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1921.

xyn einer 'AiHc txrngt Der auf >pergamcni gcajrie» benen ^brenurtimb? bo< alte Ctobtf regel ton 157? an. (M) San-Rat Dr. Vogel ist geboren zu Rau he i m bei Groh-Gerau am 13 Rovemb r 1855. Gr studierte bon 1873 -1878 in Gieren Marburg und Strahburg Tr war aktiv ei in KvrpS Dussia in Giesten und ein ausgezeick) ne ter Schläger Im Gramen errang e> 'ei' G - samtnvte I. 1878 lieh er sich alS praktischer 21 r in Homberg a. d. Obm, 1886 in Laube, h nieder. Ms Arzt genvh er wegen feiner Tüchiigkei un) Gewissenhaftigkeit das allgemeine Tcirlrmc. MSge ihm in dem Schwabmlande ein lange und ungetrübter Lebensabend besä.jeden fei i'

ed. Eichelsdorf, 6. Olt Run hat h.' der Versand von Tafelobst begonnen Reps i werden mit 910 Mk., Dirnen mit 5 Mk. für oer Zentner bezahlt.

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Schüler geweckt und gestärkt. Fast jedes Unter- I richtsfach bietet bisweilen Gelegenheit zu De- lchrungen über Missionsfragen. Lehrer Würz von Eichelsdorf ergänzte die Ausführungen seines Vorredners, indem er nachwies, wie Mission 1 auch in der Arbeits- und Heimatsschule getrieben werden kann Die Aussprache der Kinder über ein Vild aus' dem Missionsgebiet rege zur geisti­gen Arbeit an; Erzählungen und Quellenstücke über die Gründung der Kirchen in unserer Hei­mat, die Flur- und Wegenamen führen auf das Missionsgebiet leicht die Schüler über. Zum Schluß hielt Lehrer Rah eine MusterleMon mit hiesigen Schulkindern und zeigte, wie der älteste und grösste christliche Missionar Paulus und un­sere jetzigen Missionare in vieler Beziehung gleiche Aufgaben, aber auch gleiche Entbehrungen und Gefahren zu bestehen hätten. Der Vorsitzende dankte in seinem Schlußwort den beinahe 80 Teil­nehmern an den Verhandlungen und ganz be­sonders den Vortragenden für ihre grobe Mühe und Bereitwilligkeit, die Konferenz so intet- I effant und lehrreich zu gestalten. Am Familien­abend gingen an freiwilligen Gaben für die Mis­sion 75 Mark ein; auch die Kollekte nach dem Hauptgottesdienst ergab einen ansehnlichen Betrag.

A Ridda, 5. Ott. Der Jungdeutsche Orden veranstaltete hier heute einen Deut­schen Tag, verbunden mit Bannerweihe i er Bri'^ersckmfl Ridda. Abends vorher sand in Krafts Saalbau ein Deu tscher Adend statt, der desonoers als Kundgebung gegen öic Kriegsschuldlüge gedacht war. Musikvor- | träge einer ehemaligen Militärkapelle wechselten .mit gemeinsamen Gesängen vaterländischer Lieder ab. Ansprachen hielten Komtur Wichert und Q'eneralmajor Freiherr von Preuschen, Pro­fessor Dr. Werner aus Butzbach und Pfarrer Schreiber aus Offenbach. Der Feldgottes- di'.enst bei der Turnhalle heute morgen durfte nicht im Freien gehalten werden, ebenso waren die Kranzniederlegungen am alten und neuen Kriegerdenkmal sowie die Dannerweihe bei der Turnhalle und ein Zug durch die Stadt vom Mi- nifteiium verboten worben. Die Weihe wurde daher im Krastschen Saalbau vorgenommen. Zu der Veranstaltung waren zahlreiche Mitglieder des Ottdens, meistens jüngere Leute, von aus­wärts eafchienen, darunter auch viele Damen.

