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Berlin

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Datum: | 7.

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fordek(t>cii Körperaufbau durch hohen Mhrwerf und leichte Bekommlichkei!

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Biichertisch.

Elne soeben in Berlin mit ihrer ersten Stummer herausgekommenen Halbmonatszertschrift «Deutsche Elite" (Herausgeber Gustav Nedo- witz, Berlin SD 30, Aollrndorfplah 9) nimmt auf mehr als 60 Seiten Fühlung mit allen Gebieten der ersten Gesellschaftskreise, für welche diese Zeit­schrift bestimmt ist. Stuber dem sehr umfangreichen gesellschaftlichen Teil mit seinen vielfältigen Er­eignissen und Peisönlichkeiten, die in ihrem Mittel- Punkt stehen, werden eingehend behandelt: die Damen- und Herrenmode, die schone Kunst mit ihren Ausstellungen und Auktionen, jede Art Sport des In- und Auslandes. Raumkunst, Waid- to-ert, das Leben auf den Landsitzen, Theater- und Filmpremieren, die Welt der Töne. Politik mit ihren Glossen und Karrikaturen, die Reisetechnik das schöne Bruch Radio-Aeühüten. Feinschmecke- reren. die Börse, der Sanx nicht zu vergessen auch bas Feuilleton mit Lyrik und Novelle

DieNeue Musik-Zeitung" bringt irn ersten Heft ihres 45. Jahrgangs eine Reihe Aufsatz^ unserer hervorragendsten deutschen SNusik- schnftsteller. Prof. Dr. Hermann Abert (Berlin) behandelt in dem LeitartikelMusik und Politik

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schwarz, weiß, braun, hell- und dunkelgrundig mit Wollrand für jedes Alter in nur la Qualitäten

Hochschulnachrichten.

)s Marburg, 7. Mai. SDie jetzt bekannt Wird, beträgt die Gesamtzahl der zum Sommer­halbjahr an der hiesigen ülniversität imma­trikulierten Studierenden 2175, dar­unter 263 Frauen. Es studieren 159 (6) Theologie, 704 (20) Iura, 363 (42) Medizin und 949 (195) Philologie. Im letzten SDinler waren es 1926

(In einem Teil der Auflage wiederholt.)

Die amerikanischen Geldgeber gegen die Sankrionen.

London-, 8. Mar. (WTD) Der diploma» tische Terich'erftatter desDaily Telegraph" schreibt: Sondierungen in Wa hing.oncT und Neu­hofer Sachvcrständigrnkreisen ergaben, daß alle Meinungsverscyliedenheiten über den - Plan der Sanktionen unter ten Alliierten im Zusammenhang mit dem Daw.splan wahr^chein- lich durch die Haltung des mahgeben- den Geldmannes auf dem amerika­nischen Geldmärkte erledigt tber7en würden. Dieser nehme einen noch bestimmteren Standpunkt ein. als die Londoner Ei y. Er meine, dab die Anempfehlung der Sachverständ'.gLn gegen die verfrühte Ausarbeitung von Sanktionen streng eingehalten w:rdrn sollte, damit eine derartige Maßnahme nicht den C.folg der vorgeschlagmen Anleihe von 40 Millionen Pfund beeinträch ige. In britischen Kreisen mache sich ein ähnliches Bestreben gel­tend, unter der Begründung, daß es gefährlich sein würde, für eine rein hypothetisch? Lage Ge­setze jahrelang im voraus zu machen. Eine Aus­nahme bildeten die Londoner Kreise, die für einen Austausch in der Frage der Sanktionen und der Militärischen Räumung d:s Ruhrgebietes einträten. Es sei jedoch zweifelh.ift, ob hierfür die britischen Regierungskreise zu haben wären. Die amerikanischen Zinanzkrei e legen den grüßten Nachdruck aus die vollständige w.rtschrf.liche Räumung des Ruhrgebietes in älebereinitim- mung mit dem Daw.svericht als eine wesent­liche Bedingung der Anleihe. Die Frage der militärischen Räumung des Ruhrge- bietes werde vor dem nächsten Januar verhandelt werden müssen. Dis dahin werde sich England zu entscheiden haben, ob der K ö l n e r D r ü ck e n- kopf von seiner gegenwärtigen britischen Garni­son geräumt werden soll aber nicht.

