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Herren- and Damen- Friieurgeechält

Turnen, Sport und Spies.

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| Man verlange ausdrücklich MAGGI8 Würze.

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«=====« Achtung auf unversehrten Plombenverschluß.

Sehördliche Anzeigen

Bekanntmachung

Dec Gesellschaftsvertrag tst am 8. Februar

3766D 1924 errichtet.

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Parfümerie und Toiletteartikel

Schmalbach, den 6. Mai 1924 Der Bürgermeister.

j La ubach, 8. Mai. Für den Fe st zu g essischenLandjugendbundes, der Mai in unserer Stadt ausgeführt werden w bat Kunstmaler Felix Klipstein ein prächtiges Wappen für eine Wimpel gemalt. Die eine Seite zeigt das Laubacher Stadt- vappen, die andere Aehre und Pflug «bst den Initialen deS Bundes.

Modenblätter Gartenlaube Die Woche I

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Einige Oanbleute beteiligten, wurde einer der Verbrecher durch Kopfschuß getütet, während ein zweiter durch Bauchschuß schwer ver­letzt wurde.

Verbrecherischer Anschlag auf einen Personen- zug-

Mannheim, 8- Mai. (WTD.) 3n der Nacht zum 6. Mat wurde auf den von Mannheim nach Lampertheim fahrenden, Mannheim um 11.30 Uhr fahrplanmäßig verlassenden Per- sonenzug ein verbrecherischer An­schlag verübt, indem die an der Südseite der Riedbahnbrücke stehende Warnungstafel samt der als Träger dienenden eisernen T-Schiene aus dem Boden herausgerissen und unmittelbar beim Südeingang der Brücke quer über den Schienen- sträng gelegt wurde. Rur einem glücklichen Zufall ist es zu verdanken, daß keine Entgleisung er­folgte, die auf der Brücke, zumal bei dem hochgehendenReckar, ungewöhnlich schwere Folgen hätte haben können. Don den Tätern fehlt jede Spur. Die Reichsbahndirektion Mainz hat für die Ermittlung derselben eine Belohnung von 800 Wk. ausgesetzt.

Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Stein- bach für Rj. 1924 liegt vom 12 Mat 1924 ab acht Tage lang auf unserem Amts, zimmer zur Einsicht offen Innerhalb dieser Zeit können Einwendungen schrift­lich oder mündlich vorgebracht werden. Es ist die Erhebung einer Umlage be­schlossen worden, wozu auch die Aus­märker beizutragen haben.

Steinbach, am S Mai 1924.

Bürgermeisterei Steinbach.

Krämer. 3791D

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Gießen, den 26. April 1924.

Hessisches Amtsgericht. 3751B

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Bekanntmachung

3n unser Handelsregister Abt. A wurde eingetragen: Am 29. April 1924 bezüglich der Firma Gießener Gummifabrtk Poppe & Co, Gießen: Die Gesellschafterin Marie Elisabeth Poppe ist, nachdem sie für voll, jährig erklärt ist, zur Vertretung der Ge­sellschaft ermächtigt und allein zeichnungs- berechtigt. Am 3. Mai 1924 bei der Firma von Münchow'sche Universitätsdruckerei Otto Kindt Wwe. Gießen (Inhaber Otto Kindt Wwe. und Walther Kindt): Die Firma ist geändert in: von Münchow'sche Universitätsdruckeret Otto Kindt (Inh. Otto Kindt Wwe. und Walther Kindt).

Gießen, den 5. Mai 1924.

Hessisches Amtsgericht. 37526

Vermischtes.

Schießerei mit räuberischen Schnitter».