* Büdingen, 6. Oft. An Stelle des verstor­benen Kreistagsmilglieds Bürgermeister C r k aus Ridda ist Äer Hüttenbeamte Albrecht Stein aus Hirzenhain in den Kreistag des Kreises Büdingen berufen worden.

Kreis Scholten.

rj Laubach, 6. Oft. In bieren 'Tagten hat GepSanitätsrat Dr. Vogel nach 38ji h riger segensreicher Wstttsamkeit in unserer S adt und Umgegend die Stätte seiner bisheri en Tätig­keit verlassen. Gr verzog nach Stuttgart, wohin sich seine, Tochter berfy.iratet hatte. Unsere besten Wünsche begleiten ihn. Er hat sich mancher­lei Verdienste um das Gemeinwesen erworben, auch als Mitglied des Gemeindera-ts. Ihn ist vornehmlich der Ausbau des hiesigen Johann-Friedrich-Stiftes zu uanf n. In Anerkennung seiner groben Verdien 'e um allgemeine Wohl hat der Gemeinde-a.. d m Scheidenden das Ehrenbürger recht ver­liehen Don der Meisterhand Les hiesigen Kunst­malers Barnas ist der Eh. enbri f in künstle­rischer Vollendung ancdfertLg* öorbci. Er eat- hält neben Symbolen der Arzneikunde eine Ge- samtans-cht von Laubach, sowie Zeichnungen der alten Stadtbefestigung und des Sngelbrunnens

jiu rmeaiamreti uwo regem ^ntereilc, ctxmfo oiv Erzählungen des Missionars Walther von Beuern von dem Aberglauben der Heiden in Kamerun und Logo. Der Kirchenchor, die grö­beren Schullinder und der Jungfrauenverein tru­gen passende Lieder und einige Schulmädchen inhaltreiche Gedichte vor Klavier- und Diolrn- slücke boten weitere Abwechslung, so dast alle Besucher der Versammlung vollauf befriedigt waren Heute morgen begann die Hauptver­sammlung, geleitet durch Pfarrer Fischer aus Groh-Biberau, mit Gesang eines Chorals und einer Andacht, in der Pfarrer Laut, hier, über das WorttGott will, dah allen Menschen geholfen werde" auf die Hilfe und Mitarbeit liier Christen bei der Heidenmisfion hinwies. Alsdann hielt Missionar- G i e s e w e 11 e r einen längeren Dortraa überDie geistigen Strömungen im mo­dernen China und das Christ-entum" Der Redner schilderte das Erwachen der 400 Millionen Chi­nesen, die nicht mehr nur Objekt, sondern auch. Subjekt in der Welt sein wollen. An den Vor­trag schlossen sich recht lehrreiche Ergänzungen eines Dosier Missionars, der in China gewirkt hat Die Rechnung für 1923 wurde vorgetragen und genehmigt und Pfarrer Schäfer von Rod- Heim v d. H. zum Rechner bestellt Rachmitt.rgs um 2 ilbr begann die Tagung mit einem Vortrag des Lehrers Ratz von Ober-Hörgern überDie Mission in der Schule". Er führte aus, dah die Schüler meistens sehr grohes Interesse an Mis­sionsgeschichten zeigen, weil sie wahr sind, und Missionsbilder oft zu klaren Begriffen leichter führen als alle anderen Belehrungen. Die bi­blische Geschichte leite zur Missivnsgeschichte über. Allerdings muh der Lehrer ein Freund der Mis­sion sein und den Kindern den Stofs sahlich barbieten können. Gottes Gröhe und Allmacht, Gebetserhörung, Pflichtbewuhtsein und Gottver­trauen werden durch Missionserzählungen im

alte Weber und Madrigale, geistliche Lieder uns klassische Volkslieder, mehrstimmige Lieder aus neuerer 3crl recht wirkungsvoll zam Vortrag. Die Darbietungen wurden mit lebhaftem Bei­fall auf genommen. Ein gcfelli aas Bei .nnmen ein mit den Güstau beschloh die denkwürdige De van- staltuna.