Einweihung des Haas-Denkmals in Darmstadt.

Darmstadt, 8. Mai. (Eigener Bericht.) Aus Anlaß der 3 7. Tagung der Deutschen landwirtschaftlichen Genossenschaf­ten wurde heute unter außerordentlicher Teil­nahme das Denkmal zu Ehren des Gründers und verdienstvollen langjährigen Organisators des deutschen Genossenschaftswesens, Ceheimrat Wilhelm Haas, der vorbildlich in der ganzen Welt wirkte, cingeweiht. Unter den Ehrengästen befanden sich auch der frühere Großherzog, die hessischen Minister von Brentano und Henrich und zahlreiche andere Regierungsver­treter. Oberbürgermeister Dr. G l ä s s i n g , Prä­sident Adelung vom Hessischen Landtag und andere. Auch die Witwe und zwei Töchter des Derstorbenen wohnten der Feier bei. Der Präsi­dent der Deutschen landwirtschaftlichen Genossen­schaften Io Haussen-Hannover eröffnete die Aeihe der Ansprachen und würdigte in längeren Ausführungen die unvergeßlichen, außerordent­lichen Berdienste des Verstorbenen. Er widmete ihm im Namen der Deutschen Genossenschaften eine prächtige Kranzspende. Präsident Bill- Niederweisel übernahm das Denkmal im Na­men des hessischen Verbandes der landwirtschaft­lichen Genossenschaften mit dem Versprechen, es allezeit in treuer Obhut z»u halten: auch er würdigte die unschätzbare Tätigkeit und die un­ermüdliche Arbeitskraft des Verstorbenen: im Namen der hessischen Genossenschaften widmete er gleichfalls eine Kranzspende. Weitere Ansprachen unter äleberreichung von Kranzspenden hielten Minister von Brentano im Namen der hessi­schen Regierung. Präsident Adelung für den Hessischen Landtag, Oberbürgermeister Dr. G l ä s s i n g für die Stadt Darmstadt, Oekonomie- rat H a h n für die Hessische Landwirtschaftskam­mer, Präsident Semper' für die Preußische Zentralgenossenschaflskasse, Direktor Moeller« Berlin sür die Bezugsvereinigung der deutschen Landwirte, außerdem ein Vertreter des Gießener Korps Teutonia, dem Haas als Mitglied ange- horte. Die sehr würdig verlaufene Feier wurde eingeleitet durch einen Choral und beschlossen durch das Niederländische Dankgebet.

bieten waren die Kursschwankungen nach oben oder unten kaum nennenswert. Sine Aufnahme mach­ten Caro und Oberbedarf, die von ihrem gestern gehabten Kursverlust etwas einholen konnten Auch Riebeck war eine Kleinigkeit besser. 5>ie Grunvitimmang blieb im weiteren Verlauf schwach, wenn auch trotzdem für das eine oder andere Papier etwas Interesse auftrat. Im Lause des Geschäfts wurde verschiedentlich der Versuch gemacht, es mit Hilfe des flüggeren Geldmarktes zu beleben. Ader diese Versuche scheiterten mehr oder weniger an der Lustlosigkeit der in Betracht kommenden Kreise. Im freien Verkehr kann man vielleicht von einer kleinen Erholung sprechen. Dort war das Angebot sehr klein, aber auch die Nachfrage war nicht sonderlich groß. Man nannte Api 3l/4, Decker-Stahl 4Vs bis 45/b. Decker-Kohle 5Vs. Den- 3. Krügershall 3l/2, Petroleum 1P/2-

Börsenkurse.

Berlin, 8. Meri. (Wolff.) Die Börse er­öffnete meist zu gut behaupteten Kursen. Aus der Provinz, namentlich aus Rheinland-West­falen vorliegendes Angebot fand ziemlich glatte Aufnahme, weil die Platzspekulation den gedruck­ten Kursstand zu Deckungen benutzte. Einzelne SDerte des Montanmarktes, wie Essener S ein- kohlen. Oberschl. Eisenbahnbedarf. Oberschl. Eisen­industrie, Phömx und Deutsch-Luxemburger wur­den sogar um Bruchteile eines Prozentes höher notiert. Daneben waren auch einige kleine Ab­schwächungen zu verzeichnen. Späterhin nahm die Haltung einen noch festeren Charakter an, was man damit erklärte, daß gestern umlauf enbe un°

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Chemische Mayer Alaptn. . . Goldschmidt..........

