorf nach, verzeichnete Holzsortimente zum öffentlichen
Ausgebot: 1727V
l. Eichen-Stämme l.ÄL 1 St
2- „ „ 2. „ 4 „
3. „ „ 3., 4 „
4. „ „ 4. „ 15 „
5. „ „ 5., 20 „
b-i» rt 6- r, 37 „
7. Buchen- „ 3.„ 1 „
8. Fichten- „ 3. „ 1 „
9. „ „ 4., 7 „
10. „ „ 5a„ 17 „
11. „ „ 5b„255 „
12. „ Derbitang.l. „614 „
13. „ „2. „299 „
--- 0,34 Fstm. = 10,32 „
= 2,74
= 7,78
7,60
— 8,74
--- 1,12 „ --- 0,43 „ = 6,70 „ = 9,27 „ = 58,42 „ = 61,41 „ = 12.85 „
14. Eichen- „ 3 „ = 0,20 „
15. „Nutzknüppel (2Mtr. lg.) — 9 Rm.
16. Fichten-Nuhre sig =122,5Nm.
Sämtliche Bedingungen werden vor der Versteigerung bekanntgegeben. Zusammen' kunft vormittags 9l,4 Uhr am Bahnhof
Langsdorf, den 8. März 1924.
Bürgermeisterei Langsdorf. Bender.
Holzsubniission
Die Gemeinde Ettingshausen verkauft auf dem Wege schriftlichen Angebots folgende Holzarten:
Kiefernstämme 3. Kl. 6 St. — 4,41 Fstm.
„ 4. Kl. 20 St = 11,91 „
„ 5. Kl. 65 St = 22,84 „
(Bauholz)
„ 5. Kl. 32 St = 10,67 „
(Grubenholz)
Fichtenstämme 3. Kl. 4 St = 7,21 „
„ 4. Kl. 23 St = 27,70 „
„ 5a. Kl. 28 St --- 21,42
„ 5b. 15 St = 5,32 „
Das Holz ist mit Rinde gemeffen, der Kaufpreis ist per Festmeter nach Goldmark anzugeben. Die Gebote sind nach Klaffen und Sortimenten getrennt zu halten und müffen bis zum 14. März 1924 nachmittags 1 Uhr verschlossen auf der Bürgermeisterei eingereicht sein, wo in Gegenwart der er- schienenen Bieter die Öffnung stattfindet Die Bedingungen werden vor der Öffnung bekannt gegeben. 1689D
Ettingshausen, den 6. März 1924
Heff. Bürgermeisters. 3. P.. Lover