i Elting'.s Hausen, 7. Ott. Heute siedelte Lehrer Michel von hier nach Wieseck über, wo ihm seit etn*a einem Jahre eine Sehrerstelle übertragen work^n war. Wegen Wohnungs­mangels muhte feine Lleberstedlung solange unter­bleiben. Lehrer M ichel versah dre zwmte hiesige Lehrerstelle seit d«n Kriegsende, ist Vorsitzender k*s Kreislehrerver^ms Diesten und war vor dem Kriege Schulverwa.ster in Stockhausen (Kreis Giesten), von wo ar rs er den Krieg als Frei­williger mttmachte. .2n seiner neuen Stelle ist Lehrer Michel kein SJnbetannter, da er schon m früheren Jahren einmal Schulverwalte. in Wieseck

Stadttheater. Man schreibt und: Unter den zahlreichen Änderungen im Personal- >bestand, die die neue Spielzeit brachte, dürfte dem Publikum wohl am meisten aufsallen, dah auch an der Kasse ein Wechsel eingetreten ist. Frau Maria Huntemann, die das Amt der ersten Kassiererin seit Eröffnung des neuen Stadtthea- sters 16 Jahre lang verwaltete, hat den Wunsch 'geäußert, aus Gesundheitsrücksichten ihren Posten an der Theaterkasse aufzugeben. Rur mit aus- richtigem Bedauern konnte der Leiter unserer Bühne diesem Ersuchen entsprechen, schätzte er doch in Frau Huntemann eine vorblldlich zuverlässige und umsichtige Kraft, die fein volles Vertrauen besah. Auch das Publikum, dessen Wünschen die ausscheidende Dame stets nach Möglichkeit Rech­nung trug, wird sie in gutem Andenken behalten und ihren Ramen stets, als mit den ersten De­zennien des neuen Stadttheaters eng verknüpft, in der Erinnerung behalten.

** Die I ugendherberge auf dem HohervdSkvpf ist fertiggestellt. Am nächsten Sonntag soll die Einweihung stattfinden. Die passenden Zugverbindungen werden im Anzeigen­teil unseres heutigen Blattes befanntgege'en

* Tödlich veru nglüd t ist in der Rächt zum Montag der in Lollar als Betriebsleiter tätige, auf der Bvdenburg wvhrende Monteur Peter Schreiner auS Köln. Der Mann befand sich in der fraglichen Rächt auf dem H im Wege von Lollar und benutzte dabei den Bah.ckörper als Wea. Reden dem Bahndamm in ter Rähe der Badenburg befindet sich etne etwa 1012 Olle ter tiefe Grube, in der man den Mann am Montag früh tot auffand. Vermutlich ist der IlnglücNiche in der dunklen Rächt Wirch einen »Fehltritt abgestürzt und dann in dem von der Lahn dahingespülten Wasser ertrunken.

** Res. - Inf.- Regt. 224 Am 11. und 12. Oktober begeht In Erfurt der Verein ehemaliger 224er den zehnten Gritndungs.ag, verbunden mit Fahnenweihe, im VereinShaufe ^Rheinischer Hof". Trotz seiner Jugend kann das Regiment 224 sich mit Stolz an die Seite der alten, ruhmreichen Regimenter stellen. Rach den Vorbereitungen ist damit zu rechnen, dah sich eine stattliche Zahl der alten, treuen Kampfgenossen, auch aus dem Hessenland und den besetzten Ge­bieten, zur Wiedersehensfeier einfinden wird. Teilnahmemeldung und Adressenmitteilung an E. Wenzel» Erfurt, Hohenzollemstrahe 1, er­beten.