GrieSheimcr Tlcctroa .... Höchster Farbwerke......

Holzverkohlung........

RütgcrSwerke.........

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eng. eitftdihatMtefenf«en Bergmann ......

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Siemens ck HakSte ..... Adkerwerke Kley« ..... Daimler Motoren. ..... Heyligenftaedt Meguin.............

sirankfurter Sntitrtnrtit ... Konservenfabrik Braun . . . Mctollaesellichall Frankfurt.

Schuhfabrik Herz Sichel...........

Waldhof Zackcrmbrik Frankenthal . . Zuckerfabrik Waghäusel .. .

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Berliner HandekSaesellschakt Commerz, und Privat-Baiik Darms«, und.Unrloiialbaiit Deimche Bo .......

Deuische VcremSbank . . . DiScomo donmiaiibit . . . Mctallbank..........

Mirteldentsche Lreditbank. . Oeste, reichlich« Lre dl «au statt Destdank . .........

Bochumer ®d| , » . .... Buder>S...........

Schwerer Moten.........

BraniSsilche Mote« ....... Dänische Moten ......... Schwedilch« Noten ....... Lolliindliche Noten........

Leuisch-Vesterreich, i 100 ÄroneB Amerikanische Noten.......

Eugltschr Noten ........ kste.lleuische Noten ........ Belgische Noten.......

Ungarn(6t Noten ........ Lichechoilowaklsche Noten. .... Norwegische Noten ....... Rumänische Noten. ........ «pantsche Noten-

Gerichtssaal.

Frankfurta. M., 8. Mai. (WB.) Vor der hiesigen Strafkammer halte sich in mehrwöchiger Verhandlung eine weitverzweigte Diebes-Ge- sellschast, die im Frühjahr 1923 in Frankfurt am Main und anderen größeren süddeutschen Städten bandenmäßig Diebstähle in La­dengeschäften, Schneidereien und Privathäusern be­ging, wobei sie es hauptsächlich auf Stoffe, Sil­bergeschirr und andere Wertsachen abgesehen hatte zu verantworten. Auf der Anklagebank faßen acht­zehn Beschuldigte, darunter auch 5Frankfur° ter Polizeibeamte, die sich schwerer Amts­verbrechen, darunter Bestechung, Llrkundensäl- schung, Hehlerei, Unterschlagung usw. schuldig ge­macht haben und die aus den Taten der Diebes­bande materielle Vorteile gezogen haben sollen. Das Gericht warf folgende Strafen aus: Kriminal­betriebsassistent Kappe 5 Jahre Zuchthaus und 5 Jahre Ehrverlust, Dolizeiassistent E p P l e zwei Zähre Zuchthaus und 3 Jahre Ehrverlust, Kri­minalbetriebsassistent S ch u l z 3 Jahre Zuchthaus und 5 Jahre Ehrverlust, Polizeioberwachtmeister H e t) b e r und Polizeiwachtmeister Reitz je fünf» zehn Monate Gefängnis, Händler Barth 2Vs Jahre Zuchthaus und 3 Jahre Ehrverlust, Kon­toristin Wig gen Häuser 21/2 Jahre Gefäng­nis, Graveur S ü n b e r 6 Jahre 6 Wochen Zucht­haus und 5 Jahre Ehrverlust, Kaufmann Fah- renbrach 3 Jahre 10 Monate Gefängnis. Die übrigen Angeklagten wurden zu Gefängnisstrafen von 4 Monaten bis 3 Jahren verurteilt.

zeichnet, uiw aud> der «wartete Rückgang der Anbauflächen scheint nicht etngetreten zu sein.

Steigender Pfund- und Dollarkurs in Paris.