Berlin, 8. Mai. Wie die Blätter aus Stettin melden, kam es in der Rahe von Grimmen zu einer Schießerei zwischen einem Landjäger und einigen Schnit­tern, die wegen verschiedener Räubereien seit langem aesucht wurden. Bei dem Feuergefecht, an dem sich auf selten des Gendarmen auch I

Bekanntmachung

3n unser Handelsregister Abt. B wurde heute eingetragen: Die Firma H-W- Rinn, Hoch-, Tief- und Betonbau, Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Gießen. Gegenstand des Unternehmens ist die Ausführung und Uebernahme jeglicher Hoch-, Tief- und Betonbauarbeiten, ins­besondere die Fortführung des seither zu Gießen von Herrn Heinrich Wilhelm Rinn betriebenen Hoch-, Tief, und Betonbau- geschäfts. Zur Errichtung diese« Zweckes tst die Gesellschaft befugt, gleichartige oder ähnliche Unternehmungen zu erwerben, sich an solchen Unternehmungen zu be. teiligen oder deren Vertretung zu über- nehmen. Das Stammkapital beträgt 15000 Goldmark. Heinrich Wilhelm Rinn hat auf seine Stammeinlage das von ihm unter der Firma H. W. Rinn zu Gießen betriebene Hoch., Tief, und Betonbau- geschäft nebst Zubehör mit Aktiven und Passiven nach dem Stand vom 31. 12. 1923 in die Gesellschaft als Einlage mit einem Wert von 11000 Goldmark eingebracht. Heinrich Wilhelm Rinn, Architekt in Gießen, ist zum Geschäftsführer bestellt.

Ramen Herbert tm Fuldaer Lande ausgetreten und hat die Schwindeleien verübt. Die in letzter Zeit gemeldeten Deraubungen verschie­dener Zoologischer Gärten, bei denen auch der Frankfurter Zoo heimgesucht wurde, haben nunmehr zur Verhaftung eines Mannes geführt, der zweifellos der gesuchte Dieb ist. Es handelt sich um den 1898 in Dresden ge­borenen Geflügelmast«r und Dogelhändler Otto Mohr. Der Verhaftete wurde wegen schweren Diebstahls mehrfach steckbrieflich gesucht und war bei seiner Festnahme im Besitz zahlreicher Ein­brecherwerkzeuge. Rach den bisherigen Feststel­lungen ist Mohr der Dieb, der die Zoologischen Gärten in München, Frankfurt a. OH., Leipzig, Dresden, Halle und Berlin bestohlen hat. Er ver­kaufte die geraubten wertvollen exotischen Vögel unter dem Vorwand, daß er infolge wirtschaft- licher Rotlage gezwungen sei, sich Geldmittel zu beschaffen.

Hessen-Nassau.

Frankfurt a. OIL, 8. Mai. (WTD.) Nach den von Dr. Moritz Elsas-Frankfurii a. M. errechneten Indej-Zlsfern be­trugen die Kosten der Lebenshaltung ant 1. Mat 1924 109.6 (110.2 am 1. März 1924). Die Preise für die Kleidung, insbesondere aber für die Wohnungsmiete, haben sich seit dem 1. März erhöht, dagegen haben sich die Nahrungsmlttelpreise weiter gesenkt. Die Index-Ziffern, die am 1. Mai 109.6 be­tragen, bleiben nur um rund einen halben Punkt hinter den Index-Ziffern vom 1. März zurück.

Die Schöpfung.

Oratorium in 3 Teilen für Soli, Ehor u. Orchester von Has. Haydn.

Für die Besucher der am nächsten Mittwoch stattfindenden Aufführung derSchöpfung" von Jos. Haydn büi-fU es von Interesse sein, einiges über das Werk zu hören. Man schreibt uns darüber:

Haydn komponierteDre Schöpfung" im 65. Lebensjahre mit einem Feuer, welches sonst nur bie Brust eines Jünglings zu beleben pflegt Trotzdem dauerte es drei Jahre, bis das volks­tümlichste aller Oratorienwerkevollbracht" war. Wie tief fein persönliches Innere und sein kind­lich-gläubiges Gemüt gerade bei dieser Kompo­sition mttwirkte, Aeiflt sein eigener Ausspruch: Ich war auch nie so fomni als während der Zeit, da ich an derSchöpfung" arbeitete. Täglich fiel ich auf meine Knie nieder und bat Gott daß er mir Kraft zur glücklichen Ausführung dieses Werkes verleihen möchtel" So kam es auch, daß in der ganzenSchöpfung" eine heitere, aüsge- söhnte Andacht ein beglückendes Sichbewußtwec- den der himmlischen Güter herrschte. Licht und Sonnenschein im Gemüte verbreiten ist ihr ge­segneter Beruf, und in herrlicher Weise erfüllt hat sich, was einst ihr Urheber in bezug auf die Schöpfung" in einem Briefe (1802) ausgesprochen: »Oft. wenn ich mit Hindernissen aller Art rang, wenn oft die Kräfte sanken und mir cs schwer ward, in der angetrelenen Laufbahn zu verharren, flüsterte mir ein geheimes Gefühl zu: Es gibt hie- nieden so wenige der frohen und zufriedenen, Menschen, überall verfolgt sie Kummer und Sorge; vielleicht wird deine Arbeit bisweilen eine Quelle, aus welcher der Sorgenvolle auf einige Augen­blicke seine Erholung schöpft." Wie sehr sich dieser Wunsch erfüllt hat, beweisen die jährlich wieder- kehrenden Aufführungen m allen Teilen der Welt.

Das aus drei Teilen bestehende Werk beginnt mit einer kurzen Orchestereinleitung, die unsdie Vorstellung des Chaos" in dem die Erde vor ihrer Erschaffung lag genialisch veranschaulicht.

Hieran schließt sich der erste Teil, in dem der EngelRaphael" die Erzählung der Schöp­fungsgeschichte beginnt Rach wenigen Takten führt der Chor die Erzählung weiter bis zu der berühmten .StelleAnd es ward Licht". Run lösen sich die drei Engel Llriel, Gabriel and Raphael mit dem Chvr in der Erzählung der weiteren Schöpfungstage ab; mit dem ebenso be­kannten ass berühmten ChorDie Himmel erzäh­len die Ehre Gottes" schließt der erste Teil.

Der zweite Teil umfaßt den 5. und 6. Tag. Reizender Kvloraturgesang der Solisten, sowie die von dem Orchester veranschaulichten Minia­turbilder schildern die Erschaffung der Bewohner der Luft, des Wassers und des Erdbodens. Den Eintritt des Menschen in die Schöpfung feiert -Uriel mit der Arie:Mit Würd' und Hoheit angetan". Der Schluß des zweiten Teils, mit dem gleichzeitig das Ende des Schöpfungswerkes erreicht ist, wird von den himmlischen Heerscharen mit der großen Chorszene:Alles lobe seinen Ramen" besungen.

Der dritte Teil zeigt unS Adam und Eva im Paradies. Die von drei Flöten getragene Instrumentaleinleitung gibt die Stimmung einer gesegneten Landschaft beim Erwachen eines schö-

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werSe» ö® Ihr Berufe $ertfc&«tnatut fern, vaS Mädchen soll Mutter werden, im Haushalt oder sozial wirken. Schon aus diesem Endzweck kann tnxm nicht beide Geschlechter gleich behandeln. Bollkommen verfehlt ist das Wetteifern von Kna- 5en und Mädchen in Schule und Sport. Zwei Geschlechter verlangen zweierlei Ausbildung. Ziel imiö sein absolute Keuschheit beider Geschlechter. Alnb da mögen als Leitstern die beiden Sätze dienen: principiis obsta und: Meide die nächste Gel^enheit. Der wissenschaftlich, wie künstlerisch gleich vollendete Vortrag verfehlte auch heute leine Wirkung nicht.

Vornotizen.

Tages kalender für Freitag. Reue Aula: 8 Ahr Vortrag von Pros. Mucker­mannDas glückliche Heim". Reichsbund der Zivildienstbercchtigten: 8V$ ülhr Stadt Lich Ver­sammlung. Rundsunkhnus, Löberstrahe: 872 Llhr Heiterer Abend. Lichtspielhaus Duhnhos» strohe:Graf Cohn". Palast-Lichtspiele:He­lena".