Der Gernhardtsche Zither- und Mand >linen-Chor gab am Sonntagnach-- mittag in der Reuen Aula der Universität sein Herbstkonzert, zu dem sich ein sehr großer Kreis von Zuhörern eingefunden hatte. Die Darbietun­gen des Chor« unter der feinsinnigen Führung sei­nes Leiters, Musiklehrer Wigand Gernhardt, legten Zeugnis ab von der eifrigen Arbeit und trefflichen Schulung der Musizierenden, die da­durch Leistungen von sehr guter künstlerischer Höhe zu bieten vermochten. In gleicher Weise hervor­ragend waren die Gaben der Solisten. An Stelle des erkrankten Frl. G. Pfaff war Frl. Stamm- l e r noch in letzter Stunde als Sängerin einge­sprungen; der Dank, der ihr für diese Hilfsbe­reitschaft vor ihrem Auftreten öffentlich ausge- sprv-chen wurde, fand auch in den vortrefflichen Gesängen der Dame seine volle Begründung; für die gut abgestimmte Zitherbegleitung der Sänge­rin gebührt Herrn Gernhardt volle Anerken- iiung. Ausgezeichnete Zit Hersvieler lernte man in den Herren Hambrecht und 'Sauber kennen, die von der Gunst des Publikums nicht nur zu der sonst üblichen einen, sondern sogar tu ?wei Zuga­ben genötigt wurden. Dah dem Chor, seinem Lei­ter und den Solisten von der dankbaren Zuhörer­schaft reichster Beifall gespendet wurde, war nur recht und billig, denn sie hatten in vereintem bin» gebenden Bemühen den Besuchern einen wertvol­len Rachmittag bereitet.

* Eine Richtigstellung. In un­serer gestrigen Notiz für Jäger muh die Schuhzeit für weibliches Wild richtig heißen 1. bis 30. Rovembe r".

Boruotizeu.

Lageskalender für Dienstag. Stadttheater- 7V3 tthrNordische Heerfahrt . Lichtspielhaus Bahnhof st raste:Rur auf den Bergen wohnt das Glück". Hessische Dilder- bühne:Raskolnikow".

Landkreis Ließen.

Kreis Büdingen.

nd R i d d a , 6. Olt. Gestern und heute tagte hier die hessische Missionskonferenz. Eingeleitet wurde sie gestern vormittag durch einen MUsionsgotteskvenst. in dem Missionar a l - t b c r aus Beu asm über Innere Mission predigte und in iiefempsr-.ndenen Worten über den Segen

Wortes Gottes in der Familie eindringliche Ermahnungen an die Zuhörer richtete. Ilm 1 Uhr fanb ein Missionsgottesdienst für Schullinder statt. Von 4 bis 6 ilf)r war eine Ausstellung von Ge­genständen aus den deutschen Missionsgebieten im Vollsschulgebäude ,yir freien Besichtigung geöff­net Die Sammlung hatte Millionär Groh Oer- anflaltct sie bot grvhes Interesse. Gestern find im GambrinuS" ein. Familienabend statt, der auherordeMlich füirt besucht war. Der Vor­trag des Missionars Giese wett er aus Bar­men über die heidnischen Sitten und Gebräuche der Chinesen fesselte achle Anwesenden zu grober

Einladung. MSkkMeMMhMMlSPs ssi fettloseWt.

Wir laden alle unsere Mitglieder und Freunde auf Sonntag, deu 12. Oftt. 1924 zur Tinweihung und Besichtigung ein.