Paris, 9. Mai. (WTD.)Petit Darisien" berichtet über die gestrige Entwicklung der De­visen an der Pariser Börse, die Devisen hätten sich gestern unter dem Eindruck der Folgen des Exporthandels ziemlich merllich erholt .Die Importeure hätten in den letzten Tagen es verab­säumt, ihren Devisenbedarf zum Termin vom 15. 5. zu decken, und angesichts des am Vormittag einsetzenden st e t i gen S te i g e ns von P f u n d a n d D 0 l I a r hätten sich ihre Kurse überstürzt. Dies erfläre die gestrige Erreg rng am Devisen­markt, wo das Pfund zu Beginn 63,75 gegen 66/43 am Vorabend stand, während es an der Dürfe selbst 70,60, und nach der Börse mit 73,70 notiert wurde. Der D 0 l l a r habe mit 15,74 gegen 15.23 am Vorabend eingesetzt, s.ine Erholung wäh­rend der Dörsenstunden mit 16,20 fortgesetzt und nachbörslich 17 erreicht. Unter dem Eindruck der Neuyorker Eröffnungskurse habe sich jedoch der Franken erholt. Das Pfund sei auf 71,25, der Dollar auf 16,12 zurückgegangen. Die übrigen De­visen seien diesen Orientierungen gefolgt. 100 Pe- feden seien von 210 auf 223. 100 Schweizer Fran­ken von 271,25 auf 280 gestiegen.

"Der Stand der Reichsbank Ende April. Nach dem Reichsbankausweis vom 30 2lpl.il hrt der zum Mv/.atsschluß üblicherweise anschwellende Kreditbedarf b.i der Reichsbank zu einer weiteren Anlagevermchrung geführt, die aber im ganzen über das start eingeschränkte Ausmaß der Vorwoche nicht erheblich hinaus­gegangen ist. Die gesamte Kap talan age flieg um 23,7 auf 2165,3 Trillionen Mark. Dabei tote' cn die Bestände an R ntenmarkw.chseln und - ecks wieder eine Abnahme um 4,9 auf 1144,6 Mill. Rentenmark auf, während das Rentenmarll- m- bardkonto um 13,2 auf 132,1 Rentenmark zunahm. Die Papiermarkwechselbestände erh.hten sich um 15,2 auf 772 4, die Papiermarklombardforderungen um 0,1 auf 24,3 Trillionen Mark. Bemerkt sei, daß sich die Summe der von der Bank toeitcr- begebenen Renlenmarkwechsel von 10 auf 20 Mill. Rentenmark erhihte. Stärker als in der Wech e - und Lombardanlage trat die Anspannung Les Status der Dank durch cklltimoansprüche in den Abflüssen von Zahlungsmitteln in die Erscheinung. Der Umlauf an Reichsbanknoten wuchs um 102,9 auf 776,9 Trillionen Mark. Der Umlauf an Rentenb.-nkschoine nahm nach den Bewegungen bei der Reichsbank um rund 90 auf 1743 Mill. Dentenmark zu. Die Abhebungen von baren Zah­lungsmitteln führten 'einmal zu einer Verminde­rung der fremden Gelder um 139 auf 805 Trill. Mark, andererseits zu einer Abnahme der Be­stände der Reichsbank an Rentenbanlscheinen. Diese haben sich auf 242,8 Mill. Rentenmark ermäßigt Ein Rückgriff auf den der Reichs bau c bei der Rentenbank zur Verfügung stehenden Kredit war trotz der erwährckcn großen Ab­hebungen von Rentenmark nichL erforderlich. Die Ausleihungen der Reichsdarlehenskassen tourten weiter um 0.5 auf 1,3 Trillionen Mark abg-> tragen. Der Bestand der Bank an Darlehens- kassenscheinen folgte dieser Veränderung. Infolge Ueberleitung der neugeprägten ReichSsilbermün- zen in den Verkehr haben die Scheidemünzenbe­stände der Dank um 1 auf 0.3 Mill. Gvldmart angenommen.

* Unrentabilität der ManSf elder Kupferschiefer-Gewerkschaft. Nach einer Meldung derVoss. Ztg." aus Halle hat die Mansfelder Kupferschiefer-Gewerkschaft A.-G. Schritte unternommen, um von den Aufsichtsbehör­den die Genehmigung zur Stillegung ihrer Be­triebe wegen Unrentabilität zu erlangen. Die Mansfelder Aktiengesellschaft beschäftigt zusam­men mit den von ihr abhängigen Werken neben Hunderten von Beamten und Angestellten etwa 30 000 Arbeiter.