Die Abwehrschlacht am Rarvcz- 1 e Kämpfe deS Leibgarde-Regis. Rr. 115 im Westen. Zu diesen Vorträgen, di« Oberstleutnant von Hagen und Postsekretär He n h unter Vorführung von Lichtbildern morg n abend in der Aula der ülniversität holten werden, haben neben den Mitgliedern sämtlicher militä­rischer Vereine auch alle übrigen Mitbürger Zutritt.

Wettervoraussage

Zunächst noch kühl und trocken, späterhin mil­der und trübe.

Landkreis Gießen.

* Grüningen, 8. Mai. Am nächsten Sonntag findet hier das diesjährige Wer- iungssingen des Wette rta 1 sänger- dundes statt. Als Sachverständiger fungiert 'Musikdirektor Müller- Friedberg.

Kreis Schotten.

nen Tage- ansprechend wieder. Duette, mehrere Rezitative und der grandiose Schlußchor:Deö Herren Ruhm, er bleibt in Ewigkeit" geben dem ganzen Werk einen würdigen Abschluß.

Die^SchöPfung" wurde im Jahre 1799 zum ersten Male in Wien aufgeführt und trug dem Kontponislen bis zu seinem am 31. Mai 18C9 erfolgten Lode unzählige Ehren und Auszoich' nungen ein. Sie bildete das musikalische Ereignis des 19. Jahrhunderts und machte ihren Sieg, s- zug durch ganz Europa. Alles In allem ist cs ein Werk von wunderbarer Schönheit, das für jedermann leicht verständlich ist und von Anfang bis Ende einen Melodienreichtum ausweist, wie kaum ein zweites. K.

Nus dem Amtsvcrtündigunftsblatt.

Das Amtsverkündigungsblatt Ar. 30 vom 3. Mai .nkhält: Verordnung über Kammern für Angestelltenversicherung De- Ampsung der Schnakenplage. Maul- und Ksauenseuche. Geologische Aufnahmearbeilen. Lolal-Polizeiverordnung für die Gemeinde Hun- gen. Kanalisation des Schüyenweges ReiüS- mictengeset), hier: die Festsetzung der Maimiete.

Veryaltnis der Schulen in He sen zum republi­kanischen Staat. Feldbereinigung in der Ge­markung Harbach, Straßensperre. Dienst- nachrichten.

Am Montag, dem 12. Mai 1924, nach. Mittags 4 Uhr, werden in dem hiesigen 6-meindesaal im Wege des öffentlichen aiugebots nachfolgende Mengen Eichen­iahrinde verkauft:

femcinbe Bonbaden Distrikt 156, Schlag 8, Hainbach 80 Ztr. = 25jährig

Gemeinde Kröffelbach Distr. 7II Gründges- berg 45 Ztr. = 16jährig

Gemeinde Lausdorf Distr. 13 XI Mirtenbach 120 Itr. ---- 17jährig

Kenei.de Oberwetz Distr. 18 XIII Heiligen- Heck 150 Itr. --- 19jährig

Gemeinde Schwalbach Distr. 1 IV Eichbera 75 Itr. -- Ibjährig

Krmeinde Niederweh Distr. 13 Schlag XIII 20 Itr. = 18jährig

Kemeinde Niederwetz Distr. 14 Schlag XIII

80 Itr. = löjährig

Keneinde Nauborn Distrikt Dera

80 Ztr. -- 18jährig.

Bedingungen werden im Termin bekannt.

-Heben.