Zugverbindungen: (Biehen. . . ab 8.16 Schotten. . an 10.16 Schotten . . ab 5.44 Gießen . . an 7.55 &rtehiärWi4tNHMrbtrgeii Ortsgruppe Gießen. 776ID

.n dem von abt erzählt n über die u n lorem sich W ?re.i Sprach- [ nicht ganz tut <116 öe» 0 dnt 2rt chleÄt nt Hand der

Mangel an Iilcitling^ eng find and -en müßten, lorgenoinmen Entscheidung troffen M dt schon Gasvert t|t geDvrden; es w s im 3ml m ötirt* Lrchdemdas -se Leitung -Kiste rosM

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4 Dad-Rauho rm, 5. Oft. Zu einer öffentheben Versammlung hatten für geüernabenb die /Bereinigung des Dab - Qx a u - heinrer Einzelhandels e. V und dre ^Hotina" (Hotelindustt-sr) die Mttglreder samt- licher WirtschaftSverchände _ eingeladen, um eute Aussprache über die Hu'h^ § a n b e l ö - kammerbeiträge h?rbz nzufuhrerr Die Han­delskammer Friedberg hnttr dem Wunsche, an biefec Aussprache trilzunehr.tmr, ent!prrxyen. wert sich ihr auf diese Weise etxie willkommene Ge­legenheit bot, überWes e n, Aufgaben und Mrttel der Handelsr? ammern einen aufklärenden Vortrag halten zu Siefer

Ausgabe entledigte sich der Syn-d ckus der Handels­kammer Friedberg, RechtSantroatt und Rotar Stahl (Tad-Rauheim), in etitoa crnftunbigen klaren Ausführungen. Der Red^r entwarf zu­nächst ein anschauliches Bild d^r geschrchtllchen Entwicklung des Handelskammerlix^ns in Deutsch­land unter besonderer He.vorhebun g bev breini- schen, hessischen und badischen. Verhattnisse, stellte dann kurz das geltende hes,1 ische Han­delsrecht dar und besprach zunt Sch.rtz. dre materiellen und finanziellen Mittel leer Handels- kämmern. Der Vortrag klang aus in einen 2&jf" ruf an die Kaufmannschaft za reger persönlicher Mitarbeit an den Aufgaben der Handrls^lmmern und reger Inanspruchnahme ihrer Eir.'.mchtu''g-L.r Ergänzt wurden die Ausführungen de»5 Redne s durch em kurzes Referat des Vorsitz.?»iden der Handelskammer Friedberg, Komnnrrzienrat Langsdorf (<$riei>berg), der insbesoiüxre die Finanzgebarung der Handelskammer i.ui -wire qleich zu anderen Schwesterlammern u dre Grundlagen des Kammerausschlag^rs 1924 ;V5 bar­legte und Bericht über die gemachten ^rfah- i-ungen erstattete. In der sich anschließende'!t ehr anregenden Aussprache, an der sich Kauf­mann L. Genzel, Hotelbesitzer S ch a l le r, Hotelbesitzer Stadtv. Kraust und der -Zor- sihende desEinzelhandels", Kaufmann K.Rrrckel beteiligten, wurde anerlannt, dast dre Hande^s- lanuner seither durchaus spwsam gewirstschafsttt habe ja sogar, um leistüngs ähig za bfe ben, ihr Voranschlag noch erhöht weroen müsse Arle brig-i' feien bei der Veranlagung zum Terl außer­ordentlich große Härten und Belastungen ent­standen, die ausgeglichen werden mühten. Dre Vertreter der Kammer (auher dem Vorsihenren und dem Syndikus war noch das in Bad-Raaheim ansässige Mitglied PH. Müller anwesend), er­klärten sich bereit, mit je zweien aus dem Verein des Einzelhandels und der Hotina gewählten Der-tretern die Beschwerden zu b ruf en und im Einvernehmen mit dem Finanzamt M11 - ber ungen eintreten zu lassen. Gelege rtllch der Erörterungen wurde vom Vorsitz mden dee Hin- delslammer Friedberg auch die 5iXtge der V e r- einigunq der HandelskamMer Fvieb­be rg Mit der von G r e st e n besprochen, dre Vler- fammlung sprach sich jedoch gegen den Plan aus Durch die Vorträge and die Aussprache konnten, wie allgem -in anerkannt wurde, manche irrigen Meinungen über das Wei en der Handels- pammern beseitigt werden. Es wurde dem Wunsche Ars^ruck gegeben, dast in ähnlichen Versamm­lung cn des- öfteren zwischen Kammer und Kaaf- Mannschaft Fühlung genommen werden solle^ - Der weitere Punkt der Tagesrrdnung. dre Stel­lungnahme zur K l e i n h a n d e l s ,t e u e r be­treffend, wurde mit Rücksicht auf die vorgeschrit­tene Zeit van der Tagesordnung abgrseht.