Frankfurt n M ba)iiiß-

im klassischen Altertum" in eindringlicher Dar­stellung die Bedeutung, die der Musik in Griechen­land eingeräumt war, wo sie als allgemein bin­dende,gesellschaftsbildende" Machlt eine allbe- hLrafchende Stellung einnahm. Dr. H. Erps, der musikalifche Lektor an der Universität Freiburg, ruft zu stärkerer Beachtung der Schassenoen auf, denndie Entscheidung über das Schicksal der Musik liegt bei den Schafsenre.i". Einen äußerst wenvollen Dee.'horea-Fund 6ieLt der Beethoven- forscher Dr. Max Unger durch die erste Ver° öfsentlichung eines bisher unfce:aitnten (im Fak­simile gebotenen) Te.'ihovenbriefes an Joseph Dlöchlinger. Privatdozmt Dr Ernst Ducken be­handelt in einem ArtikelDie Erkenntnis der Stile" die notwendige Neueinstellung auf dem Gebiet der musikalischen Ae thetik. Las Heft ent' hälc außerdem Musitbriefe, Besprechungen, Klein« Nachrichten über Kunst und Künstler und eine Notenbeilage mit zwei prächtigen Klavierstücken Karl Hesses und einem feinsinnigen Lied Franz Philipps (aus dessen Lenaulie eenj. Probeheft dieser oieli eiligen Haibmonatssch ist verfem ei ge­gen 70 Pfg. der Derlag Earl (Srüninger Nachf. in Stuttgart.

* Schwierigkeiten in der Wup» Pe rtaler Textilindustrie. D sher ist die Wuppertaler Textilindustrie zwar noch gut be­schäftigt gewesen. Es scheint jedoch ein Um- schwüng 6er Konjunktur bevorzustehen, da nicht nur her Eingang an neuen Aufträgen viel zu wünschen übrig läßt, sondern da vor allem auch die Käufer Schwierigkeiten in der Abnahme machen. Dies rührt in der Hauptsache wohl daher, daß die Abnehmer ihre Hoffnung, mit den inzwischen verkauften Waren die vom Fabri­kanten gekauften neuen Waren bezahlen zu kön­nen, getäuscht sahen. Die Preise für Textilien sind so hoch, daß der Verbrauch die vom Handel abgeschlossenen Mengen nicht abnehmen kann, so daß b efer seinerseits wieder beim Fabrikanten mit ber Abnahme in Rückstand gerät Ein Ersatz für ben Aussall des Inlandmarktes auf dem Aus- fcnbmarft zu finden wird wohl schwer sein, da zur Zeit die Auslandtextilpreise 25 Proz. unter den inländischen liegen. Wenn nicht in der Preis­gestaltung bedeutende Konzessionen gemacht wer­den, ist für die Wuppertaler Textilindustrie in den nächsten Wochen und Monaten mit größe­ren Schwierigkeiten zu rechnen.

* Derliner Stützungsaktion für den Metallhandel. Wie verlautet, plant man in Berlin unter Beteiligung der Groß­bau, en e n? S utzungsa't on für den Metallhandel. LautVossischer Zeitung" soll ein Stützungsfonds von einigen hunderttausend Pfund Sterling zu­sammengebracht werden. Nur wirklich gute Metvllhandelsfirmen sollen für die Unterftüßung in F'am> k-imm'n Die Verhandlungen sind jedoch, wie man hört, noch nicht abgeschlossen.

"Aufwertung der Kieler 2ln leihe. Die -sijlx xi.1 hat oeschlosien, ihre anleihen mit 3 Prozent aufzuwerten gemäß 30 Rentenmark für nom. 1000 feibe za zahlen.

) Dom Rückzahlung-Werl. ;

Devisenmarkt Berlin-Frankfurt a. M.

(9n Billionen Mork auSgedrückt. VuenoS-SireS. London, Neu- hort, Japan, Rio de Janeiro für eine Einheit. Wien und Budapefl für 100000 Einheiten, alle- übrige für 100 Einheiten.) Lelegravhtsche Auszahlung.

bestimmte Gerüchte von bestchendden Zahlungs- schw.erigkeiten keine Bestätigung gefund.n haben und man außerdem geneigt war, die Hoffnung aus die Vermeidung des Dergarbeiterausstandes nicht aufftugebvn. Bei Heinen Umsätzen tonn en 3'unr Teil weitere Heilte Kursgewinne erzielt wer­ben. Schlesische Zink- und 'Bergbau stellten sich sogar sittoeilig um 4 Millionen Prozent gegen gestern höher.