Die hessischen evangelischen Erziehungsvereine.

t Frankfurt a. M, 7. Mai. Auf Ein­ladung des Vorsitzenden, Dekan Roeschen- Fceienseen fand gestern im hiesigen Bahnhofs- hoim eine Tagung der Gefchäftsführcr der h e f s i - scheu evangelischen Erziehungsver­eine statt. Dom Landeskirche.irat war Geheime- rat D. Euler zu der Sitzung erschienen. Das Referat von Pfarrer Raumann in Schwickarts­hausen behandelteDie Organisation der Deka­natserziehungsvereine". An seine Ausführungen schloß sich eine lebhafte Aussprache an, in der hervorgehoben wurde, daß die hessischen evan­gelischen Erztehungsvereine ihre spezifische Auf­gabe in der Fürsorgetätigkeit weiterpslegen und ausbauen werden. Ein Hauptaugenmerk soll aaf die Unterbringung kleinerer Kinder gerichtet werden. Dabei ist vor allen Dingen dafür zu sorgen, daß solche aus hessischen Orten vorzugsweise in Fürsorge genommen werden. Deshalb soll mit den Kreis- und Stadt- Wohlfahrtsämtern noch engere Fühlung genommen und die Hilfe der Erziehungsvereine aimeboten werden. Diese Arbeit kann man natür­lich nur dann leisten, wenn die Landgemein­den. die für die Aufnahme der Fürsorgezöglinge in Betracht kommen, noch> viel mehr aufgeklärt werden über die große Rot, der zu steuern ist Es wurde den in Betracht kommenden Lokal­stellen das find in erftec Linie dre evangelischen Pfarrämter zur Pflicht gemacht, daß sie die Arbeit des Erzie^hungsvereins durch tatkräf­tige Werbung von Pflege stellen för­dern. Es darf nicht sein daß einzelne Gemeinden Zöglinge in großer Zahl aufnehmen wahrend sich andere völlig verschließen. Es wurde betont daß sich gewiß noch viel mehr Häuser für die Pfleg­linge finden ließen, wenn die große Rot, die die Arbeit der Ecziehungsvereine lindern will, all­gemeiner bekannt wäre. Deshalb soll eine groß- jüglge Aufklärungsarbeit einsetzen die hoffentlich guten Erfolg hat zum Wohle unseres ganzen Volkes.

Kirchliche Nachrichten.

Sfr. ReNgionSgemeinde. Gottesd.i. 6. Synagoge (Süd-Anl.). Samstag, den 10. Mai. Vorabd. 7.30. morg. 8.30, abds. 8.10 u. 8.50.

3fr. Religivnsgesellschaft. Sabbatfeier, lO.Htal Freitag abd. 7.20, Samstag Dorrn. 8.00, nachm. 4.00 Sabbatausgang 8.50. Wochengottesdienst: Mor­gens 6.30, abds. 7.00.

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. . . ------ Am Sonntag fanden auf

dem Platze des G. S. C. v. 1 9 0 0 die Kämpfe um die leichtathletischen Dezirksmeisterschaften statt, -öcl der großen Anzahl dec Wettbewerbe waren 150 Meldungen eingelaufen, so daß sowohl die Dorkampfe, als auch die Entscheidungen durch­weg spannende Kampfe zeigten. In der Gesamt- lelstung war der Veranstalter, G. S. C. v. 1 900. ben übrigen teilnehmenden Vereinen weit über- legen. Mit dem auf allen Gebieten gleichmäßig cucaigebilbeten Material belegten die Aktiven und Jugendlichen v. 1900 nicht weniger als 58 P l d he davon 24 erste, 21 zweite und 13 dritte. An zweiter Stelle steht der V. f. R. Du tz b a ch mit 5 ersten, 6 zweiten und 2 dritten also insgesamt 13 Platzen, die fast alle auf das Konto von einigen sehr gut talentierten Jugend­lichen entfallen. Der F. C. Wetzlar brachte es auf 10 Plätze und konnte sich durchaus mit den gezeigten Leistungen sehen lassen. Dann folgte Weilburg, das mit dem unverwüstlichen Mittel- und Langstreckler Gerhard 3 erste Siege errang. Die Sp.Vg. 04 Gießen, Sp. Lohnberg, Grüningen, Herborn, Rodheim usw. konnten sich nur selten durchsetzen. Wenn auch durch die ungünstigen Witterungsverhältnisse die Mehrzahl der einzelnen Ergebnisse eine nicht hohe Stufe erreichten, so waren doch die dies­jährigen Dezirksmeisterschaften ein ansprechender Auftakt zur Äthletiksaison 1924-