-s- Grünberg, 6. Oft. In eiter Bäcker- derfammlung, die gestern abend im Eass Stein sta.lsand, wurden inst-Ig- der hohen Mehl­preise die jetzt bereits für Weize uneh-l um m h <rls 15 Mk. höher liegen als der Friedenspreis, >rlg.-nbe Preise festgesetzt: Das gewöhnliche Milchbrötchen kostet von Hute ab 5 Pf., bet- Meh'preis für prima Weizenmehl be'rigt 28 Pf. per Pfund. Für die zum Derkea- ge- lavgerrden Eierwecke auf i'em Gallus- mar k t tourte der Preis auf lO^Ps f stgertzt. fas Brot wird in den nächsten zag;n erenf..lls eine Preissteigerung erfahren Zu dem gestern abend von der Madrigal- Vc 1 ' u 1 g und, Darmstadt gegeb nen Konzert n ier Tur le war eine austerordentlich graste uh rei^ch s e schienen. Rach einigen BeIrmstung^worten kam n

Die verehrlichen Mitglieder unserer Bonk werden 3u der am Mittwoch, 15. Oktober 1924, 8 Uhr abends, im Gewerbehcms (kirchstrahe) statlfindenden MKrns.smnMNiL.ir ergebenft eingeladen.

Tagesordnung: Statutenänderungen (Erhöhung des Geschäftsanteils § 48 des Statuts; Iah! der Ge­schäftsanteile- §50; Festsetzung der Haftsumme, § 51).

Gießen, den 6. Oktober 1924.

Wels- M6 MeMM e.6xij.9.

Der Vorsitzende des Aufftchtsrats.

Adolf Noll. 77580

K rie 0 e r de n k m a l geweitz! Es ha ein wür­digen Platz neben der Kirch? uiuet der F'. - Vn?- eiche und den Linden des weiten Kirche '.rl 1 <?. gesunden Der massige Unterbau, der die Ramer der im Kriege Gefallenen und Vermistteu und . an den Folgen des Krieges Verstorbenen : at. ist getönt von der Gestalt eines betenden gers. Das Denkmal ist hergestettt von der Firma Da mm - Friedberg. An der eindru.lsoollen Fci 1 nahmen auher der Gemeinde und Verwandten und Bekannten aus nah und fern 11 Kriegern? eine aus der Umgebung mit ihren Fahnen teil. Major a. D. von L i n de na u° Giesten vollzog mit einer markigen Ansprache die Enthüllung, Pfarrer Lic. Stumps von hier hielt die er­greifende Weiherede. Für den Bezirk Vogelsberg der Kriegerkameravschaft Hassia sprach Förster Schott- Schotten. Eine Fülle von Kränzen wurde niedergelegt. Schüler, Kirchengesangoer.in und eine neugegründete Musikiapelle verschönten die Feier.

Kreis Lauterbach.

* Lauterbach , 5. Oft. Der Sonntags» zugverkehr auf der Strecke Lauterbach Gedern wird, wie nunmehr feststeht, <r.>ch weiterhin a u f r e ch t e r ha l t e n bleiben.

Hessen-Nassau.