Märkte.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 8. Mai. Am Produktenmarkt ist kerne Aenderung von Bedeutung einqetretza. W.izen war weile, aus Sachsen zu abgcschwächten Preisen angeboten, auch Schlesien stell.e niedri­gere Forderungen. D^n Rvggen war mchr Ma­terial am Markte, während leitens benachbarter Mühlen einiger Begehr bestand. Grrste war in frinsten Qualitäten re.käuflich. Hafer blieb be­hauptet. Mats war lob schwer vertäuf.ich. und auf Cuferungen wenig angeboten. Inländisches Mehl wurde wenig beachtet, dagegen hatten aus­ländische Mehle ein regelmäßiges Geschäft. Futterartllel waren im allgemeinen ruhig. Für Trockenschnitzel und Kartofselslocke.n war dir Ten­denz matt. Es notierten für je 10J3 Kilo: Weizen märkischen 163 bis 171 Mk. (matt), Roggen mär­kischen 128 bis 134 Mk. (unverändert), Somn.er- gerste (Draugerse) 170 bis 186 Mk. (matt), Win­tergerste (Fat ergerste) 154 bis 162 Mk. (matt), Hafer märkischen 125 bis 132 Mk. (unverände t); je 100 Kilo: Weizenmehl 23,50 bis 25,75 (still). Roggenmehl 19,25 bis 21 75 Mk. (unverändert) W'.^nkleie 10 dis 10,30 Äkk. (still), Roggenklme 9,10 bis 9,30 Mk. (still), Raps 310 Mk. (still), Leinsaat 410 Mk. (still), je 50 Kilo: Dikrortaerbsen 25 bis 27 Mk., Kleine Erbsen 14 bis 15 Mk., Suttererbfen 12 bis 13 Mk., Peluschken 11 bis 12 Mk.. Ackerbohnen 14 bis 16 Mk., Wicken 12 bis 13 Mk.. Lupinen, blau 11 bis 11.50 Mk., Se- rabella alt 15 bis 15 50 Mk Seradella, neu 12 bis 13.50 Mk., Rapstuchm 11 Mk. Lernkuchen 20 bis 20,50 Mk., Trockenschnitzel 9.60 Mk.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 8. Mai. Es notierten je 100 Kg.: Weizen, Wetterau 17,50 bis 17,75, Roggen 15,25 dis 15,50, Sommergerste sür Drau- zwecke 18,75 bis 19, Hafer, inländ. 14,25 bis 14,75, Weizenmehl, südd. Spezial 0 26,50 bis 28,25, Roggenmehl 22,50 bis 23,25, Weizen- und Roggenkleie 9 bis 93/, Mk.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

fpd. Frankfurt a. M., 8. Mai. Auftrieb: 1197 Kälber. 174 Schafe und 1055 Schweine. Es wurden bezahlt für einen Zentner Lebendgewicht: Kälber feinster Qualität 52 bis 55, mittlerer Qualität 45 bis 52 geringerer Qualität 36 bis 44 Mk.: Schafe 32 bis 46 Mk.: Schweine unter 80 Kilo 50 bis 55, über 80 Kilo 55 bis 60 Mk. Der Handel war schlevvend. Schweine Hinterließen Ueberftanb.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 8. Mai.

schw-vch. Von den gestern gemeldeten Ereignissen weiter ungünstig beeinflußt, eröffnete die Börse schwach. Das Geschäft war außerdem sehr klein bei lustloser Haltung. Weitere Kursrückgänge waren allerdings gegen Ende d r gestrigen Nach­börse nicht zu verzeichnen, aber die allgemeine Lage läßt es auch nicht zu, daß sich der Marit erhvlerc kann. Allerdings hat das Angebot gegen gestern bedeutend nachgelassen. Aus allen Ge-

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6,0? 12,54

0,483

6,32 13,04

Sanin

158,10 21, 4 68,85 71,82

111,47 10,57 16,05

18,455 4,19

27,13 74,91

68,45

5,98 12,46

4,84 1,385

9,14 1,875 0,475 5,905 12,88

oten.

158,93 22,0 59,'5 72,18

112,03 10,63 19,15

18,545 4,21

27,27 76,29

68,75

6,02 12,54

4,78 1x9o

3,1 1,685 0,485 6,345 12.94

1 voll

12

2 4

10 4

1

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10

2 15

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2. Mai

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