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Starkenburg und Rheinhessen.

spd. Aus dem Rheingau, 8. Mai. Der Wasser st and des Rheins ist im Rückgang begriffen. Die Schäden, die jetzt aus allen Rheingauorten gemeldet werden, sind außer­ordentlich groß. Mittwoch trieben erheb­liche Mengen Holz, Bretter und Bwumstämme, die Von den Auen und Lagerplätzen bei Biebrich und Mainz weggeschwemmt waren, zu Tal. Die Ma- Liannenau bei Eltville und die Mönchsau bei Rackenheim waren völlig mit Wasser über­schwemmt. Die Abgg. Blank und Felder ha­ben an die Hess. Regierung folgende Anfrage ge­richtet: 1. Ist der Regierung bekannt, daß in Rheinhessen wette Gebiete über­schwemmt sind und 2. was gedenkt die Regie­rung sofort zu tun, um die geschädigten Einwoh­ner zu schützen? Die Hochwasserkatastrophe fetzte in diesem Jahr sehr spät ein, nachdem die Land­wirte ihre Felder schon bestellt hatten: dadurch ist der Schaden enorm. Es müssen regierungs­seitig sofort Schritte unternommen werden, um die Landwirte schadlos zu halten im Interesse der Volksernährung.

Hesieu-Nasiau.

spd. Frankfurt a. M., 8. Mai. Als Mttwoch vormittag Polizeibeamte in die Woh­nung eines jungen Kaufmannes in der Hanauer Landstraße eindrangen, um ihn wegen fortge­setzter Diebstähle bei feiner Firma fest- zunehmen, ersuchte er die Beamten, ihm einige Minuten zum Kleiderwechseln zu gestatten. Kaum befand er sich einige Sekunden im Rebenzimmer, als ein Schuß krachte. Der junge Mann hatte l-ch mit einer mit Wasser gefüllten Pistole er­schossen. Der hier wohnhafte Holzhändler Melchior Herbert wurde kürzlich in Fulda unter der Deschuldiguna, betrügerisch beim Ver­lauf von Holz gehandelt zu haben, verhaftet. Wie nunmehr die polizeilichen Ermittlungen er­gaben, wurde Herbert damals zu Anrecht fe ft genommen. Gin anderer Mann, vermut­lich aus der Rahe von Kassel, ist unter dem

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Mittwoch, den 14. Mai b. Is., werden in der Gastwirtschaft Wilh. Schepp in Saasen aus dem ehemals Clemmschen Wald versteigert:

9 Uhr vormittags: Stämme: (kiche 4 Kl. 0,5 Fstm., 5. Kl. 3 Fstm., 6. Kl. 2 Fstm.- Fichte 3. Kl. 3 Fstm., 4. Kl. 6 Fstm., 5a°Kl. 11 Fstm., 5b-Kl. 15 Fstm.,- Lärche 3. Kl. 1.34 Fstm., 5. Kl. 5 Fstm.; Derbstangen: Fichte 1. Kl. 98 Fstm., 2. Kl. 137 Fstm.- Lärche 1. Kl 1 Fstm., 2. Kl. 1 Fstm.- Reis, stangen Fichte: 1. Kl. 27 Fstm.

2 Uhr nachmittags: Rm. Scheiter: Buche 238, Kiefer 2; Knüppel: Buche 287, Eiche 38, Aspe 6, Kiefer 40, Lärche 4, Fichte 15; Reisig: Buche 542, Eiche 184, Fichte 10; Stöcke: Buche 96, Eiche 2, Fichte 6. 3764D

Auskunft durch Herrn Förster Hör es, Reinhardshain.

(Brünberg, am 6. Mai 1924, Hessische Oberförsterei Grünberg.

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