# Königsberg (Kr. Biedenkopf», 6. Oft. Bei grobem Andrang des Publikums rahm gi ftern d.'r B 0lks b i 1 dun g sverein in E da die Einwei hung s«ineS Saal baue 0 vo.-. Dor Andrang der Festgäste war w sta k, dast die 603 Personen fassende Halle licht cl'e Teil nehmer auf nehmen tonnte. Auf b?r geräumigen Bühne hatten der 60 Mann starke ner\-. v. u ' ) der 120 Personen zählende Gemi chte Ch m Pl itz genommen. Der Mannerchor eröffnete die F ic. mit dem DegrüstungsliedGott graste dich". Hierauf sprach Pfarrer Müller di ®in(-: tung und betonte, dast die Halle fortan de n rech en Maste von Freud und Emst dienen.'ü. So-

I dann wurde vom Gemischten Chor sehr eindrucks­vollDie Hinrmel rühmen" gesun e 1. In der Festrede gab Lehrer Sp 0 ry ein Bi ) vo > dem Zustandekommen des Planes bis zu seiner ' n » fübiung. Er führte u. a. aus. drst der Wunsch nach einer solchen Halle in Erda ichoa al lei, bis im Januar ds. IS. in der Genera', msamm­ln ng des Gesangvereins be'chloser wurde, itm auszuführen. Die Gemeind, stellte gr^stz gi 1 d.n Platz kostenlos und gab das H.' l- > anqc rebmen Bedingungen. Aber die Rente imark- toa .uh in Erda sehr rar und spärlich ^wordm, und fa fehlte die Hauptsache,Geld" Hier verstand man, einen ehemaligen Erdaer Bürger und De eins Mitglied für die Sache zu gewinnen, und Hrr Brück aus Weinheim (Bade^ gi ' i' 'le groste Geldsumme, weiter sche lt r a ach und die Ziegel. So War der Rohbau ohne groste Schwierigkeiten fertig gerorben die Wei r: Ausftattnng fanden sich itn.neT toi der ,r.an'e. die mit Geld au sh.1 Isen. Herr CBr ü ( i : noch mehrmals mit eitigSprüngen Auch :ie Braue e. Denninghoff utib tie Fir.na Rinn und Clo vs Halfan mit Geld nah uad o f.nuten di> letzten Arbeite' g'fertigt weri'en. Gin S n.a s- zufck.ust war in'ÄasllL)t n stellt, ib r leide i 1 er noch nicht da. Lehrer Sport) wünschzum Schiust seiner Red), dast ix?; San mnz Erda zum Segen gereichen möchte 3n trument ;l u d Gefangsvorträge v.rschi denste A'l rerei '?.' en

I ule dann die Feier in O-ngee.eh.nster Weise. A.en's fanden theatralische Torfübiuyg; - statt All

I Darbietungen wurden sehr l eifälli; auf genommen. Lehrer La« schick - Kinitzs er < wa ch ' ' einer Schluhansprache. dast der sch);e S;.a ':sX Racha hmu ng in ber Llm a un fin en möge damit auch dort der Brttsbil^ung im w i- testen Maste gedient werden k nate

spd. Frankfurt a. M., 5 Oft Trotz aller 1 Beobachtungen fetzt die T ä f ch e n d i b s - bande ihr Treiben in den von der Hauptwache ausgehenden S t r a e n b a b n ,> v a c < un scheut fort. Am Samstag tourde einem Herrn auf der kurzen Strecke zwischen der ellauptwach und dem Opernplahe auf der Platts - rm eines Wagens die goldene tthr a rs cer Tasche ge- l stöhlen Als er am Opernplah' einen Unlust bemerkte, hatten di- Diebe, die aller Wahrstaeem- lichkeit "nach zu zweien arbeiten, den Wagm bereits verlassen. - Der Strafgefangene He t n rich Aretz aus ®f(en befand srch kvanktznts- batber seit einigen Tagen im städtische.' KrankenHaufe. Hier brach er vor einigen Sagen aus und ist seitdem verschwunden. Aretz trug Anstallskleider

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